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Dienstag, 24. März 2026
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Stärkste Kraft bei 18- bis 44-Jährigen: Wo die AfD punktet

Medienspektrum

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23. März
ZDF heute

Stärkste Kraft bei 18- bis 44-Jährigen: Wo die AfD punktet

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz:Stärkste Kraft bei 18- bis 44-Jährigen: Wo die AfD punktet von Kathrin Wolff Wären in Rheinland-Pfalz nur 18- bis 44-Jährige an die Urne gegangen, hätte die AfD die Wahl gewonnen. Bei wem die Partei gepunktet hat - ein Überblick in Grafiken. 21 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben in Rheinland-Pfalz die AfD gewählt. Damit ist sie stärkste Partei in der jungen Altersgruppe vor SPD und Linken. Noch mehr Zustimmung bekam sie von den 30- bis 44-Jährigen: In dieser Altersgruppe wählten 25 Prozent die AfD, die CDU folgt auf Platz zwei. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Nur bei den Älteren ab 60 schnitt die AfD mit 13 Prozent deutlich schwächer ab. Nach dem vorläufigen Ergebnis kommt sie in allen Altersgruppen zusammen auf 19,5 Prozent. Mehr Männer als Frauen wählen AfD Laut Forschungsgruppe Wahlen stimmten außerdem deutlich mehr Männer als Frauen für die AfD. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Dieser Trend zeigt sich in allen Altersgruppen. Am höchsten ist der AfD-Wähleranteil mit 29 Prozent bei den 30- bis 44-jährigen Männern, gefolgt von 27 Prozent bei den Männern zwischen 45 und 59. Arbeiter wechseln von der SPD zur AfD Außerdem ist die AfD in der Arbeiterschaft mit 29 Prozent stärkste Partei. Vor fünf Jahren lag hier die SPD mit 41 Prozent noch klar vorn. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. "Der Erfolg der AfD basiert wie auch anderswo auf einem Mix aus Protest, Unzufriedenheit und Überzeugung", analysiert die Forschungsgruppe Wahlen. "Häufig begleitet vom Gefühl der Benachteiligung und ökonomischen Abstiegsängsten werden Politik und Regierende in Bund und Land im AfD-Lager extrem kritisch gesehen. Die AfD ist hingegen für 95 Prozent ihrer Anhänger 'die einzige Partei, die die wichtigen Probleme beim Namen nennt'." Für größere Reformen gebe es kaum Mehrheiten in der Bevölkerung, so Politikwissenschaftlerin Reuschenbach. Es sei unwahrscheinlich, dass "eine Art Befreiungsschlag durchs Land" geht. 23.03.2026 | 9:27 minAfD könnte bei Landtagswahlen im Osten stärkste Kraft werden Die AfD hat ihr Ergebnis in Rheinland-Pfalz mehr als verdoppelt und so gut abgeschnitten wie in keinem westdeutschen Bundesland zuvor. Dass sie die Wahl nicht gewonnen hat, liegt an den älteren Wählerinnen und Wählern. Bei zwei Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern im Herbst könnte sie dagegen auch insgesamt vorn liegen. In Mecklenburg-Vorpommern sahen Umfragen die AfD zuletzt bei 34 bis 35 Prozent. Und in Sachsen-Anhalt gaben in den vergangenen Monaten 39 Prozent an, AfD wählen zu wollen. Die CDU folgt in den Umfragen mit 26 bis 27 Prozent auf Platz zwei. In Mecklenburg-Vorpommern gehe es bei der Wahl um SPD gegen AfD, sagt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. 22.03.2026 | 4:34 minMehr zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz - Analyse Historisches Ergebnis in Rheinland-Pfalz:SPD im Tal der Tränen: Warum Schweitzer verloren hat von Anselm Sternmit Video4:20 - Interview Politologin Reuschenbach:Erkenntnisse aus der Wahl in Rheinland-Pfalz mit Video9:27 Verluste für SPD, Gewinne für AfD:CDU mit Gordon Schnieder gewinnt Wahl in Rheinland-Pfalz von Katrin Meyermit Video2:35- Liveblog CDU deutlich vor der SPD:Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ergebnisse und Reaktionen von Torben Heine, Luise Reinke und Kai Remen

