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Dienstag, 28. Juli 2026
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Asiatische Shoppingplattform: Shein gibt vor Börsengang Einblick in langsameres Wachstum

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27. Juli
Wirtschaftswoche

Asiatische Shoppingplattform: Shein gibt vor Börsengang Einblick in langsameres Wachstum

Asiatische Shoppingplattform: Shein gibt vor Börsengang Einblick in langsameres Wachstum Vor ihrem anvisierten Börsengang in Hongkong hat die Online-Plattform Shein schwache Geschäftszahlen öffentlich gemacht. Wie aus einer Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorging, verzeichnete das aus China stammende Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 86,8 Millionen Euro). Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die für sogenannte Ultra-Fast-Fashion-Produkte bekannte Plattform den Daten zufolge noch ein Plus von 395 Millionen Dollar Gewinn erfasst. Derweil stieg der Konzernumsatz im selben Vergleichszeitraum nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar. Shein nennt Risiken Es gebe keine Zusicherung, dass Shein auch in der Zukunft seine Profitabilität erhalten werde, hieß es in der Mitteilung weiter. Shein sei der Meinung, dass seine Geschäftstätigkeit mit Risiken verbunden sei, von denen „viele außerhalb unserer Kontrolle“ liegen, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Zu diesen Risiken zählt Shein nach eigenen Angaben internationale Spannungen, die sich auf die internationale Handelspolitik und damit die Produktverkäufe auswirken. Zudem führte das Unternehmen staatliche Regulierung als Risiko für sein Geschäft an. Konkret nannte der Onlinehändler die Aufhebung der „De-Minimis“-Regelung für zollfreie Pakete in den USA, die zu steigenden Kosten geführt habe, sowie eine neue EU-Regelung, die auch Pakete mit einem Warenwert unter 150 Euro Abgaben vorsieht. Erster Einblick in die Bilanz Asiatische Shoppingplattformen wie Shein, Temu Shein verschickt seine Fracht aus China direkt von den Herstellern in der Regel per Flugzeug in alle Welt und bietet die Waren zu besonders günstigen Preisen an. Druck auf Logistikkosten kam in den vergangenen Monaten allerdings durch den Iran-Krieg und die gestiegenen Rohölpreise. Allerdings verwies Shein auf langfristige Vereinbarungen, durch die Luftfrachtkapazitäten gesichert werden konnten. Die Geschäftsführung sehe durch den Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft, hieß es in der Mitteilung. Wann Sheins Erstnotiz am Finanzplatz Hongkong geplant ist, ist noch unklar. Die Mitteilung an der Börse vom Sonntag gibt interessierten Investoren und Anlegern nun erstmals seit Bekanntwerden des angestrebten Börsengangs einen ersten Einblick in den Zustand des Unternehmens. Lesen Sie auch: Helfen drei Euro Gebühr gegen die Temu-Paketflut?

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27. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Shein macht schwache Geschäftszahlen öffentlich

