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Montag, 27. Juli 2026
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Für 3 Millionen Euro: Was will die AfD mit einer eigenen Halle?

Medienspektrum

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27. Juli
FAZ (Politik)

Für 3 Millionen Euro: Was will die AfD mit einer eigenen Halle?

Für 3 Millionen Euro : Was will die AfD mit einer eigenen Halle? Die nordrhein-westfälische AfD lässt sich durch internen Streit und Parteiverfahren nicht von ehrgeizigen Plänen abhalten. Die sind allerdings ziemlich ungereimt. Die von der NRW-AfD müssen ja ganz schön Geld übrig haben. Jetzt wollen sie sich für drei Millionen Euro eine eigene Veranstaltungshalle zulegen. Das ist für den Landesverband einer Partei ein nicht nur ungewöhnliches, sondern auch finanziell ehrgeiziges Vorhaben. In Nordrhein-Westfalen stehen Landtagswahlen nächstes Jahr bevor, da braucht man normalerweise eher Liquidität als Investitionsziele. Der Verweis auf ein erhofftes Darlehen durch die Bundespartei macht die Sache nicht klarer. Gerade erst haben sie sich miteinander tief zerstritten. Der Bundesvorstand will den lieben Parteifreunden in Düsseldorf Finanzprüfer auf den Hals schicken und eröffnet ein Ordnungsverfahren gegen Landeschef Vincentz. Geht es nur um eine passende Location? Die andere Frage ist, was die AfD mit der Halle überhaupt anstellen will. Erklärter Zweck ist es, dort Parteitage und dergleichen abzuhalten, weil man regelmäßig Schwierigkeiten habe, eine passende Location zu mieten. Das mag so sein. Private Anbieter dürfen Nein sagen, und auch öffentliche suchen oft Ausflüchte, ehe sie von Gerichten dazu gezwungen werden, die AfD doch hineinzulassen. Man musste also, welche Zumutung, zuletzt in Räume gehen, in denen auch schon mal Migrantenfamilien Hochzeit feiern. Nur, was will die NRW-AfD mit ihrer Halle an den Tagen machen, an denen sie nicht Parteitag hält? An Hochzeitsgesellschaften vermieten?

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27. Juli
FAZ (Politik)

Für drei Millionen Euro: AfD in NRW will sich eigene Halle zulegen

Für drei Millionen Euro : AfD in NRW will sich eigene Halle zulegen Nicht nur von Spendern erbittet der größte Landesverband der AfD Geld für eine eigene Immobilie. Auch die Bundespartei soll helfen. Der nordrhein-westfälische AfD-Landesverband will für rund drei Millionen Euro eine Halle kaufen, um darin künftig seine Parteiveranstaltungen abhalten zu können. Das kündigten der AfD-Landesvorsitzende Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex in einem gemeinsamen Schreiben an alle Parteimitglieder und Förderer der Partei an. Zugleich baten sie darin um Spenden. Für das Vorhaben ist allerdings auch ein Kredit der Bundes-AfD nötig – mit der Vincentz und Blex gerade heftig über Kreuz liegen. Ein Sprecher der nordrhein-westfälischen AfD bestätigte der F.A.Z., dass der Landesverband ein konkretes Objekt im Blick habe. In welcher Stadt es sich befindet, wollte er nicht mitteilen. In dem Schreiben von Vincentz und Blex heißt es, da die öffentlichen Anfeindungen durch die anderen Parteien „und deren“ Nichtregierungsorganisationen zunähmen, werde es immer schwerer, geeignete Räumlichkeiten für Veranstaltungen zu finden, zu denen die AfD nach dem Parteiengesetz verpflichtet sei. „Nach über einem Jahr geleisteter Vorarbeiten besteht nun die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl von Problemen durch den Erwerb einer Veranstaltungshalle zu lösen“, schreiben Vincentz und Blex. Ziel sei es, 30 Prozent der Investitionssumme, also rund eine Million Euro, bis zum 31. Dezember 2026 „mit Ihrer Unterstützung“ aufzubringen. „Investieren Sie jetzt in die Zukunft und Unabhängigkeit unseres großartigen Landesverbandes!“ Bisher nutzt die AfD regelmäßig eine Hochzeitshalle für Parteitage Zuletzt hielt der größte Landesverband der AfD seine Veranstaltungen stets in einem in die Jahre gekommenen Eventzentrum in Marl ab, wo sonst unter anderem Großhochzeiten stattfinden. Auch die Aufstellungsversammlung für die AfD-Liste zur Landtagswahl 2027, die zeitweilig im Chaos zu versinken drohte, fand dort statt. In der nordrhein-westfälischen AfD stehen sich zwei Lager feindselig gegenüber: die Gruppe um den Landesvorsitzenden Martin Vincentz, die vergleichsweise gemäßigt auftritt, und die völkisch-nationale Gruppe um den Dortmunder AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich. Über die Aufstellung der Liste gerieten die beiden Lager Anfang Juni in Marl auf offener Bühne so heftig in Streit, dass der Bundesvorstand die NRW-AfD aufforderte, den Parteitag abzubrechen. Dazu kam es nicht, weil eine klare Mehrheit der Delegierten für die Fortsetzung votierte, woraufhin die Helferich-Leute den Saal verließen und nicht mehr versuchten, Einfluss auf die Aufstellung der Liste zu nehmen. Am Montag eröffnete der Bundesvorstand wegen der Vorgänge in Marl ein Parteiordnungsverfahren. Zuvor hatte er mögliche Maßnahmen gegen führende Mitglieder des NRW-Landesverbands und die Einsetzung einer Untersuchungskommission angekündigt. Unter die Lupe genommen werden sollen dabei auch die Finanzen des größten Landesverbands der AfD.

