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Dienstag, 4. August 2026
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Massenberg/Schauer gewinnen Gold, Pfeif holt Silber

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3. August
ZDF heute

Massenberg/Schauer gewinnen Gold, Pfeif holt Silber

EM im Wasserspringen:Massenberg/Schauer gewinnen Gold, Pfeif holt Silber Die Wasserspringer Lou Massenberg und Jonathan Schauer haben bei der Schwimm-EM in Paris für die zweite deutsche Goldmedaille gesorgt. Pauline Pfeif holte Silber vom Turm. Lou Massenberg und Jonathan Schauer haben Deutschlands Wasserspringern die zweite Goldmedaille beschert. Das Duo aus Halle sicherte sich im Synchronwettbewerb vom 3-Meter-Brett am Montag mit 423,84 Punkten den Titel. Am Samstag hatte sich Moritz Wesemann vom 1-Meter-Brett bereits zum Europameister gekrönt. Am späten Abend holte dann Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif Silber im Turmspringen. Die 24-Jährige sicherte sich zwei Tage nach Silber im Synchronwettbewerb mit 305,30 Punkten auch im Einzel den zweiten Platz. Ihre Berliner Teamkollegin Elena Wassen kam auf Rang zehn (275,85 Punkte). Massenberg hatte schon vor dem eigentlichen Wettkampf eine Ahnung, dass es heute gut weden könnte: "Im Einspringen habe ich schon gemerkt, dass es heute anders ist, das Gefühl für die Sprünge kam etwas mehr zurück. Dann hat es im Wettkampf jedes Mal unten gepasst." Dass es für Gold gereicht hat, ist unbeschreiblich. Jonathan Schauer Auch im Jahr zuvor war der Titel dank Wesemann und Timo Barthel nach Deutschland gegangen. Nun taten es ihnen Massenberg und Schauer gleich und ließen dabei die unter neutraler Flagge startenden Russen Jewgeni Kusnezow und Nikita Schleicher (408,99 Punkte) und Stefano Belotti und Matteo Santoro aus Italien (386,07) hinter sich. Massenberg feiert schon seine elfte EM-Medaille Während es für den 21 Jahre alten Schauer das erste EM-Edelmetall war, schraubte Massenberg seine Bilanz auf insgesamt elf EM-Medaillen hoch. In den vergangenen Jahren sicherte sich der 25-Jährige unter anderem den europäischen Titel im Team (2019) und im Mixed-Synchronwettbewerb an der Seite von Tina Punzel (2018, 2022), die ihre Karriere mittlerweile beendet hat. Pauline Pfeif holt EM-Silber hinter der Britin Maisie Bond (327,05 Punkte). Quelle: imagoPfeif hatte 2025 sowohl bei der EM im türkischen Belek als auch bei der WM in Singapur schon Silber gewonnen. In Paris gelang ihr nun erneut der Sprung auf das Podium. Gold ging an die Britin Maisie Bond (327,05 Punkte), Bronze holte die Niederländerin Else Guurtje Praasterink (305,15). Fünfte Medaille für die deutschen Wasserspringer Damit stehen für die deutschen Wasserspringer bei der EM nach dem vierten Wettkampftag insgesamt fünf Medaillen zu Buche. Am Samstag hatte Pfeif gemeinsam mit Wassen für das erste deutsche Edelmetall gesorgt. Neben dem Duo Massenberg/Schauer hatte sich auch Moritz Wesemann zum Europameister gekrönt (1-m-Brett). Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez waren zu Bronze im Mixed-Wettbewerb vom 3-m-Brett gesprungen. Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.

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2. August
taz (Öko & Co)

