6. August Süddeutsche Zeitung
Hitzewelle: RKI: Rund 9600 Tote allein durch extrem heiße Juni-Woche
Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Elbe in Magdeburg erreicht niedrigsten Wasserstand
DLRG-Zwischenbilanz: Bisher 261 Badetote in diesem Jahr
Niedrigwasser-Krise setzt deutscher Wirtschaft zu - Bundesverkehrsminister beraumt Treffen an
Wassermangel auf Berghütten: Alpenverein sieht neue Dimension
Italien ruft wegen Hitzewelle höchste Warnstufe für alle 27 Großstädte aus
RKI: Rund 9600 Tote allein durch extrem heiße Juni-Woche
Infolge der besonders heißen Woche Ende Juni sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich mehr Menschen hitzebedingt gestorben als bisher angenommen. Etwa 9600 Sterbefälle gehen auf die Woche vom 22. bis 28. Juni zurück, heißt es im aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Sterblichkeit. Damit geht der Großteil der bisherigen diesjährigen Hitzetoten auf die extrem heißen Tage zurück, an denen vielerorts in Deutschland die Temperaturen um die 40 Grad lagen. Insgesamt erhöht sich die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr laut RKI auf schätzungsweise 11 900.
Damit sind in diesem Jahr bereits deutlich mehr Menschen wegen der Hitze gestorben als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten gab es zuvor demnach 2018 mit ungefähr 9000 im gesamten Jahr.
Die Auswirkungen dieser besonders heißen Woche sowie der Folgewoche zeigten sich erst jetzt, schreibt das RKI. Das liege auch daran, dass Temperaturen in dieser Höhe bisher in Deutschland kaum oder gar nicht vorkamen. Zudem würden Bundesland-spezifische Zahlen des Statistischen Bundesamtes erst mit einer Verzögerung von fünf Wochen berichtet. Erst jetzt enthalten die Zahlen demnach in vollem Umfang die geschätzte Zahl der hitzebedingten Sterbefälle. Zuvor hatte das RKI für die besonders heiße Periode mehr als 5000 hitzebedingte Todesfälle geschätzt.
Hitze ist vor allem für ältere Menschen gefährlich. Mit gut 6000 wurden die meisten Todesfälle in der Altersgruppe von 85 Jahren oder älter verzeichnet. Knapp 3000 der Gestorbenen waren zwischen 75 und 84 Jahren alt, knapp 1800 zwischen 65 und 74 Jahren. Bei den Unter-65-Jährigen waren es ungefähr 1100 Todesfälle.
Damit sind in diesem Jahr bereits deutlich mehr Menschen wegen der Hitze gestorben als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten gab es zuvor demnach 2018 mit ungefähr 9000 im gesamten Jahr.
Die Auswirkungen dieser besonders heißen Woche sowie der Folgewoche zeigten sich erst jetzt, schreibt das RKI. Das liege auch daran, dass Temperaturen in dieser Höhe bisher in Deutschland kaum oder gar nicht vorkamen. Zudem würden Bundesland-spezifische Zahlen des Statistischen Bundesamtes erst mit einer Verzögerung von fünf Wochen berichtet. Erst jetzt enthalten die Zahlen demnach in vollem Umfang die geschätzte Zahl der hitzebedingten Sterbefälle. Zuvor hatte das RKI für die besonders heiße Periode mehr als 5000 hitzebedingte Todesfälle geschätzt.
Hitze ist vor allem für ältere Menschen gefährlich. Mit gut 6000 wurden die meisten Todesfälle in der Altersgruppe von 85 Jahren oder älter verzeichnet. Knapp 3000 der Gestorbenen waren zwischen 75 und 84 Jahren alt, knapp 1800 zwischen 65 und 74 Jahren. Bei den Unter-65-Jährigen waren es ungefähr 1100 Todesfälle.
Elbe in Magdeburg erreicht niedrigsten Wasserstand
Die Elbe in Magdeburg hat den niedrigsten Wasserstand seit Beginn der Messungen im Jahre 1727 erreicht. Laut Elwis-Vorhersagesystem der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wurden am Pegel Strombrücke am Donnerstagvormittag 44 Zentimeter gemessen. Der bisher niedrigste gemessene Wasserstand der Elbe in Magdeburg datiert vom 31. Juli 2019, als am Pegel Strombrücke 45 Zentimeter gemessen wurden. Am Montag könnte der Wert gar auf 40 Zentimeter fallen.
