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Montag, 17. August 2026
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„Feindliches Signal“ an Nordkorea – Trump reduziert US-Militärübungen mit Südkorea deutlich

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17. August
ZDF heute

Trump reduziert Militärübungen mit Südkorea "wesentlich"

"Feindseliges Signal" an Nordkorea:Trump reduziert Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" US-Präsident Donald Trump will die Militärübungen der USA mit Südkorea verringern. Solche Übungen sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an Nordkorea. US-Präsident Donald Trump will mit Verweis auf seine "sehr gute Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine unmittelbar bevorstehende gemeinsame Militärübung mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen lassen. Zudem ließ er durchklingen, dass die seit Jahren üblichen Manöver mit den südkoreanischen Streitkräften künftig auch ganz entfallen könnten. Er sei nicht glücklich darüber, dass die USA vor langer Zeit solchen gemeinsamen Übungen zugestimmt hätten, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Diese sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an ein Land, das - solange er Präsident gewesen sei - keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe. USA seit langem wichtigster Verbündeter Südkoreas Südkorea und die USA trainieren jährlich zusammen, um die gemeinsame Verteidigungsfähigkeit zu festigen. Die USA sind seit langem der wichtigste Verbündete Südkoreas. Dort sind rund 28.500 US-Soldaten stationiert. Am Montag beginnt die elftägige gemeinsame Militärübung "Ulchi Freedom Shield" in Südkorea, die offiziell der Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige Verteidigung gegen Nordkorea dient. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte am Montag, die Militärübungen mit den USA würden wie geplant stattfinden. "Wir werden wie zuvor angekündigt und geplant verfahren", sagte ein Ministeriumssprecher. An den am Montag beginnenden Übungen sollen rund 18.000 südkoreanische Soldaten teilnehmen. Regierungsvertretern zufolge liegt der Schwerpunkt auf der Abwehr von Drohnen und Cyberangriffen sowie der Störung von GPS-Signalen. Beim ersten Besuch in Pjöngjang seit sieben Jahren bekräftigt Chinas Staatschef Xi die Unterstützung für Kim und wirbt für eine engere Sicherheits- und Wirtschaftspartnerschaft. 08.06.2026 | 2:40 minTrump betont gutes Verhältnis zu Kim Jong Un Erst am Samstag hatte Trump ein Bild von sich Seite an Seite mit Nordkoreas Machthaber verbreitet und das gute Verhältnis zu Kim betont. In seinem neusten Post betonte er auch, dass die Militärübungen kostspielig seien und ein Großteil dieser Kosten von den USA getragen werde. Trump erwähnte zudem, dass Südkorea kürzlich seine Bitte abgelehnt habe, sich den Bemühungen um eine Denuklearisierung Irans anzuschließen. Der US-Präsident suchte in der Vergangenheit immer wieder Kontakt zu Nordkoreas Machthaber und traf ihn während seiner ersten Amtszeit mehrfach zu Gesprächen. Bei einem Gipfeltreffen in Hanoi im Jahre 2019 reiste Kim nach einem diplomatischen Eklat vorzeitig ab. Als Trump in seiner zweiten Amtszeit im Herbst 2025 auf Asien-Reise unterwegs war, äußerte er Interesse an einem weiteren Treffen mit Kim, das seither aber nicht zustande kam. Nordkorea hat nach Angaben Südkoreas eine ballistische Rakete abgeschossen. Sie stürzte außerhalb japanischer Gewässer ins Meer. Japans Verteidigungsminister spricht von einer Bedrohung. 12.08.2026 | 0:25 minNordkorea wegen Atomprogramms mit Sanktionen belegt Bislang hält die US-Regierung an ihrem erklärten Ziel fest, Nordkorea nuklear vollständig abzurüsten. Das weitgehend abgeschottete Land wird wegen seines Atomprogramms mit weitreichenden UN-Sanktionen sowie zusätzlichen US-Sanktionen belegt. So ist es Nordkorea gemäß Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Dass es zuletzt trotzdem erneut mehrere Raketentests gab, werteten Experten als Machtdemonstration und Zeichen des Protests gegen die jährlichen Militärübungen der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte. Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Mehr zu Nordkorea und Südkorea - Raketentest vor Militärmanöver:Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japanmit Video0:25 - Erinnerung an Kriegsverbrechen:Wie Japan zur eigenen Vergangenheit schweigtvon Johannes Lieber - AnalyseChinesischer Staatsbesuch in Pjöngjang:Was Xi Jinping in Nordkorea erreichen willvon Miriam Steimermit Video2:26 - Absage an Verhandlungen:Kim Yo Jong: Nordkoreas Atomstatus "unumkehrbare Realität"

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17. August
Handelsblatt

Kurswechsel der US-Regierung: „Feindseliges Signal“: Trump bremst Manöver mit Südkorea aus

