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Freitag, 31. Juli 2026
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Nahost - Trump gibt Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas bekannt

Medienspektrum

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31. Juli
Tagesschau

Trump meldet Erfolg bei Friedensabkommen für Gazastreifen

Keine Bestätigung der Kriegsparteien Trump meldet Einigung zur Entwaffnung der Hamas Gibt es Bewegung in den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas? US-Präsident Trump spricht von einer Einigung zur schrittweisen Entwaffnung der Hamas. Israel ziehe dafür sein Militär ab. Eine Bestätigung beider Seiten gibt es bislang nicht. US-Präsident Donald Trump hat ein Abkommen zur Entwaffnung der militant-islamistischen Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen verkündet. Der von ihm ins Leben gerufene "Friedensrat" habe eine entsprechende Vereinbarung erzielt, teilte Trump mit. Eine offizielle Bestätigung der Hamas oder Israels gibt es bislang nicht. "Dieses Abkommen ist ein entscheidender Schritt hin dazu, dass der Gazastreifen endlich von einer neuen palästinensischen Regierung regiert wird, die eng mit dem 'Friedensrat' zusammenarbeiten wird, um dem palästinensischen Volk zu helfen", schrieb der US-Präsident auf seiner Online-Plattform Truth Social. Gleichzeitig erhalte Israel die Sicherheit, die es verdiene, betonte er und dankte den Vermittlern Ägypten, Katar und der Türkei. Abkommen sieht offenbar internationale Stabilisierungstruppe vor Laut Trump ist das Abkommen ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung eines 20-Punkte-Plans zur Beendigung des Kriegs im Gazastreifen. Die Umsetzung solle in Phasen erfolgen. Während die Entwaffnung voranschreite, würden sich die israelischen Streitkräfte zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe solle künftig gemeinsam mit einer neuen palästinensischen Polizei für Sicherheit sorgen. Dies sei ein entscheidender Schritt hin zu einer neuen palästinensischen Regierung im Gazastreifen, erklärte Trump. Unklar ist, ob es sich bei dem Plan um eine Absichtserklärung oder ein verbindliches Abkommen handelt. Auch einen konkreten Zeitplan stellte der Republikaner nicht vor. Verhandlungskreise sehen seltene Fortschritte Zuvor hatte es aus Verhandlungskreisen geheißen, bei den Gesprächen zwischen Vermittlern und Hamas-Vertretern in Kairo seien seltene Fortschritte erzielt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Ein israelischer Regierungsvertreter hatte die vorgeschlagenen Bedingungen jedoch zuletzt als "nicht zufriedenstellend" bezeichnet. Die Terrororganisation Hamas hat sich bislang noch nicht geäußert. Unterdessen geht die Gewalt in dem Küstengebiet weiter. Bei israelischen Angriffen wurden palästinensischen Sanitätern zufolge gestern mindestens sechs Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gaza-Krieg ausgelöst.

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31. Juli
Die Zeit (Politik)

Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen

Der von den USA initiierte »Friedensrat« hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur »vollständigen Entwaffnung« der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. »Dieses Abkommen ist ein entscheidender Schritt hin dazu, dass der Gazastreifen endlich von einer neuen palästinensischen Regierung regiert wird, die eng mit dem Friedensrat zusammenarbeiten wird, um dem palästinensischen Volk zu helfen«, schrieb Trump auf seinem Onlinedienst. Gleichzeitig erhalte Israel die Sicherheit, die es verdiene, betonte er und dankte auch den Vermittlern Ägypten, Katar und der Türkei. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet, kündigte Trump an. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit »einer neuen palästinensischen Polizei« zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Israel solle die Sicherheit erhalten, dass der »Gazastreifen nicht länger als Basis für Terroranschläge missbraucht wird«, schrieb Trump weiter. Die Entwaffnung der Hamas war eine zentrale Vereinbarung im sogenannten 20-Punkte-Plan für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen. Die Hamas hatte aber eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Trump bezeichnete die nun vom Friedensrat erwirkte Abmachung als »Meilenstein«. Übergabe von Gaza an Israel ist nicht geplant Seit Wochen laufen in Ägypten Verhandlungen, um die zweite Phase des von den USA vermittelten Waffenruheabkommens zwischen Israel und der Hamas umzusetzen, das im Oktober in Kraft getreten war. Ziel ist eine dauerhafte Friedenslösung. Die nun erzielte Vereinbarung sei ein entscheidender Schritt hin zu einer neuen palästinensischen Regierung im Gazastreifen, verkündete Trump. Eine Übergabe des Gazastreifens an Israel sei nicht vorgesehen. Vielmehr soll ein Gremium aus palästinensischen Technokraten die Verwaltung des Küstengebiets übernehmen. Aus Verhandlungskreisen war im Vorfeld bereits durchgesickert, dass es bei den Gesprächen in Kairo seltene Fortschritte gegeben habe. Die Hamas hatte sich nach Angaben aus eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Ein israelischer Regierungsvertreter hatte die vorgeschlagenen Bedingungen jedoch als nicht zufriedenstellend bezeichnet. Israelische Angriffe im Gazastreifen halten an Unterdessen ging die Gewalt in dem Küstengebiet weiter. Bei israelischen Angriffen wurden palästinensischen Sanitätern zufolge am Donnerstag mindestens sechs Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Seit Oktober 2025 herrscht im Gazakrieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn der international besetzte »Friedensrat« ins Leben gerufen, der den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten und durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Ein Anschlag der Hamas auf ein Musikfestival und andere Orte am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gazakrieg ausgelöst. Bei Massakern an dem Tag töteten die Islamisten 1.221 Menschen und verschleppten 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen. In den zwei sich anschließenden Kriegsjahren töteten Israel und die USA nach Hamas-Angaben mehr als 70.000 Palästinenser. Die UN warf Israel Völkermord vor. Israelische Soldaten haben nach Recherchen einer Untersuchungskommission unter anderem absichtlich palästinensische Kinder angegriffen und getötet. Gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes vor.

