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Sonntag, 16. August 2026
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Nato-Einsatz: Mutmaßlich russische Drohne über Rumänien abgefangen

Medienspektrum

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16. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Nato-Einsatz: Mutmaßlich russische Drohne über Rumänien abgefangen

Ein F-18-Kampfjet hat im Rahmen eines Nato-Einsatzes eine Drohne abgeschossen, die illegal in den rumänischen Luftraum eingedrungen war. Es sei das vierte unbemannte Flugobjekt, das in diesem Jahr über dem Land abgeschossen worden sei, teilte das rumänische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Ein Sprecher des Nato-Militärhauptquartiers, US-Oberst Martin O'Donnell, sagte, die Drohne scheine russisch zu sein. Die weiteren Untersuchungen zu dem Vorfall dauerten jedoch an. Das rumänische Verteidigungsministerium machte seinerseits keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Sie sei vom Radar erfasst worden, als sie aus der benachbarten Republik Moldau 24 Kilometer nördlich der südostrumänischen Stadt Galati in den rumänischen Luftraum eingedrungen sei. Der F-18-Jet, der zu einem in Rumänien stationierten spanischen Nato-Kontingent gehört, habe Radarkontakt mit dem Ziel hergestellt und die Erlaubnis zum Eingreifen erhalten, hieß es in der Erklärung des Ministeriums. Die Drohne sei um 05.01 Uhr Ortszeit sicher abgeschossen worden. Trümmerteile seien offenbar in einem unbewohnten Gebiet zwischen zwei Dörfern niedergegangen. Das Nato- und EU-Mitglied Rumänien hat eine 614 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine. In den vergangenen vier Jahren hat das Land wiederholt Verletzungen seines Luftraums durch russische Drohnen sowie treibende Minen im Schwarzen Meer gemeldet. Erst Anfang Juli hatten rumänische F-16-Piloten erstmals drei russische Drohnen abgeschossen, die in den nationalen Luftraum eingedrungen waren. Seit Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine hatte es zuvor Dutzende solcher Vorfälle gegeben. Im Mai war eine russische Drohne bei einem nächtlichen Angriff auf die benachbarte Ukraine in einen Wohnblock in Galati gestürzt und hatte zwei Menschen verletzt.

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16. August
Die Zeit (Politik)

Nato: Spanischer Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab

Ein spanischer Nato-Jet hat über Rumänien eine Drohne vom Himmel geholt. Registriert wurde das Flugobjekt am frühen Sonntagmorgen beim Einflug aus dem moldauischen Luftraum, nur 17 Minuten später setzte eine F-18 den Abschuss um – ein Ablauf wie aus dem Air-Policing-Playbook, nüchtern protokolliert und doch politisch hoch aufgeladen. Die Trümmer gingen mutmaßlich auf unbewohntem Gelände im Bezirk Galați nieder, während das rumänische Verteidigungsministerium zur Herkunft der Drohne auffällig wortkarg blieb – was in Zeiten permanenter Grenzverletzungen fast schon als eigenes Framing durchgeht. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ein: russische Drohnentrümmer in Rumänien, ein Treffer auf ein Hochhaus in Galați, erstmals abgeschossene russische Drohnen durch rumänische F-16 im Juli und nun der nächste Alarm an der Nato-Ostflanke. Dahinter steht der größere geopolitische Soundtrack dieses Konflikts: Russlands fast tägliche Angriffe auf die Ukraine, die nervöse Nato-Luftraumüberwachung von Rumänien bis ins Baltikum und die bittere Erkenntnis, dass der Krieg längst nicht mehr nur im Frontbericht, sondern auch im europäischen Hinterhof surrt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Ein spanischer Kampfjet hat im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung eine Drohne über Rumänien abgeschossen. Die Drohne sei am Sonntagmorgen um 4.44 Uhr aus dem moldauischen Luftraum kommend über Rumänien registriert worden, teilte das rumänische Verteidigungsministerium in den sozialen Medien mit. Um 5.01 Uhr sei der Abschuss durch das Kampfflugzeug vom Typ F-18 erfolgt. Die Trümmer seien vermutlich im Bezirk Galați über unbewohntem Gelände abgestürzt. Das Ministerium machte keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Der EU- und Nato-Staat Rumänien hat eine mehr als 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. In Rumänien wurden im Grenzgebiet bereits mehrfach russische Drohnentrümmer geborgen. Ende Mai hatte eine russische Drohne im Zuge eines Angriffs auf die Ukraine in der grenznahen rumänischen Stadt Galați auch ein Hochhaus getroffen, zwei Menschen wurden verletzt. Im Juli schossen rumänische F-16-Kampfjets erstmals drei russische Drohnen ab. Auch in anderen Staaten der Nato-Ostflanke gab es bereits Fälle, in denen russische oder fehlgeleitete ukrainische Drohnen den Luftraum von Mitgliedsstaaten des Verteidigungsbündnisses verletzten. Erst am Freitag schoss ein italienischer Eurofighter über Lettland eine Drohne vom Himmel. Größere Nato-Staaten unterstützen Rumänien wegen des Ukrainekriegs bei der Luftraumüberwachung. In den baltischen Staaten übernehmen sie abwechselnd die Luftraumüberwachung der Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfjets besitzen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen Russlands Angriffskrieg. Fast täglich greift Russland das Nachbarland mit Drohnen und Raketen an.

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16. August
Die Zeit (Politik)