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23. März
ZDF heute

Die Gründe für den Siegeszug der AfD

Wahlerfolg in Rheinland-Pfalz:Die Gründe für den Siegeszug der AfD von Johannes Lieber Fast 20 Prozent in einem westdeutschen Bundesland - das ist ein Rekordwert für die AfD. Bei genauem Hinsehen wird klar: Mit reinem Protest ist das nicht mehr zu erklären. Der Siegeszug der AfD hält weiter an. Wie schon bei der Wahl in Baden-Württemberg vor zwei Wochen, konnte die Partei auch in Rheinland-Pfalz ihr Ergebnis mehr als verdoppeln. Die in Teilen rechtsextreme Partei stößt damit auch in Westdeutschland in neue Höhen vor. In beiden Bundesländern hatten alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD schon vor der Wahl ausgeschlossen. Dem Ergebnis scheint das nicht geschadet zu haben. Langfristig gesehen wird man um die AfD bei diesen Prozenten nicht mehr herumkommen. Alice Weidel, AfD-Bundessprecherin Man werde nicht darum herumkommen, die AfD an der Regierungsarbeit zu beteiligen, sagt Alice Weidel, Bundessprecherin der AfD. Es sei ein Rekordergebnis bei einer Wahl in West-Deutschland. 22.03.2026 | 2:06 minAfD werden mehr Kompetenzen zugeschrieben Lange galt die Partei Beobachtern als reine Protestpartei, die weniger gewählt wurde, um die Probleme der Wählerinnen und Wähler zu lösen. Das hat sich geändert. Im Bereich Bildung halten immerhin acht Prozent der Befragten in Rheinland-Pfalz die AfD für am kompetentesten. Bei der letzten Wahl sah das nur ein Prozent der Wählerinnen und Wähler so. Bildung galt als das wichtigste Thema bei der Landtagswahl. Die Anmutung, dass es besser wird, dass sie es besser können, wird auch mit dieser Partei verbunden. Das konnten wir jahrelang so nicht messen. Karl-Rudolf Korte, Politikwissenschaftler Rein inhaltlich lassen sich die neuen Rekordwerte der AfD aber dennoch nicht erklären. Die Partei sei nach wie vor auch ein "Unmutsaufsauger". Viele verbänden mit der Partei die "Erwartung, dass das Etablierte abgelöst wird", so Korte. Die AfD erzielt in Rheinland-Pfalz das bisher beste Ergebnis in einem westlichen Bundesland. In Kaiserslautern holt die Partei sogar die meisten Zweitstimmen. Warum? 23.03.2026 | 2:22 minAfD bei Jungen stärkste Kraft Stark war die AfD in Rheinland-Pfalz unter anderem bei den 18- bis 24-Jährigen. Hier wurde sie mit 21 Prozent stärkste Kraft, knapp vor den Linken und der SPD. In Baden-Württemberg konnten die Grünen in dieser Wählergruppe mit deutlichem Vorsprung gewinnen. Politikwissenschaftler Korte erklärt das mit der Ampel-Regierung, die in Rheinland-Pfalz bis zuletzt an der Macht war. Laut der Einschätzung des Experten blieben den "Jungen" kaum Optionen um die Regierung "abzustrafen". Das ist nicht völkisch, das ist einfach Protest. Karl-Rudolf Korte, Politikwissenschaftler Punkten konnte die Partei zudem bei den Arbeitern. Mit 29 Prozent holte die Partei im klassischen SPD-Klientel die meisten Stimmen. Wie schon bei anderen Wahlen hat es die AfD auch in Rheinland-Pfalz geschafft, besonders viele Nichtwählerinnen und -wähler zu gewinnen. 23 Prozent der Menschen, die die AfD gewählt haben, blieben beim letzten Mal zuhause. Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern steht unter anderen Vorzeichen als in Rheinland-Pfalz, sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig. Es gehe um die SPD gegen die AfD. 22.03.2026 | 4:34 min(Noch) Keine Machtoption? Trotz aller Zugewinne ist die Partei bisher in allen Parlamenten zum Zuschauen verdammt. Die einzige Machtoption scheint bisher eine absolute Mehrheit. Davon ist die AfD, zumindest in Westdeutschland, noch weit entfernt. Die Strategie der AfD-Spitze ist es deshalb, der CDU eine Zusammenarbeit anzubieten. Die Merz-Partei würde "strategisch immer wieder den gleichen Fehler" machen, so Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD am Wahlabend. Die CDU in Rheinland-Pfalz kann sich freuen. Die Partei habe ein "starkes Ergebnis" eingefahren, sagt Generalsekretär Carsten Linnemann. "Ein richtig starker Wahlkampf" sei es gewesen. 22.03.2026 | 2:19 minCDU lehnt Zusammenarbeit ab Nach der Wahl gehe die Partei immer wieder mit Grünen und SPD zusammen, obwohl sie vorher verspreche, dass "Links" vorbei sei. Damit lasse die CDU "ihre eigene Wählerschaft abschmelzen", so Baumann weiter. In der CDU scheint man sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Am Wahlabend ließ CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann die Vorschläge von AfD-Mann Baumann unkommentiert. Eher wegignorieren, als mitregieren also. - Grafiken Landtagswahl in Rheinland-Pfalz:Stärkste Kraft bei 18- bis 44-Jährigen: Wo die AfD punktet von Kathrin Wolffmit Video2:39 - Interview Politologin Reuschenbach:Erkenntnisse aus der Wahl in Rheinland-Pfalz mit Video9:27 Gesellschaft | Volle Kanne:Wahl in Rheinland-Pfalz: Was sagt Berlin? Video4:42AfD legt stark zu:Chrupalla: Bestes Ergebnis im Westen Video2:45

