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Donnerstag, 16. Juli 2026
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+++ USA +++: Trump drängt Rüstungsindustrie zu schnellerer Waffenproduktion

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16. Juli
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+++ USA +++: Trump drängt Rüstungsindustrie zu schnellerer Waffenproduktion

USA: Trump drängt Rüstungsindustrie zu schnellerer Waffenproduktion Hegseth will Soldaten auf Testosteronmangel untersuchen lassen Das US-Verteidigungsministerium will ein Programm zur Überprüfung des Testosteronspiegels bei Soldaten starten. Dies sei notwendig, damit die Truppen „ihr absolutes Bestes leisten“ könnten, erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Mittwoch (Ortszeit). Die Untersuchungen sollen künftig jährlich im Rahmen der vorgeschriebenen Gesundheitschecks für Soldaten ab 30 Jahren stattfinden. Jüngere Militärangehörige können sich freiwillig testen lassen. In einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video erklärte Hegseth zudem, eine Testosteronersatztherapie sei freiwillig. Zwar spricht er allgemein von Soldaten, offenbar richtet sich das Programm jedoch ausschließlich an männliche Militärangehörige mit möglichen Hormonstörungen. Nominierter US-Geheimdienstchef Clayton bestreitet Bidens Präsidentschaft Bericht über Misshandlungen in ICE-Haftlager für Migranten Trump stellt sich nach tödlichen Einsätzen vor ICE-Behörde US-Repräsentantenhaus stimmt für Beibehaltung der Sommerzeit US-Senatoren stellen Gesetz für neue Russland-Sanktionen vor Mehrere Senatoren der beiden großen Parteien in den USA haben einen überarbeiteten Gesetzentwurf für neue Sanktionen gegen Russland vorgestellt – ein zentrales Anliegen des kürzlich gestorbenen republikanischen Senators Lindsey Graham. Die von Republikanern und Demokraten gestützte Initiative sehe Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, sagte der demokratische Senator Richard Blumenthal bei einer Pressekonferenz. Namentlich erwähnte er dabei unter anderem China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des Erdgases aus Russland importieren und „bedeutende Maßnahmen“ ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. „Unsere europäischen Verbündeten sind hier also nicht betroffen“, hob Blumenthal hervor. Er betonte zudem, dass die Initiative zwar mitunter als „Zollgesetz“ bezeichnet worden sei, der Entwurf jedoch umfassende Sanktionen gegen weite Teile der russischen Wirtschaft vorsehe, darunter gegen die Energiebranche, den Finanzsektor und die Rüstungsindustrie sowie gegen Oligarchen, Geschäftsleute und Russlands Präsidenten Wladimir Putin selbst. Eine schnelle Verabschiedung im US-Kongress sei nicht nur wichtig, weil es eine Würdigung Grahams sei, sondern auch bedeutend für die Ukraine, sagte Blumenthal. Mexiko schaltet UN nach Todesfällen in ICE-Gewahrsam ein US-Medien: ICE stellt Großteil der Fahrzeugkontrollen ein Proteste nach weiterem Toten bei ICE-Einsatz Trump zahlt nach Gerichtsurteil 5,6 Millionen Dollar an Autorin Carroll Richterin kippt Trumps umstrittenen Steuervergleich mit Finanzamt USA verhängen Einreisesperre für eigene Bürger aus DR Kongo Schwester von Lindsey Graham soll dessen Senatssitz übernehmen USA gehen gegen Internationalen Strafgerichtshof vor Die US-Regierung will den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit einer diplomatischen und wirtschaftlichen Kampagne schwächen. Ziel sei es, eine aus Sicht der USA vom Gericht ausgehende Bedrohung für die eigene Souveränität abzuwenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Montag.USA erheben neue Sanktionen gegen kubanische Einrichtungen und Organisationen Die USA haben ihre Sanktionen gegen staatliche Einrichtungen Kubas ausgeweitet. Neu gelistet wurden unter anderem das Tourismusministerium, eine staatliche Außenhandelsgesellschaft, eine Hafen- und Schifffahrts-Holding sowie mehrere weitere staatliche Einrichtungen und Organisationen, wie das US-Finanzministerium mitteilte.Trump investiert Kryptogewinne offenbar meistens in Aktien und Anleihen US-Präsident Donald Trump hat Einnahmen aus den Kryptoprojekten seiner Familie offenbar in großem Umfang in klassische Aktien und Anleihen investiert. Dies geht aus einer Analyse seiner Finanzberichte der letzten zwei Jahre durch die Nachrichtenagentur Reuters hervor. Während Kleinanleger bei den von Trump und seinen beiden ältesten Söhnen beworbenen Krypto-Projekten teils hohe Verluste erlitten, nutzte Trump demnach Kryptoeinnahmen, um sie in traditionellere Anlagen zu investieren.US-Senator Lindsey Graham tot Nach Berichten zu Trump-Flugzeug: „New York Times“-Reporter vorgeladen USA mahnen geordneten Machtwechsel in Kolumbien an Einigung: Brücke zwischen USA und Kanada soll Ende Juli öffnen Wegen Wahlrechtsreform - Trump unterzeichnet Wohnungsbaugesetz nicht Ein von beiden großen Parteien in den USA vorangetriebenes Gesetz für günstigeren Wohnraum tritt ohne die Unterschrift von Präsident Donald Trump in Kraft. Er unterzeichne das vom Repräsentantenhaus und Senat gebilligte Vorhaben nicht - aus Protest dagegen, dass der Senat seine geplante Wahlrechtsreform nicht verabschiede, teilte Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social mit.Trump drängt Mitglieder aus unabhängiger Wahlkommission Die vier Kommissare sollen im Normalfall zu gleichen Teilen von Republikanern und Demokraten gestellt werden. Zuletzt saßen allerdings nur noch drei Mitglieder in dem Gremium, ein Posten war vakant. Geplanter Anschlag an Trumps Geburtstag: Acht Männer angeklagt Die in Ohio erhobene Anklage wirft allen acht Beschuldigten zum einen die Unterstützung von Terroristen durch die Bereitstellung materieller Mittel vor, zum anderen die Verschwörung zum Mord auf Bundesgelände sowie zum Mord an einem Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten. Laut der Anklageschrift begann die Planung bereits im Mai. Die Gruppe soll Geld, Schusswaffen, Munition, Schutzwesten, Sprengstoff, Drohnen, medizinische Ausrüstung, Kommunikationsgeräte und weitere Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen haben. Fall Charlie Kirk: Angeklagter zeigte laut Mitbewohner Reue Robinson muss sich derzeit in einer Vorverhandlung verantworten, in der die Beweislage geprüft wird. Ziel ist es festzustellen, ob hinreichender Verdacht für die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den 23-Jährigen besteht. Robinson ist unter anderem wegen Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

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15. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

