Liveblog Irankrieg: Saudi-Koalition greift Huthi-Ziele im Jemen an
Liveblog Irankrieg : Saudi-Koalition greift Huthi-Ziele im Jemen an
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Schiffe sind im Hafen der Stadt Hudaida im Jemen angelegt (Archivbild).dpa
Reaktion auf Angriff auf Schiff im Roten Meer +++ Bericht: Bahrain und Kuwait flogen Vergeltungsangriffe gegen Iran +++ EU verhängt Sanktionen gegen iranische Richter +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Fabian Drahmoune
Saudi-Koalition: Huthi-Ziele im Jemen angegriffen
Infolge des Konflikts zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormus spitzt sich auch die Lage im Roten Meer zu. Nach einem erneuten Angriff auf ein Schiff flog eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe im Jemen. Es seien „legitime militärische Ziele“ der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert worden, schrieb Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X.
Huthi-nahe Medien hatten zuvor Angriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen, was Al-Maliki verneinte. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur jedoch von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Flammen und dichte Rauchwolken seien aufgestiegen, hieß es. Ein den Huthi nahestehender Fernsehsender bezeichnete die Angriffe als „saudi-arabische Aggression“.
Huthi-nahe Medien hatten zuvor Angriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen, was Al-Maliki verneinte. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur jedoch von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Flammen und dichte Rauchwolken seien aufgestiegen, hieß es. Ein den Huthi nahestehender Fernsehsender bezeichnete die Angriffe als „saudi-arabische Aggression“.
Zuvor war es im Roten Meer erneut zu einem Angriff auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Dabei sei der Rumpf der „NCC Masa“ leicht beschädigt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker „Encelia“ angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich.
Die Saudi-Koalition wirft der Miliz „maritimen Terrorismus“ vor. Der Konflikt zwischen den Huthi und der Regionalmacht hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ für saudi-arabische Schiffe angekündigt - rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht.
Die Saudi-Koalition wirft der Miliz „maritimen Terrorismus“ vor. Der Konflikt zwischen den Huthi und der Regionalmacht hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ für saudi-arabische Schiffe angekündigt - rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht.
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Fabian Drahmoune
Huthi-Miliz meldet Angriff auf Saudi-Arabien
Nach einem Angriff der von Saudi-Arabien angeführten Koalition auf Stellungen der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen haben die Huthis eine Vergeltungsattacke auf Saudi-Arabien bekanntgegeben. Ein „jemenitischer Raketenangriff“ habe Brände in der Stadt Dschisan am Roten Meer im Süden Saudi-Arabiens ausgelöst, erklärten die offiziellen Huthi-Medien am Samstag im Onlinedienst Telegram.
Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Angaben der Huthis. Die Behörden hatten allerdings am frühen Samstag die Bewohner von Dschisan und Janbu kurzfristig vor einer „möglichen Gefahr“ gewarnt. Ähnliche Warnungen waren in der Vergangenheit ausgegeben worden, wenn Raketen oder Drohnen auf Saudi-Arabien abgefeuert wurden.
Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Angaben der Huthis. Die Behörden hatten allerdings am frühen Samstag die Bewohner von Dschisan und Janbu kurzfristig vor einer „möglichen Gefahr“ gewarnt. Ähnliche Warnungen waren in der Vergangenheit ausgegeben worden, wenn Raketen oder Drohnen auf Saudi-Arabien abgefeuert wurden.
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Fabian Drahmoune
Huthi-Miliz im Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung
Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen haben die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen dem benachbarten Königreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele würden „nicht ungestraft bleiben“, zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein.
Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer hatte die Saudi-Koalition zuvor nach eigenen Angaben „legitime militärische Ziele“ in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida.
Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer hatte die Saudi-Koalition zuvor nach eigenen Angaben „legitime militärische Ziele“ in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida.
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Fabian Drahmoune
US-Militär greift Schiff an: Tanker auf dem Weg nach Iran gestoppt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben abermals einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums außer Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.
Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt außer Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt.
Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt außer Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt.
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Medien: Angriffe auf jemenitische Hafenstadt Hudaida
Die jemenitische Hafenstadt Hudaida ist nach Angaben von Augenzeugen und Huthi-nahen Medien Ziel mehrerer Luftangriffe geworden. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen in der Umgebung des Hafens der Stadt. Dabei habe es schwere Explosionen gegeben. Über dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen.