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23. März
taz (Öko & Co)

AfD-Ergebnis in Rheinland-Pfalz: Mainz ist leider nicht Gommern

AfD-Ergebnis in Rheinland-Pfalz: Mainz ist leider nicht Gommern Die AfD hat sich auch im Westen trotz ihrer Radikalisierung bei fast 20 Prozent etabliert. Ausgerechnet im Osten verliert sie jetzt. Im vorläufigen Endergebnis lag die AfD mit 19,5 Prozent dann doch einen halben Prozentpunkt unter den eigenen Erwartungen. Dem Spitzenkandidaten Jan Bollinger war das nach außen hin allerdings herzlich egal: „Das ist mit Abstand das beste Ergebnis der AfD im Westen“, sagte er vor dem Mainzer Landtag. Ganz so rekordverdächtig ist das Ergebnis aber gar nicht, denn zwei Wochen zuvor hat die AfD diesen Rekord mit 18,8 Prozent in Baden-Württemberg schonmal gebrochen – der Abstand ist eher klein. Auch wenn die Partei bei beiden Landtagswahlen unter ihren Erwartungen lag, zeigt sich: Die AfD kann ihr Potenzial im Westen derzeit voll ausnutzen und sich trotz Radikalisierung und Verbindungen zu extrem rechten Organisationen weiter normalisieren. Das verdankt sie einer krisenhaften Weltlage und schwächelnden Wirtschaft dank der Kriege zweier AfD-Freunde: Wladimir Putin und Donald Trump. Bei Letzterem kommt auch noch dessen Zollpolitik hinzu. Den AfD-Wähler*innen scheint es egal zu sein, dass Autokraten und Oligarchen für ihre Misere verantwortlich sind. Sie wählen den Autoritarismus und die vermeintlich einfachen Antworten auf komplexe Fragen: Ausländer*innen, Sozialhilfeempfänger*innen, grüne sowie linke Eliten seien schuld. Nach mehreren Jahrzehnten Neoliberalismus und gewachsener Ungleichheit im Zuge eines deregulierten Kapitalismus profitiert absurderweise die marktradikal ausgerichtete AfD von Alice Weidel. Auch in Rheinland-Pfalz: Tatsächlich hat die AfD die Anzahl ihrer Mandate vervierfacht. Im neuen Landtag wird sie künftig mit 24 statt 6 Abgeordneten sitzen. Bollinger kündigte bereits am Montag an, als Erstes einen Untersuchungsausschuss zur Coronapandemie einzuberufen – mit Spezialerkenntnissen gegen die Mainstream-Wissenschaft. Das kann die Partei nun aus eigener Kraft. Stark bei Arbeiter*innen und Jungen Ansonsten verfestigen die Ergebnisse aus Rheinland-Pfalz die Erkenntnisse, die man auch schon in Baden-Württemberg gewinnen konnte: Die AfD schneidet stark ab bei Arbeiter*innen (39 Prozent) und profitiert vom Rechtskurs der übrigen Parteien. Viele ihrer Wähler*innen lassen sich von Fakten oder Parteikrisen nicht beeindrucken. Der auch in Rheinland-Pfalz grassierende AfD-Filz war vielen Wähler*innen wurscht: Laut Nachwahlbefragung von Infratest dimap sagten 16 Prozent, dass es sie ärgere, wenn AfD-Politiker*innen Angehörige von Parteifreunden in ihren Büros beschäftigten. Und auch in Rheinland-Pfalz zeigt sich mal wieder, dass 79 Prozent der AfD-Wähler*innen Abstiegsängste haben – 30 Prozent davon beurteilen ihre wirtschaftliche Lage derzeit als „schlecht“. Stark ist die AfD bei jungen Menschen: Bei 18- bis 24-Jährigen erreichte sie 21 Prozent (vor der SPD mit 19 Prozent und der Linken mit 16 Prozent). Die größten Erfolge erzielt die AfD allerdings weiter in der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren – 26 Prozent. Bei Frauen holte die Partei 16, bei Männern 24 Prozent. Den Erfolg bei jungen Menschen, der für die Partei auch ein Versprechen für die Zukunft ist, erklärte Jan Bollinger so: „Junge Menschen informieren sich stärker über soziale Medien, wo nicht so viel eingeordnet wird, sondern wo sich viele eben selbst Informationen zusammentragen und sich ein eigenes Bild machen.