Kurswechsel der US-Regierung: „Feindseliges Signal“: Trump bremst Manöver mit Südkorea aus Washington. US-Präsident Donald Trump will mit Verweis auf seine „sehr gute Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein gemeinsames Militärmanöver mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen lassen. Zudem ließ er durchklingen, dass die seit Jahren üblichen Übungen mit den südkoreanischen Streitkräften künftig auch ganz entfallen könnten. Er sei nicht glücklich darüber, dass die USA vor langer Zeit solchen gemeinsamen Übungen zugestimmt hätten, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Diese sendeten ein „völlig unangemessenes und feindseliges Signal“ an ein Land, das - solange er Präsident gewesen sei - keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe, schrieb er mit Blick auf Nordkorea. „Deshalb, und weil es zu spät für eine Absage ist, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Militärübungen deutlich zu reduzieren!“. Trumps Ankündigung schien ein Affront gegen den engen Verbündeten Südkorea zu sein, der ähnlich wie Nato-Partner in Europa auf den militärischen Schutz durch die USA zählt. Zudem schien Trump damit ausgerechnet dem international isolierten Machthaber Nordkoreas einen Gefallen zu tun. Kim droht Südkorea immer wieder mit militärischer Gewalt und bezeichnet den Süden als „Hauptfeind“. Pjöngjang baute seit Trumps erster Amtszeit sein Atomarsenal aus, zudem unterstützt Nordkorea Russland im Kampf gegen die Ukraine mit Munition und der Entsendung Tausender Soldaten. Gemeinsames Manöver mit Tausenden Soldaten Südkorea und die USA trainieren jährlich zusammen, um die gemeinsame Verteidigungsfähigkeit zu festigen. Heute begann die neueste Auflage des Manövers, an dem Tausende Soldaten beider Staaten beteiligt sind. Wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, wird das sogenannte „Ulchi Freedom Shield“ diesmal nur 14 Feldübungen beinhalten - drei Feldübungen weniger als noch im vergangenen Jahr. Die Reduktion geht laut Yonhap auf Bemühungen des südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung zurück, der ebenfalls wie Trump eine diplomatische Annäherung mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sucht. Erst am Samstag hatte Trump ein Bild von sich Seite an Seite mit Nordkoreas Machthaber verbreitet und das gute Verhältnis zu Kim betont. In seinem neuesten Post betonte er auch, dass die Militärübungen kostspielig seien und ein Großteil dieser Kosten von den USA getragen werde. Trump erwähnte zudem, dass Südkorea kürzlich seine Bitte abgelehnt habe, sich den Bemühungen um eine Denuklearisierung des Irans anzuschließen. Trump traf sich in erster Amtszeit mit Kim Jong Un Der US-Präsident suchte in der Vergangenheit immer wieder Kontakt zu Nordkoreas Machthaber und traf ihn während seiner ersten Amtszeit mehrfach zu Gesprächen. Bei einem Gipfeltreffen in Hanoi im Jahre 2019 reiste Kim nach einem diplomatischen Eklat vorzeitig ab. Als Trump in seiner zweiten Amtszeit im Herbst 2025 auf Asien-Reise unterwegs war, äußerte er Interesse an einem weiteren Treffen mit Kim, das seither aber nicht zustande kam. Bislang hält die US-Regierung an ihrem erklärten Ziel fest, Nordkorea nuklear vollständig abzurüsten. Das weitgehend abgeschottete Land wird wegen seines Atomprogramms mit weitreichenden UN-Sanktionen sowie zusätzlichen US-Sanktionen belegt. So ist es Nordkorea gemäß Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Dass es zuletzt trotzdem erneut mehrere Raketentests gab, werteten Experten als Machtdemonstration und Zeichen des Protests gegen die jährlichen Militärübungen der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte.

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17. August
Tagesschau

Südkorea und USA beginnen gemeinsame Militärübung

Trump plant Reduzierung Südkorea und USA beginnen gemeinsame Militärübung US-Präsident Trump hat angekündigt, die nun begonnene Militärübung seines Landes mit Südkorea "wesentlich" zu verringern. Er verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zu Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. Kurz nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zur Kürzung von gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea haben die Manöver nach Angaben aus Seoul begonnen. Die Übungen verliefen planmäßig, erklärte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums. Die gemeinsame Militärübung "Ulchi Freedom Shield" dauert elf Tage. 18.000 südkoreanische Soldaten nehmen daran teil. Regierungsvertretern zufolge liegt der Schwerpunkt auf der Abwehr von Drohnen und Cyberangriffen sowie der Störung von GPS-Signalen. Damit sollen die Streitkräfte auf die wachsenden militärischen Fähigkeiten Nordkoreas vorbereitet werden. Trump will Übungen "wesentlich" reduzieren US-Präsident Trump hatte kurz zuvor angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit dem traditionellen Verbündeten Südkorea "wesentlich" zu verringern. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Außerdem wolle Südkorea sich nicht an der "Denuklearisierung" gegen Iran beteiligen. Darüber hinaus seien diese Militärübungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei. Der US-Präsident betonte, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea "nicht bedrohlich und respektvoll" verhalten. Angesichts seiner "sehr guten Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sei er "nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen". Trump erklärte, es sei zu spät, die Übungen abzusagen. Daher habe er US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angewiesen, die Militärübungen mit Südkorea "wesentlich zu reduzieren".

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17. August
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Wegen „sehr guter Beziehung zu Kim Jong Un“: Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein

