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Mittwoch, 15. Juli 2026
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Französischer Nationalfeiertag: Ukraine im Fokus von Macrons letzter Parade in Paris

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14. Juli
Handelsblatt

Französischer Nationalfeiertag: Ukraine im Fokus von Macrons letzter Parade in Paris

Französischer Nationalfeiertag: Ukraine im Fokus von Macrons letzter Parade in Paris Paris. Lange Kolonnen von Soldaten, gepanzerte Fahrzeuge und Militärflugzeuge, an deren Spitze die Kunstflugstaffel „Patrouille de France“ Kondensstreifen in den französischen Nationalfarben blau, weiß und rot in den Himmel zieht: Mit seiner letzten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag zum Ende seiner zweiten Amtszeit hat Präsident Emmanuel Macron „die strategische Aufrüstung Frankreichs“ und „das strategische Erwachen Europas“ betonen wollen. Insbesondere aber setzte die Militärparade ein mächtiges Zeichen der Unterstützung der Ukraine. An der Spitze der Parade auf den Pariser Champs-Élysées marschierten 500 Soldaten aus Mitgliedsländern der sogenannten Koalition der Willigen, die das von Russland angegriffene Land unterstützen, darunter auch Truppen aus Deutschland. 25 ukrainische Soldaten marschierten ebenfalls über die Prachtstraße. Und die Kunstflugstaffel wurde von zwei Mirage-Kampfjets mit französisch-ukrainischer Besatzung begleitet. Jets dieses Typs hatte Paris der Ukraine zur Verfügung gestellt. Auf der Ehrentribüne wohnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Parade bei, im Schulterschluss mit rund 30 weiteren Staats- und Regierungschefs der Koalition der Willigen sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

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14. Juli
Handelsblatt

Französischer Nationalfeiertag: Größte Militärparade unter Macron - Ukraine im Fokus

Französischer Nationalfeiertag: Größte Militärparade unter Macron - Ukraine im Fokus Paris. Lange Kolonnen von Soldaten, gepanzerte Fahrzeuge und Militärflugzeuge, an deren Spitze die Kunstflugstaffel „Patrouille de France“ Kondensstreifen in den französischen Nationalfarben blau, weiß und rot in den Himmel zieht: Mit seiner letzten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag zum Ende seiner zweiten Amtszeit hat Präsident Emmanuel Macron „die strategische Aufrüstung Frankreichs“ und „das strategische Erwachen Europas“ betonen wollen. Insbesondere aber setzte die Militärparade ein mächtiges Zeichen der Unterstützung der Ukraine. An der Spitze der Parade auf den Pariser Champs-Élysées marschierten 500 Soldaten aus Mitgliedsländern der sogenannten Koalition der Willigen, die das von Russland angegriffene Land unterstützen, darunter auch Truppen aus Deutschland. 25 ukrainischen Soldaten marschierten ebenfalls über die Prachtstraße. Und die Kunstflugstaffel wurde von zwei Mirage-Kampfjets mit französisch-ukrainischer Besatzung begleitet. Jets dieses Typs hatte Paris der Ukraine zur Verfügung gestellt. Auf der Ehrentribüne wohnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Parade bei, im Schulterschluss mit rund 30 weiteren Staats- und Regierungschefs der Koalition der Willigen sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz gehörte zu den Ehrengästen, zuletzt war 2019 die damalige Kanzlerin Angela Merkel bei der Parade in Paris dabei. Frankreich erinnert am Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird. „Es ist eine große Ehre für uns, hier zu sein“, reagierte Selenskyj nach der Parade. „Emmanuels Einladung an unsere Verteidiger ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung der Stärke der Ukraine, unseres Volkes und unserer Streitkräfte“, meinte Selenskyj. „Wir danken unseren Soldaten. Wir danken Frankreich und all unseren Partnern, die der Ukraine zur Seite stehen.“ Koalition der Willigen stärkt Ukraine den Rücken Die Unterstützung für die Ukraine beschränkte sich in Paris allerdings nicht auf das militärische Schaulaufen bei der Parade: Am Vorabend hatte die von Frankreich und Großbritannien angeführte Koalition der Willigen bei einem Treffen in der französischen Hauptstadt ihren Willen zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine bekräftigt. Neben der Zusage weiterer Waffenlieferungen und einer Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr kündigte Macron überraschend erste gemeinsame Manöver der multinationalen Schutztruppe an, mit der die Koalition einen möglichen Waffenstillstand und Friedensschluss in der Ukraine absichern will. Wie der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris sagte, sollen diese Militärmanöver in diesem Herbst in Polen stattfinden. Beteiligt seien Truppen aus Frankreich, Großbritannien und Polen. Die Übungen sollten die Koalition auf „konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für die Region vorbereiten“, sagte Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge. Der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz sagte, sein Land sei auch zu einer ständigen Stationierung von Truppen aus Frankreich und Großbritannien bereit. „Wenn wir mehr Verantwortung für die Nato-Ostgrenze tragen, dann kommen die, die weit davon entfernt leben, nach Polen“, sagte er PAP zufolge in Warschau. Deutschland bei Ukraine-Schutztruppe zurückhaltend Bundeskanzler Merz hatte den deutschen Beitrag für eine multinationale Truppe für die Ukraine bisher offen gelassen. Auf die angekündigten Manöver ging er in einem Statement am Montagabend in Paris nicht ein. Er sprach lediglich davon, dass die Koalition der Willigen bereit sei, bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand eine „wichtige Rolle“ zu spielen in enger Zusammenarbeit mit den USA. Verwandte Themen Macrons letzte Militärparade in seiner Amtszeit war mit fast 6.800 beteiligten Soldatinnen und Soldaten nach Angaben des Élysée-Palasts so groß wie nie zuvor. Auch die Zahl der beteiligten Fahrzeuge war deutlich größer als sonst. Abbilden sollte die Parade im XXL-Format auch Frankreichs gesteigerte Verteidigungsausgaben, die sich seit 2017, als Macron erstmals als Präsident antrat, verdoppelt haben. Parade mit europäischem Akzent Auch Macrons starkem Bekenntnis zu Europa trug die Parade Rechnung - dass am Nationalfeiertag derart viele Truppen aus anderen europäischen Ländern über die Champs-Élysées marschieren, ist nicht jedes Jahr der Fall. Deutschland war mit vier Flugzeugen sowie 21 Soldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt an der Parade beteiligt. Das Bataillon untersteht der Deutsch-Französischen Brigade. Von den Kommentatoren des französischen Fernsehens, das die Parade jeweils in ganzer Länge direkt überträgt, wurden die deutschen Soldaten beim Durchmarsch vor der Ehrentribüne mit derselben Wertschätzung angekündigt, wie alle anderen ausländischen Truppen. Dabei waren deutsche Soldaten am 14. Juli 1994 zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wieder an einer Militärparade auf französischem Boden beteiligt. Frankreichs damaliger Präsident François Mitterrand wollte damit ein Zeichen für die deutsch-französische Aussöhnung setzen.

