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Freitag, 17. Juli 2026
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Investitionen in Immobilienfonds: Verzockt mit dem Geld der Beitragszahler

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17. Juli
taz (Öko & Co)

Investitionen in Immobilienfonds: Verzockt mit dem Geld der Beitragszahler

Investitionen in Immobilienfonds: Verzockt mit dem Geld der Beitragszahler Laut Recherchen investierten zahlreiche Krankenkassen mehr als 170 Millionen Euro an Beitragsgeldern in Finanzgeschäfte. Das Ergebnis: quasi ein Totalverlust. afp | Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge millionenschwere Verluste mit Investments in Immobilienfonds erlitten. Sie sollen insgesamt mindestens 170 Millionen Euro über Umwege in Immobilienfonds gesteckt haben, berichteten NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) am Freitag. Diese Fonds seien später in Schieflage geraten und verloren mutmaßlich den allergrößten Teil der Beitragsgelder, die nun bei Kassen und KVen fehlen. SPD und Linke forderten eine Aufklärung der Vorgänge. Den Recherchen von NDR, WDR und „SZ“ zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert. Hinzu kämen die KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass dabei ein Verlust ausgeschlossen erscheinen muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und „SZ“ aus. Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in riskante Immobiliendeals, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite auszahlten. Wurden Kassen und KVen „vorsätzlich getäuscht“? Die Kassen und KVen verklagen die beteiligten Finanzinstitute laut Bericht auf Schadensersatz in Höhe der Investments. Die den Medien vorliegenden Klageschriften lesen sich demnach nahezu identisch. Der Anwalt der Kläger argumentiert darin, die Kassen und KVen seien „vorsätzlich getäuscht“ worden, indem den Betroffenen in Telefonkonferenzen immer wieder ein risikoarmes Investment versprochen worden. Die beteiligte Bank wies nach Angaben der Medien den Vorwurf der Täuschung zurück, will sich aber zu Einzelfällen nicht äußern. Ates Gürpinar, Gesundheitsexperte der Linken Die SPD-Fraktion forderte eine „umfassende“ Aufklärung der Vorgänge. „Dabei muss auch geklärt werden, wie Investitionen dieser Größenordnung möglich waren und ob die bestehenden Aufsichts- und Kontrollmechanismen ausreichend funktioniert haben“, erklärte der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. „Beitragsgelder sind das Geld der Versicherten und Arbeitgeber. Wer damit umgeht, trägt eine besondere Verantwortung“, betonte Pantazis. Es sei „nicht hinnehmbar, wenn diese Mittel durch fragwürdige Finanzgeschäfte in erheblichem Umfang verloren gehen“. „Eine lückenlose Aufklärung und klare Konsequenzen für die Verursacher“ forderte auch der Linken-Gesundheitsexperte Ates Gürpinar. „Gesundheit ist keine Spielwiese für Finanzspekulationen und Beitragsgelder gehören erst recht nicht in Immobilienfonds, deren Renditemodell auf immer höheren Mieten beruht“, erklärte er. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

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17. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Krankenkassen sollen 170 Millionen Euro mit Immobilien-Fonds in den Sand gesetzt haben

Fehlinvestments Krankenkassen sollen 170 Millionen Euro mit Immobilienfonds in den Sand gesetzt haben Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge millionenschwere Verluste mit Investments in Immobilienfonds erlitten. Sie sollen insgesamt mindestens 170 Millionen Euro über Umwege in Immobilienfonds gesteckt haben, berichteten NDR, WDR und die »Süddeutsche Zeitung« (SZ) am Freitag. Diese Fonds seien später in Schieflage geraten und verloren mutmaßlich den allergrößten Teil der Beitragsgelder, die nun bei Kassen und KVen fehlen. SPD und Linke forderten eine Aufklärung der Vorgänge. Den Recherchen von NDR, WDR und »SZ« zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert. Hinzu kämen KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Verlust muss ausgeschlossen sein Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass dabei ein Verlust ausgeschlossen erscheinen muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und »SZ« aus. Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in Immobilien, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite versprochen hätten. Die Kassen und KVen verklagen die beteiligten Finanzinstitute laut Bericht auf Schadensersatz in Höhe der Investments. Die den Medien vorliegenden Klageschriften lesen sich demnach nahezu identisch. Der Anwalt der Kläger argumentiert darin, die Kassen und KVen seien »vorsätzlich getäuscht« worden, indem den Betroffenen in Telefonkonferenzen immer wieder ein risikoarmes Investment versprochen worden sei. Die beteiligte Bank wies nach Angaben der Medien den Vorwurf der Täuschung zurück, will sich aber zu Einzelfällen nicht äußern. Die SPD-Fraktion forderte eine »umfassende« Aufklärung der Vorgänge. »Dabei muss auch geklärt werden, wie Investitionen dieser Größenordnung möglich waren und ob die bestehenden Aufsichts- und Kontrollmechanismen ausreichend funktioniert haben«, erklärte der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. »Beitragsgelder sind das Geld der Versicherten und Arbeitgeber. Wer damit umgeht, trägt eine besondere Verantwortung«, betonte Pantazis. Es sei »nicht hinnehmbar, wenn diese Mittel durch fragwürdige Finanzgeschäfte in erheblichem Umfang verloren gehen«. »Eine lückenlose Aufklärung und klare Konsequenzen für die Verursacher« forderte auch der Linken-Gesundheitsexperte Ates Gürpinar. »Gesundheit ist keine Spielwiese für Finanzspekulationen, und Beitragsgelder gehören erst recht nicht in Immobilienfonds, deren Renditemodell auf immer höheren Mieten beruht«, erklärte er.

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17. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Business-Ticker: Krankenkassen verloren wohl Millionen mit riskanten Immobilieninvestments

