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Montag, 13. Juli 2026
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Nahost - US-Präsident Trump kündigt neue Seeblockade gegen den Iran und fordert Abgabe auf Güter

Medienspektrum

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13. Juli
Tagesschau

US-Präsident Trump kündigt neue Seeblockade gegen Iran an

Krieg im Nahen Osten Trump kündigt neue Seeblockade gegen Iran an Nach erneuten gegenseitigen Angriffen kündigt US-Präsident Trump eine neue Seeblockade gegen Iran an. Zudem wollen die USA in der Straße von Hormus offenbar selbst mitverdienen. Die tatsächliche Lage vor Ort bleibt jedoch unklar. US-Präsident Donald Trump hat die Wiederaufnahme einer Seeblockade gegen Iran angekündigt. Das US-Militär werde "die Schiffe Irans oder dessen Kunden daran hindern, ein- oder auszulaufen". Allen anderen Ländern solle ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, erklärte er auf seiner Plattform Truth Social. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) erklärte später, dass es die Blockade ab 22 Uhr deutscher Zeit wieder aufnehmen wolle. Nach Angaben des von der US-Marine geführten Joint Maritime Information Center (JMIC) gilt die Maßnahme für jeglichen Schiffsverkehr unabhängig von der Flagge und umfasst die gesamte iranische Küste einschließlich aller Häfen und Ölterminals. Die Durchfahrt neutraler Schiffe durch die Straße von Hormus zu Zielen außerhalb Irans werde nicht behindert. Humanitäre Hilfslieferungen seien nach vorheriger Inspektion weiterhin zulässig. Trump: Erheben Abgaben um Kosten zu kompensieren Trump kündigte zudem an, dass die USA künftig für die Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die für die Sicherstellung der Passage anfallen würden, kompensieren. Die Umsetzung würde umgehend beginnen, schrieb er. Weitere Details nannte er nicht. Trump hatte bereits im Juni mit einer Art Maut für die Straße von Hormus gedroht, sollten die Verhandlungen mit Iran scheitern. Auch Iran hatte bereits teilweise Abgaben für die Hormus-Durchfahrt erhoben. Ein Sprecher des iranischen Militärkommandos sagte in einer Videobotschaft, Teheran werde ein Eingreifen der USA in der strategisch wichtigen Meerenge "unter keinen Umständen zulassen". Angriffe in Straße von Hormus Iran hatte die für die Weltwirtschaft wichtige Meerenge Anfang März durch Drohungen und Angriffe weitestgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten mit einer eigenen Seeblockade von Schiffen, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Mit dem Rahmenabkommen zwischen den beiden Ländern hoben sie die Blockade Mitte Juni jedoch auf. In der Vereinbarung sagte Iran auch eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage durch die Meerenge zu. Allerdings kam es zuletzt wieder zu mehreren Attacken auf Schiffe in der Meerenge. Darauf reagierten die USA in den vergangenen Tagen mit neuen Angriffen auf Iran, woraufhin Iran neue Angriffe in der Golfregion begann. Zuvor hatte Trump bereits die vereinbarte Feuerpause für beendet erklärt. Trump: "Mit oder ohne Iran" Die Iranische Revolutionsgarde teilte am Wochenende mit, dass die Meerenge bis auf weiteres geschlossen bleibe. Trump widersprach dem. Die Straße von Hormus sei "offen und wird offen bleiben, mit oder ohne Iran", schrieb er. In der Folge der jüngsten Angriffe war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen erneut drastisch zurückgegangen.

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13. Juli
Die Welt (Politik)

Trump kündigt Seeblockade gegen Iran an – und fordert aus „Fairnessgründen“ Abgabe von allen Ländern

