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Freitag, 31. Juli 2026
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+++ Ukraine-Krieg +++: Trump zögert bei Lizenz für Ukraine zum Bau von Patriot-Raketen

Medienspektrum

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31. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Trump zögert bei Lizenz für Ukraine zum Bau von Patriot-Raketen

Ukraine-Krieg: Trump zögert bei Lizenz für Ukraine zum Bau von Patriot-Raketen Trump laut FT „nicht sicher“, ob er Ukraine Bau von Patriot-Raketen erlaubt US-Präsident Donald Trump ist sich der „Financial Times“ zufolge  Trump hatte beim Nato-Gipfel im Juli noch erklärt, die USA würden der Ukraine die Lizenz zum Bau von Patriots erteilen. Vor zwei Tagen hatte der US-Präsident den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen, der anschließend von einem guten Treffen sprach. Die Ukraine will sich mithilfe von Patriots besser gegen die russischen Luftangriffe verteidigen. Ukraine dringt auf Raketenlieferung Stefanischyna betonte, die Ukraine brauche die Raketen dringend, um sich gegen die zunehmenden russischen Angriffe zu schützen. Vertreter des „Patriot“-Herstellers Raytheon Co. seien bereits in der Ukraine gewesen, und Lockheed Martin Corp. , das die PAC-3-Abfangraketen für das Luftabwehrsystem herstellt, arbeite daran, ebenfalls ein Expertenteam in das Land zu entsenden, erklärte die Botschafterin während einer Veranstaltung. „Die verheerenden Auswirkungen jedes nächtlichen Angriffs sind derzeit unglaublich“, sagte Stefanischyna. „Letzte Nacht und in der Nacht davor waren es 30 bis 40 ballistische Raketen.“ Rumänien lässt wegen Flugkörpern an ukrainischer Grenze Kampfjets aufsteigen Das Nato- und EU-Mitglied Rumänien lässt nach der Entdeckung von Flugkörpern nahe der Grenze zur Ukraine zwei Kampfjets aufsteigen. Die Ziele seien im Bereich der Flussgrenze geortet worden, teilt das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Im grenznahen Bezirk Tulcea sei zudem die Bevölkerung gewarnt worden.Russische Rakete in Polens Luftraum alarmiert Nato Insider: Russland nutzte wahrscheinlich nordkoreanische Rakete Bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Krywyj Rih wurde zwei Insidern zufolge wahrscheinlich eine nordkoreanische Rakete eingesetzt. Das wäre das erste Mal seit fast einem Jahr, dass eine solche Waffe in diesem Krieg abgefeuert wurde. Bei dem Angriff kam eine Familie in der Nähe der ukrainischen Stadt ums Leben.EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg Die EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg gegen Russland. Wehrfähige Ukrainer profitieren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern künftig nicht mehr von vereinfachten Aufnahmeregeln, wie ein Sprecher nach einem entsprechenden Beschluss des Rates der Mitgliedstaaten sagte.Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Einschlag einer mutmaßlich russischen Rakete in Polen während neuer Luftangriffe auf die Ukraine als inakzeptable Verletzung des Luftraums der Europäischen Union verurteilt. Um dem ein Ende zu setzen, helfe die EU der Ukraine auf jede erdenkliche Weise, diesen Krieg zu gewinnen, schreibt von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem baue die EU eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur an Land, auf See und in der Luft auf, erklärt sie weiter.Insider: Ukraine hat Terminal für Sonnenblumenöl in Taman beschossen Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine Ukraine: Haben vier russische Tanker angegriffen Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vier russische Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer angegriffen. Die Tanker seien getroffen worden, teilt der Kommandeur der Drohnen-Einheiten, Robert Browdi, auf Telegram mit. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt 205 Tanker getroffen wurden – 130 im Asowschen und 75 im Schwarzen Meer. Das Asowsche Meer ist ein Seitenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem über die Straße von Kertsch verbunden.Polens Führung: Flugobjekt war wahrscheinlich russische Rakete Russland: Haben 258 ukrainische Drohnen abgefangen Polen: Flugobjekt in polnischem Luftraum entdeckt Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. Behörden: 15 Verletzte bei russischem Angriff auf Lwiw Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Lwiw sind nach Angaben der dortigen Behörden 15 Menschen verletzt worden. Menschen seien unter Trümmern von Gebäuden verschüttet. Lwiw liegt im Westen der Ukraine, die gleichnamige Region grenzt an den EU- und Nato-Staat Polen. Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Selenskyj warnt vor neuem russischem Luftschlag Russland hat in den vergangenen Wochen die Ukraine mehrfach massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Immer wieder war dabei auch die Hauptstadt Kiew Ziel der Angriffe, mit vielen Toten und Verletzten als Folge. Ukrainischer Kampfjet F-16 im Luftkampf abgestürzt Frankreich ordnet Ausweisung von russischer Journalistin Fedorowa an Frankreich erlässt nach Angaben des Innenministeriums eine Ausweisungsverfügung gegen die russische Journalistin Xenia Fedorowa. Der ehemaligen Chefin des in der EU mittlerweile verbotenen russischen Auslandssenders RT France wird unter anderem von Außenminister Jean-Noel Barrot vorgeworfen, russische Desinformation zu verbreiten. Fedorowa tritt inzwischen häufig in den Medien des französischen Milliardärs Vincent Bollore auf. Deren Muttergesellschaften Canal+ und Lagardere äußerten sich schockiert über die Entscheidung und sagen Fedorowa Unterstützung zu. Einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP zufolge will ihre Anwältin gegen die Anordnung vorgehen.Sberbank befürchtet Kreditausfälle nach ukrainischen Angriffen auf Online-Händler Selenskyj stellt Besuch von US-Sondergesandten in Kiew in Aussicht Insider: Russland bereitet Verlängerung von Diesel-Exportverbot vor Armeechef plant Ausweitung der ukrainischen Luftangriffe Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries

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29. Juli
Wirtschaftswoche

Patriot-Raketensysteme: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lockheed Martin eine Ausnahme machen wird“

Patriot-Raketensysteme: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lockheed Martin eine Ausnahme machen wird“ WirtschaftsWoche: Herr Gressel, laut Wolodymyr Selenskyj hat Donald Trump den Ukrainern nun Lizenzen zum Bau von Patriot-Raketen erteilt. Erst einmal zur genauen Einordnung: Sprechen wir hier von den Systemen selbst oder den dazugehörigen Flugkörpern – oder beidem? Gustav Gressel: Das ist noch nicht ganz klar, ich gehe aber davon aus, dass es um die Flugkörper und nicht um Radar oder andere Geräte geht. Allerdings ist selbst der Ausgang bei den Flugkörpern noch nicht klar – es gibt ja verschiedene Arten von Patriot-Flugkörpern. Zum einen den PAC-2 vom US-Hersteller Raytheon beziehungsweise RTX und dann noch den PAC-3 von Lockheed Und um welchen Typen geht es den Ukrainern? Der PAC-3 ist das, was alle haben wollen. Auch die Ukrainer. Die Flugkörper sind optimiert für die Abwehr von ballistischen Raketen, die können in großen Höhen noch besser manövrieren. Die PAC-2 hingegen sind optimiert für den Kampf gegen Flugzeuge und Marschflugkörper und werden auch in Deutschland unter Lizenz produziert. Die sind gegen ballistische Raketen aber nur bedingt einsatzfähig. Das Problem ist: Lockheed Martin hat bisher niemandem eine echte Lizenz für den Bau von PAC-3 gegeben. In Japan werden zwar etwa 30 pro Jahr produziert, aber auch die dürfen nur die Komponenten aus amerikanischer Produktion zusammensetzen und den Motor selbst produzieren. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Firma im Falle der Ukraine eine Ausnahme machen wird, auch wenn Selenskyj bereits versucht, deren Vertreter weichzuklopfen. Auch Deutschland und Polen haben die Lizenz nicht bekommen, nur Wartungsarbeiten und Inspektionen werden in Europa gemacht. Unabhängig vom Typ der Raketen: Was würde „Lizenz“ für die Ukraine in der Praxis bedeuten: komplette Produktion, Teilfertigung, Endmontage oder nur Wartung? Gute Frage, die wohl Teil der Verhandlungen zwischen der Ukraine und RTX wird. Endmontage und Wartung werden wohl weniger ein Problem, aber die gesamte Eigenproduktion zahlt sich erst aus, wenn auch eine gute Mindestanzahl an Flugkörpern in der Produktion rauskommt. Das müssen auch andere Staaten mit Aufträgen mittragen – aber die Interessenten haben mit der Fertigung in Deutschland ja schon einen Produzenten in Europa. Wie lange würde es mit so einer Lizenz dauern, bis die Ukraine solche Flugkörper im Kampf einsetzen kann? Das ist von vielen Faktoren abhängig, aber ich gehe davon aus, dass das mindestens ein bis zwei Jahre dauern würde. Es braucht erst einmal einen passenden Standort in der Ukraine, dann müssen Technologie und Maschinen in beträchtlichem Ausmaß dorthin transportiert werden. Und dann vergeht noch weitere Zeit, bis so ein Standort produktionsbereit ist. Die Ukraine kann und wird da zwar drängen, das wird die US-Verwaltung aber wohl nicht beeindrucken. Die Mühlen der Bürokratie können auch dort sehr langsam mahlen, nicht nur in Deutschland. Allerdings läuft der russische Überfall seit über vier Jahren. Wie sollen die Ukraine da jetzt eine angemessene Fertigung auf die Beine stellen – und das weiterhin unter Kriegsbedingungen? Das haben sie bei vielen Produkten schon geschafft, allein wenn man sich das ukrainische Rüstungsunternehmen Fire Point anschaut. Die