USA: Hegseth kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates „Total vermasselt": Vance räumt Fehler bei Epstein-Akten ein Streit um Iran-Krieg – US-Demokraten blockieren Verteidigungsetat US-Polizei: Neuer Todesfall bei ICE-Einsatz in Florida US-Medien: ICE stellt Großteil der Fahrzeugkontrollen ein  Nächster Toter bei ICE-Einsatz Verteidigungsminister Hegseth kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an Ab dem Alter von 30 Jahren sollen in den USA künftig die Testosteronwerte von Soldaten getestet werden. Dies werde im Rahmen einer bereits bestehenden jährlichen Gesundheitsuntersuchung stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Video auf der Plattform X an. Für Soldaten unter 30 sei der Test freiwillig. Eine Behandlung wird demnach im Fall eines festgestellten Testosteronmangels empfohlen, ist jedoch keine Pflicht. Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der „einzelne Kämpfer“ immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer „heiligen Pflicht“, diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren. Der Pentagon-Chef verwies in dem Zusammenhang darauf, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise sinke. Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen „Kriegsministerium“ nennt. Immer wieder beschwört Hegseth einen Kriegerethos im Militär und das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers. Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen „Kriegsministerium“ nennt. Immer wieder beschwört Hegseth einen Kriegerethos im Militär und das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers. „Total vermasselt": Vance räumt Fehler bei Epstein-Akten ein US-Vizepräsident J. D. Vance hat den Umgang seiner Regierung mit den Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kritisiert. „Wenn die Leute sagen wollen, wir hätten die Epstein-Veröffentlichung falsch gehandhabt: schuldig", sagte er in dem Podcast „The Joe Rogan Experience". Gerade die Kommunikation habe seine Regierung „komplett vermasselt".  „Aber glaube ich, dass wir es vermasselt haben, weil wir versucht haben, etwas zu verbergen? Nein", sagte Vance. Der Grund sei, dass falsche Behauptungen aufgestellt worden seien. Vance nannte unter anderem eine viel beachtete Äußerung der damaligen Justizministerin Pam Bondi, die gesagt hatte, eine Kundenliste des Sexualstraftäters liege bei ihr auf dem Tisch. US-Präsident Donald Trump hatte Bondi Anfang April abgesetzt.  Streit um Iran-Krieg – US-Demokraten blockieren Verteidigungsetat Die Demokraten im US-Senat haben am Dienstag aus Protest gegen den Iran-Krieg ein Gesetz über den Verteidigungshaushalt blockiert. „Trump hat diesen Krieg ohne Autorisierung, ohne Strategie und ohne einen Ausweg begonnen", sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Bei einer Verfahrensabstimmung verfehlte der Entwurf die notwendige Mehrheit von 60 Stimmen in der 100-köpfigen Kammer. Das Votum fiel mit 50 zu 46 Stimmen zu knapp aus, um das Gesetzgebungsverfahren fortzusetzen. Die Demokraten befürchten, dass die Verabschiedung des Budgets in Höhe von 1,15 Billionen Dollar als Zustimmung zu dem Krieg gegen Iran gewertet werden könnte. Das Gesetz, die sogenannte National Defense Authorization Act (NDAA), wird für gewöhnlich mit breiter überparteilicher Unterstützung verabschiedet und ist seit mehr als sechs Jahrzehnten jedes Jahr in Kraft getreten. Der republikanische Mehrheitsführer John Thune warf den Demokraten vor, die Politik über die Sicherheit zu stellen. Mit dem Gesetz werden die Ausgaben für das Militär festgelegt, von der Anschaffung von Schiffen und Flugzeugen bis hin zu Sold-Erhöhungen für die Truppen. US-Polizei: Neuer Todesfall bei ICE-Einsatz in Florida Im Kontext von Einsätzen der umstrittenen US-Migrationsbehörde ICE hat es erneut einen Todesfall gegeben. Eine Person sei beim Aufeinandertreffen unter anderem mit ICE-Beamten auf einem Tankstellenparkplatz im US-Bundesstaat Florida zu Fuß geflüchtet und in der Folge bei einem Verkehrsunfall gestorben, teilte die Autobahnpolizei von Florida unter Berufung auf erste Erkenntnisse mit. Die Person, die mit drei anderen Insassen eines Wagens vor den Beamten Dienstagfrüh geflüchtet war, sei auf einer Straße von einem Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden, hieß es weiter. Der Unfall habe sich im Umfeld der bei Touristen beliebten Stadt St. Augustine ereignet. Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums teilte auf dpa-Anfrage mit, dass das Todesopfer einen mexikanischen Pass hatte. Die Rede war von einem Einsatz von Strafverfolgungsbehörden. ICE wurde namentlich aber nicht genannt. Laut Autobahnpolizei soll neben ICE auch die für grenzüberschreitende Verbrechen zuständige Abteilung HSI des Heimatschutzministeriums an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Der Hintergrund blieb unklar. Mehr zu den tödlichen ICE-Einsätzen lesen Sie hier: Die Person, die mit drei anderen Insassen eines Wagens vor den Beamten Dienstagfrüh geflüchtet war, sei auf einer Straße von einem Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden, hieß es weiter. Der Unfall habe sich im Umfeld der bei Touristen beliebten Stadt St. Augustine ereignet. Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums teilte auf dpa-Anfrage mit, dass das Todesopfer einen mexikanischen Pass hatte. Die Rede war von einem Einsatz von Strafverfolgungsbehörden. ICE wurde namentlich aber nicht genannt. Laut Autobahnpolizei soll neben ICE auch die für grenzüberschreitende Verbrechen zuständige Abteilung HSI des Heimatschutzministeriums an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Der Hintergrund blieb unklar. Mehr zu den tödlichen ICE-Einsätzen lesen Sie hier: US-Medien: ICE stellt Großteil der Fahrzeugkontrollen ein Nachdem innerhalb weniger Tage zwei Einwanderer bei ICE-Einsätzen getötet wurden, nimmt die US-Migrationsbehörde Medienberichten zufolge Änderungen an ihrer Vorgehensweise vor. Ein Großteil der nicht dringend erforderlichen Fahrzeugkontrollen bei Einsätzen werde zumindest vorerst eingestellt, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf informierte Quellen. „Wir überprüfen ständig unser Vorgehen, um unsere Beamten sicher und Kriminelle von den Straßen weg zu halten“, hieß es auf Anfrage von einem ICE-Sprecher. „Wir werden unsere Strafverfolgungstaktiken nicht preisgeben oder diskutieren.“ Zuvor war bei einem Einsatz im Bundesstaat Texas ein Einwanderer getötet worden, wenige Tage später auch im Bundesstaat Maine. Beide Vorfälle ereigneten sich im Rahmen von Fahrzeugkontrollen. Susan Collins, republikanische Senatorin aus Maine, teilte mit, sie habe mit Markwayne Mullin, dem Minister für innere Sicherheit in der Regierung von US-Präsident Donald Trump, gesprochen und ihn gedrängt, alle nicht dringend erforderlichen Fahrzeugkontrollen einzustellen. Gegen das Vorgehen von ICE gibt es schon seit Langem lautstarke Proteste in den USA. Im Januar hatten Bundesbeamte bei Einsätzen die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen der Beamten hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt. Zuvor war bei einem Einsatz im Bundesstaat Texas ein Einwanderer getötet worden, wenige Tage später auch im Bundesstaat Maine. Beide Vorfälle ereigneten sich im Rahmen von Fahrzeugkontrollen. Susan Collins, republikanische Senatorin aus Maine, teilte mit, sie habe mit Markwayne Mullin, dem Minister für innere Sicherheit in der Regierung von US-Präsident Donald Trump, gesprochen und ihn gedrängt, alle nicht dringend erforderlichen Fahrzeugkontrollen einzustellen. Gegen das Vorgehen von ICE gibt es schon seit Langem lautstarke Proteste in den USA. Im Januar hatten Bundesbeamte bei Einsätzen die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen der Beamten hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt. E. Jean Carroll bekommt 5,6 Millionen Dollar Schadenersatz von Trump – Berufung abgelehnt Rund drei Jahre nach einem entsprechenden Urteil ist der US-Autorin E. Jean Carroll eine millionenschwere Entschädigungszahlung von US-Präsident Donald Trump ausbezahlt worden. Carroll erhielt rund 5,6 Millionen Dollar (etwa 4,9 Millionen Euro), wie aus Gerichtsdokumenten hervorging und wie ihre Anwältin bestätigte. Dabei handelt es sich um die Entschädigungszahlung in Höhe von fünf Millionen Dollar, zu der Trump 2023 verurteilt worden war, plus der seitdem angefallenen Zinsen auf die Summe.  E. Jean Carroll nach einer Verhandlung vor dem Berufungsgericht in New York im Jahr 2024. Donald Trump hatte mehrfach versucht, gegen die Millionenzahlung Berufung einzulegen. Adam Gray/File Photo/Reuters Hintergrund ist eine Entscheidung aus dem Jahr 2023: Eine New Yorker Geschworenenjury sah es damals als erwiesen an, dass Trump die US-Autorin 1996 in einem New Yorker Nobelkaufhaus angegriffen, sexuell missbraucht und später verleumdet hatte. Er wurde zu einer Entschädigung in Höhe von fünf Millionen US-Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) verurteilt. Trump wies die Anschuldigungen stets zurück. Strafrechtlich waren die Vorwürfe zwar verjährt, zivilrechtlich stand der Rechtsweg jedoch offen. Trump war zuvor mit mehreren Versuchen gescheitert, gegen das Urteil und die Auszahlung der Entschädigung vorzugehen. Weil ein letztes Wort des Obersten Gerichtshofes noch nicht gesprochen sei, werde die 82-jährige Carroll das Geld zunächst aber nur anlegen, sagte ihre Anwältin. Auch in einem weiteren Urteil, in dem Carroll 83 Millionen Dollar von Trump zugesprochen worden waren, steht eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes noch aus. Trump war zuvor mit mehreren Versuchen gescheitert, gegen das Urteil und die Auszahlung der Entschädigung vorzugehen. Weil ein letztes Wort des Obersten Gerichtshofes noch nicht gesprochen sei, werde die 82-jährige Carroll das Geld zunächst aber nur anlegen, sagte ihre Anwältin. Auch in einem weiteren Urteil, in dem Carroll 83 Millionen Dollar von Trump zugesprochen worden waren, steht eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes noch aus. Trump kündigt Rede an die Nation an US-Präsident Donald Trump will sich mit einer Rede an seine Landsleute richten. Freitagfrüh um 3 Uhr deutscher Zeit (Donnerstagabend 21 Uhr US-Ostküstenzeit) ist eine Rede an die Nation („Speech to the Nation“) geplant, wie er auf seinem Truth-Social-Account ankündigte. Das ist einer der wichtigsten TV-Sendeplätze in den Vereinigten Staaten. Eine Rede an die Nation hält ein Präsident dann, wenn er wichtige Ankündigungen machen will oder ein bedeutender Moment für die Amerikaner eingetreten ist. Ein Thema nannte Trump nicht. Es ist damit unklar, ob er sich zum Iran-Krieg, der seit Monaten die Schlagzeilen in den USA beherrscht, äußern wird. In den vergangenen Tagen eskalierte der Konflikt wieder. Es ist bereits das fünfte Mal, dass Trump in seiner zweiten Amtszeit eine solche Ansprache an die US-Bevölkerung hält. Eine Rede an die Nation hält ein Präsident dann, wenn er wichtige Ankündigungen machen will oder ein bedeutender Moment für die Amerikaner eingetreten ist. Ein Thema