Trump kündigt Seeblockade gegen Iran an – und fordert aus „Fairnessgründen“ Abgabe von allen Ländern Donald Trump hat eine neuerliche Blockade gegen den Iran in der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Seite werde für die sichere Durchfahrt von Schiffen zudem Gebühren erheben, teilte Trump in den sozialen Medien mit. Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein „fairer und offener“ Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Zugleich kündigte Trump an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus „Fairnessgründen“ Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte die Islamische Republik Anfang März die wichtige Meerenge durch Drohungen und Angriffe für den Schiffsverkehr weitestgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten im Verlauf mit einer eigenen Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den beiden Ländern hob Washington seine Blockade Mitte Juni auf. In der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran sagte Teheran zudem zu, sich „nach besten Kräften“ um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Allerdings kam es jüngst erneut zu mehreren dem Iran zugeschriebenen Angriffen auf Schiffe in der Meerenge, auf die die USA wiederum mit Angriffen auf den Iran reagierten. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) teilten am Wochenende mit, dass die Meerenge bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Trump widersprach dem. Auch jetzt schrieb er in seinem Post, die Straße von Hormus sei „offen und wird offen bleiben, mit oder ohne Iran“. In der Folge der jüngsten Angriffe war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen erneut drastisch zurückgegangen. Laut Daten des Anbieters Kpler passierten am Sonntag lediglich 14 Schiffe die Meerenge – der niedrigste Wert in diesem Monat. Vor Kriegsbeginn durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus. „Wir werden die Meerenge behalten“, kündigte Trump bereits bei Fox News an Kurz vor seinem Post auf Truth Social hatte Trump bereits in einem Telefonat mit dem US-Sender Fox News seine Absicht erklärt, die Straße von Hormus kontrollieren zu wollen. „Wir werden die Meerenge behalten, sie wahrscheinlich betreiben und Wächter der Meerenge werden“, sagte Trump am Vormittag (US-Ortszeit). Zugleich führte er fort, dass die Vereinigten Staaten für ihren Schutz „entschädigt“ werden sollten. Er begründete sein Vorhaben damit, dass man nicht erwarten könne, dass die USA dies „umsonst“ täten. Ende Juni hatte sein Außenminister Marco Rubio noch betont, kein Land habe das Recht, für die Nutzung internationaler Gewässer Geld zu verlangen. Eine solche Forderung werde niemals Bestandteil eines akzeptablen Abkommens sein. „Man kann es Maut oder Gebühr nennen“, sagte Rubio. Die Straße von Hormus sei internationales Gewässer und gehöre keinem Staat. Dies sei ein grundlegendes Prinzip der internationalen Ordnung. Würde man akzeptieren, dass Staaten Gebühren für die Nutzung internationaler Gewässer verlangten, nur weil diese in der Nähe ihres Hoheitsgebiets lägen, könnte sich ein solcher Anspruch weltweit ausbreiten, argumentierte Rubio weiter.

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13. Juli
Der Spiegel

US-Präsident Donald Trump setzt Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

Straße von Hormus Trump setzt Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein Der US-iranische Konflikt um die Straße von Hormus geht in die nächste Runde. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, wieder aufzunehmen. Allen anderen Ländern solle ein »fairer und offener« Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die USA seien laut Trump von nun an die »Hüter der Straße von Hormus«. Als Kompensation für diese Aufgabe fordert Trump eine »Erstattung in Höhe von 20 Prozent aller beförderten Fracht, um alle Kosten zu decken, die für die Gewährleistung der Sicherheit in diesem äußerst instabilen Teil der Welt erforderlich sind.« Am Wochenende hatte Teheran seine Angriffe auf Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet, während die USA weitere Schläge gegen Iran flogen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, die Straße von Hormus sei für den kommerziellen Verkehr geöffnet. Iran hatte jedoch erklärt, die Meerenge geschlossen zu haben, nachdem ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route unterwegs war und getroffen wurde. Am Sonntag durchfuhren nach Daten des Schiffsverfolgungsdiensts Kpler nur sechs Schiffe die Meerenge, die niedrigste Zahl seit fünf Wochen. - 3 Min - 1 Min - 2 Min Die USA hatten auch in der Nacht von Sonntag auf Montag Ziele in Iran attackiert. Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Am frühen Morgen deutscher Zeit waren in Bahrain Sirenen zu hören, was auf Gegenschläge aus Iran deuten ließ. US-Medien hatten zuvor bereits von US-Angriffen auf Ziele in Iran berichtet. Die Attacken hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Flugabwehr gerichtet, berichteten das »Wall Street Journal« und die »New York Times« unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der iranischen Revolutionswächter angegriffen worden.

