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Montag, 6. April 2026
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Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Odessa

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6. April
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Tote und Verletzte in Odessa nach russischen Angriffen

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Ukraine attackiert wieder russische Ölanlagen – trotz der Bitte von Verbündeten, die Angriffe auszusetzen Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern Ukraine: Tote bei russischem Angriff auf Markt in Frontstadt Russlands Armee lockt Studenten als Drohnenpiloten Russland will Gebiet Luhansk eingenommen haben – Ukraine spricht von Propaganda Tote und Verletzte in Odessa nach russischen Angriffen Bei neuen schweren russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper bei Telegram mit. Demnach traf eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Bei den Toten handele es sich um eine 30 Jahre alte Frau und ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter sowie um eine 53 Jahre alte Frau. Kiper berichtete von Bränden und erheblichen Zerstörungen. „Getroffen wurden Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude“, sagte Kiper. „Die Rettungsarbeiten dauern an, unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden.“ Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. „Die Strafverfolgungsbehörden dokumentieren die jüngsten Kriegsverbrechen des Aggressor-Staates gegen die Zivilbevölkerung“, sagte er. „Getroffen wurden Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude“, sagte Kiper. „Die Rettungsarbeiten dauern an, unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden.“ Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. „Die Strafverfolgungsbehörden dokumentieren die jüngsten Kriegsverbrechen des Aggressor-Staates gegen die Zivilbevölkerung“, sagte er. Die ukrainische Luftverteidigung meldete 141 russische Drohnenangriffe, von denen 114 abgewehrt worden seien. Im Gebiet Tschernihiw im Norden der Ukraine waren nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur laut Behörden rund 340 000 Kunden ohne Strom. In der russischen Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer seien infolge ukrainischer Drohnenattacken acht Menschen verletzt worden infolge ukrainischer Drohnenattacken, sagte der Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Weniamin Kondratjew. Unter den Verletzten seien zwei Kinder. Es seien sechs Wohnhäuser beschädigt worden. Trümmer von abgeschossenen Drohnen seien auf dem Gelände mehrerer Betriebe gefunden worden. Getroffen worden sein soll laut Berichten in den sozialen Netzwerken das Ölterminal „Schescharis“ des Konzerns Transneft. Von dort aus exportiert Russland auch Öl. In der russischen Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer seien infolge ukrainischer Drohnenattacken acht Menschen verletzt worden infolge ukrainischer Drohnenattacken, sagte der Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Weniamin Kondratjew. Unter den Verletzten seien zwei Kinder. Es seien sechs Wohnhäuser beschädigt worden. Trümmer von abgeschossenen Drohnen seien auf dem Gelände mehrerer Betriebe gefunden worden. Getroffen worden sein soll laut Berichten in den sozialen Netzwerken das Ölterminal „Schescharis“ des Konzerns Transneft. Von dort aus exportiert Russland auch Öl. Bericht: Ölverladung im russischen Ostseehafen Ust-Luga läuft wieder Der wichtige russische Ostseehafen Ust-Luga nimmt einem Medienbericht zufolge nach tagelangen Unterbrechungen durch ukrainische Drohnenangriffe die Rohölverladung wieder auf. Das Schiff The Jewel habe mit der Verladung begonnen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Schifffahrtsdaten. Eine Stellungnahme des russischen Pipeline-Betreibers Transneft lag zunächst nicht vor. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters sind mindestens 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten durch Drohnenangriffe und andere Zwischenfälle gestört. Selenskij in Syrien zum Austausch von Kriegserfahrungen Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenskij hat in Damaskus den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa getroffen. „Es gibt ein großes Interesse, die Erfahrungen im militärischen und Sicherheitsbereich auszutauschen“, sagte Selenskij, der von einer großen ukrainischen Delegation begleitet wurde. Beide Seiten hätten vereinbart, für die Entwicklung ihrer Gesellschaften zusammenzuarbeiten, sagte der Ukrainer. Gesprochen worden sei auch über die Ukraine als verlässlicher Lieferant von Lebensmittelprodukten, sagte Selenskij. „Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“, teilte er in den sozialen Netzwerken mit. „Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden“, sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Bei Verhandlungen in Ländern des Nahen Ostens hatte Selenskij zuletzt mehrere Vereinbarungen über eine militärische Zusammenarbeit geschlossen. Ukrainische Drohnenexperten sind im Nahen Osten im Einsatz, um beim Schutz vor iranischen Drohnenangriffen zu helfen. Selenskij bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht. Gesprochen worden sei auch über die Ukraine als verlässlicher Lieferant von Lebensmittelprodukten, sagte Selenskij. „Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“, teilte er in den sozialen Netzwerken mit. „Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden“, sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Bei Verhandlungen in Ländern des Nahen Ostens hatte Selenskij zuletzt mehrere Vereinbarungen über eine militärische Zusammenarbeit geschlossen. Ukrainische Drohnenexperten sind im Nahen Osten im Einsatz, um beim Schutz vor iranischen Drohnenangriffen zu helfen. Selenskij bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht. Ukraine attackiert wieder russische Ölanlagen – trotz der Bitte von Verbündeten, die Angriffe auszusetzen Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Nischni Nowgorod tief im russischen Hinterland berichtete Gouverneur Gleb Nikitin auf Telegram, dass 30 ukrainische Drohnenschläge abgewehrt worden seien. Herabfallende Trümmer hätten Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Es seien auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk beschädigt worden. Demnach kam es auch zu Stromausfällen. Verletzte gebe es nach vorläufigen Angaben nicht. Im Gebiet Leningrad an der Ostsee war – wie zuletzt schon mehrfach – der Hafen Primorsk Ziel ukrainischer Angriffe, wie Gouverneur Alexander Drosdenko auf Telegram mitteilte. Dort sei es an einer Ölleitung zu einem „ungefährlichen Brand“ gekommen. 