Nato: Spanischer Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab

Ein spanischer Nato-Jet hat über Rumänien eine Drohne vom Himmel geholt. Registriert wurde das Flugobjekt am frühen Sonntagmorgen beim Einflug aus dem moldauischen Luftraum, nur 17 Minuten später setzte eine F-18 den Abschuss um – ein Ablauf wie aus dem Air-Policing-Playbook, nüchtern protokolliert und doch politisch hoch aufgeladen. Die Trümmer gingen mutmaßlich auf unbewohntem Gelände im Bezirk Galați nieder, während das rumänische Verteidigungsministerium zur Herkunft der Drohne auffällig wortkarg blieb – was in Zeiten permanenter Grenzverletzungen fast schon als eigenes Framing durchgeht. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ein: russische Drohnentrümmer in Rumänien, ein Treffer auf ein Hochhaus in Galați, erstmals abgeschossene russische Drohnen durch rumänische F-16 im Juli und nun der nächste Alarm an der Nato-Ostflanke. Dahinter steht der größere geopolitische Soundtrack dieses Konflikts: Russlands fast tägliche Angriffe auf die Ukraine, die nervöse Nato-Luftraumüberwachung von Rumänien bis ins Baltikum und die bittere Erkenntnis, dass der Krieg längst nicht mehr nur im Frontbericht, sondern auch im europäischen Hinterhof surrt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Ein spanischer Kampfjet hat im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung eine Drohne über Rumänien abgeschossen. Die Drohne sei am Sonntagmorgen um 4.44 Uhr aus dem moldauischen Luftraum kommend über Rumänien registriert worden, teilte das rumänische Verteidigungsministerium in den sozialen Medien mit. Um 5.01 Uhr sei der Abschuss durch das Kampfflugzeug vom Typ F-18 erfolgt. Die Trümmer seien vermutlich im Bezirk Galați über unbewohntem Gelände abgestürzt. Das Ministerium machte keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Der EU- und Nato-Staat Rumänien hat eine mehr als 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. In Rumänien wurden im Grenzgebiet bereits mehrfach russische Drohnentrümmer geborgen. Ende Mai hatte eine russische Drohne im Zuge eines Angriffs auf die Ukraine in der grenznahen rumänischen Stadt Galați auch ein Hochhaus getroffen, zwei Menschen wurden verletzt. Im Juli schossen rumänische F-16-Kampfjets erstmals drei russische Drohnen ab. Auch in anderen Staaten der Nato-Ostflanke gab es bereits Fälle, in denen russische oder fehlgeleitete ukrainische Drohnen den Luftraum von Mitgliedsstaaten des Verteidigungsbündnisses verletzten. Erst am Freitag schoss ein italienischer Eurofighter über Lettland eine Drohne vom Himmel. Größere Nato-Staaten unterstützen Rumänien wegen des Ukrainekriegs bei der Luftraumüberwachung. In den baltischen Staaten übernehmen sie abwechselnd die Luftraumüberwachung der Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfjets besitzen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen Russlands Angriffskrieg. Fast täglich greift Russland das Nachbarland mit Drohnen und Raketen an.

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16. August
Tagesschau

NATO-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab

Erneuter Vorfall NATO-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab Ein Kampfjet der NATO hat eine Drohne über Rumänien abgeschossen - es war die vierte, die in diesem Jahr über dem Land abgefangen wurde. Zuletzt hatte es wiederholt Vorfälle in osteuropäischen NATO-Ländern gegeben. Ein spanischer Kampfjet hat im Rahmen der NATO-Luftraumüberwachung eine Drohne über Rumänien abgeschossen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium auf X mitteilte, wurde die Drohne um 04:44 Uhr aus dem moldauischen Luftraum kommend über Rumänien bemerkt, um 05:01 Uhr folgte der Abschuss. Die Trümmer seien vermutlich über unbewohntem Gelände im Bezirk Galati abgestürzt. Das Ministerium machte zunächst keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Einem NATO-Sprecher zufolge handelte es sich um eine russische Drohne. Rumänien grenzt an die Ukraine und an Moldau. Es ist nicht das erste Mal, dass sich eine Drohne im rumänischen Luftraum auftaucht. Im Grenzgebiet wurden schon mehrfach russische Drohnentrümmer geborgen. Ende Mai hatte eine russische Drohne in der grenznahen Stadt Galati ein Hochhaus getroffen. Nur zwei Tage nach Abschuss von Drohne über Lettland Auch in anderen Staaten der NATO-Ostflanke gab es bereits Fälle, in denen russische oder fehlgeleitete ukrainische Drohnen den Luftraum der NATO verletzten. Erst am Freitag schoss ein italienischer Eurofighter eine Drohne über Lettland ab. Größere NATO-Staaten unterstützen Rumänien wegen des Ukraine-Kriegs bei der Überwachung des Luftraums. Auch im Baltikum übernehmen sie abwechselnd die Luftraumüberwachung - die Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland besitzen keine eigenen Kampfjets. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen Russlands Angriffskrieg. Fast täglich greift Moskau das Nachbarland mit Drohnen und Raketen an.