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13. Juli
Der Spiegel

Iran/Straße von Hormus: Donald Trump setzt Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

Straße von Hormus Trump setzt Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein Der US-iranische Konflikt um die Straße von Hormus geht in die nächste Runde. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, wieder aufzunehmen. Allen anderen Ländern solle ein »fairer und offener« Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die USA seien laut Trump von nun an die »Hüter der Straße von Hormus«. Als Kompensation für diese Aufgabe fordert Trump eine »Erstattung in Höhe von 20 Prozent aller beförderten Fracht, um alle Kosten zu decken, die für die Gewährleistung der Sicherheit in diesem äußerst instabilen Teil der Welt erforderlich sind.« Am Wochenende hatte Teheran seine Angriffe auf Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet, während die USA weitere Schläge gegen Iran flogen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, die Straße von Hormus sei für den kommerziellen Verkehr geöffnet. Iran hatte jedoch erklärt, die Meerenge geschlossen zu haben, nachdem ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route unterwegs war und getroffen wurde. Am Sonntag durchfuhren nach Daten des Schiffsverfolgungsdiensts Kpler nur sechs Schiffe die Meerenge, die niedrigste Zahl seit fünf Wochen. - 3 Min - 1 Min - 2 Min Die USA hatten auch in der Nacht von Sonntag auf Montag Ziele in Iran attackiert. Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Am frühen Morgen deutscher Zeit waren in Bahrain Sirenen zu hören, was auf Gegenschläge aus Iran deuten ließ. US-Medien hatten zuvor bereits von US-Angriffen auf Ziele in Iran berichtet. Die Attacken hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Flugabwehr gerichtet, berichteten das »Wall Street Journal« und die »New York Times« unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der iranischen Revolutionswächter angegriffen worden.

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13. Juli
Die Zeit (Politik)

Straße von Hormus: US-Präsident Donald Trump verkündet erneute Seeblockade gegen den Iran

Eilmeldung17:05 UhrStraße von Hormus: US-Präsident Donald Trump verkündet erneute Seeblockade gegen den Iran Die Straße von Hormus ist laut Trump dicht für alle Schiffe, die den Iran ansteuern oder verlassen. Zudem würden die USA eine Gebühr auf transportierte Frachten erheben. US-Präsident Donald Trump kündigt die Wiedereinführung einer Seeblockade gegen den Iran an, die alle Schiffe betrifft, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen. Trump fordert eine Entschädigung von 20 Prozent auf alle Frachten, die die Straße von Hormus passieren, im Namen der Fairness. Der Iran weist die Pläne zurück und droht mit Gegenmaßnahmen gegen eine mögliche Zusammenarbeit der Golfstaaten mit den USA. Trump betont in einem TV-Interview, dass die USA für die Bewachung der Meerenge bezahlt werden sollen. Die Situation bleibt weiterhin angespannt, während die Entwicklungen fortlaufend aktualisiert werden. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? US-Präsident Donald Trump hat die Wiedereinführung einer Seeblockade gegen den Iran angekündigt. Sie beginne »unverzüglich« und betreffe alle Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder verließen, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Allen anderen Ländern solle ein »fairer und offener« Zugang zur Meerenge möglich sein. Die USA sollen laut Trump eine Entschädigung in Höhe von 20 Prozent auf alle durch die Straße von Hormus transportierten Frachten erhalten. Das sei einer »Sache der Fairness«, schrieb der Präsident. Im TV-Sender Fox News hatte Trump zuvor davon gesprochen, die »Kontrolle« über die Meerenge übernehmen zu wollen. »Wir werden dafür bezahlt werden, sie zu bewachen«, er. Der Iran wies die Angaben zurück. Ein Sprecher des iranischen Militärkommandos sagte in einer Videobotschaft, man werde ein Eingreifen der USA »unter keinen Umständen zulassen«. Zudem werde jede Zusammenarbeit der Golfstaaten mit den USA als »Kriegshandlung« betrachtet.

