3. August FAZ (Wirtschaft)
Business-Ticker: Nachfolger für Biontech-Gründer steht fest
Business-Ticker : Nachfolger für Biontech-Gründer steht fest
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Gründerehepaar Uğur Şahin mit seiner Frau Özlem Türeci: Biontech hat mit Guido Oelkers einen Nachfolger an der Konzernspitze gefunden.Lucas Bäuml
Shell verkauft europäisches Onshore-Geschäft an Totalenergies +++ Astrazeneca prüft offenbar Fusion mit Bristol Myers +++ Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Nachfolger für Biontech-Gründer gefunden
Lange war unklar, wer in die Fußstapfen des Biontech-Gründers Uğur Şahin treten wird. Nun steht fest, dass der Manager Guido Oelkers den Posten als Vorstandsvorsitzender spätestens zum 1. Februar 2027 übernehmen wird, das hat das Mainzer Biotechnologieunternehmen am Montag verkündet. Er bringt 30 Jahre Erfahrung in der Pharmaindustrie mit. Oelkers wechselt von dem weltweit tätigen Biopharma-Unternehmen Swedish Orphan Biovitrum AB (Sobi), bei dem er seit 2017 als Geschäftsführer tätig war. Zuvor bekleidete er Führungspositionen in verschiedenen Unternehmen, darunter bis zum Jahr 1999 bei der Hoechst AG, anschließend bei der heute zu Sanofi gehörende Aventis Pharma S.A., dem schwedischen Dialysespezialisten Gambro AB sowie beim Medizinprodukthersteller BSN Medical Holding.
Mit der Einführung neuer Produkte auf dem US-Markt soll sich Oelkers auskennen. Die Mainzer erhoffen sich daher, dass der neue Chef die Kommerzialisierung ihrer Krebspipeline, insbesondere des Hoffnungsträgers Pumitamig, voranbringt. Der Wirkstoff soll gegen verschiedene Krebsarten, darunter Brustkarzinome, Darm- und Magenkrebs und zwei Varianten von Lungentumoren, eingesetzt werden. „Mein besonderer Fokus wird darauf liegen, das Unternehmen bis 2030 zu einem globalen biopharmazeutischen Unternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten weiterzuentwickeln“, wird Oelkers in der Mitteilung des Unternehmens zitiert.
Die Biontech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci werden das Unternehmen bis Jahresende verlassen, um ein neues Start-up zu gründen. Dieses wird sich auf die Weiterentwicklung der sogenannten mRNA-Technologie, auf der unter anderem der Covid-19-Impfstoff basiert, fokussieren. Das hatte das Biotechnologieunternehmen im März bekanntgegeben. Für die Forschungschefin Türeci hat Biontech bisher noch keinen Nachfolger gefunden. Die Suche laufe aber nach Plan, heißt es vom Unternehmen. Gesucht würden Führungskräfte mit „herausragender medizinischer und wissenschaftlicher Expertise“ und einer „umfassenden Erfahrung“ in der spätklinischen Entwicklung. Ihr Ehemann Şahin zeigt sich über die Wahl seines Nachfolgers zufrieden: „Mit Guido Oelkers an der Unternehmensspitze bin ich zuversichtlich, dass Biontech in einer starken Position ist, um ihre Vision zu verwirklichen.“ Auch versichert Şahin für einen reibungslosen Übergang unterstützen zu wollen.
Mit der Einführung neuer Produkte auf dem US-Markt soll sich Oelkers auskennen. Die Mainzer erhoffen sich daher, dass der neue Chef die Kommerzialisierung ihrer Krebspipeline, insbesondere des Hoffnungsträgers Pumitamig, voranbringt. Der Wirkstoff soll gegen verschiedene Krebsarten, darunter Brustkarzinome, Darm- und Magenkrebs und zwei Varianten von Lungentumoren, eingesetzt werden. „Mein besonderer Fokus wird darauf liegen, das Unternehmen bis 2030 zu einem globalen biopharmazeutischen Unternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten weiterzuentwickeln“, wird Oelkers in der Mitteilung des Unternehmens zitiert.