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31. Juli
ZDF heute

Trump: Abkommen zur Entwaffnung der Hamas erzielt

Krieg im Gazastreifen:Trump: Abkommen zur Entwaffnung der Hamas erzielt US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen verkündet. Der von den USA initiierte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. Das sei "ein monumentaler Schritt" hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit "einer neuen palästinensischen Polizei" zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Israel solle die Sicherheit erhalten, dass der "Gazastreifen nicht länger als Basis für Terroranschläge missbraucht wird", schrieb Trump weiter. Die in Trumps Friedensplan als zentral geltende Entwaffnung der Hamas war bislang nicht umgesetzt worden. Die Organisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Trump bezeichnete die Vereinbarung nun als "Meilenstein" und dankte den Vermittlerstaaten Katar, Ägypten und der Türkei. Auch zuvor Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass es bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen Fortschritte gegeben haben soll. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. In Washington hat im Februar erstmals der sogenannte Friedensrat unter Vorsitz von US-Präsident Donald Trump getagt. Rund zwei Dutzend Staats- und Regierungsvertreter kamen zu dem Treffen. 19.02.2026 | 2:49 minDie Hamas hatte sich nach eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung "volle Verantwortung" für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung gewesen seien. US-Präsident Donald Trump lässt erstmals seinen Friedensrat tagen. Kann er damit tatsächlich Frieden sichern oder der UNO Konkurrenz machen? ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen berichtet. 19.02.2026 | 1:19 minIsrael: 15-Punkte-Plan nicht ausreichend Ein israelischer Regierungsvertreter hatte vor Trumps Post am Donnerstagabend mitgeteilt, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, "einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess". Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der "gelben Linie" geben. Seit einem halben Jahr gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe. Trotzdem kommt es immer wieder zu tödlichen Vorfällen. 23.04.2026 | 1:35 minAngriffe trotz Waffenruhe Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte "Board of Peace" ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gaza-Krieg ausgelöst. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Nahost-Konflikt - De-facto-Regierung:Hamas löst Verwaltungskomitee in Gaza aufmit Video1:46 - Trotz IStGH-Haftbefehl:Mamdani: New York darf Netanjahu nicht festnehmenmit Video1:08 - Gazastreifen:Hamas-Chef al-Haddad bei israelischem Angriff getötetmit Video0:21 - Krieg gegen Iran:Warum Netanjahus Zukunft auf dem Spiel stehtmit Video3:07

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30. Juli
FAZ (Politik)

Trumps „Friedensrat“: Angeblich Einigung zur Entwaffnung der Hamas

Trumps „Friedensrat“ : Angeblich Einigung zur Entwaffnung der Hamas Die Hamas im Gazastreifen soll bereit sein, ihre Waffen unter Aufsicht von Übergangsverwaltung und internationalen Vermittlern zu stellen. Israel reicht das noch nicht. Donald Trump meldet trotzdem einen „monumentalen Schritt“. Der von den USA initiierte sogenannte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. Das sei „ein monumentaler Schritt“ hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit „einer neuen palästinensischen Polizei“ zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Israel solle die Sicherheit erhalten, dass der „Gazastreifen nicht länger als Basis für Terroranschläge missbraucht wird“, schrieb Trump weiter. Die in Trumps Friedensplan als zentral geltende Entwaffnung der Hamas war bislang nicht umgesetzt worden. Die Organisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Trump bezeichnete die Vereinbarung nun als „Meilenstein“ und dankte den Vermittlerstaaten Qatar, Ägypten und der Türkei. Fortschritte in Kairo gemeldet Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass es bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen Fortschritte gegeben haben soll. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Die Hamas hatte sich nach eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung gewesen seien. 15-Punkte-Plan für Israel nicht ausreichend Ein israelischer Regierungsvertreter hatte vor Trumps Post am Donnerstagabend mitgeteilt, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, „einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess“. Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der sogenannten „gelben Linie“ geben. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte „Board of Peace“ ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gaza-Krieg ausgelöst.

