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Montag, 3. August 2026
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Rotes Kreuz in Myanmar: Treffen mit Aung San Suu Kyi

Medienspektrum

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3. August
Die Zeit (Politik)

Ex-Regierungschefin aus Myanmar: Junta in Myanmar erlaubt Rotem Kreuz Treffen mit Aung San Suu Kyi

Erstmals seit dem Militärputsch in Myanmar vor fünfeinhalb Jahren ist ein Treffen der früheren Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem ausländischen Vertreter öffentlich bekannt geworden. Die Militärregierung veröffentlichte Aufnahmen, die die Friedensnobelpreisträgerin bei einem Treffen mit dem Myanmar-Repräsentanten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Arnaud de Baecque, zeigen. Zu ihrem Aufenthaltsort und Gesundheitszustand gab es zuvor jahrelang kaum verlässliche Informationen. Die Aufnahmen zeigen beide in einem holzvertäfelten Raum. Einige Bilder sollen auch von ihrem 81. Geburtstag im Juni stammen und sie beim Aufschneiden des Geburtstagskuchens zeigen. Suu Kyi steht seit dem Militärputsch vom Februar 2021 unter Arrest. Suu Kyis Sohn spricht von positiver Entwicklung Das Rote Kreuz bestätigte das Treffen in einer Mitteilung. »Der Besuch erfolgte gemäß den Standards und Verfahren des IKRK für Besuche bei Inhaftierten«, hieß es darin. »Dazu gehörte auch die Gelegenheit, mit Aung San Suu Kyi unter vier Augen zu sprechen.« Suu Kyis Sohn Kim Aris nannte das Treffen in den sozialen Medien ein Zeichen der Hoffnung. Es sei die erste positive Entwicklung in Bezug auf sie seit mehr als fünf Jahren.«Dies ist ein wichtiger erster Schritt, aber er darf nicht der letzte sein,« schrieb der 49-Jährige auf Facebook. Er hoffe, der IKRK-Besuch führe zu einem besseren humanitären Zugang, direkten Kontakt mit seiner Mutter, glaubwürdigen Informationen über ihr Wohlergehen und letztendlich zu ihrer Freilassung. Suu Kyi war jahrzehntelang die bekannteste Oppositionspolitikerin Myanmars und erhielt 1991 den Friedensnobelpreis für ihren gewaltlosen Einsatz für Demokratie. Bereits von 1989 bis 2010 verbrachte sie insgesamt 15 Jahre isoliert unter Hausarrest. Militärputsch führte zu schwerer Krise Beim Militärputsch vom Februar 2021 hatte das Militär die demokratisch gewählte Regierung gestürzt und in diesem Zuge Suu Kyi festgenommen. Seitdem war sie weitgehend von der Außenwelt abgeschirmt. Später wurde sie wegen angeblicher Vergehen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Sorge um ihren Gesundheitszustand, unter anderem war von Herzproblemen die Rede. Nach Angaben der Behörden wurde sie Ende April aus einem Gefängnis in Hausarrest verlegt. Seit dem Putsch von 2021 befindet sich Myanmar in einer schweren Krise. Die Entmachtung der gewählten Regierung hatte damals landesweite Proteste und einen anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst. Seither prägen Gewalt, wirtschaftlicher Niedergang und Widerstand gegen die Junta das Land. In einer international stark kritisierten Wahl wurde Armeechef Min Aung Hlaing im April vom Parlament zum Präsidenten erklärt. Kritiker und internationale Beobachter sehen in der Wahl keinen echten demokratischen Prozess, sondern eine Inszenierung zur Festigung der Militärmacht.

