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Montag, 6. April 2026
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Mieten in Großstädten: Teuer, teurer, Berlin

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6. April
taz (Öko & Co)

Mieten in Großstädten: Teuer, teurer, Berlin

Mieten in Großstädten: Teuer, teurer, Berlin Mit 69 Prozent in 10 Jahren verzeichnet Berlin den höchsten Anstieg bei Angebotsmieten bundesweit – trotz Mietpreisbremse. Noch sind die Mieten in München höher. dpa | Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende in Großstädten heute im Schnitt 43 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr – der höchste Zuwachs bundesweit. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor. Das Bauministerium bezieht sich dabei auf Angebotsmieten ohne Nebenkosten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten. Demnach stieg die geforderte Kaltmiete in Berlin von 9,02 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im vergangenen Jahr. Bei den Steigerungsraten lag Leipzig mit 67 Prozent auf Platz zwei, danach kamen Bremen und Duisburg mit jeweils 46 Prozent plus, Essen und Düsseldorf mit 43 und Hamburg mit 42 Prozent. München liegt mit einem Plus von 37 Prozent unter dem Schnitt, doch waren dort die Mieten schon 2016 sehr hoch. Mit 21,29 Euro je Quadratmeter war die bayerische Landeshauptstadt bei Neuvermietungen 2025 so teuer wie keine andere deutsche Großstadt. Frankfurt am Main erreichte nach einem Zehn-Jahres-Plus von 39 Prozent einen Durchschnittswert von 16,58 Euro. In Stuttgart waren es bei 37 Prozent Zuwachs nun 16,06 Euro je Quadratmeter. Das Ministerium weist darauf hin, dass neue Vermietungen über andere Wege als Internetinserate womöglich günstiger sind, so etwa über Wartelisten bei Wohnungsbauunternehmen oder direkte Vermittlung. „Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen“, heißt es in der Antwort. Deckel statt Bremse? Linken-Politikerin Lay verweist dennoch auf eine „Mietpreisexplosion“ und spricht von politischem Versagen. „Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg von Angebotsmieten auszubremsen“, sagte Lay. Die Mietpreisbremse gilt seit 1. Juni 2015 für die Vermietung von bestehenden Wohnungen in sogenannten angespannten Wohnungsmärkten. Die Miete darf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Lay kritisiert, dass Ausnahmen das Instrument schwächten, so etwa Möblierungszuschläge oder Kurzzeitvermietungen. Die Linke wirbt seit Jahren für einen bundesweiten Mietendeckel, der Mieten strikter begrenzen würde als die Preisbremse. Zudem will die Partei ein härteres Vorgehen gegen Mietwucher, also Mieten, die 20 Prozent oder sogar 50 Prozent über der üblichen Vergleichsmiete liegen. Gemeinsam für freie Presse Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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6. April
ZDF heute

Großstadt-Mieten in zehn Jahren um 44 Prozent gestiegen

Diese Städte sind Spitzenreiter:Großstadt-Mieten in zehn Jahren um 44 Prozent gestiegen In deutschen Großstädten müssen Wohnungssuchende heute im Schnitt 44 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. Spitzenreiter ist Berlin - welche Städte sonst noch vorne liegen. Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende in Großstädten heute im Schnitt 44 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr - der höchste Zuwachs bundesweit. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor. Das Bauministerium bezieht sich dabei auf Angebotsmieten ohne Nebenkosten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten. Demnach stieg die geforderte Kaltmiete in Berlin von 9,02 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im vergangenen Jahr. Bei den Steigerungsraten lag Leipzig mit 67 Prozent auf Platz zwei, danach kamen Bremen und Duisburg mit jeweils 46 Prozent plus, Essen und Düsseldorf mit 43 und Hamburg mit 42 Prozent. München bei Quadratmeterpreis Spitzenreiter München liegt mit einem Plus von 37 Prozent unter dem Schnitt, doch waren dort die Mieten schon 2016 sehr hoch. Mit 21,29 Euro je Quadratmeter war die bayerische Landeshauptstadt bei Neuvermietungen 2025 so teuer wie keine andere deutsche Großstadt. Frankfurt am Main erreichte nach einem Zehn-Jahres-Plus von 39 Prozent einen Durchschnittswert von 16,58 Euro. In Stuttgart waren es bei 37 Prozent Zuwachs nun 16,06 Euro je Quadratmeter. Das Ministerium weist darauf hin, dass neue Vermietungen über andere Wege als Internetinserate womöglich günstiger sind, so etwa über Wartelisten bei Wohnungsbauunternehmen oder direkte Vermittlung. Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen. Bauministerium Mieten und Kaufpreise steigen weiter, Neubauziele werden verfehlt. Gleichzeitig leben Millionen in unpassenden Wohnungen – zu groß oder zu klein. 26.03.2026 | 2:17 minLinken-Politikerin spricht von "Mietpreisexplosion" Linken-Politikerin Lay verweist dennoch auf eine "Mietpreisexplosion" und spricht von politischem Versagen. Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg von Angebotsmieten auszubremsen. Caren Lay, Linken-Abgeordnete Die Mietpreisbremse gilt seit 1. Juni 2015 für die Vermietung von bestehenden Wohnungen in sogenannten angespannten Wohnungsmärkten. Die Miete darf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Lay kritisiert, dass Ausnahmen das Instrument schwächten, so etwa Möblierungszuschläge oder Kurzzeitvermietungen. Die Linke wirbt seit Jahren für einen bundesweiten Mietendeckel, der Mieten strikter begrenzen würde als die Preisbremse. Zudem will die Partei ein härteres Vorgehen gegen Mietwucher, also Mieten, die 20 Prozent oder sogar 50 Prozent über der üblichen Vergleichsmiete liegen. Mehr zur Wohnungsnot in Deutschland Mietwucher und Kurzzeitverträge:Wie Justizministerin Hubig Mieter entlasten will von Jan Henrichmit Video0:58Projekt "Wohnen für Hilfe" in Kiel:Wie Studierenden günstiger Wohnraum vermittelt werden kann von Saskia Schüring und Cornelia Petereitmit Video4:30

