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Samstag, 15. August 2026
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Krieg in Nahost: Trump: Werde Straße von Hormus zu US-Territorium erklären

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14. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Trump: Werde Straße von Hormus zu US-Territorium erklären

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Bessent: USA werden Iran wirtschaftlich isolieren und Hormus-Blockade fortsetzen Zwei Schiffe der Emirate in Straße von Hormus angegriffen Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“ Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf  Trump: Werde Straße von Hormus zu US-Territorium erklären US-Präsident Donald Trump kündigt an, die Straße von Hormus bald zum Territorium der USA zu erklären. "Nachdem wir Iran besiegt haben ... werde ich ziemlich bald die Straße von Hormus zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagt er in einer Rede. Es ist zunächst unklar, wie ernst die Äußerung gemeint ist. Zudem rief Trump die US-Bürger auf, etwas höhere Benzinpreise dafür in Kauf zu nehmen, Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. Er entschuldige sich nie, der Krieg sei die richtige Entscheidung gewesen, sagte er.  Tote bei Huthi-Angriff auf Hafenstadt Mokka Bei einem Raketenangriff der Huthi-Rebellen auf die jemenitische Hafenstadt Mokka am Roten Meer wurde nach Angaben der international anerkannten Regierung vier Zivilisten getötet. Die Miliz habe sechs ballistische Raketen abgefeuert, hieß es. Die Huthis erklären dagegen, sie hätten militärische Ziele der von Saudi-Arabien unterstützten Truppen beschossen. Zudem meldet die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba eine Drohnenattacke der Gruppe auf eine Anlage des Ölkonzerns Saudi Aramco im saudischen Nadschran. Eine Bestätigung aus Riad lag zunächst nicht vor.  Bericht: Geheimdienste der USA und Israels waren wiederholt uneins Zwischen den Geheimdiensten der USA und Israels gibt es Insidern zufolge erhebliche Meinungsverschiedenheiten über angebliche iranische Anschlagspläne auf US-Präsident Donald Trump. Israel habe die USA im vergangenen Jahr mehrfach vor Attentaten gewarnt, sagten US-Insider der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA und andere US-Dienste hätten diese Informationen jedoch nicht bestätigen können. In mehreren Fällen habe die CIA die israelischen Erkenntnisse über die von Iran ausgehende Gefahr als wenig verlässlich eingestuft. Die Warnungen umfassten mögliche Angriffe durch Scharfschützen oder Messerattacken bei Großveranstaltungen. Die detaillierteste Warnung gab es vor dem Nato-Gipfel im Juli im türkischen Ankara, wie die US-Insider - darunter eine Person aus dem Umfeld der US-Regierung - sagten. Israelische Regierungsvertreter hätten das Weiße Haus darüber informiert, dass Iran möglicherweise versuchen könnte, Trumps Präsidentenmaschine Air Force One mit einer schultergestützten Rakete abzuschießen. Auch der türkische Geheimdienst habe dafür aber keine Beweise gefunden und dies den USA mitgeteilt, so die Insider. Aus reiner Vorsicht hätten das Weiße Haus und der Secret Service dennoch reagiert und Trump für den Rückflug in ein anderes Flugzeug umsteigen lassen. Die detaillierteste Warnung gab es vor dem Nato-Gipfel im Juli im türkischen Ankara, wie die US-Insider - darunter eine Person aus dem Umfeld der US-Regierung - sagten. Israelische Regierungsvertreter hätten das Weiße Haus darüber informiert, dass Iran möglicherweise versuchen könnte, Trumps Präsidentenmaschine Air Force One mit einer schultergestützten Rakete abzuschießen. Auch der türkische Geheimdienst habe dafür aber keine Beweise gefunden und dies den USA mitgeteilt, so die Insider. Aus reiner Vorsicht hätten das Weiße Haus und der Secret Service dennoch reagiert und Trump für den Rückflug in ein anderes Flugzeug umsteigen lassen. Die Unstimmigkeiten spiegeln eine breitere Debatte über die Einschätzung der iranischen Bedrohung wider. So kamen die US-Geheimdienste Anfang des Jahres zu dem Schluss, dass die Regierung in Teheran nicht aktiv an einer Atomwaffe baue. Israel stufte Iran dagegen als akute Bedrohung ein. Trump ordnete im Februar ungeachtet der US-Erkenntnisse Militärschläge in Iran an. Dabei berücksichtigte er den Angaben zufolge auch die israelischen Warnungen vor den angeblichen Attentatsplänen. Ein Sprecher der israelischen Botschaft wies den Vorwurf zurück, sein Land nutze Geheimdienstinformationen, um die US-Politik zu beeinflussen. Ein Sprecher der israelischen Botschaft wies den Vorwurf zurück, sein Land nutze Geheimdienstinformationen, um die US-Politik zu beeinflussen. Ulrike Putz Bessent: USA werden Iran wirtschaftlich isolieren und Hormus-Blockade fortsetzen Die USA werden US-Finanzminister Scott Bessent zufolge beispiellose Maßnahmen gegen Iran ergreifen. „Wir werden Maßnahmen anwenden, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolierung eines Landes noch nie dagewesen sind“, sagt Bessent in der TV-Sendung „Rob Schmitt Tonight“ des US-Senders Newsmax. Für die kommende Woche kündigt er weitere Erklärungen an. „Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (...) und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt“, sagt der Minister. „Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (...) und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt“, sagt der Minister. Ulrike Putz Zwei Schiffe der Emirate in Straße von Hormus angegriffen Zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben.  Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt. Derartige Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus seien „Piraterieakte“ der Iranischen Revolutionsgarden und stellten eine direkte Bedrohung für die Stabilität der Region, ihrer Bevölkerung und der globalen Energiesicherheit dar, teilte das Ministerium weiter mit. Iran müsse „diese unprovozierten Angriffe“ einstellen und eine vollständige Wiedereröffnung der Meerenge gewährleisten.  Lorenz Zeck Huthi-Rebellen melden Angriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen haben eine Raffinerie des Ölkonzerns Aramco im saudi-arabischen Dschasan mit zwei Drohnen angegriffen. Das meldete ihre Nachrichtenagentur Saba. Aus Kreisen der Gruppe hieß es, die Attacke sei eine Reaktion auf saudi-arabische Verletzungen des jemenitischen Luftraums und der Souveränität in den Provinzen Saada und Hadscha. Eine Stellungnahme aus Saudi-Arabien liegt zunächst nicht vor. Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“ Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. „Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen Irans akzeptiert werden.“ Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Bei Oman auf Grund gelaufen: Öl aus Tanker erreicht Festland Das Öl des vor der Küste des Oman auf Grund gelaufenen Tankers hat das Festland erreicht. Der ausgelaufene Rohstoff treibt weiter nordöstlich an der omanischen Insel al-Kiblija vorbei und ist teilweise bereits am Festland angekommen, wie die Weltschifffahrtsorganisation IMO mitteilt. Der Öltanker Caroline Bezengi wird Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet und steht unter EU-Sanktionen. Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130 000 Tonnen Öl beladen, das bereits „für einige Zeit“ aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet. Greenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei „ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen“, sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage. Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130 000 Tonnen Öl beladen, das bereits „für einige Zeit“ aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet. Greenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei „ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen“, sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage. US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff M/V Vela Nova gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung „wiederholte Warnungen“ ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff Bei einem Angriff auf ein jemenitisches Handelsschiff in der Meerenge Bab al-Mandab sind nach Angaben des jemenitischen Verkehrsministeriums vier Besatzungsmitglieder getötet worden. Vier weitere Besatzungsmitglieder sowie ein Mitglied eines Rettungsteams seien verletzt worden, teilte das Ministerium mit. Bei den Getöteten handele es sich um drei Pakistaner und einen Indonesier. Zuvor hatte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der Deutschen Presse-Agentur den Angriff bestätigt.  Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff. Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff. Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Für US-Präsident Donald Trump scheint das Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormus, gemessen an seinen jüngsten Äußerungen, beendet zu sein. Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert, sagte er im Weißen Haus. Gelegentlich lege Iran zwar eine Mine ab, die werde dann aber gefunden und unschädlich gemacht. Darüber hinaus verlangte Trump Entschädigungszahlungen von der Führung in Teheran. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf Kurz nach der Ernennung eines neuen obersten Sicherheitsberaters werden in Iran sechs militärische Führungspersonen neu bestimmt. Die Dekrete zu den Neubesetzungen wurden am Abend (Ortszeit) auf einem Telegram-Kanal veröffentlicht, der Nachrichten des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei transportiert. Iranische Medien berichteten gleichlautend und zeigten Bilder einer Zeremonie, bei der Chamenei jedoch nicht zu sehen ist. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Erst am Sonntag hatte Chamenei den ehemaligen IRGC-Kommandeur Mohsen Resai als neuen Vorsitzenden des iranischen Nationalen Sicherheitsrates ernannt. Der Iran-Experte Hamidreza Azizi bewertete in der New York Times die Benennung als eine Ausbalancierung des Einflusses des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf, der in den Verhandlungen mit den USA zuletzt als Chef-Unterhändler auftrat. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Lorenz Zeck Trump fordert Entschädigung von Iran US-Präsident Donald Trump fordert vom Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Die Regierung in Teheran erwägt unter anderem, künftig Gebühren für die Passage der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu verlangen.  Iran plant Gebühren für Straße von Hormus Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Wie Außenamtssprecher Ismail Baghai laut iranischen Medien in Teheran sagte, erarbeite Iran gemeinsam mit Oman „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Huthi-Miliz greift erneut Hafenstadt in Jemen an Die von Iran unterstützte jemenitische Huthi-Miliz hat erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi haben ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Einige Drohnen habe die Luftabwehr abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet. Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet.

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14. August
Die Welt (Politik)

„Dann werde ich die Hormus-Straße zum Territorium der USA erklären“ – Trump droht Iran erneut

„Dann werde ich die Hormus-Straße zum Territorium der USA erklären“ – Trump droht Iran erneut Donald Trump verschärft den Konflikt um die Meerenge. Nach einem Sieg über den Iran wolle er die Straße von Hormus zu US‑Territorium erklären. Gleichzeitig setzt Washington zunehmend auf maximale wirtschaftliche Isolation Teherans. US-Präsident Donald Trump will die Straße von Hormus nach eigener Aussage nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären. „Sobald wir den Iran besiegt haben – der gerade eine vernichtende Niederlage erleidet –, werde ich die Hormus-Straße zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären“, sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat New Jersey. Nähere Angaben dazu machte Trump zunächst nicht. Zuvor hatte es im Krieg gegen den Iran Anzeichen für einen Strategiewechsel der USA gegeben: Anstelle weiterer Militärangriffe droht Washington Teheran nun mit massiven Wirtschaftssanktionen. Der Iran werde eine wirtschaftliche Isolation erleben, „wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent an. Vizepräsident JD Vance gab derweil einen niedrigen Ölpreis als oberstes Ziel aus – erst an zweiter Stelle stehe das Ziel, den Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern, sagte er. Die US-Streitkräfte würden „verhindern, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder aus ihnen herausgelangt“, sagte Bessent dem US-Sender Newsmax. Washington werde außerdem den finanziellen Druck auf Teheran noch weiter erhöhen. Den genauen Plan dazu werde die US-Regierung in der kommenden Woche vorstellen. Die USA hatten ihre Militärangriffe gegen den Iran in den vergangenen Wochen vorerst eingestellt. Wichtigster Streitpunkt in den Verhandlungen mit Teheran bleibt die Straße von Hormus, die Teheran seit Beginn des Krieges nahezu vollständig geschlossen hält. Die Ölpreise sind dadurch weltweit in die Höhe geschnellt. Vance bezeichnete einen niedrigen Ölpreis nun als wichtigstes Ziel im Krieg gegen den Iran. „Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt“, sagte Vance dem Sender Fox News. „Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten.“

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13. August
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Trump will Straße von Hormus zum US-Territorium erklären