Die Biontech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci werden das Unternehmen bis Jahresende verlassen, um ein neues Start-up zu gründen. Dieses wird sich auf die Weiterentwicklung der sogenannten mRNA-Technologie, auf der unter anderem der Covid-19-Impfstoff basiert, fokussieren. Das hatte das Biotechnologieunternehmen im März bekanntgegeben. Für die Forschungschefin Türeci hat Biontech bisher noch keinen Nachfolger gefunden. Die Suche laufe aber nach Plan, heißt es vom Unternehmen. Gesucht würden Führungskräfte mit „herausragender medizinischer und wissenschaftlicher Expertise“ und einer „umfassenden Erfahrung“ in der spätklinischen Entwicklung. Ihr Ehemann Şahin zeigt sich über die Wahl seines Nachfolgers zufrieden: „Mit Guido Oelkers an der Unternehmensspitze bin ich zuversichtlich, dass Biontech in einer starken Position ist, um ihre Vision zu verwirklichen.“ Auch versichert Şahin für einen reibungslosen Übergang unterstützen zu wollen.
Guido Oelkers. dpa
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Shell verkauft europäisches Onshore-Geschäft an Total
Der britische Energiekonzern Shell verkauft sein europäisches Onshore-Geschäft mit erneuerbaren Energien an den französischen Konkurrenten Totalenergies. Die Transaktion umfasse Anlagen in Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien, teilte Shell am Montag mit. Einen Kaufpreis nannte das Unternehmen nicht. Der Abschluss werde bis Ende 2026 erwartet.
Das Paket beinhaltet Totalenergies zufolge rund 500 Megawatt an in Betrieb oder im Bau befindlichen Solar- und Windkraftanlagen sowie eine Projektpipeline von 3,5 Gigawatt. Gleichzeitig kündigte TotalEnergies an, einen Anteil von 50 Prozent an einem weiteren europäischen Erneuerbaren-Portfolio mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt an den Finanzinvestor KKR zu veräußern. Dieses Portfolio werde mit 1,8 Milliarden Euro bewertet.
Die Verkäufe spiegeln die unterschiedlichen Strategien der beiden Konzerne wider: Shell-Chef Wael Sawan fährt seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren die Investitionen in erneuerbare Energien zurück, um sich stärker auf das klassische Fördergeschäft sowie den Handel zu konzentrieren. Totalenergies erklärte seinerseits, die Transaktionen stünden im Einklang mit der Strategie, Kapazitäten in wichtigen Märkten aufzubauen und gleichzeitig bis zur Hälfte der eigenen Erneuerbaren-Bestände mit Gewinn zu veräußern. Der französische Konzern kommt in Europa bei erneuerbaren Energien auf eine installierte oder im Bau befindliche Kapazität von fast zehn Gigawatt.
Das Paket beinhaltet Totalenergies zufolge rund 500 Megawatt an in Betrieb oder im Bau befindlichen Solar- und Windkraftanlagen sowie eine Projektpipeline von 3,5 Gigawatt. Gleichzeitig kündigte TotalEnergies an, einen Anteil von 50 Prozent an einem weiteren europäischen Erneuerbaren-Portfolio mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt an den Finanzinvestor KKR zu veräußern. Dieses Portfolio werde mit 1,8 Milliarden Euro bewertet.
Die Verkäufe spiegeln die unterschiedlichen Strategien der beiden Konzerne wider: Shell-Chef Wael Sawan fährt seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren die Investitionen in erneuerbare Energien zurück, um sich stärker auf das klassische Fördergeschäft sowie den Handel zu konzentrieren. Totalenergies erklärte seinerseits, die Transaktionen stünden im Einklang mit der Strategie, Kapazitäten in wichtigen Märkten aufzubauen und gleichzeitig bis zur Hälfte der eigenen Erneuerbaren-Bestände mit Gewinn zu veräußern. Der französische Konzern kommt in Europa bei erneuerbaren Energien auf eine installierte oder im Bau befindliche Kapazität von fast zehn Gigawatt.
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Sabrina Frangos
Insider: AstraZeneca prüft 400-Milliarden-Dollar-Fusion mit Bristol Myers
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca und der US-Konkurrent Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) entstehen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar. AstraZeneca lehnte eine Stellungnahme ab, Bristol Myers Squibb war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.