19 ukrainische Drohnenattacken seien abgewehrt worden. Der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, bestätigte die Angriffe. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, dass die Flugabwehr in der Nacht insgesamt 87 ukrainische Drohnen über russischen Zielen zerstört habe. Wie das ukrainische Onlineportal Kyiv Independent berichtete, erfolgten die jüngsten Angriffe zu einem Zeitpunkt, nachdem Kiew bestätigt hat, dass ausländische Verbündete darum gebeten hatten, die Angriffe auf russische Ölraffinerien auszusetzen – weil der Iran-Krieg die Treibstoffpreise weltweit in die Höhe treibt. Kyrylo Budanow, der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, sagte dazu in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg: „Lassen Sie uns diese Frage diplomatisch beantworten: Wir erhalten diesbezüglich gewisse Signale.“ Einzelheiten nannte er nicht, und auch nicht, welche Länder es waren. Am 30. März hatte auch schon Selenskij von entsprechenden Signalen berichtet und erklärt: Falls Russland das ukrainische Energiesystem nicht mehr attackiere, sei die Ukraine im Gegenzug bereit, ihre Angriffe einzustellen. Die Ukraine nimmt immer wieder russische Energieanlagen in ihrem Abwehrkampf ins Visier. Ziel Kiews ist es, auf diese Weise Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas zu minimieren. Mit den Erlösen aus dem Energieexport finanziert Russland seine Kriegswirtschaft. Im Gebiet Leningrad an der Ostsee war – wie zuletzt schon mehrfach – der Hafen Primorsk Ziel ukrainischer Angriffe, wie Gouverneur Alexander Drosdenko auf Telegram mitteilte. Dort sei es an einer Ölleitung zu einem „ungefährlichen Brand“ gekommen. 19 ukrainische Drohnenattacken seien abgewehrt worden. Der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, bestätigte die Angriffe. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, dass die Flugabwehr in der Nacht insgesamt 87 ukrainische Drohnen über russischen Zielen zerstört habe. Wie das ukrainische Onlineportal Kyiv Independent berichtete, erfolgten die jüngsten Angriffe zu einem Zeitpunkt, nachdem Kiew bestätigt hat, dass ausländische Verbündete darum gebeten hatten, die Angriffe auf russische Ölraffinerien auszusetzen – weil der Iran-Krieg die Treibstoffpreise weltweit in die Höhe treibt. Kyrylo Budanow, der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, sagte dazu in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg: „Lassen Sie uns diese Frage diplomatisch beantworten: Wir erhalten diesbezüglich gewisse Signale.“ Einzelheiten nannte er nicht, und auch nicht, welche Länder es waren. Am 30. März hatte auch schon Selenskij von entsprechenden Signalen berichtet und erklärt: Falls Russland das ukrainische Energiesystem nicht mehr attackiere, sei die Ukraine im Gegenzug bereit, ihre Angriffe einzustellen. Die Ukraine nimmt immer wieder russische Energieanlagen in ihrem Abwehrkampf ins Visier. Ziel Kiews ist es, auf diese Weise Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas zu minimieren. Mit den Erlösen aus dem Energieexport finanziert Russland seine Kriegswirtschaft. Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs rechnet die Ukraine noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation in der Hauptstadt Kiew. Das sagte der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, sagte Kyrylo Budanow. Das Fest wird am 12. April gefeiert. Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht dabei sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg bisher nicht. Bei den Gesprächen dürfte es vor allem um US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gehen, falls es nach einem Waffenruheabkommen zu einer erneuten russischen Aggression kommen sollte. „Wir haben schon vor langer Zeit klargemacht, was wir wollen. Ich denke, das dürfte bald umgesetzt werden“, sagte Budanow in dem Interview. Bei den Sicherheitsgarantien seien „definitiv Fortschritte gemacht“ worden. Die Gespräche über ein mögliches Kriegsende waren zuletzt ins Stocken geraten. Selenskij hatte unter anderem von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle für einen Frieden – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen in der östlichen Industrieregion Donbass räumen. Selenskij hatte erst am Mittwoch per Videoschalte mit Trumps Unterhändlern sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte über den Friedensprozess beraten. Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht dabei sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg bisher nicht. Bei den Gesprächen dürfte es vor allem um US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gehen, falls es nach einem Waffenruheabkommen zu einer erneuten russischen Aggression kommen sollte. „Wir haben schon vor langer Zeit klargemacht, was wir wollen. Ich denke, das dürfte bald umgesetzt werden“, sagte Budanow in dem Interview. Bei den Sicherheitsgarantien seien „definitiv Fortschritte gemacht“ worden. Die Gespräche über ein mögliches Kriegsende waren zuletzt ins Stocken geraten. Selenskij hatte unter anderem von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle für einen Frieden – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen in der östlichen Industrieregion Donbass räumen. Selenskij hatte erst am Mittwoch per Videoschalte mit Trumps Unterhändlern sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte über den Friedensprozess beraten. Ukraine: Tote bei russischem Angriff auf Markt in Frontstadt Aus der ukrainischen Frontstadt Nikopol wird ein russischer Angriff mit zahlreichen Opfern gemeldet. Fünf Personen seien getötet und 19 weitere verletzt worden, teilt die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mit. Unter den Toten sei ein 14 Jahre altes Mädchen. Ums Leben kamen Gouverneur Oleksandr Hanscha zufolge drei Frauen und zwei Männer. Die Drohnenattacke habe einem Markt gegolten. „Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen, das von der Russischen Föderation verübt wird“, erklärt die Behörde auf Telegram. Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet am anderen Ufer des Flusses Dnipro entfernt. Die Stadt ist regelmäßig Ziel von Angriffen. Die Drohnenattacke habe einem Markt gegolten. „Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen, das von der Russischen Föderation verübt wird“, erklärt die Behörde auf Telegram. Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet am anderen Ufer des Flusses Dnipro entfernt. Die Stadt ist regelmäßig Ziel von Angriffen. Ukraine: Drei Tote bei russischem Luftangriff auf Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk sind nach Angaben des Gouverneurs der Region drei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Die Angreifer hätten Bomben auf die Stadt abgeworfen, teilte Wadym Filaschkin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Kramatorsk gehört zum ukrainischen Festungsgürtel und gilt als wichtiges Ziel beim langsamen Vormarsch der Invasionstruppen in der Region Donezk. Russische Einnahmen aus Öl und Gas eingebrochen Die russischen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind im März im Jahresvergleich um 43 Prozent auf 617 Milliarden Rubel (7,72 Milliarden Dollar) gesunken. Das geht aus Daten des Finanzministeriums hervor, die den Rückgang mit niedrigeren Ölpreisen und einem stärkeren Rubel begründen. Die Zahlen basieren allerdings auf der Produktion im Februar und beziehen sich damit auf die Zeit vor Beginn des US-israelischen Kriegs gegen Iran. Der durch den Krieg ausgelöste Ölpreisanstieg ist noch nicht eingerechnet. Von April an kann Russland wieder mit wachsenden Erlösen rechnen. Moskau profitiert somit vom Iran-Krieg und kann damit rechnen, dass sich seine Kriegskasse wieder füllt. Die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind entscheidend für den russischen Staatshaushalt, der angesichts hoher Militärausgaben ein massives Defizit aufweist. Die Zahlen basieren allerdings auf der Produktion im Februar und beziehen sich damit auf die Zeit vor Beginn des US-israelischen Kriegs gegen Iran. Der durch den Krieg ausgelöste Ölpreisanstieg ist noch nicht eingerechnet. Von April an kann Russland wieder mit wachsenden Erlösen rechnen. Moskau profitiert somit vom Iran-Krieg und kann damit rechnen, dass sich seine Kriegskasse wieder füllt. Die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind entscheidend für den russischen Staatshaushalt, der angesichts hoher Militärausgaben ein massives Defizit aufweist. Selenskij: Russland greift mit Hunderten Drohnen an Das russische Militär hat die Ukraine am Karfreitag bei einem schweren Luftangriff mit Raketen und Drohnen überzogen. Von „Hunderten Shahed-Kampfdrohnen und Dutzenden Raketen gegen unsere Städte und Gemeinden“ berichtete Präsident Wolodimir Selenskij in sozialen Netzwerken nach einem Telefonat mit Papst Leo XIV. Selenskij erklärte, so sehe die russische Antwort auf sein Angebot zu einer Waffenruhe über Ostern aus. Allerdings feiern die Kirchen in der Ukraine wie in Russland Ostern nach orthodoxem Kalender erst kommende Woche, am 12. April. Im Umland der Hauptstadt Kiew wurde nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt. Durch die Angriffe kam es nach Auskunft der örtlichen Stromversorger auch zu Stromausfällen in der Dreimillionenstadt Kiew und anderen Gebieten. Zuvor war wegen der Gefahr durch russische Raketen und Drohnen im ganzen Land Luftalarm ausgelöst worden. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte das russische Militär über Nacht und tagsüber mehr als 500 Drohnen und 37 Raketen unterschiedlichen Typs ein. Demnach wurde der Großteil der Flugkörper rechtzeitig abgefangen. Dennoch habe es an 20 Orten Einschläge gegeben. Als Vorsichtsmaßnahme ließ die polnische Armee einer Mitteilung zufolge eigene Abfangjäger aufsteigen. Selenskij erklärte, so sehe die russische Antwort auf sein Angebot zu einer Waffenruhe über Ostern aus. Allerdings feiern die Kirchen in der Ukraine wie in Russland Ostern nach orthodoxem Kalender erst kommende Woche, am 12. April. Im Umland der Hauptstadt Kiew wurde nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt. Durch die Angriffe kam es nach Auskunft der örtlichen Stromversorger auch zu Stromausfällen in der Dreimillionenstadt Kiew und anderen Gebieten. Zuvor war wegen der Gefahr durch russische Raketen und Drohnen im ganzen Land Luftalarm ausgelöst worden. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte das russische Militär über Nacht und tagsüber mehr als 500 Drohnen und 37 Raketen unterschiedlichen Typs ein. Demnach wurde der Großteil der Flugkörper rechtzeitig abgefangen. Dennoch habe es an 20 Orten Einschläge gegeben. Als Vorsichtsmaßnahme ließ die polnische Armee einer Mitteilung zufolge eigene Abfangjäger aufsteigen. Russischer Kampfjet auf der Krim abgestürzt Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-30 ist nach Moskauer Angaben bei einem Übungsflug auf der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim abgestürzt. Die Besatzung habe sich mit dem Schleudersitz retten können, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Maschine habe keine Munition an Bord gehabt, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Russland unterhält mehrere Luftwaffenstützpunkte auf der Halbinsel. In der Vergangenheit hat die Ukraine schon einige russische Flugzeuge und Flugabwehrraketen attackiert. Die Su-30 ist ein zweisitziges Mehrkampfflugzeug, dessen Entwicklung noch in der Sowjetunion begann. Russland unterhält mehrere Luftwaffenstützpunkte auf der Halbinsel. In der Vergangenheit hat die Ukraine schon einige russische Flugzeuge und Flugabwehrraketen attackiert. Die Su-30 ist ein zweisitziges Mehrkampfflugzeug, dessen Entwicklung noch in der Sowjetunion begann. Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ "Suchoi Su-30" auf einem Flugplatz in der südrussischen Region Krasnodar. Vitaliy Timkiv/AP/dpa Russische Drohnenangriffe auf Charkiw seit mehr als 24 Stunden Die ostukrainische Großstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wird nach Behördenangaben seit mehr als 24 Stunden von ständigen russischen Luftangriffen überzogen. In der Nacht habe es vier Raketenangriffe gegeben, schrieb der Militärgouverneur des Gebietes Charkiw, Oleh Synjehubow, auf Telegram. Die Polizei berichtete morgens von fünf Verletzten und Schäden an Wohnhäusern und Bürogebäuden. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, schrieb auf Telegram von Angriffen auf vier Stadtteile. Nach Behördenangaben schlugen mindestens 20 Drohnen in der Stadt ein. Schon am Donnerstag hatte die russische Armee die Stadt immer wieder mit Kampfdrohnen angegriffen, es gab rund um die Uhr Luftalarm. Ukrainische Rettungskräfte sprachen von russischen Drohnen des iranischen Bautyps Shahed mit schnellem Jetantrieb. Deren Flugzeit von Russland bis Charkiw sei so kurz, dass eine Abwehr schwierig sei. Die zweitgrößte Stadt der Ukraine, die vor dem Krieg 1,4 Millionen Einwohner zählte, liegt nur etwa 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Schon am Donnerstag hatte die russische Armee die Stadt immer wieder mit Kampfdrohnen angegriffen, es gab rund um die Uhr Luftalarm. Ukrainische Rettungskräfte sprachen von russischen Drohnen des iranischen Bautyps Shahed mit schnellem Jetantrieb. Deren Flugzeit von Russland bis Charkiw sei so kurz, dass eine Abwehr schwierig sei. Die zweitgrößte Stadt der Ukraine, die vor dem Krieg 1,4 Millionen Einwohner zählte, liegt nur etwa 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Laura Otter Russlands Armee lockt Studenten als Drohnenpiloten Die russische Armee wirbt an mehreren Hochschulen mit hohen finanziellen Angeboten um Studierende. Sie werden beispielsweise als Drohnenpiloten gebraucht. Nach Zählung unabhängiger Medien gab es seit dem vergangenen Herbst mehr als 200 Werbeveranstaltungen an russischen Hochschulen. Plakate zeigen einen jungen Drohnenpiloten mit einer Hightech-Brille unter dem Titel „Die neuen Unverzichtbaren“. Sie wenden sich vor allem an Studenten technischer Fächer wie Ingenieurwesen oder Luftfahrt. Ihnen versprechen die Hochschulen im Falle einer Selbstverpflichtung Zahlungen, die sich umgerechnet auf hohe fünfstellige Euro-Beträge im Jahr summieren. So beziffert die Fernöstliche Föderale Universität in Wladiwostok den Sold im ersten Jahr auf mindestens 5,5 Millionen Rubel (rund 59 000 Euro). An einigen Universitäten wurden den Angaben zufolge interne Dokumente der russischen Armee öffentlich gemacht, wonach die neue Drohnentruppe in diesem Jahr eine Stärke von 78 000 Mann erreichen soll. Kremlsprecher Dmitrij Peskow kommentierte in Moskau, ihm sei von einer solchen Anordnung nichts bekannt. Russland hatte Ende vergangenen Jahres auf Geheiß von Präsident Wladimir Putin eine besondere Einheit für den Drohnenkrieg aufgestellt. Peskow sagte am Donnerstag vor Journalisten, Personal werde unter Studenten und in weiteren Bevölkerungskreisen geworben: „Dieses Angebot existiert, es ist, wie man so sagt, auf dem Markt, und gilt für alle gleichermaßen: für Arbeiter, für Studenten, für Arbeitslose und so weiter und so fort“, sagte Peskow. Die Bemühungen deuten darauf hin, dass Russland wegen seiner Verluste neue Maßnahmen zur Vergrößerung der Truppe erlässt. So verordnete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow, privaten und öffentlichen Unternehmen Quoten für die Zahl an Mitarbeitern, die Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen sollen. Firmen mit bis zu 300 Beschäftigten sollen mindestens zwei Rekruten stellen, wie es in einem auf einer Regierungswebsite veröffentlichten und von staatlichen Medien verbreiteten Erlass heißt. Bei bis zu 500 Mitarbeitern sind es drei, bei mehr als 500 Beschäftigten fünf Rekruten. Lesen Sie zu den Lockversuchen des russischen Militärs an den Hochschulen den Text von Silke Bigalke: An einigen Universitäten wurden den Angaben zufolge interne Dokumente der russischen Armee öffentlich gemacht, wonach die neue Drohnentruppe in diesem Jahr eine Stärke von 78 000 Mann erreichen soll. Kremlsprecher Dmitrij Peskow kommentierte in Moskau, ihm sei von einer solchen Anordnung nichts bekannt. Russland hatte Ende vergangenen Jahres auf Geheiß von Präsident Wladimir Putin eine besondere Einheit für den Drohnenkrieg aufgestellt. Peskow sagte am Donnerstag vor Journalisten, Personal werde unter Studenten und in weiteren Bevölkerungskreisen geworben: „Dieses Angebot existiert, es ist, wie man so sagt, auf dem Markt, und gilt für alle gleichermaßen: für Arbeiter, für Studenten, für Arbeitslose und so weiter und so fort“, sagte Peskow. Die Bemühungen deuten darauf hin, dass Russland wegen seiner Verluste neue Maßnahmen zur Vergrößerung der Truppe erlässt. So verordnete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow, privaten und öffentlichen Unternehmen Quoten für die Zahl an Mitarbeitern, die Verträge mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnen sollen. Firmen mit bis zu 300 Beschäftigten sollen mindestens zwei Rekruten stellen, wie es in einem auf einer Regierungswebsite veröffentlichten und von staatlichen Medien verbreiteten Erlass heißt. Bei bis zu 500 Mitarbeitern sind es drei, bei mehr als 500 Beschäftigten fünf Rekruten. Lesen Sie zu den Lockversuchen des russischen Militärs an den Hochschulen den Text von Silke Bigalke: Russland will Gebiet Luhansk eingenommen haben – Ukraine spricht von Propaganda Russland übertreibt oft, wenn es um Geländegewinne in der Ukraine geht. Das Vorgehen wird auch regelmäßig sogar von sonst eher kriegsbefürwortenden russischen Militärbloggern kritisiert. Nun behauptet Moskau, das Gebiet Luhansk – die östlichste Region der Ukraine – sei vollständig eingenommen worden. „Einheiten der Armeegruppe ‚West‘ haben die Befreiung der Volksrepublik Luhansk abgeschlossen“, erklärte das russische Verteidigungsministerium laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass am Mittwoch (1. April). Die ukrainische Armee dementierte und sprach von Lügen, Falschmeldungen und Propaganda. „Ukrainische Truppen halten die letzten Verteidigungslinien in der Region“, teilte die dritte Angriffsbrigade der Ukraine am Mittwochabend auf Telegram mit. Auch das Institute for the Study of War (ISW) schrieb in seiner Bewertung, die Angaben aus Moskau zu Luhansk seien übertrieben. Zwar kontrollieren russische Kämpfer den Großteil des Bezirks Luhansk schon seit Langem, zwei kleine Siedlungen konnten sie laut ISW-Angaben vom 1. April bislang jedoch nicht einnehmen. Es ist das dritte Mal, dass Russland erklärt, den gesamten Bezirk Luhansk eingenommen zu haben. Im Sommer 2022 und im Sommer 2025 soll das angeblich auch schon der Fall gewesen sein. Die Militärexperten des ISW sehen die neuesten Behauptungen als Teil einer umfassenderen, koordinierten Informationskampagne des Kreml. Ziel dieser Kampagne sei es, ein falsches Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen, um die Ukraine zur Abtretung unbesetzter Gebiete des Bezirks Donezk zu zwingen. Minimale Veränderungen an der Front in Luhansk sollen laut ISW-Einschätzung den falschen Eindruck erwecken, russische Streitkräfte rückten in verschiedenen Abschnitten des Schlachtfelds rasch vor. Das ist derzeit jedoch nicht der Fall, im Gegenteil, Russlands Vorstöße hatten sich zuletzt verlangsamt. Der Ukraine dagegen gelangen immer wieder Rückeroberungen, vor allem an der südlichen Front. Darauf deuten jeweils geolokalisierte Aufnahmen hin. Dennoch ist die Lage an der Front an mehreren Abschnitten für die Ukraine nach wie vor herausfordernd. Das ukrainische Onlineportal Kyiv Independent weist darauf hin, dass die genaue Messung von Kontrolle, Verlust und Gewinn von Gebieten entlang der Frontlinien zunehmend schwieriger werde, da sich die umstrittene „Grauzone“ zwischen