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Samstag, 15. August 2026
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USA - Angeklagter Luigi Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Krankenversicherungschef

Medienspektrum

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14. August
Tagesschau

Mord an US-Versicherungschef: Angeklagter Luigi M. gesteht Schüsse

Mord in Manhattan Angeklagter gesteht Schüsse auf US-Versicherungschef Luigi M. wird vorgeworfen, den Chef eines US-Krankenversicherers auf offener Straße erschossen zu haben. Nun hat er die tödlichen Schüsse gestanden. Er ist seit seiner Verhaftung auch zu einer Symbolfigur geworden. Nach den tödlichen Schüssen auf einen US-Versicherungschef in New York im Dezember 2024 hat der mutmaßliche Schütze die Tat eingeräumt. Bei einer kurzfristig angesetzten Anhörung vor einem Bundesgericht in Manhattan erklärte Luigi M.: "Am Morgen des 4. Dezember 2024 habe ich auf Herrn Thompson in Manhattan geschossen, und er starb." Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, in Manhattan den Chef des Krankenversicherungskonzerns UnitedHealthcare, Brian Thompson, auf offener Straße erschossen zu haben. Er soll auf den 50-Jährigen mehrere Schüsse mit einer Pistole haben abgegeben und danach auf einem Fahrrad geflohen sein. Die Verkündung des Strafmaßes ist für den 18. Dezember vorgesehen. Die Staatsanwaltschaft will eine lebenslange Haftstrafe fordern. Hass in Onlinenetzwerken Der Angeklagte sagte vor Gericht, er habe Thompson verfolgt, nachdem er jahrelang starke Schmerzen wegen eines Rückenleidens gehabt und Schwierigkeiten mit dem Krankenversicherungssystem erlebt habe. Nach Angaben der Polizei und von Thompsons Arbeitgeber UnitedHealthcare war er selbst allerdings nie Kunde des Unternehmens. Die Tat hatte nicht nur Entsetzen, sondern auch hasserfüllte Kommentare in Onlinenetzwerken über Krankenversicherer in den USA ausgelöst. Den Konzernen wurde vorgeworfen, sich auf Kosten der Patienten zu bereichern. Luigi M., Absolvent einer der als Ivy League bekannten acht US-Elite-Universitäten, ist seit seiner Verhaftung so zu einer Symbolfigur für die Frustrationen mit der Krankenversicherungsbranche geworden. Seine Unterstützer waren immer wieder auch bei seinen Gerichtsterminen dabei. Mit dem Schuldbekenntnis kommt eines von zwei Verfahren im Zusammenhang mit Thompsons Tod zum Abschluss. In den USA können Angeklagte für dasselbe Verbrechen sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatsebene vor Gericht gestellt werden. Die Anwälte von Luigi M. könnten nun aber unter Verweis auf das Verbot der Doppelbestrafung versuchen, einen Prozess auf Staatsebene in New York wegen Mordes stoppen zu lassen, der am 8. September beginnen soll.

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14. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

USA: Luigi Mangione gesteht Tötung von Versicherungschef

Luigi Mangione hat sich erstmals seit dem tödlichen Angriff auf den Chef des Krankenversicherers UnitedHealthcare, Brian Thompson, für schuldig erklärt. „Am Morgen des 4. Dezembers 2024 habe ich Herrn Thompson in Manhattan erschossen“, sagte der 28-Jährige am Freitag vor Gericht in New York. In dem Bundesverfahren wird ihm unter anderem Stalking mit Todesfolge vorgeworfen. Bisher hatte er auf nicht schuldig plädiert. Mangione war nach der Tat aus Manhattan geflohen und hatte eine intensive Fahndung ausgelöst. Thompson starb im Krankenhaus. Der Fall hatte weltweit Aufsehen erregt. In den USA löste er neben Empörung auch ungewöhnlich viele Sympathiebekundungen aus, viele Amerikaner kritisieren die hohen Kosten des Gesundheitssystems. Mangione verlas eine Erklärung, in der er von jahrelangen starken Schmerzen wegen eines Rückenbruchs sprach. Er habe sich durch die Hürden des Gesundheitssystems gekämpft. Dann habe er erfahren, dass UnitedHealth im Dezember 2024 seine jährliche Investorenkonferenz in New York abhalte, an der Führungskräfte des Unternehmens teilnehmen würden. Mangione gab an, er sei aus einem anderen Bundesstaat nach Manhattan gereist, um Thompson zu töten, bewaffnet mit einer Waffe aus dem 3D-Drucker. Die Urteilsverkündung ist laut Medienberichten für den 18. Dezember angesetzt. Das Verfahren hätte eigentlich erst im Januar 2027 starten sollen. Das Schuldbekenntnis im Vorverfahren hat dieses nun überflüssig gemacht. Es ist nicht das einzige Verfahren gegen Mangione - vor einem Gericht des Bundesstaates New York muss er sich unter anderem wegen Mordes verantworten. Der Prozessbeginn ist für Anfang September geplant. Mangiones Verteidigung beantragte jedoch, das Verfahren nach dem Schuldbekenntnis im Bundesverfahren einzustellen, wie Medien berichteten.