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13. Juli
ZDF heute

Trump will Seeblockade gegen iranische Häfen wieder einsetzen

Konflikt um Straße von Hormus:Trump will Seeblockade gegen iranische Häfen wieder einsetzen US-Präsident Trump kündigt eine neuerliche Blockade gegen iranische Häfen in der Straße von Hormus an. Zudem fordert er eine Abgabe auf alle Güter - als Entschädigung für die USA. Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Hintergrund ist der Konflikt um die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Zugleich kündigte Trump an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Weitere Details blieben offen, etwa wer genau für den Beitrag aufkommen soll. Iran: Straße von Hormus geschlossen Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten am Wochenende mitgeteilt, dass die Meerenge bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Trump widersprach dem. Auch jetzt schrieb er in seinem Post, die Straße von Hormus sei "offen und wird offen bleiben, mit oder ohne Iran".In der Folge der jüngsten Angriffe war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen erneut drastisch zurückgegangen. Laut Daten des Anbieters Kpler passierten am Sonntag lediglich 14 Schiffe die Meerenge - der niedrigste Wert in diesem Monat. Vor Kriegsbeginn durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus. Die amerikanischen Luftangriffe hätten nicht ausgereicht, Iran “in die Knie zu zwingen”, analysiert Sicherheitsexperte Klemens Fischer. Eine Rückkehr zum Verhandlungstisch hält er für möglich. 13.07.2026 | 9:49 minRahmenabkommen sah Aufhebung der Seeblockade vor Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte Iran Anfang März die wichtige Meerenge durch Drohungen und Angriffe für den Schiffsverkehr weitestgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten im Verlauf mit einer eigenen Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den beiden Ländern hob Washington seine Blockade Mitte Juni auf. In der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran sagte Teheran zudem zu, sich "nach besten Kräften" um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Allerdings kam es jüngst erneut zu mehreren dem Iran zugeschriebenen Angriffen auf Schiffe in der Meerenge, auf die die USA wiederum mit Angriffen auf den Iran reagierten. Die USA und Iran greifen sich erneut gegenseitig an. Erst kürzlich hatte Trump das Rahmenabkommen für hinfällig erklärt. Wie lange kann er den Krieg noch fortführen? Die Analyse bei ZDFheute live 13.07.2026 | 23:37 min

