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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Unfälle mit E-Scootern: »Wir befinden uns noch weitgehend in einer Wild-West-Phase«

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16. Juli
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Sicherer auf E-Tretroller: Viele Unfälle: Verkehrswacht bietet E-Scooter-Training an

Sicherer auf E-Tretroller: Viele Unfälle: Verkehrswacht bietet E-Scooter-Training an Berlin. Bei E-Scootern scheiden sich die Geister. Für einige sind sie ein Baustein zur neuen Mobilität und für andere einfach nur ein Ärgernis. Etwa, wenn ihnen unerlaubt mehrere Personen darauf auf dem Gehweg begegnen oder sie über falsch abgestellte Roller stolpern. Doch egal, wie die Meinung dazu ausfällt. Fest steht: Es gibt viele Unfälle mit diesen Fahrzeugen. So ist Zahl der schweren E-Scooter-Unfälle im vergangenen Jahr stark gestiegen: Die Polizei registrierte etwa 38 Prozent mehr Unfälle mit verletzten oder getöteten Menschen als im Vorjahr wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Polizei registrierte demnach häufig gleich mehrfaches Fehlverhalten der E-Scooter-Fahrer, etwa: - falsche Benutzung der Fahrbahn oder der Gehwege - Alkohol am Steuer - nicht angepasstes Tempo - Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren Auffällig ist laut Deutscher Verkehrswacht (DVW) auch der große Anteil an Alleinunfällen. Auch bei regelkonformen Gebrauch gilt: An die zuweilen wackeligen Fahreigenschaften der motorisierten Flitzer mit meist sehr kleinen Rädern sollte man sich gewöhnen. Und vor allem Trainings sind sinnvoll. Plattform bündelt Angebote für Interessierte Eine Möglichkeit, mehr über die Gefährte zu erfahren, bietet die Deutsche Verkehrswacht (DVW) mit der neuen Plattform „ScootSkills“ (www.scootskills.de) Im Zentrum aber stehen Trainingsangebote - entweder als angefragtes Angebot bei einer der Verkehrswachten oder in Eigenregie durchgeführt. Wenn in Eigenregie ein Training durchgeführt werden soll, bietet die Website viel Unterstützung etwa bei Fragen von Sicherheit, Haftung und Versicherung, zu Ablauf und bietet entsprechende Hinweise an. Soll ein Training gebucht werden, können weitere Informationen dazu bei einer der teilnehmenden Verkehrswachten angefragt werden. Auch in welchen Fällen das Training etwas kostet oder etwa wie für Privatpersonen in der Regel kostenfrei durchgeführt wird. Angesprochen werden etwa Betriebe, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Vereine, aber auch ganz einfach Privatleute wie etwa Eltern.

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16. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Verkehr: Mehr Tote durch E-Roller

Bei Unfällen mit E-Scootern sind auch im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Menschen verletzt oder getötet worden. Die Polizei registrierte in Deutschland 16 496 solcher Unfälle mit Personenschaden und damit gut 38 Prozent mehr als 2024, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Dabei stieg die Zahl der Todesopfer zum Vorjahr um rund 40 Prozent von 27 auf 38. Zudem wurden 1895 Menschen schwer und 16 184 leicht verletzt. Auffällig ist das junge Alter der Verunglückten: Mehr als die Hälfte von ihnen war jünger als 25 Jahre, während nur 3,1 Prozent zur Altersgruppe 65plus gehörten. Als häufigste Unfallursache bei den E-Scooter-Fahrern nannten die Statistiker das falsche Benutzen von Fahrbahn oder Gehwegen mit einem Anteil von 21,6 Prozent. Vergleichsweise oft wurde den Fahrern zudem Fahren unter Alkoholeinfluss zur Last gelegt. Dies war bei 10,9 Prozent der Fälle die Ursache und damit häufiger als bei Fahrradfahrern mit 7,7 Prozent. Wer E-Roller fährt, muss – wenn vorhanden – Fahrradwege oder Schutzstreifen nutzen. Ansonsten muss man auf Fahrbahnen oder Seitenstreifen ausweichen, das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Obwohl E-Scooter-Fahrer bei Zusammenstößen mit Autos nur in 38,1 Prozent der Fälle die Hauptschuld trugen, waren sie bei Unfällen mit Radfahrern zu 74,3 Prozent und bei Unfällen mit Fußgängern sogar zu 88,7 Prozent die Hauptverursacher. Unter den Verunglückten waren auch 822 Mitfahrer, obwohl dies verboten ist. Einer von ihnen kam ums Leben. Von den 33 auf E-Scootern tödlich Verunglückten starb fast die Hälfte bei Alleinunfällen. Zum Vergleich: 2025 kamen bei rund 97 000 Unfällen mit Fahrrädern 462 Menschen ums Leben. Insgesamt machen E-Scooter-Unfälle mit 5,5 (2024: 4,1) Prozent weiter nur einen geringen Anteil an allen knapp 300 000 registrierten Verkehrsunfällen mit Personenschaden aus. Die Unfälle mit E-Rollern ereigneten sich vor allem in Großstädten. E-Scooter sind seit Juni 2019 im Straßenverkehr in Deutschland zugelassen. Einen Führerschein dafür braucht man nicht, man muss aber mindestens 14 Jahre alt sein. In puncto Alkohol gilt die übliche 0,5-Promille-Grenze. „Unter 21-Jährige und Führerschein-Neulinge dürfen sich keinerlei Alkoholkonsum erlauben, wenn sie E-Scooter fahren wollen“, erklärte das Statistikamt.