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30. Juli
Der Spiegel

Donald Trump verkündet Vereinbarung zur »vollständigen Entwaffnung« der Hamas

Miliz im Gazastreifen Trump verkündet Vereinbarung zur »vollständigen Entwaffnung« der Hamas Es wäre in der Tat eine bemerkenswerte Entwicklung. Der von den USA initiierte sogenannte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump angeblich eine Vereinbarung zur »vollständigen Entwaffnung« der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. Von der Hamas gab es zunächst keine Stellungnahme zu der angeblichen Einigung. Daher bleibt noch abzuwarten, wie viel Trumps gewohnt vollmundige Ankündigung wert ist. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, es sei »ein monumentaler Schritt« hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit »einer neuen palästinensischen Polizei« zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Israel solle die Sicherheit erhalten, dass der »Gazastreifen nicht länger als Basis für Terroranschläge missbraucht wird«, schrieb Trump weiter. 🚨 HUGE & HISTORIC: President Trump announces complete disarmament of Hamas and all armed groups in Gaza. A major breakthrough for lasting peace and security! Something many said could never be achieved! — Commentary Donald J. Trump Posts From Truth Social (@TrumpDailyPosts) July 30, 2026 "Today, the Board of Peace reached a HISTORIC agreement for the COMPLETE… pic.twitter.com/EgJodU5TQh Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Die in Trumps Friedensplan als zentral geltende Entwaffnung der Hamas war bislang nicht umgesetzt worden. Die Organisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Trump bezeichnete die Vereinbarung nun als »Meilenstein« und dankte den Vermittlerstaaten Katar, Ägypten und der Türkei. Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass es bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen Fortschritte gegeben haben soll. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Die Hamas hatte sich nach eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung »volle Verantwortung« für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung gewesen seien. Israel verlangt vollständige Entmilitarisierung Ein israelischer Regierungsvertreter hatte vor Trumps Post am Donnerstagabend mitgeteilt, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, »einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess«. Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der sogenannten »gelben Linie« geben. Seit Oktober 2025 herrscht im Gazakrieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte »Board of Peace« ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gazakrieg ausgelöst. Er hat durch israelische Angriffe 17 Angehörige verloren. Khalil al-Hayya steht für den bewaffneten Kampf gegen den jüdischen Staat. Aber er hat auch eine emotionale Verbindung zum Chefunterhändler von Donald Trump. Mehr dazu hier .

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30. Juli
Handelsblatt

Nahost: Trump: Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas erzielt

Nahost: Trump: Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas erzielt Washington/Tel Aviv/Gaza. Der von den USA initiierte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. Das sei „ein monumentaler Schritt“ hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit „einer neuen palästinensischen Polizei“ zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Israel solle die Sicherheit erhalten, dass der „Gazastreifen nicht länger als Basis für Terroranschläge missbraucht wird“, schrieb Trump weiter. Die in Trumps Friedensplan als zentral geltende Entwaffnung der Hamas war bislang nicht umgesetzt worden. Die Organisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Trump bezeichnete die Vereinbarung nun als „Meilenstein“ und dankte den Vermittlerstaaten Katar, Ägypten und der Türkei. Bereits zuvor Berichte über Fortschritte Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass es bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen Fortschritte gegeben haben soll. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Die Hamas hatte sich nach eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung gewesen seien. Diskutierter 15-Punkte-Plan aus Israels Sicht nicht ausreichend Ein israelischer Regierungsvertreter hatte vor Trumps Post am Donnerstagabend mitgeteilt, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, „einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess“. Verwandte Themen Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der „gelben Linie“ geben. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte „Board of Peace“ ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gaza-Krieg ausgelöst.

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30. Juli
Die Zeit (Politik)

