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Sonntag, 12. Juli 2026
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Deutschlandfunk-Interview - Viele Badetote: DLRG fordert mehr Maßnahmen für den Erhalt von Schwimmbädern

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12. Juli
ZDF heute

DLRG: So viele Ertrunkene wie seit 2003 nicht mehr

Tödliche Badeunfälle im Juni:DLRG: So viele Ertrunkene wie seit 2003 nicht mehr Der heiße Juni ließ vermehrt Menschen Abkühlung in Gewässern suchen. Zeitgleich stieg auch die Zahl der Badeunfälle. Ungewöhnlich viele davon endeten tödlich, meldet die DLRG. Im vergangenen Monat mit seiner extremen Hitzewelle sind bundesweit so viele Menschen ertrunken wie seit über 20 Jahren in keinem Juni mehr. Mindestens 99 Menschen ertranken in dem Monat, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Zuletzt wurden im Hitzesommer 2003 mit 107 verunglückten Menschen mehr Badetote im Monat Juni gezählt. Sorge vor mehr Badeunfällen bei weiteren Hitzewellen "Der tragische Start in die Badesaison gibt Anlass zur Sorge, dass bei weiteren Hitzewellen im Hochsommer erneut viele Menschen ihr Leben im Wasser verlieren könnten", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte Wasserrettungsorganisation der Welt - mit knapp 630.000 Mitgliedern. Die Lebensretter riefen zum Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern dazu auf, Gefahren am Wasser nicht zu unterschätzen. Und die betreffen vor allem Männer: "Über 90 Prozent der Todesopfer im Juni waren männlich; unter den jungen Leuten sogar alle", sagte Vogt. In Heddesheim bei Mannheim wurde Ende Juni ein 74-jähriger Mann tot aus dem Wasser geborgen, der als vermisst gemeldet worden war. 23.06.2026 | 0:56 minWir appellieren deshalb besonders an Jungen und Männer, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und auf riskante Aktionen zu verzichten. Ute Vogt, Präsidentin DLRG Sie betonte: "Es gibt im Badesee keinen Preis zu gewinnen - aber das Leben zu verlieren." 2025 war der Anteil männlicher Badetoter noch etwas niedriger mit vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG. Hitze, Selbstüberschätzung, gefährliche Gewässer Die meisten Opfer im Juni waren jung - 40 von ihnen waren nicht älter als 30 Jahre. Immerhin 35 Verunglückte bekannten Alters waren über 50 Jahre alt. Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich im Juni in Seen und Flüssen - in Schwimmbädern, in Kanälen und im Meer starben weniger Menschen. Im vergangenen Jahr sind knapp 400 Menschen in Deutschland ertrunken. Eine Petition fordert Schwimmkurse für Kinder, der Bundestag sieht die Länder in der Pflicht. 11.04.2026 | 0:22 minDie Auswertung im Juni zeige bekannte Muster, befanden die DLRG-Retter: Viele Menschen unterschätzen demnach Gefahren, vor allem die Strömung und den Temperaturunterschied beim Sprung ins Wasser. Dazu kommt, dass viele Menschen schlechte Schwimmer seien. Außerdem sorgten Selbstüberschätzung, Sprünge in zu flache und trübe Gewässer sowie medizinische Notfälle für Gefahr. Baderegeln beachten, um Unfälle zu vermeiden Um das Risiko zu verringern, mahnte die DLRG zu Vorsicht und Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen. Wer Abkühlung sucht, sollte einige Baderegeln beachten: nur an bewachten Badestellen und nie überhitzt ins Wasser springen, sondern sich vorher abkühlen, Strömungen und unbekannte Gewässer meiden und nie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss schwimmen. In Freibädern in NRW sollen neue Regeln Badeunfälle vermeiden. Parallel hilft KI, Notfälle schneller zu entdecken. 19.06.2026 | 2:37 minÜberdies sollten die Erwachsenen Kinder immer beaufsichtigen, auf die Mitmenschen achten, beim Paddeln oder Surfen eine Schwimmweste tragen, genug trinken und sich nicht zu lange der Sonne aussetzen. Nordrhein-Westfalen zählte im Juni mit 22 Badetoten die meisten Todesopfer. Im Vorjahresmonat waren es dort noch zwölf. An zweiter Stelle lag Bayern mit 21 Opfern nach 22 ein Jahr zuvor, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13 (7) Badetoten. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr Infos zum Vermeiden von Badeunfällen - Badeunfall vermeiden:Wie man Ertrinken erkennt und Menschen in Not richtig hilftvon Friederike Streibmit Video3:06 - Freibäder rüsten technisch auf :Wie Künstliche Intelligenz am Beckenrand Leben retten sollvon Malin Ihlaumit Video2:37 - Nachrichten | hallo deutschland:Unterwegs mit einem BademeisterVideo4:25

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12. Juli
taz (Öko & Co)

