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Sonntag, 12. Juli 2026
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Erneute Kabinettsumbildung - Selenskyj kündigt Regierungsumbau in der Ukraine an - Ministerpräsidentin Swyrydenko soll ersetzt werden

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12. Juli
Deutschlandfunk

Erneute Kabinettsumbildung - Selenskyj kündigt Regierungsumbau in der Ukraine an - Ministerpräsidentin Swyrydenko soll ersetzt werden

Selenskyj erklärte, auch die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden sollten ausgetauscht werden. Er erwarte, dass das Parlament den Änderungen zustimme. Zur Begründung hieß es, die Ukraine sei dabei, ihre politische Strategie zu ändern. Details nannte er nicht. Vor gut einem Jahr hatte Selenskyj die umfassende Kabinettsumbildung mit neuen Impulsen für die Konjunktur begründet. Swyrydenko war zuvor Wirtschaftsministerin der Ukraine. Naftogaz-Chef wird als Nachfolger gehandelt In ukrainischen Medien werden mehrere mögliche Kandidaten für den Posten an der Regierungsspitze genannt. Dazu zählt neben einigen Ministerin und anderen Politikern auch Sergii Koretskyi, der Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz. Laut der Zeitung "Ukrainska Pravda" fanden bereits entsprechende Gespräche statt. Verhältnis zwischen Parlament und Regierung angespannt Nach ukrainischem Recht bedarf der Rücktritt der Ministerpräsidentin der Zustimmung des Parlaments. Zwischen den Abgeordneten und der Regierung gilt das Verhältnis zunehmend als angespannt. Aus dem Parlament kam im Laufe des Jahres bereits Kritik an der Kommunikation von Entscheidungen und an der Besetzung von Ministerposten. In den vergangenen Jahren war das ukrainische Kabinett auch wegen Korruptionsvorwürfen umgebildet worden. Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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12. Juli
ZDF heute

Selenskyj kündigt Regierungsumbau und neue Strategie an

Regierungschefin wird ersetzt:Selenskyj kündigt Regierungsumbau und neue Strategie an Die Ukraine plant eine große Kabinettsumbildung. Ministerpräsidentin Swyrydenko soll weichen, um neue Akzente in der Außenpolitik zu setzen. Mit einer größeren Regierungsumbildung will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Land auf die Herausforderungen im fünften Kriegsjahr einstellen. Die Ukraine sei dabei, ihre "politische Strategie zu ändern", schrieb Selenskyj in den Sozialen Medien. Unter anderem sollen Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko und die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden ausgetauscht werden. Regierungschefin Swyrydenko erst seit einem Jahr im Amt Er sei Swyrydenko "dankbar für ihre klare, verlässliche und effektive Arbeit" und habe ihr die "Möglichkeit angeboten, einen neuen und wichtigen Bereich der Beziehungen zu einem Schlüsselpartner zu übernehmen", schrieb Selenskyj. Die 40-Jährige hatte das Amt der Regierungschefin im Juli 2025 übernommen, zuvor war sie Wirtschaftsministerin. Bei russischen Raketenangriffen auf Kiew sind mindestens zehn Menschen verletzt worden. Die Ukraine griff mehrere russische Tanker und Ölanlagen an. 11.07.2026 | 0:17 minSwyrydenko dankte dem Präsidenten auf ihren Social-Media-Plattformen für sein "Vertrauen" und erklärte, sie sei "bereit, dem ukrainischen Staat zu dienen und alle Aufgaben zu erfüllen, die darauf abzielen, die Position der Ukraine zu stärken, unsere nationalen Interessen zu verteidigen und uns einem gerechten Frieden näherzubringen". Regierungsumbildung: Das hat Selenskyj jetzt vor Selenskyj nannte eine Reihe von Aufgaben, die die Ukraine nun erfüllen müsse, darunter Fortschritte auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, ein neues europäisches Raketenabwehrsystem, den Bau von Patriot-Systemen in der Ukraine, die Stärkung der Grenzgebiete und eine Erneuerung der Beziehungen mit Polen und Ungarn. Er plane zudem, verschiedene Köpfe mit der Verantwortung für unterschiedliche Bereiche der Außenpolitik zu betrauen. Moskau verschärft den Ton und spricht von echtem Krieg. Verantwortlich seien die Unterstützer der Ukraine. Laut Insidern lehnt Putin Friedensverhandlungen ab. ZDFheute live analysiert. 09.07.2026 | 33:06 minNeue Namen nannte Selenskyj nicht. Umbildungen des Kabinetts bedürfen der Zustimmung des Parlaments - wobei sich die Abgeordneten seit Beginn des Angriffskriegs Russlands im Februar 2022 weitgehend hinter den Präsidenten gestellt haben. Tote bei Angriffen in der Ukraine Bei erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine wurden in der Nacht zu Sonntag nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet. In der Region Dnipropetrowsk im östlichen Zentrum des Landes seien drei Menschen bei Drohnen- und Artillerie-Angriffen gestorben, erklärte der örtliche Militärgouverneur Olexandr Gandscha. Zwei der Todesopfer gab es demnach bei einem Angriff auf eine Industrieanlage in Krywyj Rih. In Cherson im Süden der Ukraine wurde überdies ein 48-jähriger Mann durch eine von einer Drohne abgeworfene Sprengvorrichtung getötet, wie der Chef der Militärverwaltung der frontnahen Stadt, Jaroslaw Tschanko, im Onlinedienst Telegram mitteilte. Kann die Ukraine Russland besiegen? heute journal - der Podcast 09.07.2026 | 36:01 minParis: Ukraine-Treffen mit Merz Am Montag findet in Paris ein Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine statt, an dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilnehmen will. Auch Selenskyj wird zu dem Austausch der sogenannten Koalition der Willigen erwartet. Die Ukraine fordert von ihren Verbündeten mehr Druck auf Russland für ein Ende von dessen Angriffskrieg sowie mehr Unterstützung für die ukrainische Luftabwehr. Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog: Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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12. Juli
Der Spiegel

Ukraine: Wolodymyr Selenskyj kündigt die Ablösung von Regierungschefin Julija Swyrydenko an

