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Mittwoch, 5. August 2026
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"Schämt euch": US-Minister dementiert Munitionsmangel

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5. August
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"Schämt euch": US-Minister dementiert Munitionsmangel

Iran-Krieg:"Schämt euch": US-Minister dementiert Munitionsmangel CNN berichtet von stark geschrumpften Raketenbeständen des US-Militärs im Iran-Krieg. Verteidigungsminister Hegseth spricht von einer Falschmeldung - und schießt zurück. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen CNN-Bericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Krieg gegen Iran aufgebraucht seien. X-Post von Hegseth Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Hegseth, der von der US-Regierung "Kriegsminister" genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: "Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch." Dazu postete er ein Foto der Einblendung auf einem Fernsehbildschirm. Er sprach von Fake-News-Medien. US-Militär warnt laut CNN vor Munitionsmangel Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure hätten gewarnt, dass die Munitionsbestände des Pentagons "gefährlich niedrig" seien. Weiter berichtete CNN unter Berufung auf zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertraute Quellen, dass das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Trump hat seine Pläne, Iran massiv anzugreifen, vorerst abgesagt. Auf Truth Social schrieb er, dass Iran und "andere Nahost-Länder" um Zeit gebeten hätten, um ein Abkommen auszuhandeln. 02.08.2026 | 0:31 minThinktank schätzte Arsenal zuletzt höher Die Denkfabrik Center For Strategic & International Studies (CSIS) in Washington schätzte noch Ende Juli, dass den USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Krieg seien es geschätzt gut 2.300 gewesen. Den Bestand an THAAD-Abwehrraketen vor dem Krieg bezifferte die Denkfabrik auf 452. Ende Juli seien es geschätzt noch bis zu 278 Raketen gewesen. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Iran-Krieg - Hegseth: "Haben keinen Munitionsmangel":USA sehen sich für längeren Einsatz gegen Iran gewappnetmit Video2:18 - Streit über Straße von Hormus:Trump: Iran-Gespräche "laufen gerade" - Drohung an Teheranmit Video1:22 - Nach kurzer Angriffspause:USA: Iranische Raketenangriffe auf US-Stellungen abgewehrtmit Video0:24 - FAQVance: Keine "Spielchen" spielen:Iran und USA: Wovon die Verhandlungen abhängenmit Video1:36

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5. August
Die Zeit (Politik)

Irankrieg: Hegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurück

Das US-Militär soll fast 80 Prozent seiner Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem im Irankrieg aufgebraucht haben. Das berichtete der Sender CNN mit Berufung auf zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht des Militärs vertraute Quellen. Demnach sollen US-Kommandeure vor »gefährlich niedrigen« Munitionsbeständen warnen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth dementierte den Bericht. Wie CNN berichtete, hat das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Hegseth meldete sich wenige Stunden nach Veröffentlichung des Berichts bei X zu Wort. Der Bericht sei nicht wahr, CNN solle sich schämen, schrieb er und sprach von Fake-News-Medien. Bestände von Langstreckenraketen aufgebraucht Die Denkfabrik Center For Strategic and International Studies (CSIS) in Washington schätzte Stand Ende Juli, dass den USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Krieg seien es geschätzt etwa 2.300 gewesen. Bei THAAD-Abwehrraketen ging die Denkfabrik von 452 vor dem Krieg aus. Ende Juli seien es geschätzt noch bis zu 278 Raketen gewesen. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge haben die USA auch einen Großteil ihrer weltweiten Bestände an hochpräzisen Langstreckenraketen aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter laut Reuters mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten »nahezu alle« dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. Trump weist Bedenken zurück Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Die USA hätten »weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt« und »weit mehr, als wir brauchen«, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung.