USA unter Trump : Wegen „sehr guter Beziehung zu Kim Jong Un“: Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein Lesezeit: Nordkoreanischer Raketentest: US-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium angewiesen, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren.dpa Trump: Manöver senden unangemessenes und feindseliges Signal an Nordkorea +++ Kolumbien bittet Trump nach Erdbeben um Aussetzung der Zölle +++ Trump sieht sinkende Gewaltkriminalität als Erfolg seiner Politik +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. Ben Mengler Trump will Militärübungen mit Südkorea „wesentlich“ verringern US-Präsident Donald Trump hat das Verteidigungsministerium angewiesen, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren. Dies teilte er am Sonntag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit. Es sei zwar zu spät, die für den 17. bis 27. August geplanten jährlichen Übungen „Ulchi Freedom Shield“ komplett abzusagen, er sei jedoch nicht glücklich über die US-Teilnahme, erklärte Trump. Der Präsident verwies zur Begründung auf seine sehr gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Die Manöver seien teuer und sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump. Trump kritisierte zudem die Haltung Südkoreas im Konflikt der USA und Israels mit dem Iran. Er habe den südkoreanischen Präsidenten kürzlich gefragt, ob sich das Land an der Denuklearisierung des Iran beteiligen wolle, was dieser mit den Worten „Nein danke“ abgelehnt habe. Trump kritisierte zudem die Haltung Südkoreas im Konflikt der USA und Israels mit dem Iran. Er habe den südkoreanischen Präsidenten kürzlich gefragt, ob sich das Land an der Denuklearisierung des Iran beteiligen wolle, was dieser mit den Worten „Nein danke“ abgelehnt habe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ben Mengler Nach Erdbeben: Kolumbien bittet Trump um Aussetzung der Zölle Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat angesichts der enormen Erdbebenschäden in seinem Land bei US-Präsident Donald Trump um eine Aussetzung der Zölle gebeten. Dies teilte der neue kolumbianische Staatschef am Samstagabend (Ortszeit) auf der Plattform X mit. Von Trump gibt es bislang keine öffentliche Reaktion dazu. De la Espriella berichtete von einem zehnminütigen Telefonat mit seinem Amtskollegen, der ihn im Wahlkampf unterstützt hatte. Bei dem Gespräch habe er Trump gebeten, eine „vorübergehende Aussetzung der hohen Zölle zu erwägen, die kolumbianische Produkte betreffen“. Dadurch solle kolumbianischen Unternehmern Erleichterung verschafft werden, die aufgrund des Erdbebens „sehr schwierige Zeiten“ durchlebten.  Erst im Juli hatten die USA die Zollgebühren auf kolumbianische Waren (mit Ausnahmen) von 10 auf 12,5 Prozent erhöht. Das südamerikanische Land war am Montag von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht worden, das fast 300 Todesopfer forderte.  Die Trump-Regierung hatte Hilfen für Kolumbien in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar (rund 22,9 Millionen Euro) angekündigt. Die USA unterstützen mit Rettungsteams, aber auch mit Lebensmitteln, Notunterkünften und medizinischen Hilfsgütern. De la Espriella dankte Trump für die „Solidarität und Unterstützung“ der USA. Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis „The Shield of the Americas“ bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und die USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen gegen die Drogenkartelle.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Klaus Bardenhagen Kolumbien bittet Trump nach Erdbeben um Aussetzung von Zöllen Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat Donald Trump angesichts des schweren Erdbebens in seinem Land um eine Aussetzung von Zöllen gebeten. Damit sollten die kolumbianischen Unternehmer, die aufgrund der Folgen des Erdbebens schwierige Zeiten durchlebten, entlastet werden, erklärte De la Espriella auf X. Die US-Zölle auf kolumbianische Produkte waren Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie Kaffee und Öl. Am Montag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien erschüttert. Mindestens 294 Menschen kamen ums Leben, fast 4000 weitere wurden verletzt. Mindestens 320 Menschen werden noch vermisst. Der rechte Hardliner De la Espriella war vor rund einer Woche als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Er trat die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. Trump hatte De la Espriella im Präsidentschaftswahlkampf unterstützt. Die US-Zölle auf kolumbianische Produkte waren Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie Kaffee und Öl. Am Montag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien erschüttert. Mindestens 294 Menschen kamen ums Leben, fast 4000 weitere wurden verletzt. Mindestens 320 Menschen werden noch vermisst. Der rechte Hardliner De la Espriella war vor rund einer Woche als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Er trat die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. Trump hatte De la Espriella im Präsidentschaftswahlkampf unterstützt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Trump preist sinkende Gewaltkriminalität als Erfolg seiner Politik US-Präsident Donald Trump hat am Freitag die sinkende Gewaltkriminalität in den USA als Erfolg seiner Law-and-Order-Politik und seiner strengen Einwanderungsagenda gewertet. Bei einem Besuch der Polizeiakademie im Nassau County im Bundesstaat New York stellte Trump Daten der Bundespolizei FBI für das Jahr 2025 vor. In einer ausschweifenden Rede argumentierte er ohne Belege, dass seine Kampagne für Massenabschiebungen maßgeblich zu dem Rückgang beigetragen habe. „Wir werfen sie raus“, sagte Trump. Die Daten zeigen jedoch, dass der Rückgang der Kriminalität bereits vor Trumps Rückkehr ins Amt begann. So fielen die Mordraten in den Jahren 2023 und 2024 auf ein Niveau wie vor der Pandemie. Einige Gewaltverbrechen, darunter Tötungsdelikte, waren am Ende von Trumps erster Amtszeit während der Corona-Pandemie auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Dem FBI-Bericht zufolge gingen Mord und Totschlag im Jahr 2025 um schätzungsweise 18,1 Prozent zurück, während die Zahl der Raubüberfälle um 18,5 Prozent sank. Die Gewaltkriminalität insgesamt nahm um 9,3 Prozent und die Eigentumskriminalität um 12,4 Prozent ab. „Präsident Trump hat versprochen, Amerika wieder sicher zu machen, und die Daten beweisen, dass er genau das getan hat“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Lauren Bis. Angesichts der anstehenden US-Zwischenwahlen im November suchen Trumps Republikaner nach Themen, die von der Inflation und den wirtschaftlichen Folgen des Krieges mit dem Iran ablenken und bei verärgerten Wechselwählern Anklang finden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen USA entziehen mexikanischem Präsidentensohn Visum Die amerikanische Regierung hat das Visum eines Sohnes des früheren mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador widerrufen. Andrés Manuel López Beltrán kann dadurch nicht mehr in die USA einreisen, wie der Betroffene in sozialen Medien bekanntgab. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, die 2024 auf  López Obrador folgte, sprach von einer politisch motivierten Entscheidung Washingtons. Nach dem Entzug seines Visums erhob López Beltrán einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump schwere Vorwürfe. „Es gibt keinen Grund, der ein solch arrogantes Verhalten rechtfertigen würde“, schrieb er. Die Entscheidung sei aus politischen und propagandistischen Gründen von Leuten wie US-Außenminister Marco Rubio getroffen worden. Diese verhielten sich wie „Bandenchefs“ gegenüber denjenigen, die sich ihren Interessen nicht unterwerfen. Mehrere Mitglieder der linken mexikanischen Regierungspartei Morena haben in den vergangenen Monaten ihre US-Visa verloren. Gegen einige von ihnen soll es Medienberichten zufolge Ermittlungen in den USA geben, unter anderem wegen der mutmaßlichen Verwicklung in Drogengeschäfte oder illegalen Handel mit Benzin. López Beltrán ist ebenfalls politisch aktiv. Laut Staatschefin Sheinbaum ist das Entziehen der Visa ein Versuch der amerikanischen US-Regierung, sich in die mexikanische Politik einzumischen. Nach dem Entzug seines Visums erhob López Beltrán einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump schwere Vorwürfe. „Es gibt keinen Grund, der ein solch arrogantes Verhalten rechtfertigen würde“, schrieb er. Die Entscheidung sei aus politischen und propagandistischen Gründen von Leuten wie US-Außenminister Marco Rubio getroffen worden. Diese verhielten sich wie „Bandenchefs“ gegenüber denjenigen, die sich ihren Interessen nicht unterwerfen. Mehrere Mitglieder der linken mexikanischen Regierungspartei Morena haben in den vergangenen Monaten ihre US-Visa verloren. Gegen einige von ihnen soll es Medienberichten zufolge Ermittlungen in den USA geben, unter anderem wegen der mutmaßlichen Verwicklung in Drogengeschäfte oder illegalen Handel mit Benzin. López Beltrán ist ebenfalls politisch aktiv. Laut Staatschefin Sheinbaum ist das Entziehen der Visa ein Versuch der amerikanischen US-Regierung, sich in die mexikanische Politik einzumischen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Nach Wutausbruch von Trump: Festnahme wegen Schändung von Denkmal In der amerikanischen Hauptstadt Washington ist eine Frau festgenommen worden, weil sie das Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs beschmiert haben soll. Die Frau werde der Sachbeschädigung am Eigentum der Vereinigten Staaten sowie der Zerstörung von Veteranendenkmälern beschuldigt, teilte Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro am Freitag auf der Plattform X mit.  Im Fall einer Verurteilung können für die Delikte demnach Strafen von bis zu zehn Jahren Haft verhängt werden. In dem X-Beitrag ist ein Foto zu sehen, das die Frau beim Besprühen eines Teils des Denkmals zeigen soll. Im Fall einer Verurteilung können für die Delikte demnach Strafen von bis zu zehn Jahren Haft verhängt werden. In dem X-Beitrag ist ein Foto zu sehen, das die Frau beim Besprühen eines Teils des Denkmals zeigen soll. Zuvor hatte der amerikanische Präsident Donald Trump von Vandalismus an dem Denkmal gesprochen. Es gibt keine größere Beleidigung für die amerikanischen Helden, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social und ergänzte: „Erst der Reflecting Pool, jetzt das (...) Woher kommen diese Bestien???“ Das Denkmal grenzt an den „Reflecting Pool“, ein Wahrzeichen im Herzen von Washington. Trump hatte vor Monaten kostspielige Renovierungsarbeiten für das rund 600 Meter lange Wasserbecken veranlasst, dem er einen blauen Schimmer verleihen wollte. Nur wenige Tage nach dem Ende der Arbeiten färbten Algen das Wasser allerdings grün.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Der amerikanische Präsident Donald Trump glaubt nicht an die „Klimalüge“. Aber seine Regierung greift doch ein, wenn der Wassermangel am Colorado River die Versorgung von Millionen Amerikanern gefährdet, schreibt unsere USA-Korrespondentin Sofia Dreisbach. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Regierung bringt Ballsaal-Streit vor den Obersten Gerichtshof Die amerikanische Regierung hat im Zuge des Rechtsstreits um den geplanten Ballsaal des Weißen Hauses am Freitag den Obersten Gerichtshof angerufen. Sie verlangt die Aussetzung einer einstweiligen Verfügung, die in der vergangenen Woche einen Baustopp des Projekts angeordnet hatte.  Regierungsanwalt John Sauer äußerte am Freitag in einem Schreiben an das Oberste Gericht, diese Entscheidung sei „rechtswidrig“ und müsse sofort zurückgenommen werden. Der im Zuge des Ballsaals ebenfalls vorgesehene Militärkomplex sei „für die nationale Sicherheit unverzichtbar“. Angesichts der jüngsten Attentatsversuche auf Donald Trump sei der modernisierte Ostflügel „absolut erforderlich“. Ein Berufungsgericht hatte vergangene Woche der Klage von Denkmalschützern Recht gegeben, die den Bau stoppen wollen. Ob ein „riesiger Ballsaal“ gebaut werden solle, sei Sache des Kongresses „und keine Angelegenheit, die die Exekutive eigenmächtig regeln darf“, schrieb das Gericht. Die Entscheidung habe „überhaupt nichts“ damit zu tun, ob der geplante Ballsaal aus politischer Sicht wünschenswert sei. Die Beklagten dürften den Bau nicht vorantreiben, ohne die Genehmigung des Kongresses einzuholen. Das statt 200 Millionen Dollar inzwischen 600 Millionen Dollar teure Projekt sieht neben einem Ballsaal auch einen unterirdischen Militärkomplex vor. Dieser soll nach Angaben Trumps sechs Stockwerke haben und laut Gerichtsunterlagen über Lüftungsanlagen „in Militärqualität“, ein Krankenhaus, einen Luftschutzbunker und „streng geheime“ militärische Anlagen verfügen. Regierungsanwalt John Sauer äußerte am Freitag in einem Schreiben an das Oberste Gericht, diese Entscheidung sei „rechtswidrig“ und müsse sofort zurückgenommen werden. Der im Zuge des Ballsaals ebenfalls vorgesehene Militärkomplex sei „für die nationale Sicherheit unverzichtbar“. Angesichts der jüngsten Attentatsversuche auf Donald Trump sei der modernisierte Ostflügel „absolut erforderlich“. Ein Berufungsgericht hatte vergangene Woche der Klage von Denkmalschützern Recht gegeben, die den Bau stoppen wollen. Ob ein „riesiger Ballsaal“ gebaut werden solle, sei Sache des Kongresses „und keine Angelegenheit, die die Exekutive eigenmächtig regeln darf“, schrieb das Gericht. Die Entscheidung habe „überhaupt nichts“ damit zu tun, ob der geplante Ballsaal aus politischer Sicht wünschenswert sei. Die Beklagten dürften den Bau nicht vorantreiben, ohne die Genehmigung des Kongresses einzuholen. Das statt 200 Millionen Dollar inzwischen 600 Millionen Dollar teure Projekt sieht neben einem Ballsaal auch einen unterirdischen Militärkomplex vor. Dieser soll nach Angaben Trumps sechs Stockwerke haben und laut Gerichtsunterlagen über Lüftungsanlagen „in Militärqualität“, ein Krankenhaus, einen Luftschutzbunker und „streng geheime“ militärische Anlagen verfügen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump ordnet Rückkehr zu Dampfkatapulten auf Flugzeugträgern an Präsident Trump hat die Marine angewiesen, ein komplexes System zum Starten von Kampfflugzeugen von ihren Flugzeugträgern zu entfernen und stattdessen wieder Dampfkatapulte zu verwenden. Trump habe am Donnerstag ein Memorandum unterzeichnet, das diese Änderung anordnet, teilte das Weiße Haus mit. Dafür müsste das elektromagnetische Katapultsystem ausgebaut werden, das auf den Flugzeugträgern der Gerald-R.-Ford-Klasse eingesetzt wird.  Bei Dampfkatapulten wird das besonders stabile Bugfahrwerk des Flugzeugs in einen Schlitten auf dem Flugdeck eingehängt und das Flugzeug dann per Dampfdruck innerhalb weniger Sekunden extrem beschleunigt. Vertreter der Marine und der Rüstungsindustrie lehnen die Rückkehr zu Dampfkatapulten ab. Grund sind die enormen Kosten für den Ausbau eines derart komplexen Systems, das integraler Bestandteil der Konstruktion der Ford-Klasse ist. Im Februar pries die Marine den Erfolg der elektromagnetischen Katapulte (EMALS). Sie erklärte, diese Systeme ermöglichten es dem Flugzeugträger, Flugzeuge in höherer Frequenz zu starten und zu landen als die Flugzeugträger der Vorgängerklasse. Trump hingegen kritisierte das elektromagnetische Katapultsystem schon häufig. Es sei teurer und weniger effektiv als die traditionellen Dampfkatapulte. „Sie haben Milliarden Dollar mehr für elektrische Katapulte ausgegeben, und sie sind nicht gut“, sagte Trump im vergangenen Monat auf einem Verteidigungsgipfel in Pennsylvania. Trump hatte schon vor fast zehn Jahren – nach dem Besuch eines Schiffes und der Begegnung mit einem Matrosen, der die Dampfkatapulte lobte – gesagt, man solle zur Dampftechnik zurückzukehren. Der Hersteller des EMALS-Systems, General Atomics, forderte eine sorgfältige Überprüfung der Entscheidung. Da die Produktion bereits zu fast 50 Prozent abgeschlossen sei, berge ein Kurswechsel