nannte Trump nicht. Es ist damit unklar, ob er sich zum Iran-Krieg, der seit Monaten die Schlagzeilen in den USA beherrscht, äußern wird. In den vergangenen Tagen eskalierte der Konflikt wieder. Es ist bereits das fünfte Mal, dass Trump in seiner zweiten Amtszeit eine solche Ansprache an die US-Bevölkerung hält. Nächster Toter bei ICE-Einsatz Bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE ist erneut ein Mensch getötet worden. Der Vorfall ereignete sich am Montag in der Stadt Biddeford im Bundesstaat Maine. Offiziell bekannt ist noch nicht viel. Die lokale Polizeibehörde teilte lediglich mit, dass es einen Vorfall gegeben habe, an dem ICE beteiligt gewesen sei. Sie sei darüber informiert worden und es sei dabei ein Mensch zu Tode gekommen, teilte die Gouverneurin von Maine, Janet Mills, mit. Medienberichten zufolge wurde die Person von einem ICE-Beamten in ihrem Auto erschossen. Lokalen Bürgerrechtsorganisationen zufolge handelt es sich bei dem Getöteten um einen 26 Jahre alten Mann aus Kolumbien, der eine Arbeitserlaubnis in den USA hatte. Wie die New York Times unter Berufung auf einen Sprecher des Senators aus Maine berichtet, hätte die Einwanderungsbehörde eigentlich nach jemand anderem gesucht. ICE reagierte auf Anfrage zunächst nicht. Es ist der zweite tödliche Vorfall dieser Art binnen weniger Tage. Am vergangenen Dienstag hatte ein ICE-Beamter in Houston im Bundesstaat Texas einen Autofahrer erschossen. Bei dem Getöteten handelte es sich um einen mexikanischen Staatsbürger. Nach Angaben der Behörde hatte der Mann versucht, sich während einer gezielten Fahndungsaktion der Festnahme zu entziehen. Er habe ein Dienstfahrzeug gerammt und versucht, einen Beamten zu überfahren, woraufhin dieser in Notwehr geschossen habe. Der Sohn des Getöteten erklärte dem Sender Telemundo Houston dagegen, sein Vater habe in der Gegend Arbeiter anwerben wollen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten eine Person, die nach dem Vorfall neben einem weißen Lieferwagen am Boden lag. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht. In ähnlichen Fällen hatten zuvor Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen. Lokalen Bürgerrechtsorganisationen zufolge handelt es sich bei dem Getöteten um einen 26 Jahre alten Mann aus Kolumbien, der eine Arbeitserlaubnis in den USA hatte. Wie die New York Times unter Berufung auf einen Sprecher des Senators aus Maine berichtet, hätte die Einwanderungsbehörde eigentlich nach jemand anderem gesucht. ICE reagierte auf Anfrage zunächst nicht. Es ist der zweite tödliche Vorfall dieser Art binnen weniger Tage. Am vergangenen Dienstag hatte ein ICE-Beamter in Houston im Bundesstaat Texas einen Autofahrer erschossen. Bei dem Getöteten handelte es sich um einen mexikanischen Staatsbürger. Nach Angaben der Behörde hatte der Mann versucht, sich während einer gezielten Fahndungsaktion der Festnahme zu entziehen. Er habe ein Dienstfahrzeug gerammt und versucht, einen Beamten zu überfahren, woraufhin dieser in Notwehr geschossen habe. Der Sohn des Getöteten erklärte dem Sender Telemundo Houston dagegen, sein Vater habe in der Gegend Arbeiter anwerben wollen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten eine Person, die nach dem Vorfall neben einem weißen Lieferwagen am Boden lag. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht. In ähnlichen Fällen hatten zuvor Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen. USA verhängen Einreisesperre für eigene Bürger aus DR Kongo Die US-Regierung blockiert wegen der Ausbreitung von Ebola die direkte Einreise eigener Staatsbürger aus der Demokratischen Republik Kongo. Wie ein Vertreter des Weißen Hauses mitteilte, werden US-Bürger, die sich im Kongo aufhalten oder diesen kürzlich verlassen haben, auf eine Flugverbotsliste gesetzt. Sie dürfen erst dann in die USA reisen, nachdem sie eine Wartezeit von 21 Tagen in einem Drittland verbracht haben. Die Maßnahme betrifft unmittelbar rund zwei Dutzend Amerikaner, die am Dienstag in die USA fliegen wollten. Das US-Außenministerium sicherte den Betroffenen Unterstützung während der Wartezeit zu. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hatte die Anordnung zuvor mit dem erhöhten Ebola-Risiko begründet. Die Krankheit breite sich im Kongo weiter aus. Den offiziellen Daten vom Sonntag zufolge ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle landesweit auf 1926 gestiegen, darunter 702 Todesfälle. Die oft tödlich verlaufende Viruserkrankung wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und kann hohes Fieber, Erbrechen und schwere innere Blutungen verursachen. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hatte die Anordnung zuvor mit dem erhöhten Ebola-Risiko begründet. Die Krankheit breite sich im Kongo weiter aus. Den offiziellen Daten vom Sonntag zufolge ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle landesweit auf 1926 gestiegen, darunter 702 Todesfälle. Die oft tödlich verlaufende Viruserkrankung wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und kann hohes Fieber, Erbrechen und schwere innere Blutungen verursachen. Mitarbeiter des Roten Kreuzes bereiten den Leichnam eines Ebola-Opfers im Sofepadi-Krankenhaus für die Beerdigung vor (Archivbild). Moses Sawasawa/dpa Schwester des gestorbenen US-Senators Graham übernimmt Amt Nach dem überraschenden Tod des einflussreichen US-Senators Lindsey Graham übernimmt dessen jüngere Schwester die Amtsgeschäfte. Der Gouverneur des US-Bundesstaates South Carolina, Henry McMaster, kündigte an, dass Darline Graham Nordone den Rest der Amtszeit übernehmen werde. Laut Washington Post hat die 59-Jährige keine Erfahrung in der Politik. Über ihre eigenen politischen Ansichten sei öffentlich nur wenig bekannt. Darline Graham Nordone sagte bei der Bekanntgabe, dass es ein großes Privileg sei, einen Teil der wichtigen Arbeit ihres Bruders zu Ende führen zu dürfen. Die Amtszeit des gestorbenen Senators aus South Carolina endet im Januar 2027. Über die darauffolgende Amtsperiode für den Senatorenposten wird bei den Kongress-Zwischenwahlen am 3. November abgestimmt. Am Wochenende war der Trump-Verbündete Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren überraschend gestorben. Sein Büro hatte mitgeteilt, dass er an den Folgen einer Gefäßerkrankung starb. Darline Graham Nordone sagte bei der Bekanntgabe, dass es ein großes Privileg sei, einen Teil der wichtigen Arbeit ihres Bruders zu Ende führen zu dürfen. Die Amtszeit des gestorbenen Senators aus South Carolina endet im Januar 2027. Über die darauffolgende Amtsperiode für den Senatorenposten wird bei den Kongress-Zwischenwahlen am 3. November abgestimmt. Am Wochenende war der Trump-Verbündete Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren überraschend gestorben. Sein Büro hatte mitgeteilt, dass er an den Folgen einer Gefäßerkrankung starb. US-Richterin kippt Trumps umstrittenen Steuer-Vergleich mit Finanzamt Eine US-Bundesrichterin hat den umstrittenen Vergleich zwischen Präsident Donald Trump und der US-Steuerbehörde IRS gekippt. Die Vereinbarung hatte Trump und seinen Unternehmen weitreichenden Schutz vor Steuerprüfungen zugesichert. Außerdem war ursprünglich ein 1,8 Milliarden Dollar schwerer staatlicher Fonds für angebliche Opfer einer politischen Instrumentalisierung der Justiz geplant. Richterin Kathleen Williams aus Miami begründete ihre Entscheidung damit, dass Trump und die ihm unterstellte Behörde in dem Zivilverfahren keine echten Prozessgegner gewesen seien. Vielmehr habe der Vergleich lediglich dazu gedient, dem Präsidenten und seinem Umfeld Immunität zu verschaffen und Steuergelder für gesetzlich nicht definierte Ansprüche zu reservieren. Williams untersagte zudem Trump, seinen erwachsenen Söhnen und seinen Unternehmen, sich in künftigen Gerichtsverfahren auf den Vergleich zu berufen. Damit dürfte auch die Klausel hinfällig sein, die die IRS von weiteren Prüfungen früherer Steuererklärungen Trumps abhalten sollte. Außerdem leitete die Richterin disziplinarische Schritte gegen die beteiligten Juristen ein: Sie zeigte einen Anwalt Trumps sowie hochrangige Beamte des Justizministeriums, die den Vergleich unterzeichnet hatten, bei den zuständigen Anwaltskammern an. Ein Sprecher von Trumps Anwaltsteam ging nicht direkt auf das Urteil ein, bekräftigte jedoch den Vorwurf, dass Trumps Steuerunterlagen unrechtmäßig an die Öffentlichkeit gelangt seien. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht. Trump hatte die IRS im Januar verklagt und der Behörde vorgeworfen, während seiner ersten Amtszeit nicht genug gegen die Weitergabe seiner Steuerdaten getan zu haben. Ursprünglich forderte er zehn Milliarden Dollar Schadenersatz. Im Mai einigten sich seine persönlichen Anwälte und das Justizministerium auf den Vergleich, woraufhin Trump die Klage zurückzog. Die Vereinbarung stieß jedoch auf heftige Kritik, auch bei einigen republikanischen Abgeordneten, die der Regierung Selbstbereicherung und die Veruntreuung von Steuergeldern zugunsten politischer Verbündeter vorwarfen. Der geplante Entschädigungsfonds war bereits im vergangenen Monat von einem anderen Bundesrichter blockiert worden, weshalb das Justizministerium das Vorhaben aufgab. Williams untersagte zudem Trump, seinen erwachsenen Söhnen und seinen Unternehmen, sich in künftigen Gerichtsverfahren auf den Vergleich zu berufen. Damit dürfte auch die Klausel hinfällig sein, die die IRS von weiteren Prüfungen früherer Steuererklärungen Trumps abhalten sollte. Außerdem leitete die Richterin disziplinarische Schritte gegen die beteiligten Juristen ein: Sie zeigte einen Anwalt Trumps sowie hochrangige Beamte des Justizministeriums, die den Vergleich unterzeichnet hatten, bei den zuständigen Anwaltskammern an. Ein Sprecher von Trumps Anwaltsteam ging nicht direkt auf das Urteil ein, bekräftigte jedoch den Vorwurf, dass Trumps Steuerunterlagen unrechtmäßig an die Öffentlichkeit gelangt seien. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht. Trump hatte die IRS im Januar verklagt und der Behörde vorgeworfen, während seiner ersten Amtszeit nicht genug gegen die Weitergabe seiner Steuerdaten getan zu haben. Ursprünglich forderte er zehn Milliarden Dollar Schadenersatz. Im Mai einigten sich seine persönlichen Anwälte und das Justizministerium auf den Vergleich, woraufhin Trump die Klage zurückzog. Die Vereinbarung stieß jedoch auf heftige Kritik, auch bei einigen republikanischen Abgeordneten, die der Regierung Selbstbereicherung und die Veruntreuung von Steuergeldern zugunsten politischer Verbündeter vorwarfen. Der geplante Entschädigungsfonds war bereits im vergangenen Monat von einem anderen Bundesrichter blockiert worden, weshalb das Justizministerium das Vorhaben aufgab. US-Bundesstaaten wollen Warner-Übernahme gerichtlich stoppen Zwölf US-Bundesstaaten ziehen vor Gericht, um die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount zu verhindern. Der Zusammenschluss der zwei Schwergewichte werde unter anderem höhere Preise und weniger Filme und TV-Sendungen zur Folge haben, kritisierte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss schade weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern, sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion, so schätzt es das Justizministerium ein. Dem Wall Street Journal zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Die zwölf US-Bundesstaaten argumentieren in ihrer Klage unter anderem, der Wegfall der Konkurrenz zwischen Warner und Paramount werde unter anderem die Kinos schwer treffen. Der Deal verletze Wettbewerbsregeln und müsse untersagt werden. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss schade weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern, sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion, so schätzt es das Justizministerium ein. Dem Wall Street Journal zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Die zwölf US-Bundesstaaten argumentieren in ihrer Klage unter anderem, der Wegfall der Konkurrenz zwischen Warner und Paramount werde unter anderem die Kinos schwer treffen. Der Deal verletze Wettbewerbsregeln und müsse untersagt werden. Zu Warner Bros. gehören unter anderem die Superhelden-Universen mit Superman und Batman, Filmreihen wie „Harry Potter“ und der Bezahlsender HBO samt Streamingportal. AP Photo/Jae C. Hong Paramount-Eigner und Trump-Unterstützer Larry Ellison setzte sich im Übernahmekampf gegen Netflix durch. Lesen Sie mehr: Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, ein Unterstützer von Präsident Donald Trump. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. So ist das schon in anderen Fällen passiert, als Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS fiel nach der Übernahme durch die Ellison-Familie durch freundlichere Berichterstattung über Trumps Regierung auf. In der populären Reportage-Sendung „60 Minutes“ wurden einige Korrespondenten entlassen, die zum Teil politisierten Druck beklagten. Paramount wird von Larry Ellisons Sohn geführt - dem Filmproduzenten David Ellison. Er will mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen. Paramount zählt zu den kleineren Playern der Branche. Zu Warner gehören unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie „Harry Potter“ und ein starkes Streaming-Geschäft auf Basis des Bezahlsenders HBO. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. So ist das schon in anderen Fällen passiert, als Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS fiel nach der Übernahme durch die Ellison-Familie durch freundlichere Berichterstattung über Trumps Regierung auf. In der populären Reportage-Sendung „60 Minutes“ wurden einige Korrespondenten entlassen, die zum Teil politisierten Druck beklagten. Paramount wird von Larry Ellisons Sohn geführt - dem Filmproduzenten David Ellison. Er will mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen. Paramount zählt zu den kleineren Playern der Branche. Zu Warner gehören unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie „Harry Potter“ und ein starkes Streaming-Geschäft auf Basis des Bezahlsenders HBO. US-Senator McConnell: Wegen Sturz in Behandlung Einen Monat nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus hat der republikanische US-Senator Mitch McConnell für Klarheit über seinen Gesundheitszustand gesorgt. Ein Sturz sei der Grund für seinen Krankenhausaufenthalt, teilte der 84-Jährige, der seine Partei jahrelang in der Kongresskammer anführte, über sein Büro mit. Er habe keine schweren Verletzungen erlitten, sei aber kurz bewusstlos gewesen. Im Krankenhaus habe er noch mit einer Lungenentzündung zu tun gehabt, die aber mild verlaufen sei. „Ich hatte weder einen Herzinfarkt noch einen Schlaganfall. Ich habe weder Tumore noch Blutungen“, teilte McConnell mit. Nun befinde er sich in der Reha. „So sehr es mich auch frustriert, dieser Prozess braucht Zeit. Und auf Anraten meiner Ärzte werde ich noch nicht so bald in den Senat zurückkehren können, um an Abstimmungen teilzunehmen.“ Aus einem beigefügten Statement wies sein Arzt auf die Polio-Erkrankung hin, die McConnell als Kind überlebte. Mehrere Stürze im vergangenen Jahr seien auf die Folgen der Erkrankung zurückzuführen. McConnells Mitteilung wurde am Sonntag veröffentlicht - am gleichen Tag, an dem bekannt wurde, dass sein Parteifreund Lindsey Graham am Samstag überraschend mit 71 Jahren gestorben war. Der erzkonservative Politiker gilt seit Langem als wichtiger Strippenzieher in der US-Politik, er sitzt seit 1985 im US-Senat. Bevor John Thune dort Mehrheitsführer der Republikaner wurde, lenkte McConnell in der Kammer jahrelang die Geschicke seiner Partei. Dabei schrieb er Geschichte als der am längsten amtierende Anführer einer Partei in der Parlamentskammer. Auch während Donald Trumps erster Präsidentschaft führte er dort die Republikaner an - und spielte entsprechend eine wichtige Rolle für dessen erste Amtszeit. Während Trumps zweiter Amtszeit fiel er allerdings auch mit Kritik an dessen Politik auf. Nun befinde er sich in der Reha. „So sehr es mich auch frustriert, dieser Prozess braucht Zeit. Und auf Anraten meiner Ärzte werde ich noch nicht so bald in den Senat zurückkehren können, um an Abstimmungen teilzunehmen.“ Aus einem beigefügten Statement wies sein Arzt auf die Polio-Erkrankung hin, die McConnell als Kind überlebte. Mehrere Stürze im vergangenen Jahr seien auf die Folgen der Erkrankung zurückzuführen. McConnells Mitteilung wurde am Sonntag veröffentlicht - am gleichen Tag, an dem bekannt wurde, dass sein Parteifreund Lindsey Graham am Samstag überraschend mit 71 Jahren gestorben war. Der erzkonservative Politiker gilt seit Langem als wichtiger Strippenzieher in der US-Politik, er sitzt seit 1985 im US-Senat. Bevor John Thune dort Mehrheitsführer der Republikaner wurde, lenkte McConnell in der Kammer jahrelang die Geschicke seiner Partei. Dabei schrieb er Geschichte als der am längsten amtierende Anführer einer Partei in der Parlamentskammer. Auch während Donald Trumps erster Präsidentschaft führte er dort die Republikaner an - und spielte entsprechend eine wichtige Rolle für dessen erste Amtszeit. Während Trumps zweiter Amtszeit fiel er allerdings auch mit Kritik an dessen Politik auf. Ein von McConnells Büro veröffentlichtes Foto zeigt den Senator in einem Krankenbett mit seiner Frau Elaine Chao an seiner Seite. via REUTERS Luzia Geier Trump rühmt sich mit fehlerfreiem Kognitionstest US-Präsident Donald Trump hat Zweifeln an seinem Gesundheitszustand widersprochen und sich auf eine vor sechs Wochen veröffentlichte Diagnose berufen. „Ich habe gerade eine perfekte Untersuchung im Walter Reed abgeschlossen, ich mache das alle sechs Monate“, schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Wie das Weiße Haus ergänzend mitteilte, bezog sich der 80-Jährige auf eine Untersuchung im Walter-Reed-Militärkrankenhaus, deren Ergebnisse am 26. und 29. Mai veröffentlicht worden waren. Dabei war ihm bescheinigt worden, er sei bei „hervorragender Gesundheit“. In Bezug auf diese Untersuchung schrieb Trump am Samstag weiter:  „Ich habe um einen weiteren Kognitionstest gebeten, als einziger Präsident, der das getan hat, dreimal, und ich habe sie alle mit Bravour bestanden – jede Frage richtig beantwortet.“Donald Trump Trump reagierte damit auf ein jüngst veröffentlichtes Buch zweier Journalisten der New York Times. In dem Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ berichten die Autoren Maggie Haberman und Jonathan Swan von Bedenken einiger Mitarbeiter des Weißen Hauses hinsichtlich Trumps Alter, seiner Ausdauer und seiner körperlichen Verfassung. Trump, der am 14. Juni 80 Jahre alt wurde, ist der älteste Präsident der US-Geschichte. Fragen zur gesundheitlichen und geistigen Fitness älterer Politiker sind in Washington ein wiederkehrendes Thema. Bedenken über die kognitiven Fähigkeiten des damaligen Präsidenten Joe Biden hatten letztlich dazu geführt, dass dieser seine Wiederwahlkampagne für 2024 beendete. Trump hat in der Vergangenheit wiederholt auf sein Abschneiden bei Kognitionstests verwiesen und erklärt, er habe diese mehrfach absolviert und stets die volle Punktzahl erreicht. Mehr zu Trumps Gesundheit lesen Sie hier: Mehr zu Trumps Gesundheit lesen Sie hier: Journalisten nach Berichten zu Präsidentenflugzeug vorgeladen Nach ihrer Berichterstattung über mögliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump haben offenbar mehrere Journalisten der New York Times Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten. Die Reporter sollen nach Angaben der Zeitung kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. In den Vorladungen werde als Begründung lediglich ein nicht näher ausgeführter mutmaßlicher Verstoß gegen Bundesstrafrecht genannt. Teilweise hätten Bundesbeamte die Vorladungen persönlich an den Wohnsitzen zugestellt. Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als Einschüchterungsversuch gegen unabhängige Medien. „Das Erscheinen von Bundesbeamten vor der Haustür von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern, der an die Verfassung und die von ihr geschützte Pressefreiheit glaubt“, erklärte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht. Die vier Journalisten hatten in dieser Woche unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service aus Sicherheitsgründen den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. In Großbritannien stieg er in die neue Maschine um. Zuvor hatte der Präsident in Ankara selbst Spekulationen über die Sicherheit des neuen Jumbojets angeheizt. Auf die Frage, warum er nicht mit der neuen Maschine abreise, hatte er geantwortet, er sei die „Nummer 1 auf der Todesliste Irans“. In einem weiteren Bericht schrieb die Zeitung, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Die Regierung und Trump selbst bestritten aber, dass Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel gewesen seien. Trump erklärte mehrfach, der Zwischenstopp habe dazu gedient, Militärangehörigen die neue Maschine zu zeigen. Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als Einschüchterungsversuch gegen unabhängige Medien. „Das Erscheinen von Bundesbeamten vor der Haustür von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern, der an die Verfassung und die von ihr geschützte Pressefreiheit glaubt“, erklärte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht. Die vier Journalisten hatten in dieser Woche unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service aus Sicherheitsgründen den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. In Großbritannien stieg er in die neue Maschine um. Zuvor hatte der Präsident in Ankara selbst Spekulationen über die Sicherheit des neuen Jumbojets angeheizt. Auf die Frage, warum er nicht mit der neuen Maschine abreise, hatte er geantwortet, er sei die „Nummer 1 auf der Todesliste Irans“. In einem weiteren Bericht schrieb die Zeitung, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Die Regierung und Trump selbst bestritten aber, dass Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel gewesen seien. Trump erklärte mehrfach, der Zwischenstopp habe dazu gedient, Militärangehörigen die neue Maschine zu zeigen.