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14. August
Die Zeit (Politik)

Tötung von US-Versicherungsmanager: Luigi M. bekennt sich in Prozess zu tödlichen Schüssen schuldig

Luigi M. hat sich vor einem New Yorker Gericht schuldig bekannt. »Am Morgen des 4. Dezember 2024 habe ich auf Herrn Thompson in Manhattan geschossen, und er starb«, sagte er. Ihm wird die Tötung des US-Versicherungsmanagers Brian Thompson und Stalking vorgeworfen. Die Verkündung des Strafmaßes ist für den 18. Dezember vorgesehen. Auf die Frage von Bundesrichterin Margaret M. Garnett, ob ihm bewusst sei, dass er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen könnte, antwortete M. mit Ja. Thompsons Ehefrau Paulette war im Gerichtssaal anwesend. Mit dem Schuldbekenntnis kommt eines von zwei Verfahren im Zusammenhang mit Thompsons Tod zum Abschluss. Die Anwälte könnten nun unter Verweis auf das Verbot der Doppelbestrafung versuchen, einen Prozess auf Staatsebene in New York wegen Mordes stoppen zu lassen, der am 8. September beginnen soll. M. sagte vor Gericht, er habe Thompson verfolgt, nachdem er jahrelang starke Schmerzen wegen eines Rückenleidens gehabt und Schwierigkeiten mit dem Krankenversicherungssystem erlebt habe. Nach Angaben der Polizei und von Thompsons Arbeitgeber UnitedHealthcare war M.selbst allerdings nie Kunde des Unternehmens. Beschriftete Patronenhülsen Auf Patronenhülsen, die am Tatort gefunden wurden, standen die Worte »deny«, »defend« und »depose«, mutmaßlich in Anlehnung an eine Phrase, die Kritiker der Versicherungsindustrie nutzen. Übersetzt heißt das in etwa leugnen, verteidigen und absetzen. Nach Angaben der Behörden hatte M. zudem in privaten Aufzeichnungen scharfe Kritik an Krankenversicherern geäußert. M.wurde fünf Tage nach der Tat in einem Fastfoodrestaurant in Altoona im US-Bundesstaat Pennsylvania festgenommen. Keine Todesstrafe möglich M. droht lebenslange Haft. Anklagepunkte, durch die ihm die Todesstrafe hätte drohen können, hatte eine Bundesrichterin Anfang des Jahres verworfen. Der Angeklagte soll Thompson, den Chef des US-Krankenversicherers UnitedHealthcare, erschossen haben, als dieser am 4. Dezember 2024 zu einer Investorenkonferenz in Manhattan ging. Auf Überwachungsaufnahmen, die die Tat zeigen, ist eine vermummte Person zu sehen, die von hinten auf Thompson feuert.

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14. August
Handelsblatt

USA: Luigi Mangione bekennt sich schuldig zur Tötung des United-Healthcare-Chefs Thompson