Gaza: Trump verkündet Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas

- Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 führt Israel einen Krieg im Gazastreifen. - Im Februar 2026 haben Israel und die USA den Iran angegriffen – mit Folgen für den gesamten Nahen Osten. - Unsere Themenseite zum Krieg im Nahen Osten finden Sie hier. - Unseren Liveblog zum Krieg im Iran finden Sie hier. - Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Dieter Hoß Den Angriff Israels und der USA auf den Iran … … begleiten wir in einem gesonderten Liveblog. Verfolgen Sie dort alle aktuellen Entwicklungen. Petrina Engelke Trump verkündet Vereinbarung zur Entwaffnung der Hamas Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat (»Board of Peace«) hat Trumps Angaben zufolge eine Vereinbarung zur »vollständigen Entwaffnung« der Hamas und aller anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen erzielt. Das sei ein »monumentaler Schritt« hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform. Eine Bestätigung vonseiten der Hamas lag zunächst nicht vor. Die Vereinbarung werde in sorgfältig strukturierten Phasen umgesetzt, schrieb Trump. Sobald die Entwaffnung abgeschlossen sei, würden sich die israelischen Streitkräfte zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe solle künftig gemeinsam mit einer neuen palästinensischen Polizei die Verantwortung für das Gebiet übernehmen. Dies sei ein entscheidender Schritt, damit der Gazastreifen von einer neuen palästinensischen Regierung geführt werde. Die Vereinbarung werde in sorgfältig strukturierten Phasen umgesetzt, schrieb Trump. Sobald die Entwaffnung abgeschlossen sei, würden sich die israelischen Streitkräfte zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe solle künftig gemeinsam mit einer neuen palästinensischen Polizei die Verantwortung für das Gebiet übernehmen. Dies sei ein entscheidender Schritt, damit der Gazastreifen von einer neuen palästinensischen Regierung geführt werde. Mathis Gann UN-Menschenrechtsbüro kritisiert Israels Vorgehen im Westjordanland Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat sich alarmiert über die Ankündigung neuer israelischer Siedlungen sowie über offene Aufrufe zu Kollektivstrafen gegen Palästinenser geäußert. Andere Staaten müssten dringend und geschlossen handeln, um die Enteignung und die Tötung von Palästinensern zu stoppen und die israelische Besatzung zu beenden, sagte eine Sprecherin des UN-Menschenrechtskommissars Volker Türk. Die Sprecherin, Ravina Shamdasani, bezog sich dabei unter anderem auf Drohungen israelischer Politiker, das Westjordanland in ein »zweites Gaza« zu verwandeln. Zudem sprach sie von einem »Allzeithoch« beim Bau völkerrechtswidriger Siedlungen und Außenposten sowie bei Angriffen israelischer Siedler. »Siedler und israelische Sicherheitskräfte, die oft gemeinsam vorgehen, haben lokale Gemeinden angegriffen, Familien überfallen, Eigentum zerstört und beschlagnahmt sowie Moscheen in Brand gesetzt«, sagte Shamdasani mit Blick auf die eskalierende Gewalt der vergangenen Tage. In Reaktion auf einen gewaltsamen Zusammenstoß zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern vergangenen Freitag hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine beschleunigte Legalisierung von Siedlungsaußenposten verfügt, die selbst nach israelischem Recht illegal sind. Die Sprecherin, Ravina Shamdasani, bezog sich dabei unter anderem auf Drohungen israelischer Politiker, das Westjordanland in ein »zweites Gaza« zu verwandeln. Zudem sprach sie von einem »Allzeithoch« beim Bau völkerrechtswidriger Siedlungen und Außenposten sowie bei Angriffen israelischer Siedler. »Siedler und israelische Sicherheitskräfte, die oft gemeinsam vorgehen, haben lokale Gemeinden angegriffen, Familien überfallen, Eigentum zerstört und beschlagnahmt sowie Moscheen in Brand gesetzt«, sagte Shamdasani mit Blick auf die eskalierende Gewalt der vergangenen Tage. In Reaktion auf einen gewaltsamen Zusammenstoß zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern vergangenen Freitag hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine beschleunigte Legalisierung von Siedlungsaußenposten verfügt, die selbst nach israelischem Recht illegal sind. Annika Benzing UN stellen mögliche Kriegsverbrechen Israels im Libanon fest Das UN-Menschenrechtsbüro hat großflächige Verstöße israelischer Streitkräfte gegen das humanitäre Völkerrecht im Libanon dokumentiert. Einige davon könnten Kriegsverbrechen darstellen, sagte UN-Hochkommissar Volker Türk in der libanesischen Hauptstadt Beirut.  