Ein Abschluss dürfte auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Transaktion bewerten könnten. Trump legt den Fokus auf heimische Investitionen und den Ausbau der US-Produktion. Bei einer Fusion würde faktisch ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Zudem überschneiden sich die Portfolios beider Firmen stark: Sowohl AstraZeneca als auch Bristol Myers Squibb erzielen einen Großteil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, die teilweise direkt miteinander konkurrieren.
Für Bristol Myers Squibb könnte ein Zusammenschluss strategisch sinnvoll sein, da das Unternehmen in den kommenden Jahren mit massiven Umsatzeinbrüchen rechnen muss. Der Patentschutz für wichtige Medikamente wie das Krebsmittel Opdivo und den Blutverdünner Eliquis könnte bis 2028 auslaufen. AstraZeneca-Chef Pascal Soriot treibt derweil die Ausrichtung auf den US-Markt voran. Der Konzern, das nach Marktkapitalisierung zweitwertvollste börsennotierte Unternehmen Großbritanniens, hatte erst im Juni seine Notierung in New York aufgewertet. Dies galt als Rückschlag für den Finanzplatz London. AstraZeneca kommt aktuell auf einen Börsenwert von rund 196 Milliarden Pfund (rund 264 Milliarden Dollar), Bristol Myers Squibb auf rund 133 Milliarden Dollar.
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Sabrina Frangos
Blatt: Roboter-Startup Agile Robots will Umsatz verdoppeln
Das Münchner Roboter-Start-up Agile Robots rechnet im laufenden Jahr mit einer Umsatzverdopplung und peilt die Gewinnzone an. Die Erlöse sollen von 300 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf rund 600 Millionen Euro steigen, sagte Firmenchef Zhaopeng Chen in einem am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Wall Street Journal“. Damit könnte das Unternehmen in zwei bis drei Jahren profitabel wirtschaften. Die entsprechenden Kundenverträge für das prognostizierte Wachstum seien unterzeichnet, erklärte er weiter.
Bislang hat das 2018 gegründete Unternehmen rund 1,5 Milliarden Dollar von Investoren unter der Führung des japanischen Technologieinvestors Softbank eingesammelt. Bei seiner Expansion setzt Agile Robots auf Industrieerfahrung, die durch mehr als ein Dutzend Firmenübernahmen ausgebaut wurde.
Bislang hat das 2018 gegründete Unternehmen rund 1,5 Milliarden Dollar von Investoren unter der Führung des japanischen Technologieinvestors Softbank eingesammelt. Bei seiner Expansion setzt Agile Robots auf Industrieerfahrung, die durch mehr als ein Dutzend Firmenübernahmen ausgebaut wurde.
Die Roboter von Agile Robots werden bereits in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Strategische Kooperationen gibt es unter anderem mit Tinavi aus China, die orthopädische Chirurgie-Roboter herstellen und dem Neurochirurgie-Roboter-Anbieter Remebot. Während das aktuelle Geschäft stark auf Industrierobotern fußt, arbeitet das Start-up zudem an humanoiden Robotern. Um deren Fähigkeiten bei der Entscheidungsfindung zu verbessern, ist Agile Robots in diesem Jahr eine Partnerschaft mit Google DeepMind eingegangen. Firmenchef Chen ist überzeugt, dass Roboter in Zukunft zu Konsumgütern werden. In zehn bis 15 Jahren werde der Anblick von humanoiden Robotern auf der Straße so alltäglich sein wie heute der von Autos, sagte er der Zeitung.
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Sabrina Frangos
Fielmann dämpft Erwartungen an Smartglasses
Smartglasses werden das Smartphone nach Einschätzung von Fielmann-Chef Marc Fielmann zumindest in den nächsten Jahren nicht ablösen. Es sei unwahrscheinlich, dass sich das in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern werde, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hamburger Augenoptiker-Kette in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Fielmann zufolge gehen manche Tech-Enthusiasten davon aus, dass die Smartglasses die Smartphones ersetzen werden. Auch der Facebook-Konzern Meta setze darauf. „Wenn Meta deutlich zweistellige Milliardenbeträge investiert, wettet Meta darauf, das Smartphone abzulösen.“
Smartglasses sind nach Beobachtung Fielmanns zwar ein anhaltender Trend. Sie könnten derzeit von der Anwenderzahl aber noch nicht mit anderen sogenannten Wearables wie AirPods und Smartwatches verglichen werden - eher mit einer Spezialkategorie wie der Sportsonnenbrille.