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4. August
Der Spiegel

Irankrieg: USA haben offenbar wichtige Raketenvorräte fast aufgebraucht

Irankrieg USA haben offenbar wichtige Raketenvorräte fast aufgebraucht Die US-Armee hat während ihres fünfmonatigen Krieges gegen Iran offenbar ihre Bestände an wichtigen landgestützten Langstreckenraketen weitestgehend aufgebraucht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Insider. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten demnach Regierungsvertreter mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (Atacms) und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt. Stark reduzierte Bestände Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten »nahezu alle« diese Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die mehr als eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die Atacms mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die laut Reuters ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Sie werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 Prozent reduziert. Zwei der Insider bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Die USA hätten »weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt« und »weit mehr, als wir benötigen«, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung des Republikaners. Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit: »Das amerikanische Militär ist das mächtigste der Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort zu handeln.« Analysten betonten ebenfalls, dass bestimmte Munition wie Artilleriegranaten und mehrere Raketentypen auf Rekordniveau produziert würden. Allerdings könnten die Vorräte bei einem längeren Krieg nicht ausreichen. Alle Friedensbemühungen im Irankrieg führten bislang zu keinem Durchbruch. Die Langstreckenwaffen ermöglichen den USA präzise Angriffe aus sicherer Entfernung. Von den USA gelieferte Atacms spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen. Einer der Insider sagte, der hohe Verbrauch der Raketen in Iran spiegele die Entscheidung der Trump-Regierung wider, riskantere Angriffe mit bemannten Flugzeugen zu vermeiden. Innerhalb der US-Regierung gibt es derzeit intensive Debatten, wie lange die Angriffe auf Iran fortgesetzt werden können, ohne die Fähigkeit des Militärs zur Reaktion auf andere Krisen zu gefährden.

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4. August
Die Welt (Politik)

USA haben offenbar „nahezu alle“ ihre Vorräte an Raketen aufgebraucht

USA haben offenbar „nahezu alle“ ihre Vorräte an Raketen aufgebraucht Seit Februar führen die USA Krieg gegen den Iran – vor allem mit Boden-Boden-Raketen und Marschflugkörpern. Doch die sind fast vollständig aufgebraucht, wie Insider berichten. Das Weiße Haus widerspricht. Die USA haben im seit Ende Februar andauernden Krieg gegen den Iran ihre Bestände an wichtigen landgestützten Raketen nach Angaben von Insidern weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt. Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten „nahezu alle“ dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die ATACMS mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 Prozent reduziert. Zwei der Insider bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zurück. Die USA hätten „weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt“ und „weit mehr, als wir brauchen“, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung des Republikaners. Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit: „Das amerikanische Militär ist das mächtigste der Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort zu handeln.“ Analysten betonten ebenfalls, dass bestimmte Munition wie Artilleriegranaten und mehrere Raketentypen auf Rekordniveau produziert werden. Allerdings könnten die Vorräte bei einem längeren Krieg nicht ausreichen. Einer der Insider sagte, der hohe Verbrauch der Raketen im Iran spiegele die Entscheidung der Trump-Regierung wider, riskantere Angriffe mit bemannten Flugzeugen zu vermeiden. Innerhalb der US-Regierung gibt es derzeit intensive Debatten, wie lange die Angriffe auf den Iran fortgesetzt werden können, ohne die Fähigkeit des Militärs zur Reaktion auf andere Krisen zu gefährden. Die USA haben zusammen mit Israel den Iran angegriffen. Alle Friedensbemühungen führten bislang aber nicht zu einem Durchbruch. Von den USA gelieferte ATACMS spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen.

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4. August
Die Welt (Politik)

„Schämt euch“ – Hegseth widerspricht Berichten, USA hätten „nahezu alle“ ihre Raketen aufgebraucht