Anhaltende israelische Luftangriffe, Artilleriebeschuss und der Einsatz von Waffen mit Sprengwirkung in dicht besiedelten Gebieten hätten hohe Zahlen getöteter Zivilisten, weitreichende Zerstörung und Massenvertreibungen verursacht. Zugleich hätten Raketenangriffe der vom Iran unterstützten libanesischen Hisbollah auf bewohnte Gebiete in Israel ebenfalls Zivilisten getötet und zivile Infrastruktur beschädigt, hieß es in der UN-Mitteilung.  Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah seit dem 2. März mehr als 4.300 Menschen im Libanon getötet und etwa 12.200 Menschen verletzt. Trotz einer Waffenruhe setze Israel seine Luftangriffe und Bodeneinsätze fort, sagte Türk. Dörfer südlich des Litani-Flusses seien zerstört oder unbewohnbar gemacht worden. Der Fluss liegt etwa 30 Kilometer entfernt von der Grenze zu Israel.  Vera Sprothen Syrien plant Abkommen für möglichen Frieden mit Israel Syrien und mehrere andere Staaten arbeiten nach Angaben des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa gemeinsam an einem Sicherheitsabkommen mit Israel. Al-Scharaa hofft, dass die Vereinbarung den Weg zu einem dauerhaften Frieden ebnet. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehr dazu lesen Sie hier: Tom-Luca Freund Israel soll weitere Hamas-Mitglieder getötet haben Israels Armee hat nach Angaben der Hamas trotz geltender Waffenruhe erneut zwei Mitglieder der Terrororganisation getötet. Dabei habe es sich um zwei mit Sicherheitsaufgaben betraute Funktionäre gehandelt, teilte das von der Hamas kontrollierte Innenministerium mit. Israels Armee hat den Angriff bisher nicht bestätigt. Palästinensischen Berichten zufolge wurde bei dem Luftschlag ein Fahrzeug im zentralen Abschnitt des Küstenstreifens getroffen. Nach Angaben der palästinensischen Hilfsorganisation Roter Halbmond wurden dabei sieben Menschen verletzt. Pia Packmohr Bericht über Verletzte und erneute Gewalt im Westjordanland Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa sind bei einem Angriff radikaler israelischer Siedler in der Nähe der Stadt Ramallah in der Nacht mehrere palästinensische Arbeiter verletzt worden. Zudem setzen radikale Siedler nach Berichten palästinensischer Medien zwei Moscheen, ein Haus sowie Fahrzeuge im Westjordanland in Brand.  Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, dass bei den Vorfällen keine Verletzten gemeldet worden seien. Es habe nach flüchtigen Verdächtigen gesucht, die eine Moschee sowie Fahrzeuge angezündet hätten. Eine Meldung über eine weitere in Brand gesetzte Moschee habe das Militär mit Verzögerung erhalten. Israels Sicherheitskräfte wollen nach eigenen Angaben vor Ort mit Zeugen sprechen und Beweismittel für Ermittlungen sichern. In einer Mitteilung verurteilt Israels Armee die Vorfälle. Der israelischen Armee wird immer wieder vorgeworfen, sie gehe nicht entschlossen genug gegen radikale Siedler vor, die Palästinenser und deren Besitz angreifen. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, dass bei den Vorfällen keine Verletzten gemeldet worden seien. Es habe nach flüchtigen Verdächtigen gesucht, die eine Moschee sowie Fahrzeuge angezündet hätten. Eine Meldung über eine weitere in Brand gesetzte Moschee habe das Militär mit Verzögerung erhalten. Israels Sicherheitskräfte wollen nach eigenen Angaben vor Ort mit Zeugen sprechen und Beweismittel für Ermittlungen sichern. In einer Mitteilung verurteilt Israels Armee die Vorfälle. Der israelischen Armee wird immer wieder vorgeworfen, sie gehe nicht entschlossen genug gegen radikale Siedler vor, die Palästinenser und deren Besitz angreifen. Pia Packmohr Fünf Palästinenser in Gaza und im Westjordanland getötet Bei einem israelischen Luftangriff im Norden des Gazastreifens sind zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Dies teilten Rettungskräfte vor Ort mit. Mehr als neun Monate nach einem von den USA unterstützten Waffenstillstand in dem Gebiet führt Israel fast täglich Angriffe auf den Gazastreifen durch, bei denen es sich nach eigenen Angaben um Angriffe auf militante Hamas-Kämpfer handelt. Drei weitere Palästinenser wurden im besetzten Westjordanland erschossen, wie palästinensische Behörden und