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15. Juli
Der Spiegel

Pete Hegseth: US-Verteidigungsminister kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an

US-Verteidigungsminister Hegseth kündigt Testosteron-Test für Soldaten über 30 an In den USA sollen Soldaten ab 30 Jahren künftig im Rahmen der jährlichen Gesundheitsuntersuchung auch auf ihren Testosteronwert getestet werden. Das kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Video auf der Plattform X an. Für Soldaten unter 30 Jahren soll der Test freiwillig sein. The High-T Department of War. pic.twitter.com/hlAUq3j2cD — Secretary of War Pete Hegseth (@SecWar) July 15, 2026 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Eine Behandlung bei festgestelltem Testosteronmangel werde empfohlen, verpflichtend sei sie aber nicht. Hegseth begründete die Maßnahme damit, der einzelne Kämpfer sei der wichtigste taktische Vorteil der USA. Es sei eine »heilige Pflicht«, diesen Vorteil zu bewahren, sagte er. Mit den Tests solle sichergestellt werden, dass Soldaten »die richtigen Testosteronwerte« hätten, um Bestleistungen zu erbringen. Der Testosteronspiegel sinke mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise, sagte Hegseth. »Bei dieser Initiative geht es nicht um künstliche Verbesserung, sondern darum, eure natürlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und zu optimieren, (…), und sicherzustellen, dass ihr über die biologische Grundlage verfügt, die notwendig ist, um den Kampf durchzuhalten«, betonte Hegseth an die Soldaten gerichtet. Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen »Kriegsministerium« nennt. Immer wieder beschwört er einen Kriegerethos im Militär – ebenso wie das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers. Im vergangenen Jahr kündigte Hegseth etwa neue Fitnessstandards an: Wer die »körperlichen Standards auf männlichem Niveau für Kampfpositionen« nicht erfülle, sich nicht rasiere oder professionell aussehen wolle, für den sei es Zeit für eine neue Position oder einen neuen Beruf. »Pulp Fiction« beim Gottesdienst, mutmaßliche Börsengeschäfte vor Kriegsbeginn, geleakte Militärinterna: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich schon zahlreiche Skandale geleistet. Den Überblick lesen Sie hier.

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15. Juli
Die Welt (Politik)

„Heilige Pflicht“ – Pete Hegseth kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an

„Heilige Pflicht“ – Pete Hegseth kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an US-Verteidigungsminister Pete Hegseth führt verpflichtende Testosteron-Tests für ältere Soldaten ein – er spricht von einer „heiligen Pflicht“ und setzt damit ein weiteres Signal für ein Militär nach seinem Idealbild des männlichen Kämpfers. Ab dem Alter von 30 Jahren sollen in den USA künftig die Testosteronwerte von Soldaten getestet werden. Dies werde im Rahmen einer bereits bestehenden jährlichen Gesundheitsuntersuchung stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Video auf der Plattform X an. Für Soldaten unter 30 sei der Test freiwillig. Eine Behandlung wird demnach im Fall eines festgestellten Testosteronmangels empfohlen, ist jedoch keine Pflicht. Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der „einzelne Kämpfer“ immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer „heiligen Pflicht“, diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren, folgerte Hegseth. Mit den Tests soll ihm zufolge sichergestellt werden, dass sie über „die richtigen Testosteronwerte“ verfügen, um Bestleistung zu erbringen. Der Pentagon-Chef verwies in dem Zusammenhang darauf, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise sinke. Hegseth will „natürliche Fähigkeiten“ optimieren An die Soldaten gewandt sagte Hegseth: „Bei dieser Initiative geht es nicht um künstliche Verbesserung, sondern darum, eure natürlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und zu optimieren, (...), und sicherzustellen, dass ihr über die biologische Grundlage verfügt, die notwendig ist, um den Kampf durchzuhalten.“ Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen „Kriegsministerium“ nennt. Immer wieder beschwört Hegseth einen Kriegerethos im Militär – genau wie das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers. Im vergangenen Jahr verkündete er etwa neue Fitnessstandards. Wer die „körperlichen Standards auf männlichem Niveau für Kampfpositionen“ nicht erfülle, sich nicht rasiere oder professionell aussehen wolle, für den sei es Zeit für eine neue Position oder einen neuen Beruf, hob er damals hervor.

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15. Juli
Handelsblatt

Militär in den USA: US-Minister kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an

Militär in den USA: US-Minister kündigt Testosteron-Test für Soldaten ab 30 an Washington. Ab dem Alter von 30 Jahren sollen in den USA künftig die Testosteronwerte von Soldaten getestet werden. Dies werde im Rahmen einer bereits bestehenden jährlichen Gesundheitsuntersuchung stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Video auf der Plattform X an. Für Soldaten unter 30 sei der Test freiwillig. Eine Behandlung wird demnach im Fall eines festgestellten Testosteronmangels empfohlen, ist jedoch keine Pflicht. Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der „einzelne Kämpfer“ immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer „heiligen Pflicht“, diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren, folgerte Hegseth. Mit den Tests soll ihm zufolge sichergestellt werden, dass sie über „die richtigen Testosteronwerte“ verfügen, um Bestleistung zu erbringen. Der Pentagon-Chef verwies in dem Zusammenhang darauf, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise sinke. Hegseth will „natürliche Fähigkeiten“ optimieren An die Soldaten gewandt sagte Hegseth: „Bei dieser Initiative geht es nicht um künstliche Verbesserung, sondern darum, eure natürlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und zu optimieren, (...), und sicherzustellen, dass ihr über die biologische Grundlage verfügt, die notwendig ist, um den Kampf durchzuhalten.“ Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen „Kriegsministerium“ nennt. Immer wieder beschwört Hegseth einen Kriegerethos im Militär - genau wie das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers. Im vergangenen Jahr verkündete er etwa neue Fitnessstandards. Wer die „körperlichen Standards auf männlichem Niveau für Kampfpositionen“ nicht erfülle, sich nicht rasiere oder professionell aussehen wolle, für den sei es Zeit für eine neue Position oder einen neuen Beruf, hob er damals hervor.