Badetote in Deutschland: So viele Tote in einem Monat wie zuletzt 2003

Badetote in Deutschland: So viele Tote in einem Monat wie zuletzt 2003 Im Juni sind so viele Menschen beim Baden ertrunken wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren. Besonders oft kamen junge Männer bei Badeunfällen ums Leben. dpa | Im vergangenen Monat mit seiner extremen Hitzewelle sind bundesweit so viele Menschen ertrunken wie seit über 20 Jahren in keinem Juni mehr. Mindestens 99 Menschen ertranken in dem Monat, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Zuletzt wurden im Hitzesommer 2003 mit 107 verunglückten Menschen mehr Badetote im Monat Juni gezählt. „Der tragische Start in die Badesaison gibt Anlass zur Sorge, dass bei weiteren Hitzewellen im Hochsommer erneut viele Menschen ihr Leben im Wasser verlieren könnten“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte Wasserrettungsorganisation der Welt – mit knapp 630.000 Mitgliedern. Die Lebensretter riefen zum Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern dazu auf, Gefahren am Wasser nicht zu unterschätzen. Und die betreffen vor allem Männer: „Über 90 Prozent der Todesopfer im Juni waren männlich; unter den jungen Leuten sogar alle“, sagte Vogt. „Wir appellieren deshalb besonders an Jungen und Männer, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und auf riskante Aktionen zu verzichten.“ Sie betonte: „Es gibt im Badesee keinen Preis zu gewinnen – aber das Leben zu verlieren.“ 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich. Viele Opfer sind jung Die meisten Opfer im Juni waren jung – 40 von ihnen waren nicht älter als 30 Jahre. Immerhin 35 Verunglückte bekannten Alters waren über 50 Jahre alt. Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich im Juni in Seen und Flüssen – in Schwimmbädern, in Kanälen und im Meer starben weniger Menschen. Wie es zu den tödlichen Unfällen kam? Die Auswertung im Juni zeige bekannte Muster, befanden die DLRG-Retter: Viele Menschen unterschätzen demnach Gefahren, vor allem die Strömung und den Temperaturunterschied beim Sprung ins Wasser. Dazu kommt, dass viele Menschen schlechte Schwimmer seien, außerdem sorgten Selbstüberschätzung, Sprünge in zu flache und trübe Gewässer sowie medizinische Notfälle für Gefahr. Vorsicht angemahnt Um das Risiko zu verringern, mahnte die DLRG zu Vorsicht und Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen. Wer Abkühlung sucht, soll demnach nur an bewachten Badestellen und nie überhitzt ins Wasser springen, sondern sich vorher abkühlen, Strömungen und unbekannte Gewässer meiden und nie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss schwimmen. Überdies sollten die Menschen Kinder immer beaufsichtigen, auf die Mitmenschen achten, beim Paddeln oder Surfen eine Schwimmweste tragen, genug trinken und sich nicht zu lange der Sonne aussetzen. Nordrhein-Westfalen zählte im Juni mit 22 Badetoten die meisten Todesopfer. Im Vorjahresmonat waren es dort noch 12. An zweiter Stelle lag Bayern mit 21 Opfern nach 22 ein Jahr zuvor, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13 (7) Badetoten. 50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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12. Juli
Tagesschau

Im Juni so viele Badetote wie seit 23 Jahren nicht mehr

Zahlen der DLRG 99 Badetote allein im Juni Die extreme Hitzewelle treibt die Menschen in Seen, Flüsse und ans Meer. Die dramatische Folge: Im Juni gab es laut DLRG so viele Badetote wie seit mehr als 20 Jahren nicht zum Start des Sommers. Im vergangenen Monat mit seiner extremen Hitzewelle sind bundesweit so viele Menschen ertrunken wie in keinem Juni seit mehr als 20 Jahren. Mindestens 99 Menschen ertranken, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Zuletzt wurden im Hitzesommer 2003 mit 107 verunglückten Menschen mehr Badetote im Monat Juni gezählt. "Der tragische Start in die Badesaison gibt Anlass zur Sorge, dass bei weiteren Hitzewellen im Hochsommer erneut viele Menschen ihr Leben im Wasser verlieren könnten", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Opfer sind männlich - und jung Vor allem Männer unterschätzten die Gefahren: "Über 90 Prozent der Todesopfer im Juni waren männlich; unter den jungen Leuten sogar alle", sagte Vogt. "Wir appellieren deshalb besonders an Jungen und Männer, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und auf riskante Aktionen zu verzichten." 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich. Im Juni waren 40 der Badetoten nicht älter als 30 Jahre. 35 Verunglückte bekannten Alters waren über 50 Jahre alt. Viele Menschen können nur schlecht schwimmen Viele unterschätzen demnach etwa Strömungen oder den Temperaturunterschied beim Sprung ins Wasser. Hinzu komme, dass viele Menschen schlecht schwimmen könnten. Zudem solle nie unter Alkohol- und Drogeneinfluss gebadet werden. Überdies sollten die Menschen Kinder immer beaufsichtigen, auf Mitmenschen achten, beim Paddeln oder Surfen eine Schwimmweste tragen, genug trinken und sich nicht zu lange der Sonne aussetzen. Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich im Juni in Seen und Flüssen - in Schwimmbädern, in Kanälen und im Meer starben weniger Menschen. Nordrhein-Westfalen zählte im Juni mit 22 Badetoten die meisten Todesopfer. Im Vorjahresmonat waren es dort noch 12. An zweiter Stelle lag Bayern mit 21 Opfern nach 22 ein Jahr zuvor, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13 (7) Badetoten.

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