Huthi-nahe Medien bezeichneten die Angriffe als „saudische Aggression“. Der von den Huthi kontrollierte Fernsehsender Al-Masirah meldete zudem weitere Luftangriffe auf Telekommunikationseinrichtungen in der Stadt sowie auf der Insel Kamaran im Roten Meer. Eine Stellungnahme der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition lag zunächst nicht vor.
Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Saudi-Arabiens, SPA, einen Angriff auf einen unter saudischer Flagge fahrenden Tanker im Roten Meer gemeldet.
Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Saudi-Arabiens, SPA, einen Angriff auf einen unter saudischer Flagge fahrenden Tanker im Roten Meer gemeldet.
Die Huthi hatten diese Woche eine „Blockade“ der Seefahrt für Saudi-Arabien erklärt. Am Donnerstag reklamierten sie Angriffe auf zwei saudische Öltanker für sich. Durch das Rote Meer und die wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor Jemens Küste führt der Seeweg von Asien über den Suezkanal nach Europa. Die Huthi hatten den Welthandel mit Angriffen auf Schiffe im Roten Meer ab 2023 bereits massiv beeinträchtigt. Die Miliz kontrolliert vor allem den Norden und weite Gebiete im Westen des Landes samt der dort liegenden Küsten am Roten Meer.
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Hannah Sturm
USA laut Trump in Gesprächen mit Iran
Trotz andauernder nächtlicher US-Angriffe stehen die USA nach den Worten von Präsident Donald Trump weiter in Kontakt mit Iran. „Während wir hier sprechen, stehen wir mit ihnen im Gespräch“, sagte der Republikaner am Freitagnachmittag (US-Ostküstenzeit) im Weißen Haus auf entsprechende Journalistenfragen. Trump machte nicht deutlich, ob es sich um direkte Gesprächskanäle handle oder ob über Vermittler verhandelt wird. Später sagte Trump, dass an den Gesprächen unter anderem Vize-Präsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio beteiligt seien. Man spreche mit unterschiedlichen Personen.
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Bericht: Bahrain und Kuwait flogen Vergeltungsangriffe gegen Iran
Bahrain und Kuwait haben Recherchen des „Wall Street Journals“ zufolge Anfang des Monats erstmals Vergeltungsangriffe mit eigenen Kampfflugzeugen auf Ziele in Iran ausgeführt. Die Angriffe hätten unter anderem Depots für Drohnen und Raketen sowie weitere militärische Einrichtungen gegolten, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben demnach Informationen zu den Zielen geliefert und mit ihrer Luftwaffe für den Schutz der Flugzeuge gesorgt. Dies sei ein Zeichen für eine zunehmende Zusammenarbeit arabischer Staaten im Vorgehen gegen Iran, schrieb das „Wall Street Journal“.
Iran konzentriert seine Angriffe seit Wochen vor allem auf Bahrain und Kuwait. Beide Golfstaaten beherbergen US-Militärstützpunkte. Die beiden Länder hätten es nicht zulassen wollen, dass Teheran sie weiterhin ungestraft angreife, schrieb das „Wall Street Journal“.
Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate hatte zuletzt erklärt, dass das Land sich für eine Verringerung der Spannungen in der Region und eine vollständige Öffnung der Straße von Hormus einsetze. Es verurteilte die Angriffe auf Kuwait und Bahrain und bekundete „volle Solidarität“ mit beiden Staaten. Regierungsvertreter aus Kuwait und Bahrain reagierten demnach zunächst nicht auf Anfragen der Zeitung.
Warum Iran derzeit anscheinend bevorzugt „kleinere, schwächere Länder“ in der Region wie Jordanien, Kuwait und Bahrain angreift, lesen Sie auch hier:
Iran konzentriert seine Angriffe seit Wochen vor allem auf Bahrain und Kuwait. Beide Golfstaaten beherbergen US-Militärstützpunkte. Die beiden Länder hätten es nicht zulassen wollen, dass Teheran sie weiterhin ungestraft angreife, schrieb das „Wall Street Journal“.
Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate hatte zuletzt erklärt, dass das Land sich für eine Verringerung der Spannungen in der Region und eine vollständige Öffnung der Straße von Hormus einsetze. Es verurteilte die Angriffe auf Kuwait und Bahrain und bekundete „volle Solidarität“ mit beiden Staaten. Regierungsvertreter aus Kuwait und Bahrain reagierten demnach zunächst nicht auf Anfragen der Zeitung.
Warum Iran derzeit anscheinend bevorzugt „kleinere, schwächere Länder“ in der Region wie Jordanien, Kuwait und Bahrain angreift, lesen Sie auch hier:
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Trump warnt Russland und China vor Einmischung in Irankrieg
US-Präsident Donald Trump hat Russland und China vor einer Einmischung in den Irankrieg gewarnt. Er glaube zwar nicht, dass China oder Russland am aktuellen Konflikt „beteiligt“ seien, es wäre jedoch „sehr schlecht für sie“, sollten sie sich doch einmischen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Der chinesische Präsident Xi Jinping habe ihm bei ihrem Treffen in Peking Mitte Mai zugesichert, unter keinen Umständen Waffen an Iran zu liefern oder zu verkaufen. Diese Zusage gelte, so Xi laut Trump, zudem für chinesische Unternehmen. Es liege nicht im Interesse Pekings oder Moskaus, Waffen an Teheran zu liefern, fügte Trump hinzu.
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Netanjahu reist für Trump-Treffen nach Washington
Inmitten der angespannten Lage in Nahost wird der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am kommenden Dienstag US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus in Washington treffen. Das teilte das israelische Regierungspresseamt mit. Demnach wird Netanjahu am Montag auf Einladung von Trump in die USA reisen. Er wird auch an einer Trauerfeier für den gestorbenen republikanischen Senator Lindsey Graham teilnehmen.
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UN warnen: Isolierte Seeleute in Straße von Hormus in Not
In der Straße von Hormus sitzen wegen der anhaltenden gegenseitigen Angriffe der USA und Irans Tausende Seeleute fest. Die Lage vieler ist so desolat, dass dies den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, auf den Plan gerufen hat. Sein Büro geht von mindestens 6.000 Menschen auf rund 400 gestrandeten Schiffen aus. Mindestens neun Schiffe mit 93 Besatzungsmitgliedern seien von ihren Eignern aufgegeben worden. Die Seeleute müssten selbst sehen, wie sie an Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung kommen. Auf lange Zeit isoliert zu sein und in einer Konfliktzone festzusitzen könne schwere Konsequenzen für ihre mentale und körperliche Gesundheit haben. Mindestens 17 Seeleute seien seit Beginn der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar getötet worden. Türk appellierte an die Konfliktparteien, einen Weg zu finden, um die Seeleute in Sicherheit zu bringen.
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EU verhängt Sanktionen gegen iranische Richter
Die Europäische Union hat neue restriktive Maßnahmen gegen iranische Richter wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen verhängt. Auch eine führende Persönlichkeit einer Cybergruppe, die die Unterdrückung von Informationen durch das Regime ermöglicht habe, sei sanktioniert worden, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mit. „Während Teheran sein Vorgehen gegen die innenpolitischen Unruhen verschärft, wird die EU weiterhin die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen“, erklärte Kallas auf der Online-Plattform X. Wer von den Sanktionen betroffen ist, ließ sie offen.
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Iran greift nach eigenen Angaben US-Stützpunkte in Jordanien und Kuwait an
Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben den US-Stützpunkt Al-Asrak in Jordanien angegriffen. Das berichtet das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Eliteeinheit. Die jordanische Armee teilt mit, sie habe sieben iranische Raketen und sechs Drohnen abgefangen. Es sei kein Schaden entstanden, niemand sei verletzt worden. Die iranische Revolutionsgarde griff nach eigenen Angaben auch den US-Stützpunkt Al-Adiri in Kuwait an. Zudem sei ein Beobachtungsturm der Amerikaner in Bahrain beschossen worden, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Eliteeinheit.