Regierungsumbildung in der Ukraine Selenskyj kündigt die Ablösung von Regierungschefin Julija Swyrydenko an Überraschend, auch für viele Beobachter in Kyjiw, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag eine größere Regierungsumbildung angekündigt. Er wolle Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko sowie die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden austauschen, kündigte Selenskyj im Onlinedienst X an. Nach ukrainischem Recht bedarf der Rücktritt der Ministerpräsidentin der Zustimmung des Parlaments und zieht den formalen Rücktritt der gesamten Regierung nach sich. Allerdings können die bisherigen Minister auch neu im Amt bestätigt werden. Swyrydenko hatte erst vor einem Jahr Denys Schmyhal als Regierungschef abgelöst. Als Begründung für das Stühlerücken gab Selenskyj an, die Ukraine sei dabei, »ihre politische Strategie zu ändern«. Jeder Schwerpunktbereich der Außenpolitik werde einer Person mit umfangreicher Erfahrung zugewiesen, die in der Lage sei, die auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs getroffenen Vereinbarungen umzusetzen und die Erwartungen des ukrainischen Volkes zu erfüllen. »Zu den wichtigsten dieser Bereiche zählen die Vereinigten Staaten«, schreibt Selenskyj, »unsere Vereinbarungen über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Systemen und die sonstige bilaterale Sicherheitszusammenarbeit.« Er sei Swyrydenko »dankbar für ihre klare, verlässliche und effektive Arbeit« und habe ihr die »Möglichkeit angeboten, einen neuen und wichtigen Bereich der Beziehungen zu einem Schlüsselpartner zu übernehmen«. Obwohl der ukrainische Präsident das nicht explizit sagte, gingen viele davon aus, dass Swydyrenko die kürzlich abberufene ukrainische Botschafterin in Washington ersetzen soll. Swydyrenko habe eine gute Arbeitsbeziehung zum amerikanischen Finanzminister Scott Bessent aufgebaut, sagte der ukrainische Politologe Wolodymyr Fessenko dem SPIEGEL. Geschäftsführer von Naftogaz gilt als Nachfolger Als wahrscheinlichster Nachfolger an der Spitze des Kabinetts gilt Serhii Korezkyj, der Geschäftsführer des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz. »Er gilt als guter Manager und ist eine politisch neutrale Persönlichkeit, sodass es im Parlament keine Probleme mit seiner Ernennung geben dürfte«, erläutert der Politologe Fessenko. Selenskyj habe Korezkyj im vergangenen Jahr bereits das Amt des Energieministers angeboten, das dieser allerdings abgelehnt habe. Als weitere mögliche Kandidaten für das Amt des Regierungschefs werden der Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow und der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow diskutiert. Selenskyj betonte in seinem Post vom Sonntag, es gebe neue Herausforderungen und Aufgaben innerhalb der Ukraine. »Alle Maßnahmen in den Front- und Grenzregionen der Ukraine, die täglich unter russischem Beschuss stehen, müssen deutlich verstärkt werden«, schrieb er. Die Vorbereitung auf den Winter habe höchste Priorität und die Ukraine müsse auf jede mögliche Bedrohung vorbereitet sein. Die 40 Jahre alte Ministerpräsidentin Swyrydenko war Monate vor dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 zur Wirtschaftsministerin ernannt worden. Eine größere Bekanntheit erlangte sie später bei den wochenlangen Verhandlungen über ein Rohstoffabkommen mit den USA. Zu den angekündigten Wechseln an der Spitze der Strafverfolgungsbehörden nannte Selenskyj am Sonntag keine weiteren Details. Möglicherweise hat er den Leiter des Staatlichen Ermittlungsbüros, Oleksij Suchatschow, im Sinn. Diese Behörde ist für Ermittlungen gegen ranghohe Beamte und Richter zuständig. Auch im Innenministerium oder bei der Polizei sind personelle Veränderungen denkbar.

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12. Juli
Die Welt (Politik)

Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an – Ministerpräsidentin soll gehen

Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an – Ministerpräsidentin soll gehen Wolodymyr Selenskyj stellt die ukrainische Regierung neu auf – die erst kurz amtierende Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko soll gehen und einen „neuen und wichtigen Bereich der Beziehungen zu einem Schlüsselpartner“ übernehmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag eine größere Regierungsumbildung angekündigt. Er wolle Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko sowie die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden austauschen, schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. „Ich bin Julia für ihre klare, stetige und effektive Arbeit als Ministerpräsidentin dankbar, für ihre jahrelange produktive Tätigkeit im ukrainischen Team“, ergänzte er. Zur Begründung gab Selenskyj an, die Ukraine sei dabei, „ihre politische Strategie zu ändern“. Er habe ihr die „Möglichkeit angeboten, einen neuen und wichtigen Bereich der Beziehungen zu einem Schlüsselpartner zu übernehmen“. Julia Swyrydenko bestätigte kurz darauf auf Telegram ihren Abgang. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, machte sie deutlich. Der Oppositionsabgeordnete Jaroslaw Schelesniak sagte, Swyrydenko werde voraussichtlich den Posten der Botschafterin in den Vereinigten Staaten übernehmen. Nach ukrainischem Recht bedarf der Rücktritt der Ministerpräsidentin der Zustimmung des Parlaments und zieht den Rücktritt der gesamten Regierung nach sich. Wolodymyr Selenskyj nannte keinen Kandidaten für die Nachfolge Julia Swyrydenkos. Die 40-Jährige ist erst seit Juli 2025 als Ministerpräsidentin im Amt. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin der Ukraine. Eine größere Bekanntheit erlangte sie bei den wochenlangen Verhandlungen über ein Rohstoffabkommen mit den USA. Als Regierungschefin hatte sie Denys Schmyhal abgelöst, den Wolodymyr Selenskyj bereits vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ernannt hatte.

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12. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Selenskij schlägt Ablösung von Ministerpräsidentin Swyrydenko vor

