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Dienstag, 21. Juli 2026
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Bahn-Vorstoß - Gewerkschaft nennt Alkoholverbot an allen Bahnhöfen nicht durchsetzbar

Medienspektrum

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21. Juli
Der Spiegel (Politik)

Deutschen Bahn: Geplantes Alkoholverbot sorgt für Diskussion in der Politik

Vorstoß von Konzernchefin Palla Geplantes Alkoholverbot an Bahnhöfen – Koalition sieht Diskussionsbedarf, Linke übt Kritik Mit einem bundesweiten Alkoholverbot an Bahnhöfen will die Deutsche Bahn die Sicherheit von Mitarbeitenden und Fahrgästen erhöhen. In der Politik erntet der Vorstoß gemischte Reaktionen. So zeigt sich die Union etwa offen für den Vorschlag, sieht jedoch noch Diskussionsbedarf. »Dass die Deutsche Bahn ihre eigenen Sicherheitsbemühungen verstärkt, begrüße ich ausdrücklich«, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, dem SPIEGEL. Er gab jedoch zu bedenken, dass dazu auch gehöre, dass die Bahn diese Regeln mit dem eigenen Personal durchsetzen werde. Nach einem »Bild«-Bericht soll es künftig bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein oder Schnaps zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa. Für die Sicherheit an Bahnhöfen ist neben den DB-Sicherheitskräften auch die Bundespolizei zuständig. Diese untersteht dem Bundesinnenministerium. Darauf verwies nun auch Throm. »Mit dem neuen Bundespolizeigesetz verbessern wir gerade auch die Sicherheit an Bahnhöfen etwa durch anlasslose Kontrollmöglichkeiten in Waffen- und Messerverbotszonen, wozu etwa die Bahnhöfe in Berlin und Hamburg gehören«, sagte er. Diskussionsbedarf bei der Durchsetzung eines Verbots Ähnlich äußerte sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Er finde es »erst mal positiv, dass es eine Initiative der Deutschen Bahn gibt, genau in diese Richtung die Situation an Bahnhöfen zu verbessern«, sagte Dobrindt am Dienstag in Berlin. Die Frage der Durchsetzung sei allerdings eine »problematische«, fügte er hinzu. Er verstehe das Anliegen, »dass man mit dem Thema Alkohol an den Bahnhöfen möglicherweise etwas, was auch an Aggressionspotenzialen da vorhanden ist, reduzieren kann oder glaubt, dass man das reduzieren könnte«, sagte der Minister. Er würde gern mit Bahn-Chefin Evelyn Palla »darüber sprechen, welche Grundlage, welche Informationen oder welche Studien sie vielleicht dazu hat«, die sie zu dieser Idee veranlasst hätten, fügte Dobrindt hinzu. »Aber es ist keine Idee, die man vom ersten Moment an direkt in die Tonne treten sollte.« Sebastian Fiedler, innenpolitischer Sprecher der SPD, glaubt, dass der Vorschlag positive Effekte haben könnte. »Ein Alkoholverbot an Bahnhöfen und in Zügen wäre ein erheblicher Sicherheitsgewinn«, sagte er dem SPIEGEL. Der Vorschlag der Bahnvorständin klinge zunächst einmal gut. Doch auch Fiedler weist auf Hürden bei der Umsetzung hin. »Ich bitte Frau Palla allerdings, die Beschlusslage des Deutschen Bundestages vom vorletzten Freitag zu berücksichtigen. Demnach legt ab sofort die Bundespolizei die Sicherheitsstandards für die Sicherheit an Bahnhöfen und in Zügen fest. Die Deutsche Bahn muss sie im Einvernehmen mit der Bundespolizei umsetzen.« Dies sei bislang augenscheinlich nicht erfolgt. Eine Umsetzung könne nur in Betracht kommen, sofern die Bahn eine erhebliche personelle Verstärkung bei der DB Sicherheit nachweise und deren Rolle im Unternehmen stärke. Fiedler machte deutlich, dass die Bundespolizei nicht für die Durchsetzung des Verbots zuständig sei. Die Bahn müsse nun ein Konzept vorlegen, aus dem hervorgehe, dass eine zusätzliche Sicherheitsaufgabe wie die Überwachung und Durchsetzung eines Alkoholverbots nicht zur Vernachlässigung der bisherigen Tätigkeiten des Sicherheitspersonals gehe, sagte er. Linke fordert Alkoholverkaufsverbot Kritik kommt zudem von den Linken. Luke Hoß, Sprecher für Rechtspolitik, sieht in dem geplanten Verbot den Versuch, Verantwortung abzuwälzen. »Statt mit einem Alkoholverbot die gesamte Verantwortung auf die Angestellten zu verschieben, sollten die Bahn-Chefin und der Verkehrsminister endlich die Bahnhöfe sanieren«, sagte er, Bahnhöfe müssten wieder Orte werden, »an denen wir Wartezeiten sicher verbringen können – gut beleuchtet, mit ausreichend Bänken und mehr Bahnhofsmissionen.« Sein Parteikollege Ateş Gürpınar, erkennt in dem angestrebten Alkoholverbot auf Bahnsteigen zudem eine Doppelmoral. »Alkohol soll weiter für wenige Euro an jeder Ecke zu erwerben sein, die Konsumenten werden dann aber verscheucht, wenn sie dieses Angebot wahrnehmen« sagte der Sprecher für Drogenpolitik der Fraktion dem SPIEGEL. Er forderte stattdessen ein Verkaufsverbot von Alkohol an Bahnhöfen und aufsuchende Suchtberatung. Das schaffe echte Sicherheit und mindere Alkoholkonsum, ganz ohne Kriminalisierung und Verdrängung.