Fielmann verkaufe in rund 200 der ungefähr 1.300 Filialen weltweit Smartglasses, berichtete er. „Wenn die Nachfrage bombastisch wäre, würden wir sie natürlich überall anbieten.“ Tendenziell gebe es eine höhere Nachfrage in Großstädten und im Ausland - etwa in Spanien und den USA. Auch dort betreibt die Fielmann-Gruppe Niederlassungen.
Smartglasses sehen zunächst aus wie normale Brillen, sie sind aber zusätzlich je nach Modell mit leichten Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Displays ausgestattet. Träger können mit solchen Brillen die Umgebung aufzeichnen Telefonate führen und Gespräche übersetzen lassen.
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Deutz darf Rüstungsunternehmen FFG kaufen
Der Motorenhersteller Deutz aus Köln hat grünes Licht für die Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) bekommen. Das Bundeskartellamt hat die geplante Transaktion am Freitag im Vorprüfverfahren freigegeben.
Kartellamtschef Andreas Mundt bezeichnete die Übernahme als unproblematisch aus wettbewerblicher Sicht. „Zwar stärkt Deutz damit seine Rüstungssparte, die Tätigkeitsbereiche beider Unternehmen überschneiden sich aber nicht“, sagte er laut einer Pressemitteilung. Auch spiele FFG als Abnehmer von Motoren bislang keine bedeutende Rolle, sodass für andere Motorenhersteller kein wesentlicher Kunde wegfalle.
Deutz stellt vor allem starke Motoren für Traktoren oder Bagger her. Darüber hinaus kommen Deutz-Motoren und Generatoren laut Kartellamt für militärische Spezialfahrzeuge und die Stromversorgung des Militärs zum Einsatz.
Das Flensburger Rüstungsunternehmen FFG ist auf die Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung von gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen spezialisiert. Unter anderem stellt FFG Module für den Kampfpanzer Leopard 2 her, die den Einsatz als Berge-, Pionier-, Minenräum- oder Brückenlegepanzer ermöglichen.
Kartellamtschef Andreas Mundt bezeichnete die Übernahme als unproblematisch aus wettbewerblicher Sicht. „Zwar stärkt Deutz damit seine Rüstungssparte, die Tätigkeitsbereiche beider Unternehmen überschneiden sich aber nicht“, sagte er laut einer Pressemitteilung. Auch spiele FFG als Abnehmer von Motoren bislang keine bedeutende Rolle, sodass für andere Motorenhersteller kein wesentlicher Kunde wegfalle.
Deutz stellt vor allem starke Motoren für Traktoren oder Bagger her. Darüber hinaus kommen Deutz-Motoren und Generatoren laut Kartellamt für militärische Spezialfahrzeuge und die Stromversorgung des Militärs zum Einsatz.
Das Flensburger Rüstungsunternehmen FFG ist auf die Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung von gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen spezialisiert. Unter anderem stellt FFG Module für den Kampfpanzer Leopard 2 her, die den Einsatz als Berge-, Pionier-, Minenräum- oder Brückenlegepanzer ermöglichen.
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Commerzbank-Chefin Orlopp wirbt für „konstruktiven Dialog" mit Unicredit
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp wirbt im Übernahmekampf für konstruktive Gespräche mit der italienischen Großbank Unicredit. In einem bankintern verbreiteten Interview akzeptiert sie die baldige Führungsrolle der Italiener, die schon Zugriff auf fast die Hälfte der Commerzbank-Aktien haben. Doch auch bei einer Mehrheit auf der nächsten Hauptversammlung könne die Unicredit nicht allein über wesentliche Strukturmaßnahmen entscheiden. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ berichtet.
„Es braucht zwischen unseren Häusern einen konstruktiven Dialog für einen wertschaffenden Weg nach vorn. Dazu gehört ein gemeinsames Verständnis des Geschäftsmodells und die Einbindung aller Stakeholder“, sagt die Chefin der zweitgrößten Privatbank in Deutschland. Man komme mit der stärksten Commerzbank der Geschichte an den Tisch und habe breiten Rückhalt bei Aufsichtsrat, Bundesregierung und Arbeitnehmern.