Liveblog Irankrieg : Trump will Straße von Hormus zum US-Territorium erklären Lesezeit: Handelsschiffe liegen in der Nähe von Chasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus. (Archiv)dpa Trump: Übernahme der Meerenge nach einem Sieg über Iran +++ Emirate melden iranische Angriffe auf zwei Schiffe in Straße von Hormus +++ Iran begründet Gebühr für Schiffe mit Umweltschäden +++ alle Entwicklungen im Liveblog Robert Dikomeit Trump: Werde Straße von Hormus „bald“ zum US-Territorium erklären US-Präsident Donald Trump will die Straße von Hormus nach eigenen Angaben „bald“ zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären. „Nachdem wir Iran besiegt haben (...), werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären“, sagte er am Freitag mit einem Schmunzeln bei einer politischen Veranstaltung an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York. Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass die USA die für den Welthandel äußerst wichtige Meerenge kontrollieren; Iran wiederum gibt an, einen Großteil der Wasserstraße unter seine Kontrolle gebracht zu haben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Niedriger Ölpreis laut Vance derzeit wichtigstes Ziel im Iran-Krieg US-Vizepräsident JD Vance hat einen niedrigen Ölpreis als derzeit wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass der Iran nie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans. „Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt“, sagte Vance. „Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten.“ Weiter sagte der Vizepräsident: „Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.“ Vance zeigte sich überzeugt, „dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen“. „Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt“, sagte Vance. „Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten.“ Weiter sagte der Vizepräsident: „Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.“ Vance zeigte sich überzeugt, „dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer USA wollen Iran laut Bessent wirtschaftlich isolieren Die USA werden US-Finanzminister Scott Bessent zufolge beispiellose Maßnahmen gegen Iran ergreifen. „Wir werden Maßnahmen anwenden, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolierung eines Landes noch nie dagewesen sind“, sagte Bessent in der TV-Sendung „Rob Schmitt Tonight“ des US-Senders Newsmax. Für die kommende Woche kündigte er weitere Erklärungen an. „Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (...) und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt“, sagte der Minister. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Emirate melden iranische Angriffe auf zwei Schiffe in Straße von Hormus Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen. Diese gehörten dem staatlichen Ölkonzern Adnoc, teilte das Außenministerium in Abu Dhabi mit. Bei dem „feindlichen iranischen Angriff“ sei niemand verletzt worden. Der staatliche Ölkonzern Adnoc erklärte, zwei seiner Schiffe seien am Donnerstagabend „während der Durchfahrt“ durch die Straße von Hormus angegriffen worden. Die Lage sei „unter Kontrolle gebracht“ worden. Das Außenministerium kritisierte das iranische Vorgehen scharf: „Angriffe auf die Handelsschifffahrt und die Ausnutzung der Straße von Hormus als Instrument für wirtschaftlichen Zwang oder Erpressung stellen Piraterie-Akte dar, die von der Islamischen Revolutionsgarde Irans begangen werden“, hieß es in der Erklärung. Dies sei „eine unmittelbare Bedrohung für die Stabilität der Region und ihre Bevölkerung sowie für die weltweite Energiesicherheit“. Der staatliche Ölkonzern Adnoc erklärte, zwei seiner Schiffe seien am Donnerstagabend „während der Durchfahrt“ durch die Straße von Hormus angegriffen worden. Die Lage sei „unter Kontrolle gebracht“ worden. Das Außenministerium kritisierte das iranische Vorgehen scharf: „Angriffe auf die Handelsschifffahrt und die Ausnutzung der Straße von Hormus als Instrument für wirtschaftlichen Zwang oder Erpressung stellen Piraterie-Akte dar, die von der Islamischen Revolutionsgarde Irans begangen werden“, hieß es in der Erklärung. Dies sei „eine unmittelbare Bedrohung für die Stabilität der Region und ihre Bevölkerung sowie für die weltweite Energiesicherheit“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Geplante Gebühr für Straße von Hormus: Iran verweist auf Umweltschäden Iran verweist bei seinem Plan, für die Durchfahrt der Straße von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden. Die massive und über Jahrzehnte entstandene Verschmutzung des Persischen Golfs und des Golfs von Oman hätten in Iran Schäden in Höhe von Billionen Dollar verursacht, behauptete der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, auf der Plattform X.  Die Parteien, die vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus profitierten, hätten eine rechtliche und moralische Verpflichtung, zur Behebung der Umweltschäden beizutragen, schrieb er weiter. Die Verbesserung der Umweltbedingungen müsse wesentlich für jede künftige Verwaltung der wichtigen Wasserstraße sein. Welche Umweltschutzmaßnahmen ihm vorschwebten, erläuterte der Sprecher allerdings nicht.  Baghai wies als Beispiel auf eine jüngste Ölverschmutzung entlang der Küste der in der Meerenge liegenden iranischen Insel Qeschm hin. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge sei ein ausländischer Frachter dafür verantwortlich. Genauere Angaben machte er dazu nicht.  Die Öffnung der faktisch durch Iran blockierten Straße von Hormus ist inzwischen eine der Schlüsselfragen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der iranische Machtapparat betont, er wolle in Abstimmung mit dem Oman, dem anderen Anrainerstaat, eine Gebühr von Schiffen kassieren, die die Meerenge passieren. Die USA lehnen eine Maut vehement ab.  Noch vor kurzem hatte US-Präsident Donald Trump Iran gewarnt, das Land werde sehr hart getroffen, sollte die für den globalen Handel mit Öl, Flüssiggas und Dünger wichtige Meerenge nicht bald geöffnet werden. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge weitestgehend ungestört.  Umweltschützer weisen regelmäßig darauf hin, dass aufgrund des Iran-Kriegs die Gefahr groß sei, dass Schiffe beschädigt oder getroffen werden. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Öl von einem vor der Küste des Omans auf Grund gelaufenen Tankers, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird, das Festland des Omans erreicht hat.  Die Straße von Hormus und die angrenzenden Gewässer des Persischen Golfs und des Golfs von Oman beherbergen laut Greenpeace empfindliche Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen, die zahlreichen Arten als Lebensgrundlage dienen. Bei einer Ölhavarie könnte zudem die Wasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet sein, da viele Golfstaaten auf Entsalzungsanlagen setzen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump: „Straße von Hormus gehört uns“ Noch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die von Iran faktisch blockierte Straße von Hormus – doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. „Sie gehört uns“, sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“. Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. „Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle.“ Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch US-Hubschrauber beschießt Tanker in Golf von Oman Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff „M/V Vela Nova“ gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung „wiederholte Warnungen“ ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff nahe Rotem Meer Bei einem Angriff der Huthi-Miliz auf ein Schiff nahe der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer sind nach Angaben der jemenitischen Regierung drei Besatzungsmitglieder getötet worden. Ein Schiff sei am Dienstag von einer ballistischen Rakete getroffen worden und daraufhin in Brand geraten, sagte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der Deutschen Presse-Agentur. Eine regierungsnahe Truppe hatte zuvor über den Angriff berichtet. Die drei Getöteten stammten demnach aus Pakistan und Indonesien. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu den Berichten. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Die Basidsch-Miliz soll zum Spitzelnetzwerk werden Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei hat den früheren Geheimdienstchef Hossein Taeeb zum neuen Chef der Freiwilligenmiliz Basidsch ernannt. Damit betraut Khamenei einen seiner engsten Verbündeten mit der Aufgabe, jegliche Unruhen im Land zu unterdrücken. Taeeb hatte im März entscheidend dazu beigetragen, dass der Sohn des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei zu dessen Nachfolger gewählt wurde. Der frühere Geheimdienstchef stand schon einmal an der Spitze der Basidsch, als die Miliz 2009 Massenproteste gewaltsam niederschlug. Nun soll er die Organisation mithilfe moderner Technologie zu einem Spitzelnetzwerk „gegen feindliche Bedrohungen“ ausbauen. Neben Taeeb hat Khamenei am Montagabend etliche andere Posten im Sicherheitsrat formell besetzt. In den meisten Fällen wurden die amtierenden Kommandeure bestätigt. Mit den Personalentscheidungen tritt der neue Oberste Führer erstmals aus dem Schatten der Revolutionsgarde. Offenbar sind sie ein erster Schritt, um seine Macht zu konsolidieren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße „zu 100 Prozent“. Gelegentlich würde Iran eine Mine ablegen, man finde diese Minen aber. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Am Wochenende hatte Trumps Vize JD Vance gesagt, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump fordert Entschädigung von Teheran US-Präsident Donald Trump fordert von Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei besetzt Spitzenposten in der Armee neu Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei besetzt sechs Spitzenposten bei der Revolutionsgarde und den Streitkräften neu. Wie aus einer schriftlichen Botschaft auf den Social-Media-Kanälen Khameneis hervorgeht, wird unter anderem Generalmajor Ali Abdollahi neuer Generalstabschef der Streitkräfte. Zum Oberbefehlshaber der Revolutionsgarde ernennt Khamenei Brigadegeneral Ahmad Wahidi.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran geht auf Trumps Schachvergleich ein Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hat einen Schachvergleich von Donald Trump gekontert. Baghai griff Trumps Vorlage auf und sagte laut iranischen Medien während einer Pressekonferenz in Teheran: Ob nun eher unauffällig oder im Rampenlicht – die Iraner hätten bewiesen, dass sie professionelle Schachspieler seien.  Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Huthi-Rebellen greifen erneut Hafenstadt im Jemen an Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen haben erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi-Miliz habe ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Die Luftabwehr habe einige Drohnen abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: „Halten uns zurück“ US-Präsident Donald Trump will auf weitere Angriffe auf Iran offenbar vorerst verzichten und stattdessen auf wirtschaftlichen Druck setzen. „Wir halten uns zurück“, sagte Trump dem Nachrichtenportal „Axios“ am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. „Wir verhandeln nur so halb mit ihnen“, fügte der US-Präsident hinzu. Die US-Regierung warte ab und beobachte  Iran, der eine „enorme Inflation“ und „kein Geld“ habe. Trump hatte erst vor gut einer Woche neue massive Angriffe auf Iran angedroht, diese aber nicht ausführen lassen, weil es „Umrisse einer Vereinbarung“ zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gebe. Zuletzt hatte Iran aber wieder harte Bedingungen für eine Öffnung der für den weltweiten Erdöl- und Erdgashandel wichtigen Meerenge gestellt.   Nachdem Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag unter anderem „Entschädigungen“ von den USA gefordert hatte, legte der Nationale Sicherheitsrat von Iran eine ganze Liste an Bedingungen für ein Ende der Blockade vor: Er forderte unter anderem ein Ende des „Krieges und der Aggression gegen Iran und seine Verbündeten in Libanon, in Palästina, im Jemen und in Irak“ sowie eine Aufhebung der von den USA verhängten Blockade iranischer Häfen und der Sanktionen. Die iranische Revolutionsgarde bekräftigte am Sonntag, die Straße von Hormus werde so lange blockiert bleiben, „bis der Feind alle unsere Bedingungen erfüllt“. Wie „Axios“ berichtete, äußerte sich Trump trotz dieser Hängepartie optimistisch. „Es wird klappen. Es klappt immer. Es ist wie ein Schachspiel“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen mit Teheran. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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13. August
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Geplante Gebühr für Straße von Hormus: Iran verweist auf Umweltschäden