das israelische Militär berichten. Zu den Hintergründen machten das israelische Militär und die offizielle Nachrichtenagentur der Palästinensischen Autonomiebehörde, WAFA, unterschiedliche Angaben. Drei weitere Palästinenser wurden im besetzten Westjordanland erschossen, wie palästinensische Behörden und das israelische Militär berichten. Zu den Hintergründen machten das israelische Militär und die offizielle Nachrichtenagentur der Palästinensischen Autonomiebehörde, WAFA, unterschiedliche Angaben. Alara Yilmaz UN werfen Israel weiterhin Tötung von Zivilisten in Gaza vor Im Gazastreifen sind seit der Ausrufung des Waffenstillstands im Oktober laut UN-Angaben mehr als 1.100 Palästinenser vom israelischen Militär getötet worden. Noch immer sei für die Menschen im Gazastreifen kein Ort sicher, teilte das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen mit. Das UN-Büro warf Israel zudem vor, die sogenannte Gelbe Linie, die das israelisch kontrollierte Gebiet markiert, beständig Richtung Meer zu verschieben. In der vergangenen Woche seien in dokumentierten Fällen mindestens 57 Palästinenser getötet worden. Nach internationalem Recht gilt der vorsätzliche Angriff auf Zivilistinnen und Zivilisten als Kriegsverbrechen. Das UN-Büro warf Israel zudem vor, die sogenannte Gelbe Linie, die das israelisch kontrollierte Gebiet markiert, beständig Richtung Meer zu verschieben. In der vergangenen Woche seien in dokumentierten Fällen mindestens 57 Palästinenser getötet worden. Nach internationalem Recht gilt der vorsätzliche Angriff auf Zivilistinnen und Zivilisten als Kriegsverbrechen. Alena Kammer Israel baut kilometerlange Erdbarriere quer durch den Gazastreifen Das israelische Militär baut nach Recherchen der Nachrichtenagentur AP eine mehr als 23 Kilometer lange Erdbarriere quer durch den Gazastreifen. Satellitenbilder zeigen, dass der Wall in den vergangenen Monaten entlang der sogenannten Gelben Linie errichtet wurde: jener Linie, bis zu der sich israelische Truppen im Rahmen der Waffenruhe mit der Hamas zurückgezogen hatten. Die Länge entspricht mehr als der Hälfte der Länge des Küstenstreifens, der etwa 40 Kilometer lang und elf Kilometer breit ist und in dem mehr als zwei Millionen Palästinenser leben. Wie hoch die Wälle an den einzelnen Stellen sind, ist unklar. An einigen Orten scheinen die Sperren außerhalb der Gelben Linie zu verlaufen. Die Länge entspricht mehr als der Hälfte der Länge des Küstenstreifens, der etwa 40 Kilometer lang und elf Kilometer breit ist und in dem mehr als zwei Millionen Palästinenser leben. Wie hoch die Wälle an den einzelnen Stellen sind, ist unklar. An einigen Orten scheinen die Sperren außerhalb der Gelben Linie zu verlaufen. Ein Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt einen Abschnitt einer Erdbarriere. Planet Labs PBC/AP/dpa Palästinenser befürchten, dass die ursprünglich als vorübergehende Trennlinie gedachte Gelbe Linie dauerhaft zur Grenze werden könnte. Die Bauarbeiten gehen laut AP schnell voran: Allein im Süden des Gazastreifens wurde ein Abschnitt innerhalb von zwei Wochen um mehr als zwei Kilometer verlängert. Immer wieder wurden Palästinenser getötet, die sich der Trennlinie näherten oder sie überquerten. Auf Anfrage von AP bestätigte das Militär den Bau einer physischen Barriere sowie einer Sicherheitszone mit Überwachungs- und Aufklärungstechnik. Ziel sei es, ein Eindringen zu verhindern und israelische Soldaten sowie grenznahe Gemeinden zu schützen. Angaben zum geplanten Endausbau machte die Armee nicht. Die Bevölkerung des Gazastreifens wurde in ein Gebiet westlich der Gelben Linie gedrängt, wo ein großer Teil der Menschen in Zeltlagern lebt und auf Hilfslieferungen angewiesen ist. Auf der anderen Seite der Linie zeigen Satellitenbilder, dass israelische Streitkräfte den Großteil der Gebäude mit Bulldozern und Sprengstoff abgerissen haben. Auf Anfrage von AP bestätigte das Militär den Bau einer physischen Barriere sowie einer Sicherheitszone mit Überwachungs- und Aufklärungstechnik. Ziel sei es, ein Eindringen zu verhindern und israelische Soldaten sowie grenznahe Gemeinden zu schützen. Angaben zum geplanten Endausbau machte die Armee nicht. Die Bevölkerung des Gazastreifens wurde in ein Gebiet westlich der Gelben Linie gedrängt, wo ein großer Teil der Menschen in Zeltlagern lebt und auf Hilfslieferungen angewiesen ist. Auf der anderen Seite der Linie zeigen Satellitenbilder, dass israelische Streitkräfte den Großteil der Gebäude mit Bulldozern und Sprengstoff abgerissen haben. Sophia Reddig Palästinenser melden erneut Siedlergewalt im Westjordanland in der Nacht zum Sonntag ist Feuer an der Moschee in At-Tuwani in besetztes Westjordanland gelegt worden. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, war der Eingang des Gebäudes schwarz vom Ruß der Flammen. An den Außenwänden waren demnach hebräische Schriftzüge und ein Davidstern zu sehen.  Den Brand gelegt habe eine Gruppe aus rund 20 Siedlern, sagte der Dorfvorsteher Mohammed Rabie. Einige von ihnen seien maskiert gewesen. Demnach legten sie an zwei weiteren Häusern und einer Molkerei Feuer. Als die Besitzer aus den Gebäuden gekommen seien, seien die Siedler geflohen. Den Dorfbewohnern gelang es demnach selbst, die Brände zu löschen.  Die Moschee in At-Tuwani im Westjordanland. Hazel Bader/AFP/Getty Images Die israelische Polizei teilte mit, sie habe nach Berichten über anhaltende Gewalt Einsatzkräfte in das Dorf entsandt. Darüber hinaus sei eine »Untersuchung der Umstände des Vorfalls« eingeleitet worden. Dorfvorsteher Rabie bestätigte, dass Vertreter der israelischen Armee, der Polizei und der Feuerwehr den Tatort inspiziert hätten. Auch Times of Israel und Eye on Palestine berichteten über den Vorfall.  Hella Kemper Neun Menschen im Gazastreifen getötet Bei israelischen Luftangriffen auf die Stadt Gaza sind nach Angaben von Klinikvertretern mindestens neun Palästinenser ums Leben gekommen. Darunter seien drei Kinder im Alter zwischen acht und 18 Jahren, sagte der Direktor des Schifa-Krankenhauses, Mohammed Abu Selmija. In seine Klinik waren die Leichen gebracht worden. Sechs weitere Menschen erlitten nach Angaben des Klinikdirektors Verletzungen, darunter vier Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren. Das israelische Militär teilte mit, es habe Infrastruktur der islamistischen Hamas angegriffen und Hamas-Mitglieder in dem Gebiet ausgemacht. Details wurden nicht genannt. Das israelische Militär teilte mit, es habe Infrastruktur der islamistischen Hamas angegriffen und Hamas-Mitglieder in dem Gebiet ausgemacht. Details wurden nicht genannt. Jan Wendt Außenminister Wadephul spricht sich für EU-Mission im Libanon aus Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine EU-Stabilisierungsmission im Libanon vorgeschlagen. Eine Truppe mit EU-Mandat könnte die auslaufende UN-Stabilisierungsmission (Unifil) ersetzen, sagte Wadephul dem RedaktionsNetzwerk Deutschland und fügte hinzu: »Wir sollten in der EU prüfen, ob wir im Anschluss an die Unifil-Mission mit einem europäischen Mandat dafür sorgen können, dass kein Sicherheitsvakuum entsteht.« Eine Mission könne die Voraussetzung für einen Rückzug der israelischen Streitkräfte schaffen, ohne dass die Terrormiliz Hisbollah in das Gebiet zurückkehre. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Mehr zum Thema lesen Sie hier: Katrin Scheib Deutschland und die israelischen Siedler Wie sollte sich Deutschland zur israelischen Siedlungspolitik positionieren? Meine Kollegin Alice Bota schreibt in ihrem Kommentar: »Bei Israels aggressiver Siedlungspolitik tut sich die Bundesregierung nicht nur aus historischen Gründen schwer. Sie beschwört die Zweistaatenlösung, verteidigt sie aber nicht. Sie schreibt sie im Koalitionsvertrag fest, steht aber nicht dafür ein.« Deutschland müsse einen anderen Weg gehen und für seine politischen Überzeugungen einstehen. Den ganzen Kommentar lesen Sie hier: Den ganzen Kommentar lesen Sie hier: Hella Kemper Acht Tote bei israelischem Angriff auf Trauergemeinde in Gaza Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Trauergemeinde in Nuseirat im zentralen Gazastreifen sind der palästinensischen Gesundheitsbehörde zufolge mindestens acht Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Die Trauernden nahmen den Angaben nach an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilte den Angriff als »brutales Massaker«. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs lag zunächst nicht vor. Die Gesamtzahl der an diesem Tag getöteten Palästinenser steigt damit auf mindestens zwölf.  Menschen in Nuseirat im zentralen Gazastreifen trauern um einen Mann, der am selben Tag durch einen israelischen Luftschlag getötet worden war. Abdel Kareem Hana/AP Photo/dpa

