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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Müritz-Nationalpark - Waldbrand breitet sich aus - Explosion von Altmunition

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16. Juli
Deutschlandfunk

Müritz-Nationalpark - Waldbrand breitet sich aus - Explosion von Altmunition

Am Vormittag sollen Einsatzkräfte und Löschfahrzeuge aus Bayern zur Unterstützung eintreffen. Weil der frühere Truppenübungsplatz mit Alt-Munition belastet ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran. Sie versucht stattdessen, das Feuer von außen einzudämmen - etwa mit Kreisregnern, die sonst zur Bewässerung genutzt werden. Die Einsatzkräfte aus Bayern bringen nicht nur solche Wassersprenger mit, sondern auch einen Schlauchwagen mit insgesamt 2.000 Meter langen Schläuchen. Landesumweltminister Backhaus, SPD, will sich heute vor Ort ein Bild von der Lage machen. Evakuierung von zwei Ortschaften Zuletzt bewegte sich das Feuer nach Angaben eines Landkreissprechers weiter in Richtung der Ortschaft Granzin. Zwischen Waldgrenze und Siedlung gebe es einen Acker, der mehrfach umgepflügt worden sei, um brennbares Material unter die Erde zu bekommen. Außerdem seien auch dort Kreisregner aufgebaut worden. Die bereits am Dienstagabend angeordnete Evakuierung der Orte Granzin und Granziner Mühle bleibe bestehen, betonten die Behörden. Granzin hat laut Website der Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohner. Große Flächen munitionsbelastet In Mecklenburg-Vorpommern lagern im Boden noch immer große Mengen Altmunition. Während in größeren Städten vor allem Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden, handelt es sich in den dünn besiedelten und waldreichen Gebieten eher um Munition, die über viele Jahrzehnte für militärische Manöver und Schießübungen genutzt wurde. Unter anderem in und um Neustrelitz waren ab 1945 rund 20.000 Soldaten der Roten Armee stationiert. Die Munition in den Wäldern stammt aber teils auch von der deutschen Wehrmacht, die sich 1945 auf der Flucht vor der sowjetischen Armee ihrer Waffen und Munition entledigte. Laut Innenministerium gelten rund 10.000 Hektar Wald als hochgradig belastet. Das Feuer im Müritz-Nationalpark war am Montag ausgebrochen. Die Ursache ist unklar. Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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15. Juli
ZDF heute