Die Vorstandschefin kündigt an: „Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen. Das werden wir bei der Commerzbank im Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat sowie den Arbeitnehmervertretern und im engen Austausch mit der Bundesregierung tun.“
Die Großbank Unicredit hat sich auf eine baldige Kontrollübernahme bei der Commerzbank eingestellt, für die eine Genehmigung durch die EZB erforderlich ist. Diese könnte nach Einschätzung der Italiener bereits im vierten Quartal dieses Jahres vorliegen.
„Es braucht zwischen unseren Häusern einen konstruktiven Dialog für einen wertschaffenden Weg nach vorn. Dazu gehört ein gemeinsames Verständnis des Geschäftsmodells und die Einbindung aller Stakeholder“, sagt die Chefin der zweitgrößten Privatbank in Deutschland. Man komme mit der stärksten Commerzbank der Geschichte an den Tisch und habe breiten Rückhalt bei Aufsichtsrat, Bundesregierung und Arbeitnehmern.
Die Vorstandschefin kündigt an: „Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen. Das werden wir bei der Commerzbank im Schulterschluss mit dem Aufsichtsrat sowie den Arbeitnehmervertretern und im engen Austausch mit der Bundesregierung tun.“
Die Großbank Unicredit hat sich auf eine baldige Kontrollübernahme bei der Commerzbank eingestellt, für die eine Genehmigung durch die EZB erforderlich ist. Diese könnte nach Einschätzung der Italiener bereits im vierten Quartal dieses Jahres vorliegen.
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Schaeffler kappt mittelfristige Umsatzprognose wegen Elektroflaute
Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler rechnet wegen der schleppenden Umstellung der Autobranche auf Elektromobilität mittelfristig mit weniger Umsatz. Insgesamt werde im Geschäftsjahr 2028 nun mit Erlösen zwischen 24 und 26 Milliarden Euro gerechnet, das sind jeweils drei Milliarden Euro weniger als bislang vorhergesagt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der wichtigste Grund dafür ist die geringere Nachfrage nach Teilen für Elektroautos. So soll die Sparte E-Mobility nur noch auf Erlöse zwischen 6,25 und 7,25 Milliarden Euro kommen, statt der bislang erwarteten 8,25 bis 9 Milliarden Euro. Entsprechend schreibe der Bereich weiterhin Verluste, die bereinigte Ergebnismarge dürfte zwischen minus vier und null Prozent liegen. Besser laufen dürfte es dagegen im Geschäft mit Antriebskomponenten und vor allem im Ersatzteilgeschäft. Hier dürfte die Marge jeweils einen halben Prozentpunkt höher ausfallen als bislang angenommen.
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Puma bleibt in der Verlustzone
Der in einem Umbau befindliche Sportartikelhersteller Puma hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang sowie einen Verlust verzeichnet. Wie der Vorstandsvorsitzende Arthur Höld am Freitag mitteilte, werde nach einem soliden ersten Quartal und einem erwartungsgemäß schwächeren zweiten Quartal mit einer schrittweisen Verbesserung der Umsätze in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. Er bestätigte den Ausblick, wonach der Umsatz im Gesamtjahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zurückgehen werde.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet er weiterhin zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten beträgt der operative Verlust 1,3 Millionen Euro, womit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent besser ausfällt.
Für Höld stand das zurückliegende Quartal im Zeichen des Umbaus: Es seien wichtige Schritte unternommen worden, um das Geschäftsmodell strukturell zu verbessern. Es seien Ineffizienzen abgebaut worden, die Kostenbasis optimiert und die Organisationsstruktur verbessert worden. "Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum", sagte er.
Die Einbußen durch den Nahost-Konflikt und die erwarteten Zoll-Rückerstattungen aus den USA hielten sich in etwa die Waage. Im zweiten Quartal habe Puma 15,4 Millionen Euro zurückbekommen, im Juli weitere 33,8 Millionen. Um Wechselkurseffekte bereinigt sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sei die Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten schwächer gewesen. Überdies nimmt Höld von Händlern unverkäufliche Ware zurück. Entsprechend sanken die Lagerbestände um 15 Prozent.
An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: Der Puma-Aktienkurs gab um sechs Prozent nach. Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwartet er weiterhin zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten beträgt der operative Verlust 1,3 Millionen Euro, womit das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 98 Prozent besser ausfällt.