Liveblog Irankrieg : Geplante Gebühr für Straße von Hormus: Iran verweist auf Umweltschäden Lesezeit: Junge Männer fahren mit Motorrädern am Ufer entlang, während ein Traktor Geräte aus dem Wasser zieht und Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor Anker liegen.dpa Trump: „Straße von Hormus gehört uns“ +++ US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman +++ alle Entwicklungen im Liveblog Sabrina Frangos Geplante Gebühr für Straße von Hormus: Iran verweist auf Umweltschäden Iran verweist bei seinem Plan, für die Durchfahrt der Straße von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden. Die massive und über Jahrzehnte entstandene Verschmutzung des Persischen Golfs und des Golfs von Oman hätten in Iran Schäden in Höhe von Billionen Dollar verursacht, behauptete der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, auf der Plattform X.  Die Parteien, die vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus profitierten, hätten eine rechtliche und moralische Verpflichtung, zur Behebung der Umweltschäden beizutragen, schrieb er weiter. Die Verbesserung der Umweltbedingungen müsse wesentlich für jede künftige Verwaltung der wichtigen Wasserstraße sein. Welche Umweltschutzmaßnahmen ihm vorschwebten, erläuterte der Sprecher allerdings nicht.  Baghai wies als Beispiel auf eine jüngste Ölverschmutzung entlang der Küste der in der Meerenge liegenden iranischen Insel Qeschm hin. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge sei ein ausländischer Frachter dafür verantwortlich. Genauere Angaben machte er dazu nicht.  Die Öffnung der faktisch durch Iran blockierten Straße von Hormus ist inzwischen eine der Schlüsselfragen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der iranische Machtapparat betont, er wolle in Abstimmung mit dem Oman, dem anderen Anrainerstaat, eine Gebühr von Schiffen kassieren, die die Meerenge passieren. Die USA lehnen eine Maut vehement ab.  Noch vor kurzem hatte US-Präsident Donald Trump Iran gewarnt, das Land werde sehr hart getroffen, sollte die für den globalen Handel mit Öl, Flüssiggas und Dünger wichtige Meerenge nicht bald geöffnet werden. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge weitestgehend ungestört.  Umweltschützer weisen regelmäßig darauf hin, dass aufgrund des Iran-Kriegs die Gefahr groß sei, dass Schiffe beschädigt oder getroffen werden. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Öl von einem vor der Küste des Omans auf Grund gelaufenen Tankers, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird, das Festland des Omans erreicht hat.  Die Straße von Hormus und die angrenzenden Gewässer des Persischen Golfs und des Golfs von Oman beherbergen laut Greenpeace empfindliche Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen, die zahlreichen Arten als Lebensgrundlage dienen. Bei einer Ölhavarie könnte zudem die Wasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet sein, da viele Golfstaaten auf Entsalzungsanlagen setzen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump: „Straße von Hormus gehört uns“ Noch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die von Iran faktisch blockierte Straße von Hormus – doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. „Sie gehört uns“, sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“. Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. „Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle.“ Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch US-Hubschrauber beschießt Tanker in Golf von Oman Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff „M/V Vela Nova“ gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung „wiederholte Warnungen“ ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff nahe Rotem Meer Bei einem Angriff der Huthi-Miliz auf ein Schiff nahe der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer sind nach Angaben der jemenitischen Regierung drei Besatzungsmitglieder getötet worden. Ein Schiff sei am Dienstag von einer ballistischen Rakete getroffen worden und daraufhin in Brand geraten, sagte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der Deutschen Presse-Agentur. Eine regierungsnahe Truppe hatte zuvor über den Angriff berichtet. Die drei Getöteten stammten demnach aus Pakistan und Indonesien. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu den Berichten. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Die Basidsch-Miliz soll zum Spitzelnetzwerk werden Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei hat den früheren Geheimdienstchef Hossein Taeeb zum neuen Chef der Freiwilligenmiliz Basidsch ernannt. Damit betraut Khamenei einen seiner engsten Verbündeten mit der Aufgabe, jegliche Unruhen im Land zu unterdrücken. Taeeb hatte im März entscheidend dazu beigetragen, dass der Sohn des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei zu dessen Nachfolger gewählt wurde. Der frühere Geheimdienstchef stand schon einmal an der Spitze der Basidsch, als die Miliz 2009 Massenproteste gewaltsam niederschlug. Nun soll er die Organisation mithilfe moderner Technologie zu einem Spitzelnetzwerk „gegen feindliche Bedrohungen“ ausbauen. Neben Taeeb hat Khamenei am Montagabend etliche andere Posten im Sicherheitsrat formell besetzt. In den meisten Fällen wurden die amtierenden Kommandeure bestätigt. Mit den Personalentscheidungen tritt der neue Oberste Führer erstmals aus dem Schatten der Revolutionsgarde. Offenbar sind sie ein erster Schritt, um seine Macht zu konsolidieren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße „zu 100 Prozent“. Gelegentlich würde Iran eine Mine ablegen, man finde diese Minen aber. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Am Wochenende hatte Trumps Vize JD Vance gesagt, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump fordert Entschädigung von Teheran US-Präsident Donald Trump fordert von Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei besetzt Spitzenposten in der Armee neu Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei besetzt sechs Spitzenposten bei der Revolutionsgarde und den Streitkräften neu. Wie aus einer schriftlichen Botschaft auf den Social-Media-Kanälen Khameneis hervorgeht, wird unter anderem Generalmajor Ali Abdollahi neuer Generalstabschef der Streitkräfte. Zum Oberbefehlshaber der Revolutionsgarde ernennt Khamenei Brigadegeneral Ahmad Wahidi.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran geht auf Trumps Schachvergleich ein Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hat einen Schachvergleich von Donald Trump gekontert. Baghai griff Trumps Vorlage auf und sagte laut iranischen Medien während einer Pressekonferenz in Teheran: Ob nun eher unauffällig oder im Rampenlicht – die Iraner hätten bewiesen, dass sie professionelle Schachspieler seien.  Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Huthi-Rebellen greifen erneut Hafenstadt im Jemen an Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen haben erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi-Miliz habe ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Die Luftabwehr habe einige Drohnen abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: „Halten uns zurück“ US-Präsident Donald Trump will auf weitere Angriffe auf Iran offenbar vorerst verzichten und stattdessen auf wirtschaftlichen Druck setzen. „Wir halten uns zurück“, sagte Trump dem Nachrichtenportal „Axios“ am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. „Wir verhandeln nur so halb mit ihnen“, fügte der US-Präsident hinzu. Die US-Regierung warte ab und beobachte  Iran, der eine „enorme Inflation“ und „kein Geld“ habe. Trump hatte erst vor gut einer Woche neue massive Angriffe auf Iran angedroht, diese aber nicht ausführen lassen, weil es „Umrisse einer Vereinbarung“ zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gebe. Zuletzt hatte Iran aber wieder harte Bedingungen für eine Öffnung der für den weltweiten Erdöl- und Erdgashandel wichtigen Meerenge gestellt.   Nachdem Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag unter anderem „Entschädigungen“ von den USA gefordert hatte, legte der Nationale Sicherheitsrat von Iran eine ganze Liste an Bedingungen für ein Ende der Blockade vor: Er forderte unter anderem ein Ende des „Krieges und der Aggression gegen Iran und seine Verbündeten in Libanon, in Palästina, im Jemen und in Irak“ sowie eine Aufhebung der von den USA verhängten Blockade iranischer Häfen und der Sanktionen. Die iranische Revolutionsgarde bekräftigte am Sonntag, die Straße von Hormus werde so lange blockiert bleiben, „bis der Feind alle unsere Bedingungen erfüllt“. Wie „Axios“ berichtete, äußerte sich Trump trotz dieser Hängepartie optimistisch. „Es wird klappen. Es klappt immer. Es ist wie ein Schachspiel“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen mit Teheran. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei ernennt neuen Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats Der ehemalige Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Rezaei, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Khamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Khamenei schrieb dies auch selbst auf X. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994.  Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran stellt Trump Bedingungen Neue Maximalforderungen aus Teheran lassen eine baldige Öffnung der Straße von Hormus unwahrscheinlich erscheinen. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Mohammad Bagher Zolghadr, veröffentlichte an diesem Wochenende eine Liste mit sechs Bedingungen, die die Vereinigten Staaten erfüllen müssten, bevor der Schiffsverkehr in der Meerenge wieder vollständig aufgenommen werden könne. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Seine übrigen Bedingungen erinnern an das im Juni vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump unterzeichnete Memorandum. So fordert Zolghadr unter anderem die Aufhebung von Sanktionen gegen Iran und die bedingungslose Freigabe eingefrorener iranischer Gelder auf ausländischen Konten. In der Absichtserklärung vom Juni hatten die Vereinigten Staaten zwar solche Zugeständnisse in Aussicht gestellt. Sie hatten sie aber von Fortschritten beziehungsweise einer Einigung in Verhandlungen über das iranische Atomprogramm abhängig gemacht. Es erscheint kaum vorstellbar, dass Washington allein im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus zu solch weitreichenden Schritten bereit wäre.  Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araghchi fielen im Vergleich dazu am Sonntag etwas gemäßigter und vager aus. Laut Tasnim sagte er, eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Amerika sei erst möglich, wenn das Land nicht länger gegen das gemeinsame Memorandum verstoße und eine Entschädigung für die Verstöße zahle. „Vermittler bemühen sich noch immer, Wege zu finden, Verhandlungen wieder aufzunehmen“, sagte Araghchi demnach. Zwar sei eine Einigung in den aktuellen Verhandlungen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus möglich. In diesen Gesprächen sei man „in der finalen Phase“. Eine solche Einigung bedeute aber nicht die Öffnung der Straße von Hormus. Dafür müssten „eine Reihe von Bedingungen“ erfüllt sein, sagte er, ohne diese aufzuzählen. In der vergangenen Woche hatten Trump und andere Regierungsvertreter in Washington Hoffnungen genährt, dass eine Einigung zwischen Oman und Iran zu einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus führen könnte. Stattdessen setzte Iran am Wochenende seine Angriffe auf Schiffe fort, die die Meerenge ohne Genehmigung Teherans durchqueren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran erteilt direkten Gesprächen mit den USA eine Absage Iran führt nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi keine direkten Gespräche mit den USA. Man werde keine Verhandlungen aufnehmen, solange Washington gegen ein im Juni unterzeichnetes Übergangsabkommen verstoße, sagte Araghtschi am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Mehr. Die Gespräche zwischen beiden Seiten liefen jedoch über Vermittler weiter. Zudem äußerte sich der Minister zu der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus. Ein Abkommen mit Oman stehe kurz vor dem Abschluss, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Dies bedeute jedoch keine Wiedereröffnung der strategischen Meerenge. Vielmehr lege die Vereinbarung die neuen Schifffahrtsrouten fest, die nach einer Wiedereröffnung der Meerenge genutzt werden sollen. Eine solche Wiedereröffnung hänge aber davon ab, dass die USA weitere, nicht näher bezeichnete Bedingungen erfüllten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Libanon: Israel dringt in Dorf unter Kontrolle der Armee ein Israelische Soldaten sind nach libanesischen Angaben in ein Dorf im Süden des Libanon eingedrungen, das einer Vereinbarung zwischen beiden Ländern zufolge unter der Kontrolle der libanesischen Armee steht. Wie staatliche libanesische Medien und der Bürgermeister am Samstag mitteilten, schichteten die Soldaten dort in der Nacht einen Erdwall auf. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, blockiert der Erdwall die Straße am östlichen Ortseingang. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Die Einrichtung der „Pilotzonen“ ist der erste Schritt zur Umsetzung des unter Vermittlung der USA vereinbarten Rahmenabkommens. Die pro-iranische Hizbullah lehnt die direkten Gespräche zwischen Israel und Libanon allerdings ab und weigert sich, ihre Waffen abzugeben.  Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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13. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf  Trump fordert Entschädigung von Iran Iran plant Gebühren für Straße von Hormus Huthi-Miliz greift erneut Hafenstadt in Jemen an Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“ Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. „Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen Irans akzeptiert werden.“ Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Bei Oman auf Grund gelaufen: Öl aus Tanker erreicht Festland Das Öl des vor der Küste des Oman auf Grund gelaufenen Tankers hat das Festland erreicht. Der ausgelaufene Rohstoff treibt weiter nordöstlich an der omanischen Insel al-Kiblija vorbei und ist teilweise bereits am Festland angekommen, wie die Weltschifffahrtsorganisation IMO mitteilt. Der Öltanker Caroline Bezengi wird Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet und steht unter EU-Sanktionen. Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130 000 Tonnen Öl beladen, das bereits „für einige Zeit“ aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet. Greenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei „ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen“, sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage. Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130 000 Tonnen Öl beladen, das bereits „für einige Zeit“ aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet. Greenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei „ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen“, sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage. US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff M/V Vela Nova gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung „wiederholte Warnungen“ ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff Bei einem Angriff auf ein jemenitisches Handelsschiff in der Meerenge Bab al-Mandab sind nach Angaben des jemenitischen Verkehrsministeriums vier Besatzungsmitglieder getötet worden. Vier weitere Besatzungsmitglieder sowie ein Mitglied eines Rettungsteams seien verletzt worden, teilte das Ministerium mit. Bei den Getöteten handele es sich um drei Pakistaner und einen Indonesier. Zuvor hatte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der Deutschen Presse-Agentur den Angriff bestätigt.  Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff. Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff. Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Für US-Präsident Donald Trump scheint das Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormus, gemessen an seinen jüngsten Äußerungen, beendet zu sein. Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert, sagte er im Weißen Haus. Gelegentlich lege Iran zwar eine Mine ab, die werde dann aber gefunden und unschädlich gemacht. Darüber hinaus verlangte Trump Entschädigungszahlungen von der Führung in Teheran. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf Kurz nach der Ernennung eines neuen obersten Sicherheitsberaters werden in Iran sechs militärische Führungspersonen neu bestimmt. Die Dekrete zu den Neubesetzungen wurden am Abend (Ortszeit) auf einem Telegram-Kanal veröffentlicht, der Nachrichten des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei transportiert. Iranische Medien berichteten gleichlautend und zeigten Bilder einer Zeremonie, bei der Chamenei jedoch nicht zu sehen ist. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Erst am Sonntag hatte Chamenei den ehemaligen IRGC-Kommandeur Mohsen Resai als neuen Vorsitzenden des iranischen Nationalen Sicherheitsrates ernannt. Der Iran-Experte Hamidreza Azizi bewertete in der New York Times die Benennung als eine Ausbalancierung des Einflusses des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf, der in den Verhandlungen mit den USA zuletzt als Chef-Unterhändler auftrat. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Lorenz Zeck Trump fordert Entschädigung von Iran US-Präsident Donald Trump fordert vom Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Die Regierung in Teheran erwägt unter anderem, künftig Gebühren für die Passage der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu verlangen.  Iran plant Gebühren für Straße von Hormus Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Wie Außenamtssprecher Ismail Baghai laut iranischen Medien in Teheran sagte, erarbeite Iran gemeinsam mit Oman „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Huthi-Miliz greift erneut Hafenstadt in Jemen an Die von Iran unterstützte jemenitische Huthi-Miliz hat erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi haben ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Einige Drohnen habe die Luftabwehr abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet. Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet. Revolutionsgardist wird oberster iranischer Sicherheitsberater Der ehemalige Kommandeur der mächtigen iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Resai, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Chamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Chamenei schrieb dies auch selbst auf X. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind. Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher Solghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der IRGC auf die Regierung hindeuten. Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind. Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher Solghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der IRGC auf die Regierung hindeuten. Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994. Lilly Zerbst Huthi-Miliz meldet Angriffe in Saudi-Arabien und in Jemen Die Terrorgruppe hat mitgeteilt, im Westen von Jemen eine groß angelegte Militäroperation gestartet zu haben. Dabei seien zahlreiche Raketen und Drohnen gegen Truppenansammlungen und Waffenlager in der von der Regierung kontrollierten Region Mokka eingesetzt worden. Waffen und Ausrüstung seien zerstört und Dutzende Menschen verletzt oder getötet worden, darunter auch saudische Staatsbürger. Nach Angaben aus jemenitischen Regierungskreisen wurden mindestens sieben Menschen getötet und 20 verletzt. Unter den Toten seien drei Zivilisten und vier Militärangehörige. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, Regierungstruppen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Boot der Huthi-Miliz zurückgedrängt, das versucht habe, den Hafen von Mocha anzugreifen. Die militanten Islamisten griffen nach eigenen Angaben zudem eine Raffinerie des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens in der Region Dschasan an. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an einer Anlage ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte hätten den Brand gelöscht, Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache machte das Ministerium keine Angaben. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, Regierungstruppen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Boot der Huthi-Miliz zurückgedrängt, das versucht habe, den Hafen von Mocha anzugreifen. Die militanten Islamisten griffen nach eigenen Angaben zudem eine Raffinerie des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens in der Region Dschasan an. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an einer Anlage ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte hätten den Brand gelöscht, Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache machte das Ministerium keine Angaben. Luzia Geier Brand in Aramco-Raffinerie in Saudi-Arabien gelöscht Die Feuerwehr hat einen Brand in einer Raffinerie des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Dschisan gelöscht. Dies teilte das saudische Energieministerium mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. Dschisan liegt am Roten Meer nahe der Grenze zu Jemen. Die Raffinerie mit einer Kapazität von 400 000 Barrel pro Tag war einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Vermerk des Beratungsunternehmens IIR zufolge bereits am 27. Juli stillgelegt worden. Grund war ein Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz, bei dem der Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk-Komplex und der Tanklagerbereich der Anlage beschädigt wurden. Die von Iran unterstützten Huthi hatten damals erklärt, sie hätten Aramco-Standorte in Dschisan und Janbu angegriffen. Luzia Geier Iran: USA behindern Lebensmittelimporte Die Preise für Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs sind in Iran seit Beginn des Konflikts im Februar rasant gestiegen. Dies sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian auf einer Pressekonferenz. Er machte die USA für Schwierigkeiten beim Import von Grundgütern verantwortlich. Ausnahmen von der US-Blockade für humanitäre Hilfe erwähnte er nicht. Das US-Zentralkommando hatte kurz zuvor mitgeteilt, seit Beginn der aktuellen Blockade hätten die US-Streitkräfte mehr als 30 Schiffe mit Hilfsgütern für Iran passieren lassen. 53 Schiffe seien abgewiesen, zwei außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden. Iran stellt neue Bedingungen für Öffnung der Straße von Hormus Im Streit um die Wiederöffnung der Meerenge stellt ein ranghoher iranischer Sicherheitsvertreter nun weitreichende Forderungen an die USA. Wie die New York Times berichtet, verlangt Mohammad Bagher Zolghadr unter anderem das Ende der US-Seeblockade und der Sanktionen gegen Iran.  Außerdem fordert Zolghadr, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, den Abzug der US-Streitkräfte aus der Region, Reparationszahlungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die USA sollen zudem Angriffe auf iranische Verbündete in der Region und Drohungen gegen Iran beenden. Außerdem fordert Zolghadr, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, den Abzug der US-Streitkräfte aus der Region, Reparationszahlungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die USA sollen zudem Angriffe auf iranische Verbündete in der Region und Drohungen gegen Iran beenden. US-Vizepräsident J. D. Vance erklärt indes, die USA wollten den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder auf das Vorkriegsniveau bringen. Iran und die Golfstaaten hätten dies zugesagt, sagt Vance dem Sender Fox News. Zugleich betonte er, dass die USA diesen Zusagen nicht vertrauten. Vance zufolge arbeiten Iran, Oman und weitere Golfstaaten an einem Mechanismus für eine sichere Schifffahrt. Dazu gehören demnach die Räumung von Minen und iranische Zusagen, keine Handelsschiffe anzugreifen. Die USA sehen nach Angaben des Vizepräsidenten Fortschritte, aber noch keine abschließende Lösung. Iran: USA müssen auf unsere Forderungen eingehen Eine Einigung mit Oman über einen neuen Mechanismus für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bedeutet aus iranischer Sicht nicht direkt auch eine Öffnung der Meerenge. Vielmehr müssten die USA auf iranische Forderungen eingehen, sagte ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde der Nachrichtenagentur Tasnim. Er erklärte, die USA sollten sich aus Verhandlungen zwischen Iran und Oman heraushalten. Seit Wochen verhandelt Iran mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge darüber, wie Schiffspassagen in der Straße von Hormus geregelt werden sollen. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit behauptet, an den Verhandlungen beteiligt zu sein. Sollte aus den Gesprächen ein Mechanismus hervorgehen, mit dem Iran maßgeblich die Schifffahrt in der Meerenge kontrollieren kann, wäre dies nach monatelangen US-Angriffen ein strategischer Sieg für Teheran. Eine Einigung zwischen Iran und Oman sei nahe, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem weiteren Tasnim-Bericht. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachten. Genauer ging er nicht darauf ein. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit behauptet, an den Verhandlungen beteiligt zu sein. Sollte aus den Gesprächen ein Mechanismus hervorgehen, mit dem Iran maßgeblich die Schifffahrt in der Meerenge kontrollieren kann, wäre dies nach monatelangen US-Angriffen ein strategischer Sieg für Teheran. Eine Einigung zwischen Iran und Oman sei nahe, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem weiteren Tasnim-Bericht. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachten. Genauer ging er nicht darauf ein.