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16. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Nato-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Luftangriffe auf Kiew und Moskau Ukraine: Raketenzentrum in Russland getroffen Luftalarm in Lettland: Kampfjets schießen Drohne ab Lawrow schließt sofortigen Stopp der Kämpfe aus Drohnen beschädigen russischen Ostseehafen Ust-Luga Nato-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab Erneut ist eine Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen und wurde von einem Nato-Kampfjet abgeschossen, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Im Einsatz war demnach ein spanischer F-18-Kampfjet. Die Drohne hatte das Nachbarland Moldau überflogen, als sie vom Radar geortet wurde. Die Trümmer des abgeschossenen Fluggeräts stürzten über unbewohntem Gebiet ab. Eine russische Herkunft ist wahrscheinlich, wurde jedoch nicht bestätigt. Erst am Freitag war in Rumänien nahe der ukrainischen Grenze in einem Waldgebiet bei Luncavița eine Drohne abgestürzt, die offenbar unbemerkt den Luftraum des Landes durchquert hatte. Am selben Tag hatte ein italienischer Kampfjet im Auftrag der Nato eine Drohne unbekannter Herkunft über Lettland abgeschossen. Bereits im Juli fingen rumänische F-16 an drei Tagen hintereinander mutmaßlich russische Drohnen ab. Ende Mai war in der rumänischen Stadt Galați eine russische Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen und hatte ein Feuer ausgelöst, es gab zwei Verletzte. Rumänien hat eine über 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. In den vergangenen vier Jahren wurde der rumänische Luftraum – und damit die östliche Nato-Flanke – wiederholt von russischen Drohnen verletzt. Manche hatten vermutlich die Ukraine als Ziel, es könnte sich aber auch um gezielte russische Provokationen handeln, um die Belastbarkeit der Nato zu testen. Erst am Freitag war in Rumänien nahe der ukrainischen Grenze in einem Waldgebiet bei Luncavița eine Drohne abgestürzt, die offenbar unbemerkt den Luftraum des Landes durchquert hatte. Am selben Tag hatte ein italienischer Kampfjet im Auftrag der Nato eine Drohne unbekannter Herkunft über Lettland abgeschossen. Bereits im Juli fingen rumänische F-16 an drei Tagen hintereinander mutmaßlich russische Drohnen ab. Ende Mai war in der rumänischen Stadt Galați eine russische Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen und hatte ein Feuer ausgelöst, es gab zwei Verletzte. Rumänien hat eine über 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. In den vergangenen vier Jahren wurde der rumänische Luftraum – und damit die östliche Nato-Flanke – wiederholt von russischen Drohnen verletzt. Manche hatten vermutlich die Ukraine als Ziel, es könnte sich aber auch um gezielte russische Provokationen handeln, um die Belastbarkeit der Nato zu testen. Luftangriffe auf Kiew und Moskau Kiew war erneut das Ziel russischer ballistischer Raketen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Explosionen und Feuern in der Stadt. Er forderte die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt auf, in Schutzräumen zu bleiben. Es gibt Berichte von mindestens einem Verletzten. Auch aus anderen Landesteilen gibt es Berichte über Luftangriffe mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen, betroffen waren demnach etwa die Industriestädte Krementschuk und Krywyj Rih. Die Ukraine benötigt dringend Abwehrraketen vom Typ Patriot, um ballistische Raketen abwehren zu können. Die russische Hauptstadt war Ziel eines der bislang größten ukrainischen Luftangriffe. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete, Russland sei insgesamt mit rund 600 Drohnen angegriffen worden, 201 davon habe die Luftabwehr in der Region Moskau zerstört. Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen der Trümmer im Einsatz. Es gebe drei Verletzte. Die ukrainische Nachrichtenseite Kyiv Independent berichtet, die Angriffe in der Region Moskau hätten unter anderem Industrieeinrichtungen sowie einem Lager des russischen Online-Händlers Wildberries gegolten. Die russische Hauptstadt war Ziel eines der bislang größten ukrainischen Luftangriffe. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete, Russland sei insgesamt mit rund 600 Drohnen angegriffen worden, 201 davon habe die Luftabwehr in der Region Moskau zerstört. Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen der Trümmer im Einsatz. Es gebe drei Verletzte. Die ukrainische Nachrichtenseite Kyiv Independent berichtet, die Angriffe in der Region Moskau hätten unter anderem Industrieeinrichtungen sowie einem Lager des russischen Online-Händlers Wildberries gegolten. Ukraine: Raketenzentrum in Russland getroffen Das ukrainische Militär hat das Raketen- und Raumfahrtzentrum im rund 900 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten Samara angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch den Militärflugplatz Sawasleika, einen Stützpunkt für russische Kampfflugzeuge, beschossen, teilte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij am Samstag auf Telegram mit.  Ziel sei es, den Druck auf die Regierung in Moskau zur Beendigung des mehr als vierjährigen Krieges zu erhöhen. „Es ist wichtig, dass das russische Kriegspotenzial verringert wird“, schrieb Selenskij auf der Kurznachrichtenplattform X. Dem ukrainischen Generalstab zufolge gab es direkte Treffer und Brände auf dem Flugplatz in der Region Nischni Nowgorod sowie im Raumfahrtzentrum Progress in der Region Samara. Samara gilt als eines der wichtigsten Zentren der russischen Luft- und Raumfahrtindustrie. In dem Werk in Samara werden den ukrainischen Angaben nach Raketen für das Breitbandnetzwerk Rasswet hergestellt. Russland entwickelt dieses als Alternative zum Starlink-System des US-Unternehmens Space-X, das der Ukraine erhebliche Vorteile bei der Drohnensteuerung und der Kommunikation auf dem Schlachtfeld verschafft. Von den Behörden in Nischni Nowgorod gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff auf den Flugplatz. In der Region Samara teilten örtliche Vertreter mit, die Luftverteidigung habe einen massiven Raketenangriff abgewehrt. Die industrielle Infrastruktur habe örtlich begrenzte Schäden erlitten, erklärte der Verwaltungschef der regionalen Hauptstadt, Iwan Noskow. Rettungskräfte seien im Einsatz. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Logistikzentren sowie Treibstoff-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur angegriffen zu haben. Zudem seien Montagehallen für Langstreckendrohnen und Drohnenboote getroffen worden. Zu den Zielen habe ein Lager für Langstreckendrohnen in der ukrainischen Region Tschernihiw gehört. Die Berichte beider Seiten ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Ziel sei es, den Druck auf die Regierung in Moskau zur Beendigung des mehr als vierjährigen Krieges zu erhöhen. „Es ist wichtig, dass das russische Kriegspotenzial verringert wird“, schrieb Selenskij auf der Kurznachrichtenplattform X. Dem ukrainischen Generalstab zufolge gab es direkte Treffer und Brände auf dem Flugplatz in der Region Nischni Nowgorod sowie im Raumfahrtzentrum Progress in der Region Samara. Samara gilt als eines der wichtigsten Zentren der russischen Luft- und Raumfahrtindustrie. In dem Werk in Samara werden den ukrainischen Angaben nach Raketen für das Breitbandnetzwerk Rasswet hergestellt. Russland entwickelt dieses als Alternative zum Starlink-System des US-Unternehmens Space-X, das der Ukraine erhebliche Vorteile bei der Drohnensteuerung und der Kommunikation auf dem Schlachtfeld verschafft. Von den Behörden in Nischni Nowgorod gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff auf den Flugplatz. In der Region Samara teilten örtliche Vertreter mit, die Luftverteidigung habe einen massiven Raketenangriff abgewehrt. Die industrielle Infrastruktur habe örtlich begrenzte Schäden erlitten, erklärte der Verwaltungschef der regionalen Hauptstadt, Iwan Noskow. Rettungskräfte seien im Einsatz. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Logistikzentren sowie Treibstoff-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur angegriffen zu haben. Zudem seien Montagehallen für Langstreckendrohnen und Drohnenboote getroffen worden. Zu den Zielen habe ein Lager für Langstreckendrohnen in der ukrainischen Region Tschernihiw gehört. Die Berichte beider Seiten ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Ölexporte aus russischem Schwarzmeerhafen Noworossijsk offenbar gestoppt Die Rohölexporte aus dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk sind Insiderangaben zufolge nach einem Drohnenangriff ausgesetzt. Wegen des Angriffs seien die Verladungen gestoppt und die Annahme von Öl ausgesetzt worden, da die Lagertanks voll seien, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Terminal ist mit einer Kapazität von rund 700 000 Barrel pro Tag Russlands wichtigste Ölexportanlage am Schwarzen Meer. Die Stadtverwaltung von Noworossijsk rief erneut Drohnenalarm für die Anwohner aus.  Luftalarm in Lettland: Kampfjets schießen Drohne ab Eine Drohne ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und von Kampfjets eines Nato-Partnerstaats abgeschossen worden. Nach Militärangaben haben italienische Eurofighter das Flugobjekt vom Himmel geholt. Die Entscheidung zum Abschuss sei getroffen worden, um eine Gefährdung der Bevölkerung Lettlands abzuwenden, sagte Verteidigungsminister Raivis Melnis. Das Militär hatte zuvor Luftalarm ausgelöst und die Menschen in dem Baltenstaat aufgerufen, sich nicht im Freien aufzuhalten und sich in Sicherheit zu bringen.  Nach Angaben einer Sprecherin des lettischen Militärs wurde die Drohne über einem Waldgebiet abgeschossen. Verletzte oder Sachschäden gebe es nicht. Die zuständigen Einsatzkräfte seien an der Absturzstelle vor Ort im Einsatz, sagte sie im lettischen Fernsehen. Das Militär machte bisher keine genauen Angaben zur Herkunft des unbemannten Fluggeräts über der Region Balvi. Die Armee sprach aber von einer ausländischen Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampfführung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag der Schluss nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben könnte. Melnis sagte, dass es derzeit nicht möglich sei, Herkunft und Typ der abgeschossenen Drohne zu bestimmen. Dazu müssten erst Drohnentrümmer gefunden und untersucht werden. Kiew hatte nach Angaben des lettischen Rundfunks in der Nacht Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. Bereits Anfang Juni hatten Nato-Kampfjets über Lettland eine fehlgeleitete Drohne abgeschossen. Nach Angaben einer Sprecherin des lettischen Militärs wurde die Drohne über einem Waldgebiet abgeschossen. Verletzte oder Sachschäden gebe es nicht. Die zuständigen Einsatzkräfte seien an der Absturzstelle vor Ort im Einsatz, sagte sie im lettischen Fernsehen. Das Militär machte bisher keine genauen Angaben zur Herkunft des unbemannten Fluggeräts über der Region Balvi. Die Armee sprach aber von einer ausländischen Drohne, die infolge von Russlands elektronischer Kampfführung in den lettischen Luftraum geraten sei. Damit lag der Schluss nahe, dass es sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben könnte. Melnis sagte, dass es derzeit nicht möglich sei, Herkunft und Typ der abgeschossenen Drohne zu bestimmen. Dazu müssten erst Drohnentrümmer gefunden und untersucht werden. Kiew hatte nach Angaben des lettischen Rundfunks in der Nacht Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. Bereits Anfang Juni hatten Nato-Kampfjets über Lettland eine fehlgeleitete Drohne abgeschossen. Lettland grenzt im Osten an Russland. Während des Ukraine-Krieges hat es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen gegeben. Bei ukrainischen Angriffen waren mehrfach fehlgeleitete unbemannte Flugkörper, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen hatte, in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt. Größere Schäden oder Verletzte gab es dabei nicht. Die Vorfälle lösten aber eine politische Krise in Lettland aus und führten zu einem Regierungswechsel. Die neue Regierung hatte kurz nach ihrem Amtsantritt Ende Mai ein Abkommen mit der Ukraine zu einer stärkeren Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr geschlossen.  Größere Nato-Staaten übernehmen im Baltikum abwechselnd die Luftraumüberwachung der Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfjets besitzen. Die italienischen Kampfjets sind auf dem Militärflughafen Siauliai (Litauen) stationiert. Größere Nato-Staaten übernehmen im Baltikum abwechselnd die Luftraumüberwachung der Mitgliedsstaaten Estland, Litauen und Lettland, die keine eigenen Kampfjets besitzen. Die italienischen Kampfjets sind auf dem Militärflughafen Siauliai (Litauen) stationiert. Lawrow schließt sofortigen Stopp der Kämpfe aus Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat erneut einen sofortigen Stopp der Kämpfe in der Ukraine ausgeschlossen: „Wir werden erst dann aufhören, wenn eine langfristige, zuverlässige und nachhaltige Einigung vorliegt“, sagte er im Staatsfernsehen. Zudem erklärte er: „Wir werden unsere Methoden deutlich verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits.“ Unterdessen wies Russland auch die Idee einer Waffenruhe mit der Ukraine im Schwarzen Meer zurück. Es gebe keine Grundlage für „Halbheiten“, die der Gegenseite nur eine Atempause verschaffen würden, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ukraine einem Insider zufolge Russland über einen Dritten ein Angebot übermittelt habe, die Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer auf beiden Seiten einzustellen. Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die Höhe. Unterdessen wies Russland auch die Idee einer Waffenruhe mit der Ukraine im Schwarzen Meer zurück. Es gebe keine Grundlage für „Halbheiten“, die der Gegenseite nur eine Atempause verschaffen würden, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ukraine einem Insider zufolge Russland über einen Dritten ein Angebot übermittelt habe, die Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer auf beiden Seiten einzustellen. Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die Höhe. Drohnen beschädigen russischen Ostseehafen Ust-Luga Nach offiziellen Angaben Russlands ist das Gebiet um den russischen Ostseehafen Ust-Luga nach Drohnenangriffen beschädigt worden. Insgesamt seien über der Region Leningrad 51 Drohnen abgewehrt worden. Das teilte Alexander Drosdenko, der Gouverneur der Region, mit. Der Ostseehafen Ust-Luga ist wichtig etwa für den Export von Flüssiggas, Düngemitteln und Kohle. Er war schon mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe. Auch in der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer berichteten Behörden von Schäden. Herabstürzende Drohnentrümmer beschädigten demnach die Wand eines Lagerhauses des Versandhändlers Wildberries. Verletzt wurde demnach niemand. Das Ölterminal von Ust-Luga (Archivbild). Foto: Stringer/dpa Ukraine: Mutter und Sohn bei russischen Angriffen getötet Nach Angaben aus der Ukraine sind durch russische Drohnenangriffe in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen getötet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerstört worden, schrieb der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, auf Telegram. Eine 29-jährige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. Darunter seien der Vater und die Großmutter des Jungen, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden seien. In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy fünf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Behörde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur. In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy fünf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Behörde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur. Ulrike Putz Schwerer russischer Bombenangriff auf Kramatorsk Durch einen russischen Bombenangriff auf die frontnahe Stadt Kramatorsk in der Ostukraine sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen verletzt worden. Es gebe bislang einen Toten, teilte der Militärverwalter des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit.  Seinen Angaben zufolge wurde die Stadt achtmal aus der Luft angegriffen, mutmaßlich mit Gleitbomben. In einem großen Wohnblock sei ein Brand ausgebrochen. Filaschkin riet den Einwohnern von Kramatorsk, in weniger gefährdete Gebiete der Ukraine umzusiedeln.  Die Industriestadt hatte vor dem Krieg etwa 58 000 Einwohner. Die vordersten russischen Stellungen sind derzeit etwa 20 Kilometer entfernt.  Selenskij bittet USA um fünf Prozent ihrer „Patriot“-Raketen Die Ukraine bräuchte zum Schutz vor russischen Angriffen nach den Worten ihres Präsidenten Wolodimir Selenskij fünf Prozent der US-Bestände an Abwehrraketen für das System Patriot. „Wenn die Amerikaner uns fünf Prozent verkaufen – PAC-3-Abfangraketen, nichts anderes –, werden wir den Winter überstehen und Menschenleben retten“, teilte Selenskij auf Telegram mit. Derzeit habe die Ukraine nur ein Prozent. Die Raketen gelten als besonders effektiv bei der Abwehr russischer Raketenschläge. „Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen können, werden wir alle ballistischen Raketen der Russen zerstören“, sagte Selenskij. Zuvor hatte er auch in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN die USA darum gebeten, ihm die Abfangraketen zu verkaufen. Der Staatschef beklagt beinahe täglich, dass das Land sich nicht mehr vor den zunehmenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen schützen könne. Er wirft auch den Verbündeten vor, ihren Lieferversprechen nicht nachzukommen. „In diesem Jahr verfügen wir über zweieinhalbmal weniger Abfangraketen als im Jahr 2025“, sagte Selenskij. Russland hingegen habe seine Produktion an ballistischen Raketen hochgefahren. Moskau nutzt die Schwäche der Ukraine bei der Luftverteidigung aus und setzt verstärkt ballistische Raketen ein. Selenskij hatte nach seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump Ende Juli die Hoffnung geäußert, eine Lizenz zur Produktion der Patriot-Raketen in der Ukraine zu bekommen. Trump versprach zunächst eine solche Lizenz, äußerte sich danach aber zurückhaltend. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben, sagte er. Die Bestände der USA sind durch Trumps Krieg in Iran deutlich zurückgegangen. Experten des Zentrums für strategische und internationale Studien CSIS (Center for Strategic & International Studies) gingen Ende Juli davon aus, dass die USA noch 800 Abwehrraketen auf Lager haben. Demnach seien es vor dem Iran-Krieg noch ungefähr 3100 gewesen. 600 Abwehrraketen soll die Ukraine erhalten haben. „Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen können, werden wir alle ballistischen Raketen der Russen zerstören“, sagte Selenskij. Zuvor hatte er auch in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN die USA darum gebeten, ihm die Abfangraketen zu verkaufen. Der Staatschef beklagt beinahe täglich, dass das Land sich nicht mehr vor den zunehmenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen schützen könne. Er wirft auch den Verbündeten vor, ihren Lieferversprechen nicht nachzukommen. „In diesem Jahr verfügen wir über zweieinhalbmal weniger Abfangraketen als im Jahr 2025“, sagte Selenskij. Russland hingegen habe seine Produktion an ballistischen Raketen hochgefahren. Moskau nutzt die Schwäche der Ukraine bei der Luftverteidigung aus und setzt verstärkt ballistische Raketen ein. Selenskij hatte nach seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump Ende Juli die Hoffnung geäußert, eine Lizenz zur Produktion der Patriot-Raketen in der Ukraine zu bekommen. Trump versprach zunächst eine solche Lizenz, äußerte sich danach aber zurückhaltend. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben, sagte er. Die Bestände der USA sind durch Trumps Krieg in Iran deutlich zurückgegangen. Experten des Zentrums für strategische und internationale Studien CSIS (Center for Strategic & International Studies) gingen Ende Juli davon aus, dass die USA noch 800 Abwehrraketen auf Lager haben. Demnach seien es vor dem Iran-Krieg noch ungefähr 3100 gewesen. 