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Sonntag, 26. Juli 2026
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Brasilien: Sohn von Jair Bolsonaro tritt an

Medienspektrum

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26. Juli
Der Spiegel

Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl in Brasilien an

Auftritt mit Riesenschere Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl in Brasilien an Der rechte Politiker Flávio Bolsonaro ist in Brasilien von seiner Partei zum Präsidentschaftskandidaten gekürt worden. Er ist der älteste Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilten Ex-Staatschefs Jair Bolsonaro. Flávio Bolsonaro wird bei den Wahlen im Oktober gegen den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva antreten, der offiziell im August erneut als Kandidat gekürt werden soll. Auf dem Parteitag des Partido Liberal (PL) in der Metropole São Paulo erhielt der 45-jährige Senator die Unterstützung des ultraliberalen argentinischen Präsidenten Javier Milei, der auf der Bühne sang und sprang. #Eleição2026 - Sem nenhuma aliança política consolidada, o senador Flávio Bolsonaro (PL) oficializou neste sábado (25) sua candidatura à Presidência em um evento que contou com a presença de Javier Milei. — g1 (@g1) July 25, 2026 Ao subir ao palco da convenção do PL, realizada em São Paulo, o… pic.twitter.com/Xyr0GbmT9g Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Der frisch nominierte Kandidat stellte sich als die Kontinuität des politischen Projekts seines Vaters dar, des »bedeutendsten Führers der Rechten«, den Brasilien je gehabt habe. Flávio Bolsonaro schwang eine große Schere, um seine geplante Kürzung von Ausgaben zu symbolisieren. Als einer der prominentesten Vertreter der politischen Rechten in Lateinamerika reiste Milei eigens nach Brasilien, um bei der Nominierung Bolsonaros dabei zu sein. In seiner Rede kritisierte Milei seinen brasilianischen Amtskollegen Lula und rief dazu auf, dem »sozialistischen Abschaum« in Brasilien und Lateinamerika ein Ende zu setzen. Schere als Symbol für Kürzungen: Bolsonaro und Milei auf der Bühne Foto: Leco Viana / TheNews2 / IMAGODie Familie Bolsonaro unterhält enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Flávio verfügt laut Experten allerdings weder über dieselbe Popularität seines Vaters noch über die einheitliche Unterstützung des konservativen Lagers. Sogar mit Bolsonaros Ehefrau Michelle kam es zeitweise zu Spannungen. KI-Video von Jair Bolsonaro Bei der Veranstaltung wurde ein mit KI erstelltes Video mit dem Bild und der Stimme von Jair Bolsonaro gezeigt, wie brasilianische Medien berichteten. Darin prangert ein KI-Bolsonaro seine »willkürliche« Inhaftierung an. »Ich bin aufgrund einer ungerechten und willkürlichen Entscheidung inhaftiert und zum Schweigen gebracht worden«, sagt er. »Aber ich versichere Euch: Keine Haft wird das Gefühl der Hoffnung (der Brasilianer) dämpfen«. Bolsonaro ist im Hausarrest untersagt, bis zum Ende der Präsidentenwahl im Oktober Besuche mit politisch-wahlbezogenem Charakter zu empfangen oder politische Botschaften auch über Dritte zu verbreiten. Laut der jüngsten Umfrage des Forschungsinstituts Datafolha liegt der linke Staatschef Lula (80) derzeit in der Wählergunst vorn. Lula ist seit 2023 wieder Präsident. Zuvor hatte er das Amt zwischen 2003 und 2011 inne. Er gehört der Arbeiterpartei PT an. Auch Kandidaten kleinerer Parteien wollen sich an den Wahlen beteiligen. Die Präsidentenwahl in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas findet am 4. Oktober statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, gibt es eine Stichwahl am 25. Oktober.