erhebliche Risiken für Kosten, Zeitplan und Integration, teilte das Unternehmen mit. Trumps neue Anordnung erlaubt es zudem ausländischen Schiffsbauern, die dauerhaft und in erheblichem Umfang in US-Werften investiert haben, vorübergehend bis zu zwei Schiffe in ihren Heimatwerften zu bauen. Damit sollen Lücken in der Flotte schnell geschlossen werden. Bei Dampfkatapulten wird das besonders stabile Bugfahrwerk des Flugzeugs in einen Schlitten auf dem Flugdeck eingehängt und das Flugzeug dann per Dampfdruck innerhalb weniger Sekunden extrem beschleunigt. Vertreter der Marine und der Rüstungsindustrie lehnen die Rückkehr zu Dampfkatapulten ab. Grund sind die enormen Kosten für den Ausbau eines derart komplexen Systems, das integraler Bestandteil der Konstruktion der Ford-Klasse ist. Im Februar pries die Marine den Erfolg der elektromagnetischen Katapulte (EMALS). Sie erklärte, diese Systeme ermöglichten es dem Flugzeugträger, Flugzeuge in höherer Frequenz zu starten und zu landen als die Flugzeugträger der Vorgängerklasse. Trump hingegen kritisierte das elektromagnetische Katapultsystem schon häufig. Es sei teurer und weniger effektiv als die traditionellen Dampfkatapulte. „Sie haben Milliarden Dollar mehr für elektrische Katapulte ausgegeben, und sie sind nicht gut“, sagte Trump im vergangenen Monat auf einem Verteidigungsgipfel in Pennsylvania. Trump hatte schon vor fast zehn Jahren – nach dem Besuch eines Schiffes und der Begegnung mit einem Matrosen, der die Dampfkatapulte lobte – gesagt, man solle zur Dampftechnik zurückzukehren. Der Hersteller des EMALS-Systems, General Atomics, forderte eine sorgfältige Überprüfung der Entscheidung. Da die Produktion bereits zu fast 50 Prozent abgeschlossen sei, berge ein Kurswechsel erhebliche Risiken für Kosten, Zeitplan und Integration, teilte das Unternehmen mit. Trumps neue Anordnung erlaubt es zudem ausländischen Schiffsbauern, die dauerhaft und in erheblichem Umfang in US-Werften investiert haben, vorübergehend bis zu zwei Schiffe in ihren Heimatwerften zu bauen. Damit sollen Lücken in der Flotte schnell geschlossen werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an US-Präsident Donald Trump hat Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen und ihre Bestandteile verhängt. Er unterzeichnete eine entsprechende Anordnung, mit der die Abhängigkeit von Importen in der von China dominierten Branche verringert werden soll. Das Weiße Haus begründete die Maßnahme mit der nationalen Sicherheit. Die neuen Zölle würden zudem die „verstärkte heimische Produktion“ von Drohnen und deren Komponenten fördern und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten verringern, hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses. Zölle von 100 Prozent sollen demnach unter anderem für Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als 25 Kilogramm gelten sowie für Fluggeräte, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Auf kleinere Drohnen werde ein Zollsatz von 25 Prozent verhängt. Die neuen Zölle würden zudem die „verstärkte heimische Produktion“ von Drohnen und deren Komponenten fördern und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten verringern, hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses. Zölle von 100 Prozent sollen demnach unter anderem für Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als 25 Kilogramm gelten sowie für Fluggeräte, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Auf kleinere Drohnen werde ein Zollsatz von 25 Prozent verhängt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Robert Dikomeit Gremium: Trumps Name soll an Kennedy Center zurückkehren US-Präsident Donald Trump bekommt im Streit um die Anbringung seines Namens an der Fassade der berühmten Kulturinstitution Kennedy Center in Washington Rückenwind vom Kuratorium. Mehrere US-Medien berichteten, dass das Gremium der Institution, dem Trump selbst vorsitzt, dafür gestimmt habe, dass der Schriftzug zurückkehren soll – allerdings anders als zuvor.  Die Abstimmung erfolgte, obwohl ein Gericht die vorherige Umbenennung verboten und verfügt hatte, dass Trumps Name abmontiert werden muss – was auch passierte. Ob das Gremium mit seinem Plan nun Erfolg haben wird, ist offen. Mehreren Medien zufolge muss ein Gericht dies überprüfen und genehmigen. Im Dezember 2025 war das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt worden, nachdem Trump kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 die Einrichtung unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen „antiamerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt angekündigt hatte. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums und übernahm den Vorsitz. Die Umbenennung führte zu großem Protest. Künstler sagten Auftritte ab. Ein Richter in der US-Hauptstadt hatte im Mai die Entfernung des Namens Trump dann damit begründet, dass der Kongress einst dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur das US-Parlament diesen ändern. Dagegen legte das Kennedy Center Berufung ein, die in der Hauptsache noch nicht entschieden ist. Die Abstimmung erfolgte, obwohl ein Gericht die vorherige Umbenennung verboten und verfügt hatte, dass Trumps Name abmontiert werden muss – was auch passierte. Ob das Gremium mit seinem Plan nun Erfolg haben wird, ist offen. Mehreren Medien zufolge muss ein Gericht dies überprüfen und genehmigen. Im Dezember 2025 war das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt worden, nachdem Trump kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 die Einrichtung unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen „antiamerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt angekündigt hatte. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums und übernahm den Vorsitz. Die Umbenennung führte zu großem Protest. Künstler sagten Auftritte ab. Ein Richter in der US-Hauptstadt hatte im Mai die Entfernung des Namens Trump dann damit begründet, dass der Kongress einst dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur das US-Parlament diesen ändern. Dagegen legte das Kennedy Center Berufung ein, die in der Hauptsache noch nicht entschieden ist. Das Gremium könnte laut „New York Times“ mit der Abstimmung über einen Umweg versuchen, Trumps Name schlussendlich doch wieder ans Gebäude zu bringen: Dieser soll demnach nicht als offizielle Umbenennung des Kennedy Centers, sondern als Zusatzhinweis auf seine geplante Restaurierung und Renovierung an die Fassade montiert werden. Nach dem Willen des Gremiums soll der Zusatz „Restauriert und renoviert von Präsident Donald J. Trump“ angebracht werden, wie neben der „New York Times“ auch der Sender NPR berichtete. Ein konkreter Zeitpunkt für eine Montage wurde in den Medienberichten nicht genannt. Außerdem stimmte das Gremium dafür, dass die Kultureinrichtung für zweijährige Renovierungsarbeiten geschlossen werden soll. Laut dem Sender NPR sei ein Großteil des Gebäudekomplexes von der geplanten Schließung betroffen. So soll ein eingeschränktes Veranstaltungsprogramm möglich sein. Eigentlich wollte Trump das Kulturhaus bereits im Juli schließen lassen, damit Renovierungsarbeiten erfolgen können. Doch der Richter hatte die Schließung vorläufig gestoppt, weil nach seiner Ansicht eine sorgfältige und ergebnisoffene Prüfung für die Entscheidung zur Schließung fehlte. Die Instandsetzungen dürfen aber fortgesetzt werden. Das Gericht hinderte die Entscheider auch nicht grundsätzlich daran, die Einrichtung vorübergehend zu schließen. Es bedürfe aber einer ordnungsgemäßen Prüfung.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Robert Dikomeit US-Flugzeugträger im Nahen Ostern wird ersetzt Nach Beschwerden über Missstände auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln soll dieser abgelöst werden. Ersetzt wird er durch die USS George Washington, wie amerikanische Medien übereinstimmend meldeten. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits zuvor geplant. Das Pentagon und das US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) lehnten einen Kommentar unter Verweis auf den Schutz der operativen Sicherheit zunächst ab. Nach früheren Angaben der Marine war die USS George Washington Ende Juli im vietnamesischen Da Nang eingelaufen. Am Mittwoch war dann bekannt geworden, dass der Flugzeugträger die Hafenstadt in der Mitte des südostasiatischen Landes bereits am 5. August verlassen hat. Wohin er samt Verbund hinsteuerte, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Washington-Korrespondentin Sofia Dreisbach hat die Hintergründe hier aufgeschrieben: Nach früheren Angaben der Marine war die USS George Washington Ende Juli im vietnamesischen Da Nang eingelaufen. Am Mittwoch war dann bekannt geworden, dass der Flugzeugträger die Hafenstadt in der Mitte des südostasiatischen Landes bereits am 5. August verlassen hat. Wohin er samt Verbund hinsteuerte, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Washington-Korrespondentin Sofia Dreisbach hat die Hintergründe hier aufgeschrieben: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Robert Dikomeit US-Verteidigungsministerium überprüft Nuklearstrategie Die USA überprüfen aktuell ihre Nuklearstrategie. Es handele sich um eine „relativ eng gefasste Überprüfung“, sagte Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im Pentagon, bei einem Briefing von Journalistinnen und Journalisten laut dem Transkript. Die Überprüfung beziehe sich eher auf einen gewissen, möglichen Einsatz von Atomwaffen. „Ich betone, dass das Ziel hier natürlich darin besteht, Abschreckung und Stabilität aufrechtzuerhalten“. Colby betonte dabei auch, dass das US-Militär früher so aufgestellt worden sei, dass es „Regime-Change-Einsätze“ durchführen konnte. Nun richte man es dagegen auf eine „defensive Funktion der Verhinderung“ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten. Der Sender NBC News hatte vergangene Woche berichtet, Colby arbeite aktuell an einer neuen Nuklearstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen mit kürzerer Reichweite im Fall eines regionalen Kriegs mit China oder Russland beinhalte. Das US-Medium stützte sich dafür auf fünf mit den Plänen vertraute Personen. Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen Verbündete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten. Colby betonte dabei auch, dass das US-Militär früher so aufgestellt worden sei, dass es „Regime-Change-Einsätze“ durchführen konnte. Nun richte man es dagegen auf eine „defensive Funktion der Verhinderung“ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten. Der Sender NBC News hatte vergangene Woche berichtet, Colby arbeite aktuell an einer neuen Nuklearstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen mit kürzerer Reichweite im Fall eines regionalen Kriegs mit China oder Russland beinhalte. Das US-Medium stützte sich dafür auf fünf mit den Plänen vertraute Personen. Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen Verbündete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten. „Wir sind der Ansicht, dass wir glaubwürdige nukleare Optionen benötigen“, zitierte NBC News einen hochrangigen Pentagonbeamten. Wenn man eine glaubwürdige erweiterte Abschreckung wolle, müsse man der politischen Führung des Landes nukleare Fähigkeiten zur Verfügung stellen, „von denen der gesunde Menschenverstand sagt, dass man sie tatsächlich einsetzen könnte“, sagte der Beamte demnach weiter. Angesprochen auf die Berichterstattung betonte Colby, dass die USA keinen verstärkten Fokus auf solche Atomwaffen mit kürzerer Reichweite anstrebten. Taktische Atomwaffen sind für einen begrenzten Einsatz gegen Gegner in einem laufenden Gefecht bestimmt. Sie können eine geringere Sprengkraft haben als strategische Atomwaffen und sind in der Regel zum Einsatz auf Kurz- und Mittelstreckensystemen vorgesehen. Kritiker warnen, dass der Einsatz jeglicher Atomwaffen in einem Konflikt mit einem anderen über Nuklearwaffen verfügenden Staat die Gefahr berge, in unkontrollierbarer Eskalation zu enden. Angesprochen auf die Berichterstattung betonte Colby, dass die USA keinen verstärkten Fokus auf solche Atomwaffen mit kürzerer Reichweite anstrebten. Taktische Atomwaffen sind für einen begrenzten Einsatz gegen Gegner in einem laufenden Gefecht bestimmt. Sie können eine geringere Sprengkraft haben als strategische Atomwaffen und sind in der Regel zum Einsatz auf Kurz- und Mittelstreckensystemen vorgesehen. Kritiker warnen, dass der Einsatz jeglicher Atomwaffen in einem Konflikt mit einem anderen über Nuklearwaffen verfügenden Staat die Gefahr berge, in unkontrollierbarer Eskalation zu enden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Richter weist Klage der US-Regierung gegen Harvard zurück Ein US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Eliteuniversität Harvard wegen deren Umgang mit Antisemitismus-Vorwürfen abgewiesen. Richter Richard Stearns in Boston urteilte am Donnerstag, die Regierung habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass Harvard gegen Bestimmungen des US-Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen habe. Das US-Justizministerium hatte Harvard im März verklagt. Die Regierung warf der Universität vor, sie habe während propalästinensischer Proteste auf dem Campus im Jahr 2024 ein „feindliches Umfeld“ für jüdische und israelische Studierende geduldet und sei nicht ausreichend gegen antisemitisches und antiisraelisches Verhalten eingeschritten. Mit der Klage wollte die Regierung unter anderem erreichen, dass Harvard hohe Zuschüsse aus Bundesmitteln zurückzahlen muss und keine weiteren Gelder beanspruchen kann. Harvard erklärte, die Hochschule nehme den Schutz ihrer jüdischen und israelischen Studenten und Mitarbeiter ernst und habe verschiedene Maßnahmen gegen Antisemitismus ergriffen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump-Regierung schafft Jahresbericht zum Zustand der Arktis ab Die Regierung von Präsident Donald Trump hat die Veröffentlichung eines wichtigen Klimaberichts zum Zustand der Arktis gestoppt. Die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) werde den seit 2006 jährlich erscheinenden Bericht in diesem Jahr nicht veröffentlichen, teilte die Behörde mit. Forscher suchen nun nach einem Weg, die Ergebnisse trotzdem zu publizieren. Der letzte Arktis-Bericht war im Dezember veröffentlicht worden, als Trump bereits im Amt war. Einen Grund für die Entscheidung, ihn 2026 zu streichen, nannte die NOAA nicht. Bereits veröffentlichte Berichte würden aber weiterhin öffentlich verfügbar sein, erklärte sie. In den vergangenen Jahren hat der nach dem Peer-Review-Verfahren erstellte Bericht zentrale Veränderungen in der Arktis gebündelt dokumentiert und öffentlich sichtbar macht. Seine Bedeutung stützt sich auf eine breite internationale Autorenschaft und darauf, dass er viele Indikatoren wie Luft- und Meerestemperaturen, Permafrost oder Ökosystemveränderungen zusammenführte. Vor kurzem hat mein Kollege Joachim Müller-Jung analysiert, wie durch Trumps Wissenschaftspolitik global wichtige Datenschätze in Gefahr geraten: Der letzte Arktis-Bericht war im Dezember veröffentlicht worden, als Trump bereits im Amt war. Einen Grund für die Entscheidung, ihn 2026 zu streichen, nannte die NOAA nicht. Bereits veröffentlichte Berichte würden aber weiterhin öffentlich verfügbar sein, erklärte sie. In den vergangenen Jahren hat der nach dem Peer-Review-Verfahren erstellte Bericht zentrale Veränderungen in der Arktis gebündelt dokumentiert und öffentlich sichtbar macht. Seine Bedeutung stützt sich auf eine breite internationale Autorenschaft und darauf, dass er viele Indikatoren wie Luft- und Meerestemperaturen, Permafrost oder Ökosystemveränderungen zusammenführte. Vor kurzem hat mein Kollege Joachim Müller-Jung analysiert, wie durch Trumps Wissenschaftspolitik global wichtige Datenschätze in Gefahr geraten: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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16. August
Der Spiegel