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3. August
Die Zeit (Politik)

Ex-Regierungschefin aus Myanmar: Junta in Myanmar erlaubt Rotem Kreuz Treffen mit Aung San Suu Kyi

Erstmals seit dem Militärputsch in Myanmar vor fünfeinhalb Jahren ist ein Treffen der früheren Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem ausländischen Vertreter öffentlich bekannt geworden. Die Militärregierung veröffentlichte Aufnahmen, die die Friedensnobelpreisträgerin bei einem Treffen mit dem Myanmar-Repräsentanten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Arnaud de Baecque, zeigen. Zu ihrem Aufenthaltsort und Gesundheitszustand gab es zuvor jahrelang kaum verlässliche Informationen. Die Aufnahmen zeigen beide in einem holzvertäfelten Raum. Einige Bilder sollen auch von ihrem 81. Geburtstag im Juni stammen und sie beim Aufschneiden des Geburtstagskuchens zeigen. Suu Kyi steht seit dem Militärputsch vom Februar 2021 unter Arrest. Suu Kyis Sohn spricht von positiver Entwicklung Das Rote Kreuz bestätigte das Treffen in einer Mitteilung. »Der Besuch erfolgte gemäß den Standards und Verfahren des IKRK für Besuche bei Inhaftierten«, hieß es darin. »Dazu gehörte auch die Gelegenheit, mit Aung San Suu Kyi unter vier Augen zu sprechen.« Suu Kyis Sohn Kim Aris nannte das Treffen in den sozialen Medien ein Zeichen der Hoffnung. Es sei die erste positive Entwicklung in Bezug auf sie seit mehr als fünf Jahren. »Dies ist ein wichtiger erster Schritt, aber er darf nicht der letzte sein«, schrieb der 49-Jährige auf Facebook. Er hoffe, der IKRK-Besuch führe zu einem besseren humanitären Zugang, direkten Kontakt mit seiner Mutter, glaubwürdigen Informationen über ihr Wohlergehen und letztendlich zu ihrer Freilassung. Suu Kyi war jahrzehntelang die bekannteste Oppositionspolitikerin Myanmars und erhielt 1991 den Friedensnobelpreis für ihren gewaltlosen Einsatz für Demokratie. Bereits von 1989 bis 2010 verbrachte sie insgesamt 15 Jahre isoliert unter Hausarrest. Militärputsch führte zu schwerer Krise Beim Militärputsch vom Februar 2021 hatte das Militär die demokratisch gewählte Regierung gestürzt und in diesem Zuge Suu Kyi festgenommen. Seitdem war sie weitgehend von der Außenwelt abgeschirmt. Später wurde sie wegen angeblicher Vergehen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Sorge um ihren Gesundheitszustand, unter anderem war von Herzproblemen die Rede. Nach Angaben der Behörden wurde sie Ende April aus einem Gefängnis in Hausarrest verlegt. Seit dem Putsch von 2021 befindet sich Myanmar in einer schweren Krise. Die Entmachtung der gewählten Regierung hatte damals landesweite Proteste und einen anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst. Seither prägen Gewalt, wirtschaftlicher Niedergang und Widerstand gegen die Junta das Land. In einer international stark kritisierten Wahl wurde Armeechef Min Aung Hlaing im April vom Parlament zum Präsidenten erklärt. Kritiker und internationale Beobachter sehen in der Wahl keinen echten demokratischen Prozess, sondern eine Inszenierung zur Festigung der Militärmacht.