„Insgesamt lässt sich feststellen, dass wir uns in einer lang anhaltenden Niedrigwasserperiode befinden“, sagte Pavel Knotek von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe in Magdeburg. So habe die Elbe seit dem Jahr 2015 fast in jedem Sommer für mehrere Wochen extremes Niedrigwasser. Seitdem tauchen im Flussgebiet zwischen dem tschechischen Děčín und Magdeburg an die 100 sogenannte Hungersteine und historische Niedrigwassermarken auf.
Trockenheit und niedrige Wasserstände haben dazu geführt, dass seit April kaum noch Frachtschiffe auf der Elbe zwischen Magdeburg, Dresden und der tschechischen Grenze verkehren.
„Insgesamt lässt sich feststellen, dass wir uns in einer lang anhaltenden Niedrigwasserperiode befinden“, sagte Pavel Knotek von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe in Magdeburg. So habe die Elbe seit dem Jahr 2015 fast in jedem Sommer für mehrere Wochen extremes Niedrigwasser. Seitdem tauchen im Flussgebiet zwischen dem tschechischen Děčín und Magdeburg an die 100 sogenannte Hungersteine und historische Niedrigwassermarken auf.
Trockenheit und niedrige Wasserstände haben dazu geführt, dass seit April kaum noch Frachtschiffe auf der Elbe zwischen Magdeburg, Dresden und der tschechischen Grenze verkehren.
DLRG-Zwischenbilanz: Bisher 261 Badetote in diesem Jahr
In deutschen Gewässern sind in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Badetoten stieg auf 261 – das waren 15 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Die meisten Badetoten gab es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen sank die Zahl leicht.
Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle, zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr – damals kamen in dem Zeitraum sogar 220 Menschen ums Leben. Besonders im vergangenen Juni kam es zu einem „dramatischen Anstieg“ an Unfällen, wie DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte. „Über 100 Opfer gab es im Monat Juni zuletzt im Jahr 2003.“ In den ersten sieben Monaten ertranken wieder deutlich mehr junge Menschen zwischen elf und 30 Jahren, ihre Zahl stieg von 49 im Vorjahreszeitraum auf 75. Die allermeisten von ihnen waren männlich – immerhin 95 Prozent.
Etwa 90 Prozent der Todesfälle seien in frei zugänglichen Gewässern im Inland passiert, hieß es. So hätten in Seen und Teichen 118 Menschen ihr Leben verloren, 90 Todesfälle hätten sich in Bächen und Flüssen ereignet und 17 in Kanälen. In der Ostsee kamen laut DLRG 14 Menschen ums Leben. In Schwimmbädern kamen ebenfalls 14 Menschen zu Tode. „Die Zahlen zeigen wieder einmal, dass es besonders dort lebensbedrohlich wird, wo zumeist keine Rettungskräfte vor Ort sind, die im Notfall schnell Hilfe leisten können“, sagte Vogt.
Mehr zu den Gründen, warum Menschen beim Baden ertrinken, lesen Sie hier:
Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle, zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr – damals kamen in dem Zeitraum sogar 220 Menschen ums Leben. Besonders im vergangenen Juni kam es zu einem „dramatischen Anstieg“ an Unfällen, wie DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte. „Über 100 Opfer gab es im Monat Juni zuletzt im Jahr 2003.“ In den ersten sieben Monaten ertranken wieder deutlich mehr junge Menschen zwischen elf und 30 Jahren, ihre Zahl stieg von 49 im Vorjahreszeitraum auf 75. Die allermeisten von ihnen waren männlich – immerhin 95 Prozent.
Etwa 90 Prozent der Todesfälle seien in frei zugänglichen Gewässern im Inland passiert, hieß es. So hätten in Seen und Teichen 118 Menschen ihr Leben verloren, 90 Todesfälle hätten sich in Bächen und Flüssen ereignet und 17 in Kanälen. In der Ostsee kamen laut DLRG 14 Menschen ums Leben. In Schwimmbädern kamen ebenfalls 14 Menschen zu Tode. „Die Zahlen zeigen wieder einmal, dass es besonders dort lebensbedrohlich wird, wo zumeist keine Rettungskräfte vor Ort sind, die im Notfall schnell Hilfe leisten können“, sagte Vogt.