“ Man könnte ergänzen: wo ohne Fakten Lügen und falsche Versprechen leicht verfangen. CDU + Rechtsruck = AfD-Normalisierung Vorwürfen, die AfD könne in der Opposition nichts bewirken, konnte Bollinger allerdings mit Argumenten widersprechen, die insbesondere der Union weh tun sollten: „Die Themen haben wir doch schon gesetzt. Wenn die CDU von Migrationswende redet und wenn [der künftige CDU-Ministerpräsident Gordon] Schnieder von Messerkriminalität als importierter Kriminalität redet, sind das die Themen, die wir seit Jahren ansprechen.“ Damit trifft Bollinger einen wundern Punkt: Die Union gibt mit ihrer bundespolitischen Themensetzung – etwa rassistischen Stadtbilddebatten und populistischen Zuspitzungen im Wahlkampfendspurt – seit Jahren der AfD recht. Über Bande regiert die Partei praktisch mit. Obwohl das wahrlich keine neue politikwissenschaftliche Erkenntnis ist und zudem selbst von der unionseigenen Konrad-Adenauer-Stiftung schon in eine Studie gegossen wurde, muss man sich fragen, ob das auch in der Führungsebene der Union angekommen ist. Die AfD Rheinland-Pfalz wolle nun die Präsenz in der Fläche ausbauen und viele Wahlkreisbüros anmieten, um „nah bei den Menschen zu sein“, sagte Bollinger. Die Partei setze dabei darauf, leerstehende Gaststätten in Dörfern anzumieten, um präsent zu sein. Ein entsprechendes Positionspapier des AfD-Netzwerkers und Vize-Landeschefs Sebastian Münzenmaier liegt der taz vor. Im „Strategiepapier ländliche Raumnahme“ kündigt er an, das Konzept in der nächsten Legislatur ausbauen zu wollen. Man wolle die Dörfer erobern und in jedem Wahlkreis ein „multifunktionales Zentrum“ in ehemaligen Gaststätten, Discotheken oder Weingütern einrichten. Das Ziel ist weitere Normalisierung: Geselligkeit und Kennenlernen sollen im Vordergrund stehen – Bratwurst, Bier und Wein statt langer politischer Reden. Die ersten dieser AfD-Kneipen gibt es schon – sie stoßen auf Zuspruch, aber auch auf entschiedenen Widerstand. Schmerzhafte Niederlagen im Osten Ein unaufhaltsamer Siegeszug der AfD ist damit aber längst nicht ausgemacht, auch nicht mit Blick auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland. Tatsächlich gab es ausgerechnet im Osten diesen Sonntag auch schmerzhafte Niederlagen für die Partei – nämlich bei den Kommunalwahlen. Vor der eigenen Haustür möchte man offenbar dann doch keine Rechtsextremen in Verantwortung. Die AfD verlor bei den Landratswahlen im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis die Stichwahl – wie zuletzt eigentlich überall auf kommunaler Ebene. Und in Sachsen-Anhalt wurde ein AfD-Kandidat regelrecht deklassiert: In der 10.000-Einwohner-Kleinstadt Gommern kam der Amtsinhaber auf 87,1 Prozent der Stimmen, der AfD-Kandidat nur auf 12,9 Prozent. Die Bürger in Gommern feierten den Erfolg ihres offensichtlich beliebten Ortsbürgermeisters Jens Hünerbein mit einem Plakat, das auch eine Spitze gegen den AfD-Kandidaten Anders Rau enthielt, der unter anderem mit Kokainmissbrauch und Pornovideos auf sich aufmerksam gemacht hatte. Und so hängt nun im Jerichower Land ein Transparent mit der Aufschrift: „Kein Rauer Wind in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern! Wir gratulieren Jens Hünerbein zur Wiederwahl als Bürgermeister!“ Der Rechtsextremismus-Experte David Begrich aus Magdeburg fand das durchaus bemerkenswert. Er sagte der taz dazu: „Gommern wählt weniger AfD als Rheinland-Pfalz. Im Westen setzt sich der Normalisierungsprozess fort mit Ergebnissen, die es vor zehn Jahren auch im Osten gab. Hier wiederum setzt nun eine Differenzierung ein: Bei Landrats- und Kommunalwahlen schauen die Leute ganz genau hin, wen sie wählen.“ Das gelte es auch für die Landtagswahl im Hinterkopf zu behalten, so Begrich – „in Gommern zeigt sich: Die AfD kann nicht Stroh zu Gold spinnen“. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. 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23. März
Tagesschau