Vor angestrebtem Börsengang Shein macht schwache Geschäftszahlen öffentlich Der chinesische Online-Modehändler Shein ist für günstige und schnell wechselnde Kollektionen (»Fast Fashion«) bekannt. Nun strebt das Unternehmen an die Hongkonger Börse und gibt interessierten Investoren und Anlegern erstmals einen Einblick in den Zustand des Unternehmens. Doch Euphorie dürfte da nicht aufkommen. Denn die Geschäftszahlen fallen schwach aus. Wie aus der Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorgeht, verzeichnete das Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 86,8 Millionen Euro). Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die Plattform den Daten zufolge noch ein Plus von 395 Millionen Dollar Gewinn erfasst. Derweil stieg der Konzernumsatz im selben Vergleichszeitraum nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar. Risiken »außerhalb unserer Kontrolle« Es gebe keine Zusicherung, dass Shein auch in der Zukunft seine Profitabilität erhalten werde, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Geschäftstätigkeit sei mit Risiken verbunden, von denen »viele außerhalb unserer Kontrolle« liegen, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Zu diesen Risiken zählt Shein nach eigenen Angaben internationale Spannungen, die sich auf die internationale Handelspolitik und damit die Produktverkäufe auswirken. Zudem führte das Unternehmen staatliche Regulierung als Risiko für sein Geschäft an. Konkret nannte der Onlinehändler die Aufhebung der »De-Minimis«-Regelung für zollfreie Pakete in den USA, die zu steigenden Kosten geführt habe. Auch in der EU wird auf Billiglieferungen aus Asien inzwischen Zoll fällig. Abgaben in Europa könnten Shein hart treffen Shein prüft eigenen Angaben zufolge »eine breite Palette von Optionen, einschließlich Preiserhöhungen in den USA«, um einen Teil der gestiegenen Kosten auszugleichen. Mit Blick auf Abgaben in Europa erklärte Shein, es sei möglich, dass die Entwicklungen in der EU »im Großen und Ganzen den in den Vereinigten Staaten beobachteten Auswirkungen entsprechen oder diese sogar übersteigen« könnten. Die schwachen Zahlen dürften bei Investoren Befürchtungen verstärken, wonach Sheins rasanter Aufstieg durch höhere Handelskosten, verstärkte behördliche Kontrollen und den sich verschärfenden Wettbewerb im globalen E-Commerce gebremst wird. Shein steigerte den Umsatz seit 2023 um jährlich rund 14 Prozent und erwirtschaftete 2025 41,9 Milliarden Dollar. Europa trägt inzwischen mehr als 35 Prozent zum Konzernumsatz bei. Asiatische Shoppingplattformen wie Shein, Temu und AliExpress gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Vor allem die billigen Preise im Online-Modehandel machen die Anbieter bei den Kunden attraktiv. Die Plattformen stehen aber auch in der Kritik. Politiker, Handelsvertreter und Verbraucherschützer monieren unter anderem Produktqualität , mangelnde Kontrollen und unfaire Wettbewerbsbedingungen. Shein betreibt keine eigenen Fabriken, sondern arbeitet mit Tausenden hauptsächlich chinesischen Subunternehmern zusammen. Die Ware wird in der Regel per Flugzeug verschickt. Druck auf Logistikkosten kam in den vergangenen Monaten allerdings durch den Irankrieg und die gestiegenen Rohölpreise. Allerdings verwies Shein auf langfristige Vereinbarungen, durch die Luftfrachtkapazitäten gesichert werden konnten. Die Geschäftsführung sehe durch den Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft, heißt es in der Mitteilung. Datum für Börsenstart unklar Wann Sheins Erstnotiz am Finanzplatz Hongkong geplant ist, ist noch unklar. Bei einer Finanzierungsrunde im Jahr 2022 war Shein mit rund 98 Milliarden Dollar bewertet worden. Mit dem Abflauen des Booms im Onlinehandel nach dem Ende der Coronapandemie und der wachsenden Kritik an den Geschäftspraktiken schrumpfte die Bewertung auf 64 Milliarden Dollar im Jahr 2024. Insidern zufolge peilt das Unternehmen eine Marktkapitalisierung zwischen 40 und 50 Milliarden Dollar an.