Mehr zu den Gründen, warum Menschen beim Baden ertrinken, lesen Sie hier:
Niedrigwasser-Krise setzt deutscher Wirtschaft zu - Bundesverkehrsminister beraumt Treffen an
Über den Umgang mit dem extremen Niedrigwasser des Rheins und anderer Wasserstraßen sprechen an diesem Donnerstag in Bonn Wirtschaftsverbände mit dem neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU). Zu dem Treffen sind Vertreter von Industrie, Häfen und Binnenschifffahrt eingeladen. Sie wollen sich darüber austauschen, wie wirksam bisherige Maßnahmen waren und was aktuell getan werden kann.
„Die anhaltende außergewöhnliche Niedrigwasserphase stellt das Binnenschifffahrtsgewerbe und die verladenden Industrieunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die deutlichen Einschränkungen bei den Transportkapazitäten wirken sich unmittelbar auf die Lieferketten und Produktionsprozesse aus.“Bundesverkehrsministerium
Das Niedrigwasser im Rhein und anderen Flüssen setzt der deutschen Wirtschaft zu. Schiffe können weniger laden, was die Transportkosten für die Industrie hochtreibt. Nach Schätzung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft könnte das Niedrigwasser im dritten Quartal zwischen ein 1 und 2 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten und das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 bis 0,2 Prozent dämpfen. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal war die deutsche Wirtschaft um 0,2 Prozent gewachsen.
Die deutsche Chemieindustrie etwa warnt vor Produktionskürzungen wegen des Niedrigwassers. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands VCI forderte vor der Fachkonferenz zum Niedrigwasser „robuste Wasserstraßen, leistungsfähige Schienen und Straßen und echte Ausweichmöglichkeiten für die Industrie.“ Deutschland brauche ein Verkehrsnetz, das auch in Extremlagen funktioniere.
Verkehrsexpertin Maximiliane Lorenz vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik betonte, dass es speziell entlang des Rheins viel Industrie gebe, die normalerweise über die Wasserstraße mit Gütern beliefert werde. Diese enormen Mengen würden nun zum Teil auf die Straße verladen. „Das heißt, die Staugefahr steigt, wir haben höhere Fahrtzeiten, die Autobahnen dürften belastet werden.“ Auch auf der Schiene wird die Auslastung weiter steigen, wie die Expertin schätzt.
Ebenfalls an diesem Donnerstag ist eine Video-Sonderkonferenz der Verkehrsminister geplant. Vorab bekannt wurde eine Beschlussvorlage aus Nordrhein-Westfalen. Damit soll der Bund zu umfassenden Maßnahmen gegen Niedrigwasser aufgefordert werden, etwa zu einem Flottenförderprogramm für Schiffe, die für Niedrigwasser geeignet sind. Über die Beschlussvorlage hatte zuvor die Rheinische Post berichtet.
Die deutsche Chemieindustrie etwa warnt vor Produktionskürzungen wegen des Niedrigwassers. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands VCI forderte vor der Fachkonferenz zum Niedrigwasser „robuste Wasserstraßen, leistungsfähige Schienen und Straßen und echte Ausweichmöglichkeiten für die Industrie.“ Deutschland brauche ein Verkehrsnetz, das auch in Extremlagen funktioniere.
Verkehrsexpertin Maximiliane Lorenz vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik betonte, dass es speziell entlang des Rheins viel Industrie gebe, die normalerweise über die Wasserstraße mit Gütern beliefert werde. Diese enormen Mengen würden nun zum Teil auf die Straße verladen. „Das heißt, die Staugefahr steigt, wir haben höhere Fahrtzeiten, die Autobahnen dürften belastet werden.“ Auch auf der Schiene wird die Auslastung weiter steigen, wie die Expertin schätzt.
Ebenfalls an diesem Donnerstag ist eine Video-Sonderkonferenz der Verkehrsminister geplant. Vorab bekannt wurde eine Beschlussvorlage aus Nordrhein-Westfalen. Damit soll der Bund zu umfassenden Maßnahmen gegen Niedrigwasser aufgefordert werden, etwa zu einem Flottenförderprogramm für Schiffe, die für Niedrigwasser geeignet sind. Über die Beschlussvorlage hatte zuvor die Rheinische Post berichtet.
Luzia Geier
Hitze in Europa: Ärzte dringen auf verbindliche Maßnahmen
Angesichts der jüngsten Hitzewellen mit Tausenden Toten fordern die Bundesärztekammer und rund 80 weitere europäische Gesundheitsorganisationen deutlich mehr Anstrengung von der EU. So müsse die Erklärung des Klimanotstands in verbindliche Verpflichtungen und extreme Hitze als ernsthafte grenzüberschreitende Gesundheitsgefahr anerkannt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.