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13. August
ZDF heute

Iran widerspricht Trump: Meerenge bleibt blockiert

Straße von Hormus:Iran widerspricht Trump: Meerenge bleibt blockiert US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt immer wieder erklärt, die USA hätten die Kontrolle über die Straße von Hormus. Doch Iran widerspricht - und fordert eine Entschädigung. Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden. Iranische Behörde PGSA Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. "Sie gehört uns", sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner "vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt", drohte er. Trump erklärt die Straße von Hormus nach einer Minenräumung für befahrbar. Gleichzeitig verlangt er vom Iran Entschädigungen für Opfer und Schäden des Konflikts. 11.08.2026 | 0:21 minHormus: Angriffe durch Revolutionsgarden halten an Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Straße von Hormus. Iran verlangte dafür zuletzt neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden. Für die Öffnung der Straße von Hormus stellt Iran neue Forderungen. Die USA müssten unter anderem den Krieg in der Region endgültig beenden, so die Erklärung des nationalen Sicherheitsrats. 09.08.2026 | 0:30 minSchifffahrt durch Meerenge lief vor Krieg ungestört Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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12. August
Handelsblatt

Iran-Krieg: Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“

Iran-Krieg: Iran an Trump: „Die Straße von Hormus bleibt blockiert“ Teheran. Der Iran hat Äußerungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. „Die Straße von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden.“ Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. „Sie gehört uns“, sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“, drohte er. Experten: Zahl der Schiffspassagen durch Hormus weiter gering Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Straße von Hormus. Der Iran verlangte dafür zuletzt neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist.  Nach Kriegsbeginn brachte der Iran den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an.

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12. August
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Trump: Straße von Hormus „gehört uns“

Liveblog Irankrieg : Trump: Straße von Hormus „gehört uns“ Lesezeit: Junge Männer fahren mit Motorrädern am Ufer entlang, während ein Traktor Geräte aus dem Wasser zieht und Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor Anker liegen.dpa USA haben laut US-Präsident „vollständige Kontrolle“ über die Meerenge +++ US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman +++ alle Entwicklungen im Liveblog Mathias Peer Trump: "Straße von Hormus gehört uns" Noch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die von Iran faktisch blockierte Straße von Hormus – doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. „Sie gehört uns“, sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“. Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. „Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle.“ Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch US-Hubschrauber beschießt Tanker in Golf von Oman Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff „M/V Vela Nova“ gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung „wiederholte Warnungen“ ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff nahe Rotem Meer Bei einem Angriff der Huthi-Miliz auf ein Schiff nahe der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer sind nach Angaben der jemenitischen Regierung drei Besatzungsmitglieder getötet worden. Ein Schiff sei am Dienstag von einer ballistischen Rakete getroffen worden und daraufhin in Brand geraten, sagte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der Deutschen Presse-Agentur. Eine regierungsnahe Truppe hatte zuvor über den Angriff berichtet. Die drei Getöteten stammten demnach aus Pakistan und Indonesien. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu den Berichten. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi greifen in dem Rahmen auch immer wieder Schiffe im Roten Meer und der für den internationalen Handel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Die Basidsch-Miliz soll zum Spitzelnetzwerk werden Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei hat den früheren Geheimdienstchef Hossein Taeeb zum neuen Chef der Freiwilligenmiliz Basidsch ernannt. Damit betraut Khamenei einen seiner engsten Verbündeten mit der Aufgabe, jegliche Unruhen im Land zu unterdrücken. Taeeb hatte im März entscheidend dazu beigetragen, dass der Sohn des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei zu dessen Nachfolger gewählt wurde. Der frühere Geheimdienstchef stand schon einmal an der Spitze der Basidsch, als die Miliz 2009 Massenproteste gewaltsam niederschlug. Nun soll er die Organisation mithilfe moderner Technologie zu einem Spitzelnetzwerk „gegen feindliche Bedrohungen“ ausbauen. Neben Taeeb hat Khamenei am Montagabend etliche andere Posten im Sicherheitsrat formell besetzt. In den meisten Fällen wurden die amtierenden Kommandeure bestätigt. Mit den Personalentscheidungen tritt der neue Oberste Führer erstmals aus dem Schatten der Revolutionsgarde. Offenbar sind sie ein erster Schritt, um seine Macht zu konsolidieren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße „zu 100 Prozent“. Gelegentlich würde Iran eine Mine ablegen, man finde diese Minen aber. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Am Wochenende hatte Trumps Vize JD Vance gesagt, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump fordert Entschädigung von Teheran US-Präsident Donald Trump fordert von Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei besetzt Spitzenposten in der Armee neu Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei besetzt sechs Spitzenposten bei der Revolutionsgarde und den Streitkräften neu. Wie aus einer schriftlichen Botschaft auf den Social-Media-Kanälen Khameneis hervorgeht, wird unter anderem Generalmajor Ali Abdollahi neuer Generalstabschef der Streitkräfte. Zum Oberbefehlshaber der Revolutionsgarde ernennt Khamenei Brigadegeneral Ahmad Wahidi.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran geht auf Trumps Schachvergleich ein Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hat einen Schachvergleich von Donald Trump gekontert. Baghai griff Trumps Vorlage auf und sagte laut iranischen Medien während einer Pressekonferenz in Teheran: Ob nun eher unauffällig oder im Rampenlicht – die Iraner hätten bewiesen, dass sie professionelle Schachspieler seien.  Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Huthi-Rebellen greifen erneut Hafenstadt im Jemen an Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen haben erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi-Miliz habe ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Die Luftabwehr habe einige Drohnen abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: „Halten uns zurück“ US-Präsident Donald Trump will auf weitere Angriffe auf Iran offenbar vorerst verzichten und stattdessen auf wirtschaftlichen Druck setzen. „Wir halten uns zurück“, sagte Trump dem Nachrichtenportal „Axios“ am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. „Wir verhandeln nur so halb mit ihnen“, fügte der US-Präsident hinzu. Die US-Regierung warte ab und beobachte  Iran, der eine „enorme Inflation“ und „kein Geld“ habe. Trump hatte erst vor gut einer Woche neue massive Angriffe auf Iran angedroht, diese aber nicht ausführen lassen, weil es „Umrisse einer Vereinbarung“ zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gebe. Zuletzt hatte Iran aber wieder harte Bedingungen für eine Öffnung der für den weltweiten Erdöl- und Erdgashandel wichtigen Meerenge gestellt.   Nachdem Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag unter anderem „Entschädigungen“ von den USA gefordert hatte, legte der Nationale Sicherheitsrat von Iran eine ganze Liste an Bedingungen für ein Ende der Blockade vor: Er forderte unter anderem ein Ende des „Krieges und der Aggression gegen Iran und seine Verbündeten in Libanon, in Palästina, im Jemen und in Irak“ sowie eine Aufhebung der von den USA verhängten Blockade iranischer Häfen und der Sanktionen. Die iranische Revolutionsgarde bekräftigte am Sonntag, die Straße von Hormus werde so lange blockiert bleiben, „bis der Feind alle unsere Bedingungen erfüllt“. Wie „Axios“ berichtete, äußerte sich Trump trotz dieser Hängepartie optimistisch. „Es wird klappen. Es klappt immer. Es ist wie ein Schachspiel“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen mit Teheran. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei ernennt neuen Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats Der ehemalige Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Rezaei, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Khamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Khamenei schrieb dies auch selbst auf X. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994.  Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran stellt Trump Bedingungen Neue Maximalforderungen aus Teheran lassen eine baldige Öffnung der Straße von Hormus unwahrscheinlich erscheinen. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Mohammad Bagher Zolghadr, veröffentlichte an diesem Wochenende eine Liste mit sechs Bedingungen, die die Vereinigten Staaten erfüllen müssten, bevor der Schiffsverkehr in der Meerenge wieder vollständig aufgenommen werden könne. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Seine übrigen Bedingungen erinnern an das im Juni vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump unterzeichnete Memorandum. So fordert Zolghadr unter anderem die Aufhebung von Sanktionen gegen Iran und die bedingungslose Freigabe eingefrorener iranischer Gelder auf ausländischen Konten. In der Absichtserklärung vom Juni hatten die Vereinigten Staaten zwar solche Zugeständnisse in Aussicht gestellt. Sie hatten sie aber von Fortschritten beziehungsweise einer Einigung in Verhandlungen über das iranische Atomprogramm abhängig gemacht. Es erscheint kaum vorstellbar, dass Washington allein im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus zu solch weitreichenden Schritten bereit wäre.  Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araghchi fielen im Vergleich dazu am Sonntag etwas gemäßigter und vager aus. Laut Tasnim sagte er, eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Amerika sei erst möglich, wenn das Land nicht länger gegen das gemeinsame Memorandum verstoße und eine Entschädigung für die Verstöße zahle. „Vermittler bemühen sich noch immer, Wege zu finden, Verhandlungen wieder aufzunehmen“, sagte Araghchi demnach. Zwar sei eine Einigung in den aktuellen Verhandlungen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus möglich. In diesen Gesprächen sei man „in der finalen Phase“. Eine solche Einigung bedeute aber nicht die Öffnung der Straße von Hormus. Dafür müssten „eine Reihe von Bedingungen“ erfüllt sein, sagte er, ohne diese aufzuzählen. In der vergangenen Woche hatten Trump und andere Regierungsvertreter in Washington Hoffnungen genährt, dass eine Einigung zwischen Oman und Iran zu einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus führen könnte. Stattdessen setzte Iran am Wochenende seine Angriffe auf Schiffe fort, die die Meerenge ohne Genehmigung Teherans durchqueren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran erteilt direkten Gesprächen mit den USA eine Absage Iran führt nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi keine direkten Gespräche mit den USA. Man werde keine Verhandlungen aufnehmen, solange Washington gegen ein im Juni unterzeichnetes Übergangsabkommen verstoße, sagte Araghtschi am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Mehr. Die Gespräche zwischen beiden Seiten liefen jedoch über Vermittler weiter. Zudem äußerte sich der Minister zu der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus. Ein Abkommen mit Oman stehe kurz vor dem Abschluss, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Dies bedeute jedoch keine Wiedereröffnung der strategischen Meerenge. Vielmehr lege die Vereinbarung die neuen Schifffahrtsrouten fest, die nach einer Wiedereröffnung der Meerenge genutzt werden sollen. Eine solche Wiedereröffnung hänge aber davon ab, dass die USA weitere, nicht näher bezeichnete Bedingungen erfüllten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Libanon: Israel dringt in Dorf unter Kontrolle der Armee ein Israelische Soldaten sind nach libanesischen Angaben in ein Dorf im Süden des Libanon eingedrungen, das einer Vereinbarung zwischen beiden Ländern zufolge unter der Kontrolle der libanesischen Armee steht. Wie staatliche libanesische Medien und der Bürgermeister am Samstag mitteilten, schichteten die Soldaten dort in der Nacht einen Erdwall auf. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, blockiert der Erdwall die Straße am östlichen Ortseingang. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Die Einrichtung der „Pilotzonen“ ist der erste Schritt zur Umsetzung des unter Vermittlung der USA vereinbarten Rahmenabkommens. Die pro-iranische Hizbullah lehnt die direkten Gespräche zwischen Israel und Libanon allerdings ab und weigert sich, ihre Waffen abzugeben.  Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Washington will Vorkriegsniveau in Straße von Hormus Dem amerikanischen Vizepräsidenten J.D. Vance zufolge verfolgen die Vereinigten Staaten das Ziel, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das sagte der Republikaner dem amerikanischen Sender Fox News auf die Frage, was bei einem hypothetischen Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Vance gab an, dass die Iraner das zugesagt hätten und auch die Golfstaaten das wollten. Gleichzeitig sagte er auch, dass die USA darauf nicht vertrauten.  In den vergangenen Wochen hätten die Iraner und die Golfstaaten, insbesondere Oman, darüber gesprochen, wie man einen sicheren Schiffsverkehr gewährleisten könne. Das Problem ist laut Vance vor allem, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daher daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Der Vizepräsident sprach von einigen in den vergangenen Tagen erzielten Fortschritten, gab aber auch zu erkennen, dass man aus amerikanischer Sicht noch nicht am Ende sei. Er bekräftigte in dem Gespräch auch die bekannte Darstellung, dass Washington im Austausch mit Teheran stehe. In den vergangenen Wochen hätten die Iraner und die Golfstaaten, insbesondere Oman, darüber gesprochen, wie man einen sicheren Schiffsverkehr gewährleisten könne. Das Problem ist laut Vance vor allem, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daher daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Der Vizepräsident sprach von einigen in den vergangenen Tagen erzielten Fortschritten, gab aber auch zu erkennen, dass man aus amerikanischer Sicht noch nicht am Ende sei. Er bekräftigte in dem Gespräch auch die bekannte Darstellung, dass Washington im Austausch mit Teheran stehe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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12. August
Handelsblatt