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13. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Iran meldet neue US-Angriffe im Südwesten des Landes Golfstaaten melden Beschuss aus Iran USA: Angriffswelle gegen Iran abgeschlossen US-Militär greift weitere Ziele in Iran an Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste  Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein Im Konflikt um die Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern solle ein „fairer und offener“ Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Iran meldet neue US-Angriffe im Südwesten des Landes Iran hat neue Angriffe im Südwesten des Landes gemeldet. In der Industriestadt Abadan an der Grenze zum Irak wurden dabei zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Laut dem Vizegouverneur der betroffenen Provinz Chusestan ereigneten sich die Angriffe kurz nach Mittag (Ortszeit). Die Behörden machten die USA für die Luftangriffe verantwortlich. Eigentlich hatte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle am frühen Morgen für beendet erklärt. Golfstaaten melden Beschuss aus Iran Nach der wiederholten Eskalation im Iran-Krieg haben Staaten am Persischen Golf erneut Raketenbeschuss gemeldet. Bahrain und Kuwait, die zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe standen, lösten in der Nacht Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile. Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden.  In Bahrain wurde seit Einbruch der Nacht mehrfach Alarm ausgelöst, wie das Innenministerium des Inselstaats berichtete. Das Ministerium rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen. Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen, dass vier Raketen aus Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle. Irans Revolutionsgarde zielte nach eigenen Angaben auf ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, auf Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie auf ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. In Bahrain wurde seit Einbruch der Nacht mehrfach Alarm ausgelöst, wie das Innenministerium des Inselstaats berichtete. Das Ministerium rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen. Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen, dass vier Raketen aus Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle. Irans Revolutionsgarde zielte nach eigenen Angaben auf ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, auf Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie auf ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Luzia Geier USA: Angriffswelle gegen Iran abgeschlossen Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle gegen Iran abgeschlossen. Es seien Dutzende Ziele an mehreren Standorten mit Präzisionsmunition getroffen worden, teilte das US-Zentralkommando mit. Darunter seien Luftabwehrsysteme, Küstenradarstationen sowie Raketen- und Drohnenkapazitäten des iranischen Militärs gewesen. Die Straße von Hormus wird nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) nicht von Iran kontrolliert. Die Straße von Hormus wird nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) nicht von Iran kontrolliert. Luzia Geier Ölpreise ziehen an Die Sorge vor einer Gefährdung der Energielieferungen durch die Straße von Hormus hat die Ölpreise am Montag in die Höhe getrieben. Grund ist die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 3,08 Prozent auf 78,35 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg um 3,09 Prozent auf 73,62 Dollar. Am Wochenende hatte Teheran seine Angriffe auf Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet, während die USA weitere Schläge gegen Iran flogen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, die Straße von Hormus sei für den kommerziellen Verkehr geöffnet. Iran hatte jedoch erklärt, die Meerenge geschlossen zu haben, nachdem ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route unterwegs war und getroffen wurde. Am Sonntag durchfuhren nach Daten des Schiffsverfolgungsdienstes Kpler nur sechs Schiffe die Meerenge, die niedrigste Zahl seit fünf Wochen. Die eskalierenden Angriffe stellen die Zukunft des im vergangenen Monat unterzeichneten vorläufigen Abkommens zwischen den USA und Iran in Frage. Am Wochenende hatte Teheran seine Angriffe auf Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeweitet, während die USA weitere Schläge gegen Iran flogen. US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, die Straße von Hormus sei für den kommerziellen Verkehr geöffnet. Iran hatte jedoch erklärt, die Meerenge geschlossen zu haben, nachdem ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route unterwegs war und getroffen wurde. Am Sonntag durchfuhren nach Daten des Schiffsverfolgungsdienstes Kpler nur sechs Schiffe die Meerenge, die niedrigste Zahl seit fünf Wochen. Die eskalierenden Angriffe stellen die Zukunft des im vergangenen Monat unterzeichneten vorläufigen Abkommens zwischen den USA und Iran in Frage. „Die Hoffnung auf eine relativ schnelle Lösung der