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Dienstag, 21. Juli 2026
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»El Mayo«: US-Gericht verurteilt mexikanischen Drogenboss zu lebenslanger Haft

Medienspektrum

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21. Juli
Die Zeit (Politik)

»El Mayo«: US-Gericht verurteilt mexikanischen Drogenboss zu lebenslanger Haft

Der mexikanische Drogenboss und Mitbegründer des Sinaloa-Kartells, Ismael »El Mayo« Zambada, ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesrichter in New York verhängte am Montag (Ortszeit) die Strafe gegen den 76-Jährigen. Dem US-Justizministerium zufolge ist eine Haftentlassung ausgeschlossen. »El Mayo« habe fast vier Jahrzehnte lang den Schmuggel von Tonnen von Fentanyl, Kokain und anderen tödlichen Drogen in die Vereinigten Staaten geleitet, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. Zudem habe er ein »rücksichtsloses, gewalttätiges Vorgehen« des Kartells angeordnet, um sein Imperium zu schützen. Zambada hatte zusammen mit Joaquín Guzmán, der später als »El Chapo« weltbekannt wurde, das mexikanische Sinaloa-Kartell gegründet. Festgenommen wurde er im Juli 2024, nachdem er zusammen mit Guzmáns Sohn Joaquín in einem Privatflugzeug in der texanischen Grenzstadt El Paso gelandet war. Er hatte Guzmáns Sohn anschließend vorgeworfen, ihn in eine Falle gelockt zu haben, um ihn den US-Behörden auszuliefern. Guzmán verbüßt eine lebenslange Haftstrafe im US-Bundesstaat Colorado. Spannungen zwischen den USA und Mexiko Die Festnahme sorgt noch heute für Spannungen im Verhältnis zwischen den USA und Mexiko. Zwar sagen die US-Behörden, das FBI sei nicht beteiligt gewesen, doch daran gibt es Zweifel. Die mexikanische Regierung hat wiederholt hervorgehoben, dass US-Behörden ohne ihre Zustimmung keine Aktionen auf mexikanischem Boden ausführen dürften. Zambada wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zunächst zurück. Im August 2025 bekannte er sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in mehreren Anklagepunkten schuldig. Zudem willigte er dem US-Justizministerium zufolge in die Einziehung von 15 Milliarden US-Dollar aus illegalen Gewinnen ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage darauf, die Todesstrafe zu fordern.

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21. Juli
Die Zeit (Politik)

»El Mayo«: US-Gericht verurteilt mexikanischen Drogenboss zu lebenslanger Haft

Der mexikanische Drogenboss und Mitbegründer des Sinaloa-Kartells, Ismael »El Mayo« Zambada, ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesrichter in New York verhängte am Montag (Ortszeit) die Strafe gegen den 76-Jährigen. Dem US-Justizministerium zufolge ist eine Haftentlassung ausgeschlossen. »El Mayo« habe fast vier Jahrzehnte lang den Schmuggel von Tonnen von Fentanyl, Kokain und anderen tödlichen Drogen in die Vereinigten Staaten geleitet, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. Zudem habe er ein »rücksichtsloses, gewalttätiges Vorgehen« des Kartells angeordnet, um sein Imperium zu schützen. Zambada hatte zusammen mit Joaquín Guzmán, der später als »El Chapo« weltbekannt wurde, das mexikanische Sinaloa-Kartell gegründet. Festgenommen wurde er im Juli 2024, nachdem er zusammen mit Guzmáns Sohn Joaquín in einem Privatflugzeug in der texanischen Grenzstadt El Paso gelandet war. Er hatte Guzmáns Sohn anschließend vorgeworfen, ihn in eine Falle gelockt zu haben, um ihn den US-Behörden auszuliefern. Guzmán verbüßt eine lebenslange Haftstrafe im US-Bundesstaat Colorado. Spannungen zwischen den USA und Mexiko Die Festnahme sorgt noch heute für Spannungen im Verhältnis zwischen den USA und Mexiko. Zwar sagen die US-Behörden, das FBI sei nicht beteiligt gewesen, doch daran gibt es Zweifel. Die mexikanische Regierung hat wiederholt hervorgehoben, dass US-Behörden ohne ihre Zustimmung keine Aktionen auf mexikanischem Boden ausführen dürften. Zambada wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zunächst zurück. Im August 2025 bekannte er sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in mehreren Anklagepunkten schuldig. Zudem willigte er dem US-Justizministerium zufolge in die Einziehung von 15 Milliarden US-Dollar aus illegalen Gewinnen ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage darauf, die Todesstrafe zu fordern.