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30. Juli
Die Welt (Politik)

Trump verkündet Vereinbarung zur „vollständigen“ Entwaffnung der Hamas

Trump verkündet Vereinbarung zur „vollständigen“ Entwaffnung der Hamas Trump bezeichnet die durch seinen Friedensrat geschlossene Vereinbarung als „monumentalen Schritt“ hin zu dauerhaftem Frieden, Sicherheit und einer neuen palästinensischen Regierung. Israel erhalte zudem Sicherheit, da Gaza nicht länger als Basis für Terroranschläge genutzt werde. Der von den USA initiierte sogenannte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt. Das sei „ein monumentaler Schritt“ hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die Terrororganisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Laut US-Kreisen und Quellen aus dem Friedensrat soll sie nun einer Entwaffnung und der Entmilitarisierung des Gazastreifens zugestimmt haben. Über Vermittler hätten diese „dem finalen Text des Zeitplans zugestimmt, wie er ihnen in unserer letzten Vermittlungssitzung vorgelegt wurde“, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies schließe auch einen Artikel ein, der „die vollständige Entwaffnung“ beinhalte. In den kommenden Wochen müssten weitere Details ausgearbeitet werden, hieß es nun den Quellen zufolge weiter. „Ich denke, wir können in den nächsten ein bis zwei Monaten Fortschritte sehen“, sagte ein ranghoher Regierungsbeamter. Eine andere Quelle aus Kreisen des Friedensrates stellte für das gesamte Vorhaben einen Zeithorizont von „200 bis 350 Tagen“ in Aussicht. Genauere Angaben könnten erst dann gemacht werden, sobald „ein Zeitplan für jede Phase“ vereinbart worden sei. Das Abkommen sei auch ein entscheidender Schritt hin zu einer neuen palästinensischen Regierung, „die Gaza endlich regieren und eng mit dem Friedensrat zusammenarbeiten wird, um dem palästinensischen Volk zu helfen“, schrieb Trump weiter. Gleichzeitig erhalte Israel die Sicherheit, die es verdiene, da Gaza nicht länger als Basis für Terroranschläge genutzt werde. Das Abkommen, ein „wichtiger Meilenstein“, werde in sorgfältig strukturierten Phasen umgesetzt. „Nach Abschluss der Entwaffnung werden die israelischen Streitkräfte abziehen, und die Internationale Stabilisierungstruppe wird gemeinsam mit einer neuen palästinensischen Polizei die Verantwortung für die Sicherheit der Bewohner und der Nachbarländer des Gazastreifens übernehmen“, kündigte Trump an. Vor einem Jahr habe noch „ein blutiger Krieg“ und „eine humanitäre Krise“ geherrscht, „Geiseln wurden brutal gefangen gehalten“, erinnerte der US-Präsident. „Wir haben historische Fortschritte erzielt, aber es bleibt noch viel zu tun.“ Zudem dankte Trump den Vermittlern Ägypten, Katar und der Türkei sowie seinem „hervorragenden Team, dessen unermüdliche Arbeit diesen historischen Durchbruch ermöglicht hat“. Die Bedrohung, die am 7. Oktober 2023 aus Gaza kam, dürfe sich „NICHT wieder aufbauen“. „Mit diesem Abkommen wird Gaza endlich in den Händen einer neuen palästinensischen Regierung sein, die ihrem VOLK dient“, so Trump. Bereits zuvor Berichte über Fortschritte Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass es bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen Fortschritte gegeben haben soll. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Die Hamas hatte sich nach eigenen Kreisen bereit gezeigt, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung gewesen seien. Diskutierter 15-Punkte-Plan aus Israels Sicht nicht ausreichend Ein israelischer Regierungsvertreter hatte vor Trumps Post am Donnerstagabend mitgeteilt, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, „einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess“. Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der sogenannten „gelben Linie“ geben. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte „Board of Peace“ ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gaza-Krieg ausgelöst.

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30. Juli
Handelsblatt

Nahost: Berichte: Fortschritte bei Gesprächen über Hamas-Entwaffnung

Nahost: Berichte: Fortschritte bei Gesprächen über Hamas-Entwaffnung Tel Aviv/Gaza. Bei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen soll es Fortschritte gegeben haben. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten zunächst über entsprechende Fortschritte. Ein israelischer Regierungsvertreter versetzte den Erwartungen jedoch einen Dämpfer. Waffen unter Aufsicht von Übergangsverwaltung stellen Die Vermittler seien noch in Kontakt mit Israel, um letzte Details zu klären, hieß es aus Hamas-Kreisen. Die Hamas ist demnach bereit, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung waren. Ein israelischer Regierungsvertreter teilte mit, Israel fordere eine vollständige Entwaffnung der Hamas, „einschließlich des Abtransports sämtlicher Waffen aus dem Gazastreifen und einer vollständigen Entmilitarisierung des Küstengebiets als Voraussetzung für jeden weiteren politischen Prozess“. Der diskutierte 15-Punkte-Plan erfülle diese Forderungen nach israelischer Auffassung nicht ausreichend, hieß es. Es werde bis zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und Entmilitarisierung des Gazastreifens keinen Abzug der israelischen Armee von der sogenannten „gelben Linie“ geben. Zentraler Punkt in Trumps Friedensplan Die im Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorgesehene Entwaffnung der Hamas war bislang nicht umgesetzt worden. Die Organisation hatte eine Abgabe ihrer Waffen bisher abgelehnt. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Im Zuge des von Trump vermittelten Plans wurde zu Jahresbeginn das international besetzte „Board of Peace“ ins Leben gerufen, das den Wiederaufbau von Gaza und die Nachkriegsordnung überwachen soll. Israel kontrolliert weiterhin mehr als die Hälfte des abgeriegelten, durch den Krieg verwüsteten Küstengebiets. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe aber, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet wieder zu festigen.

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