Business-Ticker : Krankenkassen verloren wohl Millionen mit riskanten Immobilieninvestments Lesezeit: Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen.dpa Medienberichte: 170 Millionen Euro Verlust durch Anlage +++ Die Goldmünze mit Donald Trumps Gesicht kommt tatsächlich +++ Netflix steigert Gewinn und Umsatz – doch der Aktienkurs fällt +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. Bericht: Millionenverlust bei Krankenkassen durch Investments in Immobilienfonds Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge millionenschwere Verluste mit Investments in Immobilienfonds erlitten. Sie sollen insgesamt mindestens 170 Millionen Euro über Umwege in Immobilienfonds gesteckt haben, berichteten NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) am Freitag. Diese Fonds seien später in Schieflage geraten und verloren mutmaßlich den allergrößten Teil der Beitragsgelder, die nun bei Kassen und KVen fehlen. SPD und Linke forderten eine Aufklärung der Vorgänge. Den Recherchen von NDR, WDR und „SZ“ zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert. Hinzu kämen die KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass dabei ein Verlust ausgeschlossen erscheinen muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und „SZ“ aus. Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in riskante Immobiliendeals, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite auszahlten. Die Kassen und KVen verklagen die beteiligten Finanzinstitute laut Bericht auf Schadensersatz in Höhe der Investments. Die den Medien vorliegenden Klageschriften lesen sich demnach nahezu identisch. Der Anwalt der Kläger argumentiert darin, die Kassen und KVen seien „vorsätzlich getäuscht“ worden, indem den Betroffenen in Telefonkonferenzen immer wieder ein risikoarmes Investment versprochen worden. Die beteiligte Bank wies nach Angaben der Medien den Vorwurf der Täuschung zurück, will sich aber zu Einzelfällen nicht äußern. Die SPD-Fraktion forderte eine „umfassende“ Aufklärung der Vorgänge. „Dabei muss auch geklärt werden, wie Investitionen dieser Größenordnung möglich waren und ob die bestehenden Aufsichts- und Kontrollmechanismen ausreichend funktioniert haben“, erklärte der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. „Beitragsgelder sind das Geld der Versicherten und Arbeitgeber. Wer damit umgeht, trägt eine besondere Verantwortung“, betonte Pantazis. Es sei „nicht hinnehmbar, wenn diese Mittel durch fragwürdige Finanzgeschäfte in erheblichem Umfang verloren gehen“. „Eine lückenlose Aufklärung und klare Konsequenzen für die Verursacher“ forderte auch der Linken-Gesundheitsexperte Ates Gürpinar. „Gesundheit ist keine Spielwiese für Finanzspekulationen und Beitragsgelder gehören erst recht nicht in Immobilienfonds, deren Renditemodell auf immer höheren Mieten beruht“, erklärte er. Den Recherchen von NDR, WDR und „SZ“ zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert. Hinzu kämen die KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Investments der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass dabei ein Verlust ausgeschlossen erscheinen muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und „SZ“ aus. Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in riskante Immobiliendeals, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite auszahlten. Die Kassen und KVen verklagen die beteiligten Finanzinstitute laut Bericht auf Schadensersatz in Höhe der Investments. Die den Medien vorliegenden Klageschriften lesen sich demnach nahezu identisch. Der Anwalt der Kläger argumentiert darin, die Kassen und KVen seien „vorsätzlich getäuscht“ worden, indem den Betroffenen in Telefonkonferenzen immer wieder ein risikoarmes Investment versprochen worden. Die beteiligte Bank wies nach Angaben der Medien den Vorwurf der Täuschung zurück, will sich aber zu Einzelfällen nicht äußern. Die SPD-Fraktion forderte eine „umfassende“ Aufklärung der Vorgänge. „Dabei muss auch geklärt werden, wie Investitionen dieser Größenordnung möglich waren und ob die bestehenden Aufsichts- und Kontrollmechanismen ausreichend funktioniert haben“, erklärte der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. „Beitragsgelder sind das Geld der Versicherten und Arbeitgeber. Wer damit umgeht, trägt eine besondere Verantwortung“, betonte Pantazis. Es sei „nicht hinnehmbar, wenn diese Mittel durch fragwürdige Finanzgeschäfte in erheblichem Umfang verloren gehen“. „Eine lückenlose Aufklärung und klare Konsequenzen für die Verursacher“ forderte auch der Linken-Gesundheitsexperte Ates Gürpinar. „Gesundheit ist keine Spielwiese für Finanzspekulationen und Beitragsgelder gehören erst recht nicht in Immobilienfonds, deren Renditemodell auf immer höheren Mieten beruht“, erklärte er. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schienennetz: Ab 2028 mehr Wettbewerb für die Bahn Die Bundesnetzagentur hat trotz Bedenken aus den Ländern ihre Entscheidung für einen stärkeren Wettbewerb im Schienennetz bestätigt. „Mehr Wettbewerb hat das Potential, bessere Angebote für die Fahrgäste zu schaffen“, sagte Behördenchef Klaus Müller am Freitag. Die jetzt endgültige Entscheidung könne Bewegung in den Fernverkehr in Deutschland bringen. Die Infrastrukturtochter der Bahn – die DB InfraGO – wird verpflichtet, auf stark genutzten und jetzt schon ausgelasteten Streckenabschnitten künftig nicht mehr als 60 bis 75 Prozent der Kapazitäten an ein einzelnes Unternehmen zu vergeben. Das zielt auf die Deutsche Bahn, die im Fernverkehr einen Marktanteil von 95 Prozent hat. Vor allem die Strecken zwischen den Metropolen sind besonders begehrt. Den genauen Prozentwert muss die DB InfraGO bei ihrer jährlichen Aufstellung des Fahrplans festlegen. So werde sichergestellt, dass es mindestens einen Wettbewerber gebe, so die Bonner Behörde. „Die Bundesnetzagentur ist sich bewusst, dass die Entscheidung einen Umbruch im Schienenpersonenfernverkehr einleiten kann.“ Die DB InfraGO müsse dies nun in ihre Nutzungsbedingungen einbauen. „Die Wettbewerberklausel wirkt dann bei der Erstellung des Netzfahrplans für 2028, die im Jahr 2027 stattfindet.“ Die Infrastrukturtochter der Bahn – die DB InfraGO – wird verpflichtet, auf stark genutzten und jetzt schon ausgelasteten Streckenabschnitten künftig nicht mehr als 60 bis 75 Prozent der Kapazitäten an ein einzelnes Unternehmen zu vergeben. Das zielt auf die Deutsche Bahn, die im Fernverkehr einen Marktanteil von 95 Prozent hat. Vor allem die Strecken zwischen den Metropolen sind besonders begehrt. Den genauen Prozentwert muss die DB InfraGO bei ihrer jährlichen Aufstellung des Fahrplans festlegen. So werde sichergestellt, dass es mindestens einen Wettbewerber gebe, so die Bonner Behörde. „Die Bundesnetzagentur ist sich bewusst, dass die Entscheidung einen Umbruch im Schienenpersonenfernverkehr einleiten kann.“ Die DB InfraGO müsse dies nun in ihre Nutzungsbedingungen einbauen. „Die Wettbewerberklausel wirkt dann bei der Erstellung des Netzfahrplans für 2028, die im Jahr 2027 stattfindet.“ In den vergangenen Tagen hatten mehrere Bundesländer in Schreiben, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen, versucht, die Entscheidung noch in eine andere Richtung zu lenken. Beispielsweise befürchtet der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), dass sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr in der Fläche ins Hintertreffen geraten dürfte. Längere Verbindungen für Schnellzüge bringen der DB InfraGO höhere Einnahmen. Auch Brandenburg und Hamburg äußerten sich in ihren Stellungnahmen ähnlich. „Ein zentrales Problem besteht darin, dass sich der Fernverkehr künftig verstärkt auf wirtschaftlich attraktive Strecken und Trassen fokussieren dürfte“, argumentierte Brandenburg. „Die bisherige Quersubventionierung schwach ausgelasteter Fernverkehrsverbindungen durch Einnahmen aus lukrativen Strecken entfällt.“ Deswegen sei die Gefahr einer Verdrängung konkret. Hamburg fürchtet, dass Haltestellen oder ganze Trassen rund um die Hansestadt wegfallen könnten. Dies würde dann den Nahverkehr schnell überlasten, insbesondere zu Hauptverkehrszeiten. Hintergrund der Entscheidung der Netzagentur sind die Pläne von Italo. Der private Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen will ab April 2028 auch in den deutschen Fernverkehr einsteigen. Das Vorhaben hängt maßgeblich davon ab, welchen Zugang die Italiener zum bereits jetzt überlasteten Netz in Deutschland erhalten. Über die Trassenzugänge entscheidet die DB InfraGO, die wiederum unter der Aufsicht der Netzagentur steht. Italo fordert wegen Investitionen von rund 3,6 Milliarden Euro langfristige Perspektiven – konkret Rahmenverträge für bis zu 15 Jahre. Dazu dürfte es aber bis 2031 nicht kommen. Auch Brandenburg und Hamburg äußerten sich in ihren Stellungnahmen ähnlich. „Ein zentrales Problem besteht darin, dass sich der Fernverkehr künftig verstärkt auf wirtschaftlich attraktive Strecken und Trassen fokussieren dürfte“, argumentierte Brandenburg. „Die bisherige Quersubventionierung schwach ausgelasteter Fernverkehrsverbindungen durch Einnahmen aus lukrativen Strecken entfällt.