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6. April
FAZ (Wirtschaft)

Knapper Wohnraum: Großstadt-Mieten binnen zehn Jahren um 43 Prozent gestiegen

Knapper Wohnraum : Großstadt-Mieten binnen zehn Jahren um 43 Prozent gestiegen Wer in Metropolen eine neue Bleibe sucht, muss tief in die Tasche greifen. Das belegen auch neue Zahlen des Bauministeriums, die die Linke abgefragt hat. Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende in Großstädten heute im Schnitt 43 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr – der höchste Zuwachs bundesweit. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor. Das Bauministerium bezieht sich dabei auf Angebotsmieten ohne Nebenkosten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten. Demnach stieg die geforderte Kaltmiete in Berlin von 9,02 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im vergangenen Jahr. Bei den Steigerungsraten lag Leipzig mit 67 Prozent auf Platz zwei, danach kamen Bremen und Duisburg mit jeweils 46 Prozent plus, Essen und Düsseldorf mit 43 und Hamburg mit 42 Prozent. München bei Quadratmeterpreis vorn München liegt mit einem Plus von 37 Prozent unter dem Schnitt, doch waren dort die Mieten schon 2016 sehr hoch. Mit 21,29 Euro je Quadratmeter war die bayerische Landeshauptstadt bei Neuvermietungen 2025 so teuer wie keine andere deutsche Großstadt. Frankfurt am Main erreichte nach einem Zehn-Jahres-Plus von 39 Prozent einen Durchschnittswert von 16,58 Euro. In Stuttgart waren es bei 37 Prozent Zuwachs nun 16,06 Euro je Quadratmeter. Das Ministerium weist darauf hin, dass neue Vermietungen über andere Wege als Internetinserate womöglich günstiger sind, so etwa über Wartelisten bei Wohnungsbauunternehmen oder direkte Vermittlung. „Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen“, heißt es in der Antwort. Deckel statt Bremse? Linken-Politikerin Lay verweist dennoch auf eine „Mietpreisexplosion“ und spricht von politischem Versagen. „Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg von Angebotsmieten auszubremsen“, sagte Lay. Die Mietpreisbremse gilt seit 1. Juni 2015 für die Vermietung von bestehenden Wohnungen in sogenannten angespannten Wohnungsmärkten. Die Miete darf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Lay kritisiert, dass Ausnahmen das Instrument schwächten, so etwa Möblierungszuschläge oder Kurzzeitvermietungen. Die Linke wirbt seit Jahren für einen bundesweiten Mietendeckel, der Mieten strikter begrenzen würde als die Preisbremse. Zudem will die Partei ein härteres Vorgehen gegen Mietwucher, also Mieten, die 20 Prozent oder sogar 50 Prozent über der üblichen Vergleichsmiete liegen.

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6. April
Handelsblatt

Wohnungsnot: Mieten in deutschen Großstädten steigen in zehn Jahren um 43 Prozent

Wohnungsnot: Mieten in Großstädten steigen in zehn Jahren um 43 Prozent Berlin. Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende in Großstädten heute im Schnitt 43 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr – der höchste Zuwachs bundesweit. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor. Das Bauministerium bezieht sich dabei auf Angebotsmieten ohne Nebenkosten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten. Demnach stieg die geforderte Kaltmiete in Berlin von 9,02 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im vergangenen Jahr. Bei den Steigerungsraten lag Leipzig mit 67 Prozent auf Platz zwei, danach kamen Bremen und Duisburg mit jeweils 46 Prozent plus, Essen und Düsseldorf mit 43 und Hamburg mit 42 Prozent. München liegt mit einem Plus von 37 Prozent unter dem Schnitt, doch waren dort die Mieten schon 2016 sehr hoch. Mit 21,29 Euro je Quadratmeter war die bayerische Landeshauptstadt bei Neuvermietungen 2025 so teuer wie keine andere deutsche Großstadt. Frankfurt am Main erreichte nach einem Zehn-Jahres-Plus von 39 Prozent einen Durchschnittswert von 16,58 Euro. In Stuttgart waren es bei 37 Prozent Zuwachs nun 16,06 Euro je Quadratmeter. Das Ministerium weist darauf hin, dass neue Vermietungen über andere Wege als Internetinserate womöglich günstiger sind, so etwa über Wartelisten bei Wohnungsbauunternehmen oder direkte Vermittlung. „Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen“, heißt es in der Antwort. Linken-Politikerin Lay verweist dennoch auf eine „Mietpreisexplosion“ und spricht von politischem Versagen. „Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg von Angebotsmieten auszubremsen“, sagte Lay. Die Mietpreisbremse gilt seit 1. Juni 2015 für die Vermietung von bestehenden Wohnungen in sogenannten angespannten Wohnungsmärkten. Die Miete darf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

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