Schwimm- und Sprung-EM in Paris: Später Sprung zum Titel

Schwimm- und Sprung-EM in Paris: Später Sprung zum Titel Ein brillanter letzter Sprung beschert Moritz Wesemann den EM-Titel vom 1-Meter-Brett. Dabei hatte er zuvor mit arger Müdigkeit zu kämpfen. In Paris war es bereits kurz nach elf am Abend, als Moritz Wesemann und die beiden Briten Jack Laugher und Jordan Houlden dann doch mal zur Siegerehrung gebeten wurden. Weil sich die Wassersprunggemeinde bei der EM in der französischen Metropole das Becken mit den Synchronschwimmerinnen und -schwimmern teilt, ist der Zeitplan im Centre Aquatique Olympique gut gefüllt. Und die kontinentale Sprungelite muss ihre Kunststücke nun eben ungewohnt spät in den Pool zaubern. So stand der gebürtige Aachener Wesemann trotz einer schmerzhaften Schulterverletzung am Samstag zu vorgerückter Stunde also als neuer alter Europameister vom 1-Meter-Brett ganz oben auf dem Podest – und sang bei der deutschen Nationalhymne feste mit. Vielleicht auch, um prophylaktisch mögliche Schlafattacken zu vertreiben. Denn solche hatten ihm während des hochklassigen Wettbewerbs zu schaffen gemacht. „Ich habe nach der vierten Runde einen Müdigkeitsanfall gekriegt – also gemerkt: Jetzt wird es noch mal haarig“, berichtete Wesemann. Herausfordernde Umstände für die finalen zwei Sprünge, die er dann allerdings exzellent meisterte. Speziell den letzten: Eineinhalbfacher Auerbachsalto mit dreieinhalb Schrauben. Schwierigkeitsgrad 3,6 – der höchste in der gesamten Konkurrenz. Die Jury war angemessen begeistert vom Mut, von der Sprungkraft und der Eleganz des 24-Jährigen, ihre Wertung katapultierte Wesemann von Platz zwei auf den europäischen Thron. Mit sogar stattlichem Vorsprung auf Jack Laugher aus Harrogate im Norden Englands, der vor dem letzten Sprung geführt hatte. Synchron zu Silber Der Reinfall vom Vortag war damit abgehakt. Zum Start in die Titelkämpfe musste sich das DSV-Quartett da mit einem enttäuschenden siebten Platz im Mixed-Team-Wettbewerb abfinden – im wackligen Boot saß neben Wesemann unter anderen Pauline Pfeif. Bereits zwei Stunden vor ihrem Teamkollegen wetzte die Wasserspringerin vom Berliner TSC die Scharte vom Freitag aus, holte Silber in der Synchron-Konkurrenz vom Turm. Seite an Seite mit ihrer Vereinskollegin Elena Wassen – jener Frau, die Moritz Wesemann einst in Aachen überhaupt erst zum Wasserspringen brachte. Das Rheinland haben beide längst verlassen. Wassen zog schon vor 13 Jahren nach Berlin in ein Sportinternat, Wesemann trainiert seit Ende 2025 bei Chef-Bundestrainer Christoph Bohm in der deutschen Hauptstadt. Zurückgekehrt ist der Wassersportler vom SV Halle aus den USA, wohin er nach den Olympischen Spielen 2024 aufgebrochen war. Wesemann suchte damals eine neue Herausforderung, wollte mal raus aus Deutschland. Anderthalb Jahre studierte er in Los Angeles, in diesem Jahr schloss er seinen Masterstudiengang in Computer-Wissenschaften ab. Die Affinität zu Zahlen und Technik lässt der nun dreimalige Europameister dabei auch in sein Leben als Leistungssportler konsequent einfließen. In Paris zum Beispiel kontrollierte er regelmäßig seine Herzfrequenz: Beim missratenen Team-Event war sie mit knapp 170 noch etwas zu hoch, im Vorkampf vom 1-Meter-Brett am Samstagmittag hatte Wesemann den Puls dann schon besser unter Kontrolle. „Im Finale waren es wahrscheinlich nur 140 oder 150“, mutmaßte er nach seinem Gold-Coup schließlich. „Und ich glaube, so ein bisschen gewusst zu haben, wie man das dann reguliert.“ Das habe geholfen, so habe er den Wettkampf genießen und Spaß daran haben können. So erzählte der Mann, den neben Atemübungen auch der gezielte Austausch mit Chat GPT in der Schwimmhalle in Saint-Denis in die richtige Spur schob. Gut organisiert sein muss der erste Goldspringer des DSV bei dieser EM ohnehin: Weil seine Freundin in Montreal lebt, hat er als Pendelflieger die USA mittlerweile gegen Kanada eingetauscht. Bei der EM in Paris steht für ihn am Mittwoch noch die Konkurrenz vom 3-Meter-Brett auf der Agenda. Samstagnacht drängte im Centre Aquatique Olympique zunächst aber das frisch Erlebte voll ins Bewusstsein. „Ich habe jetzt“, erwähnte Moritz Wesemann nach der Siegerehrung jedenfalls, „noch so viel Adrenalin in mir, dass ich wahrscheinlich erst mal nicht pennen kann.“ Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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1. August
ZDF heute