Donald Trump fährt Militärübungen mit Südkorea zurück - und lobt Beziehung zu Kim Jong Un aus Nordkorea

US-Außenpolitik Wegen »sehr guter Beziehung zu Kim Jong Un« – Trump fährt Militärübungen mit Südkorea zurück US-Präsident Donald Trump will mit Verweis auf seine »sehr gute Beziehung« zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine unmittelbar bevorstehende gemeinsame Militärübung mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen lassen. Zudem ließ er durchklingen, dass die seit Jahren üblichen Manöver mit den südkoreanischen Streitkräften künftig ganz entfallen könnten. Er sei nicht glücklich darüber, dass die USA vor langer Zeit solchen gemeinsamen Übungen zugestimmt hätten, schrieb Trump auf Truth Social. Diese sendeten ein »völlig unangemessenes und feindseliges Signal« an ein Land, das – solange er Präsident gewesen sei – keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe. »Deshalb, und weil es zu spät für eine Absage ist, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Militärübungen deutlich zu reduzieren!« US-Verteidigungsminister Hegseth lässt sich »Kriegsminister« nennen. Fernsehbilder in Seoul zeigen Handschlag von Kim und Trump (Oktober 2025) Foto:Kim Hong-Ji / REUTERS Südkorea und die USA trainieren jährlich zusammen, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu festigen. An diesem Montag beginnt die Übung »Ulchi Freedom Shield«. Sie dauert bis zum 27. August und dient offiziell der Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige Verteidigung gegen Nordkorea. Südkorea soll Trumps Bitte zu Iran nicht nachgekommen sein Erst am Samstag hatte Trump ein Bild von sich Seite an Seite mit Kim verbreitet und das gute Verhältnis zu ihm betont. In seinem neuesten Post schrieb der US-Präsident auch, dass die Militärübungen mit Südkorea kostspielig seien und ein Großteil der Kosten von den USA getragen werde. Trump erwähnte zudem, dass Südkoreas Präsident Lee Jae-myung kürzlich seine Bitte abgelehnt habe, sich den Bemühungen um eine Denuklearisierung Irans anzuschließen. Der US-Präsident suchte immer wieder Kontakt zu Kim und traf ihn während seiner ersten Amtszeit mehrfach zu Gesprächen. Beim Gipfeltreffen in Hanoi 2019 reiste Kim nach einem diplomatischen Eklat vorzeitig ab. Als Trump in seiner zweiten Amtszeit im Herbst 2025 auf Asienreise war, äußerte er Interesse an einem weiteren Treffen mit Kim, das seither aber nicht zustande kam. Bislang hält die US-Regierung an ihrem erklärten Ziel fest, Nordkorea nuklear vollständig abzurüsten. Das weitgehend abgeschottete Land wird wegen seines Atomprogramms mit weitreichenden Uno-Sanktionen sowie zusätzlichen US-Sanktionen belegt. So ist es Nordkorea gemäß Resolutionen des Uno-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Dass es zuletzt trotzdem erneut mehrere nordkoreanische Raketentests gab, werteten Expertinnen und Experten als Machtdemonstration und Zeichen des Protests gegen die jährlichen Militärübungen der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte. Mehr über Kim Jong Uns Machtfülle erfahren Sie hier .