Firma fertigt unter anderem im Land größere Munitionssorten. Allerdings muss die Produktion dezentral erfolgen, mit vielen kleinen Werken, die unscheinbar auf Satellitenbildern sind. Das hat den Vorteil, dass es nur eine Produktionseinschränkung und keinen Ausfall gibt, wenn ein Standort von russischen Angriffen getroffen wird. Da stellt sich allerdings die Frage, inwiefern die Amerikaner mit diesen ukrainischen Maßstäben umgehen wollen und ob auch andere westliche Firmen sich darauf einlassen, so produzieren zu wollen. Besitzt die Ukraine dazu das technische Know-how und die nötigen finanziellen Mittel? Das technische Verständnis ist zweifelsohne da, auch noch aus Sowjet-Zeiten, die Ukraine hat schon damals unter anderem viele Interkontinentalraketen gebaut. Es sind noch viele gute Techniker vor Ort. Außerdem sind die Arbeitskosten vergleichsweise niedrig, das ist ein Standortvorteil. Das Kapital wird zweifelsohne zum Problem, es muss ja ein Großteil aus Krediten beziehungsweise Finanzierungen der ukrainischen Partner kommen. Die Forderungen von RTX oder Lockheed Martin müssen die Geldgeber dann erstmal mitmachen. Wie hat sich die Militärindustrie der Ukraine generell seit Beginn des russischen Angriffskrieges gewandelt? Mit der Vollinvasion sind auf der einen Seite viele Fabriken verschwunden, weil niemand für die vergleichsweise alten Produkte mehr Geld ausgeben wollte. Dann gab es Firmen, die wie der Phönix aus der Asche emporgestiegen sind und sich entweder selbst gut behauptet haben oder von Start-ups aufgekauft wurden. Heute gibt es im Land unzählige kleine, aber vernetzte Firmen, etwa aus der IT oder dem Maschinenbau, die durch den Krieg militarisiert wurden und heute wie ein Schwarm produzieren.  Und das meist dezentral: Früher war die ukrainische Industrie im Osten des Landes stark. Das geht heute nicht mehr, weil die Betriebe ständig unter Beschuss sind und allein der Warentransport so erschwert wird. Produziert wird jetzt vermehrt in der Westukraine, oft in Dörfern, die vorher fast verlassen waren – oder es werden in alten Bergbaustollen verschleiert Panzer gebaut. Wäre es nicht schneller und risikoärmer, wenn die Partner der Ukraine die fertigen Systeme liefern? Natürlich. Allerdings sind wir im vierten Jahr des Krieges. Die Großzügigkeit der europäischen Luftwaffen war zu Beginn groß. Das hat an den eigenen Beständen genagt, sodass es jetzt immer schwieriger wird.  Nehmen wir allein Polen oder Rumänien: Beide sind relativ neue Patriot-Kunden, haben also selbst nur wenige Systeme und Flugkörper. Spanien hat ebenfalls schon viele Flugkörper abgegeben. Und dann gibt es noch die Bundeswehr. Die Luftwaffe war in der Vergangenheit weitaus großzügiger als etwa die US Air Force, doch die ist nun auch ziemlich ausgemergelt. Welche Schritte wären noch nötig, damit die Ukraine sich noch besser – und vor allem schneller – gegen russische Angriffe verteidigen kann? Kurzfristig hilft es wohl nur, weiter direkt Systeme und Flugkörper an die Ukraine abzugeben. Mittelfristig müsste die Produktion von Freya, dem ukrainischen System gegen ballistische Raketen, weiter hochgefahren werden. Oder das SAMP/T, das italienisch-französische Konkurrenzprodukt zum Patriot-System. Das ist nicht so schlecht, wie viele sagen. Allerdings sind auch die Franzosen problematisch, was die Lizenzen angeht. Aber wenn ich mir die USA unter Trump anschaue, sind mir da doch die Franzosen lieber, die sind ergebnisorientierter. Lesen Sie auch: Der Mann hinter Kiews Drohnenkrieg ist weg