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20. Juli
ZDF heute

Drogenboss "El Mayo" muss lebenslang hinter Gitter

Strategischer Kopf des Sinaloa-Kartells:Drogenboss "El Mayo" muss lebenslang hinter Gitter von Milena Binkert, New York City Ein US-Gericht hat "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt. Zudem soll der wohl einflussreichste Drogenboss in Mexikos Kriminalgeschichte 15 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen. Es ist der Schlusspunkt einer vier Jahrzehnte währenden Kriminalkarriere: Das US-Bundesbezirksgericht in Brooklyn verurteilte Ismael "El Mayo" Zambada García am Montag zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit auf Bewährung und einer Vermögensabschöpfung von 15 Milliarden US-Dollar. Zambada hatte das berüchtigte Sinaloa-Kartell ab Ende der 1980er-Jahre gemeinsam mit Geschäftspartner "El Chapo" aufgebaut und es nach dessen Verurteilung 2019 jahrelang unentdeckt als strategischer Kopf geführt. Gestützt auf systematische Korruption und ein Netz aus Auftragsmördern, denen im Mai 2024 wohl selbst sein eigener Neffe zum Opfer fiel, schleuste seine Organisation gigantische Mengen Kokain, Heroin und Fentanyl in die USA. "El Mayo" lehnte Kooperation mit US-Behörden ab Grundlage des Urteils war Zambadas Schuldbekenntnis vom August 2025, in dem er den Schmuggel von mindestens 1,5 Millionen Kilogramm Kokain einräumte. Eine Zusammenarbeit mit den Behörden zur Aufdeckung korrupter Beamter lehnte er jedoch ab. Im Jahre 2008 eskaliert der Drogenkrieg. Gewalt und Blutvergießen nehmen erschreckende Ausmaße an. Doch um die Kriminalität einzudämmen, müssen die USA und Mexiko weiterhin kooperieren. 02.12.2025 | 44:56 minVor Richter Brian M. Cogan zeigte sich der 77-Jährige am Montagmorgen reumütig und richtete einen Appell an die Jugend: An die nächste Generation sage ich: Wählt einen anderen Weg. Ismael "El Mayo" Zambada García, verurteilter Drogenboss Wegen seines Alters und chronischer Erkrankungen fordert die Verteidigung die Verlegung in eine medizinische Haftanstalt. Die Staatsanwaltschaft verlangt wegen akuter Flucht- und Steuerungsgefahr dagegen strengste Isolationsmaßnahmen. Die finale Entscheidung wird die US-Bundesgefängnisbehörde treffen. "El Mayo"-Festnahme durch Verrat aus eigenen Reihen Zambadas Sturz im Juli 2024 basierte auf einem Verrat aus den eigenen Reihen. Chapo-Sohn Joaquín Guzmán López lockte den gesundheitlich geschwächten Kartellboss unter falschen Vorwänden in ein Privatflugzeug und entführte ihn von Mexiko über die Grenze nach New Mexico, wo US-Agenten direkt am Rollfeld zugriffen. Trotz jahrelanger Bemühungen gelingt es den USA nicht, "El Chapo", den Chef des Sinaloa-Kartells, zu fassen. Ein Verdacht kommt auf: Könnte die mexikanische Bundespolizei damit zu tun haben? 02.12.2025 | 43:40 minWährend Guzmán López für seine Mithilfe eine Haftmilderung erhofft, entfachte der Verrat in Mexiko einen blutigen Fraktionskrieg zwischen Zambada-Treuen und den Chapo-Söhnen mit inzwischen Tausenden Todesopfern. Fall "El Mayo": Beziehung zwischen Mexiko und den USA belastet Die Umstände der Festnahme belasten das Verhältnis zwischen den USA und Mexiko massiv. Während die US-Regierung jegliche Beteiligung oder Vorabkenntnis weiterhin entschieden bestreitet, ermittelt die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft offiziell zu Berichten über eine FBI-Involvierung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werten die mexikanischen Behörden den Vorfall als gravierenden Verstoß gegen die eigene Souveränität sowie mexikanisches und internationales Recht. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Thema Drogenschmuggel - Innenansichten der Grenzschutzbehörde:Wo Schmuggler auffliegen: Frontex an der EU-Außengrenzevon Thomas Heise, Detlev Konnert und Christian Rohdemit Video29:50 - Mehr als acht Tonnen in Wilhelmshaven:Riesen-Kokainfund: Wie die Schmuggler in die Falle tapptenvon Theresa Freundmit Video0:28 - "Wie ein Bergwerk":Spanische Polizei entdeckt Tunnelsystem zum Drogenschmuggelmit Video0:44 - Im Ostpazifik:US-Militär: Angriff auf mutmaßliches Drogenboot - zwei Totemit Video0:15