Wesemann im letzten Sprung zu Gold, Silber für Pfeif/Wassen

Schwimm-EM - Wasserspringen:Wesemann im letzten Sprung zu Gold, Silber für Pfeif/Wassen | Bei der Schwimm-EM in Paris hat der nervenstarke Wasserspringer Moritz Wesemann die Goldmedaille vom Einmeter-Brett gewonnen. Vom Turm holten Pauline Pfeif und Elena Wassen Silber. Wasserspringer Moritz Wesemann hat bei der Schwimm-EM seinen Titel vom 1-m-Brett erfolgreich verteidigt und für die erste deutsche Goldmedaille in Paris gesorgt. Der 24-Jährige aus Halle krönte sich am Samstagabend mit 431,45 Punkten erneut zum Europameister. Mit seinem letzten Sprung setzte er sich an die Spitze des Klassements. Erste Medaille durch Turm-Duo Pfeif/Wassen Kurz zuvor hatten die Turmspringerinnen Pauline Pfeif und Elena Wassen dem DSV-Team mit Silber das erste Edelmetall bei den diesjährigen Titelkämpfen beschert. Nur Maisie Bond und Lois Toulson aus Großbritannien (300,06 Punkte) waren im Centre Aquatique Olympique besser als die beiden Deutschen (298,20). Bronze ging an Xenia Bailo und Sofijia Wystawkina aus der Ukraine (286,20). Pauline Pfeif und Elena Wassen holten mit Silber vom Turm die erste deutsche Medaille in Paris. Quelle: AFP"Ein ganz kleines bisschen" ärgere sie sich über die knapp zwei Punkte, die am Ende zum Titel fehlten, erklärte Vizeeuropameisterin Pfeif, aber "es ist einfach so herrlich - Silber. Wir freuen uns so sehr und sind einfach nur glücklich." Wesemann triumphiert vor zwei Briten Wesemann hatte sich im vergangenen Jahr bei der Einzel-EM der Wasserspringer im türkischen Belek den Titel gesichert. In Paris wiederholte er seinen Triumph und ließ die Briten Jack Laugher (418,25 Punkte) und Jordan Houlden (410,30) hinter sich. Vor der Schwimm-EM überraschte Wasserspringen-Bundestrainer Christoph Bohm mit der Ansage, in jedem Wettbewerb eine Medaille holen zu wollen. Im ZDF-Mittagsmagazin begründet er seinen Optimismus. 31.07.2026 | 1:47 minDer Start in die europäischen Titelkämpfe war für Wesemann nicht nach Plan verlaufen. Aufgrund einiger Patzer hatten sich Wesemann, Pfeif, Lena Hentschel und Jaden Eikermann am Freitag im Mixed-Team-Wettbewerb mit Platz sieben zufriedengeben müssen. Eine weitere Medaillenchance hat Wesemann noch am Mittwoch im Einzel vom 3-m-Brett. Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel. Quelle: SID Das ZDF berichtete über das Thema im gemeinsamen Mittagsmagazin von ARD und ZDF am 31. Juli 2026 ab 12:00 Uhr. Thema Sport-Nachrichten Lawinenunglück in Pakistan :Bergsteiger Purja tot gefunden - ganze Gruppe überlebt nicht mit Video0:19 Auftakt der Tour de France Femmes :Sprinterin Wiebes bleibt am Anstieg dran und siegt mit Video2:21 Nach Scheitern des Infantino-Plans :UEFA fordert personelle Konsequenzen in der FIFA mit Video1:15 Erster Finaltag der Ruder-EM :Gold für Männer-Doppelvierer, Bestzeit für Zeidler mit Video0:43 Tour de France der Frauen :Franziska Koch auf den Spuren ihrer Mutter Petra Video0:49 Transfer-News in Bildern :Julian Brand hat einen neuen Verein Pressestimmen zu Infantinos Rückzieher :"Demütigend", "peinlich", "Vernunft hat gesiegt" mit Video1:08 Nach heftiger Kritik :FIFA gibt Investorenpläne auf mit Video1:08 Auch Asien und CONCACAF dagegen :Immer mehr Widerstand gegen Investoren-Plan Video1:29 Fußball-WM mit 64 Teilnehmern? :Berichte: FIFA arbeitet schon an WM-Aufstockung mit Video1:29 Schwimm-EM :Deutsche Wasserspringer enttäuschen zum Auftakt mit Video0:31 Erst Tegernsee, dann Asien :So kompliziert ist die Saisonvorbereitung des FC Bayern mit Video1:40 Bewerbung für Grand Départ übergeben :Start der Tour de France 2029 in Deutschland? Video0:49 Wegen FIFA-Investoren-Plan :Enger Infantino-Vertrauter zurückgetreten mit Video1:29 Sommerspiele 1976 in Montreal :Vor 50 Jahren: DDR wird Fußball-Olympiasieger Video2:05

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