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25. Juli
Die Zeit (Politik)

Flávio Bolsonaro: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl in Brasilien an

Flávio Bolsonaro: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl in Brasilien an Der älteste Sohn von Jair Bolsonaro soll Lula da Silva bei der Präsidentenwahl herausfordern. Unterstützung erhält er dabei von Vertretern der politischen Rechten. Brasiliens Wahlkampf hat seinen nächsten Plot-Twist: Flávio Bolsonaro steigt für die rechte PL als Präsidentschaftskandidat in den Ring. Auf dem Parteitag in São Paulo wurde der 45-Jährige zum Herausforderer von Amtsinhaber Lula gekürt, flankiert vom argentinischen Rechtspopulisten Javier Milei und politisch eingebettet in das transnationale Netzwerk der Bolsonaro-Trumpschen Rechten. Die Nominierung trägt dabei schweres Familiengepäck mit sich, denn sein Vater Jair Bolsonaro, einst Präsident und Dauerbrenner der Polarisierung, sitzt nach seiner Verurteilung wegen eines versuchten Staatsstreichs politisch wie juristisch im Off. Im Oktober trifft nun Generationenwechsel auf ideologischen Dauerclash: der vergleichsweise junge Flávio gegen den 80-jährigen Lula, der seit 2023 wieder regiert und schon einmal zwei Amtszeiten absolvierte. Die Umfragen sehen Lula mit 48 zu 43 Prozent knapp vorn – ein Vorsprung, der im Soundcheck der brasilianischen Demokratie eher nach nervösem Knistern als nach sicherem Sieg klingt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Der rechte brasilianische Politiker Flávio Bolsonaro wird bei den Wahlen im Oktober als Präsidentschaftskandidat antreten. Seine Partei Partido Liberal (PL) wählte den Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro auf ihrem Parteitag zum Gegenkandidaten für den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva, der im August erneut als Kandidat gekürt werden soll. Der 45-jährige Bolsonaro erhielt dabei Unterstützung des rechtspopulistischen Präsidenten Argentiniens, Javier Milei. Dieser war persönlich zum Parteitag der PL nach São Paulo gereist, um bei der Nominierung dabei zu sein. Die Familie Bolsonaro unterhält zudem enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Flávio Bolsonaro ist der älteste Sohn von Ex-Staatschef Jair Bolsonaro, der wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt wurde. An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden Zum Anschauen benötigen wir Ihre Zustimmung Die Präsidentenwahl in Brasilien soll am 4. Oktober stattfinden. Eine Stichwahl findet am 25. Oktober statt, sollte kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen. Aktuelle Umfragen sehen den linken Staatschef Lula derzeit mit 48 Prozent der Wählergunst leicht vor Bolsonaro, der auf 43 Prozent kommt. Lula ist seit 2023 im Amt und löste damals Jair Bolsonaro ab. Er ist mit 80 Jahren deutlich älter als Flávio Bolsonaro und hatte das Amt bereits von 2003 bis 2011 inne.

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25. Juli
Handelsblatt

Präsidentenwahl: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl an

Präsidentenwahl: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl an São Paulo. Der rechte Politiker Flávio Bolsonaro ist in Brasilien von seiner Partei zum Präsidentschaftskandidaten gekürt worden. Der älteste Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilten Ex-Staatschefs Jair Bolsonaro wird bei den Wahlen im Oktober gegen den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva antreten, der offiziell im August erneut als Kandidat gekürt werden soll. Auf dem Parteitag des Partido Liberal (PL) in der Metropole São Paulo erhielt der Senator Flávio Bolsonaro (45) die Unterstützung des ultraliberalen argentinischen Präsidenten Javier Milei. Als einer der prominentesten Vertreter der politischen Rechten in Lateinamerika reiste Milei eigens nach Brasilien, um bei der Nominierung dabei zu sein. Die Familie Bolsonaro unterhält zudem enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Linke Arbeiterpartei will Lula bald offiziell nominieren Laut der jüngsten Umfrage des Forschungsinstituts Datafolha liegt der linke Staatschef Lula (80) derzeit in der Wählergunst vorn. Lula ist seit 2023 wieder Präsident. Zuvor hatte er das Amt zwischen 2003 und 2011 inne. Er gehört der Arbeiterpartei PT an. Die Präsidentenwahl in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas findet am 4. Oktober statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, gibt es eine Stichwahl am 25. Oktober.

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