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27. Juli
Die Welt (Politik)

AfD will drei Millionen Euro teure Veranstaltungshalle in NRW kaufen

AfD will drei Millionen Euro teure Veranstaltungshalle in NRW kaufen Die AfD findet kaum Veranstaltungsorte. Nun will die Partei in Nordrhein-Westfalen eine Immobilie erwerben. Finanziert werden soll der Kauf zum Teil über Spenden. Die AfD will in Nordrhein-Westfalen für Parteiveranstaltungen eine eigene Halle kaufen. Man habe eine konkrete Möglichkeit, heißt es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an alle Mitglieder. Um welche Immobilie es konkret geht, sagte die AfD nicht. Die Halle koste drei Millionen Euro. Eine Million Euro wolle man über Spenden einwerben. Die Finanzierung der Immobilie solle außer über Spenden auch über Eigenkapital und ein Darlehen der Bundespartei laufen, sagte ein Sprecher des NRW-Landesverbands auf dpa-Anfrage. AfD findet kaum Veranstaltungsorte Hintergrund der ungewöhnlichen Immobilien-Aktion: Die AfD muss – wie jede Partei – regelmäßige Versammlungen abhalten, um etwa interne Wahlen abzuhalten oder Listen aufzustellen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltet sich laut dem Landesverband der Partei aber schwierig. Viele Hallenbetreiber wollten die AfD nicht. Ihre letzten Veranstaltungen hielt die Partei in einer Halle in Marl ab. Wie es aus Parteikreisen hieß, wäre die Investition in eine eigene Halle langfristig finanziell sinnvoll. Erst im September 2025 gab es ein Problem mit der Anmietung von Räumlichkeiten für die Partei. Die AfD wollte am 9. November einen Landesparteitag in der Stadthalle in Hechingen in Baden-Württemberg veranstalten. Der Gemeinderat beschloss daraufhin jedoch eine neue Nutzungsordnung für die Halle: Ab Oktober durften dort keine Parteiveranstaltungen auf Bundes- und Landesebene stattfinden. Die Partei zog vor Gericht. Am Ende einigten sich Stadt und Partei auf einen Vergleich.

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27. Juli
Neues Deutschland

Für Parteiveranstaltungen | AfD will Veranstaltungshalle in NRW kaufen

- Politik - Für Parteiveranstaltungen AfD will Veranstaltungshalle in NRW kaufen Die AfD plant in NRW den Kauf einer eigenen Halle für Parteiveranstaltungen, weil viele nicht an die AfD vermieten wollen. Düsseldorf. Die AfD will in Nordrhein-Westfalen für Parteiveranstaltungen eine eigene Halle kaufen. Man habe eine konkrete Möglichkeit, heißt es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an alle Mitglieder. Um welche Immobilie es konkret geht, sagte die AfD nicht. Die Halle koste drei Millionen Euro. Eine Million Euro wolle man über Spenden einwerben. Die Finanzierung der Immobilie solle außer über Spenden auch über Eigenkapital und ein Darlehen der Bundespartei laufen, sagte ein Sprecher des NRW-Landesverbands auf dpa-Anfrage. Hintergrund der ungewöhnlichen Immobilien-Aktion: Die AfD muss – wie jede Partei – regelmäßige Versammlungen abhalten, um etwa interne Wahlen abzuhalten oder Listen aufzustellen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltet sich laut dem Landesverband der Partei aber schwierig. Viele Hallenbetreiber wollten die AfD nicht. Ihre letzten Veranstaltungen hielt die Partei in einer Halle in Marl ab. dpa/nd Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen. Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → übersehene Themen in den Fokus rücken → marginalisierten Stimmen eine Plattform geben → Falschinformationen etwas entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.

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27. Juli
Die Zeit (Politik)

Nordrhein-Westfalen: AfD will Veranstaltungshalle in NRW kaufen

Der Landesverband der AfD in Nordrhein-Westfalen erwägt eigenen Angaben zufolge, eine eigene Halle für Parteiveranstaltungen zu kaufen. Dazu habe man eine konkrete Möglichkeit, hieß es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an die Mitglieder. Unklar ist, um welche Immobilie es sich handelt. Das betreffende Objekt koste drei Millionen Euro. Auch die Finanzierung sei bereits geklärt. So soll das Geld vor allem aus Eigenkapital und einem Darlehen der Bundespartei kommen, sagte ein AfD-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Eine Million Euro wolle man zudem über Spenden einholen. Man halte die Investition für langfristig sinnvoll, hieß es aus Parteikreisen. Ein solcher Kauf wäre ungewöhnlich. Parteien mieten für ihre Veranstaltungen, etwa Parteitage, in der Regel entsprechende Orte an. Die AfD hat dabei jedoch das Problem, dass viele Betreiber die rechte Partei nicht in ihren Hallen haben wollen, weil sie etwa wirtschaftliche Nachteile befürchten. Die Suche nach passenden Räumlichkeiten gestalte sich entsprechend schwierig, hieß es vom AfD-Landesverband. Zuletzt hielt die NRW-AfD eine Veranstaltung in einer Halle in Marl ab. In der Vergangenheit hatte die AfD nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in anderen Bundesländern Probleme mit der Anmietung von Veranstaltungshallen. So kündigte die Stadt Hechingen in Baden-Württemberg etwa im September 2025 den Mietvertrag für eine Halle mit der örtlichen Landespartei. Grund war damals ein Beschluss des Gemeinderats, nach dem in der betreffenden Halle keine landespolitischen Veranstaltungen mehr abgehalten werden sollen. Die AfD hatte damals angekündigt, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.

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