ukrainischem und russischem Gebiet ausdehne. Mit Blick auf die Region Luhansk schreibt das Portal: Ein kleines Stück Land an der Westgrenze des Gebiets sei weiterhin umstritten. Die ukrainische Armee dementierte und sprach von Lügen, Falschmeldungen und Propaganda. „Ukrainische Truppen halten die letzten Verteidigungslinien in der Region“, teilte die dritte Angriffsbrigade der Ukraine am Mittwochabend auf Telegram mit. Auch das Institute for the Study of War (ISW) schrieb in seiner Bewertung, die Angaben aus Moskau zu Luhansk seien übertrieben. Zwar kontrollieren russische Kämpfer den Großteil des Bezirks Luhansk schon seit Langem, zwei kleine Siedlungen konnten sie laut ISW-Angaben vom 1. April bislang jedoch nicht einnehmen. Es ist das dritte Mal, dass Russland erklärt, den gesamten Bezirk Luhansk eingenommen zu haben. Im Sommer 2022 und im Sommer 2025 soll das angeblich auch schon der Fall gewesen sein. Die Militärexperten des ISW sehen die neuesten Behauptungen als Teil einer umfassenderen, koordinierten Informationskampagne des Kreml. Ziel dieser Kampagne sei es, ein falsches Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen, um die Ukraine zur Abtretung unbesetzter Gebiete des Bezirks Donezk zu zwingen. Minimale Veränderungen an der Front in Luhansk sollen laut ISW-Einschätzung den falschen Eindruck erwecken, russische Streitkräfte rückten in verschiedenen Abschnitten des Schlachtfelds rasch vor. Das ist derzeit jedoch nicht der Fall, im Gegenteil, Russlands Vorstöße hatten sich zuletzt verlangsamt. Der Ukraine dagegen gelangen immer wieder Rückeroberungen, vor allem an der südlichen Front. Darauf deuten jeweils geolokalisierte Aufnahmen hin. Dennoch ist die Lage an der Front an mehreren Abschnitten für die Ukraine nach wie vor herausfordernd. Das ukrainische Onlineportal Kyiv Independent weist darauf hin, dass die genaue Messung von Kontrolle, Verlust und Gewinn von Gebieten entlang der Frontlinien zunehmend schwieriger werde, da sich die umstrittene „Grauzone“ zwischen ukrainischem und russischem Gebiet ausdehne. Mit Blick auf die Region Luhansk schreibt das Portal: Ein kleines Stück Land an der Westgrenze des Gebiets sei weiterhin umstritten. Russland: Ukrainische Drohnen nahe Öl-Anlagen tief im Landesinneren abgeschossen Russland hat nach eigenen Angaben mehrere ukrainische Drohnen in der Nähe von Ölraffinerien in der Stadt Ufa tief im Landesinneren abgeschossen. Trümmerteile einer Drohne seien dort in einem Industriegebiet niedergegangen, teilte der Gouverneur der Teilrepublik Baschkortostan, Radij Chabirow, auf Telegram mit. Eine weitere Drohne habe ein Wohnhaus getroffen. Verletzt wurde demnach niemand. Ufa liegt im Südosten des europäischen Teils von Russland und mehr als 1000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Die Ukraine hat im vergangenen Monat ihre Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur verstärkt, um die Einnahmen der Führung in Moskau zur Finanzierung ihres Angriffskrieges zu schmälern, und dabei zunehmend auch weitreichende Drohnen eingesetzt. Besonders im Fokus waren in den vergangenen Tagen Ölanlagen in der Nähe der Ostsee. Finnischen Angaben zufolge sind die Öl- und Flüssigerdgas-Exporte aus den russischen Ostsee-Häfen Primorsk und Ust-Luga zum Erliegen gekommen. Die Verladung auf Tanker stehe seit gut einer Woche weitgehend still, teilte die finnische Grenzschutzbehörde, die den Schiffsverkehr in der Region überwacht, am Mittwoch mit. Derzeit würden nur sehr wenige Tanker die beiden Ölhäfen verlassen, sagte Mikko Hirvi, Leiter der Abteilung für maritime Sicherheit beim finnischen Grenzschutz, der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir sprechen hier von einzelnen Schiffen.“ Für Russland ist der Exportausfall laut Reuters die schwerste Störung seiner Ölexporte in der jüngeren Geschichte. Normalerweise passieren wöchentlich 40 bis 50 Tanker mit russischem Öl und Flüssigerdgas die Ostsee. Bereits in der vergangenen Woche waren Berechnungen von Reuters zufolge mindestens 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten lahmgelegt. Dies schloss neben den Ostseehäfen auch die Druschba-Pipeline durch die Ukraine ein, die Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt worden war. Die Ukraine hat im vergangenen Monat ihre Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur verstärkt, um die Einnahmen der Führung in Moskau zur Finanzierung ihres Angriffskrieges zu schmälern, und dabei zunehmend auch weitreichende Drohnen eingesetzt. Besonders im Fokus waren in den vergangenen Tagen Ölanlagen in der Nähe der Ostsee. Finnischen Angaben zufolge sind die Öl- und Flüssigerdgas-Exporte aus den russischen Ostsee-Häfen Primorsk und Ust-Luga zum Erliegen gekommen. Die Verladung auf Tanker stehe seit gut einer Woche weitgehend still, teilte die finnische Grenzschutzbehörde, die den Schiffsverkehr in der Region überwacht, am Mittwoch mit. Derzeit würden nur sehr wenige Tanker die beiden Ölhäfen verlassen, sagte Mikko Hirvi, Leiter der Abteilung für maritime Sicherheit beim finnischen Grenzschutz, der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir sprechen hier von einzelnen Schiffen.“ Für Russland ist der Exportausfall laut Reuters die schwerste Störung seiner Ölexporte in der jüngeren Geschichte. Normalerweise passieren wöchentlich 40 bis 50 Tanker mit russischem Öl und Flüssigerdgas die Ostsee. Bereits in der vergangenen Woche waren Berechnungen von Reuters zufolge mindestens 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten lahmgelegt. Dies schloss neben den Ostseehäfen auch die Druschba-Pipeline durch die Ukraine ein, die Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt worden war. Selenskij spricht mit Trump-Vertretern über Friedensprozess Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat mit den Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump über den Friedensprozess für sein Land beraten. Selenskij schrieb auf der Plattform X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm demnach an der Videoschalte teil. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten, so Selenskij. Details nannte er jedoch nicht. Zuletzt hatte er von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass räumen für einen Frieden. Man sei übereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument über US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten, so Selenskij. Details nannte er jedoch nicht. Zuletzt hatte er von Druck der USA berichtet, die Ukraine solle – wie von Russland gefordert – ihre letzten Stellungen im Industrierevier Donbass räumen für einen Frieden.