jüngsten Gefechte könnte nach der Eskalation am Wochenende in Zweifel geraten. “Analysten der ANZ Der Marktanalyst Tony Sycamore von IG sagte, der relativ verhaltene Anstieg der Ölpreise deute darauf hin, dass der Markt die derzeitige Zuspitzung als Eskalation innerhalb einer brüchigen Waffenruhe und nicht als vollständigen Zusammenbruch des Waffenstillstands betrachte. Luzia Geier US-Militär greift weitere Ziele in Iran an Das US-Militär greift nach eigenen Angaben erneut Ziele in Iran an. Die Streitkräfte hätten um 23:00 Uhr deutscher Zeit damit begonnen, weitere Angriffe auf Iran durchzuführen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. US-Medien hatten zuvor bereits von US-Angriffen auf Ziele in Iran berichtet. Die Attacken hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Luftabwehr gerichtet, berichteten das Wall Street Journal und die New York Times unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der Iranischen Revolutionsgarde angegriffen worden. Das zuständige Regionalkommando Centcom äußerte sich auf Nachfrage nicht zu den Berichten. UN-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die „erhebliche Eskalation“. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. „Ich rufe Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“ Mehr zum Thema lesen Sie hier: US-Medien hatten zuvor bereits von US-Angriffen auf Ziele in Iran berichtet. Die Attacken hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Luftabwehr gerichtet, berichteten das Wall Street Journal und die New York Times unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der Iranischen Revolutionsgarde angegriffen worden. Das zuständige Regionalkommando Centcom äußerte sich auf Nachfrage nicht zu den Berichten. UN-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die „erhebliche Eskalation“. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. „Ich rufe Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“ Mehr zum Thema lesen Sie hier: Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste Iran hat nach den US-Angriffen am Samstag erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntagabend über Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und unweit der Insel Gheschm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zunächst nicht. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna. Trump: Straße von Hormus für Handelsschifffahrt offen Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt geöffnet. Das erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press". Die USA und Iran greifen sich jedoch weiterhin gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft. Über die neue Eskalation in der Straße von Hormus lesen Sie hier: Über die neue Eskalation in der Straße von Hormus lesen Sie hier: Iranische Zeitung veröffentlicht Drohung gegen Bundeskanzler Merz Die iranische Zeitung Hamshahri hat auf ihrer Website eine Grafik veröffentlicht, die eine deutliche Drohung gegen westliche Politiker darstellt – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Titel: „Eine Liste derer, die mit der Rache der iranischen Nation rechnen müssen.“ Es handelt sich offenbar um einen Aufruf zu Racheaktionen als Reaktion auf den Tod des Obersten Führers Irans, Ayatollah Ali Chamenei. Dieser starb im Februar bei einem Angriff der amerikanischen und israelischen Streitkräfte auf Iran.  Die auflagenstarke Teheraner Tageszeitung zeigt auf der Collage US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn. Dazu sind weitere amerikanische und israelische Regierungsmitglieder dargestellt sowie eine Reihe von europäischen Regierungschefs, darunter neben Merz auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Alle werden in orangefarbenen Hemden dargestellt, der Farbe der Overalls, wie sie US-Häftlinge häufig tragen. Dazu wird der „Revolutionsführer“ – gemeint ist Modschtaba Chamenei, Sohn und Nachfolger von Ali Chamenei – mit den Worten zitiert: „Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unbedingt vollzogen werden.“ Entsprechend hatte er sich dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am Samstag nach der Beerdigung seines Vaters geäußert. Bundeskanzler Merz hatte sich vor allem im Januar, während der Proteste in Iran, kritisch über das Regime in Teheran geäußert und erklärt, es sei am Ende und er rechne mit seinem baldigen Sturz. Die auflagenstarke Teheraner Tageszeitung zeigt auf der Collage US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn. Dazu sind weitere amerikanische und israelische Regierungsmitglieder dargestellt sowie eine Reihe von europäischen Regierungschefs, darunter neben Merz auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Alle werden in orangefarbenen Hemden dargestellt, der Farbe der Overalls, wie sie US-Häftlinge häufig tragen. Dazu wird der „Revolutionsführer“ – gemeint ist Modschtaba Chamenei, Sohn und Nachfolger von Ali Chamenei – mit den Worten zitiert: „Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unbedingt vollzogen werden.