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Sonntag, 26. Juli 2026
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Radsport - Richard Carapaz gewinnt Königsetappe - Tadej Pogacar vor fünftem Gesamtsieg

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23. Juli
ZDF heute

18. Etappe: Richard Carapaz attackiert und gewinnt

Ausreißersieg bei Tour de France:18. Etappe: Richard Carapaz attackiert und gewinnt von Benno Krieger Richard Carapaz gewinnt nach 2024 seine zweite Tour-de-France-Etappe und schafft es in die Top-10 der Gesamtwertung. Die Favoriten sparen die Kräfte für das Finale am Wochenende. Auf der 18. Etappe nach Orcieres-Merlette in den französischen Alpen ließen die Favoriten um Tadej Pogacar im Gelben Trikot die Ausreißer gewähren. Aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe setzte der Olympiasieger von Tokio, Richard Carapaz, dreieinhalb Kilometer vor Schluss die entscheidende Attacke, um sich abzusetzen. 1. Richard Carapaz (Ecuador) 2. Mauro Schmid (Schweiz) +0:45 Minuten Rückstand 3. Matteo Jorgenson (USA) +0:45 4. Valentin Paret-Peintre (Frankreich) + 1:14 5. Tobias Halland Johannessen (Norwegen) + 1:57 6. Raul Garica Pierna (Spanien) + 2:12 7. Pablo Castrillo (Spanien) + 4:30 8. Lenny Martinez (Frankreich) + 4:35 9. Remco Evenepoel (Belgien) + 4:35 10. Tom Pidcock (Großbritannien) + 4:35 Der Ecuadorianer hat bereits auf vorherigen Etappen immer wieder Ausreißergruppen besetzt, jetzt hat es mit dem Etappensieg geklappt. 2024 hatte der 33-Jährige schon mal eine Etappe der Tour de France in den Alpen gewonnen. Durch den Erfolg klettert Carapaz in der Gesamtwertung auf Rang 10. Zuvor hatte Jasper Philipsen die 17. Etappe im Sprint aus einer Gruppe heraus gewonnen. 23.07.2026 | 1:32 minParet-Peintre verpasst Führung in der Bergwertung Der formstarke Mauro Schmid wurde, wie bereits auf der 17. Etappe am Mittwoch, Zweiter. Für den Schweizer ist es bereits der dritte Podestplatz bei dieser Tour de France. Platz drei geht an Matteo Jorgenson. Valentin Paret-Peintre aus Frankreich wurde Vierter, verpasste aber die Führung im Bergtrikot knapp. Nach der 18. Etappe liegt er einen Punkt hinter Tadej Pogacar. Stellvertretend darf Paret-Peintre das gepunktete Bergtrikot auf der morgigen Etappe tragen, da Pogacar in Gelb fährt. Florian Lipowitz hat sich bei der 16. Etappe der Tour de France bei einem schweren Sturz das Schlüsselbein gebrochen. Die Tour ist für den 25-Jährigen damit beendet. 22.07.2026 | 1:55 minFelix Engelhardt bester Deutscher Die besten Fahrer im Gesamtklassement attackierten am Schlussanstieg nicht und kamen in einer zwölfköpfigen Gruppe mit 4:35 Minuten Rückstand auf Carapaz ins Ziel. Die Zeitabstände in der Gesamtwertung bleiben daher gleich. Etwa 40 Sekunden später erreichte Felix Engelhardt als 22. das Ziel. Der Deutsche Meister war selbst lange Teil der Ausreißergruppe und wurde erst am Schlussanstieg von den Spitzenfahrern eingeholt. Der Deutsche Meister zählt neben Sprinter Max Kanter und dem tragisch gestürzten Florian Lipowitz zu den auffälligsten deutschen Fahrern bei dieser Tour de France. Die 11. Etappe der diesjährigen Tour war die schnellste in der Geschichte der Rundfahrt. 16.07.2026 | 0:41 minZwei Bergankünfte in Alpe d'Huez stehen an Im Hinblick auf das, was Freitag und Samstag wartet, überrascht es nicht, dass die Favoriten auf der 18. Etappe nicht attackiert haben. Es geht zweimal hinauf zur legendären Alpe d'Huez. In zwei Tagen warten mehr als 9.000 Höhenmeter auf die Fahrer. Tadej Pogacar dürfte sein viereinhalb Minuten Vorsprung ausreichen, um dieses Jahr die Tour de France zum fünften Mal zu gewinnen und mit Radsport-Legende Eddy Merckx gleichzuziehen. Auch Remco Evenepoel liegt mit mehr als zwei Minuten Vorsprung recht komfortabel auf Rang zwei. 1. Tadej Pogacar (Slowenien) 2. Remco Evenepoel (Belgien) + 4:32 Minuten zurück 3. Isaac Del Toro (Mexiko) + 6:51 4. Paul Seixas (Frankreich) + 7:11 5. Juan Ayuso (Spanien) + 9:22 6. Mattias Skjelmose (Dänemark) + 10:14 7. Lenny Martinez (Frankreich) + 12:50 8. Tom Pidcock (Großbritannien) + 12:58 9. Jordan Jegat (Frankreich) + 14:04 10. Richard Carapaz (Ecuador) + 21:00 Del Toro und Seixas kämpfen ums Podium Aber Pogacar-Teamkollege Isaac Del Toro auf Rang drei und Frankreichs Supertalent Paul Seixas auf Rang vier trennen nur 20 Sekunden, sodass die Fans in den Alpen einen spannenden Schlagabtausch zwischen den beiden erwarten können. Es wird schnell zur Sache gehen, denn die 19. Etappe am Freitag nach Alpe d'Huez ist mit 128 Kilometern, abgesehen von den Zeitfahren, die kürzeste dieser Rundfahrt. Seixas wird vor den heimischen Fans sicher versuchen zu attackieren, zumal das Team von Pogacar und Del Toro mit Brandon McNulty auf der 18. Etappe einen wichtigen Berghelfer verloren hat. Der US-Amerikaner wurde bereits am Dienstag vor dem Zeitfahren von einem Auto angefahren und musste nun aufgeben. Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel. Mehr zur Tour de France - Nach Tour-de-France-Sturz:Lipowitz' Saison quasi gelaufen - "Das war viel zu schnell"mit Video1:55 - Evenepoel gewinnt 15. Tour-Etappe:Pogacar baut Führung aus - Vingegaard muss aufgebenmit Video1:06 - Pogacar weiter in Gelb:Tour de France: Merlier gewinnt 12. Etappe im Sprint - Tour de France: Kampf gegen die Hitze:Werden Tour-Etappen zur Morgenschicht?von Stephan Klemmmit Video1:06