Streit um Meerenge: Trump: Straße von Hormus gehört uns - Neue Warnung an Iran

Streit um Meerenge: Trump: Straße von Hormus gehört uns - Neue Warnung an Iran Washington/Teheran. Noch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die vom Iran faktisch blockierte Straße von Hormus - doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. „Sie gehört uns“, sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner „vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt“. Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. „Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle.“ Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an - und seien der Beweis, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. „Sie haben mich ständig belogen“ Trump sagte weiter, er vertraue dem Iran nicht. „Sie haben mich ständig belogen.“ Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der „Tyrann im Nahen Osten“. Bereits am Vortag hatte der Republikaner behauptet, nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Der Iran hat auf die Aussagen nicht direkt reagiert. Zuletzt hatte die Führung in Teheran eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und die Absicht erklärt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Der erst vor wenigen Tagen neu berufene Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Mohsen Resai, betonte laut dem Staatssender Press TV, die USA müssten den Krieg gegen den Iran und seine Verbündeten in der Region beenden und das eingefrorene iranische Geld freigeben, damit die Meerenge wieder vollständig geöffnet werden könne. „Solange die USA ihr Verhalten nicht ändern und die Bedingungen des Irans nicht akzeptieren, wird die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet“, sagte Resai demnach. Langes Ringen um Wiedereröffnung der Meerenge Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Straße von Hormus, über die ein Großteil der Ölexporte aus den Golfstaaten abgewickelt wird. Der Nationale Sicherheitsrat des Irans verlangte dafür neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden. All diese Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen für Verhandlungen mit den USA genannt. Am Montag hatte Trump seinerseits Entschädigungszahlungen des Irans als Bedingung für weitere Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts gefordert. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, der Iran solle für jedes Opfer zahlen, dessen Tod oder Verletzung der Machtapparat in Teheran zu verantworten habe. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit seinen Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an.

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11. August
Tagesschau

Trump erklärt Straße von Hormus für minenfrei

Konflikt mit Iran Trump erklärt Straße von Hormus für minenfrei US-Präsident Trump hat die Straße von Hormus für frei befahrbar erklärt. Die Meerenge sei von Minen geräumt und werde von den USA kontrolliert. Iran hat sich zu der Darstellung bisher noch nicht geäußert. Für US-Präsident Donald Trump ist das Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormus offenbar beendet. Trump sagte, die Meerenge sei wieder befahrbar. Sie sei von Minen geräumt und werde "zu 100 Prozent" von den USA kontrolliert. Gelegentlich lege Iran zwar eine Mine ab, die werde dann aber gefunden und unschädlich gemacht. Darüber hinaus verlangte Trump Entschädigungszahlungen von der Führung in Teheran. Iran hat bisher nicht auf die Aussagen reagiert. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht. So hat Teheran angekündigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Forderungen aus Teheran Iran und die USA ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Der Nationale Sicherheitsrat Irans verlangt dafür neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region und eine vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden. All diese Forderungen hatte Iran bereits früher als Bedingungen für Verhandlungen mit den USA genannt. Schiffahrt vor Krieg weitgehend ungestört Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der US-Regierung ist es laut Vizepräsident JD Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen.

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11. August
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Trump: Haben gesamte Straße von Hormus von Minen geräumt

Widersprüchliche Angaben aus Washington:Trump: Haben gesamte Straße von Hormus von Minen geräumt von Jan Schneider Die für den weltweiten Ölhandel zentrale Straße von Hormus ist laut US-Präsident Trump wieder frei. Seinen Aussagen zufolge seien alle Minen geräumt. Ob das stimmt, ist fraglich. Laut US-Präsident Donald Trump wurden in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge nun wieder für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten demnach den für den Öltransport wichtigen Seeweg "zu 100 Prozent". Gelegentlich würde der Iran zwar noch eine Mine ablegen, diese finde man aber. Belege für seine Aussage liefert Trump wie so oft nicht - mehrere Indizien sprechen sogar dagegen. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat des Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Der Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Erst am Wochenende hatte Vizepräsident JD Vance ein deutlich vorsichtigeres Bild gezeichnet: Man arbeite aktuell erst daran, einen Mechanismus für sichere Schifffahrt einzurichten. Dieser schließe laut Vance sowohl eine noch ausstehende Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe mehr anzugreifen. Von einer bereits abgeschlossenen, vollständigen Räumung war bei Vance keine Rede. Iran selbst hat Trumps Aussage bislang nicht kommentiert. Pentagon war von monatelangen Räumungen ausgegangen Wie lange eine vollständige Räumung tatsächlich dauern könnte, wurde Anfang des Jahres auch Gegenstand einer internen Kontroverse im Pentagon. Eine Einschätzung des Pentagons, über die die "Washington Post" im April berichtete, nannte einen Zeitraum von sechs Monaten, die es dauern könnte, bis alle von Iran platzierte Minen geräumt sind. Später dementierte ein Pentagon-Sprecher Schätzung jedoch wieder. "Eine sechsmonatige Sperrung der Straße von Hormus ist unmöglich und für den Minister völlig inakzeptabel", erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell. Der Bericht der "Washington Post" beruhe auf einer "geheimen, nicht öffentlichen Unterrichtung", ein Großteil der Informationen sei "falsch". Die Sechs-Monats-Schätzung war den Mitgliedern des Streitkräfte-Ausschusses des Repräsentantenhauses bei einer vertraulichen Unterrichtung mitgeteilt worden, wie die "Washington Post" berichtete. Demnach hatte der Iran möglicherweise 20 oder mehr Minen in und um die Meerenge herum ausgelegt, von denen einige mittels GPS-Technologie ferngesteuert schwimmen und dadurch schwerer zu lokalisieren seien. Trump drängt die NATO, sich an einem Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Die EU-Staaten lehnen das ab. Diana Zimmermann und Claudia Bates berichten. 16.03.2026 | 4:18 minVor dem Iran-Krieg lief der Handel weitestgehend ungestört Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur Straße von Hormus - Keine Drohungen mehr und Kriegsende:Straße von Hormus: Iran erweitert Forderungen an USAmit Video0:30 - Bericht des US-Portals "Axios":Straße von Hormus: Übergangslösung steht wohl bevormit Video0:18 - Verhandlungen über Straße von Hormus:Trump: Iran-Diplomatie "wie eine Schachpartie"mit Video1:11 - Ausweichroute für die Straße von Hormus?:Neue Häfen: Wo Öl und Gas in Zukunft herkommen könnenvon Susanne Pohlmannmit Video1:01