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Russland: Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen nahe AKW Saporischschja  Selenskij will Militärs nach Einschlägen in Munitionslager bei Kiew bestrafen Selenskij: Grundsatzeinigung mit USA über Produktion von „Patriot“-Raketen Russland verhängt Exportverbot für Diesel Trump will Ukraine Lizenz für Patriot -Raketen erteilen Selenskij kündigt Regierungsumbau an Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat eine Kabinettsumbildung angekündigt. Er begründete das unter anderem mit einem außenpolitischen Strategiewechsel, um Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu stärken. „Wir haben festgestellt, dass für die Veränderung eine Erneuerung des Ministerkabinetts nötig ist“, schrieb Selenskij auf der Plattform X. Er schlug die Ablösung von Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko vor. In seinem Post dankte er Swyrydenko für ihre Arbeit und kündigte an, ihr die Leitung der Diplomatie mit den wichtigsten Partnern der Ukraine anzubieten. Er erwarte, dass das Parlament den entsprechenden Änderungen in der Regierung zustimme. Swyrydenko bestätigte kurz darauf auf Telegram ihren Abgang. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, schrieb Swyrydenko. Kandidaten für die Nachfolge Swyrydenkos nannte der Präsident nicht. Die 40-Jährige ist erst seit Juli 2025 als Ministerpräsidentin im Amt. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin der Ukraine. Als Regierungschefin löste sie Denys Schmyhal ab, den Selenskij bereits vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ernannt hatte. „Wir haben festgestellt, dass für die Veränderung eine Erneuerung des Ministerkabinetts nötig ist“, schrieb Selenskij auf der Plattform X. Er schlug die Ablösung von Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko vor. In seinem Post dankte er Swyrydenko für ihre Arbeit und kündigte an, ihr die Leitung der Diplomatie mit den wichtigsten Partnern der Ukraine anzubieten. Er erwarte, dass das Parlament den entsprechenden Änderungen in der Regierung zustimme. Swyrydenko bestätigte kurz darauf auf Telegram ihren Abgang. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, schrieb Swyrydenko. Kandidaten für die Nachfolge Swyrydenkos nannte der Präsident nicht. Die 40-Jährige ist erst seit Juli 2025 als Ministerpräsidentin im Amt. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin der Ukraine. Als Regierungschefin löste sie Denys Schmyhal ab, den Selenskij bereits vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ernannt hatte. Russland: Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen nahe AKW Saporischschja Bei ukrainischen Angriffen auf die von russischen Truppen besetzte Stadt Enerhodar sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Weitere vier Bewohner der Stadt in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischschja seien verletzt worden, sagten Alexej Lichatschow, Leiter der russischen Atombehörde Rosatom, sowie der von Moskau eingesetzte regionale Gouverneur Jewgenij Balizkij. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden. Lichatschow warf europäischen Politikern und Organisationen nach Angaben der Staatsagentur Tass vor, sich „hinter dem Deckmantel europäischer Politkorrektheit zu verstecken“ oder die Angriffe gegen Enerhodar „einfach zu ignorieren“. Nach seiner Darstellung kamen seit Ende April im Stadtgebiet mindestens elf Bewohner bei ukrainischen Angriffen ums Leben. Enerhodar mit ursprünglich etwa 53 000 Einwohnern liegt in der Nähe des von Russland kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja. Das Kernkraftwerk gilt als größter Arbeitgeber der Bewohner der Stadt. Das größte Atomkraftwerk Europas steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Es produziert derzeit keinen Strom. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten. Ein Team der internationalen Atombehörde IAEA ist ständig vor Ort, um die Lage zu beobachten und durch seine Präsenz einen Atomunfall zu verhindern. Lichatschow warf europäischen Politikern und Organisationen nach Angaben der Staatsagentur Tass vor, sich „hinter dem Deckmantel europäischer Politkorrektheit zu verstecken“ oder die Angriffe gegen Enerhodar „einfach zu ignorieren“. Nach seiner Darstellung kamen seit Ende April im Stadtgebiet mindestens elf Bewohner bei ukrainischen Angriffen ums Leben. Enerhodar mit ursprünglich etwa 53 000 Einwohnern liegt in der Nähe des von Russland kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja. Das Kernkraftwerk gilt als größter Arbeitgeber der Bewohner der Stadt. Das größte Atomkraftwerk Europas steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Es produziert derzeit keinen Strom. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten. Ein Team der internationalen Atombehörde IAEA ist ständig vor Ort, um die Lage zu beobachten und durch seine Präsenz einen Atomunfall zu verhindern. Luzia Geier Klitschko warnt vor Zunahme russischer Angriffe auf Kiew Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko spricht angesichts mehrerer schwerer russischer Luftangriffe in den vergangenen Tagen von einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs durch Moskau. Er habe so etwas seit Kriegsbeginn noch nicht erlebt. „Die Angriffe mit russischen ballistischen Raketen sind schlimmer als je zuvor“, sagte er der Bild am Sonntag.  Innerhalb einer Woche hat das russische Militär Kiew dreimal schwer aus der Luft angegriffen. Dabei setzte es neben Drohnen auch Marschflugkörper und ballistische Raketen ein. Die Folgen für die ukrainische Hauptstadt sind verheerend. Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt. Die Einschläge haben viele Wohnhäuser in Kiew beschädigt oder ganz zerstört. Die von Kremlchef Wladimir Putin betriebene Eskalation sei auch auf die neue Stärke der Ukraine auf dem Schlachtfeld zurückzuführen, zeigte sich Klitschko überzeugt. Putin stehe so unter Druck, „dass er jetzt offenbar Kiew kaputt bomben will, bevor der Winter beginnt“, sagte der frühere Box-Weltmeister. Klitschko rief die westlichen Partner der Ukraine zu weiteren Hilfen bei der Flugabwehr auf. Gerade beim Abfangen ballistischer Raketen ist Kiew auf Systeme wie die von den USA produzierten Patriot-Komplexe angewiesen. Luzia Geier Selenskij fordert raschere Umsetzung von Waffenabkommen Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij setzt sich für eine raschere Bereitstellung vereinbarter Waffenlieferungen ein. „Ich bereite Änderungen in den diplomatischen Bemühungen der Ukraine vor“, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache, und: „Wir brauchen eine neue Ebene der Zusammenarbeit mit unseren Partnern, um sicherzustellen, dass Vereinbarungen über Waffenlieferungen erfüllt werden.