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EU-Mission sieht erhöhtes Risiko für Handelsschiffe in der Meerenge Bab al-Mandab
Nach dem Angriff der Huthi-Miliz auf einen saudischen Öltanker hat die EU-Marineoperation Aspides ihre Sicherheitsbewertung für das Rote Meer aktualisiert. Die Bedrohungslage an der Meerenge Bab al-Mandab vor Jemens Küste sowie im südlichen Roten Meer wurde von mittel als hoch heraufgestuft, wie das Hauptquartier der Mission im griechischen Larissa mitteilte. Für das nördliche Rote Meer und den Golf von Aden bleibe die Einstufung „mittel“ bestehen. Nach Einschätzung von Aspides können weitere Angriffe auf Handelsschiffe nicht ausgeschlossen werden. Dabei bestehe insbesondere die Gefahr, dass Anti-Schiffs-Raketen, unbemannte Luft- und Wasserfahrzeugen sowie kleineren Angriffsboote eingesetzt würden.
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Lambsdorff stellt sich als Botschafter in Israel vor
Deutschlands neuer Botschafter in Israel, Alexander Graf Lambsdorff, hat sich nach Dienstantritt in einem Video auf Instagram vorgestellt. „Ich bin Alexander Graf Lambsdorff. Ich bin Deutschlands Botschafter in Israel. Ich bin erst gestern hier angekommen und freue mich darauf, hier in Tel Aviv zu arbeiten“, sagte er in einer Frage-und-Antworten-Story auf Englisch.
Auf die Frage, was sein erster Gedanke gewesen sei, als ihm mitgeteilt wurde, neuer Botschafter in Israel zu werden, sagte der 59 Jahr alte Diplomat: „Der erste Gedanke war eigentlich gar kein richtiger Gedanke. Es war eher ein „Oh oh“, denn ich komme gerade aus Moskau, und dort ist es schon schwierig genug. Der Nahe Osten ist herausfordernd, Israel ist herausfordernd. Mein wirklicher erster Gedanke war also: Wie soll ich das meiner Frau sagen?“
Seinen ersten Eindruck von Israel beschrieb der neue Botschafter so: „Warm, freundlich, herausfordernd.“ Er sei schon einige Male in Israel gewesen, aber immer nur sehr kurz. Deshalb sei es jetzt das erste Mal, dass er wirklich hier sei, und er habe noch viel zu lernen. Er freue sich besonders darauf, in den kommenden Jahren viele nette und interessante Menschen kennenzulernen, die bilateralen Beziehungen weiterzuentwickeln und „hoffentlich einen Beitrag zu einer positiven Entwicklung hier in der Region zu leisten“.
Auf die Frage, was die Botschaft seines Videos sei, antwortete Lambsdorff: „Meine Botschaft lautet: Deutschland und Israel haben eine wunderbare und außergewöhnliche Beziehung. Sie gründet auf einer sehr schmerzhaften Geschichte, befindet sich heute aber in einer Phase, in der wir auf einem völlig beispiellosen Niveau zusammenarbeiten. Meine Aufgabe besteht wirklich darin, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen.“
Der neue Botschafter verriet in der Instagram-Story auch persönliche Dinge. So ist er Fan und Mitglied des Fußballvereins 1. FC Köln. Seinen Kaffee trinkt er mit Milch und ohne Zucker. Nach Israel brachte er drei Kopfbedeckungen mit – eine Kippa, die traditionelle, kleine und kreisrunde Kopfbedeckung von Juden, eine Schirmmütze sowie einen eleganten Hut.
Lambsdorff war zuvor drei Jahre lang deutscher Botschafter in Moskau. Auf die Frage, was er am meisten vermissen werde, antwortete er: „Wahrscheinlich ist es noch zu früh, das zu sagen. Aber eine Sache, die ich an Russland mag, sind diese klaren, kalten Wintertage mit blauem Himmel, überall Schnee und minus 20 Grad. Mir wurde gesagt, dass das in Israel nicht besonders häufig vorkommt.“
Nach vier Jahren im Amt hatte sich der bisherige deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, Ende Juni verabschiedet. Der 66-Jährige geht nach Angaben eines Sprechers in den Ruhestand.
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Vanessa Angermann
Teheran: Beschlagnahmung von Vermögen führt zu Chaos
Iran hat auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verwendung iranischen Geldes zur Begleichung von Schäden an Handelsschiffen mit warnenden Worten reagiert. Die Beschlagnahmung von Vermögenswerten eines anderen Landes zur Begleichung künftiger Forderungen, die in keinem Zusammenhang stünden, sei ein „brandgefährlicher Präzedenzfall“, schrieb Außenminister Abbas Araghchi auf der Plattform X.
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