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Montag, 6. April 2026
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Pogacar gewinnt und ist Rekordsieger der Flandern-Rundfahrt

Medienspektrum

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5. April
ZDF heute

Pogacar gewinnt und ist Rekordsieger der Flandern-Rundfahrt

Radsport:Pogacar gewinnt und ist Rekordsieger der Flandern-Rundfahrt Radsport-Dominator Tadej Pogacar hat den nächsten Klassiker gewonnen. Er schlug Konkurrent Mathieu van der Poel und gewann auch die Flandern-Rundfahrt in Belgien. Tadej Pogacar ist Rekord-Sieger der Flandern-Rundfahrt. Der Radprofi aus Slowenien gewann in Oudenaarde die 110. Auflage des belgischen Kopfsteinpflaster-Klassikers vor dem Niederländer Mathieu van der Poel. Dritter wurde nach 278,2 Kilometern und 16 giftigen Anstiegen Belgiens Olympiasieger Remco Evenepoel bei seiner Ronde-Premiere. Pogacar ist als Rekordhalter jedoch nicht allein. Neben dem 27-Jährigen stehen sieben weitere Fahrer, darunter auch van der Poel, mit drei Ronde-Siegen in der Statistik. In der kommenden Woche will Pogacar zum Abschluss der Kopfsteinpflaster-Saison erstmals Paris-Roubaix gewinnen. Entscheidende Attacke 18 Kilometer vor dem Ziel Wie schon bei seinen ersten beiden Erfolgen in Flandern setzte Pogacar die entscheidende Attacke am Oude Kwaremont 18 Kilometer vor dem Ziel. Bei der dritten Überquerung des 2,2 Kilometer langen Anstiegs schüttelte er van der Poel und damit seinen letzten Verfolger final ab. In Ruanda findet die erste Rad-WM auf dem afrikanischen Kontinent statt. Dort, im "Land der tausend Hügel" sind sie darauf stolz. Es gibt aber auch Kritik am Gastgeberland. 21.09.2025 | 2:42 min"Das war ein verrücktes Rennen heute. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es war superhart, aber es ist gut für mich ausgegangen", sagte Pogacar, der im dritten Rennen den dritten Saisonsieg feierte: "Bislang läuft alles perfekt, und ich kann mehr als happy sein." Erster Nadelstich 57 Kilometer vor Ziel Als es 57 km vor dem Ende zum zweiten Mal über den Oude Kwaremont ging, setzte Pogacar den ersten Nadelstich - und schon war das Favoritenduo Pogacar und van der Poel unter sich. Pedersen und Wout van Aert mussten reißen lassen, Evenepoel konnte ebenfalls nicht mitgehen, auch wenn er noch einmal bis auf wenige Meter herankam. "Wir wollten nicht, dass Remco nochmal zurückkommt, denn ich weiß, wie gut seine Ausdauer ist und dass er dich am Ende immer schlagen kann", verriet Pogacar nachher. Am Ende war dann auch van der Poel chancenlos. Frauen-Rennen: Vollering siegt, Koch Zehnte Den Sieg beim Rennen der Frauen sicherte sich Demi Vollering vor Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot, im Ziel lag die Niederländerin 42 Sekunden vor der Französin. Beste Deutsche wurde Franziska Koch auf Rang zehn (+1:58 Minuten). Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.

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6. April
ZDF heute

Nach Flandern-Rundfahrt: Muss Pogacar Führerschein abgeben?

Mehrere Fahrer ignorierten Bahnsignal:Nach Flandern-Rundfahrt: Muss Pogacar Führerschein abgeben? Flandern-Rundfahrt gewonnen, Führerschein weg? Radstar Tadej Pogacar droht ein rechtliches Nachspiel für das Ignorieren eines Bahnsignals. Die belgische Bahn zeigt sich enttäuscht. Radsport-Star Tadej Pogacar droht nach seinem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt ein rechtliches Nachspiel und der Verlust seines Führerscheins. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern wird laut Medienberichten Ermittlungen aufnehmen, da Pogacar, Olympiasieger Remco Evenepoel und weitere Fahrer trotz Warnlichtern nicht an einer Bahnschranke hielten. Der Vorfall ereignete sich in Wichelen nach etwa 65 der 278 Kilometer. Medien: Vorübergehender Führerscheinentzug droht Laut übereinstimmenden Medienberichten droht den Radprofis ein Führerscheinentzug von mindestens acht Tagen und eine Geldstrafe zwischen 400 und 5.000 Euro. Möglicherweise müssen Pogacar und Co. sogar persönlich vor Gericht erscheinen. Regeln sind eindeutig Laut Reglement des Radsport-Weltverbandes UCI müssen Fahrer an Bahnübergängen bei rotem Warnlicht anhalten. Im schlimmsten Fall droht eine Disqualifikation. In diesem Fall ist dies jedoch unwahrscheinlich, da es eine Vielzahl von Fahrern betreffen würde. Die belgische Bahn zeigte sich enttäuscht vom Verhalten der Fahrer. "Die Regeln sind klar: Bei Rot muss man anhalten. Das gilt auch für ein Radrennen", sagte Sprecher Frédéric Petit: Eineinhalb Millionen Flamen haben das Rennen geschaut. Es ist natürlich ein sehr schlechtes Beispiel, wenn Radfahrer ein solches Signal ignorieren, zumal wir zahlreiche Aufklärungskampagnen zum Thema Sicherheit an Bahnübergängen durchführen. Belgische Bahn Pogacar hatte am Sonntag zum dritten Mal die Flandern-Rundfahrt gewonnen. Der Slowene setzte sich bei der 110. Auflage des belgischen Kopfsteinpflaster-Klassikers vor Mathieu van der Poel. und Evenepoel durch. Die Vorentscheidung fiel rund 18 Kilometer vor dem Ziel, als Pogacar Verfolger van der Poel abschüttelte. Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.