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16. Juli
ZDF heute

E-Scooter-Unfälle: Mehr Tote und Verletzte

Vor allem Jüngere verunglücken:E-Scooter-Unfälle: Mehr Tote und Verletzte Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten und Toten ist im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen. Die Polizei registrierte eine Zunahme von 38 Prozent. Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden steigt weiter. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr in Deutschland 16.496 solcher Unfälle - gut 38 Prozent mehr als 2024. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. 38 Menschen starben demnach bei Unfällen mit Beteiligung eines E-Scooters - elf mehr als im Jahr davor. Hinzu kamen 1.895 Schwer- und 16.184 Leichtverletzte. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Unfälle mit E-Scootern: Vor allem Jüngere betroffen Auffällig ist das junge Alter der Verunglückten: Mehr als die Hälfte von ihnen war jünger als 25 Jahre, während nur 3,1 Prozent zur Altersgruppe 65 plus gehörten. Als häufigste Unfallursache bei den E-Scooter-Fahrern nannten die Statistiker das falsche Benutzen von Fahrbahn oder Gehwegen mit einem Anteil von 21,6 Prozent. Vergleichsweise oft wurde den Fahrern zudem Alkoholeinfluss zur Last gelegt. Dies war bei 10,9 Prozent der Fälle die Ursache und damit häufiger als bei Fahrradfahrern mit 7,7 Prozent. Der Bundestag will neue Regeln für E-Scooter verabschieden: Schadensersatzansprüche sollen bei Unfällen künftig leichter gegenüber dem Vermieter geltend gemacht werden können. 09.07.2026 | 0:16 minIn puncto Alkohol gilt die übliche 0,5-Promille-Grenze. "Unter 21-Jährige und Führerschein-Neulinge dürfen sich keinerlei Alkoholkonsum erlauben, wenn sie E-Scooter fahren wollen", erklärte das Statistikamt. Trotz Verbots: Viele Mitfahrer auf E-Scootern Obwohl E-Scooter-Fahrer bei Zusammenstößen mit Autos nur in 38 Prozent der Fälle die Hauptschuld trugen, waren sie bei Unfällen mit Radfahrern zu 74 Prozent die Hauptverursacher, bei Unfällen mit Fußgängern sogar zu 89 Prozent. Unter den Verunglückten waren auch 822 Mitfahrer, obwohl dies verboten ist. Einer von ihnen kam ums Leben. Wegen der steigenden Zahlen an Unfällen verschärft die Regierung die Haftung für E-Scooter. So soll der Opferschutz im Straßenverkehr deutlich verbessert werden. 18.03.2026 | 2:41 minVon den 33 auf E-Scootern tödlich Verunglückten starb fast die Hälfte bei Alleinunfällen. Von den fünf weiteren bei E-Scooter-Unfällen Getöteten waren drei Personen zu Fuß unterwegs, eine mit dem Fahrrad und eine mit dem Auto. Die Unfälle mit E-Rollern ereigneten sich vor allem in Großstädten. TÜV: Strafen durchsetzen und Verkehrserziehung Der TÜV-Verband forderte mit Blick auf die Zahlen, dass höhere Bußgelder und strengere Haftungsregelungen strikt durchgesetzt werden müssten. E-Scooter sollten fester Bestandteil der Verkehrserziehung werden. Fahrsicherheitstrainings, ähnlich der Radfahrausbildung, während der Schulzeit könnten insbesondere jungen Nutzerinnen und Nutzern helfen, Risiken besser einzuschätzen und ihr Fahrzeug sicher zu beherrschen. Sollte es ein Parkverbot von E-Roller geben? Ja sagt, Ute Bonde, Berliner Verkehrssenatorin, CDU. Dagegen ist Dustin Williams, Vertreter der Plattform Shared Mobility. 10.07.2025 | 12:10 minDer Deutsche Verkehrssicherheitsrat forderte die Einführung eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein besitzen. Das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern sollte demnach von 14 auf 15 Jahre angehoben werden. Zwar steigt der Anteil - allerdings spielen E-Scooter bei Unfällen weiterhin eine vergleichsweise kleine Rolle. 2025 registrierte die Polizei insgesamt 297.364 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. An 5,5 Prozent war ein E-Scooter-Fahrer beteiligt. Zum Vergleich: 2025 kamen bei rund 97.000 Unfällen mit Fahrrädern 462 Menschen ums Leben. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  E-Scooter im Straßenverkehr - Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf:Wer haftet zukünftig für Schäden bei E-Scooter-Unfällen?von Leticia Endersmit Video2:41 - Vorhaben von Justizministerin:Hubig plant strengere Haftungsregeln bei E-Scooter-Unfällenmit Video0:41 - Anzahl der Unfälle steigt:E-Scooter: Forscher fordern Führerschein und Mindestaltermit Video1:40