“ Deswegen sei die Gefahr einer Verdrängung konkret. Hamburg fürchtet, dass Haltestellen oder ganze Trassen rund um die Hansestadt wegfallen könnten. Dies würde dann den Nahverkehr schnell überlasten, insbesondere zu Hauptverkehrszeiten. Hintergrund der Entscheidung der Netzagentur sind die Pläne von Italo. Der private Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen will ab April 2028 auch in den deutschen Fernverkehr einsteigen. Das Vorhaben hängt maßgeblich davon ab, welchen Zugang die Italiener zum bereits jetzt überlasteten Netz in Deutschland erhalten. Über die Trassenzugänge entscheidet die DB InfraGO, die wiederum unter der Aufsicht der Netzagentur steht. Italo fordert wegen Investitionen von rund 3,6 Milliarden Euro langfristige Perspektiven – konkret Rahmenverträge für bis zu 15 Jahre. Dazu dürfte es aber bis 2031 nicht kommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen RWE übernimmt wieder Mehrheit des Stromnetzbetreibers Amprion Der Essener Energiekonzern RWE wird wieder Mehrheitseigner des Stromübertragungsnetzbetreibers Amprion. Das Bundeskartellamt gab am Freitag eine Erhöhung der RWE-Anteile von rund 20 auf rund 55 Prozent frei. Demnach ist jedoch vertraglich festgelegt, dass der Energiekonzern und größte Stromerzeuger Deutschlands damit keine alleinige Kontrolle über Amprion erhält. Amprion war ursprünglich eine Tochterfirma von RWE. 2021 verkaufte der Essener Konzern knapp drei Viertel der Anteile an Finanzinvestoren. Das Unternehmen ist neben Tennet, 50Hertz und Transnet BW einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Das Netzgebiet von Amprion erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie einen Teil Südwestbayerns. „RWE und Amprion sind auf verschiedenen Marktstufen tätig“, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt. „Bei Zusammenschlüssen solcher Unternehmen können Anreize oder Möglichkeiten für eine Bevorzugung des Fusionspartners entstehen.“ Eine Prüfung der Behörde habe jedoch ergeben, dass das Zusammenschlussvorhaben „die Anreize und Möglichkeiten für eine Bevorzugung nicht verändern“. Amprion war ursprünglich eine Tochterfirma von RWE. 2021 verkaufte der Essener Konzern knapp drei Viertel der Anteile an Finanzinvestoren. Das Unternehmen ist neben Tennet, 50Hertz und Transnet BW einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Das Netzgebiet von Amprion erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie einen Teil Südwestbayerns. „RWE und Amprion sind auf verschiedenen Marktstufen tätig“, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt. „Bei Zusammenschlüssen solcher Unternehmen können Anreize oder Möglichkeiten für eine Bevorzugung des Fusionspartners entstehen.“ Eine Prüfung der Behörde habe jedoch ergeben, dass das Zusammenschlussvorhaben „die Anreize und Möglichkeiten für eine Bevorzugung nicht verändern“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gregor Brunner Donald Trump soll eigene Goldmünze bekommen Das Abbild von Donald Trump ziert bald ein weiteres Objekt: Sein Finanzminister Scott Bessent hat am Mittwoch anlässlich des 250. Geburtstages der USA eine neue „1-Dollar-Goldmünze“ vorgestellt, auf der ein Porträt des US-Präsidenten zu sehen ist, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Sie solle das „verbleibende Erbe der Freiheit“ würdigen und ein „Symbol des Patriotismus“ sein, teilte Bessent auf X mit. In dem Beitrag ist ein Muster der Münze zu sehen. Die Bundesbehörde US Mint werde mit der Prägung der Münze beginnen, schrieb Bessent weiter – wann genau diese dann zu kaufen ist, war zunächst unklar. Donald Trump ist bei weitem nicht der erste Präsident, dessen Konterfei eine Goldmünze ziert. Der amerikanische Kongress hatte 2005 ein Programm aufgelegt, das Ehrenmünzen für alle bisherigen Präsidenten vorsah – allerdings mit der Auflage, dass diese schon verstorben sein mussten. Der letzte Präsident, dem diese Ehre regulär zuteilwurde, war Ronald Reagan. Das Programm lief formell 2016 aus, wurde aber für den Todesfall von George H. W. Bush 2020 wieder aufgelegt. Auch ein Verfahren für Jimmy Carter läuft derzeit. Zu den noch lebenden ehemaligen Präsidenten verkauft die US Mint derzeit nur Bronzemedaillen. Seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit ist es dem Präsidenten ein besonders wichtiges Anliegen, sein Abbild in der öffentlichen Wahrnehmung zu verfestigen. Schon zu Beginn des Monats hatte Bessent ein von Trump hochgeladenes Muster einer 100-Dollar-Note auf X geteilt, auf der die Unterschriften des Präsidenten und von ihm selbst abgedruckt sind. Beispiele für Projekte, Orte und Gebäude mit Trumps Namen gibt es zuhauf. Zuletzt wurde der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida offiziell in „President Donald J. Trump International Airport“ umbenannt, das entsprechende Airport-Kürzel von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT – die Initialen des Präsidenten. In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude umbenannt werden, während der Präsident noch lebt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Chinas Staatschef Xi: KI muss offen, sicher und kontrollierbar sein Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping fordert im KI-Wettstreit mit den USA mehr Kontrolle über die Nutzung Künstlicher Intelligenz und einen offeneren Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie. „Wir sollten das Risikobewusstsein stärken und gewährleisten, dass KI sicher und kontrollierbar ist“, sagte er zur Eröffnung der World AI Conference in Shanghai, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Xi sprach sich für eine Kombination aus Gesetzen, Überwachung und Frühwarnsystemen aus, um die missbräuchliche Nutzung von KI zu verhindern. Die erste Rede des Präsidenten auf der seit dem Jahr 2018 jährlich stattfindenden Konferenz zeigt die gestiegene Bedeutung von KI für die regierende Kommunistische Partei. Xi warb dafür, die Technologie gemeinsam zu entwickeln und ließ durchklingen, dass nationale Sicherheit nicht als Grund vorgeschoben werden sollte, KI-Modelle für andere zu blockieren. Einzelne Länder erwähnte er nicht. Die US-Regierung hatte allerdings im Juni zeitweise den Zugang zu bestimmten KI-Modellen eingeschränkt. China konkurriert gegenwärtig in der Zukunftstechnologie vor allem mit den USA. Das äußerste sich unlängst beispielsweise darin, dass amerikanische Tech-Unternehmen ihre chinesische Konkurrenten beschuldigten, amerikanische Technologie illegal gekapert zu haben, um damit eigene Modelle zu trainieren. China bestreitet das.  Einen Tag vor Xis Rede unterzeichneten 29 Länder eine Vereinbarung zur Gründung einer Weltorganisation für Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz (WAICO) mit Sitz in Shanghai. Zu den Unterzeichnern gehören laut der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua der Volksrepublik wohlgesonnene Länder wie Russland, Indonesien und Kasachstan. Die WAICO soll demnach die Zusammenarbeit und globale Steuerung im Bereich KI fördern. China hätte damit eine Plattform, um über Standards im Bereich KI zu verhandeln. Ohnehin fordert Peking schon länger, dass die Entwicklung Künstlicher Intelligenz nicht in den Händen weniger Länder liegen sollte. „Die Zukunft der KI sollte nicht von Monopolen oder geopolitischen Rivalitäten bestimmt werden, sondern davon, inwieweit ihre Innovationen geteilt werden und wie breit ihre Vorteile spürbar sind“, kommentierte Xinhua, die als Sprachrohr der Kommunistischen Partei gilt. Pünktlich zum Beginn der Konferenz veröffentlichte das chinesische Startup Moonshot AI mit „Kimi K3“ ein neues KI-Modell, das nach Firmenangaben 2,8 Billionen Parameter besitzen soll. Die Zahl der Parameter lässt auf die Komplexität des Modells schließen. Einfach gesagt: Je mehr Parameter es hat, desto höher ist die Leistungsfähigkeit. Das Pekinger Unternehmen will so zu den US-Rivalen OpenAI und Anthropic aufschließen, die bislang mit ihren leistungsstärksten Modellen besonders komplexe Aufgaben besser lösen. Ihre Parameterzahlen machen die beiden Unternehmen nicht öffentlich. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Halbe Milliarde für Erneuerung der Autobahn-Rastplätze nötig Die Autobahn GmbH des Bundes sieht hohe Kosten für bessere Rastplätze und Toiletten. In den nächsten Jahren brauche man rund eine halbe Milliarde Euro für die Sanierung der Anlagen und anliegenden Flächen, heißt es von der staatseigenen Gesellschaft, die sich seit 2021 um die deutschen Autobahnen kümmert. Das Geld dazu müsse vom Bund kommen. Die Prognose ist Teil der Reaktion auf einen Test des ADAC, bei dem dieser vielen Toiletten an unbewirtschafteten Rastplätzen schlechte Noten gegeben hatte. Dessen Ergebnisse nehme man „sehr ernst“, erklärte ein Sprecher. Bei der Sanierung und Weiterentwicklung der Parkplätze mit WC habe man massive Investitionen zu tätigen. „Zahlreiche veraltete Rastanlagen benötigen eine umfassende Modernisierung.“ Dabei gehe es aber nicht nur um Toiletten, sondern auch um Aufenthaltsbereiche und Verkehrsflächen. Kurzfristig stünden 100 Anlagen an, die erneuert werden müssen. Die Prognose ist Teil der Reaktion auf einen Test des ADAC, bei dem dieser vielen Toiletten an unbewirtschafteten Rastplätzen schlechte Noten gegeben hatte. Dessen Ergebnisse nehme man „sehr ernst“, erklärte ein Sprecher. Bei der Sanierung und Weiterentwicklung der Parkplätze mit WC habe man massive Investitionen zu tätigen. „Zahlreiche veraltete Rastanlagen benötigen eine umfassende Modernisierung.“ Dabei gehe es aber nicht nur um Toiletten, sondern auch um Aufenthaltsbereiche und Verkehrsflächen. Kurzfristig stünden 100 Anlagen an, die erneuert werden müssen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Philipp von Reinersdorff Netflix steigert Gewinn und Umsatz – doch Aktienkurs fällt Netflix hat im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Zugleich will der Videostreaming-Marktführer künftig nur noch jährlich statt zweimal pro Jahr Angaben zur Popularität seiner Filme und Serien vorlegen. Die Aktie fiel in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel zeitweise um mehr als sieben Prozent. Die Netflix-Aktie hatte in den vergangenen Monaten mehr als 40 Prozent ihres Werts verloren. Ein Auslöser waren Sorgen nach einigen Marktforscher-Daten, die den Eindruck erweckten, dass Zuschauerzahlen ab der zweiten Staffel auch populärer Netflix-Serien sinken.  Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers, bei der Netflix gegen den Rivalen Paramount verlor, wurde in diesem Kontext von Anlegern als Flucht nach vorn gesehen. Mit der Prognose für den Umsatz im laufenden Quartal verfehlte Netflix die durchschnittlichen Analysten-Erwartungen.  Netflix macht keine regelmäßigen Angaben zur Kundenzahl mehr. Aber der Umsatz stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 12,56 Milliarden Dollar (10,98 Mrd Euro). Unterm Strich wuchs der Gewinn um 8,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Merck investiert in Prüfzentrum Der Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA hat an seinem Hauptsitz Darmstadt ein neues Prüfzentrum für die Freigabe von Arzneimitteln eröffnet. Die Investition beziffert das Unternehmen auf 25 Millionen Euro. In der Einrichtung sollen Wirkstoffe und Medikamente von Herstellern aus ganz Europa vor der Markteinführung auf Qualität und Sicherheit geprüft werden. Es entstehen rund 30 neue Arbeitsplätze. Hinzu kommen laut Merck Stabilitätsstudien, die zeigen, wie lange ein Medikament unter verschiedenen Lagerbedingungen sicher und wirksam bleibt. Solche Prüfungen seien zum Schutz der Patienten gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung über die Zulassung der geprüften Medikamente treffen die zuständigen Aufsichtsbehörden. Nach Angaben von Merck ist das Zentrum Teil des weltweiten Netzes von Prüfstandorten im Life-Science-Geschäft. Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) sprach bei der Eröffnung des neuen Zentrums von einem starken Bekenntnis zum Standort Hessen. Hinzu kommen laut Merck Stabilitätsstudien, die zeigen, wie lange ein Medikament unter verschiedenen Lagerbedingungen sicher und wirksam bleibt. Solche Prüfungen seien zum Schutz der Patienten gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung über die Zulassung der geprüften Medikamente treffen die zuständigen Aufsichtsbehörden. Nach Angaben von Merck ist das Zentrum Teil des weltweiten Netzes von Prüfstandorten im Life-Science-Geschäft. Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) sprach bei der Eröffnung des neuen Zentrums von einem starken Bekenntnis zum Standort Hessen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Eli Lilly kauft Psychedelika-Entwickler AtaiBeckley Der US-Pharmakonzern Eli Lilly steigt mit einer milliardenschweren Übernahme in die Entwicklung von psychedelischen Medikamenten gegen Depressionen ein. Für bis zu 3,8 Milliarden Dollar kauft das Unternehmen den US-Spezialisten AtaiBeckley, wie Lilly am Donnerstag mitteilte. Damit sichert sich der Konzern den Zugriff auf neuartige Therapien für Patienten, bei denen herkömmliche Antidepressiva nicht anschlagen. „Millionen von Menschen suchen immer noch nach Linderung und brauchen dringend eine Therapie, die wirkt“, erklärte Carole Ho, Leiterin der Neurologie-Sparte bei Lilly. Das am weitesten fortgeschrittene Medikament von AtaiBeckley, das Nasenspray BPL-003, basiert auf einer synthetischen Form des Psychedelikums DMT. Es soll die Fähigkeit des Gehirns wiederherstellen, neue neuronale Verbindungen zu bilden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Mittel den Status einer „Breakthrough Therapy“ verliehen, was eine beschleunigte Zulassung ermöglichen soll. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die entscheidende klinische Phase-3-Studie. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Barzahlung von 6,75 Dollar je AtaiBeckley-Aktie zusammen. Damit wird das Unternehmen mit rund 2,8 Milliarden Dollar bewertet. Hinzu kommen mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu einer Milliarde Dollar, falls bestimmte Entwicklungs- und Zulassungsziele erreicht werden. Die Barzahlung entspricht einem Aufschlag von rund 40 Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen 30 Tage. Der Abschluss der Übernahme wird für das dritte Quartal erwartet. Der Gründer und größte Aktionär von AtaiBeckley, der deutsche Investor Christian Angermayer, unterstützt das Vorhaben. Die Ressourcen von Lilly würden helfen, die Therapien schneller voranzutreiben, erklärte er. Das am weitesten fortgeschrittene Medikament von AtaiBeckley, das Nasenspray BPL-003, basiert auf einer synthetischen Form des Psychedelikums DMT. Es soll die Fähigkeit des Gehirns wiederherstellen, neue neuronale Verbindungen zu bilden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Mittel den Status einer „Breakthrough Therapy“ verliehen, was eine beschleunigte Zulassung ermöglichen soll. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die entscheidende klinische Phase-3-Studie. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Barzahlung von 6,75 Dollar je AtaiBeckley-Aktie zusammen. Damit wird das Unternehmen mit rund 2,8 Milliarden Dollar bewertet. Hinzu kommen mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu einer Milliarde Dollar, falls bestimmte Entwicklungs- und Zulassungsziele erreicht werden. Die Barzahlung entspricht einem Aufschlag von rund 40 Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen 30 Tage. Der Abschluss der Übernahme wird für das dritte Quartal erwartet. Der Gründer und größte Aktionär von AtaiBeckley, der deutsche Investor Christian Angermayer, unterstützt das Vorhaben. Die Ressourcen von Lilly würden helfen, die Therapien schneller voranzutreiben, erklärte er. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bewährungsstrafe für Cum-Ex-Banker Das Landgericht Bonn hat am Donnerstag einen ehemaligen Niederlassungsleiter der Macquarie Bank wegen seiner Beteiligung an Cum-Ex-Geschäften verurteilt. Der heute 49-jährige Bankier hat sich der versuchten Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig gemacht, so das Urteil der neunten Großen Strafkammer in Bonn. Von der verhängten Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, gelten zwei Monate bereits als vollstreckt, da sich das Ermittlungsverfahren gegen den Angeklagten verzögert hatte, wie ein Justizsprecher auf Anfrage mitteilte. Außerdem ordnete die Strafkammer die Einziehung von 150.000 Euro aus dem Vermögen des Angeklagten an. Diese Summe hatte er als Bonus für den Cum-Ex-Handel der Macquarie Bank erhalten. Der gebürtige Schweizer musste sich seit Mai vor Gericht verantworten. Er hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Köln zum Prozessauftakt eingeräumt. Laut den Anklägern hatte der langjährige Mitarbeiter der australischen Großbank den Cum-Ex-Handel in der Dividendensaison 2011 mitverantwortet. Er führte die jeweiligen Transaktionen zwar nicht selbst durch, trat aber im Hintergrund als Problemlöser auf. Letztlich lagen dem Bundeszentralamt für Steuern sechs Anträge auf Rückerstattung einer Kapitalertragsteuer vor. Da es nicht zur Auszahlung von 319 Millionen Euro an mehrere US-Pensionsfonds kam, hatte sich der Bankier lediglich des Versuchs der Steuerhinterziehung strafbar gemacht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision zum Bundesgerichtshof ist möglich. Damit endet das erste Strafverfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter von Macquarie in Deutschland. Die australische Investmentbank hatte Fremdkapital zur Verfügung gestellt, das für den Handel mit Aktien deutscher DAX-Konzerne in Milliardenhöhe notwendig gewesen war. Schon im Jahr 2016 zahlte Macquarie ein Bußgeld in Höhe von 100 Millionen Euro an die Staatsanwaltschaft. Insgesamt ermitteln deutsche Strafverfolger gegen 100 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter von Macquarie. Der gebürtige Schweizer musste sich seit Mai vor Gericht verantworten. Er hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Köln zum Prozessauftakt eingeräumt. Laut den Anklägern hatte der langjährige Mitarbeiter der australischen Großbank den Cum-Ex-Handel in der Dividendensaison 2011 mitverantwortet. Er führte die jeweiligen Transaktionen zwar nicht selbst durch, trat aber im Hintergrund als Problemlöser auf. Letztlich lagen dem Bundeszentralamt für Steuern sechs Anträge auf Rückerstattung einer Kapitalertragsteuer vor. Da es nicht zur Auszahlung von 319 Millionen Euro an mehrere US-Pensionsfonds kam, hatte sich der Bankier lediglich des Versuchs der Steuerhinterziehung strafbar gemacht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision zum Bundesgerichtshof ist möglich. Damit endet das erste Strafverfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter von Macquarie in Deutschland. Die australische Investmentbank hatte Fremdkapital zur Verfügung gestellt, das für den Handel mit Aktien deutscher DAX-Konzerne in Milliardenhöhe notwendig gewesen war. Schon im Jahr 2016 zahlte Macquarie ein Bußgeld in Höhe von 100 Millionen Euro an die Staatsanwaltschaft. Insgesamt ermitteln deutsche Strafverfolger gegen 100 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter von Macquarie. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Cewe übernimmt Kodak-Fotostationen Der vor allem für seine Fotobücher bekannte Foto-Dienstleister Cewe stärkt sein Geschäft mit der Marke „Kodak Moments“. Das Unternehmen erwirbt das Sofortfoto-Geschäft von Kodak Alaris, das bisher dem Finanzinvestor Kingswood Capital gehört, wie Cewe am Donnerstag in Oldenburg mitteilte. Kodak Alaris betreibt rund 37.000 Fotostationen in weltweit 16.000 Einzelhandelsgeschäften, an denen die Kunden ihre Fotos ausdrucken können, und setzt damit im Jahr 200 Millionen Euro um. Das von Cewe übernommene Geschäft werde einschließlich Schulden mit 88 Millionen Euro bewertet, der Kaufpreis dürfte bei 72 Millionen Euro liegen. „Wir investieren gezielt in den globalen Ausbau des Sofortfoto-Geschäfts, weil wir überzeugt davon sind, hier in den nächsten Jahren profitables Wachstum erzielen zu können“, sagte Cewe-Chef Thomas Mehls. Cewe schaffe damit den Markeintritt in den USA, Mexiko, Kanada und Australien. Übernommen werden auch 500 Mitarbeiter und das Werk in Windsor in Colorado, in dem Verbrauchsmaterialien hergestellt werden. 