“ Entsprechend hatte er sich dem iranischen Staatsfernsehen zufolge am Samstag nach der Beerdigung seines Vaters geäußert. Bundeskanzler Merz hatte sich vor allem im Januar, während der Proteste in Iran, kritisch über das Regime in Teheran geäußert und erklärt, es sei am Ende und er rechne mit seinem baldigen Sturz. Luzia Geier USA melden Angriffe auf 140 Ziele in Iran Das US-Militär hat eine dritte Angriffswelle gegen den Iran in dieser Woche abgeschlossen. Dabei seien rund 140 militärische Ziele getroffen worden, teilt das US-Zentralkommando auf der Plattform X mit. Zu den Zielen gehörten demnach Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsanlagen. Luzia Geier Alarm in Golfstaaten: Angriffe mit Raketen und Drohnen Nach nächtlichen Angriffen des US-Militärs gegen den Iran herrschte in den frühen Morgenstunden in mehreren mit den USA verbündeten Golfstaaten Alarm. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draußen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt. Luzia Geier Besatzung verlässt brennendes Schiff vor Oman Die Besatzung eines Containerschiffs hat nach einem Brand an Bord vor der Küste Omans das Schiff verlassen. Die Seeleute seien in einem Rettungsboot, teilt die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Militärbehörden hatten gemeldet, das Schiff sei neun Seemeilen östlich von Oman am Heck beschädigt worden, was zu einem Feuer geführt habe.  Das US-Militär hatte am Sonntag mitgeteilt, eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet zu haben. Als Grund nannte es einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus. Die Marine der Revolutionsgarden erklärte ihrerseits, sie habe ein Schiff gestoppt, weil es „durch das Abschalten seiner Systeme die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet“ habe. Das US-Militär hatte am Sonntag mitgeteilt, eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet zu haben. Als Grund nannte es einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus. Die Marine der Revolutionsgarden erklärte ihrerseits, sie habe ein Schiff gestoppt, weil es „durch das Abschalten seiner Systeme die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet“ habe. Luzia Geier Vereinigte Arabische Emirate melden Raketenangriff Die Luftabwehrsysteme der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reagieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf eine Raketenbedrohung. Weitere Einzelheiten nennt die Behörde zunächst nicht. Newsdesk Iran greift Schiff in der Straße von Hormus an – USA reagieren mit Luftschlägen Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele in Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf den Beschuss des unter zyprischer Flagge fahrenden Containerschiffs GFS Galaxy in der Straße von Hormus durch die Iranischen Revolutionsgarden. Das teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor auf Telegram mitgeteilt, sie hätten Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben. Der Frachter habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet mit. Zudem hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Strecke zu befahren, und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, die Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Iran habe mit dem Angriff auf das Schiff eine weitere Gelegenheit verpasst, sich an das Mitte Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zu halten, teilte das Centcom mit. Teheran habe versagt. Es handelt sich laut Centcom bereits um die dritte Angriffswelle der USA gegen Iran in dieser Woche. Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor auf Telegram mitgeteilt, sie hätten Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben. Der Frachter habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet mit. Zudem hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Strecke zu befahren, und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, die Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Iran habe mit dem Angriff auf das Schiff eine weitere Gelegenheit verpasst, sich an das Mitte Juni mit den USA ausgehandelte Rahmenabkommen zu halten, teilte das Centcom mit. Teheran habe versagt. Es handelt sich laut Centcom bereits um die dritte Angriffswelle der USA gegen Iran in dieser Woche. Vertreter aus Washington und Teheran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der für den Handel wichtigen Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Trump: Iran droht mit meiner Ermordung US-Präsident Donald Trump hat Iran vorgeworfen, ein Attentat auf ihn zu planen. „1000 Raketen sind schussbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet, und Tausende weitere werden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in diesem Fall MICH, zu ermorden oder das zu versuchen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Die Befehle wurden bereits erteilt, und das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, innerhalb eines Jahres, vorbehaltlich einer Verlängerung, alle Gebiete Irans vollständig zu dezimieren und zu zerstören“, so Trump weiter.