“Wolodimir Selenskij Getroffene Abmachungen müssen viel schneller und vollständiger umgesetzt werden. Dies gelte auch für die jüngst mit US-Präsident Donald Trump getroffene Vereinbarung, wonach die Ukraine eine Lizenz zur eigenen Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen erhält. Der Ukraine mangelt es an Munition für ihre Patriot-Systeme, um russische ballistische Raketen abzufangen. Selenskij will Militärs nach Einschlägen in Munitionslager bei Kiew bestrafen Bei einem russischen Raketenangriff explodierten vor einigen Tagen nahe Kiew Munitionslager – nun will der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wyschnewe anzulegen, „doch all diese Vorschriften wurden missachtet“, klagte Selenskij in seiner abendlichen Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Plätze in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern aufzubauen. Laut Selenskij waren für den Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften Leiter zweier Staatsbetriebe verantwortlich. Gegen sie und andere Manager werde ermittelt. Das russische Militär hatte in der Nacht zum 6. Juli einen massiven Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf die Ukraine gestartet. Ziel war neben Kiew auch die Stadt Wyschnewe unmittelbar westlich der ukrainischen Hauptstadt. Durch den Einschlag und die Folgeexplosionen kamen in Wyschnewe nach Behördenangaben neun Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Wegen der andauernden Explosionsgefahr mussten die Behörden Hunderte Anwohner in Sicherheit bringen. Tagelang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Das russische Militär hatte in der Nacht zum 6. Juli einen massiven Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf die Ukraine gestartet. Ziel war neben Kiew auch die Stadt Wyschnewe unmittelbar westlich der ukrainischen Hauptstadt. Durch den Einschlag und die Folgeexplosionen kamen in Wyschnewe nach Behördenangaben neun Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Wegen der andauernden Explosionsgefahr mussten die Behörden Hunderte Anwohner in Sicherheit bringen. Tagelang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Tote und Verletzte in Sumy nach russischem Gleitbombenangriff Das russische Militär hat durch den Abwurf von Gleitbomben auf die nordostukrainische Stadt Sumy offenbar mindestens vier Menschen getötet. „Darunter ist auch ein Mädchen“, sagte der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobsar, in einem auf seinem Telegramkanal geteilten Video. Der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, teilte später mit, dass die Zahl der Verletzten auf 17 gestiegen sei. Eine Bushaltestelle sei getroffen worden. Auf dem Video von Bürgermeister Kobsar sind ein Bombenkrater im Asphalt und ein zerfetzter Kleinbus in einem Wohngebiet zu sehen. Die örtlichen Behörden warnten vor weiteren Angriffen. Russland setzt gegen die Ukraine häufig Gleitbomben ein. Sie werden von Flugzeugen noch weit von der Front entfernt abgeworfen und schweben dann über eine Entfernung von mehreren Kilometern in Richtung Ziel. Obwohl die Waffen gelenkt sind, gelten sie als nicht besonders zielsicher. Immer wieder treffen sie zivile Objekte. Russland setzt gegen die Ukraine häufig Gleitbomben ein. Sie werden von Flugzeugen noch weit von der Front entfernt abgeworfen und schweben dann über eine Entfernung von mehreren Kilometern in Richtung Ziel. Obwohl die Waffen gelenkt sind, gelten sie als nicht besonders zielsicher. Immer wieder treffen sie zivile Objekte. Russland: Ein Toter bei Angriffen auf russische Tanker 21 russische Tanker hat das ukrainische Militär nach eigenen Angaben in der vergangenen Nacht auf dem Asowschen Meer angegriffen. Die russische Seite meldet nun, dass dabei ein Mensch gestorben sei. „Ein Seemann auf einem technischen Versorgungsschiff ist ums Leben gekommen“, schrieb Juri Sljusar, Gouverneur der südrussischen Region Rostow, auf Telegram. Verletzte habe es keine gegeben. Eines der in der Bucht von Taganrog angegriffenen Schiffe sei ein Methanol-Tanker.  Die Angriffe auf die russischen Schiffe sind Teil der ukrainischen Strategie, der russischen Armee in der besetzten Ukraine den Treibstoff zu entziehen, so die ukrainischen Streitkräfte. Außer den Tankern seien vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff getroffen worden. Am Freitag waren bereits mit Drohnen Treibstofflager in der südrussischen Region angegriffen worden. Die Angriffe auf die russischen Schiffe sind Teil der ukrainischen Strategie, der russischen Armee in der besetzten Ukraine den Treibstoff zu entziehen, so die ukrainischen Streitkräfte. Außer den Tankern seien vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff getroffen worden. Am Freitag waren bereits mit Drohnen Treibstofflager in der südrussischen Region angegriffen worden. Luzia Geier Verletzte bei Raketenangriff auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut unter Raketenbeschuss geraten. Der Feind habe die Stadt mit ballistischen Raketen angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Anwohnerinnen und Anwohner auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein dpa-Reporter vor Ort berichtete von mehreren Angriffswellen. Mindestens zehn Menschen wurden bei den Angriffen verletzt. Unter den Opfern sei auch ein Kind, teilte der Katastrophenschutz mit. Bei den nächtlichen Attacken sei es in mehreren Bezirken zu Bränden gekommen.  Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden. Luzia Geier US-Senator fordert von China Druck auf Russland Der einflussreiche republikanische US-Senator Lindsey Graham sieht China in einer entscheidenden Rolle, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Der Weg zum Frieden führe mehr durch Peking als durch Washington, Kiew oder Moskau, sagte Graham vor Reportern in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. China habe einen übergroßen Einfluss und solle diesen zum Wohle der Welt nutzen. Zuvor hatte sich Graham mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij getroffen, um unter anderem über den dringenden Bedarf an Luftverteidigung zu sprechen. Graham sagte zudem, die Regierung von US-Präsident Donald Trump unterstütze nun ein seit Monaten geplantes Sanktionsgesetz gegen Russland. Dieses zielt darauf ab, die Finanzierungsquellen für Russlands Militäroperationen abzuschneiden. Eine Stärkung der militärischen Fähigkeiten der Ukraine in Verbindung mit einem diplomatischen Vorstoß könne Moskau zu Gesprächen zwingen, erklärte Graham. Selenskij hatte seinerseits nach dem Nato-Gipfel erklärt, er habe die Rolle Chinas auch mit Trump und europäischen Staats- und Regierungschefs