2027 soll das erworbene Geschäft eine mittlere einstellige operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) erwirtschaften, die in den folgenden Jahren noch steigen soll. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Großbritannien verstaatlicht British Steel Großbritannien hat den angeschlagenen Stahlkonzern British Steel verstaatlicht. Die Übernahme des ehemals in chinesischem Besitz befindlichen Unternehmens sei abgeschlossen, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Die Verstaatlichung sei notwendig, um das nationale Interesse Großbritanniens zu wahren. „British Steel ist Teil des Gefüges unserer Nation und ein Eckpfeiler der britischen Industriestärke“, sagte der scheidende Premierminister Keir Starmer. Die Entscheidung sichere die Zukunft der Stahlherstellung im Vereinigten Königreich, schütze qualifizierte Arbeitsplätze und bewahre eine lebenswichtige nationale Fähigkeit. Die Regierung hatte schon im April 2025 die operative Kontrolle über British Steel von den chinesischen Eigentümern Jingye übernommen. Damit sollte die Schließung des Stahlwerks im nordenglischen Scunthorpe verhindert und 2.700 Arbeitsplätze am Standort sowie Tausende weitere in der Lieferkette gesichert werden. Das Werk, der letzte verbliebene Standort für die Primärstahlherstellung im Land, hatte in den vergangenen Jahren mit hohen Energiekosten und einem Überangebot an Stahl auf dem Weltmarkt zu kämpfen. Nachdem es dem Staat nicht gelungen war, einen Käufer für das 1988 unter der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher privatisierte Unternehmen zu finden, kündigte Starmer im Mai dieses Jahres ein Gesetz zur Übernahme an. Ein neues Führungsteam soll nun den Betrieb stabilisieren und British Steel zu einem wirtschaftlich tragfähigen und kohlenstoffarm produzierenden Unternehmen umbauen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen USA kündigen 25 Prozent Zölle auf viele Einfuhren aus Brasilien an Die amerikanische Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zollsatz in Höhe von 25 Prozent belegen. Ausgenommen seien etwa Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden seien oder eine besonders sensible Lieferkette hätten, teilte ein US-Regierungsbeamter mit. Dazu zählen demnach Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile. Fällig seien die Zölle ab nächster Woche Mittwoch. Vorangegangen sei eine Untersuchung, die eine Vielzahl von unfairen Handelspraktiken offenbart habe. Dazu zählten Handelsvorteile für Indien und Mexiko, die den USA nicht zugutekämen, bemängelt der Regierungsbeamte. Zudem kritisieren die USA angebliche Hemmnisse für ihre Tech-Konzerne und Finanzdienstleister, die in Brasilien mit unfairen Restriktionen zu kämpfen hätten. Schaffe die brasilianische Regierung die unfairen Praktiken ab, würden die Zölle wieder zurückgenommen, sagte der Regierungsbeamte. Seit der Oberste Gerichtshof der USA im Februar eine Vielzahl der von Präsident Donald Trump angeordneten Zölle aufhob, stützt sich die Regierung verstärkt auf einen Passus eines Handelsgesetzes aus dem Jahr 1974 - so auch im Fall Brasilien. Dieses Gesetz erlaubt die Verhängung von Zöllen, sofern unfaire Handelspraktiken festgestellt werden. Entsprechende Untersuchungen laufen auch gegen Deutschland und andere europäische Länder. Der Vorwurf: Arzneimittel würden unrechtmäßig verbilligt, während US-Bürgerinnen und Bürgern das Gros der Entwicklungskosten trügen.  Der Regierungsbeamte warnte die brasilianische Regierung davor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. „Sollten wir Vergeltungsmaßnahmen sehen, wären wir offen gesagt gezwungen, unser Vorgehen anzupassen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jetzt auch offiziell: Uber kauft Delivery Hero Der deutsche Essenslieferdienst Delivery Hero hat sich mit dem US-Fahrdienstvermittler Uber auf eine milliardenschwere Übernahme geeinigt. Die beiden Unternehmen trafen dafür eine Zusammenschlussvereinbarung, wie Delivery Hero am Donnerstag mitteilte. Uber habe sich in diesem Zusammenhang auch verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen. Uber bietet je Delivery-Hero-Aktie 41,50 Euro. Damit wird das Unternehmen insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet. Zuletzt lag Ubers Anteil bei knapp 25 Prozent, hinzu kamen Finanzinstrumente über knapp 12 Prozent. Nun verkaufte der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent. Dazu hatte sich die niederländische Beteiligungsgesellschaft im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) bereit erklärt. Delivery Hero hatte am Dienstagabend bestätigt, dass man sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme durch Uber befindet. Die Aktie des Berliner Lieferdienst-Konzerns legte daraufhin im vorbörslichen Handel zu. Das Papier hatte schon seit Mitte April kräftig an Wert gewonnen, nachdem bekannt wurde, dass Uber seinen Anteil an Delivery Hero erhöht hatte. Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst, auch in vielen Städten Deutschlands. „Das talentierte Team von Delivery Hero hat ein beeindruckendes Unternehmen aufgebaut – mit beliebten lokalen Marken und führenden Positionen in einigen der weltweit am schnellsten wachsenden Liefermärkten“, sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi. Delivery-Hero-Mitgründer Nikla Östberg sagte: „Ubers globale Mobilitäts- und Lieferplattform und unser gemeinsames Bekenntnis zu Innovation machen dies zur richtigen Partnerschaft, um auf den Stärken von Delivery Hero in der lokalen Essenslieferung und im Quick Commerce aufzubauen und unsere Everyday-App-Strategie für unsere Kunden weiter voranzutreiben.“ Uber bietet je Delivery-Hero-Aktie 41,50 Euro. Damit wird das Unternehmen insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet. Zuletzt lag Ubers Anteil bei knapp 25 Prozent, hinzu kamen Finanzinstrumente über knapp 12 Prozent. Nun verkaufte der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent. Dazu hatte sich die niederländische Beteiligungsgesellschaft im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) bereit erklärt. Delivery Hero hatte am Dienstagabend bestätigt, dass man sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme durch Uber befindet. Die Aktie des Berliner Lieferdienst-Konzerns legte daraufhin im vorbörslichen Handel zu. Das Papier hatte schon seit Mitte April kräftig an Wert gewonnen, nachdem bekannt wurde, dass Uber seinen Anteil an Delivery Hero erhöht hatte. Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst, auch in vielen Städten Deutschlands. „Das talentierte Team von Delivery Hero hat ein beeindruckendes Unternehmen aufgebaut – mit beliebten lokalen Marken und führenden Positionen in einigen der weltweit am schnellsten wachsenden Liefermärkten“, sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi. Delivery-Hero-Mitgründer Nikla Östberg sagte: „Ubers globale Mobilitäts- und Lieferplattform und unser gemeinsames Bekenntnis zu Innovation machen dies zur richtigen Partnerschaft, um auf den Stärken von Delivery Hero in der lokalen Essenslieferung und im Quick Commerce aufzubauen und unsere Everyday-App-Strategie für unsere Kunden weiter voranzutreiben.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uber bietet wohl 12,5 Milliarden Euro für Delivery Hero Der amerikanische Fahrdienst Uber will einem Bericht der „Financial Times“ zufolge am Donnerstag ein rund 12,5 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot für den Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero vorlegen. Uber biete den Aktionären von Delivery Hero 41 Euro je Aktie, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf zahlreiche Quellen. Die Aktien von Delivery Hero waren im Xetra-Handel um 2,3 Prozent auf 38,18 Euro abgebröckelt. Um zu große Überlappungen mit dem Geschäft seiner Tochtergesellschaft „Uber Eats“ zu vermeiden, die ebenfalls Speisen aus Restaurants ausliefert, wolle Uber die türkische Tochtergesellschaft Yemeksepeti sowie Lieferdienste in anderen europäischen Ländern an einen Investor abgeben. Uber Eats und Delivery Hero machen sich auch in Polen, Portugal, Spanien und Schweden Konkurrenz. Wenn sie sich zusammentun, könnte das die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Delivery Hero hatte am Dienstag fortgeschrittene Gespräche mit Uber über ein Übernahmeangebot bestätigt, aber keinen Preis genannt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte gemeldet, die Offerte werde deutlich über 36 Euro je Aktie liegen. Uber war erst im April bei Delivery Hero eingestiegen und hat seine Beteiligung inzwischen auf 24,99 Prozent ausgebaut. Derivate eingeschlossen haben die Amerikaner sogar Zugriff auf knapp 37 Prozent der Anteile. Berichten zufolge hat sich Uber schon das Anteilspaket des Hongkonger Investors Aspex Management gesichert. Ende Mai hatte Uber eine Offerte über 33 Euro je Aktie für Delivery Hero in Aussicht gestellt, war damit aber angesichts des gestiegenen Aktienkurses abgeblitzt. Zweitgrößter Aktionär von Delivery Hero ist der niederländische Investor Prosus mit 16,8 Prozent. Er muss seinen Anteil eigentlich wegen der Übernahme des Delivery-Hero-Rivalen Just Eat Takeaway bis zum Spätsommer auf weniger als zehn Prozent abbauen, hat die EU aber wegen der veränderten Lage um Aufschub gebeten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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17. Juli
ZDF heute