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15. Juli
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Hegseth kündigt Testosteron-Tests für Soldaten ab 30 an

USA unter Trump : Hegseth kündigt Testosteron-Tests für Soldaten ab 30 an Lesezeit: Verteidigungsminister Hegseth treibt Reformen im Militär voran.dpa Verteidigungsminister will „natürliche Fähigkeiten“ optimieren +++ Trump beharrt auf ICE-Fahrzeugkontrollen +++ Biden kündigt Buch über seine Amtszeit an +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. Robert Dikomeit Pentagon will Testosteronwerte von Soldaten ab 30 prüfen Ab dem Alter von 30 Jahren sollen in den USA künftig die Testosteronwerte von Soldaten getestet werden. Dies werde im Rahmen einer bereits bestehenden jährlichen Gesundheitsuntersuchung stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Video auf der Plattform X an. Für Soldaten unter 30 sei der Test freiwillig. Eine Behandlung wird demnach im Fall eines festgestellten Testosteronmangels empfohlen, ist jedoch keine Pflicht.  Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der „einzelne Kämpfer“ immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer „heiligen Pflicht“, diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren, folgerte Hegseth. Mit den Tests soll ihm zufolge sichergestellt werden, dass sie über „die richtigen Testosteronwerte“ verfügen, um Bestleistung zu erbringen. Der Pentagon-Chef verwies in dem Zusammenhang darauf, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise sinke. An die Soldaten gewandt sagte Hegseth: „Bei dieser Initiative geht es nicht um künstliche Verbesserung, sondern darum, eure natürlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und zu optimieren, (...), und sicherzustellen, dass ihr über die biologische Grundlage verfügt, die notwendig ist, um den Kampf durchzuhalten.“ Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der „einzelne Kämpfer“ immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer „heiligen Pflicht“, diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren, folgerte Hegseth. Mit den Tests soll ihm zufolge sichergestellt werden, dass sie über „die richtigen Testosteronwerte“ verfügen, um Bestleistung zu erbringen. Der Pentagon-Chef verwies in dem Zusammenhang darauf, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter oft auf natürliche Weise sinke. An die Soldaten gewandt sagte Hegseth: „Bei dieser Initiative geht es nicht um künstliche Verbesserung, sondern darum, eure natürlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und zu optimieren, (...), und sicherzustellen, dass ihr über die biologische Grundlage verfügt, die notwendig ist, um den Kampf durchzuhalten.“ Der Pentagon-Chef treibt seit seinem Amtsantritt Veränderungen in seinem Ministerium voran, das die US-Regierung inzwischen „Kriegsministerium“ nennt. Immer wieder beschwört Hegseth einen Kriegerethos im Militär - genau wie das Idealbild eines traditionell männlichen Kämpfers.  Im vergangenen Jahr verkündete er etwa neue Fitnessstandards. Wer die „körperlichen Standards auf männlichem Niveau für Kampfpositionen“ nicht erfülle, sich nicht rasiere oder professionell aussehen wolle, für den sei es Zeit für eine neue Position oder einen neuen Beruf, hob er damals hervor. Im vergangenen Jahr verkündete er etwa neue Fitnessstandards. Wer die „körperlichen Standards auf männlichem Niveau für Kampfpositionen“ nicht erfülle, sich nicht rasiere oder professionell aussehen wolle, für den sei es Zeit für eine neue Position oder einen neuen Beruf, hob er damals hervor. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Früherer US-Präsident Biden kündigt Buch über seine Amtszeit an Der ehemalige amerikanische Präsident Joe Biden hat ein Buch über seine Zeit im Weißen Haus angekündigt. Biden sagte am Mittwoch in einer Videobotschaft im Onlinedienst X, das Werk mit dem Titel „Promise Me, America“ (Versprich es mir, Amerika) erscheine im November. Darin gehe es um die Entscheidungen, die er von 2021 bis 2025 als Präsident getroffen habe. Bidens Buch soll am 17. November herauskommen, zwei Wochen nach den Kongresswahlen. Darin beschreibe er auch, „warum ich mich entschieden habe, erneut zu kandidieren und warum ich mich entschieden habe zurückzutreten“, sagte der Dreiundachtzigjährige. Trotz öffentlicher Zweifel an seiner körperlichen und geistigen Fitness hatte der Demokrat 2024 für eine zweite Amtszeit kandidiert. Nach einem katastrophalen Auftritt in einer Fernsehdebatte gegen seinen republikanischen Herausforderer Donald Trump und massivem Druck aus den eigenen Reihen gab Biden seinen Rückzug bekannt. Trump setzte sich anschließend gegen die Ersatzkandidatin durch, die damalige Vizepräsidentin Kamala Harris. Harris hatte im September ein eigenes Buch über ihren Wahlkampf veröffentlicht, in dem sie Bidens Kandidatur als „Leichtsinn“ kritisierte. Biden äußerte sich in seinem mit dramatischer Musik unterlegten Video nun zudem zu seiner Krebsbehandlung, die „wirklich sehr gut“ verlaufe. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt hatte er 2025 bekanntgegeben, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Trump warf Biden danach vor, er habe die Wähler über seinen wahren Zustand belogen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump beharrt auf ICE-Fahrzeugkontrollen Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Einwanderungsbehörde ICE angewiesen, an den umstrittenen Fahrzeugkontrollen von Migranten festzuhalten – ungeachtet zweier neuer Todesfälle bei solchen Einsätzen. Trump schrieb am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social, die Praxis dürfe nicht aufgegeben werden, denn sie sei „eines der wichtigsten und effektivsten Instrumente von ICE im Kampf gegen die Kriminalität“. Er widersprach damit Medienberichten, nach denen seine Regierung ein vorläufiges Ende der Fahrzeugkontrollen angeordnet habe. Der Präsident schrieb weiter, mit einem solchen Kurswechsel würde seine Regierung „den Kriminellen in die Hände spielen“ und den „radikalen linken Dummokraten“, wie er die oppositionellen Demokraten seit Wochen nennt.  Ein Ende der Fahrzeugkontrollen würde es schwerer machen, die von Trump angeordneten Massenabschiebungen durchzusetzen. In den vergangenen Tagen hatten ICE-Mitarbeiter einen Mexikaner und einen Kolumbianer in ihren Autos erschossen, weil sie angeblich eine Gefahr darstellten. Bei beiden Männern handelte es sich laut Medienberichten allerdings nicht um die von ICE Gesuchten. In den Bundesstaaten Maine und Texas kam es daraufhin zu neuen Protesten gegen die Einwanderungsbehörde. Die „New York Times“, der Sender CNN und andere Medien hatten am Dienstag übereinstimmend von einem Strategiewechsel bei ICE berichtet. „Das wird nicht passieren, solange ich das Sagen habe“, erklärte Trump nun dazu. Auch im Präsidentenlager gibt es Befürworter eines Umdenkens: Die republikanische Senatorin aus dem Bundesstaat Maine, Susan Collins, telefonierte nach eigenen Angaben mit dem zuständigen Heimatschutzminister Markwayne Mullin und drängte ihn, „alle nicht dringenden Fahrzeugkontrollen einzustellen“. Collins bewirbt sich bei den Kongresswahlen Anfang November um ein verlängertes Mandat.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Neue Goldmünze mit Trumps Porträt angekündigt Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hat anlässlich des 250. Geburtstages der USA eine neue „1-Dollar-Goldmünze“ vorgestellt, auf der ein Porträt des US-Präsidenten Donald Trump zu sehen ist. Sie solle das „verbleibende Erbe der Freiheit“ würdigen und ein „Symbol des Patriotismus“ sein, teilte Bessent auf der Plattform X mit. Die Bundesbehörde US Mint werde mit der Prägung der Münze beginnen, schrieb Bessent weiter – wann genau diese dann zu kaufen ist, war zunächst unklar. Seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit ist es dem Präsidenten ein besonders wichtiges Anliegen, sein Abbild in der öffentlichen Wahrnehmung zu verfestigen. Bereits zu Beginn des Monats hatte Bessent ein von Trump hochgeladenes Muster einer 100-Dollar-Note auf X geteilt, auf der die Unterschriften des Präsidenten und von ihm selbst abgedruckt sind. In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude bereits umbenannt werden, während der jeweilige Präsident noch lebt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Streit um Irankrieg – US-Demokraten blockieren Verteidigungsetat Die Demokraten im US-Senat haben am Dienstag aus Protest gegen den Iran-Krieg ein Gesetz über den Verteidigungshaushalt blockiert. „Trump hat diesen Krieg ohne Autorisierung, ohne Strategie und ohne einen Ausweg begonnen“, sagte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Bei einer Verfahrensabstimmung verfehlte der Entwurf die notwendige Mehrheit von 60 Stimmen in der 100-köpfigen Kammer. Das Votum fiel mit 50 zu 46 Stimmen zu knapp aus, um das Gesetzgebungsverfahren fortzusetzen. Die Demokraten befürchten, dass die Verabschiedung des Budgets in Höhe von 1,15 Billionen Dollar als Zustimmung zu dem Krieg gegen Iran gewertet werden könnte. Das Gesetz, die sogenannte National Defense Authorization Act (NDAA), wird für gewöhnlich mit breiter überparteilicher Unterstützung verabschiedet und ist seit mehr als sechs Jahrzehnten jedes Jahr in Kraft getreten. Der republikanische Mehrheitsführer John Thune warf den Demokraten vor, die Politik über die Sicherheit zu stellen. Mit dem Gesetz werden die Ausgaben für das Militär festgelegt, von der Anschaffung von Schiffen und Flugzeugen bis hin zu Sold-Erhöhungen für die Truppen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos US-Polizei: Neuer Todesfall im Kontext von ICE-Einsatz Im Kontext von Einsätzen der umstrittenen US-Migrationsbehörde ICE hat es erneut einen Todesfall gegeben. Eine Person sei beim Aufeinandertreffen unter anderem mit ICE-Beamten auf einem Tankstellenparkplatz im US-Bundesstaat Florida zu Fuß geflüchtet und in der Folge bei einem Verkehrsunfall gestorben, teilte die Autobahnpolizei von Florida unter Berufung auf erste Erkenntnisse mit. Die Person, die mit drei anderen Insassen eines Wagens vor den Beamten Dienstagfrüh geflüchtet war, sei auf einer Straße von einem Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden, hieß es weiter. Der Unfall habe sich im Umfeld der bei Touristen beliebten Stadt St. Augustine ereignet. Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums teilte auf dpa-Anfrage mit, dass das Todesopfer einen mexikanischen Pass hatte. Die Rede war von einem Einsatz von Strafverfolgungsbehörden. ICE wurde namentlich aber nicht genannt. Laut Autobahnpolizei soll neben ICE auch die für grenzüberschreitende Verbrechen zuständige Abteilung HSI des Heimatschutzministeriums an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Der Hintergrund blieb unklar.  In den vergangenen Tagen waren bereits zwei Menschen im Kontext von ICE-Vorfällen gestorben. Nachdem im texanischen Houston ein ICE-Beamter einen Einwanderer aus Mexiko bei einer Kontrolle erschossen hatte, ereignete sich danach im nordöstlichen Bundesstaat Maine ein ähnlicher Vorfall, bei dem ein Mensch starb. Lokalen Bürgerrechtsorganisationen zufolge handelt es sich bei dem Getöteten um einen 26 Jahre alten Mann aus Kolumbien, der eine Arbeitserlaubnis in den USA hatte. ICE-Einsätze sind Teil der strikten Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump. Anfang des Jahres war die Behörde, die teils immer wieder mit vermummten Beamten bei Razzien gegen Migranten vorging, stark in die Kritik geraten. Bundesbeamte hatten im Januar die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt. Auch die Aufarbeitung der Fälle steht in der Kritik. So hatten damals Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Mexiko schaltet UN nach Todesfällen in ICE-Gewahrsam ein Mexiko hat wegen der Todesfälle eigener Staatsbürger im Zusammenhang mit der US-Einwanderungsbehörde ICE den UN-Hochkommissar für Menschenrechte eingeschaltet. Außenminister Roberto Velasco bat UN-Hochkommissar Volker Türk in einem Schreiben, die Todesfälle prüfen zu lassen und Informationen von den US-Behörden einzuholen, wie das mexikanische Außenministerium mitteilte. Das Büro des Hochkommissars solle zudem prüfen, ob die Vorfälle mit den internationalen Menschenrechtsverpflichtungen der USA vereinbar seien, Empfehlungen aussprechen und den Fall gegebenenfalls an die zuständigen Sonderverfahren des UN-Menschenrechtsrats weiterleiten. Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte in der vergangenen Woche angekündigt, nach den Todesfällen mexikanischer Staatsbürger im Zusammenhang mit ICE nicht mehr nur diplomatisch, sondern auch juristisch gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Nach Angaben der Regierung starben bislang drei Mexikaner bei Einsätzen der Einwanderungsbehörde und 14 weitere in Abschiebehaft. Nun setzt die Regierung diese Ankündigung um. Gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft werde eine Anzeige beim US-Justizministerium vorbereitet, die über die mexikanische Botschaft in Washington eingereicht werden solle. Außerdem hätten Botschaft und Konsulate damit begonnen, Anzeigen bei den zuständigen Staatsanwaltschaften der betroffenen Bundesstaaten einzureichen. Zudem verschickte Mexiko erste Unterlassungsaufforderungen an betroffene Haftzentren. Das erste Schreiben ging an das Abschiebegefängnis Adelanto in Kalifornien und gilt als erster formaler Schritt für mögliche Zivilklagen. Zuletzt wurde der Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo am 7. Juli bei einem ICE-Einsatz in Houston erschossen. Nach Darstellung des US-Heimatschutzministeriums hatte er sich den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschließend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Angehörige, Bürgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker fordern dagegen eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa ICE soll vorerst auf Fahrzeugkontrollen verzichten Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE soll nach Todesschüssen auf zwei Migranten ihre Strategie ändern: Die „New York Times“, der Sender CNN und andere Medien berichteten am Dienstag übereinstimmend, ICE solle auf Anordnung der US-Regierung vorerst auf die meisten Fahrzeugkontrollen verzichten. In den vergangenen Tagen hatten Mitarbeiter der Behörde einen Mexikaner und einen Kolumbianer in ihren Autos erschossen. Die republikanische Senatorin aus dem Bundesstaat Maine, Susan Collins, erklärte dazu im Onlinedienst X, sie habe nach dem jüngsten Todesfall mit Heimatschutzminister Markwayne Mullin telefoniert und ihn „gedrängt, alle nicht dringenden Fahrzeugkontrollen einzustellen“. Collins bewirbt sich bei den Kongresswahlen Anfang November um ein verlängertes Mandat. Am Montag hatte ein ICE-Vertreter in der Stadt Biddeford in Maine einen Kolumbianer getötet, der inzwischen von den Behörden als Joan Sebastian Guerrero identifiziert wurde. ICE erklärte dazu, der Mann habe mit seinem Auto fliehen wollen und der Bundesmitarbeiter habe von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht, da er die „öffentliche Sicherheit“ in Gefahr gesehen habe. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro warf den USA am Dienstag „Mord“ vor. Vergangene Woche Dienstag hatte zudem ein ICE-Mitarbeiter in Houston im Bundesstaat Texas bei einer Fahrzeugkontrolle einen Mexikaner niedergeschossen, der im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. In diesem Fall hieß es, der Bundesmitarbeiter habe in „Notwehr“ gehandelt, da der Mexikaner sein Fahrzeug als „Waffe“ gegen ihn eingesetzt habe. Augenzeugen widersprachen allerdings dieser Darstellung.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Interimsregierung in Venezuela will Arbeitsgruppe mit Teilen der Opposition einrichten Gut sechs Monate nach der Entmachtung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch die USA will die Interimsregierung des südamerikanischen Landes in Kürze förmliche Gespräche mit Teilen der Opposition aufnehmen. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez kündigte am Dienstag in Onlinediensten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit früheren Mitgliedern der Nationalversammlung zum 1. August an. Sie solle Abgeordnete aus der Zeit von 2015 bis 2020 umfassen. Die Nationalversammlung von 2015 bis 2020 wurde von der Opposition kontrolliert. Washington erkennt das damalige Parlament als rechtmäßige Legislative Venezuelas an. Rodríguez verwies auf das Ziel, „die Demokratie zu stärken“ und auf einen „Zusammenhang mit der Erdbebenkatastrophe“ von Ende Juni mit mehr als 4300 Toten. „Nur durch Einheit können wir mit dem Wiederaufbau und der Wahrung des Friedens vorankommen“, fügte er hinzu. Die Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera erklärte daraufhin im Onlinedienst X, Ziel müsse es sein, „die grundlegenden Themen anzugehen, um den Weg zur Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela zu festigen“. Die frühere Abgeordnete war schon im Juni aus einem mehrjährigen Exil nach Caracas zurückgekehrt. Dort führte sie unter Vermittlung der USA Gespräche mit Parlamentspräsident Rodríguez und Oppositionsvertretern über einen Demokratisierungsprozess.  Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll. Seine ehemalige Stellvertreterin Delcy Rodríguez, die Schwester von Jorge Rodríguez, wurde zur Übergangspräsidentin ernannt.  US-Präsident Donald Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. Die US-Regierung will das Land nach eigenen Angaben stabilisieren, einen wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichen und dann einen demokratischen Übergang einleiten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba seit Monatsbeginn Im krisengeplagten Kuba ist am Dienstag zum dritten Mal in gut einer Woche landesweit der Strom ausgefallen. Gegen 11.05 Uhr Ortszeit sei die Elektrizitätsversorgung vollständig unterbrochen worden, erklärte das staatliche Elektrizitätsunternehmen UNE. Die Behörden des kommunistisch geführten Karibikstaats gaben zunächst keine Ursache an. Es war der dritte derartige Stromausfall in Kuba seit Monatsbeginn und der fünfte seit Jahresbeginn. Bei zwei Stromausfällen in der vergangenen Woche dauerte es jeweils mehr als 24 Stunden, bis die Elektrizität wieder verfügbar war. Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Pannen. Zudem verhängte US-Präsident Donald Trump im Januar eine Ölblockade gegen den Inselstaat. Dies sorgte dafür, dass der langjährige Verbündete Venezuela seine Öllieferungen an Kuba einstellte; außerdem verschärfte sich die Wirtschaftskrise. Die USA machen auch mit Sanktionen Druck auf Kuba. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Entmachtung und Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die US-Armee Anfang des Jahres hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches drohen könne.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irakischer Regierungschef bestätigt Abzug des US-Militärs bis 30. September Das US-Militär wird bis zum 30. September und damit in weniger als drei Monaten vollständig aus dem Irak abziehen. Das sagte der irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi heute bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington. „Nun, wir glauben nicht, dass wir das Militär dort noch brauchen“, sagte Trump im Weißen Haus. Man sei da, um zu helfen, wenn der Irak das brauche, glaube allerdings nicht, dass das nötig sei.  Trump und al-Saidi bestätigten mit den Aussagen einen bereits bekannten Zeitrahmen für den seit Jahren diskutierten Schritt. Die Zahl der US-Truppen wurde in vergangenen Monaten bereits verringert. Im Januar verließen die US-Soldaten den wichtigen Stützpunkt Ain al-Assad vollständig und übergaben dort die Kontrolle an die irakischen Sicherheitskräfte.  Zuvor waren nach US-Angaben rund 2500 ihrer Soldaten in dem Land im Einsatz. Nach dem Abzug von Ain al-Assad verblieben die US-Truppen noch in Erbil in der Kurdenregion, an einem Stützpunkt in Nähe des Flughafens von Bagdad und im Regierungsviertel der Hauptstadt, bekannt als Grüne Zone. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll US-Präsident Donald Trump hat der früheren Journalistin E. Jean Carroll über fünf Millionen Dollar Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung gezahlt. Trump zahlte insgesamt 5,6 Millionen Dollar (4,9 Millionen Euro) an Carroll, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Gerichtsdokument hervorgeht. „Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass sie die Schadensersatzzahlung erhalten hat“, erklärte Carrolls Anwältin Roberta Kaplan mit Blick auf ihre Mandantin. In der vergangenen Woche hatte ein Bundesrichter in New York die Auszahlung der Summe an Carroll angeordnet, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA ein Rechtsmittel Trumps gegen das Urteil nicht zur Entscheidung angenommen hatte. Damit wurde das Urteil rechtskräftig. Ein Bundesgericht im New Yorker Bezirk Manhattan hatte Trump im Mai 2023 in einem Zivilprozess wegen eines sexuellen Übergriffs auf Carroll haftbar gemacht. Die Geschworenen sprachen der früheren Zeitungskolumnistin zwei Millionen Dollar wegen des Übergriffs und drei Millionen Dollar wegen späterer Verleumdung zu. Hinzu kamen nun nach der Entscheidung aufgelaufene Zinsen. Carroll hatte Trump vorgeworfen, sie 1996 in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxuskaufhauses Bergdorf Goodman sexuell missbraucht zu haben. Als die Vorwürfe 2019 in einem Buch öffentlich wurden, bezeichnete Trump Carroll als „Verrückte“ und warf ihr vor, zu lügen. In einem zweiten Verleumdungsverfahren in New York wurde Trump zur Zahlung von 83,3 Millionen Dollar an Carroll verurteilt. Dieses Urteil wurde in der Berufung bestätigt, seine Vollstreckung ist aber weiter ausgesetzt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der Reflecting Pool wird wieder abgelassen Das erst unlängst renovierte Wasserbecken am Lincoln-Denkmal in Washington wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump abermals repariert. Das Wasser im „schönen ,Reflecting Pool‘“ sei abgelassen worden, um von „Vandalen“ zugefügte Schäden zu beheben, erklärte Trump am Montagabend bei Truth Social. Nach einem von Trump veranlassten Neuanstrich des Beckens in Schwimmbadfarbe hatte sich der Bodenbelag teils abgelöst. Zudem ist das Wasserbecken von Algen befallen. Um diese zu bekämpfen, sollen öffentliche Bedienstete Chemikalien ins Wasser eingeleitet haben. Dies kann laut Fachleuten dazu führen, dass sich ein Bodenbelag ablöst. Trump machte indes Vandalismus verantwortlich.  Der ehemalige Olympiateilnehmer David Hearn wurde festgenommen, weil er das Becken im Juni mutwillig beschädigt haben soll. Er behauptet aber einem Bericht zufolge, er habe sich die Schäden nur ansehen wollen. Im sogenannten Reflecting Pool im Zentrum der Hauptstadt spiegeln sich der Obelisk zu Ehren des früheren Präsidenten George Washington und auf der anderen Seite das Lincoln-Denkmal. Presseberichten zufolge kostete seine Renovierung rund 14 Millionen Dollar (gut zwölf Millionen Euro). Sie erfolgte kurz vor den 250-Jahr-Feiern der Vereinigten Staaten am 4. Juli. Den Auftrag erhielt ein mit Trump befreundeter Unternehmer ohne jede öffentliche Ausschreibung. Dasselbe Unternehmen soll die Schäden nun ausbessern. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Trump stutzt Naturschutzgebiete in Utah um 90 Prozent Auf Anordnung von Donald Trump werden zwei Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah drastisch verkleinert. „Wir tun etwas sehr Dramatisches und sehr Wichtiges für die Menschen in Utah und die Menschen in unserem Land“, sagte der US-Präsident  am Montag im Weißen Haus bei der Unterzeichnung entsprechender Dekrete. Trump hatte die beiden Naturschutzgebiete bereits 2017 während seiner ersten Amtszeit zusammenstutzen lassen. Sein Nachfolger Joe Biden machte den Schritt 2021 aber wieder rückgängig. Laut den neuen Dekreten umfassen die Gebiete Bears Ears und Grand Staircase-Escalante umfassen künftig nur noch etwa zehn Prozent ihrer bisherigen Fläche. Damit ordnete Trump noch drastischere Verkleinerungen als 2017 an. Durch die Dekrete werden riesige Flächen potenziell für Öl- und Gasbohrungen, Bergbau und andere wirtschaftliche Aktivitäten geöffnet. Trump hatte die beiden Naturschutzgebiete bereits 2017 während seiner ersten Amtszeit zusammenstutzen lassen. Sein Nachfolger Joe Biden machte den Schritt 2021 aber wieder rückgängig. Laut den neuen Dekreten umfassen die Gebiete Bears Ears und Grand Staircase-Escalante umfassen künftig nur noch etwa zehn Prozent ihrer bisherigen Fläche. Damit ordnete Trump noch drastischere Verkleinerungen als 2017 an. Durch die Dekrete werden riesige Flächen potenziell für Öl- und Gasbohrungen, Bergbau und andere wirtschaftliche Aktivitäten geöffnet. In den Verordnungen werden eine Reihe kritischer Mineralien und Energiereserven aufgeführt, die für die Ressourcenunabhängigkeit und die nationale Sicherheit der von entscheidender Bedeutung seien. Die beiden Naturschutzgebiete waren von den früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama geschaffen worden. Unter Schutz gestellt worden waren die Gebiete nicht nur wegen ihrer Naturschönheiten, sondern auch wegen der auf ihnen gelegenen archäologischen Stätten. Die NGO Earthjustice kritisierte Trumps Vorgehen als illegal. US-Präsidenten könnten zwar neue Naturschutzgebiete schaffen, sie hätten aber keine Befugnis zur Verkleinerung oder Abschaffung der Gebiete. Dies sei Aufgabe des Kongresses. Das US-Justizministerium vertritt hingegen die Auffassung, dass Präsidenten dazu befugt seien. Earthjustice hatte bereits gegen Trumps Dekret 2017 geklagt und kündigte an, nun erneut rechtliche Schritte zu prüfen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler Schwester des gestorbenen US-Senators Graham übernimmt Amt Nach dem überraschenden Tod des einflussreichen US-Senators Lindsey Graham übernimmt dessen jüngere Schwester die Amtsgeschäfte. Der Gouverneur des US-Bundesstaates South Carolina, Henry McMaster, kündigte an, dass Darline Graham Nordone den Rest der Amtszeit übernehmen werde. Die „Washington Post“ schrieb, dass sie keine politische Vergangenheit vorweise und dass über ihre eigenen politischen Ansichten öffentlich nur wenig bekannt sei.  Darline Graham Nordone sagte bei der Bekanntgabe, dass es ein großes Privileg sei, einen Teil der wichtigen Arbeit ihres Bruders zu Ende führen zu dürfen. Die Amtszeit des gestorbenen Senators aus South Carolina endet im Januar 2027, bis dahin übernimmt also Darline Graham Nordone. Über die darauffolgende Amtsperiode für den Senatorenposten wird bei den Kongress-Zwischenwahlen am 3. November abgestimmt.  Am Wochenende war der Trump-Verbündete Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren überraschend gestorben. Sein Büro hatte mitgeteilt, dass er an den Folgen einer Gefäßerkrankung starb. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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