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21. Juli
Die Zeit (Politik)

Deutsche Bahn: Alexander Dobrindt hat noch Redebedarf zu Alkoholverbot an Bahnhöfen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Vorstoß der Deutschen Bahn für ein Alkoholverbot an Bahnhöfen grundsätzlich begrüßt. Er halte es für positiv, dass es eine Initiative der Deutschen Bahn gebe, um die Situation an Bahnhöfen zu verbessern, sagte Dobrindt. Die Frage der Durchsetzung sei allerdings eine »problematische«, fügte er hinzu. Er verstehe das Anliegen, »dass man mit dem Thema Alkohol an den Bahnhöfen möglicherweise etwas, was auch an Aggressionspotenzialen da vorhanden ist, reduzieren kann oder glaubt, dass man das reduzieren könnte«, sagte der Minister. Er würde gerne mit Bahnchefin Evelyn Palla »darüber sprechen, welche Grundlage, welche Informationen oder welche Studien sie vielleicht dazu hat«, die sie zu dieser Idee veranlasst hätten, fügte Dobrindt hinzu. »Aber es ist keine Idee, die man vom ersten Moment an direkt in die Tonne treten sollte.« Die Bahn hatte zuvor bestätigt, dass bis zum 15. Oktober schrittweise an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland ein Alkoholkonsumverbot umgesetzt werden solle. »Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt«, sagte Bahnchefin Evelyn Palla zur Begründung. Das Verbot betrifft den Konsum auf den Bahnsteigen sowie in den Bahnhofshallen. Ausgenommen bleiben soll der Ausschank in der Bahnhofsgastronomie sowie das Mitführen von original verschlossenen alkoholischen Getränken in Taschen. Die Einhaltung des Verbots soll von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht werden. Bei Verstößen drohen Platzverweise und Hausverbot.

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21. Juli
Süddeutsche Zeitung

Konsumverbot: Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten

Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Wie die Bild zuerst berichtet, soll es künftig bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bahnchefin Evelyn Palla sagte zur Bild-Zeitung: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden.“ Bislang gilt ein Konsumverbot in mehr als 30 Bahnhöfen, darunter die Hauptbahnhöfe in Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München. Nun weitet der Staatskonzern die Regelung über sein Hausrecht bundesweit aus. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden. „Als nächstes werden zum 1. September die Bahnhöfe Berlin Hbf, Berlin Gesundbrunnen, Kiel und Braunschweig alkoholfrei“, teilte die Bahn mit. Ein Verstoß gegen das Verbot führt zu Platzverweis Die Einhaltung des Verbots werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. „Im Wiederholungsfall spricht die DB ein Hausverbot aus“, teilte die Bahn mit. Innerhalb der lizenzierten Bahnhofsgastronomie soll der Konsum weiterhin erlaubt sein. Auch das Mitführen von Alkohol in verschlossenen Taschen oder aus Einkäufen soll weiterhin gestattet bleiben. Von Verboten innerhalb der Züge ist derzeit ebenfalls nicht die Rede. In ihren Fernzügen verkauft die Bahn auch selbst Alkohol. Bahn hofft auf weniger Konflikte unter Alkoholeinfluss Ein Auslöser für das Verbot war ein Vorfall am Freitagabend in Baden-Württemberg. Ein 26 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn wurde bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalzug nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft von einem 36 Jahre alten Fahrgast geschlagen und getreten. Während des Gerangels gab die Zugtür nach und der Bahnmitarbeiter fiel durch einen Spalt aus dem fahrenden Zug. Offen ist, wieso die Tür nachgab. Der 36-Jährige soll alkoholisiert gewesen sein. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz.