600 Abwehrraketen soll die Ukraine erhalten haben. UN: Juli war tödlichster Monat für Zivilisten in der Ukraine seit Jahren Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Angaben von Beobachtern der Vereinten Nationen (UN) im Juli so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. Es seien mindestens 437 Menschen in der Ukraine getötet und 2610 weitere Zivilisten verletzt worden, gab die UN-Menschenrechtsbeobachtermission bekannt. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erhöhung um 70 Prozent. „Die Zahl der Getöteten ist die höchste, die seit Mai 2022 erfasst wurde“, teilte die Mission mit. Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher, hieß es. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt. Grund sei die Eskalation der Gewalt durch die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, hieß es. Aber auch Drohnenschläge und Gleitbomben seien weiter eine große Gefahr für die Menschen. Auch auf russischer Seite habe die Zahl der getöteten Zivilisten im Juli zugenommen, teilten die UN-Beobachter mit. Russische Behörden hätten demnach 79 Tote und mehr als 600 Verletzte gemeldet. Nach Angaben der Mission sind die Zahlen schwer überprüfbar, weil der Zugang zu Informationen in Russland eingeschränkt sei. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 haben die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben mindestens 16 874 getötete Zivilisten erfasst, darunter 820 Kinder. Die Zahl der Verletzten liege insgesamt bei 51 273, darunter mehr als 3000 Kinder, hieß es. Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher, hieß es. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt. Grund sei die Eskalation der Gewalt durch die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, hieß es. Aber auch Drohnenschläge und Gleitbomben seien weiter eine große Gefahr für die Menschen. Auch auf russischer Seite habe die Zahl der getöteten Zivilisten im Juli zugenommen, teilten die UN-Beobachter mit. Russische Behörden hätten demnach 79 Tote und mehr als 600 Verletzte gemeldet. Nach Angaben der Mission sind die Zahlen schwer überprüfbar, weil der Zugang zu Informationen in Russland eingeschränkt sei. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 haben die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben mindestens 16 874 getötete Zivilisten erfasst, darunter 820 Kinder. Die Zahl der Verletzten liege insgesamt bei 51 273, darunter mehr als 3000 Kinder, hieß es. Russland: Raffinerie Orsk nach Angriff wohl sechs Monate außer Betrieb Nach einem ukrainischen Drohnenangriff stellt eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk den Betrieb vollständig ein. Die Reparatur der beschädigten importierten Anlagen könne wegen der Sanktionen bis zu sechs Monate dauern, teilt der Gouverneur der Region Orenburg, Jewgeni Solnzew, mit. Er warnt vor Kraftstoffengpässen für Autofahrer. Die Ukraine nimmt verstärkt russische Raffinerien ins Visier, um die Treibstoffversorgung zu stören. Die Anlage in Orsk hat eine Jahreskapazität von sechs Millionen Tonnen Rohöl. Ukraine: Zwei Tote bei russischem Angriff auf Passagierzug Bei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa im Süden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben der Lokführer und sein Assistent getötet worden. Die 340 Passagiere würden in Sicherheit gebracht, teilte die ukrainische Eisenbahn mit. Es habe sich um einen Drohnenangriff gehandelt. Der Drohnenpilot müsse gewusst haben, dass es sich um einen zivilen Zug handelte, schrieb der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in sozialen Medien. Dazu veröffentlichte er ein Video, das Feuer und Zerstörung an einem Teil des Zugs zeigt. Selenskij sprach von nächtlichen russischen Angriffen in elf Regionen des Landes. Einmal mehr forderte er mehr Hilfe bei der Flugabwehr und mehr Druck auf Russland. Der Drohnenpilot müsse gewusst haben, dass es sich um einen zivilen Zug handelte, schrieb der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in sozialen Medien. Dazu veröffentlichte er ein Video, das Feuer und Zerstörung an einem Teil des Zugs zeigt. Selenskij sprach von nächtlichen russischen Angriffen in elf Regionen des Landes. Einmal mehr forderte er mehr Hilfe bei der Flugabwehr und mehr Druck auf Russland. Ukrainische Drohnen treffen Ölraffinerie und Logistikzentrum in Russland Die ukrainischen Streitkräfte haben bei neuen Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland eine weitere Ölraffinerie und ein Lager des größten russischen Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Zwei Menschen seien in der Stadt Salawat verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Chef der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Medien berichteten zudem von einem Drohnenangriff und einem Brand in einer Ölraffinerie des Energieriesen Gazprom. Die russische Flugabwehr habe 16 von insgesamt 21 Drohnen abgeschossen, sagte Chabirow. Ziel des Angriffs sei ein Logistikzentrum gewesen. Die Firma Wildberries, deren Lager die Ukraine seit Wochen attackiert, bestätigte den Angriff und den Brand. Das Gebäude sei evakuiert worden. Das zentrale Ermittlungskomitee warf der Ukraine einen weiteren „Terroranschlag“ gegen zivile Infrastruktur vor. Die Ukraine selbst behauptet, dass Wildberries russischen Kriegszwecken diene. Das Unternehmen und der Kreml weisen das kategorisch zurück und sprechen von ziviler Infrastruktur. Kommentatoren sehen in den Angriffen den Versuch Kiews, die Lage in Russland durch zunehmende wirtschaftliche Probleme zu destabilisieren. Die russische Flugabwehr habe 16 von insgesamt 21 Drohnen abgeschossen, sagte Chabirow. Ziel des Angriffs sei ein Logistikzentrum gewesen. Die Firma Wildberries, deren Lager die Ukraine seit Wochen attackiert, bestätigte den Angriff und den Brand. Das Gebäude sei evakuiert worden. Das zentrale Ermittlungskomitee warf der Ukraine einen weiteren „Terroranschlag“ gegen zivile Infrastruktur vor. Die Ukraine selbst behauptet, dass Wildberries russischen Kriegszwecken diene. Das Unternehmen und der Kreml weisen das kategorisch zurück und sprechen von ziviler Infrastruktur. Kommentatoren sehen in den Angriffen den Versuch Kiews, die Lage in Russland durch zunehmende wirtschaftliche Probleme zu destabilisieren. Angriff auf ukrainischen Donau-Hafen an Grenze zu Rumänien Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht das Gebiet um den größten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei seien Schäden entstanden und ein Feuer ausgebrochen, teilen die Behörden in der Region Odessa auf Telegram mit.  Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rumänien, das zwei Kampfjets aufsteigen ließ. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits über einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verfügt. Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rumänien, das zwei Kampfjets aufsteigen ließ. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits über einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verfügt.