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29. Juli
Wirtschaftswoche

Ukraine-Krieg: Selenskyj meldet Zusage für Patriot-Lizenzen von Trump

Ukraine-Krieg: Selenskyj meldet Zusage für Patriot-Lizenzen von Trump US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Lesen Sie auch: Wie Deutschland zur modernen Rüstungsmacht wird

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29. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt

Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt Lesezeit: Hatten auch schon schlechtere Zeiten zusammen: Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump im Weißen Hausdpa Der ukrainische Präsident spricht von „gutem Treffen“ mit Trump in Washington +++ Ukraine spricht nach Angriff mit Iran: Wollen keine Eskalation +++ EU bestellt Vertreter Russlands ein +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim NATO-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G-7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukrainekrieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim NATO-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G-7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukrainekrieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sebastian Gubernator Russland erlässt Haftbefehl gegen Telegram-Gründer Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Leiter des Unternehmens hinter dem Messengerdienst werde im Rahmen eines Strafverfahrens „Beihilfe zum Terrorismus“ vorgeworfen, berichten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den Geheimdienst FSB. Der Telegram-Gründer wurde in Russland geboren. Er ist Staatsbürger Frankreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Moskau: 200.000 Freiwillige für Krieg — „Keine Mobilmachung“ In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr erneut rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bei einer Sitzung. In einem bei Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um massive Verluste bei den Streitkräften auszugleichen. Es handele sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit den Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht. „Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen: Es besteht keinerlei Notwendigkeit für eine Mobilmachung. Das ist eine Lüge des Feindes, der selbst unter einem Mangel an Personal leidet“, sagte Medwedew. Die personellen Erfordernisse der russischen Streitkräfte seien im ersten Halbjahr „vollkommen“ erfüllt worden, sagte er. Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten. Unabhängige Beobachter in Kiew sehen in der Ukraine ebenfalls massive Personalprobleme an der Front. Dort fehlen Soldaten. Verbreitet sind zudem Desertationen, Widerstand gegen die teils gewaltsamen Rekrutierungen und Versuche, sich durch Bestechung vom Kriegsdienst freizukaufen. Über die Lage im Krieg sprach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj auch bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Selenskyj bezeichnete das Gespräch als gut; später teilte sein Präsidialamtschef Kyrylo Budanow mit, dass vereinbart worden sei, den Verhandlungsprozess auf allen Ebenen zu intensivieren, um einen gerechten Frieden zu erreichen. Details nannte er nicht. Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau unter US-Vermittlung waren nach dem Beginn von Trumps Krieg gegen Iran zum Erliegen gekommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Ukraine spricht nach Angriff mit Iran: Wollen keine Eskalation Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat nach dem tödlichen Angriff auf ein iranisches Frachtschiff seinen Teheraner Kollegen Abbas Araghtschi angerufen und die Lage erklärt. Es das Ziel Kiews, eine unnötige Eskalation zu vermeiden, teilte Sybiha bei X mit. Er äußerte sich nach seinem Besuch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Der Ukraine gehe es bei ihren Angriffen nur darum, sich selbst vor der russischen Aggression zu verteidigen. Der Minister räumte ein, dass die Ukraine im Kaspischen Meer ein ziviles Schiff angegriffen und dabei einen iranischen Staatsangehörigen getötet zu haben. Demnach forderte Sybiha seinen Kollegen Araghtschi auf, auf eskalierende Schritte zu verzichten und jede Unterstützung für den russischen Angriffskrieg einzustellen. „Dieser Krieg ist illegal, und er muss enden“, sagte der Minister. Araghtschi hatte den Angriff am Samstag scharf verurteilt und mit Vergeltung gedroht. Er warf Selenskyj, der von dem Angriff berichtet hatte, einen Verstoß gegen das Völkerrecht vor und wandte sich dabei auch an die EU und Russland. Auch Moskau warnte vor einer Eskalation. Nach Angaben des Außenministeriums in Moskau war das Schiff mit ziviler Fracht vom russischen Hafen in Astrachan unterwegs nach Iran. Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa warf Kiew Terror und eine Gefährdung der Sicherheit in der Region vor. Russland benutzt bei seinem zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch die Region am Kaspischen Meer für Attacken. Der ukrainische Präsident wiederum beklagt seit langem, Iran unterstütze Russland in dem Krieg — etwa mit Drohnentechnik. Mit Blick auf den Krieg im Nahen Osten warf Selenskyj Russland wiederum vor, dem von den USA und Israel angegriffenen Iran zu helfen. So versorge Moskau das iranische Militär „intensiv“ mit Satellitenaufnahmen von der Golfregion, sagte Selenskyj. Er hatte den Staaten im Nahen Osten auch Hilfe durch ukrainische Drohnenexperten bei der Abwehr iranischer Angriffe angeboten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj spricht von „gutem Treffen“ Viel ist es nicht, das nach dem Gespräch des ukrainischen Präsidenten mit dem amerikanischen Präsidenten nach außen dringt. Zumindest nicht viel Neues. Selenskyj schreibt auf der Plattform X, es sei ein gutes Treffen gewesen. Man habe auch über die Lizenz zur Produktion des Patriot-Flugabwehrsystems „und andere Ideen, die helfen könnten“, gesprochen. Ob in diesem Fall Konkreteres beschlossen wurde, führte Selenskyj jedoch nicht aus.  Ein an den Gesprächen im Weißen Haus beteiligter Ukrainer äußerte gegenüber dem Pressepool außerdem, man habe über eine Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen gesprochen. Es sei ein „zweckmäßiges“ Gespräch gewesen. Ein an den Gesprächen im Weißen Haus beteiligter Ukrainer äußerte gegenüber dem Pressepool außerdem, man habe über eine Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen gesprochen. Es sei ein „zweckmäßiges“ Gespräch gewesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen EU bestellt Vertreter Russlands ein Die EU hat in Reaktion auf neue Drohnenvorfälle und die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der Ostukraine den Geschäftsträger Russlands in Brüssel einbestellt. „Wir haben unsere scharfe Verurteilung der vorsätzlichen Verletzung des rumänischen Luftraums durch russische Drohnen zum Ausdruck gebracht“, erklärte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Dieser rücksichtslose Akt stelle eine ernste Eskalation dar und bedrohe die Sicherheit der Menschen in der EU, die regionale Stabilität und den internationalen Frieden. Den Angaben zufolge wurde bei dem Treffen zudem die Zerstörung des lettischen Honorarkonsulats in der frontnahen ukrainischen Stadt Slowjansk in der Region Donezk thematisiert. Nach Angaben Lettlands handelt es sich bei dem Konsulat um die einzige dauerhaft besetzte europäische Vertretung in der Frontregion. Sie wurde von einer russischen Präzisionslenkbombe vom Typ KAB-250 getroffen. Kallas hatte nach dem Angriff am vergangenen Freitag auch Vorschläge für weitere Sanktionen gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex angekündigt. Sie sollen in den kommenden Wochen von Vertretern der Mitgliedstaaten diskutiert werden. Zu den jüngsten Luftraumverletzungen in Rumänien war es am Wochenende gekommen. Die rumänische Luftwaffe schoss dabei mehrere der Flugobjekte im eigenen Luftraum ab.  Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Kreml: Ukraine weitet geographischen Radius ihrer Angriffe aus Russland macht die Ukraine für einen Angriff auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer verantwortlich und erklärt, dass dies als Angriff auf Iran selbst gewertet werden müsste. Die Ukraine weite den geografischen Radius ihrer „terroristischen Angriffe“ aus, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. So habe sie auch die Nord-Stream-Pipelines gesprengt. „Diese Bedrohung muss neutralisiert und definitiv zerstört werden.“  Das iranische Außenministerium hatte den ukrainischen Angriff auf das Schiff am Samstag verurteilt. Ein Besatzungsmitglied sei getötet und ein weiteres verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, sein Land habe Schiffe beschossen, die für militärische Frachttransporte mit iranischer Beteiligung genutzt worden seien. Kiew bestreitet zudem, für die Nord-Stream-Explosionen verantwortlich zu sein. Russland und Iran sind enge Verbündete. Das iranische Außenministerium hatte den ukrainischen Angriff auf das Schiff am Samstag verurteilt. Ein Besatzungsmitglied sei getötet und ein weiteres verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, sein Land habe Schiffe beschossen, die für militärische Frachttransporte mit iranischer Beteiligung genutzt worden seien. Kiew bestreitet zudem, für die Nord-Stream-Explosionen verantwortlich zu sein. Russland und Iran sind enge Verbündete. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Laura Loomer: „Ich glaubte, dass die Ukraine den Krieg begonnen hat“ Die der amerikanischen MAGA-Bewegung nahestehende Podcasterin Laura Loomer hat ukrainischen Politikern geraten, gegenüber der US-Regierung von Donald Trump mehr Dankbarkeit auszudrücken „Ich denke, sie sollten ihre Dankbarkeit öfter zum Ausdruck bringen. Ich denke, das Präsidialamt, Ihr Verteidigungsministerium und Ihre Medien im Allgemeinen sollten diese Beziehung stärker hervorheben, aber auch deutlich machen, was die Ukraine für Amerika tut“, sagte Loomer in einem Interview mit dem Portal „Ukrainska Prawda“. Loomer, die vergangene Woche den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew interviewte, sagte: „Überall sollte zu hören sein, ,Oh, übrigens, wir stehen so sehr hinter Amerika, dass wir gerade ein iranisches Schiff gesprengt haben, weil wir die Tötung von US-Soldaten nicht unterstützen.'“ Über ihre frühere prorussische Haltung sagte die Podcasterin: „Nun, ich glaubte, dass die Ukraine den Krieg begonnen habe. Ich glaubte, dass die Ukraine ein Land voller Nazis sei. Ich glaubte, dass das Asow-Bataillon aus lauter Neonazis bestehe. Ich glaubte, dass Selenskyj ein Kokser sei.