Müritz-Nationalpark: Waldbrand breitet sich aus

Gefahr durch Alt-Munition:Müritz-Nationalpark: Waldbrand breitet sich aus Die vom Feuer im Müritz-Nationalpark betroffene Fläche wächst weiter. Der Landkreis hat andere Bundesländer um Unterstützung gebeten. Die Bevölkerung wird zu Vorsicht aufgerufen. Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auch am Mittwoch weiter stark ausgebreitet. Zuletzt waren rund 203 Hektar betroffen, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg mitteilte. Granzin bleibt evakuiert, Explosionen von alter Munition Die Ortschaft Granzin mit ihren knapp 400 Einwohnern blieb vorerst evakuiert. Die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort stieg auf etwa 330, darunter auch Löschzüge aus anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns. Technik komme auch aus anderen Bundesländern. Im Brandgebiet explodierte zudem "beständig" alte Munition, die sich dort nach wie vor befindet. Die Gefahr, die von alter Munition ausgeht, ist deutlich hörbar: "Es explodiert relativ viel Munition", sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte der Deutschen Presse-Agentur. "Das hören die Kameraden tatsächlich, wenn sie gerade nicht irgendwie neben einer Pumpe stehen." Dabei gehe es auch um größere Kaliber. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz seien in der Vergangenheit etwa Panzersprenggranaten gefunden worden. Landkreis bittet um Kreisregner Wegen der Belastung mit Alt-Munition kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran. Sie versucht stattdessen das Feuer von außen einzudämmen, etwa durch die Bewässerung von Streifen mit Kreisregnern. Der Landkreis stellte bundesweit Anfragen nach 150 sogenannten Kreisregnern, die zur Bewässerung eingesetzt werden und mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll. Zudem rief er Landwirte dazu auf, bei Feldarbeiten Wassertanks am Feld bereitzustellen, um entstehende Brände schnell selbst zu bekämpfen. Einen derartigen Brand habe es in jüngster Vergangenheit in der Region nicht gegeben. Man sei sich der Gefahr aber bewusst gewesen, sagte der Landkreissprecher. So habe es im Oktober 2024 im betroffenen Gebiet eine entsprechende Übung gegeben. Nach Aussage des Sprechers dürfte der Einsatz noch Tage dauern. Brandursache unklar Der Brand war am Montag ausgebrochen. Einsatzkräfte evakuierten Granzin daraufhin erstmals, hoben die Anordnung später aber zunächst wieder auf. Am Dienstag wurde der Ort erneut evakuiert. Die Brandursache war weiter unklar. Da sich in dem Gebiet alte Munition befindet, waren Spezialisten dafür im Einsatz. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Weitere Nachrichten - LiveblogRussland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine - LiveblogAktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog - Finnland wirbt um Verständnis bei Wadephul:Grenze zu Russland: "Grausamkeit Teil der Abschreckung"von Andreas Kynastmit Video2:35 - Annäherung mit Red Bull?:Klopp-Verhandlungen mit dem DFB: So ist der aktuelle Standmit Video11:02 - Bilderserie"Colobus congoensis":Scheu, maskiert, bedroht - neue Affenart im Kongo entdeckt - Kelkheim am Taunus:Auf offener Straße: Mann ersticht Ehefrau mit Machetemit Video2:14 - Fußball-WM 2026:Im Liveticker: England gegen Argentinien - AnalyseMerz bei der Sommer-Pressekonferenz:Die vorsichtigen Töne des Bundeskanzlersvon Jan Henrichmit Video1:53 - InterviewCan Dündar erklärt Folgen für Türkei:Putschversuch 2016: So wurde Erdogan zum Autokratenmit Video4:37 - Liveblog+++ Liveblog zur Fußball-WM +++:Spaniens König Felipe VI. kommt zum WM-Finale - Innenansichten der Grenzschutzbehörde:Wo Schmuggler auffliegen: Frontex an der EU-Außengrenzevon Thomas Heise, Detlev Konnert und Christian Rohdemit Video29:50 - Gefahr durch Alt-Munition:Müritz-Nationalpark: Waldbrand breitet sich ausmit Video3:32 - Regierung für weniger Papierkram:Bürokratieabbau beschlossen: So will Berlin Bürger entlastenmit Video1:30

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13. Juli
ZDF heute

Hunderte Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände im Nordosten

Munition erschwert Löscharbeiten:Hunderte Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände im Nordosten Ein Feuer im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf rund 155.000 Quadratmeter ausgedehnt. Auch in Brandenburg kämpfen die Einsatzkräfte mit den Flammen. Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden hat sich der Brand inzwischen auf rund 155.000 Quadratmeter ausgedehnt - das entspricht ungefähr der doppelten Fläche des Leipziger Hauptbahnhofs. Rund 340 Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort. Weil sich der Wind beruhigt hat, breitet sich der Brand nach Angaben der Behörden derzeit nur noch langsam aus. Im Brandgebiet befindet sich Munition, weshalb auch der Munitionsbergungsdienst im Einsatz ist. Verletzte sind bislang nicht bekannt. Die zunächst angeordnete Evakuierung von Granzin sowie später auch von Granziner Mühle und Krienke wurde inzwischen vorerst aufgehoben. Die Bewohner werden jedoch gebeten, wenn möglich, zunächst in Ausweichquartieren zu bleiben, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mitteilte. Ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen Auch auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg brennt es. Nach Angaben des Sprechers der Feuerwehrleitstelle in Brandenburg an der Havel erfasste das Feuer eine Fläche von rund 2,4 Hektar - mehr als drei Fußballfelder. "Die Feuerwehr ist weiter im Einsatz", sagte er. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Auch dort erschwert munitionsbelastetes Gelände die Löscharbeiten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte Anwohner vor Rauchentwicklung und rief dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wegen der Trockenheit galt fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Weitere Nachrichten - Deutsche Beteiligung offen:Macron kündigt überraschend Manöver für Ukraine anmit Video2:20 - Munition erschwert Löscharbeiten:Hunderte Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände im Nordosten - Wetter:Die Woche bleibt warm - und der DWD warnt vor Unwetternmit Video1:15 - 90.000 Fans in Oslo:Norweger feiern WM-Heimkehr - mit royaler Begleitungmit Video1:11 - LiveblogRussland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine - LiveblogAktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog - Umstrittene US-Migrationsbehörde:Erneut Mann bei ICE-Einsatz getötetmit Video0:37 - Zahlung nur noch bis zum 16. Geburtstag:Prien plant Kürzung bei Unterhaltsvorschuss - scharfe Kritikmit Video1:44

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