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16. August
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: NATO schießt Drohne im rumänischen Luftraum ab

Liveblog Ukrainekrieg : NATO schießt Drohne im rumänischen Luftraum ab Lesezeit: Rumänische F-16-Kampfflugzeuge fliegen im Rahmen einer Luftraumüberwachungsübung.Vadim Ghirda/AP/dpa Kiew: Raumfahrtfabrik in Russland angegriffen +++ Polnischer Kardinal verurteilt Angriffe auf Ukrainer +++ Bremer Forschungsstelle Osteuropa in Russland „unerwünscht“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Klaus Bardenhagen NATO schießt Drohne über Rumänien ab Ein spanischer F-18-Kampfjet hat im Rahmen einer NATO-Mission eine Drohne über Rumänien abgeschossen. Das NATO-Mitglied grenzt an die Ukraine. Die Drohne habe den nationalen Luftraum illegal verletzt, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit.  Es sei bereits die vierte in diesem Jahr abgeschossene Drohne. Zur Herkunft machte das Ministerium keine Angaben. Es sei bereits die vierte in diesem Jahr abgeschossene Drohne. Zur Herkunft machte das Ministerium keine Angaben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Bürgermeister: 600 Drohnen gegen Moskau Die russische Hauptstadt ist in der Nacht Angaben von Bürgermeister Sergej Sobjanin mit 600 Drohnen angegriffen worden. Drei Menschen seien verletzt worden. 201 der Drohnen seien in der Region Moskau zerstört worden, erklärte Sobjanin im staatlich unterstützten Messengerdienst Max.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Opfer durch nächtliche russische Angriffe Bei russischen Angriffen ist in der Ukraine nach Behördenangaben eine Frau getötet worden. Mindestens sieben weitere Menschen wurden demnach zudem verletzt. Die Frau starb nach Angaben des örtlichen Gouverneurs bei einem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen auf Krywyj Rih - die Heimatstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Sechs Menschen seien zudem verletzt worden. Auch Krementschuk in der zentralukrainischen Region Poltawa wurde nach Angaben der örtlichen Behörden angegriffen. Angaben zu Schäden oder Opfern wurden hier zunächst jedoch nicht gemacht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Russland greift Kiew mit Raketen an In der Nacht auf Sonntag ist nach Angaben der Militärverwaltung eine Person verletzt worden. Bürgermeister Vitali Klitschko sagte, in mindestens zwei Bezirken seien Brände ausgebrochen. Herabfallende Trümmer hätten Autos in Brand gesetzt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polnischer Kardinal verurteilt Angriffe auf Ukrainer Der Krakauer Kardinal Grzegorz Rys hat Angriffe auf Ukrainer in Polen verurteilt. Es vergehe kein Tag ohne Medienberichte über neue Gewalttaten gegen Migranten, insbesondere aus der Ukraine, heißt es in einem am Samstag in den Messen seines Erzbistums zum Feiertag Mariä Himmelfahrt verlesenen Hirtenbrief. „Gewalt ist eine Sünde. Gleichgültigkeit gegenüber Gewalt ebenfalls“, so Rys. Der Kardinal rief dazu auf, Angegriffenen zu helfen. Alle Menschen sollten die Welt zugleich mit den Augen der Armen betrachten und daraus lernen. In Polen kam es in den vergangenen Wochen zu einer Serie von Gewaltakten gegen Ukrainerinnen und Ukrainer im öffentlichen Raum. Der sozialdemokratische Parlamentspräsident Wlodzimierz Czarzasty hatte die Übergriffe bereits vor einigen Wochen kritisiert. Er machte die Hetze von rechten Oppositionspolitikern mitverantwortlich für die Taten. In manchen Städten gab es zuletzt Solidaritätskundgebungen für Ukrainer. Polen hatte nach Russlands Überfall auf die Ukraine 2022 mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge aus dem östlichen Nachbarland aufgenommen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Haben Raketenfabrik in Samara angegriffen Das ukrainische Militär hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Raketen- und Raumfahrtfabrik im russischen Samara angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch den Militärflugplatz Sawasleika, einen Stützpunkt für russische Kampfflugzeuge, beschossen, teilte der Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag auf Telegram mit.  Flamingo-Marschflugkörper hätten die rund 900 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernte Raketenfabrik in Samara getroffen. „Es ist wichtig, dass das russische Kriegspotenzial verringert wird“, schrieb Selenskyj dazu auf der Plattform X. „Frieden ist nötig, und das muss in Russland spürbar sein – durch konkreten Schaden an bestimmten Einrichtungen.“  Auch dem ukrainischen Generalstab zufolge gab esTreffer und Brände auf dem Flugplatz in der Region Nischni Nowgorod sowie im Raumfahrtzentrum Progress in der Region Samara. Samara gilt als eines der wichtigsten Zentren der russischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Stadt entwickelte sich vor allem in der Sowjetzeit zu einem Kernstandort für die Produktion von Trägerraketen, Satelliten und Raumfahrttechnik. In dem Werk in Samara werden den ukrainischen Angaben nach Raketen für den Aufbau des Breitbandnetzwerkes Rasswet hergestellt. Russland entwickelt dieses als Alternative zum Starlink-System des US-Unternehmens SpaceX, das der Ukraine erhebliche Vorteile bei der Drohnensteuerung und der Kommunikation auf dem Schlachtfeld verschafft.  In der Region Samara teilten örtliche Vertreter mit, die Luftverteidigung habe einen massiven Raketenangriff abgewehrt. Die industrielle Infrastruktur habe örtlich begrenzte Schäden erlitten, erklärte der Verwaltungschef der regionalen Hauptstadt, Iwan Nosko In der Region Samara teilten örtliche Vertreter mit, die Luftverteidigung habe einen massiven Raketenangriff abgewehrt. Die industrielle Infrastruktur habe örtlich begrenzte Schäden erlitten, erklärte der Verwaltungschef der regionalen Hauptstadt, Iwan Nosko Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland: Einnahme von 19 Ortschaften in Sommeroffensive Russische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau im Zuge ihrer Sommeroffensive 19 Ortschaften in den südostukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja unter ihre Kontrolle gebracht. Das Ministerium beruft sich auf einen Bericht des Kommandeurs der östlichen Truppengruppe, Pjotr Bolgarew. Die Namen der Ortschaften werden nicht genannt. Unabhängig davon meldet die Nachrichtenagentur Interfax, die russischen Streitkräfte hätten zudem die Ortschaft Rybalskoje in Saporischschja eingenommen. Die Angaben lassen sich nicht überprüfen. Die russischen Vorstöße an der Front haben sich in diesem Jahr verlangsamt, auch wenn Russland seine Raketenangriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte intensiviert hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch erklärt, die Streitkräfte seines Landes hätten in diesem Jahr an der südöstlichen Front 745 Quadratkilometer von Russland gehaltenes Gebiet zurückerobert.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine: Baby bei russischem Angriff getötet Durch einen russischen Drohnenangriff ist in der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk ein Baby getötet worden. Der drei Monate alte Junge kam nach Angaben von Militärgouverneur Olexander Hanscha in der frontnahen Stadt Marhanez bei einem Einschlag in ein Wohnhaus ums Leben. Elf weitere Menschen wurden demnach verletzt, darunter ein fünfjähriger Junge und ein zwölfjähriges Mädchen. Mehrstöckige Wohnhäuser, ein Ladengeschäft und ein Kino seien beschädigt worden. Russland habe bei mehreren Angriffen auf die Region Drohnen, Artillerie und Gleitbomben eingesetzt.  Drei Menschen wurden Militärgouverneur Iwan Fedorow zufolge im Kreis Saporischschja bei Drohnenangriffen auf Autos verletzt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Putin-Kritiker Nadeschdin: „Bin so lange in Russland geblieben, wie ich konnte“ Der ins Exil gegangene russische Oppositionspolitiker Boris Nadeschdin sieht seine Forderungen nach einem Ende des Ukraine-Kriegs als Grund für die zunehmende Verfolgung durch die russischen Behörden. „Ich bin so lange in Russland geblieben, wie ich konnte“, sagte der 63-Jährige der Nachrichtenagentur AFP bei Paris. „Ich habe bis zum allerletzten Moment versucht, keine roten Linien zu überschreiten. Aber offenbar haben sich die roten Linien verschoben.