„Schämt euch“ – Hegseth widerspricht Berichten, USA hätten „nahezu alle“ ihre Raketen aufgebraucht Seit Februar führen die USA Krieg gegen den Iran – vor allem mit Boden-Boden-Raketen und Marschflugkörpern. Doch die sind fast vollständig aufgebraucht, wie Insider berichten. Das Weiße Haus widerspricht. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Iran-Krieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung „Kriegsminister“ genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: „Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch.“ Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien. Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons „gefährlich niedrig“ seien. In dem CNN-Bericht heißt es weiter unter Berufung auf Angaben von zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertrauten Quellen, dass das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Zuvor berichtete auch die Nachrichtenagentur Reuters, die USA hätten ihre Bestände an wichtigen landgestützten Raketen nach Angaben von Regierungsvertretern weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Die Denkfabrik Center For Strategic & International Studies (CSIS) in Washington schätzte Stand Ende Juli, dass der USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Krieg seien es geschätzt gut 2300 gewesen. Bei THAAD-Abwehrraketen ging die Denkfabrik von 452 vor dem Krieg aus. Ende Juli seien es geschätzt noch bis zu 278 Raketen gewesen. US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken zuvor bereits zurück. Die USA hätten „weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt“ und „weit mehr, als wir brauchen“, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung des Republikaners. Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte mit: „Das amerikanische Militär ist das mächtigste der Welt und verfügt über alles, was es braucht, um zu einem vom Präsidenten gewählten Zeitpunkt und Ort zu handeln.“ Analysten betonten ebenfalls, dass bestimmte Munition wie Artilleriegranaten und mehrere Raketentypen auf Rekordniveau produziert werden. Allerdings könnten die Vorräte bei einem längeren Krieg nicht ausreichen. Einer der Insider sagte, der hohe Verbrauch der Raketen im Iran spiegele die Entscheidung der Trump-Regierung wider, riskantere Angriffe mit bemannten Flugzeugen zu vermeiden. Innerhalb der US-Regierung gibt es derzeit intensive Debatten, wie lange die Angriffe auf den Iran fortgesetzt werden können, ohne die Fähigkeit des Militärs zur Reaktion auf andere Krisen zu gefährden. Die USA haben zusammen mit Israel den Iran angegriffen. Alle Friedensbemühungen führten bislang aber nicht zu einem Durchbruch. Von den USA gelieferte ATACMS spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen.

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3. August
FAZ (Politik)