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21. Juli
Tagesschau

Deutsche Bahn plant bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen

Palla will mehr Sicherheit Bahn plant bundesweit Alkoholverbot an Bahnhöfen Die Deutsche Bahn will künftig an allen Bahnhöfen ein Alkoholverbot durchsetzen. Sie verspricht sich mehr Sicherheit für Mitarbeiter und Reisende. In Hamburg etwa hat man damit bereits gute Erfahrungen gemacht. Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland. Künftig soll bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung bestätigte die Bahn. Die Maßnahme soll demnach zum Schutz von Mitarbeitenden und Reisenden sein. "Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen", erklärte Bahnchefin Evelyn Palla. "Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt." Deshalb komme jetzt das Alkoholverbot an Bahnhöfen. Ein solches Verbot gilt bisher bereits in Hamburg, München, Frankfurt und anderen großen Städten. Nun will die Bahn es an allen Bahnhöfen durchsetzen. Dafür sollen nun in Abstimmung mit Kommunen und Behörden die jeweiligen Hausordnungen angepasst werden. Platzverweis und Hausverbot drohen Wer gegen das Trinkverbot verstößt, dem droht künftig ein Platzverweis oder bei Wiederholung ein Hausverbot. Die Gastronomie bleibt von dem Verbot ausgenommen. Und es ist weiterhin erlaubt, Alkohol verschlossen im Gepäck oder aus Einkäufen mitzuführen. Sicherheitskräfte der Bahn und von der Bundespolizei sollen die Maßnahme kontrollieren. In Hamburg etwa hat die Bahn mit einem Alkoholverbot bereits gute Erfahrungen gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten wurde, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen merklich zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert und der Reinigungsaufwand sei zurückgegangen, hieß es in einer ersten Bilanz. "Die Erfahrung dort ist eindeutig", betont Bahn-Chefin Palla. "Alkoholfrei heißt: weniger Gewalt und weniger Müll." Als Nächstes werden zum 1. September die Bahnhöfe Berlin Hauptbahnhof, Berlin Gesundbrunnen, Kiel und Braunschweig alkoholfrei. Bis Mitte Oktober folgen dann alle weiteren Bahnhöfe in Deutschland. Polizei sieht Probleme bei Durchsetzbarkeit Die Gewerkschaft der Polizei begrüßte die Ankündigung grundsätzlich, zweifelt jedoch an der Umsetzbarkeit angesichts des Personalstandes. Er halte ein Alkoholverbot für "gerechtfertigt", sagte Alexander Poitz, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), den Sendern RTL und ntv. Doch zum einen müsste das Verbot auch in den Zügen gelten. Zum anderen sei es ohne zusätzliches Personal schwer durchzusetzen: "Ich glaube, konsequent zu kontrollieren und eine hundertprozentige Entfernung des Alkohols von Bahnhöfen und Zügen wird nicht möglich sein." Mehr Gewalt in Zügen und Bahnhöfen Zuletzt hatte die Gewalt in Zügen und an Bahnhöfen laut Zahlen der Bundespolizei zugenommen. Anfang des Jahres sorgte ein tödlicher Angriff auf einen Zugbegleiter bundesweit für Entsetzen. Die Bahn rief wegen der gestiegenen Zahl der Übergriffe gegen ihre Mitarbeitenden einen Sicherheitsgipfel ein.