Weiter fordern die Unterzeichner unter anderem einen Europäischen Hitzeschutzplan, unterstützt durch einen Notfall-Anpassungsfonds. Damit sollen beispielsweise die Hitzeüberwachung und Gesundheitseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen klimafest gemacht werden. Die Lücke im europäischen Arbeitsschutz bei Hitze müsse durch verbindliche, regional angepasste Temperaturschwellenwerte geschlossen werden. Außerdem sollen etwa sichere Innentemperaturen für vulnerable Menschen im Bestandswohnraum gewährleistet werden.
Trotz bestehender nationaler Hitze-Gesundheits-Aktionspläne, Frühwarnsysteme und einer EU-Anpassungsstrategie steige die hitzebedingte Sterblichkeit weiter, kritisieren die Autoren. „Unter den Hitzekuppeln des Juni 2026, dem heißesten je in Westeuropa gemessenen Juni, wurden allein in der Spitzenwoche der Hitzewelle mehrere Tausend Übersterblichkeitsfälle registriert - Tendenz weiter steigend.“ Die Opfer seien überwiegend ältere Menschen, überproportional Frauen. Auch im Freien arbeitende Menschen sowie Menschen in Armut und in schlecht angepassten Wohnungen als auch in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen seien von gesundheitlichen Folgen betroffen, zudem förderten Waldbrände weitere Todesopfer und hüllten Städte in Rauch.
Weiter fordern die Unterzeichner unter anderem einen Europäischen Hitzeschutzplan, unterstützt durch einen Notfall-Anpassungsfonds. Damit sollen beispielsweise die Hitzeüberwachung und Gesundheitseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen klimafest gemacht werden. Die Lücke im europäischen Arbeitsschutz bei Hitze müsse durch verbindliche, regional angepasste Temperaturschwellenwerte geschlossen werden. Außerdem sollen etwa sichere Innentemperaturen für vulnerable Menschen im Bestandswohnraum gewährleistet werden.
Trotz bestehender nationaler Hitze-Gesundheits-Aktionspläne, Frühwarnsysteme und einer EU-Anpassungsstrategie steige die hitzebedingte Sterblichkeit weiter, kritisieren die Autoren. „Unter den Hitzekuppeln des Juni 2026, dem heißesten je in Westeuropa gemessenen Juni, wurden allein in der Spitzenwoche der Hitzewelle mehrere Tausend Übersterblichkeitsfälle registriert - Tendenz weiter steigend.“ Die Opfer seien überwiegend ältere Menschen, überproportional Frauen. Auch im Freien arbeitende Menschen sowie Menschen in Armut und in schlecht angepassten Wohnungen als auch in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen seien von gesundheitlichen Folgen betroffen, zudem förderten Waldbrände weitere Todesopfer und hüllten Städte in Rauch.
Luzia Geier
Wetter beruhigt sich – nur noch Unwetter an den Alpen
Nach den schweren Unwettern in den vergangenen Tagen entspannt sich die Wetterlage. Die Temperaturen erreichen laut den Wetterexperten in der Nordwesthälfte maximal 21 bis 26 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. In den anderen Landesteilen kann es bei 25 bis 31 Grad deutlich wärmer werden. Dabei ist es weitestgehend heiter bis sonnig.
Nur noch vereinzelt ist nach DWD-Angaben an den Alpen mit Starkregen und Gewittern zu rechnen. Bei Starkregen könnten den Angaben zufolge bis zu 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit fallen. An der Nord- und Ostsee kann es zudem stürmisch werden. Den Angaben zufolge sei mit Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde aus westlicher Richtung zu rechnen. Von der Nordsee her ziehen einige Wolken in Richtung Binnenland. Dabei kann es auch vereinzelte leichte Schauer geben.
In der Nacht zum Freitag kann es dann im Südosten kräftiger regnen. Dazu seien auch einzelne Gewitter möglich. Der Freitag selbst wird meist heiter. Am meisten Sonne soll im Süden scheinen. Im Norden werden dichte Wolkenfelder zum Teil mit Regen erwartet.