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11. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf  Trump fordert Entschädigung von Iran Iran plant Gebühren für Straße von Hormus Huthi-Miliz greift erneut Hafenstadt in Jemen an Revolutionsgardist wird oberster iranischer Sicherheitsberater Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Für US-Präsident Donald Trump scheint das Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormus, gemessen an seinen jüngsten Äußerungen, beendet zu sein. Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert, sagte er im Weißen Haus. Gelegentlich lege Iran zwar eine Mine ab, die werde dann aber gefunden und unschädlich gemacht. Darüber hinaus verlangte Trump Entschädigungszahlungen von der Führung in Teheran. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Iran, das Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte bisher nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Teheran benennt neue oberste Militärführung – Chamenei tritt weiter nicht öffentlich auf Kurz nach der Ernennung eines neuen obersten Sicherheitsberaters werden in Iran sechs militärische Führungspersonen neu bestimmt. Die Dekrete zu den Neubesetzungen wurden am Abend (Ortszeit) auf einem Telegram-Kanal veröffentlicht, der Nachrichten des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei transportiert. Iranische Medien berichteten gleichlautend und zeigten Bilder einer Zeremonie, bei der Chamenei jedoch nicht zu sehen ist. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarde ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter. Erst am Sonntag hatte Chamenei den ehemaligen IRGC-Kommandeur Mohsen Resai als neuen Vorsitzenden des iranischen Nationalen Sicherheitsrates ernannt. Der Iran-Experte Hamidreza Azizi bewertete in der New York Times die Benennung als eine Ausbalancierung des Einflusses des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf, der in den Verhandlungen mit den USA zuletzt als Chef-Unterhändler auftrat. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. Lorenz Zeck Trump fordert Entschädigung von Iran US-Präsident Donald Trump fordert vom Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Die Regierung in Teheran erwägt unter anderem, künftig Gebühren für die Passage der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu verlangen.  Iran plant Gebühren für Straße von Hormus Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Wie Außenamtssprecher Ismail Baghai laut iranischen Medien in Teheran sagte, erarbeite Iran gemeinsam mit Oman „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und Iran. Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört. Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren. Die Straße von Hormus misst an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 39 Kilometer. Da Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Das UN-Seerechtsübereinkommen (Unclos) garantiert dort ein Recht auf Transitdurchfahrten und untersagt eine Blockade von Handelsschiffen. Iran akzeptiert diese Rechtslage nicht. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident J. D. Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei Fox News auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Huthi-Miliz greift erneut Hafenstadt in Jemen an Die von Iran unterstützte jemenitische Huthi-Miliz hat erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi haben ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Einige Drohnen habe die Luftabwehr abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet. Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet. Revolutionsgardist wird oberster iranischer Sicherheitsberater Der ehemalige Kommandeur der mächtigen iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Resai, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Chamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Chamenei schrieb dies auch selbst auf X. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind. Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher Solghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der IRGC auf die Regierung hindeuten. Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind. Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher Solghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der IRGC auf die Regierung hindeuten. Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994. Lilly Zerbst Huthi-Miliz meldet Angriffe in Saudi-Arabien und in Jemen Die Terrorgruppe hat mitgeteilt, im Westen von Jemen eine groß angelegte Militäroperation gestartet zu haben. Dabei seien zahlreiche Raketen und Drohnen gegen Truppenansammlungen und Waffenlager in der von der Regierung kontrollierten Region Mokka eingesetzt worden. Waffen und Ausrüstung seien zerstört und Dutzende Menschen verletzt oder getötet worden, darunter auch saudische Staatsbürger. Nach Angaben aus jemenitischen Regierungskreisen wurden mindestens sieben Menschen getötet und 20 verletzt. Unter den Toten seien drei Zivilisten und vier Militärangehörige. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, Regierungstruppen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Boot der Huthi-Miliz zurückgedrängt, das versucht habe, den Hafen von Mocha anzugreifen. Die militanten Islamisten griffen nach eigenen Angaben zudem eine Raffinerie des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens in der Region Dschasan an. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an einer Anlage ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte hätten den Brand gelöscht, Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache machte das Ministerium keine Angaben. Der regierungsnahe Fernsehsender Saba TV berichtete, Regierungstruppen hätten ein mit Sprengstoff beladenes Boot der Huthi-Miliz zurückgedrängt, das versucht habe, den Hafen von Mocha anzugreifen. Die militanten Islamisten griffen nach eigenen Angaben zudem eine Raffinerie des staatlichen saudischen Ölkonzerns Aramco im Südwesten Saudi-Arabiens in der Region Dschasan an. Das saudische Energieministerium bestätigte, dass an einer Anlage ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte hätten den Brand gelöscht, Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache machte das Ministerium keine Angaben. Luzia Geier Brand in Aramco-Raffinerie in Saudi-Arabien gelöscht Die Feuerwehr hat einen Brand in einer Raffinerie des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco in Dschisan gelöscht. Dies teilte das saudische Energieministerium mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Zur Brandursache wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. Dschisan liegt am Roten Meer nahe der Grenze zu Jemen. Die Raffinerie mit einer Kapazität von 400 000 Barrel pro Tag war einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Vermerk des Beratungsunternehmens IIR zufolge bereits am 27. Juli stillgelegt worden. Grund war ein Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz, bei dem der Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk-Komplex und der Tanklagerbereich der Anlage beschädigt wurden. Die von Iran unterstützten Huthi hatten damals erklärt, sie hätten Aramco-Standorte in Dschisan und Janbu angegriffen. Luzia Geier Iran: USA behindern Lebensmittelimporte Die Preise für Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs sind in Iran seit Beginn des Konflikts im Februar rasant gestiegen. Dies sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian auf einer Pressekonferenz. Er machte die USA für Schwierigkeiten beim Import von Grundgütern verantwortlich. Ausnahmen von der US-Blockade für humanitäre Hilfe erwähnte er nicht. Das US-Zentralkommando hatte kurz zuvor mitgeteilt, seit Beginn der aktuellen Blockade hätten die US-Streitkräfte mehr als 30 Schiffe mit Hilfsgütern für Iran passieren lassen. 53 Schiffe seien abgewiesen, zwei außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden. Iran stellt neue Bedingungen für Öffnung der Straße von Hormus Im Streit um die Wiederöffnung der Meerenge stellt ein ranghoher iranischer Sicherheitsvertreter nun weitreichende Forderungen an die USA. Wie die New York Times berichtet, verlangt Mohammad Bagher Zolghadr unter anderem das Ende der US-Seeblockade und der Sanktionen gegen Iran.  Außerdem fordert Zolghadr, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, den Abzug der US-Streitkräfte aus der Region, Reparationszahlungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die USA sollen zudem Angriffe auf iranische Verbündete in der Region und Drohungen gegen Iran beenden. Außerdem fordert Zolghadr, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, den Abzug der US-Streitkräfte aus der Region, Reparationszahlungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die USA sollen zudem Angriffe auf iranische Verbündete in der Region und Drohungen gegen Iran beenden. US-Vizepräsident J. D. Vance erklärt indes, die USA wollten den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder auf das Vorkriegsniveau bringen. Iran und die Golfstaaten hätten dies zugesagt, sagt Vance dem Sender Fox News. Zugleich betonte er, dass die USA diesen Zusagen nicht vertrauten. Vance zufolge arbeiten Iran, Oman und weitere Golfstaaten an einem Mechanismus für eine sichere Schifffahrt. Dazu gehören demnach die Räumung von Minen und iranische Zusagen, keine Handelsschiffe anzugreifen. Die USA sehen nach Angaben des Vizepräsidenten Fortschritte, aber noch keine abschließende Lösung. Iran: USA müssen auf unsere Forderungen eingehen Eine Einigung mit Oman über einen neuen Mechanismus für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bedeutet aus iranischer Sicht nicht direkt auch eine Öffnung der Meerenge. Vielmehr müssten die USA auf iranische Forderungen eingehen, sagte ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde der Nachrichtenagentur Tasnim. Er erklärte, die USA sollten sich aus Verhandlungen zwischen Iran und Oman heraushalten. Seit Wochen verhandelt Iran mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge darüber, wie Schiffspassagen in der Straße von Hormus geregelt werden sollen. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit behauptet, an den Verhandlungen beteiligt zu sein. Sollte aus den Gesprächen ein Mechanismus hervorgehen, mit dem Iran maßgeblich die Schifffahrt in der Meerenge kontrollieren kann, wäre dies nach monatelangen US-Angriffen ein strategischer Sieg für Teheran. Eine Einigung zwischen Iran und Oman sei nahe, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem weiteren Tasnim-Bericht. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachten. Genauer ging er nicht darauf ein. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit behauptet, an den Verhandlungen beteiligt zu sein. Sollte aus den Gesprächen ein Mechanismus hervorgehen, mit dem Iran maßgeblich die Schifffahrt in der Meerenge kontrollieren kann, wäre dies nach monatelangen US-Angriffen ein strategischer Sieg für Teheran. Eine Einigung zwischen Iran und Oman sei nahe, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in einem weiteren Tasnim-Bericht. Die Öffnung der Straße von Hormus hänge etwa davon ab, dass die USA Verstöße gegen das im Juni geschlossene Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte, wiedergutmachten. Genauer ging er nicht darauf ein. Luzia Geier Spannungen in Iran - Präsident rechtfertigt Gespräche mit den USA Der iranische Präsident Massud Peseschkian verteidigt trotz des Widerstands von Hardlinern Verhandlungen mit den USA. „Wenn wir unsere Rechte im Dialog durchsetzen können, warum sollten wir das dann nicht tun?“, sagte er in einem am Freitag im Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Die meisten ranghohen Kommandeure befürworteten Gespräche über ein Abkommen, das die Kämpfe beenden solle, sagte Peseschkian weiter. Dabei verwies er auf das Verhältnis zwischen Washington und Peking: „Der größte Feind Amerikas ist China. Warum bekämpfen die beiden einander nicht?" China gehe seinen eigenen Weg und werde immer stärker.  Analysten zufolge könnten Anzeichen für Spannungen zwischen Peseschkian und anderen Akteuren im iranischen Machtapparat – etwa dem obersten geistlichen Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei und der Revolutionsgarde – die diplomatischen Bemühungen erschweren. Analysten zufolge könnten Anzeichen für Spannungen zwischen Peseschkian und anderen Akteuren im iranischen Machtapparat – etwa dem obersten geistlichen Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei und der Revolutionsgarde – die diplomatischen Bemühungen erschweren. Luzia Geier Vereinte Nationen warnen vor Eskalation in Jemen - Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Raketenangriffe der von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien und auf Handelsschiffe aus dem Königreich verurteilt. Die Angriffe bedrohten die Sicherheit in der Region und die Freiheit des Schiffsverkehrs, hieß es in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme der Mitgliedsländer des mächtigsten UN-Gremiums. Die Huthi-Miliz wurde darin aufgefordert, von einer Eskalation abzusehen. Stattdessen sollten bestehende Dialogkanäle genutzt werden. Der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, schrieb auf der Plattform X, derzeit sei das Risiko eines neuen Großkonflikts höher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit der von den UN vermittelten Waffenruhe im April 2022. Es bestehe die Gefahr, dass das Land in eine umfassendere regionale Konfrontation hineingezogen werde - mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, schrieb auf der Plattform X, derzeit sei das Risiko eines neuen Großkonflikts höher als zu jedem anderen Zeitpunkt seit der von den UN vermittelten Waffenruhe im April 2022. Es bestehe die Gefahr, dass das Land in eine umfassendere regionale Konfrontation hineingezogen werde - mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi war vor einigen Wochen mit Luftangriffen auf die von der Miliz kontrollierte Hauptstadt Sanaa erneut eskaliert. Die Huthi griffen jüngst auch mehrere saudi-arabische Schiffe an oder zwangen sie zumindest zu Kurswechseln. In der Nacht zu Freitag attackierten die Huthi auch Ziele direkt in Saudi-Arabien, dabei wurden mindestens elf Menschen verletzt. Bei weiteren Angriffen der Huthi in der jemenitischen Provinz Marib wurden nach Regierungsangaben mindestens zwei Zivilisten getötet.  Der Konflikt droht auch eine Friedenslösung im Krieg zwischen den USA und Iran zu erschweren. Zum einen wird der regionale Konflikt auf einen weiteren Schauplatz erweitert. Zum anderen steigt der Druck auf die USA und Saudi-Arabien, auf die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe militärisch zu reagieren. Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien kämpft gemeinsam mit der international anerkannten Regierung in Jemen seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Huthi-Miliz. Im Zuge des Kriegs mit dem ebenfalls schiitisch geprägten Iran ist nun auch dieser Konflikt aufs Neue eskaliert. USA stellen Ende der Iran-Blockade in Aussicht Die USA stellen eine Aufhebung der Blockade iranischer Häfen in Aussicht. Voraussetzung sei eine Einigung zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus, sagt ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe Fortschritte bei den Gesprächen, eine Einigung werde bald erwartet. Sobald ein Abkommen den ungehinderten Handelsverkehr wiederherstelle, würden die USA ihre Blockade aufheben. Das Vorgehen der USA hänge jedoch von der Erfüllung der Verpflichtungen durch Iran ab, heißt es weiter.  Lilly Zerbst Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen Verteidigungsabkommen Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs unterzeichneten die drei Staaten am Freitag den sogenannten „Mekka Verteidigungspakt“, mit dem eine koordinierte Sicherheitsstrategie festgelegt wird. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif nahmen laut einer Erklärung des pakistanischen Außenministeriums persönlich an der Unterzeichnungszeremonie teil. Im Rahmen des Abkommens verpflichten sich der Nato-Staat Türkei, die einflussreiche Golfmonarchie Saudi-Arabien und die Atommacht Pakistan, gemeinsam auf Bedrohungen von außen gegen einen der drei Staaten zu reagieren. Recep Tayyip Erdoğan, Mohammed bin Salman und Shehbaz Sharif (v.l.n.r.) posieren nach der Unterzeichnung eines trilateralen Verteidigungsabkommens in Mekka, Saudi-Arabien. Saudi Press Agency via AP „Das Abkommen soll die kollektive Abschreckung gegen jegliche Aggression stärken und sieht vor, dass jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten als Angriff gegen alle drei Staaten betrachtet wird“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Türkische Regierungsvertreter erklärten, das Abkommen werde den Aufbau gemeinsamer Verteidigungsfähigkeiten, Militärübungen und die Ausbildung von Personal umfassen.  Die neue Vereinbarung zwischen den drei Staaten solle nicht als ein Anti-Iran-Bündnis missverstanden werden, sagte Zafar Nawaz Jaspal, Politikwissenschaftler an der Quaid-e-Azam Universität in Islamabad. Vielmehr ziele das Bündnis auf nicht staatliche Akteure wie die Huthi-Miliz in Jemen oder bewaffnete Gruppen im Irak, die Saudi-Arabien angreifen. Die Zusammenarbeit stehe „im Einklang mit dem von Ankara seit Langem vertretenen Ansatz ‚regionale Lösungen für regionale Probleme‘“, schrieb Burcu Ozcelik, Senior Fellow am Royal United Services Institute, in einem Beitrag auf X. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Streitmacht der NATO und nach den USA über die zweitgrößte F-16-Flotte der Welt. Die neue Vereinbarung zwischen den drei Staaten solle nicht als ein Anti-Iran-Bündnis missverstanden werden, sagte Zafar Nawaz Jaspal, Politikwissenschaftler an der Quaid-e-Azam Universität in Islamabad. Vielmehr ziele das Bündnis auf nicht staatliche Akteure wie die Huthi-Miliz in Jemen oder bewaffnete Gruppen im Irak, die Saudi-Arabien angreifen. Die Zusammenarbeit stehe „im Einklang mit dem von Ankara seit Langem vertretenen Ansatz ‚regionale Lösungen für regionale Probleme‘“, schrieb Burcu Ozcelik, Senior Fellow am Royal United Services Institute, in einem Beitrag auf X. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Streitmacht der NATO und nach den USA über die zweitgrößte F-16-Flotte der Welt.