Verzockten sich Krankenkassen mit Immobilien-Investments?

Bericht über Millionenverlust:Verzockten sich Krankenkassen mit Immobilien-Investments? Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben offenbar Geld durch riskante Immobilien-Investments verloren. Es geht um mindestens 170 Millionen Euro. Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge millionenschwere Verluste mit Investments in Immobilienfonds erlitten. Sie sollen insgesamt mindestens 170 Millionen Euro über Umwege in Immobilienfonds gesteckt haben, berichteten NDR, WDR und die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") am Freitag. Diese Fonds seien später in Schieflage geraten. Der allergrößte Teil des investierten Geldes ging mutmaßlich verloren. Geld, das nun bei Kassen und KVen fehlt. Den Recherchen von NDR, WDR und "SZ" zufolge haben die KKH, die Pronova BKK, die BKK Gildemeister Seidensticker, die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse, die IKK Südwest, die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investiert. Hinzu kämen die KVen aus Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe. Quelle: AFP Schadenssumme könnte noch höher liegen Insgesamt beläuft sich die Summe der bestätigten Verluste der Recherche der drei Medien zufolge auf mindestens 170 Millionen Euro, wobei die tatsächliche Summe noch höher liegen könnte. Viele der Krankenkassen und KVen verweigern dem Bericht zufolge eine konkrete Aussage zu ihren Investments und den verlorenen Geldern. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen unterliegen strengen Regeln, wie sie das Geld der Beitragszahler investieren dürfen. Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass die Anlage besonders risikoarm sein muss. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und "SZ" aus. Die Fonds investierten demnach über eine komplizierte Struktur in riskante Immobiliendeals, die trotz Niedrigzinsphase nach Angaben der beteiligten Finanzinstitute angeblich bis zu sieben Prozent an Rendite auszahlten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigte bei "maybrit illner" die Sparreform für die gesetzlichen Krankenkassen. 16.07.2026 | 2:28 minBericht: Kassen und KVen verklagen beteiligte Finanzinstitute Die Kassen und KVen verklagen die beteiligten Finanzinstitute laut Bericht auf Schadensersatz. Die den Medien vorliegenden Klageschriften lesen sich demnach nahezu identisch. Der Anwalt der Kläger argumentiert darin, die Kassen und KVen seien "vorsätzlich getäuscht" worden. Betroffenen sei in Telefonkonferenzen immer wieder ein risikoarmes Investment versprochen worden. Die beteiligte Bank wies nach Angaben der Medien den Vorwurf der Täuschung zurück, will sich aber zu Einzelfällen nicht äußern. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zu Krankenkassen - GrafikenModellrechnungen für Versicherte:Was die Krankenkassen-Reform für Ihre Beiträge bedeutetvon Marie Riesmit Video2:04 - FAQKrankenkassen sollen entlastet werden:Gesundheits-Sparpaket: Was steckt drin?mit Video1:44 - Fehltage und Krankengeld:Krankenkassen: Lange Ausfälle sind größte Kostentreibermit Video1:28 - "Extrem angespannte Lage":Gesetzlichen Krankenkassen fehlt noch mehr Geld als gedachtmit Video2:07