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Liveblog Ukrainekrieg: Mindestens drei Tote bei russischen Angriffen auf Odessa

Liveblog Ukrainekrieg : Mindestens drei Tote bei russischen Angriffen auf Odessa Lesezeit: Immer wieder wird Odessa Ziel von schweren russischen Drohnenangriffen.Oleg Grekov/AP/dpa Russland meldet Abschuss von 148 Drohnen +++ Nach Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil: Ölverladung im russischen Ostseehafen Ust-Luga läuft wieder +++ Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Erhalten Sie werktags den F.A.Z.-Newsletter zum Krieg in der Ukraine (hier kostenlos anmelden). Alle Texte, Hintergründe und Kommentare finden Sie auf unserer Sonderseite. Uli Putz Mindestens drei Tote bei russischen Angriffen auf Odessa Bei einem russischen Luftangriff auf die Hafenstadt Odessa im Süden der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. „Infolge des nächtlichen feindlichen Angriffs sind tragischerweise drei Todesopfer zu beklagen, darunter ein Kind“, erklärte der Chef von Odessas Militärverwaltung, Serhij Lysak, am Montag im Onlinedienst Telegram. Zwei Menschen seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Angriff erfolgte, nachdem der Gouverneur der russischen Region Krasnodar mitgeteilt hatte, dass bei einer Reihe von Drohnenangriffen in der Region am frühen Sonntagmorgen acht Menschen verletzt worden seien, darunter zwei Kinder. Die „massiven Drohnenangriffe“ hätten Schäden an Mehrfamilienhäusern und Wohnhäusern verursacht, erklärte Krasnodars Gouverneur Wenjamin Kondratjew bei Telegram Der Angriff erfolgte, nachdem der Gouverneur der russischen Region Krasnodar mitgeteilt hatte, dass bei einer Reihe von Drohnenangriffen in der Region am frühen Sonntagmorgen acht Menschen verletzt worden seien, darunter zwei Kinder. Die „massiven Drohnenangriffe“ hätten Schäden an Mehrfamilienhäusern und Wohnhäusern verursacht, erklärte Krasnodars Gouverneur Wenjamin Kondratjew bei Telegram Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Russland meldet Abschuss von 148 Drohnen Das russische Militär hat nach eigenen Angaben innerhalb von drei Stunden 148 ukrainische Drohnen abgefangen. Wegen der Luftangriffe seien fast eine halbe Million Haushalte ohne Strom gewesen, teilten die Behörden mit. In der Grenzregion Belgorod sei ein Zivilschutzhelfer durch eine Drohne getötet worden. In der Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer hätten Trümmerteile ein Hochhaus getroffen. Auch in den von Russland besetzten Gebieten in den Regionen Donezk und Saporischschja sei es nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur zu massiven Stromausfällen gekommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Ölverladung im russischen Ostseehafen Ust-Luga läuft wieder Der wichtige russische Ostseehafen Ust-Luga nimmt einem Medienbericht zufolge nach tagelangen Unterbrechungen durch ukrainische Drohnenangriffe die Rohölverladung wieder auf. Das Schiff „The Jewel“ habe mit der Verladung begonnen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Schifffahrtsdaten. Eine Stellungnahme des russischen Pipeline-Betreibers Transneft liegt zunächst nicht vor. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters sind mindestens 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten durch Drohnenangriffe und andere Zwischenfälle gestört. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irem Yildirim Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Sonntag in Damaskus mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zusammengetroffen. Sie hätten „die Umstände von Russlands Krieg gegen die Ukraine erörtert“, schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. Es bestünde „großes Interesse an einem Austausch militärischer und sicherheitspolitischer Erfahrungen“. Zudem sei es um die „Rolle der Ukraine als zuverlässiger Lieferant von Nahrungsmitteln“ gegangen, schrieb Selenskyj weiter. Es sei über Möglichkeiten gesprochen worden, „die Ernährungssicherheit in der gesamten Region zu stärken“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leonie Feuerbach Selenskyj zu Gesprächen in Syrien eingetroffen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Gesprächen in der Türkei nun zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. „Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“, teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. „Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden“, sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Details nannte er zunächst nicht. Bei Verhandlungen in Ländern des Nahen Ostens hatte Selenskyj zuletzt mehrere Vereinbarungen über eine militärische Zusammenarbeit geschlossen. Ukrainische Drohnenexperten sind im Nahen Osten im Einsatz, um beim Schutz vor iranischen Drohnenangriffen zu helfen. Selenskyj bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht. In Moskau kommentierte das Außenministerium die Reisen Selenskyjs mit der Frage, ob der Präsident in seinem eigenen Land nichts zu tun habe. Der Staatschef hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass der russische Angriffskrieg wegen des Irankriegs weniger internationale Aufmerksamkeit bekomme. Mit seinen Reisen will er auch das Schicksal seines Landes wieder stärker ins Blickfeld rücken. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leonie Feuerbach Russischer Getreidefrachter sinkt im Asowschen Meer Im Asowschen Meer ist nach Angaben russischer Besatzungsbehörden ein mit Getreide beladener Frachter gesunken. Mindestens ein Seemann sei gestorben, zwei Männer würden noch vermisst, teilte der von Moskau eingesetzte Chef des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, bei Telegram mit. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete unter Berufung auf eigene Quellen, dass das Schiff von einer Drohne getroffen worden sei. Es gebe insgesamt zwei Tote. Das Schiff vom Typ Wolgo-Balt habe Weizen an Bord gehabt, teilte Saldo weiter mit. Neun Mitglieder der Schiffsbesatzung hätten sich an die Küste des Gebiets Cherson retten können. „Den Seeleuten wird die notwendige medizinische und psychologische Hilfe zuteil.