AfD-Rekord in Rheinland-Pfalz: "Der kleine Osten im Westen"

AfD-Rekord in Rheinland-Pfalz "Der kleine Osten im Westen" Die AfD hat in Rheinland-Pfalz ihr bestes Landtagswahl-Ergebnis in Westdeutschland erzielt. Besonders erfolgreich war sie in der Südwestpfalz. Die Region leidet unter dem Wegfall von Arbeitsplätzen. "Laden zu vermieten" steht in schwarzer Schrift auf einem magentafarbenen Schild. Es hängt an einer Schaufensterscheibe eines schon länger leer stehenden Ladenlokals. Das Schild wirkt wie ein Farbklecks in einer an vielen Stellen recht tristen Innenstadt. Eine verlassene Apotheke, fehlende Fensterscheiben in einem ehemaligen Fabrikgebäude, unbewohnte Mietskasernen: Es sind Schlaglichter des Strukturwandels, mit dem die hoch verschuldete Stadt Pirmasens in der Südwestpfalz kämpft. Am Morgen nach der Wahl steht Lutz Wendel auf dem Exerzierplatz in Pirmasens. In der Stadt leben heute etwa 40.000 Menschen. Der 65 Jahre alte AfD-Politiker hat zwar den Einzug in den neuen rheinland-pfälzischen Landtag verpasst, holte in der Stadt aber mit 32,2 Prozent der Stimmen eines der besten Ergebnisse für seine Partei in einer Kommune. Verzicht auf die "üblichen Versprechungen"? "Wir sind sozusagen hier im kleinen Osten im Westen und wir sind gekommen, um zu bleiben", sagt Wendel und grinst. Er sei besonders stolz, dass die Wählerinnen und Wähler ihm in seiner Heimatstadt und den Dörfern drumherum ein schönes Ergebnis beschert hätten. "Also ich war ganz schön fertig, als ich gestern Abend die ganzen Nachrichten gesehen habe und habe sicherheitshalber dann das Telefon ausgemacht." Am Montagmorgen habe er erstmal ausgeschlafen und dann im Handwerksbüro bei einem Kaffee die Nachrichten gelesen. Als Grund für den Erfolg der AfD in Pirmasens sieht er die Bürgernähe und den Verzicht auf die "üblichen Versprechungen". Als Installateur und Handwerksmeister sei er nahe an den Bürgern und kenne deren Probleme. Schuhindustrie hat Bedeutung verloren Die Gegend um Pirmasens leidet unter dem Wegfall von Arbeitsplätzen und ganzen Industriezweigen. In den 1960er-Jahren wurde hier jeder zweite Straßenschuh in Deutschland hergestellt. Fast 300 Schuhfabriken gab es damals, doch die goldenen Zeiten in der Stadt sind lange vorbei. Inzwischen sind nur noch wenige Firmen hier ansässig. Das hat auch die AfD erkannt und für sich genutzt, sagt der Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Jan Bollinger: "Das trifft eben die Arbeiter. Und das sind oft Leute, die nicht so viel Geld haben. Die werden auch getroffen von der Erhöhung der Spritpreise. Die sehen das Stadtbild, die können sich nicht vor der Realität verstecken in irgendwelchen netten Vororten. Und deshalb haben diese Menschen erkannt, dass die AfD die einzige Partei ist, die bei diesen Problemen Abhilfe schaffen kann und wird." AfD mobilisiert besonders viele Nichtwähler Die AfD hat bei dieser Wahl Wähler aus allen Parteien hinzugewonnen. Die mit Abstand größte Gruppe, die hinzugekommen ist, waren aber 66.000 Nichtwähler. Aus Sicht von Bollinger ist das ein Zeichen dafür, dass die anderen Parteien sich in der Region nicht genug engagieren. "Die sind jetzt wieder Teil des demokratischen Wettbewerbs, weil sie mit der AfD wieder eine Alternative haben und ich ermutige die anderen, das auch zu machen. Ich glaube, dass ein Teil der Politikverdrossenheit eben daraus resultiert, dass die anderen Parteien weit weg von den Wählern sind und von ihren Problemen." AfD sieht sich in Zuhörer-Rolle Zu dem Schluss kommt auch Wirtschaftsprofessor Daniel Stenger von der Hochschule Kaiserslautern: Der AfD sei es insbesondere in der Westpfalz gelungen, Menschen das Gefühl zu geben, dass sie sich um sie kümmere: "Das, was sie sehr erfolgreich gemacht haben, ist: Auf dem Land in die Dörfer reingehen, dort mit den Menschen ins Gespräch gehen, sodass dort zum ersten Mal seit Jahren wieder das Gefühl entstanden ist: Hier ist jemand, der mir zuhört, hier ist jemand, der mich ernst nimmt in meinen Sorgen und Ängsten." Die Strategie sei dabei ähnlich wie auf Social Media beim sogenannten "Influencer-Marketing": Es komme darauf an, einzelne Personen von sich zu überzeugen, die ein hohes Ansehen im Ort haben: "Wenn ich es schaffe, die Meinungsführer im Dorf auf solche Veranstaltungen zu ziehen, also jemanden von der Feuerwehr oder vom Turnverein, und die mit meinen Ideen in Berührung bringen kann, dann tragen die das in die Vereine und ihre Familien." Auf diese Weise würden ganze Wählergruppen für die AfD neu erschlossen. Eine wichtige Rolle spiele dabei, dass die Menschen das Gefühl haben, jemand nehme sich ihrer Sorgen und Probleme an. "Ob das dann wirklich so ist, dass sie gesehen werden, ist die andere Frage. Aber das Marketing-Instrument ist, dass man mit Menschen in den Dialog kommt, ist etwas, was die Parteien als Lehre aus dieser Wahl mitnehmen sollten, dass man diesen Bereich nicht einfach der AfD überlassen sollte", so Stenger. Menschen in Pirmasens fordern Lösungen In der Innenstadt von Pirmasens wollen am Tag nach der Landtagswahl nur wenige Menschen über den Erfolg der AfD vor Ort sprechen. Diejenigen, die sich äußern, wollen ihren Namen nicht im Internet oder im Fernsehen lesen. Ein älterer Mann mit weißgrauen Haaren und selbsttönender Brille sagt, er sei etwas entsetzt, er könne die Entscheidung der AfD-Wähler nicht nachvollziehen. "Wir haben viele Leute, die sich vielleicht ärgern, dass so viel versprochen wird von der Politik und Vieles nicht gehalten wird. Irgendwann läuft das Fass mal über", sagt der Mann. Besser würde es mit der AfD eher nicht werden. Von den großen Parteien wie CDU und SPD fordert er: "Das, was gemacht werden muss, auch durchsetzen, auch wenn sie vielleicht in vier Jahren nicht mehr gewählt werden. Unbequeme Dinge machen, die uns aber zum Nutzen sind, damit sich in unserem Land endlich wieder was bewegt."