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17. Juli
Die Zeit (Politik)

Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen: Krankenkassen sollen Millionen durch Immobilienfonds verloren haben

Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen: Krankenkassen sollen Millionen durch Immobilienfonds verloren haben Mehrere Krankenkassen haben laut einem Bericht mindestens 170 Millionen Euro in Immobilienfonds verloren. Betroffen sind demnach die Beiträge der Versicherten. Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben rund 170 Millionen Euro in Immobilienfonds verloren, die später in Schieflage gerieten und den Großteil der Beitragsgelder verschlangen. Unter den Geschädigten befinden sich namhafte Institutionen wie die KKH, die Pronova BKK und die AOK Bremen. Die tatsächliche Verlustsumme könnte sogar höher liegen, da einige Kassen keine genauen Angaben zu ihren Investments machten. Die betroffenen Parteien klagen nun auf Schadensersatz, da sie von den Finanzinstituten angeblich vorsätzlich getäuscht wurden. Es bleibt fraglich, ob die Anlagen den strengen Vorgaben für risikoarme Investitionen entsprachen, wie von NDR, WDR und SZ aufgedeckt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben einem Medienbericht zufolge mindestens 170 Millionen Euro mit Investitionen in Immobilienfonds verloren. Die Fonds gerieten laut dem Bericht später in Schieflage und verloren mutmaßlich den größten Teil der Beitragsgelder. Das berichteten NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung. Zu den Anlegern gehörten demnach unter anderem die KKH, die Pronova BKK, die AOK Bremen und die Siemens BKK. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen in Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen und Westfalen-Lippe sollen investiert haben. Die tatsächliche Summe könnte laut den Recherchen noch höher liegen, da mehrere Kassen und Kassenärztliche Vereinigungen keine konkreten Angaben zu ihren Investments gemacht hätten. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen dürfen das Geld ihrer Beitragszahler nur besonders risikoarm anlegen. Fraglich sei, ob das bei diesen Investments zutreffe, führen NDR, WDR und SZ aus. Die Fonds investierten dem Bericht zufolge über eine komplizierte Struktur in riskante Immobiliengeschäfte und versprachen Renditen von bis zu sieben Prozent. Die betroffenen Kassen und KVen verklagten die beteiligten Finanzinstitute demnach auf Schadensersatz. Ihr Anwalt habe den Instituten vorgeworfen, die Anleger vorsätzlich getäuscht zu haben. Die beteiligte Bank wies den Vorwurf zurück.