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21. Juli
ZDF heute

Wegen Gewalt: Bahn will Alkohol an Bahnhöfen verbieten

Ab Mitte Oktober:Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten An mehreren großen Bahnhöfen sind Bier, Schnaps oder Wein bereits tabu - die Deutsche Bahn will das Verbot einem Bericht zufolge nun bundesweit ausweiten. Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll es künftig bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bereits bis zum 15. Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Agentur dpa. Palla: "Mehr Ordnung und Sicherheit" Bahnchefin Evelyn Palla sagte dem Blatt: Es reicht. Genug ist genug. Evelyn Palla, Bahn-Chefin "Wir greifen jetzt noch härter durch", so Palla. "Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden." Bahn hofft auf weniger Konflikte und mehr Sicherheit Bislang gilt ein Alkoholverbot vor allem an großen deutschen Bahnhöfen wie Frankfurt, Hamburg oder Köln. Nun weite der Staatskonzern die Regelung über sein Hausrecht bundesweit aus, wie die "Bild" berichtet. Überwachen sollen die Einhaltung demnach DB-Sicherheitskräfte und die Bundespolizei. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot, so die Zeitung. Die lokalen Hausordnungen sollten in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden. Ausgenommen von der Regelung solle der Ausschank innerhalb der Bahnhofsgastronomie sein. Auch das Mitführen von noch originalverschlossenen alkoholischen Getränken in Taschen bleibe den Plänen zufolge weiterhin gestattet. Die Deutsche Bahn ist zum Sinnbild für Unpünktlichkeit geworden. @MrWissen2Go Mirko Drotschmann erklärt, wie es dazu kommen konnte und was jetzt helfen soll, das zu ändern. 09.07.2026 | 10:15 minAlkoholverbot: Gute Erfahrungen in Hamburg Die Deutsche Bahn verspricht sich von der Ausweitung mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es bisher nicht. Verbände reagieren positiv - Probleme bei Durchsetzung? Beim Fahrgastverband Pro Bahn, der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kommt der Plan der Deutschen Bahn grundsätzlich gut an. "Entscheidend ist aber, dass es konsequent und mit Augenmaß durchgesetzt wird", sagte EVG-Chef Martin Burkert der dpa. Es brauche mehr eigenes, gut geschultes Sicherheitspersonal und eine deutlich stärkere Präsenz der Bundespolizei an den Bahnhöfen. Die Gewerkschaft der Polizei geht nicht davon aus, dass das Verbot angesichts der aktuellen Personallage konsequent umgesetzt werden kann. "Wir sind gebunden in Veranstaltungen, Großveranstaltungen und Grenzkontrollen mit der Bundespolizei. Das wird schwer, das umzusetzen", sagte Alexander Poitz, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender, im "Frühstart" von RTL/ntv. Gleichzeitig plädierte er für ein Alkoholverbot auch in Zügen. Anlass für Verbot ist gewalttätiger Vorfall am Freitag Anlass für das geplante Verbot war laut "Bild"-Bericht ein Vorfall am Freitagabend in Baden-Württemberg. Ein 26 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn wurde bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalzug nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft von einem 36 Jahre alten Fahrgast geschlagen und getreten. Während des Gerangels gab die Zugtür nach und der Bahnmitarbeiter fiel durch einen Spalt aus dem fahrenden Zug. Offen ist, wieso die Tür nachgab. Der 36-Jährige soll alkoholisiert gewesen sein. Nach der Auseinandersetzung, bei der ein Bahnmitarbeiter aus einem fahrenden Zug stürzte, ist der mutmaßliche Täter wieder auf freiem Fuß. Das Amtsgericht lehnte den Haftbefehl ab. 19.07.2026 | 0:22 minWichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zur Bahn - Ab Mitte Oktober:Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten - Nachrichten | ZDF-Morgenmagazin:Am Puls mit Dunya Hayali: Die DBVideo2:07 - Nachrichten | heute - in Deutschland:Angriff auf BahnmitarbeiterVideo1:31 - FAQGericht stellt Schuldunfähigkeit fest:Axt-Angriff in ICE: Beschuldigter bleibt in Psychiatrievon Petra Neubauermit Video0:37