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23. März
FAZ (Politik)

21 Männer, drei Frauen: Wer sind die Abgeordneten der AfD?

21 Männer, drei Frauen : Wer sind die Abgeordneten der AfD? Die AfD verpasst in Rheinland-Pfalz die Zielmarke 20 Prozent, ist aber erheblich gestärkt. Nun will die Partei für mehr Verankerung vor Ort sorgen. Was AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger am Wahlabend vor dem Mainzer Landtag im Gespräch mit der F.A.Z. noch als großen Sieg feiert, sieht am Morgen danach nicht mehr ganz so glamourös aus. Konkrete Auswirkungen hat die Zahl zwar nicht, aber psychologisch spielt sie für die AfD eine große Rolle: 20 Prozent. Nie hat man sie bei einer Landtagswahl in Westdeutschland erreicht, und auch in Rheinland-Pfalz ist man im Lauf des Abends unter die Marke gefallen, nachdem man zunächst darüber lag. Bei der Bundestagswahl 2025 hatte man sie übersprungen. „Ich bin der Meinung, 20 Prozent hätten wir holen müssen“, sagt Damian Lohr, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag, am Montagmorgen. Ziel verfehlt, er jubele darüber nicht. Lohr gilt im Landesverband als rechte Hand von Sebastian Münzenmaier, jenem Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, der viele Fäden in der Hand hat. Am Telefon spricht Münzenmaier von einem „sehr, sehr großen Erfolg“. Doch fragt man ihn danach, ob Spitzenkandidat Bollinger, bislang Fraktionschef, mit den 20 Prozent eher gestärkt oder geschwächt sei, sagt er: „Die Zwei vorne wäre schon wichtig gewesen, das Reißen dieser Wegmarke hatten wir uns vorgenommen.“ Zwar betont Münzenmaier, er wolle vom Spielfeldrand aus keine Tipps geben, doch ist jedem in der Landes-AfD klar, dass sein gehobener oder gesenkter Daumen in der Partei vieles ermöglichen oder verhindern kann. Langjährige Wegbegleiter Münzenmaiers halten Bollinger eher für eine Übergangs- als für eine echte Führungsfigur. Im Wahlkampf trat er mit einfacher Sprache und greifbaren Forderungen auf, einem „Abschiebeflughafen“ im Hunsrück etwa, an dem „die Startbahnen glühen“ sollen. Reizworte wie „Remigration“ aber sind nicht in seinem Repertoire. Die neue Fraktion dürfte Bollingers Position vorerst stärken Die 24 Abgeordneten, die nun in den Landtag einziehen, dürften die Position von Bollinger vorerst stärken, denn er selbst hatte großen Einfluss auf die Liste. Es sind 21 Männer und drei Frauen, einige kommen aus Stadträten, andere aus Mitarbeiterbüros von AfD-Abgeordneten. Das Spektrum ist groß. Es beginnt ganz rechts bei Politikern wie Joachim Paul. Er ist einer der Erfahrensten in der Fraktion, ließ immer wieder erkennen, auch selbst Führungsansprüche zu haben. Er wollte zur Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen antreten, was ihm vom Wahlausschuss der Stadt untersagt wurde. Die Grundlage: Einem Bericht des Verfassungsschutzes zufolge soll er den rassistischen „White Power“-Gruß gezeigt und dafür von Parteiämtern gesperrt worden sein. Publiziert hat er im neurechten und burschenschaftlichen Umfeld. Dieses spielt auch für Münzenmaier und Lohr, einst Bundesvorsitzender der früheren AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“, eine große Rolle. Beide verlieren über Paul nach der Wahl kein schlechtes Wort, man lobt ihn als profilierten Bildungspolitiker. Auch der bisherige Landesparteisprecher Robin Classen ist ein Hoffnungsträger, er wird als christlich geprägt und weit rechtsstehend beschrieben. Er