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Donnerstag, 23. Juli 2026
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Frankreich - 20.000 Menschen wegen Waldbrands in Touristenregion bei Bordeaux in Sicherheit gebracht

Medienspektrum

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23. Juli
Süddeutsche Zeitung

Hitzewelle: 20 000 Menschen wegen Waldbränden an Atlantikküste in Sicherheit gebracht

In Spanien, Italien und Frankreich sind Einsatzkräfte gegen immer neue Waldbrände im Dauereinsatz. Die Flammen breiten sich auf riesigen Flächen aus. Wetterlagen mit anhaltender Trockenheit und Hitze begünstigen – oft in Kombination mit starkem Wind – den Ausbruch der Feuer. An der französischen Atlantikküste bei Bordeaux wurden inzwischen 20 000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Betroffen seien Urlauber von zahlreichen Ferienzentren und drei Campingplätzen, teilte die Präfektur des Départements Gironde am Morgen mit. Außerdem wurden Bewohner verschiedener Orte in Sicherheit gebracht. Bislang sei niemand verletzt worden. Der am Mittwochmittag in der Ortschaft Saumos ausgebrochene Brand hat sich bereits auf einer Fläche von 2400 Hektar ausgedehnt und sich erst auf den Ort Le Porge und dann auf Lège Cap-Ferret zubewegt. Bei dem sehr heftigen Brand seien weiterhin 500 Feuerwehrleute im Einsatz, die sich Schritt für Schritt darum bemühen, ihn einzudämmen. Die Lage sei weiterhin ungünstig, betonte die Präfektur. Am Morgen sollten zusätzliche Löschflugzeuge in die Region verlegt werden. Am Mittwochabend waren bereits vier Löschflugzeuge und 150 Einsatzfahrzeuge gegen die Flammen im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen ordnete die Präfektin des Départements Gironde am Nachmittag umfangreiche Evakuierungen an. Etwa 700 Bewohner mussten zwei Ortsteile der Gemeinde Le Porge verlassen, der dortige Campingplatz La Grigne mit etwa 3500 Urlaubern wurde geräumt. Die Betroffenen wurden zum nahegelegenen Urlaubsort Lacanau dirigiert. Auch ein Strand von Le Porge, wo sich etwa 600 Fahrzeuge befanden, wurde evakuiert. Wie die Präfektin betonte, gilt für das Département Gironde die höchste Waldbrandwarnstufe Rot. Die Anweisungen der Behörden müssten strikt befolgt werden. Die Bevölkerung wurde zu größter Vorsicht gemahnt. Am Dienstag erst waren bei einem anderen Naturbrand am Flughafen von Bordeaux zwei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen, die in ihrem Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen wurden. In Spanien hat der verheerende Waldbrand in der Provinz Guadalajara nach Behördenangaben inzwischen etwa 32 000 Hektar Land zerstört. Er zählt