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3. August
Handelsblatt

Myanmar: Seltene Bilder von Aung San Suu Kyi: Treffen mit Rotem Kreuz

Myanmar: Seltene Bilder von Aung San Suu Kyi: Treffen mit Rotem Kreuz Naypyidaw. Erstmals seit dem Militärputsch in Myanmar vor fünfeinhalb Jahren ist ein Treffen der früheren Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem ausländischen Vertreter öffentlich bekanntgeworden. Die Militärregierung veröffentlichte Aufnahmen, die die Friedensnobelpreisträgerin (81) bei einem Treffen mit dem Myanmar-Repräsentanten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Arnaud de Baecque, zeigen. Zu ihrem Aufenthaltsort und Gesundheitszustand gab es zuvor jahrelang kaum verlässliche Informationen. Das Staatsfernsehen berichtete, das Treffen habe am Morgen (Ortszeit) stattgefunden. Wo Suu Kyi und De Baecque zusammenkamen, wurde nicht bekannt. Die Aufnahmen zeigen beide in einem holzvertäfelten Raum. Die Militärregierung veröffentlichte auch Bilder vom 81. Geburtstag der früheren Freiheitsikone im Juni, auf denen sie offenbar im Hausarrest einen Geburtstagskuchen anschneidet. Sohn spricht von Zeichen der Hoffnung Das Rote Kreuz bestätigte das Treffen in einer Mitteilung. „Der Besuch erfolgte gemäß den Standards und Verfahren des IKRK für Besuche bei Inhaftierten“, hieß es darin. „Dazu gehörte auch die Gelegenheit, mit Aung San Suu Kyi unter vier Augen zu sprechen.“ Weitere Details wurden nicht bekannt. Suu Kyis Sohn Kim Aris sprach in sozialen Medien von einem Zeichen der Hoffnung. „Dies ist ein wichtiger erster Schritt, aber er darf nicht der letzte sein“, schrieb der 49-Jährige auf Facebook Vom Gefängnis in den Hausarrest Suu Kyi steht seit dem Militärputsch vom Februar 2021 unter Arrest. Damals hatte das Militär die demokratisch gewählte Regierung gestürzt und die Politikerin festgenommen. Seitdem war sie weitgehend von der Außenwelt abgeschirmt. Später wurde sie wegen angeblicher Vergehen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Immer wieder gab es Sorge um ihren Gesundheitszustand, unter anderem war von Herzproblemen die Rede. Nach Angaben der Behörden wurde sie Ende April aus einem Gefängnis in Hausarrest verlegt. Suu Kyi war jahrzehntelang die bekannteste Oppositionspolitikerin Myanmars und erhielt 1991 den Friedensnobelpreis für ihren gewaltlosen Einsatz für Demokratie. Bereits von 1989 bis 2010 verbrachte sie insgesamt 15 Jahre isoliert unter Hausarrest. Seit dem Putsch von 2021 befindet sich das frühere Birma in einer schweren Krise. Die Entmachtung der gewählten Regierung hatte damals landesweite Proteste und einen anhaltenden bewaffneten Konflikt ausgelöst. Seither prägen Gewalt, wirtschaftlicher Niedergang und Widerstand gegen die Junta das Land. Kritik an umstrittener Wahl Nach einer international sehr umstrittenen Wahl wurde Armeechef Min Aung Hlaing im April vom Parlament zum Präsidenten erklärt. Kritiker und internationale Beobachter sehen darin jedoch keinen echten demokratischen Prozess, sondern eine Inszenierung zur Festigung der Militärmacht. Die Veröffentlichung der Fotos kam nur wenige Tage vor einem geplanten offiziellen Besuch Min Aung Hlaings im Nachbarland Thailand.

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3. August
FAZ (Politik)