Für Höld stand das zurückliegende Quartal im Zeichen des Umbaus: Es seien wichtige Schritte unternommen worden, um das Geschäftsmodell strukturell zu verbessern. Es seien Ineffizienzen abgebaut worden, die Kostenbasis optimiert und die Organisationsstruktur verbessert worden. "Zusammen mit unserem markenorientierten Ansatz bilden diese Veränderungen die Grundlage für zukünftiges Wachstum", sagte er.
Die Einbußen durch den Nahost-Konflikt und die erwarteten Zoll-Rückerstattungen aus den USA hielten sich in etwa die Waage. Im zweiten Quartal habe Puma 15,4 Millionen Euro zurückbekommen, im Juli weitere 33,8 Millionen. Um Wechselkurseffekte bereinigt sank der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal sei die Konsumentennachfrage in wichtigen Märkten schwächer gewesen. Überdies nimmt Höld von Händlern unverkäufliche Ware zurück. Entsprechend sanken die Lagerbestände um 15 Prozent.
An der Börse kamen die Zahlen schlecht an: Der Puma-Aktienkurs gab um sechs Prozent nach. Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies.
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RBI erhöht Ertragskraft
Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im ersten Halbjahr ohne Einbezug des Russland-Geschäfts ihren Gewinn um ein Viertel auf 708 Millionen Euro gesteigert. In den kommenden Monaten wird das zweitgrößte Finanzinstitut Österreichs vor allem mit den Übernahmen der Addiko Bank und der BBVA Garanti in Rumänien beschäftigt sein. Das Russland-Geschäft wird indes weiter abgebaut. Der seit Juli amtierende neue RBI-Vorsitzende Michael Höllerer will außerdem die Strategie der RBI erneuern. „In den kommenden Monaten werden wir intensiv an unserer neuen Strategie arbeiten, die einen klaren Fokus auf Wachstum und Profitabilität legen wird", teilte Höllerer am Freitag mit.
Der russische RBI-Ableger ist das größte westliche Finanzinstitut des Landes. Es unterliegt nicht den weitreichenden Sanktionen der Vereinigten Staaten im Zuge des Ukrainekrieges, die Konkurrenten vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend abgeschnitten haben.
Das Kreditgeschäft sank seit Jahresbeginn von 2,6 auf 2,5 Milliarden Euro. Die Einlagen liegen mit 10,9 Milliarden Euro deutlich über den Ausleihen. Netto bilanzierte die Bank wieder einen Gewinn von 550 Millionen Euro in Russland, nach einem Fehlbetrag von 437 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatten sich die Strafzahlungen im Rechtsstreit mit der russischen Gesellschaft Rasperia negativ auf das Ergebnis niedergeschlagen.
In diesem Rechtsstreit rund um den russischen Kernaktionär des Baukonzerns Strabag hat RBI nun zum Gegenschlag ausgeholt. Am gestrigen Donnerstag hat RBI Rasperia in Österreich auf 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Ziel ist es, mit dem Geld jenen Schaden kompensieren, der in Russland durch Rasperia-Klagen entstanden ist. Hintergrund der somit weiter laufenden Rechtsstreitigkeiten ist der Konflikt zwischen dem russischen Aktionär des Baukonzerns Strabag und österreichischen Mitgesellschaftern. Diese wirken wegen gesellschaftsrechtlicher Verflechtungen mittelbar auf den Finanzdienstleister.
Der russische RBI-Ableger ist das größte westliche Finanzinstitut des Landes. Es unterliegt nicht den weitreichenden Sanktionen der Vereinigten Staaten im Zuge des Ukrainekrieges, die Konkurrenten vom internationalen Zahlungsverkehr weitgehend abgeschnitten haben.
Das Kreditgeschäft sank seit Jahresbeginn von 2,6 auf 2,5 Milliarden Euro. Die Einlagen liegen mit 10,9 Milliarden Euro deutlich über den Ausleihen. Netto bilanzierte die Bank wieder einen Gewinn von 550 Millionen Euro in Russland, nach einem Fehlbetrag von 437 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatten sich die Strafzahlungen im Rechtsstreit mit der russischen Gesellschaft Rasperia negativ auf das Ergebnis niedergeschlagen.