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16. August
Die Zeit (Politik)

US-Militärübungen mit Südkorea: Trump kündigt Verringerung der Militärübungen mit Südkorea an

US-Präsident Donald Trump will die gemeinsamen Militärübungen der USA mit Südkorea verringern. Die Manöver seien teuer und sendeten ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal an ein Land, das sich während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er erwähnte zudem, dass Südkorea kürzlich seine Bitte abgelehnt habe, sich den Bemühungen um eine Denuklearisierung des Iran anzuschließen. Trumps Ankündigung erfolgte kurz vor Beginn einer von zwei groß angelegten gemeinsamen Militärübungen, die südkoreanische und US-amerikanische Truppen jedes Jahr abhalten. Angesichts seiner »sehr guten Beziehung« zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sei er »nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen«, schrieb Trump weiter. Er habe US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angewiesen, die Militärübungen mit Südkorea »wesentlich zu reduzieren«. Die USA sind seit Langem der wichtigste Verbündete Südkoreas. Dort sind rund 28.500 US-Soldaten stationiert. An diesem Montag beginnt die elftägige gemeinsame Militärübung Ulchi Freedom Shield in Südkorea, die offiziell der Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige Verteidigung gegen Nordkorea dient. Die nordkoreanische Regierung bewertet die Militärmanöver als Provokation. Das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte nach Trumps Ankündigung mit, die Militärübung mit den USA verlaufe planmäßig. Trump setzte während erster Amtszeit Manöver mit Südkorea aus Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand. Südkoreas Präsident Lee Jae-myung bemüht sich seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr um eine Annäherung an den nördlichen Nachbarn und bot erneut Verhandlungen über einen Friedensvertrag an. Nordkorea reagierte bislang nicht darauf. Das weitgehend abgeschottete Land wird wegen seines Atomprogramms mit weitreichenden UN-Sanktionen sowie US-Sanktionen belegt. Während Trumps erster Amtszeit als US-Präsident kam es 2018 zu einem historischen Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Trump scheiterte jedoch daran, eine Zerstörung der nordkoreanischen Atomwaffen zu verhandeln. Schon damals hatte Trump die Manöver mit Südkorea als »Kriegsspiele« kritisiert und diese zwischenzeitlich ausgesetzt.

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16. August
Die Welt (Politik)

„Feindliches Signal“ an Nordkorea – Trump reduziert US-Militärübungen mit Südkorea deutlich

„Feindliches Signal“ an Nordkorea – Trump reduziert US-Militärübungen mit Südkorea deutlich Die Ankündigung Trumps erfolgt kurz vor einer großangelegten gemeinsamen Militärübung mit Südkorea. Der US-Präsident verweist auf sein gutes Verhältnis zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Dieser habe sich bislang „nicht bedrohlich und respektvoll“ verhalten. US-Präsident Donald Trump will die gemeinsamen Militärübungen der USA mit Südkorea zurückfahren. Trump wies das Pentagon am Sonntag (Ortszeit) an, entsprechende Schritte einzuleiten. Er begründete dies damit, dass Südkorea sich geweigert habe, zur nuklearen Abrüstung des Iran beizutragen. Trump schrieb in einem Beitrag in den sozialen Medien, die für diese Woche geplanten Übungen seien kostspielig und „senden ein völlig unangemessenes und feindseliges Signal“ an Nordkorea. Dieses habe sich während seiner Amtszeit im Weißen Haus „nicht bedrohlich und respektvoll“ verhalten, schrieb Trump. Angesichts seiner „sehr guten Beziehung“ zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sei er „nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen“. „Deshalb und aufgrund der Tatsache, dass es zu spät ist, sie abzusagen, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Militärübungen erheblich zu reduzieren!“, schrieb der Präsident weiter. Die Ankündigung erfolgte kurz vor Beginn einer von zwei großangelegten gemeinsamen Militärübungen, die südkoreanische und US-amerikanische Truppen jedes Jahr abhalten. Das Manöver begann kurze Zeit nach Trumps Ankündigung planmäßig, erklärte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums. Einen Tag zuvor hatte Trump ein Foto von sich und Kim Jong-un veröffentlicht. Dazu schrieb er, die beiden Staatschefs verstünden sich großartig, „trotz des unfreundlichen Gesichtsausdrucks auf diesem besonderen Bild“. Das nordkoreanische Außenministerium bezeichnete die Militärübungen zwischen den USA und Südkorea als „Probe für einen Angriffskrieg“, die eine neue Stufe der Instabilität in der Region auslöse. Südkorea und Nordkorea offiziell im Kriegszustand Wenige Tage zuvor hatte Nordkorea seine Aktivitäten mit ballistischen Raketentests wieder aufgenommen. Solche Tests sind von den Vereinten Nationen verboten. Die USA und Südkorea hatten erklärt, die elftägigen Übungen unter Beteiligung von 18.000 südkoreanischen Soldaten sollten ihre Einsatzbereitschaft angesichts der Bedrohung durch Nordkorea stärken. Zugleich betonten die Verbündeten erneut, dass die Manöver defensiven Charakter hätten. In Südkorea sind rund 28.500 US-Soldaten stationiert. Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand. Südkoreas Präsident Lee Jae Myung bemüht sich seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr um eine Annäherung an den nördlichen Nachbarn und bot Pjöngjang am Samstag erneut Verhandlungen über einen Friedensvertrag an, Nordkorea reagierte bislang aber nicht. US-Präsident Trump war 2019 daran gescheitert, mit Kim Jong-un über eine Zerstörung der nordkoreanischen Atomwaffen zu verhandeln, im Gegenzug für Lockerungen der strengen US-Sanktionen. Nordkorea ist zudem enger an Russland herangerückt. Beobachtern zufolge unterstützt das Land Moskau in seinem Krieg gegen die Ukraine mit Truppen und Munition.

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