“ Loomer begründete dies in dem Interview damit, dass sie einen Großteil ihrer Information auf Telegram und vom russischen Propagandamedium RT bezogen habe. „In den Vereinigten Staaten gab es viel Zensur. Und als Konservative wurde ich aus allen sozialen Medien gesperrt“, erklärte die Podcasterin. Ihren Account auf Twitter, das heutige X, hatte Loomer allerdings schon im Jahr 2022 zurückerhalten, als die Plattform von Elon Musk übernommen wurde. In den sozialen Medien liefert sich Loomer nun Auseinandersetzungen mit anderen Protagonisten der MAGA-Bewegung. So etwa mit Donald Trumps früherem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn, der Loomer riet, „der Armee beizutreten und die wirkliche Welt zu sehen“. Loomer, die vergangene Woche den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew interviewte, sagte: „Überall sollte zu hören sein, ,Oh, übrigens, wir stehen so sehr hinter Amerika, dass wir gerade ein iranisches Schiff gesprengt haben, weil wir die Tötung von US-Soldaten nicht unterstützen.'“ Über ihre frühere prorussische Haltung sagte die Podcasterin: „Nun, ich glaubte, dass die Ukraine den Krieg begonnen habe. Ich glaubte, dass die Ukraine ein Land voller Nazis sei. Ich glaubte, dass das Asow-Bataillon aus lauter Neonazis bestehe. Ich glaubte, dass Selenskyj ein Kokser sei.“ Loomer begründete dies in dem Interview damit, dass sie einen Großteil ihrer Information auf Telegram und vom russischen Propagandamedium RT bezogen habe. „In den Vereinigten Staaten gab es viel Zensur. Und als Konservative wurde ich aus allen sozialen Medien gesperrt“, erklärte die Podcasterin. Ihren Account auf Twitter, das heutige X, hatte Loomer allerdings schon im Jahr 2022 zurückerhalten, als die Plattform von Elon Musk übernommen wurde. In den sozialen Medien liefert sich Loomer nun Auseinandersetzungen mit anderen Protagonisten der MAGA-Bewegung. So etwa mit Donald Trumps früherem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn, der Loomer riet, „der Armee beizutreten und die wirkliche Welt zu sehen“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Finnland schränkt Luft- und Seeverkehr ein Finnland schließt wegen der Gefahr verirrter Drohnen einen Teil seines Luftraums und schränkt den Seeverkehr vor seiner Südküste nahe der russischen Grenze ein. Die Maßnahmen sollen den Behörden sichere Gegenmaßnahmen und den Schutz von Unbeteiligten ermöglichen, sollte eine Drohne in das Gebiet eindringen, sagt ein finnischer Militärsprecher. Zur Herkunft der Informationen über mögliche Drohnenaktivitäten äußert er sich nicht.  Hintergrund sind wiederholte Vorfälle, bei denen ukrainische Militärdrohnen auf dem Weg zu Zielen in Russland in den Luftraum von NATO-Staaten wie Finnland, Estland, Lettland und Litauen eindringen. Die Ukraine und NATO-Staaten machen russische Störsender für die Kursabweichungen verantwortlich. Die Regierung in Moskau wirft der Ukraine dagegen vor, die Drohnen absichtlich über die Grenzen zu steuern. Hintergrund sind wiederholte Vorfälle, bei denen ukrainische Militärdrohnen auf dem Weg zu Zielen in Russland in den Luftraum von NATO-Staaten wie Finnland, Estland, Lettland und Litauen eindringen. Die Ukraine und NATO-Staaten machen russische Störsender für die Kursabweichungen verantwortlich. Die Regierung in Moskau wirft der Ukraine dagegen vor, die Drohnen absichtlich über die Grenzen zu steuern. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj ist in Washington eingetroffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Morgen in den USA eingetroffen, wie er auf der Plattform X mitteilte. Mit Blick auf sein geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump schrieb er, oberste Priorität hätten die Raketenabwehr und die strategische Kooperation mit den USA. Die Ukraine benötigt zur Abwehr des russischen Angriffskriegs dringend mehr Unterstützung bei der Flugabwehr.  Später am Tag wird er an der Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen Senators Lindsey Graham teilnehmen. Der Republikaner galt als großer Unterstützer der Ukraine. Kurz vor seinem Tod hatte er noch Kiew besucht. Später am Tag wird er an der Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen Senators Lindsey Graham teilnehmen. Der Republikaner galt als großer Unterstützer der Ukraine. Kurz vor seinem Tod hatte er noch Kiew besucht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump empfängt Selenskyj im Weißen Haus US-Präsident Donald Trump empfängt am Dienstag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Dabei geht es um die aktuelle Lage in dem mehr als vierjährigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Beziehungen zwischen Trump und Selenskyj hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Der US-Präsident lobte den Ukrainer als „mutig“.  Trump unterstützte zudem verschärfte Sanktionen der G7-Gruppe gegen Russland. Im Februar 2025 hatte Trump Selenskyj bei einem Treffen im Weißen Haus noch öffentlich gedemütigt. Trump warf dem ukrainischen Staatschef damals vor, er führe einen aussichtslosen Kampf und habe keine Karten in der Hand.