besprochen. Mehr zu den Beziehungen zwischen Peking und Moskau lesen Sie hier: Graham sagte zudem, die Regierung von US-Präsident Donald Trump unterstütze nun ein seit Monaten geplantes Sanktionsgesetz gegen Russland. Dieses zielt darauf ab, die Finanzierungsquellen für Russlands Militäroperationen abzuschneiden. Eine Stärkung der militärischen Fähigkeiten der Ukraine in Verbindung mit einem diplomatischen Vorstoß könne Moskau zu Gesprächen zwingen, erklärte Graham. Selenskij hatte seinerseits nach dem Nato-Gipfel erklärt, er habe die Rolle Chinas auch mit Trump und europäischen Staats- und Regierungschefs besprochen. Mehr zu den Beziehungen zwischen Peking und Moskau lesen Sie hier: Luzia Geier Nach Skandal: Selenskij kündigt Reform der Sturmtruppen an Nach einem Skandal um Todesfälle in einer Militäreinheit hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij eine Reform der Sturmtruppen angekündigt. In einer Videoansprache sagte der Staatschef: „Es gibt viele Fragen, Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem im Umgang mit den Leuten.“Wolodimir Selenskij Es werde neben strafrechtlichen Ermittlungen auch Wechsel an der Spitze der Sturmtruppen geben. Im Juni hatte ein Medienbericht Aufsehen erregt, nachdem beim Sturmregiment „Skelja“ innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten in ihrer militärischen Grundausbildung ums Leben kamen. Diese sollen demnach verprügelt, erniedrigt und anderweitig misshandelt worden sein. Derartige Praktiken sind Berichten zufolge auch in anderen Einheiten vor allem in Bezug auf Zwangsrekrutierte verbreitet. Luzia Geier Insider: Russland riegelt wichtigen Kanal ab Russland stoppt Insidern zufolge vorübergehend den Schiffsverkehr durch den Don-Asow-Kanal. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf Tanker im Asowschen Meer, heißt es aus zwei Quellen der Getreideexportbranche. Die Sperrung könnte fast ein Viertel der russischen Weizenexporte betreffen. Wie lange sie andauern soll, ist den Angaben zufolge unklar. Luzia Geier Ukraine: Wieder russische Tanker im Asowschen Meer attackiert Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Infrastruktur fortgesetzt. Im Asowschen Meer seien zehn Tanker attackiert worden, teilt der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Damit seien insgesamt in dieser Woche fast 50 Tanker in der Region beschädigt worden. Zudem seien in der Nacht fünf Umspannwerke auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim getroffen worden.  Dem ukrainischen Generalstab zufolge griff die Armee in der Nacht auch erneut die Ilski-Ölraffinerie in der Schwarzmeer-Region Krasnodar sowie den Ölverarbeitungskomplex Ust-Luga an der Ostsee in der Region Leningrad an. Zudem seien ein Ölterminal und ein Öllager in der Grenzregion Rostow am Asowschen Meer ins Visier genommen worden. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur in Russland und auf der Krim in den vergangenen Wochen verstärkt. Dies führte in Russland zu Treibstoffengpässen und auf der Krim sogar zur Ausrufung des Ausnahmezustands. Dem ukrainischen Generalstab zufolge griff die Armee in der Nacht auch erneut die Ilski-Ölraffinerie in der Schwarzmeer-Region Krasnodar sowie den Ölverarbeitungskomplex Ust-Luga an der Ostsee in der Region Leningrad an. Zudem seien ein Ölterminal und ein Öllager in der Grenzregion Rostow am Asowschen Meer ins Visier genommen worden. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur in Russland und auf der Krim in den vergangenen Wochen verstärkt. Dies führte in Russland zu Treibstoffengpässen und auf der Krim sogar zur Ausrufung des Ausnahmezustands. Gouverneur: Vier Tote bei russischem Bombenangriff auf Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Frontstadt Kramatorsk sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei auch ein Jugendlicher, teilt der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Mindestens neun weitere Menschen seien verletzt worden. Die russischen Streitkräfte hätten sieben Bomben auf die Stadt abgeworfen. Filaschkin warf Russland vor, Zivilisten ins Visier zu nehmen. Bei dem Angriff wurden demnach ein Wohnblock, ein Geschäft und mehrere Privathäuser beschädigt. Der Gouverneur veröffentlichte Fotos von brennenden Wohnungen.  Lorenz Zeck Selenskij und Rutte bei Treffen der "Koalition der Willigen" am Montag Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij nehmen am Montag am Treffen der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine in Paris teil. Dies teilte das französische Präsidialamt mit. Dem Élysée-Palast zufolge laufen Planungen für Sicherheitsgarantien für den Fall einer Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa werden zu den Beratungen erwartet. IEA senkt Prognose für Russlands Ölförderung Die Internationale Energie-Agentur (IEA) senkt ihre Prognose für Russlands Ölförderung wegen der ukrainischen Angriffe auf die Energie-Infrastruktur. „Anhaltende Angriffe auf Raffinerien, Lager und Transportinfrastruktur untermauern einen schwächeren Produktionsausblick“, teilt die IEA in ihrem Monatsbericht mit. „Wir haben unsere Prognose für das russische Angebot für dieses und nächstes Jahr entsprechend um 85 000 Barrel pro Tag beziehungsweise 150 000 Barrel pro Tag auf durchschnittlich 8,8 Millionen Barrel pro Tag im Prognosezeitraum gesenkt.“  Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Drohnenangriffe auf Russlands Energieanlagen verstärkt. Die Folge ist ein Anstieg der russischen Rohölexporte. Sie beliefen sich laut IEA im Juni auf 5,8 Millionen Barrel pro Tag – ein Anstieg um 620 000 Barrel pro Tag gegenüber Mai. Die Exporte von Ölprodukten sanken dagegen im Juni um 230 000 Barrel auf 1,91 Millionen Barrel pro Tag. Um Engpässen auf dem heimischen Markt entgegenzuwirken, hat Russland in dieser Woche ein Exportverbot für Diesel verhängt. Dieses ergänzt bereits bestehende Beschränkungen für den Verkauf von Benzin und Kerosin ins Ausland. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Drohnenangriffe auf Russlands Energieanlagen verstärkt. Die Folge ist ein Anstieg der russischen Rohölexporte. Sie beliefen sich laut IEA im Juni auf 5,8 Millionen Barrel pro Tag – ein Anstieg um 620 000 Barrel pro Tag gegenüber Mai. Die Exporte von Ölprodukten sanken dagegen im Juni um 230 000 Barrel auf 1,91 Millionen Barrel pro Tag. Um Engpässen auf dem heimischen Markt entgegenzuwirken, hat Russland in dieser Woche ein Exportverbot für Diesel verhängt. Dieses ergänzt bereits bestehende Beschränkungen für den Verkauf von Benzin und Kerosin ins Ausland. Dichte Rauchschwaden und Flammen steigen nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie in Moskau auf, 18. Juni 2026. Social Media/Reuters