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14. Juli
FAZ (Politik)

Feier zum 14. Juli: Eine Parade der europäischen Entschlossenheit

Feier zum 14. Juli : Eine Parade der europäischen Entschlossenheit Die Ukraine und ihre Verbündeten sind Ehrengäste in Paris. Auf das Defilee sollen Manöver der Koalition der Willigen folgen. Mit einer Militärparade der Superlative ist in Paris das „strategische Erwachen Europas“ zelebriert worden. So lautete das Motto des französischen Nationalfeiertags, zu dem 25 Staats- und Regierungschefs aus Europa und der Ukraine bei hochsommerlichen Temperaturen an die Seine gekommen waren. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm mit seiner Ehefrau Charlotte am Dienstag auf der Ehrentribüne am Place de la Concorde Platz, nachdem er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj besonders herzlich begrüßt hatte. Deutschland zählt zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine. Gastgeber Emmanuel Macron wandelte das traditionelle Militärdefilee zum Gedenken an die Französische Revolution in eine Demonstration europäischer Entschlossenheit um. „Patriotismus ja, Nationalismus nimmer“, bekundete der Franzose zuvor in seiner Rede an die Streitkräfte. Europa entwickele sich zu einer militärischen Macht, die es wage, sich zu verteidigen und gemeinsam zu handeln. „Ein Europa, das nicht von den Nationalismen geprägt sein wird, die es lange Zeit zermürbt haben, sondern das uns alle stärker macht, indem es den Patriotismus seiner Mitglieder vereint und geschlossen handelt“, sagte Macron. Mit 6800 Soldaten zu Fuß und 30 Prozent mehr Flugzeugen und Fahrzeugen als üblicherweise wurde die Parade zu einer Demonstration der Stärke mit Blick auf Russland. Die deutsche Luftwaffe beteiligte sich mit vier Flugzeugen, darunter einem Eurofighter und einem Transportflugzeug vom Typ A400M. Auch 21 Bundeswehrsoldaten beim Defilee dabei 500 Soldaten aus den Unterstützerstaaten der Ukraine sowie eine Abordnung aus der Ukraine defilierten zu Marschmusik auf den Champs-Élysées mit – darunter auch 21 Bundeswehrsoldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt, welches der Deutsch-Französischen Brigade untersteht. Inzwischen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass deutsche Soldaten auf der Pariser Prachtstraße marschieren. 1994 war der ehemalige französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing so ergriffen, dass ihm Tränen kamen, weil die Bilder der marschierenden Soldaten in deutscher Uniform Kindheitserinnerungen an das besetzte Paris wach werden ließen. Mit der gemeinsam mit Großbritannien initiierten „Koalition der Willigen“ hat Frankreich aber nicht nur Paraden im Sinn. Schon in den nächsten Monaten sind gemeinsame Manöver in Polen und anderen Nachbarländern der Ukraine geplant, wie Macron nach einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Koalition am Montagabend in Paris überraschend ankündigte. Die Übungen sollten zeigen, „dass wir bereit, entschlossen und glaubwürdig sind – zu Land, in der Luft und zur See“, sagte Macron. Unklar bleibt, welche Länder Soldaten für die multinationale Truppe der Koalition der Willigen entsenden. Merz sagte nichts zu einer Beteiligung der Bundeswehr an den Übungen. Macron hat darauf bestanden, dass das militärische Hauptquartier in Suresnes bei Paris bleibt und nicht wie zunächst geplant nach London übersiedelt. Bündnis zur Raketenabwehr gegründet Bundeskanzler Merz forderte nach dem Treffen der Koalition am Montag den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, an den Verhandlungstisch zu kommen. Die Ukraine sei bereit, den Krieg zu beenden. „Auch wir sind offen für Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, mit der Unterstützung Europas und der Vereinigten Staaten“, sagte Merz. Es liege jetzt einzig und allein an Putin, „diese Chance zu ergreifen“. Die Koalition der Willigen diene der Freiheit des europäischen Kontinents. „Wir tun das nicht, um den Krieg fortzusetzen, sondern wir tun das, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden“, sagte Merz. Die wichtigsten europäischen Militärmächte und die Ukraine schlossen in Paris ein Bündnis zur Raketenabwehr. Ziel sei es, „die Verteidigungsindustrien, die Forschung und die operative Erfahrung zu bündeln“, hieß es in einer Erklärung, die von Deutschland, Frankreich, Italien, Dänemark, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden, Großbritannien und der Ukraine unterzeichnet wurde. Polen schloss sich dem Bündnis zunächst nicht an. Der Schutz Europas erfordere eine umfassende Architektur zur Raketenabwehr, um künftige Angriffe abzuschrecken und abzuwehren, hieß es. Das neue Bündnis solle bestehende Systeme der beteiligten Länder ergänzen. Aus deutscher Sicht wird die Kooperation bei der Raketenabwehr dazu beitragen, die europäischen Verteidigungsindustrien enger zusammenzuführen. „Das wird der Ukraine helfen, Russlands Aggressionen auf Dauer standzuhalten“, sagte Merz in Paris. Frankreich hat seine Hilfen für die Ukraine ausgebaut und erlaubt dem Land künftig, französische Marschflugkörper, Präzisionsbomben und Flugabwehrraketen auf ukrainischem Staatsgebiet zu produzieren. Frankreich war bislang zurückhaltend mit der Vergabe von Lizenzen. Die Regierung in Kiew hat im Gegenzug 16 französische Rafale-Kampfjets bestellt, die bis spätestens 2029 einsatzbereit sein sollen, teilten Macron und Selenskyj nach einem bilateralen Gespräch mit. Die ukrainische Luftwaffe arbeitet bereits mit Mirage-Kampfflugzeugen, die Schenkungen aus Frankreich sind. Kiew orderte auch französisch-italienische Luftabwehrsysteme der neuesten Generation. Für Bundeskanzler Merz verband sich mit dem Paris-Besuch die Möglichkeit, letzte Abstimmungen für den am Freitag auf Schloss Augustusburg in Brühl bei Köln geplanten deutsch-französischen Ministerrat zu treffen. Nach dem Aus für das Kampfflugzeug im Rahmen des Kampfflugzeugsystems FCAS soll von Brühl ein Zeichen ausgehen, dass die militärische Kooperation in anderen Bereichen weitergeht. Dem Vernehmen nach sind Ankündigungen zu Frühwarnsystemen sowie zu Präzisionsschlägen in der Tiefe („deep strikes“) geplant.

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14. Juli
Handelsblatt

Nationalfeiertag: Ukraine im Fokus von Macrons letzter Parade in Paris

Nationalfeiertag: Ukraine im Fokus von Macrons letzter Parade in Paris Paris. Mit seiner letzten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag zum Ende seiner zweiten Amtszeit hat Präsident Emmanuel Macron ein mächtiges Zeichen der Unterstützung der Ukraine gesetzt. An der Spitze der Parade auf den Pariser Champs-Élysées marschierten 500 Soldaten aus Mitgliedsländern der sogenannten Koalition der Willigen, die das von Russland angegriffene Land unterstützen, darunter auch deutsche Soldaten. Die Kunstflugstaffel „Patrouille de France“ wurde von zwei Mirage-Kampfjets mit französisch-ukrainischer Besatzung begleitet. Auf der Ehrentribüne wohnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Parade bei, zusammen mit rund 30 weiteren Staats- und Regierungschefs der Koalition der Willigen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz gehörte zu den Ehrengästen, zuletzt war 2019 die damalige Kanzlerin Angela Merkel bei der Parade in Paris dabei. Koalition der Willigen stärkt Ukraine den Rücken Am Vorabend hatte die von Frankreich und Großbritannien angeführte Koalition der Willigen bei einem Treffen in Paris ihren Willen zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine bekräftigt. Neben der Zusage weiterer Waffenlieferungen und einer Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr kündigte Macron erste gemeinsame Manöver der Koalition an. Wie der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris sagte, sollen diese Militärmanöver in diesem Herbst in Polen stattfinden. Beteiligt seien Truppen aus Frankreich, Großbritannien und Polen. Frankreich erinnert am Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird.

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