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Sonntag, 12. Juli 2026
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Söder versichert, dass "Minijobs bleiben"

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11. Juli
Tagesschau

Söder versichert, dass "Minijobs bleiben"

Debatte über Reform Söder versichert, dass "Minijobs bleiben" Die Regierung hatte versprochen, die Vorschläge der Rentenkommission möglichst eins zu eins umzusetzen. Dazu gehört auch die Abschaffung von Minijobs. CSU-Chef Söder hatte das von Anfang an kritisiert und verspricht nun: die Minijobs bleiben. CSU-Parteichef Markus Söder ist sich in der Debatte um Renten- und Sozialreformen in Deutschland sicher: "Die Minijobs bleiben." Das sagte der bayerische Ministerpräsident in einem Interview der Augsburger Allgemeinen. "Man kann darüber sprechen, wie Menschen mit Minijobs stärker vor Altersarmut geschützt werden. Aber eine Abschaffung wäre falsch und würde wichtigen Branchen wie der Gastronomie, dem Einzelhandel oder der Landwirtschaft schwer schaden", sagte Söder in dem Interview. Gleichzeitig würde man vielen Menschen den Hinzuverdienst nehmen. Die großen Reformen bei der Rente seien andere: die Abschaffung der Rente mit 63 und der Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge, so Söder. Gehört zu Vorschlägen der Rentenkommission Minijobs mit einem Verdienst von - aktuell - bis zu 603 Euro im Monat abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein. Die Koalition aus CDU, CSU und SPD hatte angekündigt, die Empfehlungen der Rentenkommission möglichst eins zu eins umzusetzen. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) etwa hatte davor gewarnt das Gesamtkonstrukt zu "zerreden", da alles mit allem zusammenhänge. CSU-Chef Söder hatte aber bereits unmittelbar nach dem Beschluss Kritik an der weitgehenden Abschaffung der Minijobs geübt - und war dafür seinerseits auch aus der Union kritisiert worden. Brandbrief von Wirtschaftsverbänden Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hatte die Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, Minijobs abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. In einem Brandbrief fordern unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form. Minijobs galten jahrelang als Brücke in eine dauerhafte Beschäftigung. Doch nicht nur Wissenschaftler sehen das einstige Erfolgsmodell inzwischen viel kritischer. Auch aus der Politik kommt sehr viel Skepsis. Kritisiert wird unter anderem, dass viele Menschen dauerhaft in Minijob-Verträgen bleiben und damit nur geringe Rentenansprüche erwerben. Sozialverband kritisiert Söder Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bezeichnete die Aussagen von Söder dementsprechend auch als rückwärtsgewandt. "Denn dadurch, dass Minijobs künftig voll rentenversicherungspflichtig sein sollen, wird ein ganz wichtiger Baustein zur Bekämpfung von Altersarmut auf den Weg gebracht", sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier.

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11. Juli
Handelsblatt

Reformvorschläge: Söder verspricht: Minijobs bleiben

Reformvorschläge: Söder verspricht: Minijobs bleiben München. CSU-Parteichef Markus Söder ist sich in der Debatte um Renten- und Sozialreformen in Deutschland sicher: „Die Minijobs bleiben“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Augsburger Allgemeinen“. „Man kann darüber sprechen, wie Menschen mit Minijobs stärker vor Altersarmut geschützt werden. Aber eine Abschaffung wäre falsch und würde wichtigen Branchen wie der Gastronomie, dem Einzelhandel oder der Landwirtschaft schwer schaden.“ Die großen Reformen bei der Rente seien andere: Die Abschaffung der Rente mit 63 und der Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge. Breite Befürchtungen Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hat die Bundesregierung ebenso eindringlich davor gewarnt, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. In einem Brandbrief an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordern unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form. Skepsis in der Politik Minijobs galten jahrelang als Brücke in eine dauerhafte Beschäftigung. Doch nicht nur Wissenschaftler sehen das einstige Erfolgsmodell inzwischen viel kritischer. Auch aus der Politik kommt fast einstimmig Skepsis. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bezeichnete die Aussagen von Söder als rückwärtsgewandt. „Denn dadurch, dass Minijobs künftig voll rentenversicherungspflichtig sein sollen, wird ein ganz wichtiger Baustein zur Bekämpfung von Altersarmut auf den Weg gebracht“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. „Hier sind bislang besonders Frauen benachteiligt, weil sie mangels Betreuungsangeboten oft nur in Teilzeit oder Minijobs arbeiten können.“ Daher müsse in den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur für Krippe, Kita und Grundschule investiert werden. Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein.