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12. Juli
Die Zeit (Politik)

Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und Kabinett an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Regierungsumbau angekündigt, in dessen Zuge auch Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko ihren Posten räumen werde. Das kündigte Selenskyj auf X an und begründete die Maßnahmen mit einer anvisierten Neuausrichtung der ukrainischen Außenpolitik. Er habe Swyrydenko angeboten, eine »neue und wichtige« Aufgabe bei den Beziehungen zu einem »Schlüsselpartner« der Ukraine zu übernehmen, schrieb Selenskyj ohne Angabe weiterer Details zur Zukunft der Regierungschefin. Swyrydenko ist die zweite ukrainische Ministerpräsidentin seit Beginn des russischen Krieges gegen das Land. Sie löste vor einem Jahr Denys Schmyhal ab, der zunächst das Verteidigungs- und später das Energieministerium übernahm. Die Ökonomin gilt als Vertraute von Andrij Jermak, des langjährigen Leiters von Selenskyjs Stab. Der als engster Vertrauter des Präsidenten bekannte Stabschef wurde im vergangenen November im Zuge einer Korruptionsaffäre im ukrainischen Energiesektor nach monatelangem öffentlichem Druck entlassen. Vor wenigen Wochen musste er zudem vor Gericht erscheinen und saß mehrere Tage in Untersuchungshaft. Persönliche Zuständigkeiten für Schlüsselprojekte geplant Wie Selenskyj auf X mitteilte, wolle er den Beziehungen zu wichtigen Partnern der Ukraine eine höhere Priorität einräumen und »jedem Prioritätsbereich« der Außenpolitik eine »spezifische Person mit erheblicher Erfahrung« zuweisen. Als Beispiele nannte er die anvisierte Zusammenarbeit mit den USA bei der Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen in der Ukraine, ein ukrainisch-europäisches Flugabwehrprojekt, die Bemühungen des Landes um einen EU-Beitritt und die angespannten Beziehungen zu den Nachbarländern Polen und Ungarn. Neben der Neuordnung der Außenpolitik kündigte Selenskyj weiter an, vom anvisierten Regierungsumbau mehr Effektivität in innen- und verteidigungspolitischen Fragen zu erhoffen. Das gelte etwa für den Schutz der Bevölkerung in grenz- und frontnahen Regionen und bei der Versorgung des Militärs mit Waffen und Ausrüstung. Der Präsident kündigte auch weitere personelle Veränderungen an, etwa in Strafverfolgungsbehörden, nannte dazu aber keine weiteren Details. Selenskyj nahm bereits zu Jahresbeginn Personalwechsel in Schlüsselpositionen vor Namen möglicher Nachfolger Swyrydenkos oder neuer Ministerinnen oder Minister nannte Selenskyj nicht. Zuletzt hatte er Anfang des Jahres größere personelle Veränderungen vorgenommen. Damals ernannte er den langjährigen Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zu seinem neuen Stabschef und den als Innovator geltenden damaligen Digitalminister Mychajlo Fjodorow zum Verteidigungsminister. Seitdem hat das ukrainische Militär den Einsatz von Technologien wie KI und Landdrohnen verstärkt. Zugleich ist Fjodorow allerdings als Gegner des Militärchefs Oleksandr Syrskyj bekannt, der von ukrainischen Medien und Militärexperten regelmäßig kritisiert wird, aber als Selenskyj-nah gilt. Der ukrainische Präsident hat seit Amtsantritt 2019 und vor allem nach Beginn des Krieges 2022 immer wieder Personalwechsel in der Regierung, lokalen Verwaltungen und Sicherheitsbehörden vorgenommen. Der Regierungsumbau Anfang dieses Jahres wurde von Beobachtern aber auch als Versuch des Präsidenten bezeichnet, die eigenen Chancen bei einer möglichen Wahl zu erhöhen. Während des Krieges finden in der Ukraine weder Parlaments- noch Präsidentenwahlen statt. Dass Selenskyj bei einer nach Kriegsende anzusetzenden Wahl erneut antritt, gilt als wahrscheinlich.