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17. Juli
Tagesschau

Krankenkassen verlieren durch Fehlinvestitionen mindestens 170 Millionen Euro

Fehlinvestitionen Krankenkassen verlieren mindestens 170 Millionen Euro Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ haben mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen Beitragsgelder in fragwürdige Immobilienfonds investiert - und damit Millionenverluste gemacht. Doch wie konnte es dazu kommen? Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg verteilt das Geld der gesetzlich Krankenversicherten an die Ärztinnen und Ärzte im Südwesten der Republik. Rund fünf Milliarden Euro erhält sie dafür von den Krankenkassen pro Jahr. Doch weil nicht immer alles Geld sofort ausgegeben werden muss, darf die Kassenärztliche Vereinigung (KV) das Geld am Finanzmarkt anlegen. Allerdings möglichst konservativ und risikoarm so, "dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint". So steht es im Sozialgesetzbuch IV, an das sich die KVen und Krankenkassen halten müssen. Mehr als 96 Prozent der Anlagegelder verloren Doch bei der KV Baden-Württemberg muss das gehörig schief gegangen sein. Denn sie verklagt aktuell unter anderem die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank vor dem Landgericht Frankfurt. In der Klageschrift wirft sie den Finanzfirmen vor, sie über das Risiko "vorsätzlich getäuscht" zu haben, was diese in ihrer Erwiderung klar zurückweisen. Der Klage zufolge hat die KV Baden-Württemberg (KVBW) zwischen 2019 und 2022 insgesamt 50 Millionen Euro über ein spezielles Finanzprodukt in die Verius-Immobilienfonds investiert. Laut der Klageschrift, haben sich diese Investments inzwischen "in Luft aufgelöst": "96,3 Prozent der investierten Anlagegelder" seien verloren. Doch hat der zuständige Vorstand das Investment zuvor überhaupt eigenständig geprüft? Das will die KVBW auf Anfrage nicht beantworten. Die Fondsanbieter legen in ihrer Entgegnung an das Gericht dar, dass die Krankenkassen und KVen "mehr als 7 Prozent" Zinsen pro Jahr erhielten. Auch die Frage, ob ein Investment mit so hohen Zinsen wirklich risikolos war, wollte die KVBW nicht beantworten. Auf detaillierte Fragen antwortet sie nur mit einem Satz: "Die KVBW äußert sich grundsätzlich nicht zu ihren Finanzanlagen." Ausmaß größer als bisher bekannt Die Fehlinvestments in die Verius-Fonds sorgen seit Wochen für Aufregung in den Vorstandsetagen von Krankenkassen und KVen. Das "Handelsblatt" berichtete erst vor wenigen Tagen von insgesamt sechs Krankenkassen und KVen, die Geld mit den Verius-Fonds verloren hatten. Doch das Ausmaß ist nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung deutlich größer als bisher bekannt. So haben nicht nur, wie bisher bekannt, die Kaufmännische Krankenkasse KKH (47,4 Millionen), Pronova BKK (10 Millionen) und BKK Gildemeister Seidensticker (7,9 Millionen) investiert, wie aus den Klagen hervorgeht, sondern auch die Novitas BKK, die MKK Meine Krankenkasse (jeweils 5 Millionen) und die IKK Südwest 2 Millionen Euro, wie sie gegenüber NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung einräumen. Investiert haben zudem auch die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkassen. Um wie viel Geld es dabei geht, will allerdings keine dieser Krankenkassen sagen. | Krankenkassen | Bestätigte Investitionen in Verius-Fonds-Produkt | |---|---| | KKH | 47,4 Millionen | | Pronova BKK | 10 Millionen | | BKK Gildemeister Seidensticker | 7,9 Millionen | | Novitas BKK | 5 Millionen | | MKK Meine Krankenkasse | 5 Millionen | | IKK Südwest | 2 Millionen | | AOK Bremen | keine Angaben | | Bahn BKK | keine Angaben | | BKK Pfalz | keine Angaben | | Siemens BKK | keine Angaben | | Viactiv Krankenkasse | keine Angaben | Hohe Verluste auch bei Kassenärztlichen Vereinigungen Unter den Kassenärztlichen Vereinigungen haben neben der KVBW auch die KV Hessen 30 Millionen Euro und die KV Schleswig-Holstein 16 Millionen investiert - Geld, das die KV Schleswig Holstein als "Totalverlust" betrachtet. Die KV Berlin, die KV Bremen und die KV Westfalen-Lippe (KVWL) weigern sich auf Anfrage ebenfalls, die Summen zu nennen, die sie investiert hatten. Zusammen gerechnet addieren sich die bestätigten Verluste auf mehr als 170 Millionen Euro. Aus Kreisen der Finanzfirmen ist zu hören, dass insgesamt 28 Krankenkassen und KVen Geld über Umwege in die Verius-Fonds investiert haben sollen, und sich die Fehlinvestitionen auf mehr als 500 Millionen Euro summieren würden. Die KVWL ist dabei ein besonderer Fall, der auch klar macht, warum das Thema für die Chefs derzeit äußerst unangenehm ist. Denn die KVWL hat sich von ihrem für die Investments zuständigen Vorstand inzwischen getrennt und verklagt ihn auf Schadensersatz. Das Landgericht Dortmund bestätigt gegenüber NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, dass die KVWL ihm vorwirft, gegen interne Anlagerichtlinien verstoßen zu haben und von ihm viele Millionen Euro fordert. Der Anwalt des ehemaligen Vorstands ließ eine Anfrage unbeantwortet. | Kassenärztliche Vereinigungen | Bestätigte Investitionen in Verius-Fonds-Produkt | |---|---| | KV Baden Württemberg | 50 Millionen | | KV Hessen | 30 Millionen | | KV Schleswig-Holstein | 16 Millionen | | KV Berlin | keine Angaben | | KV Bremen | keine Angaben | | KV Westfalen-Lippe | keine Angaben | Krankenkassen reichen Klage ein Neben der KVBW und der KV Hessen, haben auch die Krankenkassen KKH, die BKK Gildemeister Seidensticker und die Pronova BKK Klage beim Landgericht Frankfurt eingelegt. Sie alle werden vertreten von der Kanzlei Hogan Lovells aus München. Die Klageschriften, die NDR, WDR und SZ vorliegen, sind weitgehend identisch formuliert. Der Anwalt bezieht sich darin auf "persönliche Treffen" und "diverse Telefonkonferenzen", in denen den Kassen und KVen versichert worden sei, dass die Investments sicher seien und den Anlage-Vorschriften des Sozialgesetzbuchs entsprechen. Keines der beteiligten Finanzinstitute hätte die Kassen und KVen "jemals über die tatsächlichen Umstände" der Geldanlage aufgeklärt. Auf die Frage von NDR, WDR und SZ an die Klagevertreter, ob in den Anlageunterlagen konkret falsche Angaben gemacht wurden, antwortete der Rechtsanwalt der Kassen und KVen: "Die vorgelegten Investitionsunterlagen vermittelten den Eindruck, dass es sich um eine sichere, konservative Anlage handelte." Die ebenfalls beklagte Hauck Aufhäuser Fund Services S.A. weist den Vorwurf der Täuschung entschieden zurück. Zwar will man sich zu möglichen Einzelfällen nicht äußern. Allgemein sei aber zu betonen, "dass Investitionen in Produkte der beschriebenen Art nur auf der Grundlage von Prospekt- bzw. Vertragsunterlagen möglich sind, mit denen die Investoren im Vorfeld ihrer Anlagen umfassend über deren Charakter, die hiermit verbundenen Risiken und die bestehenden eigenständigen Prüfpflichten aufgeklärt" wurden. Finanzanalyst hält Verius-Fonds für "nicht geeignet" Aus Sicht des unabhängigen Finanzanalysten Stefan Loipfinger waren die Finanzinstrumente, mit denen die Krankenkassen und KVen Hunderte von Millionen Euro Beitragsgelder in die Verius-Fonds investierten, "definitiv nicht geeignet". Wenn in einer Phase, wo die Zinsen niedrig waren, ein Produkt eine hohe Rendite in Aussicht stellte, "muss jeder wissen, der ein bisschen was von Kapitalanlagen versteht, dass hier entsprechende Risiken drin stecken". Auch für die Haushaltspolitikerin und Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta (Grüne) "untergräbt der Fall das Vertrauen in die Krankenkassen und ihre Fähigkeit, mit Geld umzugehen". Am Ende werden die Gerichte klären müssen, ob die Kassen und KVen zu große Risiken eingegangen sind oder ob sie getäuscht wurden, sagt Loipfinger. Einen Termin für die Verhandlung am Landgericht Frankfurt gibt es dazu bereits - allerdings erst im Dezember. Mitarbeit: Hannah Heck

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