Fotos von Treffen: Myanmar veröffentlicht Lebenszeichen Aung San Suu Kyis

Fotos von Treffen : Myanmar veröffentlicht Lebenszeichen Aung San Suu Kyis Ihre Familie hatte befürchtet, dass die Nobelpreisträgerin schon nicht mehr lebt. Neue Bilder sollen das Gegenteil beweisen. Das Regime will damit wohl sein Image aufbessern. Myanmars Regime hat Bilder veröffentlicht, die Aung San Suu Kyi beim Treffen mit einem ausländischen Vertreter zeigen. Der Repräsentant des Internationalen Roten Kreuzes in Myanmar, Arnaud de Baecque, habe die seit dem Putsch im Jahr 2021 inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin am Montagmorgen Ortszeit besucht, teilte das Büro des Präsidenten mit. Mit den Bildern will das Regime offenbar Befürchtungen zerstreuen, wonach die 81 Jahre alte ehemalige Staatsrätin schon nicht mehr am Leben sei. Das Internationale Rote Kreuz hat das Treffen zwischen Suu Kyi und de Baecque bestätigt. Die Fotos zeigen sie beim Händedruck mit einem Mann, bei dem es sich offenbar um de Baecque handelt. Auf einem Bild war sie zudem zu sehen, wie sie eine Geburtstagstorte anschnitt. Darauf befindet sie sich in anderer Umgebung und trägt andere Kleidung als auf den anderen Bildern. Ein weiteres Bild zeigt die Torte mit der Aufschrift „Happy Birthday Aunty Suu“ und dem Datum „19.06.2026“, ihrem Geburtstag. Regierung erhofft sich bessere Beziehung zur Außenwelt Nicht abschließend ließ sich zunächst klären, ob die Bilder authentisch sind. Einige Beobachter hielten sie auf den ersten Blick für echt. Es wäre das erste verbürgte Treffen mit einem Vertreter einer internationalen Hilfsorganisation seit dem Putsch 2021, bei dem das Militär die von Suu Kyi als Staatsrätin angeführte Zivilregierung gestürzt hatte. Später hatte ein Gericht sie wegen Korruption und anderer Vergehen zu langer Haft verurteilt. Nachdem es im April geheißen hatte, dass sie in den Hausarrest verlegt worden sei, forderte insbesondere ihr in Großbritannien lebender Sohn Kim Aris ein Lebenszeichen. Wiederholt war zuvor von ihrem schlechten Gesundheitszustand die Rede gewesen. Ein Hintergedanke der nun veröffentlichten Bilder dürfte sein, dass sich das Regime bessere Beziehungen zur Außenwelt erhofft. Der Machthaber und Präsident Min Aung Hlaing wird in den kommenden Tagen Thailand besuchen. Das Regime bemüht sich seit einiger Zeit, seiner Regierung einen zivilen Anstrich und einen Schein demokratischer Legitimation zu verleihen. Im Dezember und Januar hatte es erstmals seit dem Putsch in den Gebieten unter seiner Kontrolle Parlamentswahlen abgehalten. Nach Einschätzung von Menschenrechtlern waren diese aber weder frei noch fair abgelaufen. Zudem konnte die Wahl wegen des Bürgerkriegs in zahlreichen Landesteilen gar nicht erst stattfinden.

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3. August
FAZ (Politik)

Fotos von Treffen: Myanmar veröffentlicht Lebenszeichen von Aung San Suu Kyi

Fotos von Treffen : Myanmar veröffentlicht Lebenszeichen von Aung San Suu Kyi Ihre Familie hatte befürchtet, dass die Nobelpreisträgerin schon nicht mehr lebt. Neue Bilder sollen das Gegenteil beweisen. Das Regime will damit wohl sein Image aufbessern. Myanmars Regime hat Bilder veröffentlicht, die Aung San Suu Kyi beim Treffen mit einem ausländischen Vertreter zeigen. Der Repräsentant des Internationalen Roten Kreuzes in Myanmar, Arnaud de Baecque, habe die seit dem Putsch im Jahr 2021 inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin am Montagmorgen besucht, teilte das Büro des Präsidenten mit. Mit den Bildern will das Regime offenbar Befürchtungen zerstreuen, wonach die 81 Jahre alte ehemalige Staatsrätin schon nicht mehr am Leben sei. Das Internationale Rote Kreuz hat das Treffen zwischen Suu Kyi und de Baecque bestätigt. Die Fotos zeigen sie beim Händedruck mit einem Mann, bei dem es sich offenbar um de Baecque handelt. Auf einem Bild war sie zudem zu sehen, wie sie eine Geburtstagstorte anschnitt. Darauf befindet sie sich in anderer Umgebung und trägt andere Kleidung als auf den restlichen Bildern. Ein weiteres Bild zeigt die Torte mit der Aufschrift „Happy Birthday Aunty Suu“ und dem Datum „19.06.2026“, ihrem Geburtstag. Regierung erhofft sich bessere Beziehung zur Außenwelt Nicht abschließend ließ sich zunächst klären, ob die Bilder authentisch sind. Einige Beobachter hielten sie auf den ersten Blick für echt. Es wäre das erste verbürgte Treffen mit einem Vertreter einer internationalen Hilfsorganisation seit dem Putsch 2021, bei dem das Militär die von Suu Kyi als Staatsrätin angeführte Zivilregierung gestürzt hatte. Später hatte ein Gericht sie wegen Korruption und anderer Vergehen zu langer Haft verurteilt. Nachdem es im April geheißen hatte, dass sie in den Hausarrest verlegt worden sei, forderte insbesondere ihr in Großbritannien lebender Sohn Kim Aris ein Lebenszeichen. Wiederholt war zuvor von ihrem schlechten Gesundheitszustand die Rede gewesen. Ein Hintergedanke der nun veröffentlichten Bilder dürfte sein, dass sich das Regime bessere Beziehungen zur Außenwelt erhofft. Der Machthaber und Präsident Min Aung Hlaing wird in den kommenden Tagen Thailand besuchen. Das Regime bemüht sich seit einiger Zeit, seiner Regierung einen zivilen Anstrich und einen Schein demokratischer Legitimation zu verleihen. Im Dezember und Januar hatte es erstmals seit dem Putsch in den Gebieten unter seiner Kontrolle Parlamentswahlen abgehalten. Nach Einschätzung von Menschenrechtlern waren diese aber weder frei noch fair abgelaufen. Zudem konnte die Wahl wegen des Bürgerkriegs in zahlreichen Landesteilen gar nicht erst stattfinden.