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21. Juli
Wirtschaftswoche

Sicherheit: Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen

Sicherheit: Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen Kein Alkohol auf Bahnsteigen und in Bahnhofshallen – die Deutsche Bahn plant einen radikalen Schritt mit der Hoffnung auf mehr Sicherheit für die Fahrgäste und die Beschäftigten. Wie „Bild“ berichtet, soll es künftig an den bundesweit 5400 Bahnhöfen untersagt sein, Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen“, sagte Bahnchefin Evelyn Palla der „Bild“. Für sie zähle nur der Schutz der Kollegen und der Reisenden. Ausgenommen sein soll der Konsum innerhalb der lizenzierten Bahnhofsgastronomie. Auch das Mitführen von Alkohol in verschlossenen Taschen oder aus Einkäufen soll weiterhin gestattet bleiben. Von Verboten innerhalb der Züge ist derzeit ebenfalls nicht die Rede. In ihren Fernzügen verkauft die Bahn auch selbst Alkohol. Anlass für Verbot ist ein gewalttätiger Vorfall von Freitag Bislang gilt ein Konsumverbot in Bahnhöfen vor allem an großen deutschen Stationen wie in Frankfurt, Hamburg oder Köln. Die Regelung soll laut „Bild“ über das Hausrecht der Bahn ausgeweitet werden. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden, heißt es in dem Bericht. Anlass für das geplante Verbot war demnach ein Vorfall am Freitagabend in Baden-Württemberg. Ein 26 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn wurde bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalzug nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft von einem 36 Jahre alten Fahrgast geschlagen und getreten. Während des Gerangels gab die Zugtür nach und der Bahnmitarbeiter fiel durch einen Spalt aus dem fahrenden Zug. Offen ist, wieso die Tür nachgab. Der 36-Jährige soll alkoholisiert gewesen sein. Bahn verspricht sich von Verbot weniger Streitereien Die Einhaltung des geplanten Verbots soll von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht werden. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot, so die „Bild“. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es bisher nicht. Dafür ist Rauchen in Zügen grundsätzlich untersagt. Auf Bahnhöfen wiederum ist Rauchen nur in gekennzeichneten Raucherbereichen erlaubt. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz. Verbände reagieren positiv – Probleme bei Durchsetzung? Beim Fahrgastverband Pro Bahn, der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kommt der Plan der Deutschen Bahn grundsätzlich gut an. „Ein Alkoholverbot an Bahnhöfen kann das Sicherheitsgefühl stärken und die Aufenthaltsqualität verbessern. Entscheidend ist aber, dass es konsequent und mit Augenmaß durchgesetzt wird“, sagte EVG-Chef Martin Burkert der dpa. „Wir wissen aus der Praxis, dass schon Ticketkontrollen immer wieder zu Eskalationen führen können. Deshalb darf die Durchsetzung des Alkoholverbots nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.“ Es brauche mehr eigenes, gut geschultes Sicherheitspersonal und eine deutlich stärkere Präsenz der Bundespolizei an den Bahnhöfen. Die Gewerkschaft der Polizei geht nicht davon aus, dass das Verbot angesichts der aktuellen Personallage konsequent umgesetzt werden kann. „Wir sind gebunden in Veranstaltungen, Großveranstaltungen und Grenzkontrollen mit der Bundespolizei. Das wird schwer, das umzusetzen“, sagte Alexander Poitz, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender, im „Frühstart“ von RTL/ntv. Gleichzeitig plädierte er für ein Alkoholverbot auch in Zügen. „Es macht keinen Sinn, an den Bahnhöfen ein Alkoholverbot umzusetzen und dann aber in der Bahn selbst Alkohol konsumieren zu dürfen“, sagte Poitz. Pro Bahn erwartet, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Mehrheit der Fahrgäste durch die Maßnahme steigen wird. Wichtig sei, dass das Bahnpersonal mit gutem Vorbild vorangehe und zum Beispiel ein Feierabendbier dann auch erst außerhalb der Bahnhöfe öffne. „Hier sehen wir beim Thema Rauchverbot bereits heute, dass spätestens, wenn Zugpersonal außerhalb der Rauchverbotszonen raucht, deren Einhaltung durch die Fahrgäste endgültig aufgegeben wird“, schrieb der Verband auf Anfrage. Lesen Sie auch: Kann die Bahn Krisen-Kommunikation?

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21. Juli
taz (Öko & Co)

Bahnchefin Palla greift durch: Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten

Bahnchefin Palla greift durch: Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten Bis zum Herbst soll es auf allen Bahnhöfen verboten sein, Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die Bahn hofft auf mehr Ordnung und Sicherheit. dpa | Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland. Wie Bild berichtet, soll es künftig bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bahnchefin Evelyn Palla sagte zu Bild: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden.“ Bislang gilt ein solches Konsumverbot vor allem an großen deutschen Bahnhöfen wie Frankfurt, Hamburg oder Köln. Nun weitet der Staatskonzern die Regelung laut Bild über sein Hausrecht bundesweit aus. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden, heißt es in dem Bericht. Bahn hofft auf weniger Konflikte unter Alkoholeinfluss Die Einhaltung des Verbots werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot, so die Bild. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es bisher nicht. Dafür ist Rauchen in Zügen grundsätzlich untersagt. Auf Bahnhöfen wiederum ist Rauchen nur in gekennzeichneten Raucherbereichen erlaubt. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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21. Juli
Handelsblatt