Nur noch vereinzelt ist nach DWD-Angaben an den Alpen mit Starkregen und Gewittern zu rechnen. Bei Starkregen könnten den Angaben zufolge bis zu 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit fallen. An der Nord- und Ostsee kann es zudem stürmisch werden. Den Angaben zufolge sei mit Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde aus westlicher Richtung zu rechnen. Von der Nordsee her ziehen einige Wolken in Richtung Binnenland. Dabei kann es auch vereinzelte leichte Schauer geben.
In der Nacht zum Freitag kann es dann im Südosten kräftiger regnen. Dazu seien auch einzelne Gewitter möglich. Der Freitag selbst wird meist heiter. Am meisten Sonne soll im Süden scheinen. Im Norden werden dichte Wolkenfelder zum Teil mit Regen erwartet.
Waldbrand am Kranzbergkogel nicht unter Kontrolle
Der Waldbrand westlich von Schneizlreuth im Berchtesgadener Land ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Löscharbeiten am Kranzbergkogel laufen derzeit sowohl von der Luft als auch vom Boden aus auf Hochtouren, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Insgesamt sind drei Hubschrauber vor Ort: zwei davon zum Löschen, einer mit einer Wärmebildkamera.
Eine sichtbare Ausdehnung des Brandes gibt es laut einem Polizeisprecher zwar nicht mehr, dies sei jedoch nur schwer abzuschätzen, da es sich um ein Bodenfeuer in einem bewaldeten Gebiet handle. Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, konnte die Polizei nicht sagen.
Das Feuer war am Dienstag nach einer Rauchmeldung entdeckt worden. Eine Erstbewertung per Feuerwehrdrohne konnte eine Brandstelle von mehreren Hundert Quadratmetern bestätigen. Bereits am Abend hatte ein Polizeihubschrauber erste Löschmaßnahmen eingeleitet.
Eine sichtbare Ausdehnung des Brandes gibt es laut einem Polizeisprecher zwar nicht mehr, dies sei jedoch nur schwer abzuschätzen, da es sich um ein Bodenfeuer in einem bewaldeten Gebiet handle. Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, konnte die Polizei nicht sagen.
Das Feuer war am Dienstag nach einer Rauchmeldung entdeckt worden. Eine Erstbewertung per Feuerwehrdrohne konnte eine Brandstelle von mehreren Hundert Quadratmetern bestätigen. Bereits am Abend hatte ein Polizeihubschrauber erste Löschmaßnahmen eingeleitet.
Wassermangel auf Berghütten: Alpenverein sieht neue Dimension
Wasserknappheit zwingt die Berghütten des Deutschen Alpenvereins (DAV) zu drastischen Einschränkungen. „Wir haben auf fast allen Hütten derzeit Mangellagen, da werden die unterschiedlichsten Maßnahmen ergriffen“, sagte Sprecher Julian Rohn. „Das ist schon eine neue Dimension.“
„Das ist leider bittere Realität, dass das Wasser ausgeht“, ordnete Rohn die Lage auch in anderen Regionen der Alpen ein. „Das ist schon drastisch, zumal es noch relativ früh in der Saison ist.“ Die Folge: „Die Waschräume sind nicht mehr zugänglich, die wasserintensiven Spültoiletten müssen durch Trockentoiletten ersetzt werden.“ Um den Küchenbetrieb aufrechterhalten zu können, wird etwa das Trinkwasser auf der Blaueishütte bei Berchtesgaden derzeit per Hubschrauber geliefert. Die Minute Heliflug kostet 31 Euro – plus 600 Euro für den Anflug.
Nach zwei schneearmen Wintern und einer langen Trockenperiode ohne Niederschläge ist die Lage heuer verschärft. „Im Moment betrifft es flächendeckend alle“, schilderte Rohn.
Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins unterhalten rund 320 Hütten, gut zwei Drittel davon in den deutschen und österreichischen Alpen. Sie werden zumeist durch oberflächennahe Wasservorräte aus Niederschlägen oder dem Schmelzwasser von Schneefeldern und Gletschern versorgt. Durch den Klimawandel steht aber Jahr für Jahr weniger Wasser zur Verfügung. Vor allem die hochalpinen Hütten leiden unter diesen Veränderungen.