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3. August
Tagesschau

Erstmals seit fünf Jahren Bilder von Aung San Suu Kyi veröffentlicht

Seltene Bilder aus Myanmar Aung San Suu Kyi trifft Vertreter von Rotem Kreuz Seit ihrer Inhaftierung war Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in Myanmar weitgehend abgeschirmt. Nun veröffentlichte die Militärregierung Bilder der 81-Jährigen. Wie es ihr geht, ist nicht bekannt. Es sind seltene Aufnahmen, die das Präsidialbüro von Myanmar veröffentlicht hat: Nach gut fünf Jahren wurden nun erstmals Bilder der inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gezeigt. Sie traf sich mit dem Myanmar-Repräsentanten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Arnaud de Baecque. Das teilte eine Sprecherin der Militärregierung auf Telegram mit. Das IKRK bestätigte das Treffen. Das Staatsfernsehen berichtete, das Treffen habe am Morgen (Ortszeit) stattgefunden. An welchem Ort die beiden sich trafen, ist nicht bekannt. Die Aufnahmen zeigen Aung San Suu Kyi und de Baecque in einem holzvertäfelten Raum. Die Militärregierung veröffentlichte auch Bilder vom 81. Geburtstag der früheren Freiheitsikone im Juni, auf denen sie offenbar im Hausarrest einen Geburtstagskuchen anschneidet. Aung San Suu Kyi verbüßt eine langjährige Haftstrafe mittlerweile im Hausarrest. Aung San Suu Kyi hatte Wahl gewonnen Aung San Suu Kyi steht seit dem Militärputsch im Februar 2021 unter Arrest. Damals hatte das Militär unter General Min Aung Hlaing die demokratisch gewählte Regierung gestürzt. Aung San Suu Kyi, deren Partei die Wahl haushoch gewonnen hatte, wurde festgenommen. Seitdem war sie weitgehend von der Außenwelt abgeschirmt. Später wurde sie wegen angeblicher Vergehen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Putsch löste landesweit Proteste und einen bis heute anhaltenden Bürgerkrieg aus. Rund 100.000 Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Immer wieder gab es Sorge um den Gesundheitszustand von Aung San Suu Kyi, unter anderem war von Herzproblemen die Rede. Nach Angaben der Behörden wurde sie Ende April aus einem Gefängnis in den Hausarrest verlegt. Ihre Familie hat aber weiter keinen Zugang zu ihr. Bereits 15 Jahre Hausarrest verbüßt Aung San Suu Kyi war jahrzehntelang die bekannteste Oppositionspolitikerin Myanmars und erhielt 1991 den Friedensnobelpreis für ihren gewaltlosen Einsatz für Demokratie. Bereits von 1989 bis 2010 verbrachte sie insgesamt 15 Jahre isoliert unter Hausarrest. Nach jahrelanger Verzögerung ließ das Militär im Frühjahr dieses Jahres ein neues Parlament wählen. Aung San Suu Kyis Partei war nicht zugelassen. Beobachter stuften diese Wahl als weder frei noch fair ein. Der damalige Putsch-General Min Aung Hlaing ließ sich zum Präsidenten wählen.

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