USA: Luigi Mangione bekennt sich schuldig New York. Der wegen der Tötung des US-Versicherungsmanagers Brian Thompson angeklagte Luigi Mangione hat sich zu Stalking-Vorwürfen schuldig bekannt und die Tat vor Gericht eingeräumt. Bei einer kurzfristig angesetzten Anhörung vor einem Bundesgericht in Manhattan erklärte er am Freitag: „Am Morgen des 4. Dezember 2024 habe ich auf Herrn Thompson in Manhattan geschossen, und er starb.“ Die Verkündung des Strafmaßes ist für den 18. Dezember vorgesehen. Auf die Frage von Bundesrichterin Margaret M. Garnett, ob ihm bewusst sei, dass er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen könnte, antwortete Mangione mit Ja. Thompsons Ehefrau Paulette saß im Gerichtssaal, atmete mehrfach tief durch und wischte sich wiederholt Tränen aus den Augen. Mit dem Schuldbekenntnis kommt eines von zwei Verfahren im Zusammenhang mit Thompsons Tod zum Abschluss. Mangiones Anwälte könnten nun unter Verweis auf das Verbot der Doppelbestrafung versuchen, einen Prozess auf Staatsebene in New York wegen Mordes stoppen zu lassen, der am 8. September beginnen soll. Keine Todesstrafe für Mangione Mangione sagte vor Gericht, er habe Thompson verfolgt, nachdem er jahrelang starke Schmerzen wegen eines Rückenleidens gehabt und Schwierigkeiten mit dem Krankenversicherungssystem erlebt habe. Nach Angaben der Polizei und von Thompsons Arbeitgeber UnitedHealthcare war Mangione selbst allerdings nie Kunde des Unternehmens. Auf Patronenhülsen, die am Tatort gefunden wurden, standen die Worte „deny“, „defend“ und „depose“ (Etwa: verweigern/leugnen, verteidigen und absetzen/stürzen), mutmaßlich in Anlehnung an eine Phrase, die Kritiker der Versicherungsindustrie nutzen. Nach Angaben der Behörden hatte Mangione zudem in privaten Aufzeichnungen scharfe Kritik an Krankenversicherern geäußert. Mangione wurde fünf Tage nach der Tat in einem McDonald's in Altoona im US-Bundesstaat Pennsylvania festgenommen. Bereits vorab hatte eine in die Vorgänge eingeweihte Person der Nachrichtenagentur AP gesagt, dass Mangione ein Schuldbekenntnis plane, aber seine Meinung noch ändern könne. Mangione droht lebenslange Haft. Anklagepunkte, durch die ihm die Todesstrafe hätte drohen können, hatte eine Bundesrichterin Anfang des Jahres verworfen. Der Angeklagte soll Thompson, den Chef des US-Krankenversicherers UnitedHealthcare, erschossen haben, als dieser am 4. Dezember 2024 zu einer Investorenkonferenz in Manhattan ging. Auf Überwachungsaufnahmen, die die Tat zeigen, ist eine vermummte Person zu sehen, die von hinten auf Thompson feuert. Mangione, Absolvent einer der als Ivy League bekannten acht US-Elite-Universitäten, ist seit seiner Verhaftung zu einer Symbolfigur für die Frustrationen mit der Krankenversicherungsbranche geworden. Eingeschworene Anhänger Mangiones sind immer wieder bei seinen Gerichtsterminen dabei.

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14. August
Der Spiegel

USA: Luigi Mangione bekennt sich schuldig, Brian Thompson erschossen zu haben

Tödliche Schüsse auf United-Healthcare-Chef Luigi Mangione bekennt sich schuldig Seit mehr als anderthalb Jahren beschäftigt der Fall Luigi Mangione die Welt. Der heute 28-Jährige soll den Chef des milliardenschweren US-Krankenversicherers United Healthcare, Brian Thompson, auf offener Straße in New York erschossen haben. Nun hat Mangione sich vor Gericht in New York schuldig bekannt, Thompson getötet und vorher gestalkt zu haben. Da eine Bundesrichterin bereits im Januar die Anklage wegen Mordes und Waffenbesitzes gegen den mutmaßlichen Täter abgewiesen hatte, droht Mangione keine Todesstrafe. Schon im September vergangenen Jahres wurden zwei Anklagepunkte auf Bundesstaatsebene fallen gelassen. Der Anklagepunkt in Zusammenhang mit Terrorismus und auch der Anklagepunkt des vorsätzlichen Mordes würden nicht weiter verfolgt, teilte das Gericht in New York damals mit. Die Beweislage dafür sei »rechtlich nicht ausreichend«, begründete Richter Gregory Carro seine Entscheidung. An einem weiteren, weniger schwerwiegenden Anklagepunkt wegen Mordes werde aber festgehalten. Doch auf Bundesstaatsebene ist eine lebenslange Haftstrafe das höchste Strafmaß. US-Justizministerin Pam Bondi hatte die Todesstrafe für Luigi M. gefordert, dessen Verteidigung hatte die Einmischung als »unverfroren politisch« kritisiert. M. hatte zuvor in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Im Dezember 2024 soll Mangione den United-Healthcare-Chef Brian Thompson gezielt auf einer Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan getötet haben. Thompson war am 4. Dezember nahe dem Times Square aus nächster Nähe niedergeschossen worden und in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Großer Andrang vor dem Gericht in New York Foto: Olga Fedorova / EPADie von Überwachungskameras gefilmte Tat sowie die öffentliche Fahndung machten weltweit Schlagzeilen. Der mutmaßliche Schütze floh zunächst auf einem Fahrrad und verschwand dann. Fünf Tage später wurde er in einem Fast-Food-Lokal in der Stadt Altoona im US-Bundesstaat Pennsylvania erkannt und verhaftet. Nach der Tat hatte es in den USA ungewöhnlich viele Sympathiebekundungen für den mutmaßlichen Schützen gegeben. Millionen US-Amerikaner verzweifeln an dem teuren Gesundheitssystem ihres Landes.

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