Krieg in Iran: Dem Pentagon gehen die Raketen aus

Krieg in Iran : Dem Pentagon gehen die Raketen aus Der Krieg in Iran hat die amerikanischen Raketenbestände erheblich verknappt. Abhilfe schaffen sollen Start-ups aus dem Silicon Valley. Wenn Donald Trump über den Irankrieg spricht, hebt er gern hervor, dass dieser ja noch gar nicht besonders lang geht. Zum Vergleich zieht der Präsident die in der amerikanischen Öffentlichkeit als „Endloskriege“ gescholtenen Konflikte in Vietnam und Afghanistan heran. Aber die fünf Monate der Angriffe im Nahen Osten haben die Raketenbestände der Vereinigten Staaten offenbar verknappt. Generalstabschef Dan Caine soll das Weiße Haus schon vor dem Krieg gewarnt haben, in einem längeren Konflikt könne die Luftverteidigungsmunition knapp werden. Eine jüngste Analyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS) bestätigt diese Befürchtung nun. Die Denkfabrik schreibt, von den ursprünglich rund 2300 Patriot-Raketen vor dem Krieg sei Ende Juli nur noch gut ein Drittel übrig. Außerdem sollen die Vereinigten Staaten die Hälfte ihrer THAAD-Abfangraketen verschossen haben. Von ihnen soll es noch etwa 250 Raketen geben. Die Schätzungen beruhen auf öffentlich zugänglichen Haushaltszahlen, die dem Kongress vorgelegt wurden. Besonders viel Luftabwehrmunition wurde demnach in der ersten Phase der „Operation Fury“ verbraucht, als die Amerikaner einen Großteil der heftigen Luftangriffe durch Iran abfingen. Seit dem gescheiterten Waffenstillstand sind die iranischen Angriffe auf amerikanische Militärbasen und Stellungen zwar weniger geworden, aber jeder Vergeltungsschlag schmälert die Bestände weiter. Der Krieg in Iran ist teuer – und unbeliebt Die amerikanische Regierung lässt sich davon bislang nicht beeindrucken, öffentlich zumindest. Am Sonntag erst sprach Trump von einem geplanten „massiven Angriff“ auf Iran, den man nur deswegen abgesagt habe, weil die Gespräche mit Teheran am Montag fortgesetzt würden. Verteidigungsminister Pete Hegseth versicherte in der ihm üblichen Art, die Amerikaner hätten „die Waffen im Anschlag“ und blieben einsatzbereit „auf einem Niveau, wie man es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat“. Dabei war es Hegseth selbst, der in einer Anhörung im Kongress im Mai gesagt hatte, es werde je nach Waffentyp „Monate und Jahre“ dauern, die amerikanischen Munitionsbestände wieder aufzufüllen. Die Denkfabrik CSIS schrieb schon damals, es werde drei oder mehr Jahre dauern, wieder so viele Patriot- und THAAD-Raketen zu haben wie vor dem Irankrieg. Laut dem Pentagon kostete der Krieg bis Anfang Juli gut 37 Milliarden Dollar. Hegseth ist es bislang aber nicht gelungen, im Kongress genug Unterstützer für eine schnelle Finanzspritze für sein Ministerium zu finden. Ein Haushaltspaket im Umfang von insgesamt 95 Milliarden Dollar, von denen gut 70 Milliarden ans Pentagon und die amerikanischen Geheimdienste gingen, hat es durch das Repräsentantenhaus geschafft; im ebenfalls republikanisch kontrollierten Senat ist eine Mehrheit allerdings noch nicht sicher. Der Krieg ist unbeliebt: Laut einer jüngsten Studie der Quinnipiac-Universität lehnen sechzig Prozent der Befragten die Militäraktion ab. Nur ein Drittel heißt den Krieg gut. Das ist eine Herausforderung für diejenigen Kongressmitglieder, die sich in den Zwischenwahlen in drei Monaten den amerikanischen Wählern stellen müssen. Hegseth bittet Tech-Branche um Hilfe Ob das Ausgabenpaket noch vor der Sommerpause des Kongresses von Trump unterzeichnet werden kann, steht dahin. Ende dieser Woche verlassen die Senatoren Washington für fünf Wochen. Ein davon unabhängiges Notfallfinanzierungspaket sieht nach Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg allein 18 Milliarden Dollar vor, die in die Wiederherstellung der Bestände von Patriot-, THAAD- und Tomahawk-Raketen fließen sollen. Das vorgesehene Budget entspricht nach einer Schätzung des CSIS etwa 1100 Patriot-Raketen und knapp 500 THAAD-Raketen. Aber auch dieser Antrag liegt noch im Kongress. Wie dringlich die Lage ist, zeigte sich auch an einem ungewöhnlichen Treffen Hegseths mit mehr als einem Dutzend der führenden amerikanischen Unternehmen für Verteidigungstechnologie Ende Juni. Er habe offen um Hilfe dafür gebeten, das amerikanische Waffenarsenal wieder aufzufüllen, schrieben amerikanische Medien nach der Begegnung. Eigentlich habe man sogar schon einige Wochen früher zusammenkommen wollen, das Treffen sei wegen der Gespräche mit Iran jedoch vertagt worden. Die Herangehensweise markiert einen Wandel in der amerikanischen Rüstungsindustrie: Statt sich allein auf die milliardenschweren Rüstungskonzerne zu verlassen, die etabliert, aber schwerfällig sind, sollen schnellere Lösungen gefunden werden. Das „Wall Street Journal“ schreibt, die Zusammenarbeit mit Start-ups aus dem Silicon Valley in dieser Sache sei zu einem zentralen Bestandteil der Regierung Trumps geworden. An dem Gespräch nahmen demnach unter anderem der Hersteller autonomer Waffen Anduril, das Marschflugkörper-Start-up Co-Aspire und Castelion teil, das günstige Hyperschall- und Präzisionslenkwaffen herstellt. Auf die Frage nach möglichen Hindernissen bei der Produktion sollen viele auf die langsamen Vergabeverfahren des Pentagons hingewiesen haben. Außerdem haben Start-ups es häufig schwer, genug Finanzierung vorab zu sichern, um teure Entwicklung und Produktion zu finanzieren. Ob diese Unternehmen schnell genug wachsen können, um massenhaft für die amerikanische Regierung zu produzieren, scheint also auch noch nicht gewiss.

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