In diesem Rechtsstreit rund um den russischen Kernaktionär des Baukonzerns Strabag hat RBI nun zum Gegenschlag ausgeholt. Am gestrigen Donnerstag hat RBI Rasperia in Österreich auf 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Ziel ist es, mit dem Geld jenen Schaden kompensieren, der in Russland durch Rasperia-Klagen entstanden ist. Hintergrund der somit weiter laufenden Rechtsstreitigkeiten ist der Konflikt zwischen dem russischen Aktionär des Baukonzerns Strabag und österreichischen Mitgesellschaftern. Diese wirken wegen gesellschaftsrechtlicher Verflechtungen mittelbar auf den Finanzdienstleister.
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Siemens Healthineers bekommt US-Zölle zurück
Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers spürt im Umsatz die Umwälzungen im chinesischen Gesundheitssystem. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per 30. September) erwartet der Vorstand um den Vorsitzenden Bernd Montag nur noch ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,0 Prozent.
Im Vorquartal hatte das Unternehmen die Umsatzprognose schon von 5,0 bis 6,0 Prozent auf 4,5 bis 5,0 Prozent zurücknehmen müssen. Die Reformen in China belasten vor allem die auf Laborstraßen spezialisierte Einheit Diagnostics, die von dem Kerngeschäft Bildgebung und Präzisionstherapie abgespalten wird.
Den Gegenwind in China kann Healthineers, deren Vorbereitungen für die Abspaltung vom Siemens-Konzern nach Aussage Montags weit fortgeschritten sind, durch die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen in Höhe von 200 Millionen Euro auffangen. Diese waren unrechtmäßig erhoben worden. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant.
Im dritten Quartal wuchs der vergleichbare Umsatz um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Präzisionstherapie mit der US-Krebsbehandlungseinheit Varian. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss (Free Cash-flow) profitierte von den Zollrückerstattungen und übertraf mit einer Milliarde Euro den Wert im Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel. Der Auftragseingang lag um mehr als ein Viertel über dem Umsatz. "Wir hatten eine großartige Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigte sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust", zeigte sich Montag mit dem Quartal zufrieden.
Im Vorquartal hatte das Unternehmen die Umsatzprognose schon von 5,0 bis 6,0 Prozent auf 4,5 bis 5,0 Prozent zurücknehmen müssen. Die Reformen in China belasten vor allem die auf Laborstraßen spezialisierte Einheit Diagnostics, die von dem Kerngeschäft Bildgebung und Präzisionstherapie abgespalten wird.
Den Gegenwind in China kann Healthineers, deren Vorbereitungen für die Abspaltung vom Siemens-Konzern nach Aussage Montags weit fortgeschritten sind, durch die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen in Höhe von 200 Millionen Euro auffangen. Diese waren unrechtmäßig erhoben worden. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant.
Im dritten Quartal wuchs der vergleichbare Umsatz um 2,8 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Wachstumstreiber war das Segment Präzisionstherapie mit der US-Krebsbehandlungseinheit Varian. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich wegen der Zoll-Effekte um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss (Free Cash-flow) profitierte von den Zollrückerstattungen und übertraf mit einer Milliarde Euro den Wert im Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel. Der Auftragseingang lag um mehr als ein Viertel über dem Umsatz. "Wir hatten eine großartige Auftragsdynamik. Unser synergetischer Kern zeigte sich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis robust", zeigte sich Montag mit dem Quartal zufrieden.
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Hensoldt verdoppelt Auftragseingang
Der Radar- und Sensorspezialist Hensoldt profitiert immer stärker von der Rüstungsnachfrage. Wie das in Taufkirchen im Süden Münchens ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte, verdoppelte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum der Auftragseingang auf 2,8 Milliarden Euro. Darunter waren Eurofighter-Radare, die in der Ukraine eingesetzten TRML-4D-Flugabwehr-Radare sowie Großaufträge für die Optronik des Schützenpanzers Puma und des Radpanzers Schakal.
Der Auftragsbestand lag Ende Juni auf einem Rekordniveau von 10,4 Milliarden Euro und damit erstmals über der Marke von zehn Milliarden Euro. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um fast ein Viertel auf 1,2 Milliarden Euro. Haupttreiber sei das deutlich gewachsene Kerngeschäft gewesen, das sich insbesondere im Segment Optronik, aber auch im Segment Sensors positiv entwickelt habe.