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16. Juli
Tagesschau

Immer mehr tödliche Unfälle mit E-Scootern

Statistisches Bundesamt Immer mehr tödliche Unfälle mit E-Scootern Im vergangenen Jahr ist die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Toten oder Verletzten weiter gestiegen. Seit 2021 hat sie sich fast verdreifacht. Vor allem junge Menschen sind betroffen. Auch Alkohol spielt vergleichsweise oft eine Rolle. Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist erneut erheblich angestiegen. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei deutschlandweit 16.496 solcher Unfälle, und damit 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. 38 Menschen kamen dabei ums Leben - elf mehr als 2024. Dazu kamen etwa 1.900 Schwer- und rund 16.200 Leichtverletzte, die in die Unfälle verwickelt waren. Die meisten Verunglückten fuhren selbst Gut vier von fünf Verunglückten waren selbst mit dem E-Scooter unterwegs. Mehr als fünf Prozent der Verunglückten waren Mitfahrerinnen und Mitfahrer. Dabei sind E-Scooter nur für eine Person zugelassen - Mitfahren ist verboten. Vor allem junge Menschen betroffen Der Statistik zufolge waren vor allem junge Menschen in E-Scooter-Unfälle verwickelt. Mehr als jeder Zweite war jünger als 25 Jahre. Fast 84 Prozent waren jünger als 45 - und nur etwa drei Prozent älter als 65 Jahre. Ein Grund dafür dürfte sein, dass jüngere Menschen im Allgemeinen mehr mit E-Scootern unterwegs sind als ältere. Unfälle können nicht immer auf einen einzigen Grund zurückgeführt werden. Aber die häufigste Ursache war mit über 20 Prozent das falsche Benutzen der Fahrbahn oder der Gehwege. E-Scooter-Fahrer müssen - falls vorhanden - Fahrradwege oder Schutzstreifen nutzen und ansonsten auf Fahrbahnen oder Seitenstreifen ausweichen. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Jeder Zehnte fuhr unter Alkoholeinfluss Vergleichsweise häufig legte die Polizei den E-Scooter-Nutzern das Fahren unter Alkoholeinfluss zur Last - im vergangenen Jahr waren dies fast elf Prozent. Zum Vergleich: Bei Fahrradfahrenden waren es weniger als acht Prozent, und bei zulassungsfreien Krafträdern wie Mofas, S-Pedelecs und Kleinkrafträdern etwas über sechs Prozent. Das dritthäufigste Fehlverhalten war nicht angepasste Geschwindigkeit - gefolgt von Fehlern beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren. Bei Unfällen mit einem Pkw trugen die E-Scooter-Fahrenden in etwa 38 Prozent der Fälle die Hauptschuld. Bei Zusammenstößen mit Fahrradfahrenden waren es etwas mehr als 74 Prozent - und bei Unfällen mit Fußgängerinnen und Fußgängern sogar fast 89 Prozent.

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