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20. Juli
Tagesschau

USA: Mexikanischer Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt

Gründer des Sinaloa-Kartells Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt In den USA ist der frühere mexikanische Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 76-jährige Mitbegründer des berüchtigten Sinaloa-Kartells bat in der Verhandlung um Verzeihung. Der berüchtigte mexikanische Drogenboss Ismael "El Mayo" Zambada ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesgericht in New York verhängte die Strafe gegen den 76-jährigen Mitbegründer des Sinaloa-Kartells. Zambada sei Anführer einer kriminellen Vereinigung gewesen und habe "fast vier Jahrzehnte damit verbracht, amerikanische Gemeinden zu vergiften", erklärte Staatsanwalt Joseph Nocella. "Heute schließt sich dieses Kapitel endgültig." Dem US-Justizministerium zufolge ist eine Haftentlassung ausgeschlossen. Anklage verzichtete auf Todesstrafe Zambada hatte zusammen mit Joaquín Guzmán, der später als "El Chapo" weltbekannt wurde, das mexikanische Sinaloa-Kartell gegründet. Festgenommen wurde er im Juli 2024, nachdem er zusammen mit Guzmáns Sohn in einem Privatflugzeug in der texanischen Grenzstadt El Paso gelandet war. Er hatte diesem anschließend vorgeworfen, ihn in eine Falle gelockt zu haben, um ihn den US-Behörden auszuliefern. Während Zambada die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zunächst zurückwies, bekannte er sich im August 2025 im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in mehreren Anklagepunkten schuldig. Zudem willigte er dem US-Justizministerium zufolge in die Einziehung von 15 Milliarden Dollar aus illegalen Gewinnen ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage darauf, die Todesstrafe zu fordern. Ex-Drogenboss ruft zu Ende der Gewalt auf Der 76-Jährige bat in der Verhandlung um Verzeihung für das von ihm verursachte Leid und rief zu einem Ende der jahrzehntelangen Gewalt auf, mit der das Kartell zu einer der mächtigsten Organisationen des internationalen Drogenhandels aufstieg. "Niemand gewinnt in einem solchen Krieg", erklärte er. Er hoffe, dass künftige Generationen sich für einen anderen Weg entschieden. In Mexiko und andernorts hätten zu viele Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Richter Brian Cogan sagte, Zambada erkenne an, dass er den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen werde. Er leide an einer Reihe von fortschreitenden Krankheiten, die sein Anwalt als altersbezogen beschreibe. Cogan erklärte, er schlage deshalb vor, Zambada in ein Bundesgefängnis zu verlegen, in dem eine Behandlung möglich sei. Stratege des Kartells Zambada hatte sich als Drogenboss im Hintergrund gehalten, weshalb es nur wenige Fotografien von ihm gibt. Er galt eher als Stratege des Kartells, war aber nach Ansicht der Staatsanwaltschaft auch in schwere Gewaltverbrechen verwickelt. Demnach soll er für Morde an Kartellmitgliedern sowie an Polizisten und Militärangehörigen verantwortlich sein. Zambada entging seiner Festnahme lange Jahre ebenso erfolgreich wie mehreren Mordanschlägen. Das Sinaloa-Kartell ist die älteste kriminelle Vereinigung Mexikos und existiert seit den 1970er Jahren.

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