selbst sieht sich auf Bollinger-Linie und sagt ihm die volle Unterstützung zu, sollte es zu Kampfkandidaturen kommen. Von diesen ist zunächst nicht auszugehen. Denn die meisten AfD-Abgeordneten haben kaum etwas vorzuweisen und hängen am Tropf Bollingers. Der frühere Fraktionsvorsitzende Michael Frisch, der im Lauf der vergangenen Legislatur von Bollinger aus dem Amt gedrängt wurde, sagt der F.A.Z. gegenüber abfällig, es handele sich größtenteils um „drittklassige Stammtischpolitiker“, weitgehend nach Gefolgsamkeit aufgestellt. Gemeint sein dürfte etwa Bernhard Cürten, der in einem Interview im Wahlkampf auf die Frage antwortete, ob auch Deutsche mit Migrationshintergrund abgeschoben werden sollen: „Ja, warum denn nicht?“ Man könne Pässe vergeben und auch wieder entziehen. Der F.A.Z. gegenüber will er sich falsch verstanden wissen, er habe darauf hinweisen wollen, dass Syrer nun zu Hause gebraucht würden. Zwischen „Nürnberg 2.0“-Posts und Regierungserfahrung Benedikt Haupt, der auf Facebook täglich polemisiert und einst „Nürnberg 2.0“ – also eine Neuauflage der Nürnberger Prozesse – für Grünen-Politiker forderte, ist ebenfalls neu im Landtag. Heute nennt er das „etwas unglücklich“ und sagt, er hätte wohl noch einen Zwinkersmiley dahintersetzen sollen. Andere Abgeordnete stammen aus dem Umfeld der stellvertretenden Landeschefin Nicole Höchst, die einst sagte, die Hitlerjugend habe „gegen rechts gekämpft“. Ideologische Konflikte sind nicht ausgeschlossen, denn ob jeder in der Fraktion einen völkischen Sound hinnehmen möchte, ist fraglich. Ralf Schönborn, auf Listenplatz 4 eingezogen, teilte vor Jahren mit, er habe auch mit einem Eintritt bei den Grünen geliebäugelt, aus Umweltverbundenheit, und halte nichts von Radikalität. Eine der drei Frauen in der Fraktion ist Ulrike Beckmann, die Mutter von Damian Lohr. Eine andere ist Catalina Monzon, erst seit 2023 in der AfD und nach eigenen Angaben wegen der Corona-Pandemie dort gelandet. Mehr Regierungserfahrung als alle seine Fraktionskollegen bringt Michael Büge mit, früherer Staatssekretär der CDU. In der Partei wird wertschätzend über ihn geredet, manch einer verspricht sich von Büge einen Professionalisierungsschub. Ist er einer, der es ausnutzen könnte, wenn Bollinger mal schwächelt? Oder wäre Büge den Hardlinern zu zahm? Klar ist, dass die AfD ihren Mobilisierungskurs fortsetzen will. In einem Strategiepapier Münzenmaiers von Anfang März, das der F.A.Z. vorliegt, wird beschrieben, dass Vor-Ort-Präsenz für den Landesverband entscheidend sei. Das Zielbild: „Sympathisches und positives Image. Macher statt nur Dagegen-Partei.“ Überall dort, wo es „starke und aktive“ Mitgliedschaft, gute Wahlergebnisse und eine geeignete Immobilie gebe, soll diese gekauft und zu einem Treffpunkt gemacht werden. Bis 2029 solle es pro Wahlkreis ein solches Zentrum geben. Viel Fraktionsgeld soll mittelbar in die Partei fließen. In dem Papier steht, dass Abgeordnete für Mieten aufkommen sollen. Der zuletzt in Gauersheim eingerichtete Stammtisch ist das große Vorbild. Die Herausforderung für das neue Personal wird es sein, vom Abgrenzungsmodus in den Gute-Laune- und Kümmerer-Modus zu wechseln. Ob Bollinger, der auf Bühnen eher Härte als Wärme verkörpert, dieses Konzept mit Leben füllen wird? Daran will er keine Zweifel aufkommen lassen. Die Gauersheim-Strategie sei richtig, sagt er. „Und jetzt können wir eine ganz andere Manpower auf die Straße bringen.“