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18. Etappe der Tour de France: Carapaz reißt aus, Pogacar hält sich zurück

Die Tour de France läuft zum letzten Wochenende auf das größtmögliche Spektakel zu. Vor dem Hauptakt in zwei Teilen ging am Donnerstag aber zunächst noch die Ouvertüre über die Bühne. Am Ende applaudierte das Publikum dem Ecuadorianer Richard Carapaz, der die 18. Etappe für sich entschied. Am viertletzten Renntag der Tour setzte sich der Olympiasieger von Tokio 2021 bei der Bergankunft in Orcières-Merlette nach einer Attacke vier Kilometer vor dem Ziel durch. 45 Sekunden hinter Carapaz kam alsbald ein Mann ins Ziel, der dieses Gefühl inzwischen kennt. Mauro Schmid (+45 Sekunden) war auch am Vortag als Zweiter über den Zielstreich gefahren. Schmids Teamkollege Felix Engelhardt hatte wie am Vortag abermals merklich Vorarbeit für den Kapitän geleistet, nur dass am Ende wieder einer besser war. Die Favoritengruppe um den Slowenen Tadej Pogacar und Red-Bull-Kapitän Remco Evenepoel aus Belgien hielt sich zwei Tage nach dem verletzungsbedingten Tour-Ausstieg von Florian Lipowitz betont zurück und kam geschlossen mit 4:35 Minuten Rückstand ins Ziel. In der Gesamtwertung ums Gelbe Trikot änderte sich somit auf den vorderen Plätzen nichts, Pogacar führt weiter mit 4:32 Minuten vor Evenepoel; Pogacars Teamkollege Isaac Del Toro (Mexiko/+6:51) ist Dritter. Pogacar-Kollege Adam Yates hatte sich wohl mit Magenproblemen ins Ziel geschleppt Es könnte also kaum besser laufen für Pogacars UAE-Team aus den Emiraten. Offenbar hatte die Equipe in den vergangenen Tagen aber mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Am Mittwoch hatte sich Adam Yates wohl mit Magenproblemen ins Ziel geschleppt. Sein Team allerdings gab keine Auskünfte, was Raum für Spekulation ließ. Pogacar gehe es gut, erklärte Teamchef Mauro Gianetti am Donnerstag. Bei der Siegerehrung (bei der Pogacar wegen des Bergtrikots seit Längerem zweimal aufgerufen wird) wirkte er gesund. Das ist ihm und allen anderen auch zu wünschen vor dem bevorstehenden Gewaltakt: Die Tourplaner haben den Freitag und den Samstag vollgepackt mit Höhenmetern und Passüberfahrten, die jeweils in Alpe d’Huez enden. In den berühmten 21 Kehren, die am Freitag anstehen, ging es am Donnerstag bereits so eng zu, dass kaum mehr Platz für ein Wurfzelt zu erkennen war.

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