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27. Juli
Wirtschaftswoche

E-Commerce: Langsameres Wachstum – Shein gibt Einblick vor Börsengang

E-Commerce: Langsameres Wachstum – Shein gibt Einblick vor Börsengang Vor ihrem anvisierten Börsengang in Hongkong hat die Online-Plattform Shein schwache Geschäftszahlen öffentlich gemacht. Wie aus einer Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorging, verzeichnete das aus China stammende Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 86,8 Millionen Euro). Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die für sogenannte Ultra-Fast-Fashion-Produkte bekannte Plattform den Daten zufolge noch ein Plus von 395 Millionen Dollar Gewinn erfasst. Derweil stieg der Konzernumsatz im selben Vergleichszeitraum nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar. Shein nennt Risiken Es gebe keine Zusicherung, dass Shein auch in der Zukunft seine Profitabilität erhalten werde, hieß es in der Mitteilung weiter. Shein sei der Meinung, dass seine Geschäftstätigkeit mit Risiken verbunden sei, von denen „viele außerhalb unserer Kontrolle“ liegen, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Zu diesen Risiken zählt Shein nach eigenen Angaben internationale Spannungen, die sich auf die internationale Handelspolitik und damit die Produktverkäufe auswirken. Zudem führte das Unternehmen staatliche Regulierung als Risiko für sein Geschäft an. Konkret nannte der Onlinehändler die Aufhebung der „De-Minimis“-Regelung für zollfreie Pakete in den USA, die zu steigenden Kosten geführt habe, sowie eine neue EU-Regelung, die auch Pakete mit einem Warenwert unter 150 Euro Abgaben vorsieht. Erster Einblick in die Bilanz Asiatische Shoppingplattformen wie Shein, Temu Shein verschickt seine Fracht aus China direkt von den Herstellern in der Regel per Flugzeug in alle Welt und bietet die Waren zu besonders günstigen Preisen an. Druck auf Logistikkosten kam in den vergangenen Monaten allerdings durch den Iran-Krieg und die gestiegenen Rohölpreise. Allerdings verwies Shein auf langfristige Vereinbarungen, durch die Luftfrachtkapazitäten gesichert werden konnten. Die Geschäftsführung sehe durch den Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft, hieß es in der Mitteilung. Wann Sheins Erstnotiz am Finanzplatz Hongkong geplant ist, ist noch unklar. Die Mitteilung an der Börse vom Sonntag gibt interessierten Investoren und Anlegern nun erstmals seit Bekanntwerden des angestrebten Börsengangs einen ersten Einblick in den Zustand des Unternehmens. Lesen Sie auch: Helfen drei Euro Gebühr gegen die Temu-Paketflut?

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27. Juli
Handelsblatt

Onlinehandel: Langsameres Wachstum - Shein gibt Einblick vor Börsengang

Onlinehandel: Langsameres Wachstum - Shein gibt Einblick vor Börsengang Hongkong. Vor ihrem anvisierten Börsengang in Hongkong hat die Online-Plattform Shein schwache Geschäftszahlen öffentlich gemacht. Wie aus einer Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorging, verzeichnete das aus China stammende Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 86,8 Millionen Euro). Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die für sogenannte Ultra-Fast-Fashion-Produkte bekannte Plattform den Daten zufolge noch ein Plus von 395 Millionen Dollar Gewinn erfasst. Derweil stieg der Konzernumsatz im selben Vergleichszeitraum nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar. Shein nennt Risiken Es gebe keine Zusicherung, dass Shein auch in der Zukunft seine Profitabilität erhalten werde, hieß es in der Mitteilung weiter. Shein sei der Meinung, dass seine Geschäftstätigkeit mit Risiken verbunden sei, von denen „viele außerhalb unserer Kontrolle“ liegen, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Zu diesen Risiken zählt Shein nach eigenen Angaben internationale Spannungen, die sich auf die internationale Handelspolitik und damit die Produktverkäufe auswirken. Zudem führte das Unternehmen staatliche Regulierung als Risiko für sein Geschäft an. Konkret nannte der Onlinehändler die Aufhebung der „De-Minimis“-Regelung für zollfreie Pakete in den USA, die zu steigenden Kosten geführt habe, sowie eine neue EU-Regelung, die auch Pakete mit einem Warenwert unter 150 Euro Abgaben vorsieht. Erster Einblick in die Bilanz Asiatische Shoppingplattformen wie Shein, Temu Shein verschickt seine Fracht aus China direkt von den Herstellern in der Regel per Flugzeug in alle Welt und bietet die Waren zu besonders günstigen Preisen an. Druck auf Logistikkosten kam in den vergangenen Monaten allerdings durch den Iran-Krieg und die gestiegenen Rohölpreise. Allerdings verwies Shein auf langfristige Vereinbarungen, durch die Luftfrachtkapazitäten gesichert werden konnten. Die Geschäftsführung sehe durch den Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft, hieß es in der Mitteilung. Wann Sheins Erstnotiz am Finanzplatz Hongkong geplant ist, ist noch unklar. Die Mitteilung an der Börse vom Sonntag gibt interessierten Investoren und Anlegern nun erstmals seit Bekanntwerden des angestrebten Börsengangs einen ersten Einblick in den Zustand des Unternehmens.

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