„Das ist leider bittere Realität, dass das Wasser ausgeht“, ordnete Rohn die Lage auch in anderen Regionen der Alpen ein. „Das ist schon drastisch, zumal es noch relativ früh in der Saison ist.“ Die Folge: „Die Waschräume sind nicht mehr zugänglich, die wasserintensiven Spültoiletten müssen durch Trockentoiletten ersetzt werden.“ Um den Küchenbetrieb aufrechterhalten zu können, wird etwa das Trinkwasser auf der Blaueishütte bei Berchtesgaden derzeit per Hubschrauber geliefert. Die Minute Heliflug kostet 31 Euro – plus 600 Euro für den Anflug.
Nach zwei schneearmen Wintern und einer langen Trockenperiode ohne Niederschläge ist die Lage heuer verschärft. „Im Moment betrifft es flächendeckend alle“, schilderte Rohn.
Die Sektionen des Deutschen Alpenvereins unterhalten rund 320 Hütten, gut zwei Drittel davon in den deutschen und österreichischen Alpen. Sie werden zumeist durch oberflächennahe Wasservorräte aus Niederschlägen oder dem Schmelzwasser von Schneefeldern und Gletschern versorgt. Durch den Klimawandel steht aber Jahr für Jahr weniger Wasser zur Verfügung. Vor allem die hochalpinen Hütten leiden unter diesen Veränderungen.
Italien ruft wegen Hitzewelle höchste Warnstufe für alle 27 Großstädte aus
Italien hat für Donnerstag für alle 27 Großstädte des Landes die höchste Warnstufe ausgerufen. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, gilt die Alarmstufe Rot. Diese signalisiert einen potenziellen Gesundheitsnotstand und ein ernstes Risiko für die gesamte Bevölkerung, auch für junge und gesunde Menschen. Am Dienstag und Mittwoch gilt diese bereits für 25 Städte. Am Donnerstag sollen auch Messina und Reggio Calabria im äußersten Süden folgen.
Aus dem Ministerium hieß es, dies sei das erste Mal in diesem Jahr, dass für alle 27 Städte die höchste Alarmstufe gelte. Ob dies in früheren Jahren schon einmal der Fall war, blieb zunächst unklar. Die Temperaturen sind in einigen Regionen Italiens auf bis zu 40 Grad Celsius geklettert. Meteorologen erwarten vor dem Wochenende keine Abkühlung. Verursacht wird die Hitzewelle unter anderem durch ein Hochdruckgebiet aus Nordafrika, das sich über dem Mittelmeer verstärkt und über weite Teile Europas ausgedehnt hat.
Aus dem Ministerium hieß es, dies sei das erste Mal in diesem Jahr, dass für alle 27 Städte die höchste Alarmstufe gelte. Ob dies in früheren Jahren schon einmal der Fall war, blieb zunächst unklar. Die Temperaturen sind in einigen Regionen Italiens auf bis zu 40 Grad Celsius geklettert. Meteorologen erwarten vor dem Wochenende keine Abkühlung. Verursacht wird die Hitzewelle unter anderem durch ein Hochdruckgebiet aus Nordafrika, das sich über dem Mittelmeer verstärkt und über weite Teile Europas ausgedehnt hat.
Touristen schützen sich vor dem antiken Kolosseum in Rom gegen die Sonne. Alessandra Tarantino/AP/dpa
Voralpenland: Tanklaster bringen frisches Trinkwasser
Das bayerische Voralpenland galt immer als sehr wasserreich. Doch nun kann offenbar auch dort passieren, was gerade die Bewohner von Bad Bayersoien erleben: Das Trinkwasser muss dort momentan mit einem Tanklaster aus der Nachbargemeinde herangefahren werden.
Donau-Niedrigwasser legt in Serbien Nazi-Schiffswracks frei
Der extrem niedrige Wasserstand der Donau hat in Serbien mehrere Schiffswracks der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Schaulustige kletterten in der Nähe des Flusshafens Prahovo auf den verwitterten Relikten der einstigen Nazi-Flotte herum, berichten serbische Medien. Auch in den vergangenen Jahren waren die Schiffswracks dort in besonders heißen Sommern immer wieder sichtbar geworden.
Die Häufung der Wracks in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor – einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien – erklärt sich mit den Geschehnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Nazi-Marine hatte dort Teile ihrer Schwarzmeerflotte selbst versenkt. Der deutsche Flottenverband hatte sich auf dem Rückzug befunden und war von der sowjetischen Donaumilitärflottille verfolgt worden. Die rund 200 versenkten Wasserfahrzeuge sollten die Donau für die Verfolger unpassierbar machen.