damit zu den größten Bränden der jüngeren Geschichte Spaniens. Bei einem Besuch des Brandgebiets rief Ministerpräsident Pedro Sánchez zu einem parteiübergreifenden „Staatspakt gegen den Klimanotstand“ auf. Zugleich äußerten sich die Einsatzkräfte vorsichtig optimistisch, den Brand nordöstlich von Madrid in den kommenden Tagen unter Kontrolle bringen zu können. Sánchez und der Präsident der betroffenen Region Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, sprachen mit den Einsatzleitern über die Entwicklung des Feuers. García-Page sagte anschließend vor Journalisten, es gebe Anlass zu „vorsichtigem Optimismus“. Die Erfolge bei den Löscharbeiten ließen hoffen, dass die Brandlage bald stabilisiert werden könne. Allerdings könnten die für Donnerstag angekündigten stärkeren Winde die Lage erneut verschärfen. In Spanien wütet der zweitgrößten Waldbrand seit Beginn der Erfassung 1968 Inzwischen durften die Bewohner von fünf zuvor geräumten Ortschaften am Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren. Insgesamt waren seit Ausbruch am vorigen Donnerstag in der Sierra Norte 34 Ortschaften evakuiert und etwa 1200 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Der Brand, der nach ersten Erkenntnissen vermutlich durch landwirtschaftliche Arbeiten ausgelöst wurde, hat sich mittlerweile mit geschätzten 32 000 zerstörten Hektar – einer Fläche, die in etwa 45 000 Fußballfeldern entspricht – zum zweitgrößten Waldbrand des Landes seit Beginn der Erfassungen durch die Zentralregierung im Jahr 1968 entwickelt. Nach Daten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus hat es seit Jahresbeginn in Spanien auf landesweit bereits etwa 123 000 Hektar gebrannt – knapp dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Auch auf Sizilien breiten sich immer mehr Waldbrände aus. Die Feuer werden nach Angaben der Rettungsdienste durch den heißen Wüstenwind Scirocco angefacht, der aus dem nahegelegenen Afrika übers Mittelmeer auf Italiens größte Insel gelangt. In der Gemeinde Santo Stefano Quisquina im Hinterland der Inselhauptstadt Palermo wurden zuletzt mehr als 100 Menschen in Sicherheit gebracht, weil die Flammen zu nah an der Ortschaft waren. Auf Sizilien herrscht derzeit eine Hitzewelle. Am Mittwoch wurden auf der Insel Temperaturen von mehr als 37 Grad Celsius erwartet. Am Tag zuvor wurden in Palermo 42,4 Grad gemessen. Die höchste gemessene Temperatur auf der Insel lag am Dienstag bei 46,2 Grad. Auf Sizilien sind derzeit viele Sommerurlauber zu Besuch, auch aus Deutschland. Von der Hitzewelle ist auch Italiens zweitgrößte Insel Sardinien betroffen. Dort wüten ebenfalls mehrere Waldbrände.