Der bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 28,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. „Die politischen Entscheidungen für höhere Verteidigungsausgaben konkretisieren sich nun in unserem Auftragsbuch", erklärte der Vorstandsvorsitzende Oliver Dörre. Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026: Demnach wird ein Umsatz von 2,75 Milliarden Euro erwartet. Die Ebitda-Marge wird zwischen 18,5 und 19,0 Prozent gesehen nach 11,8 Prozent in der ersten Jahreshälfte.
Der Auftragsbestand lag Ende Juni auf einem Rekordniveau von 10,4 Milliarden Euro und damit erstmals über der Marke von zehn Milliarden Euro. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um fast ein Viertel auf 1,2 Milliarden Euro. Haupttreiber sei das deutlich gewachsene Kerngeschäft gewesen, das sich insbesondere im Segment Optronik, aber auch im Segment Sensors positiv entwickelt habe.
Der bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 28,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. „Die politischen Entscheidungen für höhere Verteidigungsausgaben konkretisieren sich nun in unserem Auftragsbuch", erklärte der Vorstandsvorsitzende Oliver Dörre. Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026: Demnach wird ein Umsatz von 2,75 Milliarden Euro erwartet. Die Ebitda-Marge wird zwischen 18,5 und 19,0 Prozent gesehen nach 11,8 Prozent in der ersten Jahreshälfte.
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Klaus Bardenhagen
Auch Anthropics KI griff echte Firmen an
Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist.
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Amazon übertrifft Erwartungen
Amazon hat im vergangenen Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Die Aktie stieg in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel um mehr als sieben Prozent. Der Umsatz der Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden Dollar, wie Amazon am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit Erlösen von rund 40,5 Milliarden Dollar gerechnet.
Insgesamt kletterten die Erlöse des Handels- und Technologiekonzerns im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sprang der Gewinn von 18,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf knapp 62,65 Milliarden Dollar. Allerdings schließt das auch zusätzliche Buchgewinne ein, etwa durch die Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Sie lagen vor Steuern bei 53,4 Milliarden Dollar.
Für das laufende Quartal stellte Amazon ein Umsatzplus von neun bis zwölf Prozent auf 197 bis 202 Milliarden Dollar in Aussicht. Der operative Gewinn werde voraussichtlich um 29 bis 52 Prozent auf 22,5 bis 26,5 Milliarden Dollar steigen.
Insgesamt kletterten die Erlöse des Handels- und Technologiekonzerns im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sprang der Gewinn von 18,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf knapp 62,65 Milliarden Dollar. Allerdings schließt das auch zusätzliche Buchgewinne ein, etwa durch die Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Sie lagen vor Steuern bei 53,4 Milliarden Dollar.
Für das laufende Quartal stellte Amazon ein Umsatzplus von neun bis zwölf Prozent auf 197 bis 202 Milliarden Dollar in Aussicht. Der operative Gewinn werde voraussichtlich um 29 bis 52 Prozent auf 22,5 bis 26,5 Milliarden Dollar steigen.
Auch Apple hat die Erwartungen der Analysten übertroffen. Dazu lesen Sie hier den Bericht unseres New-York-Korrespondenten Roland Lindner:
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Autozulieferer Aumovio beendet Rechtsstreit mit BMW – Aktie zieht kräftig an
Der Autozulieferer Aumovio hat einen Rechtsstreit mit dem wichtigen Kunden BMW beigelegt. Wegen der Kosten dafür in Höhe von 350 Millionen Euro senkte das Unternehmen seine Prognose für den Gewinn.
Zudem wurde das obere Ende der Umsatz-Zielspanne gekappt. Da Aumovio am Donnerstag aber auch ankündigte, die Zusammenarbeit mit BMW auszuweiten, und zudem von dem Autobauer Aufträge über eine Milliarde Euro erhalten wird, zog die im MDax notierte Aktie deutlich an. Der Kurs kletterte um bis zu 14 Prozent auf 42 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar nach oben.
Zudem wurde das obere Ende der Umsatz-Zielspanne gekappt. Da Aumovio am Donnerstag aber auch ankündigte, die Zusammenarbeit mit BMW auszuweiten, und zudem von dem Autobauer Aufträge über eine Milliarde Euro erhalten wird, zog die im MDax notierte Aktie deutlich an. Der Kurs kletterte um bis zu 14 Prozent auf 42 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar nach oben.
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