Die Wracks bei Prahovo bilden für die Donauschifffahrt bei niedrigen Wasserständen ein nicht unerhebliches und gefährliches Hindernis. Die Europäische Union (EU) fördert deshalb ein Programm, um die besonders ungünstig platzierten alten Nazi-Schiffe nach und nach aus dem Wasser zu ziehen. Von 21 dazu ausersehenen Wracks seien bis April dieses Jahres sieben geborgen worden, berichtete die Website des staatlichen Fernsehens RTS.
Die Häufung der Wracks in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor – einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien – erklärt sich mit den Geschehnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Nazi-Marine hatte dort Teile ihrer Schwarzmeerflotte selbst versenkt. Der deutsche Flottenverband hatte sich auf dem Rückzug befunden und war von der sowjetischen Donaumilitärflottille verfolgt worden. Die rund 200 versenkten Wasserfahrzeuge sollten die Donau für die Verfolger unpassierbar machen.
Die Wracks bei Prahovo bilden für die Donauschifffahrt bei niedrigen Wasserständen ein nicht unerhebliches und gefährliches Hindernis. Die Europäische Union (EU) fördert deshalb ein Programm, um die besonders ungünstig platzierten alten Nazi-Schiffe nach und nach aus dem Wasser zu ziehen. Von 21 dazu ausersehenen Wracks seien bis April dieses Jahres sieben geborgen worden, berichtete die Website des staatlichen Fernsehens RTS.
Bundeskartellamt: Rhein-Niedrigwasser sorgt für Nord-Süd-Gefälle bei Spritpreisen
Das Niedrigwasser am Rhein treibt die Spritpreise in Deutschland in die Höhe. Die regionalen Preisunterschiede auf Tankstellenebene betrugen laut Bundeskartellamt im Juli bei der Benzinsorte E5 bis zu elf Cent pro Liter, bei Diesel bis zu zehn Cent. "Das Nord-Süd-Gefälle des durchschnittlichen Preisniveaus an den Tankstellen dürfte insbesondere aus unterschiedlichen Kraftstoff-Beschaffungskosten resultieren", erklärte das Kartellamt.
Vor allem im Westen und um die Köln-Bonner Rheinebene stiegen die Preise von Mitte Juli an stark. Durch das Niedrigwasser des Rheins seien die Frachtraten stark gestiegen. Der Transport von Raffinerieprodukten per Binnenschiff sei im Westen auch andernorts entlang des Rheins teils stark eingeschränkt, so die Kartellwächter. "Auch wenn Rohöl zur Raffinerie meist über Pipelines transportiert wird, beziehen Raffinerien sonstige Anlieferungen häufig per Binnenschiff", erklärte das Bundeskartellamt. Dazu zählten Vorprodukte wie Gasöl oder Naphtha, ein Rohbenzin.
Vor allem im Westen und um die Köln-Bonner Rheinebene stiegen die Preise von Mitte Juli an stark. Durch das Niedrigwasser des Rheins seien die Frachtraten stark gestiegen. Der Transport von Raffinerieprodukten per Binnenschiff sei im Westen auch andernorts entlang des Rheins teils stark eingeschränkt, so die Kartellwächter. "Auch wenn Rohöl zur Raffinerie meist über Pipelines transportiert wird, beziehen Raffinerien sonstige Anlieferungen häufig per Binnenschiff", erklärte das Bundeskartellamt. Dazu zählten Vorprodukte wie Gasöl oder Naphtha, ein Rohbenzin.
Binnenschiffe auf dem Rhein bei Köln: Weil der niedrige Pegelstand des Flusses den Warentransport auf dem Wasser erschwert, sind die Benzinpeise in der Region laut Bundeskartellamt gestiegen. Rolf Vennenbernd/dpa
Lilly Zerbst
Rekordtemperaturen: Heute wird es ungewöhnlich heiß
Nach einer Verschnaufpause erreicht die dritte Hitzewelle des Sommers ihren vorläufigen Höhepunkt: Der DWD rechnet in weiten Teilen Deutschlands mit 30 bis 38 Grad. Im Bereich von Südhessen bis nach Mainfranken soll es sogar bis zu 39 Grad heiß werden.