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23. Juli
ZDF heute

Waldbrände in Spanien und Frankreich: Orte evakuiert

Auch Urlaubsregionen betroffen:Waldbrände in Spanien und Frankreich: Orte evakuiert Die Waldbrände in Spanien und Südfrankreich halten an. In Spanien wurden mehrere Gemeinden um Madrid evakuiert. In Frankreich mussten viele Touristen ihren Urlaubsort räumen. In Spanien und Frankreich ist die Feuerwehr gegen immer neue Waldbrände im Dauereinsatz. Die Flammen breiten sich auf riesigen Flächen aus. Zahlreiche Orte mussten schon evakuiert werden. Spanien: Ausgangssperre und Evakuierungen Im Südwesten von Madrid wurden am Mittwoch mehrere Gemeinden in der spanischen Hauptstadtregion evakuiert. Durch den Brand in der Gemeinde Almorox seien die Gemeinden Encinar del Alberche, Ribera del Alberche und Rincón del Alberche evakuiert und die Gemeinde Villa del Prado unter Ausgangssperre gestellt worden, teilte der spanische Rettungsdienst am Abend im Onlinedienst X mit. Waldbrände in Spanien Die spanischen Provinz Guadalajara treffen die Waldbrände besonders schwer. Über 30.000 Hektar sind seit letzter Woche verbrannt. Quelle: APAlmorox liegt in der Region Kastilien-La Mancha, etwa 70 Kilometer südwestlich von Madrid. Der spanischen Guardia Civil zufolge wurden mehrere Verkehrsachsen gesperrt. Die Behörden forderten die Anwohner auf, "bei Fahrten äußerste Vorsicht walten zu lassen, da die Sicht durch den Rauch stark eingeschränkt ist". Der Zivilschutz rief Anwohner mit Atemwegserkrankungen zudem auf, nachts die Fenster zu schließen, um die Belastung zu verringern. - Extremhitze in Südeuropa: Spanien setzt auf Klimaanlagen und die Siesta Klimaschutzräume, Wasserspielplätze, flexible Arbeitszeiten - Madrid rüstete sich im Juni gegen die Hitze. 19.06.2026 | 2:08 minWaldbrand zerstört über 30.000 Hektar in einer Woche In den vergangenen Tagen sind in Spanien zahlreiche Brände ausgebrochen. Der größte Waldbrand befindet sich auf der anderen Seite Madrids in der Provinz Guadalajara, etwa 100 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Er hat seit vergangenem Donnerstag 32.000 Hektar Land verwüstet. Insgesamt sind seit dem 1. Januar in Spanien bereits fast 120.000 Hektar verbrannt, wie aus der europäischen Datenbank zu Waldbränden (Effis) hervorgeht. In Spanien steigen die Temperaturen derzeit wieder, es beginnt eine neue Hitzewelle. Die südspanische Provinz Almería in Andalusien war kürzlich von einem der folgenschwersten Waldbrände in Spaniens jüngerer Geschichte getroffen worden. 13 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, darunter zwölf Ausländer - sieben Todesopfer aus Großbritannien, drei aus Belgien und jeweils eines aus Frankreich, den USA und Spanien. 7.000 Hektar Land brannten nieder. In der südspanischen Provinz Almería, vor allem im Ort Los Gallardos, starben bei einem schweren Waldbrand mehrere Menschen. 10.07.2026 | 1:10 minFrankreich: 12.000 Personen evakuiert Auch der Süden Frankreichs leidet unter anhaltenden Waldbränden. In der Nähe von Bordeaux wurden 12.000 Touristen und Einheimische evakuiert. Es seien in den frühen Morgenstunden sechs Campingplätze und eine FKK-Anlage im Norden von Cap Ferret geräumt worden, teilten am Donnerstag die Behörden in der bei Touristen im Sommer sehr beliebten Region im Südwesten Frankreichs mit. Mitte Juli mussten rund um Frankreichs Hauptstadt Paris mehrere Gemeinden wegen Waldbränden evakuiert werden. 13.07.2026 | 2:18 minDer Brand war am Mittwoch in der Nähe des Beckens von Arcachon ausgebrochen. Seither sind bereits rund 2.000 Hektar Land verbrannt. In Frankreich war es ebenfalls in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Großbränden gekommen. Am Dienstag meldete das Land einen traurigen Rekord an verbrannter Fläche in diesem Jahr: Mehr als 42.000 Hektar Land gingen zwischen Januar und Mitte Juli in Flammen auf. Damit wurde ein früherer Höchststand vom gleichen Zeitraum im Jahr 2022 übertroffen. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr Nachrichten zu Waldbränden - Fläche von über 3.600 Fußballfeldern:Waldbrände: Zahl nimmt 2025 wieder deutlich zumit Video0:27 - Feuer in Südspanien mit Toten:"Bessere Aussichten": Fortschritte gegen Waldbrand in Almeríamit Video2:11 - Urlaubsregion in Südfrankreich:Waldbrände: 3.000 Menschen evakuiert - Verletzte und Schädenmit Video0:21 - Gefahr durch Alt-Munition:Müritz-Nationalpark: Waldbrand breitet sich ausmit Video0:23