“ Saldo veröffentlichte auch Fotos der Geretteten. „Die Umstände des Vorfalls werden derzeit geklärt, es laufen Ermittlungen“, so Saldo. Das Gebiet Cherson im Süden der Ukraine wird zum größten Teil von russischen Besatzern verwaltet, die gleichnamige Gebietshauptstadt aber steht unter Kontrolle Kiews. In der Region toben schwere Kämpfe. Die Ukraine hatte im Zuge des seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieges die Kontrolle über ihren Teil des Asowschen Meeres verloren. Kiew greift in den Gewässern immer wieder russische Schiffe an. In der Vergangenheit sind bereits Ölfrachter gesunken. Kiew wirft Moskau außerdem vor, Getreide in den besetzten Gebieten von Cherson von den Bauern zu stehlen, um es auf den Weltmärkten zu verkaufen. Der Weizen-Frachter sank laut Medien 300 Seemeilen nördlich der Stadt Kertsch, die auf der von Russland schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim liegt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leonie Feuerbach Drohnenangriffe auf Anlagen der russischen Ölindustrie Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Nischni Nowgorod berichtete Gouverneur Gleb Nikitin bei Telegram, es seien 30 ukrainische Drohnenschläge abgewehrt worden. Herabfallende Trümmer hätten Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Es seien auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk beschädigt worden. Demnach kam es auch zu Stromausfällen. Verletzte gebe es nach vorläufigen Angaben nicht. In Gebiet Leningrad, das an St. Petersburg grenzt, war wie zuletzt schon mehrfach der Hafen Primorsk Ziel ukrainischer Angriffe, wie Gouverneur Alexander Drosdenko bei Telegram mitteilte. Dort sei es an einer Ölleitung zu einem „ungefährlichen Brand“ gekommen. Insgesamt seien 19 ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, dass die Flugabwehr in der Nacht insgesamt 87 ukrainische Drohnen über russischen Zielen zerstört habe. Die Ukraine nimmt immer wieder russische Energieanlagen in ihrem Abwehrkampf gegen den seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg ins Visier. Ziel Kiews ist es, auf diese Weise Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas zu minimieren. Mit den Erlösen aus dem Energieexport finanziert Russland seine Kriegswirtschaft. Moskau hat Anfang des Monats ein neues Benzin-Exportverbot bis Ende Juli verhängt, um so die Preise angesichts der angespannten Lage auf den Energiemärkten stabil zu halten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Kanzleichef: Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs rechnet die Ukraine noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation in der Hauptstadt Kiew. Das sagte der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kyrylo Budanow demnach. Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht. Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hannah Sturm Selenskyj und Erdoğan sprachen über den Nahen Osten Bei einem Besuch in der Türkei hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem Kollegen Recep Tayyip Erdoğan unter anderem die Situation im Nahen Osten besprochen. „Wir haben neue Schritte bei der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich vereinbart“, teilte Selenskyj anschließend auf sozialen Netzwerken mit. Ohne konkretere Angaben schrieb der Staatschef von einer ukrainischen Unterstützung mit „Expertise, Technologie, Erfahrung“. Zuvor hatte Kiew den Staaten am Persischen Golf und im Nahen Osten Hilfe bei der Abwehr iranischer Kampfdrohnen angeboten. Russland setzt bei seinem seit 2022 andauernden Krieg gegen die Ukraine massiv Drohnen iranischer Bauart ein. Deshalb verfügt das ukrainische Militär über jahrelange Erfahrung bei der Abwehr dieses Drohnentyps. Gesondert erwähnte Selenskyj „praktische Schritte“ bei der Umsetzung von Projekten beim Ausbau der Gasinfrastruktur. Ebenso werde die gemeinsame Erschließung von Erdgaslagerstätten in Betracht gezogen. Ankara deckt bisher einen großen Teil seines Gasbedarfs über Importe per Pipeline aus Russland. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Magdalena Tröndle Selenskyj für Gespräche mit Erdoğan in Istanbul Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Istanbul eingetroffen. Bei dem Treffen, das für den Nachmittag geplant war, werde es auch um die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine gehen, teilte Erdoğans Büro mit. Selenskyj gab seinen Aufenthalt nach seiner Anreise auf der Plattform X bekannt und postete ein Video von seiner Ankunft am Flughafen. „Wir arbeiten daran, unsere Partnerschaft zu stärken, um echten Schutz des Lebens der Menschen zu gewährleisten, Stabilität zu fördern und Sicherheit in Europa sowie im Nahen Osten zu garantieren“, schrieb er dazu. Vor dem Hintergrund des Irankriegs war er vor rund einer Woche in mehreren Ländern in der Region und verkündete Vereinbarungen. Die Ukraine bietet den Staaten im Nahen Osten und den Golfmonarchien seit Beginn des Kriegs Hilfe bei der Abwehr iranischer Drohnen an. Sie verweist auf ihre Erfahrung bei der Abwehr von Drohnen und ballistischen Raketen in dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg. Die Türkei war bereits mehrfach Austragungsort von direkten Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Delegationen im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Magdalena Tröndle Mindestens fünf Tote bei Drohnenangriff in Südostukraine Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens fünf Menschen bei einem russischen Angriff mit mehreren Drohnen getötet worden. Gouverneur Olexander Hanscha zufolge wurden 19 Menschen bei der Attacke auf die Stadt Nikopol verletzt, darunter ein 14 Jahre altes Mädchen. Ums Leben kamen demnach drei Frauen und zwei Männer. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Gouverneur: Opfer bei ukrainischen Angriffen in Südrussland Bei einem ukrainischen Drohnen- und Raketenangriff im Süden Russlands sind nach Angaben der Behörden mindestens ein Mensch getötet und vier weitere Personen verletzt worden. Infolge eines Drohnenangriffs sei auch ein Feuer auf einem unter ausländischer Flagge fahrenden Handelsschiff im Asowschen Meer ausgebrochen, teilen die Behörden mit. Einzelheiten werden zunächst nicht bekannt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Ukraine meldet 14 Tote nach russischer Angriffswelle Bei der russischen Angriffswelle am Karfreitag sind nach jüngsten ukrainischen Behördenangaben 14 Menschen getötet worden. Drei Menschen wurden demnach bei den Attacken am helllichten Tag in der nordukrainischen Region Sumy getötet, insgesamt zwei weitere in der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine, weitere acht in den frontnahen Gebieten Charkiw, Donzek, Cherson und Saporischschja. Ein Mensch kam laut Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk in der Hauptstadtregion Kiew ums Leben. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und dutzenden Raketen unter Beschuss genommen. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und dutzenden Raketen unter Beschuss genommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hanna Masa Ukraine: Drei Tote bei russischem Luftangriff auf Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk werden nach Angaben des Gouverneurs der Region drei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Die Angreifer hätten Bomben auf die Stadt abgeworfen, teilt Wadym Filaschkin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Kramatorsk gehört zum ukrainischen Festungsgürtel und gilt als wichtiges Ziel beim langsamen Vormarsch der Invasionstruppen in der Region Donezk. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Niklas Zimmermann Russland greift die Ukraine am Karfreitag an Bei groß angelegten russischen Angriffen tagsüber sind in der Ukraine am Freitag mindestens zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Drohnen hätten Wohngebäude und zivile Infrastruktur in den zentralen Regionen Schytomyr und Kiew getroffen, teilten die dortigen Gouverneure auf Telegram mit. Dabei sei jeweils ein Mensch getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe auf der Plattform X als „Zuspitzung zu Ostern“. Die russischen Streitkräfte hätten ihre Angriffe in einer Zeit intensiviert, in der eigentlich Ruhe am Himmel herrschen sollte. Selenskyj hatte Anfang der Woche eine Feuerpause für die Osterfeiertage vorgeschlagen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe auf der Plattform X als „Zuspitzung zu Ostern“. Die russischen Streitkräfte hätten ihre Angriffe in einer Zeit intensiviert, in der eigentlich Ruhe am Himmel herrschen sollte. Selenskyj hatte Anfang der Woche eine Feuerpause für die Osterfeiertage vorgeschlagen. Russland ändert mit vermehrten Angriffen tagsüber seine bisherige Taktik. Seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren hatte die Armeeführung Drohnen und Raketen zumeist nachts abfeuern lassen. In den vergangenen Wochen startete sie mehrfach Hunderte von Drohnen und Raketen am Tag. Der Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat, sagte im Staatsfernsehen, der Feind nutze neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und eine neue Taktik. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko warf Russland auf der Plattform X vor, die Zahl der zivilen Opfer erhöhen zu wollen, Angst zu verbreiten und die ukrainische Infrastruktur zu beschädigen. Der Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat, sagte im Staatsfernsehen, der Feind nutze neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und eine neue Taktik. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko warf Russland auf der Plattform X vor, die Zahl der zivilen Opfer erhöhen zu wollen, Angst zu verbreiten und die ukrainische Infrastruktur zu beschädigen. Die ukrainische Luftwaffe zerstörte nach eigenen Angaben seit Donnerstagabend 515 von 542 Drohnen sowie 26 von 37 Raketen. In der Region Kiew wurde neben Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden eine Tierklinik beschädigt, wobei 20 Tiere getötet wurden, wie Gouverneur Mykola Kalaschnyk mitteilte. In der Region Schytomyr wurden den Behörden zufolge 18 Gebäude zerstört und mehr als 100 beschädigt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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6. April
Der Spiegel

Russlands Krieg gegen die Ukraine: Mehrere Tote nach Drohnenangriffen in Odessa und Belgorod

Attacken in der Nacht Tote nach Drohneneinschlägen in der Ukraine und Russland Russland und die Ukraine haben sich in der Nacht erneut mit Drohnen attackiert. In Odessa sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Oleh Kiper drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Infrastruktur sowie Wohn- und Verwaltungsgebäude seien beschädigt worden, teilte Kiper auf Telegram mit. Zehn Menschen seien verletzt worden. Odessa ist ein wichtiger Logistikknotenpunkt im Süden der Ukraine und der größte Hafen des Landes. Der Großteil des ukrainischen Getreides und andere Exporte werden darüber abgewickelt. Russland hatte die Stadt schon am Vortag attackiert. Auch Russland meldete in der Nacht Drohnenangriffe aus der Ukraine. Wegen der Luftangriffe seien fast eine halbe Million Haushalte ohne Strom gewesen, teilten die russischen Behörden mit. In der Grenzregion Belgorod sei ein Zivilschutzhelfer durch eine Drohne getötet worden. In der Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer hätten Trümmerteile ein Hochhaus getroffen. Auch in den von Russland besetzten Gebieten sei es nach ukrainischem Beschuss zu massiven Stromausfällen gekommen. Zudem meldet Leonid Pasechnik, der von Russland eingesetzte Verwaltungschef der von Russland weitgehend kontrollierten ukrainischen Region Luhansk, die Ukraine habe ein Bergwerk getroffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute seien von einem Notstromausfall betroffen, sie befänden sich unter Tage. Man sei in Kontakt mit ihnen, die Bergleute seien mit Trinkwasser versorgt, schrieb Pasechnik auf der russischen Plattform Max. Es würden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Stromversorgung wiederherzustellen und die Bergleute in Sicherheit zu bringen. Die Angaben beider Seiten können nicht unabhängig überprüft werden. - Russlands Krieg gegen die Ukraine: Drohnen treffen Lukoil-Anlage und Hafen Primorsk – beschädigte Wohnhäuser in Odessa - Selenskyjs Mission in Nahost: Warum die Ukraine den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen Eine Analyse von Christian Esch - Russlands Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj telefoniert mit Papst Leo XIV. und spricht von russischer »Oster-Eskalation« Während sich die Ukraine weiter gegen Russland verteidigt, sieht alle Welt nach Iran. Dort tritt Kyjiw als Helfer in der Not auf – indem es den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen. Lesen Sie hier mehr dazu .

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6. April
Tagesschau

Drei Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Odessa

Drohnenangriffe auf die Ukraine Mindestens drei Tote in Odessa Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Drohnen angegriffen. In der Hafenstadt Odessa starben mindestens drei Menschen. Im Norden des Landes waren Hunderttausende ohne Strom. In der ukrainischen Hafenstadt Odessa sind bei nächtlichen russischen Drohnenangriffen mindestens drei Menschen getötet worden. Auch ein Kind sei getötet worden, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit. Demnach traf eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus. 15 Bewohner seien verletzt worden. "Getroffen wurden Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude", sagte Kiper. "Die Rettungsarbeiten dauern an, unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden." Russland verstärkte zuletzt die Angriffe auf Odessa wieder. Die Stadt ist ein wichtiger Logistikknotenpunkt im Süden der Ukraine und der größte Hafen des Landes, über den der Großteil des Getreides und anderer Exporte abgewickelt wird. Mehr als 300.000 Ukrainer ohne Strom Innerhalb einer Nacht meldete die ukrainische Luftverteidigung 141 russische Drohnenangriffe. 114 Flugkörper seien abgewehrt worden. Die zivile Infrastruktur der Ukraine ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. Im Gebiet Tschernihiw im Norden waren laut Behörden rund 340.000 Menschen ohne Strom. Die Ukraine griff Russland ebenfalls mit Drohnen an. In der Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer seien dabei acht Menschen verletzt worden, sagte der Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Weniamin Kondratjew. Unter den Verletzten seien zwei Kinder.

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