Im Süden und Osten Bayerns wird es heute so warm wie noch nie an einem 4. August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das zeigen die Vorhersagen der Tageshöchsttemperaturen an ausgewählten Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Wo es heute noch ungewöhnlich heiß ist, zeigen diese Karten:
Im Süden und Osten Bayerns wird es heute so warm wie noch nie an einem 4. August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das zeigen die Vorhersagen der Tageshöchsttemperaturen an ausgewählten Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Wo es heute noch ungewöhnlich heiß ist, zeigen diese Karten:
Lilly Zerbst
Rhein-Pegel fällt auf niedrigsten Stand seit 1880
Der Wasserstand des Rheins ist infolge der anhaltenden Hitze und Trockenheit in Europa auf den niedrigsten Stand seit fast 150 Jahren gefallen. Der Pegel im rheinland-pfälzischen Kaub sank am Montag auf 24 Zentimeter. Dort ist ein entscheidender Engpass für Schiffe auf dem Weg nach Süddeutschland und in die Schweiz. Es ist der niedrigste Wasserstand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880, wie aus Daten der deutschen Bundesbehörden hervorgeht, die von der ETH Zürich zusammengestellt wurden. Der Pegelstand in Ufernähe ist nicht gleich der Wassertiefe in der Fahrrinne.
„Unter einem Pegelstand von 40 Zentimetern bei Kaub ist keine sinnvolle Binnenschifffahrt mehr möglich“, so die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd). Frachtschiffe auf Europas wichtigster Wasserstraße können oft nur zu etwa einem Fünftel beladen werden. Die Ladung muss deshalb auf mehrere Schiffe verteilt werden. Die Kosten für den Transport von Diesel von Rotterdam nach Karlsruhe stiegen auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung durch Bloomberg im Jahr 2009.
Der Rhein ist eine zentrale Transportader für Mineralölprodukte, Chemikalien, Kohle, Eisenerz, Getreide und Containerfracht. Ein Teil der Güter kann auf die Schiene verlagert werden. Doch selbst wenn Unternehmen alternative Transportwege finden, drohen die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber Konkurrenten in Asien und Nordamerika weiter zu schwächen. Für den uneingeschränkten Betrieb von Großmotorschiffen müsste der Wasserstand im Rhein wieder um mehr als einen Meter ansteigen.
„Unter einem Pegelstand von 40 Zentimetern bei Kaub ist keine sinnvolle Binnenschifffahrt mehr möglich“, so die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd). Frachtschiffe auf Europas wichtigster Wasserstraße können oft nur zu etwa einem Fünftel beladen werden. Die Ladung muss deshalb auf mehrere Schiffe verteilt werden. Die Kosten für den Transport von Diesel von Rotterdam nach Karlsruhe stiegen auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung durch Bloomberg im Jahr 2009.
Der Rhein ist eine zentrale Transportader für Mineralölprodukte, Chemikalien, Kohle, Eisenerz, Getreide und Containerfracht. Ein Teil der Güter kann auf die Schiene verlagert werden. Doch selbst wenn Unternehmen alternative Transportwege finden, drohen die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber Konkurrenten in Asien und Nordamerika weiter zu schwächen. Für den uneingeschränkten Betrieb von Großmotorschiffen müsste der Wasserstand im Rhein wieder um mehr als einen Meter ansteigen.
Bereits Ende Juli stand der Pegel in Kaub mit 27 Zentimeter besonders tief. Der Schiffsverkehr kam fast zum Erliegen. Thomas Frey/dpa
Lilly Zerbst
„Fridays for Future“ ruft zur „Hitzedemo“ auf
Angesichts der Waldbrände im Süden Europas und der aktuellen Hitzewelle hat die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ für Donnerstag zu einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgerufen. Die Kundgebung hat das Motto „Wo bleibt der Hitzeplan?“, wie die Initiative mitteilt. Auch die Aktivistin Luisa Neubauer werde dazu erwartet.
Die Bewegung fordert unter anderem einen bundesweiten Hitzeschutzplan, um für künftige Hitzewellen gewappnet zu sein. Dazu gehörten flächendeckende Warnsysteme. Der Plan müsse zudem eine „ganzheitliche Anpassung“ gewährleisten und Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheitsversorgung einschließen.
Die Bewegung fordert unter anderem einen bundesweiten Hitzeschutzplan, um für künftige Hitzewellen gewappnet zu sein. Dazu gehörten flächendeckende Warnsysteme. Der Plan müsse zudem eine „ganzheitliche Anpassung“ gewährleisten und Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheitsversorgung einschließen.
Zu der „Hitzedemo“ wird auch Klimaaktivistin Luisa Neubauer erwartet. (Archivbild). Christian Mang/Reuters