Sicherheit: Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten

Alkoholverbot: Deutsche Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten Berlin. Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5.400 Bahnhöfen in Deutschland. Wie „Bild“ berichtet Bahnchefin Evelyn Palla sagte zu „Bild“: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden.“ Bislang gilt ein solches Konsumverbot vor allem an großen deutschen Bahnhöfen wie Frankfurt, Hamburg oder Köln. Nun weitet der Staatskonzern die Regelung laut „Bild“ über sein Hausrecht bundesweit aus. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden, heißt es in dem Bericht. Bahn hofft auf weniger Konflikte unter Alkoholeinfluss Die Einhaltung des Verbots werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot, so die „Bild“. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es bisher nicht. Dafür ist Rauchen in Zügen grundsätzlich untersagt. Auf Bahnhöfen wiederum ist Rauchen nur in gekennzeichneten Raucherbereichen erlaubt. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz.

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21. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Ab Herbst: Deutsche Bahn will offenbar Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten

Ab Herbst : Deutsche Bahn will offenbar Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten Bahnchefin Palla will künftig härter durchgreifen: Bis zum Herbst soll es auf allen Bahnhöfen verboten sein, Alkohol zu trinken. Die Bahn hofft auf mehr Ordnung und Sicherheit. Die Deutsche Bahn plant nach „Bild“-Informationen ein Alkoholverbot an allen rund 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Die flächendeckende Umsetzung der neuen Maßnahme solle bis zum 15. Oktober abgeschlossen sein, berichtete die Zeitung am Dienstag. Zugleich zitierte sie Bahnchefin Evelyn Palla mit der Aussage: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch.“ „Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen“, sagte Palla weiter. „Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden.“ Bahnhofsgastronomie von der Regelung ausgenommen Bislang gilt ein Verbot von Alkohlkonsum den Angaben zufolge bereits an rund 30 großen deutschen Bahnhöfen, darunter Hamburg, Köln und München. Nun wolle die Deutsche Bahn die Regelung über ihr Hausrecht bundesweit ausweiten. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden. Das Verbot soll den Angaben zufolge gezielt den direkten Konsum auf den Bahnsteigen sowie in den Bahnhofshallen betreffen. Ausgenommen von der Regelung solle der Ausschank innerhalb der Bahnhofsgastronomie sein. Auch das Mitführen von noch originalverschlossenen alkoholischen Getränken in Taschen bleibe den Plänen zufolge weiterhin gestattet. Die Einhaltung des Verbots solle von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht werden, berichtete „Bild“ weiter. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot.

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21. Juli
Die Welt (Politik)

„Es reicht“ – Deutsche Bahn führt Alkoholverbot an allen Bahnhöfen in Deutschland ein

„Es reicht“ – Deutsche Bahn führt Alkoholverbot an allen Bahnhöfen in Deutschland ein Die Deutsche Bahn weitet das Alkoholverbot auf alle Bahnhöfe im Land aus. Die neue Regelung soll Mitarbeiter und Reisende schützen. „Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch“, sagt Bahnchefin Palla. Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot an allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Wie „Bild“ berichtet, soll es künftig bundesweit untersagt sein, auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Bahn bestätigte die Pläne auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bahnchefin Evelyn Palla sagte zu „Bild“: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Für mich zählt nur eins: der Schutz unserer Kollegen und unserer Reisenden.“ Bislang gilt ein solches Konsumverbot vor allem an großen deutschen Bahnhöfen wie Frankfurt, Hamburg oder Köln. Nun weitet der Staatskonzern die Regelung laut „Bild“ über sein Hausrecht bundesweit aus. Die lokalen Hausordnungen sollten dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst werden, heißt es in dem Bericht. Bahn hofft auf weniger Konflikte unter Alkoholeinfluss Die Einhaltung des Verbots werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt werde, müsse mit einem sofortigen Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen drohe ein dauerhaftes Hausverbot, so die „Bild“. Ein generelles Alkoholverbot in allen DB-Zügen gibt es bisher nicht. Dafür ist Rauchen in Zügen grundsätzlich untersagt. Auf Bahnhöfen wiederum ist Rauchen nur in gekennzeichneten Raucherbereichen erlaubt. Die Deutsche Bahn verspricht sich von einem Alkoholverbot mehr Sicherheit und weniger Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss. Entsprechende Erfahrungen hat sie unter anderem am Hauptbahnhof Hamburg gemacht. Nachdem der Konsum von Alkohol dort im April 2024 verboten worden war, ging die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen spürbar zurück. Das Sicherheitsgefühl für Reisende habe sich verbessert, zudem sei der Reinigungsaufwand zurückgegangen, hieß es damals in einer ersten Bilanz.

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