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11. August
Handelsblatt

Lage im Überblick: Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen

Lage im Überblick: Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen Washington/Teheran. Für US-Präsident Donald Trump scheint das Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormus gemessen an seinen jüngsten Äußerungen beendet zu sein. Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert, sagte er im Weißen Haus. Gelegentlich lege der Iran zwar eine Mine ab, die werde dann aber gefunden und unschädlich gemacht. Darüber hinaus verlangte Trump Entschädigungszahlungen von der Führung in Teheran. Der Iran, der Handelsschiffe unter anderem mit Drohnen bedroht, reagierte zunächst nicht auf die Aussagen. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Erst am Sonntag hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) berichtet, die Bedrohungslage in der Meerenge bleibe durch die Angriffe der mächtigen iranischen Revolutionsgarden auf Handelsschiffe und weitere Schikanen ernst. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Straße von Hormus, über die ein Großteil der Ölexporte aus den Golfstaaten abgewickelt wird. Der Nationale Sicherheitsrat des Irans verlangte dafür neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen die Islamische Republik, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden. All diese Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen für Verhandlungen mit den USA genannt. Vor dem Krieg war die Schifffahrt weitgehend ungestört Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der US-Regierung ist es laut Vizepräsident JD Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Trump verlangt Entschädigungszahlungen von Teheran Zudem machte Trump - so wie auch die iranische Führung schon seit längerem - Entschädigungszahlungen zur Bedingung für weitere Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, der Iran solle für jedes Opfer zahlen, dessen Tod oder Verletzung der Machtapparat in Teheran zu verantworten habe. Zudem müssten die Familien von Demonstranten entschädigt werden, die in den vergangenen 50 Jahren getötet worden seien. Trump forderte darüber hinaus, der Iran solle für Tötungen und Schäden im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Gaza zur Rechenschaft gezogen werden. Er habe seine Vertreter angewiesen, diesen Punkt nachdrücklich in alle künftigen Verhandlungen einzubringen. Zur Höhe der Forderungen machte der Republikaner keine Angaben. Wadephul fordert bedingungslose Öffnung der Seestraße Derweil forderte Bundesaußenminister Johann Wadephul den Iran in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi auf, „endlich konstruktiv in Verhandlungen mit den Nachbarn in der Region und den USA einzutreten, um den Konflikt zu beenden“. Die Straße von Hormus müsse bedingungslos geöffnet werden, um freie und sichere Schifffahrt für alle zu gewährleisten, schrieb er auf der Plattform X. Der Iran scheint dem US-Druck jedoch nicht nachzugeben - im Gegenteil: Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb auf X, US-Finanzminister Scott Bessent habe damit geprahlt, den Iran durch Wirtschaftssanktionen „zu ersticken“. Wann immer die US-Regierung unfähig sei, diplomatische Wege zu beschreiten, flüchte sie sich in Sanktionen und lege dann immer weitere nach. „Es ist eine Sucht, die das Denken selbst verdrängt hat“, höhnte Baghai. Bessent hatte Anfang Mai gesagt, die USA würden den Iran durch wirtschaftlichen und finanziellen Druck „ersticken“. Zuletzt hatte die US-Regierung Ende Juli den Druck auf das Land durch neue Sanktionen verschärft. Teheran benennt neue militärische Führung Derweil bestimmte der Iran sechs militärische Führungspersonen neu. Die Dekrete zu den Neubesetzungen wurden auf einem Telegram-Kanal veröffentlicht, der Nachrichten des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei verbreitet. Zwei Personalien stechen hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und formal zum Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden erkoren. Diese Rolle hatte er faktisch bereits seit der Tötung seines Vorgängers. Zudem bekommen die paramilitärischen Basidsch-Milizen mit dem Geheimdienstveteran Hossein Taeb einen neuen Chef. Verwandte Themen Nachdem bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen insbesondere zu Beginn des Iran-Kriegs gezielt militärische Führungspersönlichkeiten im Land getötet worden waren, könnten die Neubesetzungen dazu dienen, mehr strukturelle Ordnung in die Führung zu bringen. Zudem lassen sich die Ernennungen als Zeichen dafür deuten, dass Teheran womöglich von einem akuten Krisenmodus in Richtung Formalisierung und Konsolidierung des Machtapparats übergeht. Iranische Medien zeigten Bilder der Ernennungszeremonie, auf denen Chamenei jedoch nicht zu sehen ist. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist er nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert.

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11. August
Die Zeit (Politik)

Straße von Hormus: USA haben Trump zufolge Minen in Straße von Hormus geräumt

Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die Minen in der gesamten Straße von Hormus geräumt. Die US-Streitkräfte kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße »zu 100 Prozent«, sagte er vor Medienvertretern im Weißen Haus. Die Meerenge sei für die Schifffahrt offen. Noch am Wochenende hatte US-Vizepräsident JD Vance gesagt, dass man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt einrichte. Vance zufolge sollten dafür Minen geräumt werden. Zudem sei eine Zusage der iranischen Führung nötig, keine Handelsschiffe anzugreifen. Laut der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) war die Bedrohungslage zuletzt weiter ernst. Der Iran reagierte zunächst nicht auf die Aussagen. Nach iranischen Angaben laufen Gespräche mit dem Oman über Regelungen zur Schifffahrt durch die Meerenge weiterhin konstruktiv. Einige Fragen seien aber noch ungeklärt. Als Gegenleistung für Dienstleistungen werde die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt erwogen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Der Nationale Sicherheitsrat hatte die Öffnung der Meerenge iranischen Medienberichten zufolge zudem an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten verknüpft. Neben einer Aufhebung der Seeblockade und einem Abzug des US-Militärs aus der Region forderte der Iran Entschädigungen für Kriegsschäden. All diese Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen genannt. Trump fordert Entschädigung Daraufhin machte auch Trump seinerseits Entschädigungszahlungen zur Bedingung für künftige Verhandlungen zu einem Kriegsende. Der Iran solle für alle Menschen zahlen, die in der Vergangenheit von iranischer Seite schwer verletzt oder getötet worden seien, sagte Trump. Zudem sollten die Familien von getöteten Demonstranten entschädigt werden. Trump hat überdies eine Ausnahmeregelung für den Transport von Öl und anderen Rohstoffen zwischen US-Häfen durch ausländische Schiffe um 90 Tage verlängert. Zugleich werden jedoch neue Auflagen eingeführt, teilte die US-Regierung mit. Vor dem im Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es Vance zufolge, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen.

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11. August
Die Zeit (Politik)

Straße von Hormus: USA haben Trump zufolge Minen in Straße von Hormus geräumt

Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die Minen in der gesamten Straße von Hormus geräumt. Die US-Streitkräfte kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße »zu 100 Prozent«, sagte er vor Medienvertretern im Weißen Haus. Die Meerenge sei für die Schifffahrt offen. Noch am Wochenende hatte US-Vizepräsident JD Vance gesagt, dass man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt einrichte. Vance zufolge sollten dafür Minen geräumt werden. Zudem sei eine Zusage der iranischen Führung nötig, keine Handelsschiffe anzugreifen. Laut der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) war die Bedrohungslage zuletzt weiter ernst. Der Iran reagierte zunächst nicht auf die Aussagen. Nach iranischen Angaben laufen Gespräche mit dem Oman über Regelungen zur Schifffahrt durch die Meerenge weiterhin konstruktiv. Einige Fragen seien aber noch ungeklärt. Als Gegenleistung für Dienstleistungen werde die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt erwogen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Der Nationale Sicherheitsrat hatte die Öffnung der Meerenge iranischen Medienberichten zufolge zudem an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten verknüpft. Neben einer Aufhebung der Seeblockade und einem Abzug des US-Militärs aus der Region forderte der Iran Entschädigungen für Kriegsschäden. All diese Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen genannt. Trump fordert Entschädigung Daraufhin machte auch Trump seinerseits Entschädigungszahlungen zur Bedingung für künftige Verhandlungen zu einem Kriegsende. Der Iran solle für alle Menschen zahlen, die in der Vergangenheit von iranischer Seite schwer verletzt oder getötet worden seien, sagte Trump. Zudem sollten die Familien von getöteten Demonstranten entschädigt werden. Trump hat überdies eine Ausnahmeregelung für den Transport von Öl und anderen Rohstoffen zwischen US-Häfen durch ausländische Schiffe um 90 Tage verlängert. Zugleich werden jedoch neue Auflagen eingeführt, teilte die US-Regierung mit. Vor dem im Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es Vance zufolge, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen.

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10. August
Der Spiegel

USA haben laut Trump in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt

Meerenge zwischen Iran und Oman USA haben laut Trump in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße »zu 100 Prozent«. Risiken bei der Durchfahrt bestehen jedoch offenbar weiterhin. Nicht nur wegen drohender Attacken durch iranische Drohnen, sondern auch wegen möglicher Minen. Trump sagte nämlich nicht, dass alle Minen unschädlich gemacht worden seien, sondern lediglich, dass in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden seien. Er ergänzte, dass Iran gelegentlich eine Mine ablegen würde, man finde diese Minen aber. Dass die Minenräumung in der Meerenge noch nicht abgeschlossen ist, hatte am Wochenende Trumps Vize JD Vance zumindest indirekt bestätigt. Er sagte, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. An der Sicherung der Passage durch die Straße von Hormus wollte sich auch die deutsche Marine beteiligen (Mehr dazu: Das können die Minenjagdboote der Bundeswehr ). Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte im Juni bereits Minenjagdboot »Fulda« und das Versorgungsschiff »Mosel« in die Region geschickt . Ende Juli wurden beide jedoch wieder abgezogen und sollten sich im Mittelmeer bereithalten. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen.

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10. August
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt

Liveblog Irankrieg : Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt Lesezeit: US-Präsident Donald TrumpEPA Die Meerenge sei für die Schifffahrt offen, so der US-Präsident +++ Iran kontert Trump: Haben uns als Schachspieler bewiesene +++ Iran stellt Trump Bedingungen +++ alle Entwicklungen im Liveblog Ian Liesch Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt US-Präsident Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße „zu 100 Prozent“. Gelegentlich würde Iran eine Mine ablegen, man finde diese Minen aber. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Am Wochenende hatte Trumps Vize JD Vance gesagt, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Straße von Hormus transportiert, die auch etwa für den Transport von Flüssiggas und Dünger zentral ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran mit Angriffen auf Schiffe und Drohungen den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump fordert Entschädigung von Teheran US-Präsident Donald Trump fordert von Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Konflikts mit den USA und Israel. Die iranische Führung müsse für „all die Menschen, die sie getötet und schwer verwundet hat“, Schadenersatz leisten, erklärt Trump. Er reagiert damit auf iranische Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsschäden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei besetzt Spitzenposten in der Armee neu Irans Oberster Führer Modschtaba Khamenei besetzt sechs Spitzenposten bei der Revolutionsgarde und den Streitkräften neu. Wie aus einer schriftlichen Botschaft auf den Social-Media-Kanälen Khameneis hervorgeht, wird unter anderem Generalmajor Ali Abdollahi neuer Generalstabschef der Streitkräfte. Zum Oberbefehlshaber der Revolutionsgarde ernennt Khamenei Brigadegeneral Ahmad Wahidi.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran geht auf Trumps Schachvergleich ein Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hat einen Schachvergleich von Donald Trump gekontert. Baghai griff Trumps Vorlage auf und sagte laut iranischen Medien während einer Pressekonferenz in Teheran: Ob nun eher unauffällig oder im Rampenlicht – die Iraner hätten bewiesen, dass sie professionelle Schachspieler seien.  Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der US-Präsident hatte am Sonntag im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Axios“ Zuversicht geäußert und zum Hin und Her der diplomatischen Bemühungen mit Iran gesagt: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Hintergrund der Äußerungen waren weitreichende Forderungen des Nationalen Sicherheitsrats Irans an die US-Regierung, bevor die Straße von Hormus wiedereröffnet wird. Baghai sagte laut iranischen Medien zudem, Iran arbeite gemeinsam mit Oman an „Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See“. Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Huthi-Rebellen greifen erneut Hafenstadt im Jemen an Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen haben erneut die an der Westküste Jemens liegende Hafenstadt Mokka angegriffen. Die Armee teilte am späten Abend auf der Plattform X mit, die Huthi-Miliz habe ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Stadt geschossen. Die Luftabwehr habe einige Drohnen abgefangen.  Bei einem Angriff der Miliz zuvor seien sieben Zivilisten und Militärangehörige getötet und weitere Menschen verletzt worden, teilte die Armee weiter mit. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari erklärte auf der Plattform Telegram, der Angriff habe saudi-arabischen Truppen und Waffenlagern in der Stadt gegolten. Mokka liegt nahe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab, die für die Schifffahrt den Eingang zum Roten Meer bildet.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: „Halten uns zurück“ US-Präsident Donald Trump will auf weitere Angriffe auf Iran offenbar vorerst verzichten und stattdessen auf wirtschaftlichen Druck setzen. „Wir halten uns zurück“, sagte Trump dem Nachrichtenportal „Axios“ am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. „Wir verhandeln nur so halb mit ihnen“, fügte der US-Präsident hinzu. Die US-Regierung warte ab und beobachte  Iran, der eine „enorme Inflation“ und „kein Geld“ habe. Trump hatte erst vor gut einer Woche neue massive Angriffe auf Iran angedroht, diese aber nicht ausführen lassen, weil es „Umrisse einer Vereinbarung“ zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gebe. Zuletzt hatte Iran aber wieder harte Bedingungen für eine Öffnung der für den weltweiten Erdöl- und Erdgashandel wichtigen Meerenge gestellt.   Nachdem Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag unter anderem „Entschädigungen“ von den USA gefordert hatte, legte der Nationale Sicherheitsrat von Iran eine ganze Liste an Bedingungen für ein Ende der Blockade vor: Er forderte unter anderem ein Ende des „Krieges und der Aggression gegen Iran und seine Verbündeten in Libanon, in Palästina, im Jemen und in Irak“ sowie eine Aufhebung der von den USA verhängten Blockade iranischer Häfen und der Sanktionen. Die iranische Revolutionsgarde bekräftigte am Sonntag, die Straße von Hormus werde so lange blockiert bleiben, „bis der Feind alle unsere Bedingungen erfüllt“. Wie „Axios“ berichtete, äußerte sich Trump trotz dieser Hängepartie optimistisch. „Es wird klappen. Es klappt immer. Es ist wie ein Schachspiel“, sagte er mit Blick auf die Verhandlungen mit Teheran. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Khamenei ernennt neuen Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats Der ehemalige Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohsen Rezaei, ist neuer Vorsitzender des iranischen Nationalen Sicherheitsrates. Der oberste Führer Modschtaba Khamenei habe ihn ernannt, teilten iranische Medien übereinstimmend mit. Khamenei schrieb dies auch selbst auf X. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Rezaei gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats. Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hintermänner eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994.  Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran stellt Trump Bedingungen Neue Maximalforderungen aus Teheran lassen eine baldige Öffnung der Straße von Hormus unwahrscheinlich erscheinen. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Mohammad Bagher Zolghadr, veröffentlichte an diesem Wochenende eine Liste mit sechs Bedingungen, die die Vereinigten Staaten erfüllen müssten, bevor der Schiffsverkehr in der Meerenge wieder vollständig aufgenommen werden könne. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Vor allem die Forderung nach Reparationszahlungen für Kriegsschäden dürfte für Washington indiskutabel sein. Zolghadr sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim, die Schäden beider Kriege, also auch des Zwölftagekriegs im vergangenen Jahr, müssten „in vollem Umfang ohne Abstriche“ bezahlt werden. Seine übrigen Bedingungen erinnern an das im Juni vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump unterzeichnete Memorandum. So fordert Zolghadr unter anderem die Aufhebung von Sanktionen gegen Iran und die bedingungslose Freigabe eingefrorener iranischer Gelder auf ausländischen Konten. In der Absichtserklärung vom Juni hatten die Vereinigten Staaten zwar solche Zugeständnisse in Aussicht gestellt. Sie hatten sie aber von Fortschritten beziehungsweise einer Einigung in Verhandlungen über das iranische Atomprogramm abhängig gemacht. Es erscheint kaum vorstellbar, dass Washington allein im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus zu solch weitreichenden Schritten bereit wäre.  Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Zolghadrs Forderungskatalog erschien einen Tag nachdem in iranischen Exilmedien über seinen Rücktritt als Sekretär des Sicherheitsrats spekuliert wurde. Ob ein Zusammenhang zu internen Machtdynamiken besteht, ist unklar. Am Sonntag wurde außerdem mitgeteilt, dass Präsident Massud Peseschkian den im Verborgenen agierenden Obersten Führer Modschtaba Khamenei getroffen habe. Auch dies könnte einen Kurswechsel in der iranischen Rhetorik oder Position erklären. Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araghchi fielen im Vergleich dazu am Sonntag etwas gemäßigter und vager aus. Laut Tasnim sagte er, eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Amerika sei erst möglich, wenn das Land nicht länger gegen das gemeinsame Memorandum verstoße und eine Entschädigung für die Verstöße zahle. „Vermittler bemühen sich noch immer, Wege zu finden, Verhandlungen wieder aufzunehmen“, sagte Araghchi demnach. Zwar sei eine Einigung in den aktuellen Verhandlungen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus möglich. In diesen Gesprächen sei man „in der finalen Phase“. Eine solche Einigung bedeute aber nicht die Öffnung der Straße von Hormus. Dafür müssten „eine Reihe von Bedingungen“ erfüllt sein, sagte er, ohne diese aufzuzählen. In der vergangenen Woche hatten Trump und andere Regierungsvertreter in Washington Hoffnungen genährt, dass eine Einigung zwischen Oman und Iran zu einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus führen könnte. Stattdessen setzte Iran am Wochenende seine Angriffe auf Schiffe fort, die die Meerenge ohne Genehmigung Teherans durchqueren.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran erteilt direkten Gesprächen mit den USA eine Absage Iran führt nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi keine direkten Gespräche mit den USA. Man werde keine Verhandlungen aufnehmen, solange Washington gegen ein im Juni unterzeichnetes Übergangsabkommen verstoße, sagte Araghtschi am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Mehr. Die Gespräche zwischen beiden Seiten liefen jedoch über Vermittler weiter. Zudem äußerte sich der Minister zu der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus. Ein Abkommen mit Oman stehe kurz vor dem Abschluss, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Dies bedeute jedoch keine Wiedereröffnung der strategischen Meerenge. Vielmehr lege die Vereinbarung die neuen Schifffahrtsrouten fest, die nach einer Wiedereröffnung der Meerenge genutzt werden sollen. Eine solche Wiedereröffnung hänge aber davon ab, dass die USA weitere, nicht näher bezeichnete Bedingungen erfüllten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Libanon: Israel dringt in Dorf unter Kontrolle der Armee ein Israelische Soldaten sind nach libanesischen Angaben in ein Dorf im Süden des Libanon eingedrungen, das einer Vereinbarung zwischen beiden Ländern zufolge unter der Kontrolle der libanesischen Armee steht. Wie staatliche libanesische Medien und der Bürgermeister am Samstag mitteilten, schichteten die Soldaten dort in der Nacht einen Erdwall auf. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, blockiert der Erdwall die Straße am östlichen Ortseingang. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der Hizbullah-Miliz, einen schrittweisen israelischen Abzug aus dem Süden des Libanon und die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen. Eine davon ist das Dorf Sautar al-Gharbija. Die libanesische Armee hatte dort am 21. Juli mit der Stationierung von Soldaten begonnen. Seitdem sollen etwa 50 Familien zurückgekehrt sein. In der Nacht zum Samstag sei dann eine israelische Einheit in das Dorf eingerückt und habe „eine neue Erdbarriere in der Nähe des Dorfplatzes“ errichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur. Die israelische Armee teilte auf AFP-Anfrage mit, sie habe keine Kenntnis „von einem solchen Vorfall in diesem Gebiet“. In libanesischen Armekreisen wurde der Vorfall dagegen bestätigt und als Verstoß gegen das Rahmenabkommen gewertet. Ob sich am Samstag noch israelische Soldaten in der Gegend aufhielten, war den libanesischen Behörden zufolge unklar. Die Einrichtung der „Pilotzonen“ ist der erste Schritt zur Umsetzung des unter Vermittlung der USA vereinbarten Rahmenabkommens. Die pro-iranische Hizbullah lehnt die direkten Gespräche zwischen Israel und Libanon allerdings ab und weigert sich, ihre Waffen abzugeben.  Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Die Hizbullah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Washington will Vorkriegsniveau in Straße von Hormus Dem amerikanischen Vizepräsidenten J.D. Vance zufolge verfolgen die Vereinigten Staaten das Ziel, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das sagte der Republikaner dem amerikanischen Sender Fox News auf die Frage, was bei einem hypothetischen Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre. Vance gab an, dass die Iraner das zugesagt hätten und auch die Golfstaaten das wollten. Gleichzeitig sagte er auch, dass die USA darauf nicht vertrauten.  In den vergangenen Wochen hätten die Iraner und die Golfstaaten, insbesondere Oman, darüber gesprochen, wie man einen sicheren Schiffsverkehr gewährleisten könne. Das Problem ist laut Vance vor allem, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daher daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Der Vizepräsident sprach von einigen in den vergangenen Tagen erzielten Fortschritten, gab aber auch zu erkennen, dass man aus amerikanischer Sicht noch nicht am Ende sei. Er bekräftigte in dem Gespräch auch die bekannte Darstellung, dass Washington im Austausch mit Teheran stehe. In den vergangenen Wochen hätten die Iraner und die Golfstaaten, insbesondere Oman, darüber gesprochen, wie man einen sicheren Schiffsverkehr gewährleisten könne. Das Problem ist laut Vance vor allem, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daher daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen. Der Vizepräsident sprach von einigen in den vergangenen Tagen erzielten Fortschritten, gab aber auch zu erkennen, dass man aus amerikanischer Sicht noch nicht am Ende sei. Er bekräftigte in dem Gespräch auch die bekannte Darstellung, dass Washington im Austausch mit Teheran stehe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Oman: Gespräche zur Straße von Hormus verlaufen konstruktiv Die Verhandlungen über einen neuen Mechanismus für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus dauern nach Angaben Omans an. In einer knappen Mitteilung berichtete das Außenministerium von einer „positiven und konstruktiven Atmosphäre“ bei den Gesprächen.  Oman warnte zudem vor Schritten, die die Gespräche oder die bisherigen Fortschritte gefährden könnten. Details nannte das Außenministerium des Sultanats nicht. Seit Wochen verhandelt Iran mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge, Oman, wie Schiffspassagen in der Straße von Hormus geregelt werden sollen. Oman warnte zudem vor Schritten, die die Gespräche oder die bisherigen Fortschritte gefährden könnten. Details nannte das Außenministerium des Sultanats nicht. Seit Wochen verhandelt Iran mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge, Oman, wie Schiffspassagen in der Straße von Hormus geregelt werden sollen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schiff und Besatzung nach Beschuss in Sicherheit Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt hat am Samstag Details zu einem in der Straße von Hormus beschossenen Schiff genannt. Vor der Küste Omans sei das Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, teilte die Behörde mit. Es sei ein Feuer an Bord ausgebrochen, das gelöscht worden sei. Schiff und Besatzung seien in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 33 Kilometer östlich des omanischen Ortes Al Khasab. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Araghchi geht von baldiger Einigung mit Oman aus Iran und Oman stehen nach den Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghchi vor einer Einigung über eine neue Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus. Derzeit werde über eine alternative Route verhandelt, sagte Araghchi am Samstag. Einer Einigung sei man „sehr nahe“. Technische und rechtliche Fragen müssten noch für eine dauerhafte Lösung geklärt werden. Als Bedingung nannte Araghchi eine Entschädigung für die aus Sicht Teherans erfolgten Verstöße der Amerikaner gegen das Rahmenabkommen von Islamabad. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ölgesellschaft: Raketenangriff auf Tanker in Straße von Hormus In der strategisch wichtigen Straße von Hormus ist am Samstag ein Schiff der staatlichen Ölgesellschaft von Abu Dhabi (ADNOC) mit einer Rakete angegriffen worden. Verletzt wurde dabei niemand, wie das Unternehmen über die staatliche Nachrichtenagentur WAM mitteilte. Zu dem angegriffenen Schiff, seiner Ladung, dem Ausmaß des Schadens oder zur Verantwortung für den Angriff wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Lage sei aber unter Kontrolle, hieß es. Der Angriff erfolgte, während Iran die Wiedereröffnung der Seestraße von der Erfüllung eigener Bedingungen abhängig macht. Die Revolutionsgarden erklärten, eine Freigabe der Meerenge hänge von der Zustimmung der USA zu iranischen Forderungen ab. „Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus unterliegt den spezifischen Mechanismen und Bedingungen der Islamischen Republik Iran“, zitierte die Nachrichtenagentur Tasnim den Sprecher der Garden, Hussein Mohebbi. „Sie steht nicht im Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen Iran und Oman.“  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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