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23. Juli
Tagesschau

Waldbrände in Frankreich und Spanien: Tausende in Sicherheit gebracht

Waldbrände in Frankreich und Spanien Tausende Menschen vor Flammen in Sicherheit gebracht Im Südwesten Frankreichs sind mehrere Campingplätze und Ortsteile aufgrund von Waldbränden evakuiert worden. Auch in Spanien und Italien mussten Hunderte Menschen vor Bränden in Sicherheit gebracht werden. An der französischen Atlantikküste in der Nähe von Bordeaux sind 12.000 Menschen vor einem Waldbrand in Sicherheit gebracht worden. In den frühen Morgenstunden seien sechs Campingplätze und eine FKK-Anlage im Norden von Cap Ferret geräumt worden, teilten die Behörden der Region im Südwesten Frankreichs mit. Bereits am Mittwoch mussten rund 700 Bewohnerinnen und Bewohner zwei Stadtteile des Ortes Le Porge verlassen. Auch der dortige Campingplatz mit rund 3.500 Urlaubern wurde geräumt. Die Betroffenen wurden zum nahegelegenen Urlaubsort Lacanau dirigiert. Höchste Waldbrandwarnstufe Der am Mittwoch in der Ortschaft Saumos ausgebrochene Brand werde mit einem Großaufgebot von 500 Feuerwehrleuten, vier Löschflugzeugen und 150 Einsatzfahrzeugen bekämpft, so die Präfektur in Bordeaux. Bislang sei niemand verletzt worden, es seien jedoch bereits 2.000 Hektar Land verbrannt. Wie die Präfektin des Département Gironde betonte, gilt für die Region die höchste Waldbrandwarnstufe. Die Anweisungen der Behörden müssten strikt befolgt werden. Die Bevölkerung wurde zu größter Vorsicht gemahnt. Weiterer Waldbrand in der Nähe Madrids Auch in Spanien wurden mehrere Gemeinden wegen eines Waldbrands im Südwesten von Madrid evakuiert. Wegen des Brandes in der Gemeinde Almorox seien die Gemeinden Encinar del Alberche, Ribera del Alberche und Rincón del Alberche geräumt und die Gemeinde Villa del Prado unter Ausgangssperre gestellt worden, teilten der spanische Rettungsdienst im Onlinedienst X mit. Der spanischen Guardia Civil zufolge wurden mehrere Verkehrsachsen gesperrt. Die Behörden forderten die Anwohner auf, "bei Fahrten äußerste Vorsicht walten zu lassen, da die Sicht durch den Rauch stark eingeschränkt ist". Der Zivilschutz rief Anwohnerinnen und Anwohner mit Atemwegserkrankungen zudem auf, nachts die Fenster zu schließen, um die Belastung zu verringern. Bereits in den vergangenen Tagen waren in Spanien zahlreiche Brände ausgebrochen. Der größte Waldbrand befindet sich auf der anderen Seite Madrids in der Provinz Guadalajara, etwa hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt. Er hat seit vergangenem Donnerstag 32.000 Hektar Land verwüstet. Klinik auf Sizilien evakuiert Feuerwehrleute kämpfen auch auf der italienischen Insel Sizilien gegen zahlreiche Waldbrände. Im Zentrum der Insel mussten wegen eines seit Tagen wütenden Feuers demnach rund hundert Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Patienten einer Klinik in Sicherheit gebracht werden. Seit dem Wochenende seien die Einsatzkräfte wegen mehr als tausend Bränden zu Löscharbeiten ausgerückt, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Ein Sprecher des italienischen Zivilschutzes bezeichnete die Lage auf Sizilien als "ernst". Die Brände würden durch sehr hohe Temperaturen von örtlich über 40 Grad und sehr trockenen Boden begünstigt.