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10. Juli
ZDF heute

Aus für Minijobs? Verbände warnen vor "irreversiblen Schäden"

Brandbrief an Bas und Warken:Aus für Minijobs? Verbände warnen vor "irreversiblen Schäden" Millionen Menschen arbeiten in Minijobs - nun steht das Modell auf der Kippe. In einem Brief warnen Verbände vor "irreversiblen Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland". Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hat die Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. In einem Brandbrief an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordern unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form. Kommission hatte Abschaffung von Minijobs empfohlen Die Verbände kritisieren insbesondere Empfehlungen der Alterssicherungskommission, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Zudem wenden sie sich gegen geplante höhere Arbeitgeberbelastungen durch Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegen eine vorgesehene Anhebung der Pauschalsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent. Die Unterzeichner warnen, eine Abschaffung oder Verteuerung würde Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen treffen. Millionen Menschen hätten sich ganz bewusst für Minijobs entschieden, weil sie sich mit Studium, Familie, Pflege oder einem Hauptberuf vereinbaren ließen. Die Rentenkommission hat vorgeschlagen, Minijobs abzuschaffen. Betroffen wären fast sieben Millionen Menschen, vor allem im Handel, in der Gastronomie und in der Gebäudereinigung. 24.06.2026 | 1:34 minFielen die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorteile weg, müssten viele Beschäftigte spürbare Einkommenseinbußen hinnehmen oder deutlich mehr Stunden arbeiten, um auf das bisherige Einkommen zu kommen. Verbände warnen vor "irreversiblen Schäden" Für Unternehmen seien Minijobs trotz der bereits heute allein von Arbeitgebern getragenen Pauschalabgaben unverzichtbar, argumentieren die Verbände. Sie dienten dazu, Personalengpässe aufzufangen und Öffnungszeiten sowie die Versorgung etwa im Einzelhandel und im Gastgewerbe sicherzustellen. Krankschreibung, Minijobs und befristete Arbeitsverträge: Die Koalition hat sich auf mehrere Reformen verständigt. Auf was sich Arbeitnehmer einstellen müssten - ZDFheute live. 03.07.2026 | 25:38 minDie Verbände appellieren an die Bundesregierung, Minijobs zu erhalten und nicht weiter zu verteuern. Andernfalls drohten "irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland". Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Thema Minijobs - Steuern, Arbeitsmarkt, Krankschreibung :Reformpaket: Worauf sich die Koalition geeinigt hatmit Video1:08 - Besonders Frauen betroffen:Warum Minijobs für Millionen zur Falle werdenvon Richard Luttkemit Video76:53 - "Parallelwelt der Arbeit":Unionspolitiker: Minijobs teilweise abschaffenmit Video1:01

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10. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Minijobs: Wirtschaft warnt Bundesregierung vor Abschaffung

Kritik an Reformvorschlag Wirtschaft warnt Bundesregierung vor Abschaffung von Minijobs Die Alterssicherungskommission empfiehlt , den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus der Millionen von Minijobs abzuschaffen. Doch eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden stemmt sich gegen diesen Reformvorschlag. Sie warnen die Bundesregierung eindringlich davor, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. In einem Brandbrief an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordern unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form. Minijobs stehen allerdings in der Kritik, weil sie mitunter reguläre Arbeit verdrängen – und so das Solidarsystem aushöhlen. Minijobber zahlen in der Regel keine oder nur geringe Beiträge zur Sozialversicherung. Bleiben sie unter der Verdienstgrenze von 603 Euro im Monat, müssen sie auch keine Steuern bezahlen. Minijobs waren einst als unbürokratische Hilfe gedacht, um etwa Haushaltshilfen, Studenten- oder Rentnerjobs einen Rahmen zu geben. Inzwischen sehen sich sehr viele Menschen abhängig von diesen geringfügigen Nebenbeschäftigungen, aber auch zahlreiche Branchen wie Handel, Gastronomie oder das Reinigungsgewerbe greifen in weiten Teilen auf Minijobber zurück. »Irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort« Die Unterzeichner warnen deshalb, eine Abschaffung oder Verteuerung würde Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen treffen. Millionen Menschen hätten sich ganz bewusst für Minijobs entschieden, weil sie sich mit Studium, Familie, Pflege oder einem Hauptberuf vereinbaren ließen. Fielen die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorteile weg, müssten viele Beschäftigte spürbare Einkommenseinbußen hinnehmen oder deutlich mehr Stunden arbeiten, um auf das bisherige Einkommen zu kommen. Für Unternehmen seien Minijobs trotz der bereits heute allein von Arbeitgebern getragenen Pauschalabgaben unverzichtbar, argumentieren die Verbände. Sie dienten dazu, Personalengpässe aufzufangen und Öffnungszeiten sowie die Versorgung etwa im Einzelhandel und im Gastgewerbe sicherzustellen. Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, Minijobs zu erhalten und nicht weiter zu verteuern. Andernfalls drohten »irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland«. Überhaupt wenden sich die Verbände gegen zu hohe Belastungen aufseiten der Arbeitgeber, etwa durch die geplanten Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Die Regierungskommission zur Alterssicherung hatte vorgeschlagen, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein, die Pauschalsteuer für Minijobs soll von zwei auf fünf Prozent steigen. Lesen Sie hier mehr zu den Schwierigkeiten der Reform: Minijobs abschaffen – und dann?

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