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5. April
Der Spiegel

Flandern-Rundfahrt: Tadej Pogačar gewinnt – Diskussion um Bahnschranke

Kurioser Vorfall bei Flandern-Rundfahrt Der Sieger heißt mal wieder Pogačar. Eine Bahnschranke könnte jedoch ein Nachspiel haben Der Radsport-Dominator Tadej Pogačar breitete die Arme aus und rollte zufrieden grinsend ins Ziel der Flandern-Rundfahrt. Der slowenische Weltmeister ist dank der nächsten Machtdemonstration zu seinem dritten Sieg beim prestigeträchtigen Frühjahresklassiker in Belgien geflogen. »Das war ein verrücktes Rennen heute. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es war superhart, aber es ist gut für mich ausgegangen«, sagte Pogačar, der im dritten Rennen den dritten Saisonsieg feierte: »Bislang läuft alles perfekt, und ich kann mehr als happy sein.« So weit, so normal. Doch Pogačar hat womöglich großes Glück gehabt. Er und weitere Fahrer leisteten sich offenbar einen Fehltritt an einem Bahnübergang. Rund 200 Kilometer vor dem Ziel schlossen sich die Schranken, das Warnlicht stand bereits auf Rot. Dennoch fuhren mehreren Medienberichten zufolge mehrere Profis über die Gleise, während der Rest des Feldes anhielt. Medio pelotón se queda parado por un paso a nivel, la otra mitad sigue adelante... — Eurosport.es (@Eurosport_ES) April 5, 2026 y el coche de carrera abronca a los que no han parado en las barreras, entre ellos Pogacar, que con el reglamento en la mano podría ser descalificado. Una de las imágenes de #RVV26. pic.twitter.com/IfsKBu6ZC6 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Laut Reglement des Radsportverbands UCI wäre in einem solchen Fall eigentlich die Disqualifikation vorgeschrieben, sobald das Rotlicht aufleuchtet. Ein anonymer Rennkommissar sprach in der belgischen Zeitung »Het Nieuwsblad « sogar davon, die entsprechenden Fahrer hätten »aus dem Rennen genommen werden müssen«. Laut belgischen Medien sind sportliche Sanktionen wie ein nachträglicher Ausschluss wohl nicht mehr zu erwarten. Ganz ohne Konsequenzen dürfte der Regelverstoß trotzdem nicht bleiben. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern will die beteiligten Profis ermitteln. Das könnte bedeuten, dass Pogačar und die weiteren Fahrer vor Gericht erscheinen müssen. Das nächste Ziel von Pogačar: Paris-Roubaix Pogačar, der bereits 2023 und 2025 bei der »Ronde van Vlaanderen« triumphiert hatte, setzte sich nach der 278 Kilometer langen Tortur mit sechs Kopfsteinpflastersektoren und 16 Anstiegen im Solo durch. Er verwies in einem Showdown der Topstars den Niederländer Mathieu van der Poel auf den zweiten Rang. Remco Evenepoel feierte ein starkes Debüt in seiner Heimat – der neue Spitzenfahrer des deutschen Teams Red Bull-Bora-hansgrohe kämpfte sich als Dritter ins Ziel. Pogačar geht damit mit Rückenwind in seine nächste große Mission. Nach dem Sieg bei Mailand-Sanremo im März will er kommenden Sonntag auch zum ersten Mal das legendäre Paris-Roubaix gewinnen und seine Titelsammlung bei den fünf wichtigsten Rad-Klassikern vervollständigen.

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