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22. März
ZDF heute

Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen

Landtagswahl in Karten:Rheinland-Pfalz: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen von L. Billmayer, R. Meyer, M. Ries, M. Zajonz Wie haben die Parteien und Kandidierenden bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abgeschnitten? Das vorläufige Ergebnis nach Wahlkreis- und Landesstimmen in Grafiken. Wen haben die Menschen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in den Wahlkreisen gewählt? In den nachfolgenden Karten und Tabellen können Sie das Ergebnis nach Wahlkreis- und Landesstimme sehen. Rheinland-Pfalz: Karte mit Wahlkreisstimmen Mit der unten gezeigten Wahlkreisstimme werden einzelne Kandidierende gewählt, die den Wahlkreis im Landtag repräsentieren sollen. Sie entspricht der Erststimme bei Bundestagswahlen. Wer die meisten Wahlkreisstimmen erhält, gewinnt das Direktmandat. Tippen Sie auf einen Wahlkreis, um detaillierte Ergebnisse aus Ihrer Region zu sehen. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Rheinland-Pfalz: Karte mit Landesstimmen Mit der Landesstimme können Parteien gewählt werden. Sie entspricht der Zweitstimme bei der Bundestagswahl und ist dementsprechend entscheidend für die Zusammensetzung des künftigen Landtags. Mit ihrer Hilfe wird bestimmt, welche Parteien wie viele Sitze bekommen. Berücksichtigt werden dabei aber nur Parteien, die mindestens fünf Prozent der Stimmen erhalten haben. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Rheinland-Pfalz: Ausführliche Ergebnisse der Landtagswahl 2026 Wie stark die antretenden Parteien und Kandidierenden in Ihrem Wahlkreis abgeschnitten haben, finden Sie in folgender Tabelle - sowohl für die Wahlkreis- als auch Landesstimme in Rheinland-Pfalz. Mit der Suchfunktion können Sie nach Ihrem Wahlkreis, Ihrer Gemeinde oder bestimmten Kandidierenden suchen. Der passende Wahlkreis wird dann in der Tabelle angezeigt. Eventuell müssen Sie durch die Ergebnisseiten klicken, wenn es zum Beispiel mehrmals dieselben Namen gibt. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Hinweis: In der ersten Version des Vorschaubildes zu diesem Artikel wurden auf einer leeren Karte ohne Ergebnisse nicht die Umrisse der Wahlkreise der Landtagswahl gezeigt, sondern die der vergangenen Bundestagswahl. Das wurde korrigiert. Mehr zur Wahl in Rheinland-Pfalz Verluste für SPD, Gewinne für AfD:CDU mit Gordon Schnieder gewinnt Wahl in Rheinland-Pfalz von Katrin Meyermit Video2:35- Liveblog CDU deutlich vor der SPD:Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ergebnisse und Reaktionen von Torben Heine, Luise Reinke und Kai Remen Landtagswahl am 22. März:Die Spitzenkandidaten zur Wahl in Rheinland-Pfalz von Marion Geigermit Video2:42Programme zur Landtagswahl am 22. März:Welche Parteien in Rheinland-Pfalz zur Wahl stehen von Michael Kniessmit Video31:29

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