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Bürgermeister: Moskau über Nacht mit mehr als 390 Drohnen angegriffen Die russische Hauptstadt Moskau ist nach Angaben des Bürgermeisters Sergej Sobjanin mit mehr als 390 Drohnen angegriffen worden. Die Drohnen hätten Moskau zwischen Montagabend und Dienstagmorgen angeflogen und seien größtenteils von der Luftabwehr „lange vor Erreichen der Stadt neutralisiert“ worden, erklärte Sobjanin im Onlinedienst Telegram. 81 „feindliche“ Drohnen seien zerstört worden, als sie sich Moskau näherten, fügte er hinzu. Der Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, meldete ebenfalls Drohnenangriffe. Dabei seien Wohnhäuser in der Stadt Tschechow und dem Dorf Waulowo beschädigt worden.  Die Angriffe auf Moskau erfolgten wenige Stunden vor einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington. Dort empfängt US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Staatschef im Weißen Haus. Fast viereinhalb Jahre nach Beginn der russischen Offensive in der Ukraine gibt es weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein Ende der Kämpfe. Beide Seite verstärkten zuletzt ihre Luftangriffe. Dabei führt die ukrainische Armee zunehmend auch Angriffe tief im russischen Staatsgebiet aus. Kiew will mit den Angriffen Moskau zurück an den Verhandlungstisch zwingen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Zehn Verletzte auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff Im Osten der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat eine ukrainische Drohne nach Angaben der Besatzungsbehörden zehn Zivilisten verletzt. Die Drohne sei gegen 14 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) in ein fünfstöckiges Wohnhaus der Großstadt Kertsch eingeschlagen, teilte Olga Kurlajewa, die Beraterin des von Moskau eingesetzten Statthalters Sergej Aksjonow, mit. Ein Feuer sei in der dritten und vierten Etage ausgebrochen, unter den Verletzten sei auch ein Kind, schrieb sie bei Telegram. Kremlchef Wladimir Putin hat die Krim bereits 2014 annektiert und nutzt die Halbinsel seit 2022 als Aufmarschgebiet und Nachschubbasis für seinen Krieg gegen die Ukraine. Das ukrainische Militär greift daher immer wieder Ziele, zuletzt vor allem Energieanlagen, auf der Krim an. Dabei kommen aber auch vermehrt Zivilisten auf der Halbinsel zu Schaden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Caritas: Russland tötete Mitarbeiterin Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw ist am Wochenende eine Mitarbeiterin des katholischen Hilfswerks Caritas getötet worden, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die Hilfsorganisation sei „tief erschüttert über den Tod unserer Kollegin der Caritas Ukraine“, erklärte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Montag. Ihr zehnjähriger Sohn sei verletzt worden, er habe aber „diese Tragödie überlebt“. Bei dem Raketeneinschlag am Sonntag sei ihr Haus vollständig zerstört worden. Die Frau war der Caritas zufolge als Sozialarbeiterin in einem Team für medizinische Hilfen tätig. Demnach musste sie 2022 nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine aus ihrer Heimatstadt Wowtschansk fliehen und baute sich in Charkiw ein neues Leben auf. „Dieser unerbittlich geführte Krieg macht vor niemandem Halt“, erklärte Müller. Auch die Mitarbeitenden der Caritas seien diesen Gefährdungen „täglich ausgesetzt“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wegen Ukrainekrieg: Österreich will Wehrdienst verlängern Österreich will als Konsequenz aus Russlands Krieg gegen die Ukraine den Wehrdienst verlängern und die Miliz stärken. Nach langen Verhandlungen beschloss die Regierung am Montag beim Sommerministerrat in einer Kaserne bei Salzburg eine Reform, die verpflichtende Milizübungen vorsieht und die Dienstzeit um drei Monate auf insgesamt neun Monate ausweitet.  Begründet wurde der Schritt mit den veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sowie mit zunehmenden Bedrohungen durch Cyberangriffe, hybride Attacken und Risiken für kritische Infrastruktur. Der Traum vom dauerhaften Frieden in Europa sei spätestens mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zerplatzt, sagte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Österreich müsse seine Fähigkeiten zur Landesverteidigung stärken. „Es ist zu wenig, neues Gerät anzuschaffen, wenn unsere Soldatinnen und Soldaten im Ernstfall zu wenig Übung im Umgang damit haben“, betonte er. Begründet wurde der Schritt mit den veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sowie mit zunehmenden Bedrohungen durch Cyberangriffe, hybride Attacken und Risiken für kritische Infrastruktur. Der Traum vom dauerhaften Frieden in Europa sei spätestens mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zerplatzt, sagte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Österreich müsse seine Fähigkeiten zur Landesverteidigung stärken. „Es ist zu wenig, neues Gerät anzuschaffen, wenn unsere Soldatinnen und Soldaten im Ernstfall zu wenig Übung im Umgang damit haben“, betonte er. Für die Umsetzung benötigt die Drei-Parteien-Koalition aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos allerdings eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Dafür ist sie auf die Stimmen der rechtspopulistischen FPÖ oder der Grünen angewiesen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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29. Juli
ZDF heute

Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt

Ukrainische Flugabwehr:Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt Dem ukrainische Präsident Selenskyj zufolge hat Trump zugesagt, Lizenzen für den Bau von Patriot-Raketen zu erteilen. Die Ukraine hofft, dadurch ihre Luftabwehr zu stärken. US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. Patriot-System der USA das einzig wirksame Mittel "Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen", sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Trump hatte bereits Anfang des Monats auf dem Nato-Gipfel angekündigt, der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen zu erlauben. "So kannst du dich nicht beschweren, dass wir nicht genug geben", hatte der US-Präsident gesagt. Selenskyj: Haben über ukrainische Luftabwehr gesprochen Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Der israelische Premierminister Netanjahu und der ukrainische Präsident Selenskyj werden heute von US-Präsident Trump empfangen. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen berichtet. 28.07.2026 | 1:26 minEs sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. "Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können", schrieb er. Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Trump und Selenskyj: Gespräche waren "sehr gut" Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj "sehr gut" gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als "sehr gut". Selenskyj wolle verhindern, "dass die Ukraine noch einmal aus dem Blickfeld der europäischen Verbündeten und der USA" gerate, so Carsten Thurau aus Kiew zum Nato-Gipfel in Ankara. 08.07.2026 | 4:31 minTrump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker. 28.07.2026

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29. Juli
Die Welt (Politik)

„Hat zugesagt, uns Lizenzen zu erteilen“ – Trump erlaubt Ukraine Produktion von Patriot-Raketen

„Hat zugesagt, uns Lizenzen zu erteilen“ – Trump erlaubt Ukraine Produktion von Patriot-Raketen Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt. Der ukrainische Präsident hofft dadurch, die Produktion der im Krieg gegen Russland dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G-7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe.

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29. Juli
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt

Ukraine-Krieg: Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt Washington. US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe.

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