“ Nadeschdin hatte Russland nach eigenen Angaben am 22. Juli über Kasachstan verlassen, nachdem er zu einer Vernehmung vorgeladen worden war. Er habe ein Strafverfahren gegen sich befürchtet. Wegen einer Herzerkrankung habe er zudem fürchten müssen, eine längere Haft nicht zu überleben. Der studierte Physiker Nadeschdin ist seit Jahrzehnten in der russischen Politik aktiv. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 wurde Nadeschdin zu einem der wenigen noch im Land lebenden Politiker, die öffentlich für ein Ende der Kämpfe eintraten. 2024 wollten die Behörden seine Kandidatur gegen den russischen Staatschef Wladimir Putin bei der Präsidentschaftswahl nicht zulassen, nachdem sich lange Schlangen von Unterstützern gebildet hatten. In diesem Sommer wollte Nadeschdin bei der Parlamentswahl im September antreten. Im Juli wurde er kurzzeitig festgenommen, wegen „Extremismus“ zu einer Geldstrafe verurteilt und als „ausländischer Agent“ eingestuft. Er zog seine Kandidatur zurück. Kurz nach seiner Ausreise wurde auch die gegen den Krieg auftretende Partei Jabloko von der Wahl ausgeschlossen. „Wenn ich 2024 noch damit durchkam, Putin und den Krieg zu kritisieren, kann ich das jetzt nicht mehr“, sagte Nadeschdin jetzt zu AFP. Den Wunsch nach Veränderung in Russland hält er dennoch für „enorm“. Vor dem Ende seiner Wahlkampagne habe er mit „hunderten, vielleicht sogar tausenden jungen Menschen“ gesprochen. „Sie sagen, dass sie Frieden wollen, und sie sagen alle, dass sie zu einem normalen Leben zurückkehren wollen“, sagte Nadeschdin und fügte mit Blick auf die russischen Behörden an: „Ich denke, deshalb haben sie weder mich noch Jabloko zur Wahl zugelassen.“ Die Folgen des Kriegs seien für die Bevölkerung inzwischen immer unmittelbarer spürbar, sagte Nadeschdin weiter. „Jeden Tag fliegen ukrainische Drohnen über uns hinweg, und Menschen sterben. Kinder sterben. Es gibt Probleme mit Benzin. Das Internet funktioniert nicht. Die Preise steigen.“ Auch die Verluste ließen sich nicht verbergen: „Gehen Sie auf den Friedhof irgendeiner russischen Stadt. Dann sehen Sie sofort, wie viele Männer getötet wurden.“ Auch innerhalb der russischen Elite herrsche Unzufriedenheit. Doch die Angst sei zu groß, um offen aufzubegehren, sagte Nadeschdin. „Sie halten sich alle an die Linie und sagen mir immer wieder: 'Boris, du verstehst doch: Ein Schritt in die falsche Richtung, und wir sind erledigt.'“ Fast alle prominenten Gegner Putins sind inzwischen im Gefängnis oder im Exil. Alexej Nawalny starb im Februar 2024 in Haft. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation OVD-Info sitzen mehr als 2000 Menschen aus politischen Gründen in Haft. Nadeschdins Eltern und Kinder sind weiterhin in Russland. Wo er selbst dauerhaft leben und wovon er seinen Lebensunterhalt bestreiten wird, weiß er nach eigener Aussage noch nicht. „Aber ich werde alles tun, um bis zu dem Tag durchzuhalten, an dem ich nach Russland zurückkehren kann.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bremer Forschungsstelle Osteuropa in Russland „unerwünscht“ Russland hat die an der Universität Bremen angesiedelte Forschungsstelle Osteuropa (FSO) in ihre Liste sogenannt unerwünschter Organisationen aufgenommen. Das Justizministerium erweiterte damit seine Liste mit ausländischen und internationalen Einrichtungen, deren Arbeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation untersagt ist. Besondere Gründe werden nicht genannt. Gelistet werden Organisationen, die nach Auffassung der Moskauer Behörden gegen die Interessen des russischen Staates arbeiten. In der Liste stehen bereits mehrere deutsche Organisationen, darunter das viele Jahre in Moskau tätige Deutsche Historische Institut (DHI), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sowie politische Stiftungen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung. Die Bremer Forschungsstelle beschäftigt sich akademisch insbesondere mit der Frage, unter welchen Bedingungen Menschen in repressiven Systemen abweichende Meinungen entwickelten und vertraten.  Eine Stufe über der Einstufung als „unerwünscht“ verwendet Russland das Label „extremistisch“. Zu einer „extremistischen“ Organisation stufte Russland in diesem Jahr die in der Aufarbeitung des Stalinismus engagierte Organisation „Memorial“ hoch. Seit 2024 wird die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) als „extremistisch“ eingestuft. „Unerwünscht“ und „extremistisch“ sind mehr als bloße Kampfbegriffe. Im Falle der DGO kam es zu Cyberangriffen. Und Forscher, die Verbindungen nach Russland haben, müssen besonders vorsichtig sein. Eine Stufe über der Einstufung als „unerwünscht“ verwendet Russland das Label „extremistisch“. Zu einer „extremistischen“ Organisation stufte Russland in diesem Jahr die in der Aufarbeitung des Stalinismus engagierte Organisation „Memorial“ hoch. Seit 2024 wird die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) als „extremistisch“ eingestuft. „Unerwünscht“ und „extremistisch“ sind mehr als bloße Kampfbegriffe. Im Falle der DGO kam es zu Cyberangriffen. Und Forscher, die Verbindungen nach Russland haben, müssen besonders vorsichtig sein. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Moskau will keine Waffenruhe im Schwarzen Meer Russland lehnt eine Waffenruhe mit der Ukraine im Schwarzen Meer ab. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, es gebe keine Grundlage für „Halbheiten“, die der Gegenseite nur eine Atempause verschaffen würden.  Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die Höhe. Die Ukraine hat Berichten zufolge Russland über einen Dritten ein Vorschlag übermittelt, wonach beide Seiten Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer einstellen. Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dies trieb die weltweiten Getreidepreise in die Höhe. Die Ukraine hat Berichten zufolge Russland über einen Dritten ein Vorschlag übermittelt, wonach beide Seiten Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer einstellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lawrow: Werden Ukraine-Unterstützung stärker ins Visier nehmen Russland verschärft nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow seine Angriffe auf Ziele, die der Unterstützung der Ukraine durch den Westen dienen. „Wir werden unsere Methoden deutlich verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits“, sagte Lawrow dem Staatsfernsehen. Einen sofortigen Stopp der Kämpfe schließe er aus: „Wir werden erst dann aufhören, wenn eine langfristige, zuverlässige und nachhaltige Einigung vorliegt.“  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mutter und Sohn bei russischen Angriffen in der Ukraine getötet Durch russische Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen getötet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerstört worden, schrieb der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, auf der Nachrichtenplattform Telegram. Eine 29-jährige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. Darunter seien der Vater und die Großmutter des Jungen, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden seien. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Moskau meldet Angriff auf Bahnhof in ukrainischer Hafenstadt Ismajil Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau den Bahnhof der ukrainischen Stadt Ismajil angegriffen. Man gehe davon aus, dass er der Verladung und dem Transport von Rüstungsgütern und Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte diene, teilte das Ministerium mit. Ismajil liegt am Unterlauf der Donau. Zudem wurden dem Ministerium zufolge zwei Schlepper vor der Küste der ukrainischen Hafenstadt Mykolajiw am Schwarzen Meer beschossen, die Frachtschiffe in ukrainische Häfen begleitet hätten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russe zu 23 Jahren Haft wegen Spionage für Polen verurteilt Ein Moskauer Gericht hat einen russischen Staatsbürger wegen Spionage für Polen zu 23 Jahren Haft verurteilt. Laut Gericht habe der Mann Polen Informationen über russische Waffensysteme und Raketensysteme geliefert, die im Krieg in der Ukraine eingesetzt worden seien, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Freitag. Der NATO- und EU-Staat Polen grenzt an die Ukraine.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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