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22. Juli
Tagesschau

Wälder in Frankreich, Spanien und Italien brennen

Tote Feuerwehrleute bei Bordeaux Wälder in Frankreich, Spanien und Italien brennen An vielen Orten in Europa zeigt sich der Klimawandel in extremer Form: Waldbrände auf Sizilien breiten sich bei Temperaturen um 45 Grad aus. In Frankreich sterben zwei Feuerwehrleute, Hunderte Menschen müssen fliehen. Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte in mehreren europäischen Ländern kämpfen gegen Waldbrände infolge von extremer Hitze und Trockenheit. Der ungewöhnlich regenreiche Winter und das feuchte Frühjahr ließen in vielen Regionen Gräser, Sträucher und Unterholz stark wachsen. Diese zusätzliche Vegetation ist inzwischen durch Hitzewellen und ausbleibenden Niederschlag - durch den Klimawandel häufiger werdende extreme Wetterereignisse - weitgehend ausgetrocknet. Besonders schwer betroffen ist derzeit eine Region unweit der spanischen Hauptstadt Madrid: Inzwischen sind nach Schätzungen 29.000 Hektar verbrannt, eine Fläche fast so groß wie die Stadt Bremen. Mittlerweile dehnen sich die Feuer dort aber nicht mehr aus. Frankreich In Südfrankreich kämpfen 1.100 Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand, der sich im bergigen Hinterland nordöstlich von Marseille bereits auf 2.500 Hektar Fläche ausgebreitet hat. Die Feuerwehr ist mit Löschflugzeugen, Hubschraubern und rund 350 Fahrzeugen im Einsatz, wie die Präfektur des Départements Var mitteilte. Rund 500 evakuierte Bewohner bedrohter Ortschaften hatten die Nacht in Notunterkünften verbringen müssen, es gab aber keine ernsthaft Verletzten. 30 bis 40 Gebäude seien durch die Flammen beschädigt worden. Hunderte Haushalte in der Region rund um die Orte Cotignac und Pontevès sind ohne Strom. Etliche Landstraßen wurden gesperrt. Ausgebrochen war der Brand gestern Nachmittag auf einem Feld und hatte sich dann mit rasanter Geschwindigkeit ausgedehnt. Der Waldbrand im Département Var hatte sich sehr schnell ausgebreitet. In Frankreich war es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Großbränden gekommen. Das Land meldete einen Höchstwert an verbrannter Fläche in diesem Jahr: Mehr als 42.000 Hektar Land gingen zwischen Januar und Mitte Juli in Flammen auf. Damit wurde ein früherer Höchststand von 2022 übertroffen. Bei der Bekämpfung eines Brandes in der Nähe des Flughafens von Bordeaux in Südwestfrankreich kamen gestern zwei Feuerwehrleute ums Leben. Von der Feuerwehr hieß es, die beiden seien in ihrem Löschfahrzeug von den sich rasant ausbreitenden Flammen eingeschlossen worden. Italien Auf Sizilien breiten sich immer mehr Waldbrände aus. Die Feuer werden nach Angaben der Rettungsdienste durch den heißen Wüstenwind Scirocco angefacht, der aus dem nahegelegenen Afrika übers Mittelmeer auf Italiens größte Insel gelangt. Zudem leiden viele Menschen unter der Hitze. Gestern wurden in der Inselhauptstadt Palermo 42,4 Grad gemessen. Die höchste gemessene Temperatur auf der Insel lag sogar bei 46,2 Grad. Heute werden wieder Temperaturen von mehr als 37 Grad erwartet. In der Gemeinde Santo Stefano im Hinterland von Palermo wurden mehr als 100 Menschen in Sicherheit gebracht, weil die Flammen zu nahe an der Ortschaft waren. In Palermo selbst fiel in der Nacht mehrfach der Strom aus. Über mehreren Vierteln der Großstadt hingen am Morgen dichte Rauchwolken. Von der Hitzewelle ist auch Italiens zweitgrößte Insel Sardinien betroffen. Auch dort wüten mehrere Waldbrände. Spanien Bei der Bekämpfung eines großen Waldbrandes unweit der spanischen Hauptstadt Madrid gab es erstmals nach fünf Tagen gute Nachrichten. Man sehe bereits "das Licht am Ende des Tunnels", sagte der Präsident der betroffenen Region Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page. Die nächtliche Arbeit von mehr als 600 Einsatzkräften habe die Ausbreitung der Flammen in Richtung der Provinzhauptstadt Soria "praktisch gestoppt". Die hohen Temperaturen und starke Winde hatten in den vergangenen Tagen die Löscharbeiten erschwert. Das seit Donnerstag rund 60 Kilometer nordöstlich von Madrid wütende Feuer hatte sich sehr schnell ausgebreitet und große Sorgen ausgelöst. García-Page hatte von dem schlimmsten Waldbrand in der Geschichte der Region gesprochen. Auch Teile der Region Madrid waren betroffen. Rund 1.200 Menschen mussten evakuiert werden.

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