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12. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Selenskyj kündigt Ablösung von Ministerpräsidentin Swyrydenko an

Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj kündigt Ablösung von Ministerpräsidentin Swyrydenko an Lesezeit: Präsident Wolodymyr Selenskyj  und die bisherige ukrainische Ministerpräsidentin, Julia Swyrydenkodpa Präsident strebt Regierungsumbildung in Kiew an +++ Bericht: Vier Kandidaten für Nachfolge von Swyrydenko +++ Ukraine trifft abermals eine russische Raffinerie +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ablösung von Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko und weitere personelle Änderungen in Kiew angekündigt.  Er danke Swyrydenko für ihre Arbeit und habe ihr eine neue Aufgabe in den Beziehungen zu einem Schlüsselpartner angeboten, teilte Selenskyj am Sonntagnachmittag in den sozialen Medien mit. Er erwarte, dass das Parlament Änderungen in der Regierung zustimme, schrieb Selenskyj weiter. Swyrydenko hatte den Regierungsvorsitz erst vor einem Jahr übernommen. Das Portal „Ukrainska Prawda“ nennt mit Verweis auf Quellen in der Regierung vier Personen, die als Nachfolger Swyrydenkos infrage kommen: Energieminister Denys Schmyhal (der von 2020 bis 2025 schon mal der Regierungsspitze stand), Verteidigungsminister Mychhajlo Fedorow, den Leiter des Energiekonzerens Naftogaz, Serhij Koretskyi, und den Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechhow. Swyrydenko bestätigte in den sozialen Medien ihre Ablösung. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, machte sie deutlich. Selenskyj begründete sein Vorgehen mit einer „überarbeiteten politischen Strategie“. Es gebe „neue Herausforderungen und neue Aufgaben“, so Selenskyj. Konkret sprach er von der Vorbereitung auf einen weiteren Winter mit russischen Angriffen, der Umstrukturierung staatlicher Unternehmen und der Lage in den Front- und Grenzgebieten. Ebenso kündigte der Präsident Veränderungen in der Führung der Strafverfolgungsbehörden an. In den vergangenen Monaten wurde das Vertrauen in den ukrainischen Staat unter anderem durch Korruptionsermittlungen bis in höchste Regierungskreise hinein erschüttert. Die geplanten Änderungen sollen auch die Außenpolitik betreffen. „Für jeden vorrangigen außenpolitischen Bereich wird eine bestimmte Person mit umfangreicher Erfahrung verantwortlich sein, die in der Lage ist, das umzusetzen, worauf wir uns auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs einigen und was das ukrainische Volk erwartet, schrieb Selenskyj. Der ukrainische Präsident erwähnte unter anderem die Herstellung amerikanischer Patriot-Raketen in Lizenz, das Ziel einer EU-Mitgliedschaft und die Beziehungen zu Nachbarstaaten wie Polen. Er danke Swyrydenko für ihre Arbeit und habe ihr eine neue Aufgabe in den Beziehungen zu einem Schlüsselpartner angeboten, teilte Selenskyj am Sonntagnachmittag in den sozialen Medien mit. Er erwarte, dass das Parlament Änderungen in der Regierung zustimme, schrieb Selenskyj weiter. Swyrydenko hatte den Regierungsvorsitz erst vor einem Jahr übernommen. Das Portal „Ukrainska Prawda“ nennt mit Verweis auf Quellen in der Regierung vier Personen, die als Nachfolger Swyrydenkos infrage kommen: Energieminister Denys Schmyhal (der von 2020 bis 2025 schon mal der Regierungsspitze stand), Verteidigungsminister Mychhajlo Fedorow, den Leiter des Energiekonzerens Naftogaz, Serhij Koretskyi, und den Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechhow. Swyrydenko bestätigte in den sozialen Medien ihre Ablösung. Es sei ihr eine Ehre gewesen, die Regierung in dieser schwierigen Zeit zu führen, schrieb sie. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion. Sie sei bereit, dem Land in anderer Funktion auch weiter zu dienen, machte sie deutlich. Selenskyj begründete sein Vorgehen mit einer „überarbeiteten politischen Strategie“. Es gebe „neue Herausforderungen und neue Aufgaben“, so Selenskyj. Konkret sprach er von der Vorbereitung auf einen weiteren Winter mit russischen Angriffen, der Umstrukturierung staatlicher Unternehmen und der Lage in den Front- und Grenzgebieten. Ebenso kündigte der Präsident Veränderungen in der Führung der Strafverfolgungsbehörden an. In den vergangenen Monaten wurde das Vertrauen in den ukrainischen Staat unter anderem durch Korruptionsermittlungen bis in höchste Regierungskreise hinein erschüttert. Die geplanten Änderungen sollen auch die Außenpolitik betreffen. „Für jeden vorrangigen außenpolitischen Bereich wird eine bestimmte Person mit umfangreicher Erfahrung verantwortlich sein, die in der Lage ist, das umzusetzen, worauf wir uns auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs einigen und was das ukrainische Volk erwartet, schrieb Selenskyj. Der ukrainische Präsident erwähnte unter anderem die Herstellung amerikanischer Patriot-Raketen in Lizenz, das Ziel einer EU-Mitgliedschaft und die Beziehungen zu Nachbarstaaten wie Polen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj postet Bilder mehrerer Treffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichte auf der Plattform X Bilder von mehreren Treffen, die am Sonntag stattgefunden haben sollen. Den Anfang machte die scheidende Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko. Es folgten der Energiemanager Serhij Koretskyj, Swyrydenkos Vorgänger Denys Schmyhal, Innenminster Ihor Klymenko und Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow.  Sowohl Koretskyj als auch Schmyhal und Fedorow werden dem Portal „Ukrainska Prawda“ zufolge als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs in Kiew gehandelt. Sowohl Koretskyj als auch Schmyhal und Fedorow werden dem Portal „Ukrainska Prawda“ zufolge als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs in Kiew gehandelt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainische Angriffe auf russische Schiffe Die Ukraine hat nach eigenen Angaben am Sonntag 14 russische Schiffe angegriffen, darunter zehn Tanker. Vier der Ziele seien Fähren gewesen, teilte der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Brovdi, auf Telegram mit. In den vergangenen sieben Tagen seien insgesamt 90 russische Schiffe getroffen worden. Die russische Seite teilte mit, eine ukrainische Drohne habe einen Tanker getroffen, als dieser in den Kanal zwischen Asowschem Meer und Schwarzem Meer einfuhr. Ein durch den Angriff verursachtes Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden und es habe keine Gefahr einer Ölpest bestanden, da das Schiff leer gewesen sei, erklärte Juri Sljusar, Gouverneur der russischen Region Rostow, auf Telegram.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Ukraine greift Raffinerie im Wolgagabiet Samara an Im russischen Gebiet Samara an der Wolga ist offiziellen Angaben nach ein Mann durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen. „Drei Personen wurden verletzt, darunter auch ein Kind“, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew mit. Es gebe Schäden an Wohnhäusern und an einem Industrieobjekt, schrieb er zudem, ohne genauere Angaben dazu zu machen. Dabei handle es sich um die Ölraffinerie in Sysran, berichtete das unabhängige Internetportal „Astra“ nach Auswertung von Bildern und Videos aus sozialen Netzwerken. In der Anlage sind mehrere große Brände zu sehen. Das russische Militär hat eigenen Angaben nach in der Nacht 349 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Größenordnung deckt sich mit den Angriffen der vergangenen Tage. Das russische Militär hat eigenen Angaben nach in der Nacht 349 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Größenordnung deckt sich mit den Angriffen der vergangenen Tage. Die Ukraine hat die Raffinerie in Sysran schon mehrfach attackiert. Zuletzt musste die Anlage mit einer Verarbeitungskapazität von 8,5 Millionen Tonnen Ende Mai nach einem Angriff ihre Arbeit einstellen. Die zum staatlichen Ölkonzern Rosneft gehörende Raffinerie produziert unter anderem Benzin, Diesel und Kerosin. In Russland herrscht wegen der ständigen ukrainischen Angriffe auf die Ölverarbeitungskapazitäten inzwischen ein Treibstoffdefizit. Tankstellen geben Sprit nur noch in begrenzten Mengen aus und die Autofahrer müssen lange anstehen, um überhaupt noch welchen zu bekommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Klitschko: Angriffe auf Kiew sind „schlimmer als je zuvor“ Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko spricht angesichts mehrerer schwerer russischer Luftangriffe in den vergangenen Tagen von einer weiteren Eskalation des Ukrainekriegs durch Moskau. Er habe so etwas seit Kriegsbeginn noch nicht erlebt. „Die Angriffe mit russischen ballistischen Raketen sind schlimmer als je zuvor“, sagte er der Zeitung „Bild am Sonntag“.  Innerhalb einer Woche hat das russische Militär Kiew dreimal schwer aus der Luft angegriffen. Dabei setzte es neben Drohnen auch Marschflugkörper und ballistische Raketen ein. Die Folgen für die ukrainische Hauptstadt sind verheerend. Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt. Die Einschläge haben viele Wohnhäuser in Kiew beschädigt oder ganz zerstört. Die von Kremlchef Wladimir Putin betriebene Eskalation sei auch auf die neue Stärke der Ukraine auf dem Schlachtfeld zurückzuführen, zeigte sich Klitschko überzeugt. Putin stehe so unter Druck, „dass er jetzt offenbar Kiew kaputt bomben will, bevor der Winter beginnt“, sagte der frühere Box-Weltmeister. Klitschko rief die westlichen Partner der Ukraine zu weiteren Hilfen bei der Flugabwehr auf. Gerade beim Abfangen ballistischer Raketen ist Kiew auf Systeme wie die von den USA produzierten Patriot-Komplexe angewiesen. Innerhalb einer Woche hat das russische Militär Kiew dreimal schwer aus der Luft angegriffen. Dabei setzte es neben Drohnen auch Marschflugkörper und ballistische Raketen ein. Die Folgen für die ukrainische Hauptstadt sind verheerend. Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt. Die Einschläge haben viele Wohnhäuser in Kiew beschädigt oder ganz zerstört. Die von Kremlchef Wladimir Putin betriebene Eskalation sei auch auf die neue Stärke der Ukraine auf dem Schlachtfeld zurückzuführen, zeigte sich Klitschko überzeugt. Putin stehe so unter Druck, „dass er jetzt offenbar Kiew kaputt bomben will, bevor der Winter beginnt“, sagte der frühere Box-Weltmeister. Klitschko rief die westlichen Partner der Ukraine zu weiteren Hilfen bei der Flugabwehr auf. Gerade beim Abfangen ballistischer Raketen ist Kiew auf Systeme wie die von den USA produzierten Patriot-Komplexe angewiesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Acht Tote bei russischen Angriffen auf Ukraine Bei russischen Angriffen mit Raketen, Drohnen und Lenkbomben sind in der Ukraine am Samstag acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst X, Russland habe sein Land in der Nacht mit mehr als 120 Drohnen und zwölf Raketen angegriffen.  „Zivile Infrastruktur wurde getroffen, bevor Luftalarm ausgerufen wurde“, erkläre Selenskyj. Er veröffentlichte Videos von Einsatzkräften, die in den Trümmern von Gebäuden nach Verschütteten suchten. In der Hauptstadt Kiew seien Wohngebäude, Büros und eine theologische Lehranstalt beschädigt worden, erklärte der Staatschef. Auch in anderen Landesteilen liefen Bergungseinsätze.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Selenskyj appelliert an Partner bei Umsetzung von Waffenabkommen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt sich für eine raschere Bereitstellung vereinbarter Waffenlieferungen ein. „Ich bereite Änderungen in den diplomatischen Bemühungen der Ukraine vor“, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. „Wir brauchen eine neue Ebene der Zusammenarbeit mit unseren Partnern, um sicherzustellen, dass Vereinbarungen über Waffenlieferungen erfüllt werden.“ Getroffene Abmachungen müssen viel schneller und vollständiger umgesetzt werden. Dies gelte auch für die jüngst mit US-Präsident Donald Trump getroffene Vereinbarung, wonach die Ukraine eine Lizenz zur eigenen Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen erhält. Der Ukraine mangelt es an Munition für ihre Patriot-Systeme, um russische ballistische Raketen abzufangen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Selenskyj will nach Einschlägen bei Kiew Militärs abstrafen Bei einem russischen Raketenangriff gingen vor einigen Tagen nahe Kiew Munitionslager in die Luft – nun will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wyschnewe anzulegen, „doch all diese Vorschriften wurden missachtet“, klagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Plätze in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern aufzubauen. Laut Selenskyj waren für den Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften Leiter zweier Staatsbetriebe verantwortlich. Gegen sie und andere Manager werde ermittelt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Tusk kündigt Bau von Gedenkstätte für UPA-Opfer an Nach der jüngsten Eskalation eines Streits um die Rolle der berüchtigten Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) im Zweiten Weltkrieg hat Polen die Errichtung eines Denkmals für die UPA-Opfer in der Region Wolhynien angekündigt. „In Warschau wird eine Gedenkmauer errichtet, mit einer ewigen Flamme und den Namen aller gefundenen und identifizierten Opfer“, sagte Regierungschef Donald Tusk am Samstag in einer Videobotschaft anlässlich des nationalen Wolhynien-Gedenktags. Polen werde „keines von ihnen vergessen“, sagte Tusk über die Opfer. Nach polnischen Angaben hatte die Ukrainische Aufständische Armee zwischen 1943 und 1945 in Wolhynien Massaker an zehntausenden ethnischen Polen verübt. Historiker sprechen von 70.000 bis 100.000 getöteten Zivilisten. Bei Vergeltungsangriffen sollen bis zu 12.000 Ukrainer getötet worden sein.  Tusk bezeichnete die Gewalttaten der UPA in seiner in Online-Netzwerken verbreiteten Videobotschaft als einen „Völkermord“, begangen von „ukrainischen Nationalisten“. Wolhynien gehörte bis 1939 zu Polen. Durch den Hitler-Stalin-Pakt wurde das Gebiet der ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Heute liegt die Region in der Westukraine. Die UPA gilt in der Ukraine als Gruppe, die für die Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion gekämpft hatte. Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt um die gemeinsame Geschichte war in den vergangenen Wochen eskaliert. Mit der Benennung einer ukrainischen Armeeeinheit nach der UPA sorgte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Ende Mai in Polen für Empörung. Polens rechtsnationaler Präsident Karol Nawrocki entzog Selenskyj daraufhin den Orden des Weißen Adlers, Polens höchste Auszeichnung. Mit Blick auf den von der Ukraine angestrebten EU-Beitritt sagte Polens  Ministerpräsident am Samstag, „das nach dem Zweiten Weltkrieg versöhnte Europa wurde durch die Wahrheit und dadurch möglich, dass die Dinge beim Namen genannt wurden“. Wer dieser Gemeinschaft beitreten wolle, müsse „für diese Wahrheit bereit sein“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Videoaufnahmen aus Sumy veröffentlicht Das ukrainische Zentrum für strategische Kommunikation (SPRAVDI) verbreitet Videoaufnahmen, die den Moment des Einschlags der Gleitbombe in Sumy zeigen sollen. Die Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie Menschen sich zu Boden werfen und so versuchen, sich in Deckung zu bringen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vier Tote durch Gleitbombenabwurf auf Sumy Das russische Militär hat durch den Abwurf von Gleitbomben auf die nordostukrainische Stadt Sumy mindestens vier Menschen getötet. „Darunter ist auch ein Mädchen“, sagte der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobsar, in einem auf seinem Telegramkanal geteilten Video. Weitere sieben Personen mussten demnach verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Video ist ein Bombenkrater im Asphalt und ein zerfetzter Kleinbus in einem Wohngebiet zu sehen. Die örtlichen Behörden warnten vor weiteren Angriffen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland: Ein Seemann getötet Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Schiffe im Asowschen Meer ist nach russischen Behördenangaben eine Person getötet worden. „Ein Seemann auf einem technischen Versorgungsschiff ist ums Leben gekommen“, schrieb Juri Sljusar, Gouverneur der südrussischen Region Rostow, auf Telegram. Verletzte habe es keine gegeben. Eines der in der Bucht von Taganrog angegriffenen Schiffe sei ein Methanol-Tanker.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Elf Verletzte durch russische Angriffe auf Kiew Bei neuen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach offiziellen Angaben mindestens elf Menschen verletzt worden.   Unter den elf Verletzten sei ein Kind, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst X mit. Russland habe in der Nacht mehr als 120 Drohnen gestartet und 12 Raketen abgefeuert, „die Hälfte von ihnen ballistische“. Noch vor dem ersten Sirenenalarm sei „zivile Infrastruktur“ getroffen worden, darunter Wohnhäuser und Bürogebäude.  Selenskyj erklärte, die Armee habe „die meisten“ Flugkörper abgeschossen, „aber nicht die ballistischen“. Er appellierte an die US-Regierung, ihr Versprechen zügig umzusetzen, der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Flugabwehrsystemen zu erteilen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Drohnenangriff auf russische Tanker Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht 21 russische Tanker im Asowschen Meer mit Drohnen angegriffen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Dies sei Teil einer Kampagne, um den russischen Streitkräften in der besetzten Ukraine den Treibstoff zu entziehen. Außerdem seien vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff getroffen worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Verletzte bei Raketenangriff auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut unter Raketenbeschuss geraten. Der Feind habe die Stadt mit ballistischen Raketen angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Anwohnerinnen und Anwohner auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein dpa-Reporter vor Ort berichtete von mehreren Angriffswellen. Mindestens drei Menschen wurden laut Klitschko bei den Angriffen verletzt.  Bei den nächtlichen Attacken sei es in mehreren Bezirken zu Bränden gekommen. Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden. 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