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13. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Irankrieg: Straße von Hormus: Trump will Abgabe in Höhe von 20 Prozent auf Fracht

Liveblog Irankrieg : Straße von Hormus: Trump will Abgabe in Höhe von 20 Prozent auf Fracht Lesezeit: Donald Trump an Bord der Air Force One vor Reportern am Dienstagdpa Amerika würde künftig „Wächter“ der Meerenge +++ Iran sieht sich bei US-Verstößen nicht mehr an Rahmenabkommen gebunden +++ Neue amerikanische Angriffswelle gegen Iran +++ alle Entwicklungen im Liveblog Straße von Hormus: Trump will Abgabe in Höhe von 20 Prozent auf Fracht Donald Trump hat die Wiedereinführung einer Seeblockade gegen Iran angekündigt. Der amerikanische Präsident schrieb am Montag auf seiner Plattform Truth Social, die Blockade in der Straße von Hormus richte sich gegen Schiffe Irans und deren Kunden. Alle anderen Länder würden die Meerenge „fair und frei“ nutzen können. Allerdings würden die USA eine Abgabe in Höhe von „20 Prozent auf jede verschiffte Fracht“ erheben. Diese seien für die Sicherheit und den Schutz in diesem äußerst instabilen Teil der Welt erforderlich. „Die USA werden von nun an als DER WÄCHTER DER STRASSE VON HORMUS bekannt sein“, schrieb er.   Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump: Werden Straße von Hormus wahrscheinlich kontrollieren Der amerikanische Präsident Donald Trump schließt eine Übernahme der Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus durch die USA nicht aus. „Wir werden die Meerenge behalten und sie wahrscheinlich kontrollieren“, sagte Trump in einem Telefoninterview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Die USA würden zum „Schutzengel der Meerenge“ werden. Für diesen Einsatz müsse das Land jedoch finanziell entschädigt werden, sagte er.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen E3 verurteilen „ruchlose Angriffe Irans“ Deutschland, Frankreich und Großbritannien verurteilen „die ruchlosen Angriffe Irans auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und auf Länder in der Region, darunter Katar, Kuwait, Oman und Jordanien“. In einer Erklärung der E3 genannten europäischen Staaten heißt es weiter: „Die Achtung der Souveränität über Küstenmeere sowie die Freiheit der Schifffahrt sind grundlegende Prinzipien des Völkerrechts.“ Zugleich fordern die drei Staaten die „Wiederherstellung des Waffenstillstands und die Wiederaufnahme der Verhandlungen“ zwischen den USA und Iran.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen London geht härter gegen Irans Revolutionsgarde und ihre Unterstützer vor Die britische Regierung stuft die Revolutionsgarde in Iran als eine „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ ein. Damit wird jede Art von Unterstützung der iranischen Militärmilizen im Vereinigten Königreich unter Strafe gestellt. Die islamische Bewegung der Leute der rechten Hand (HAYI) wurde vom britischen Innenministerium in gleicher Weise eingestuft. Dieser mutmaßlich vom iranischen Geheimdienst gesteuerten Gruppierung wird die Verantwortung für zahlreiche Brandanschläge und Attacken auf jüdische Einrichtungen in Großbritannien zugeschrieben. Mit der Einstufung gehen Gesetzesverschärfungen einher, die der Polizei und den Geheimdiensten in Großbritannien zusätzliche Kompetenzen verleihen, um gegen Spionage, ausländische Einmischung, Sabotage und Angriffe ausländischer Gruppen vorzugehen. Die Strafverfolgungsbehörden müssen künftig nicht länger in jedem Fall den Beweis führen, dass Mitglieder einer solchen Gruppierung zu einer bestimmten Tat aus dem Ausland angeleitet wurden. Mit der Einstufung gehen Gesetzesverschärfungen einher, die der Polizei und den Geheimdiensten in Großbritannien zusätzliche Kompetenzen verleihen, um gegen Spionage, ausländische Einmischung, Sabotage und Angriffe ausländischer Gruppen vorzugehen. Die Strafverfolgungsbehörden müssen künftig nicht länger in jedem Fall den Beweis führen, dass Mitglieder einer solchen Gruppierung zu einer bestimmten Tat aus dem Ausland angeleitet wurden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jemens Militär beschießt Flughafen in Sanaa Der Krieg gegen Iran richtet sich nicht nur gegen die Islamische Republik, sondern auch gegen seine Verbündeten. Am Montag wurde deshalb offenbar der internationale Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa unter Beschuss genommen. Nach Angaben des Militärs sollte so die Landung eines iranischen Flugzeugs verhindert werden.  Die Streitkräfte hätten die Start- und Landebahn attackiert, teilte Jemens Verteidigungsministerium mit. Sanaa wird von den mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen kontrolliert. Die international anerkannte Regierung, die von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten unterstützt wird, hat ihren Sitz in Aden im Süden des Landes. Ein Huthi-Sprecher beschuldigte Saudi-Arabien des Angriffs und kündigte eine Reaktion an. Er sagte, saudische Kampfflugzeuge hätten den jemenitischen Luftraum verletzt, um die Landung eines Zivilflugzeugs zu verhindern, das mehr als 200 Menschen, darunter Patienten, nach Sanaa beförderte. Die Huthi drohten Saudi-Arabien, dass sie auf jede Verletzung des Luftraums mit „Angriffen auf Flughäfen und lebenswichtige Ziele zu Lande und zu Wasser“ reagieren würden. Die Flüge zwischen Sanaa und Teheran würden fortgesetzt. Die Streitkräfte hätten die Start- und Landebahn attackiert, teilte Jemens Verteidigungsministerium mit. Sanaa wird von den mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen kontrolliert. Die international anerkannte Regierung, die von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten unterstützt wird, hat ihren Sitz in Aden im Süden des Landes. Ein Huthi-Sprecher beschuldigte Saudi-Arabien des Angriffs und kündigte eine Reaktion an. Er sagte, saudische Kampfflugzeuge hätten den jemenitischen Luftraum verletzt, um die Landung eines Zivilflugzeugs zu verhindern, das mehr als 200 Menschen, darunter Patienten, nach Sanaa beförderte. Die Huthi drohten Saudi-Arabien, dass sie auf jede Verletzung des Luftraums mit „Angriffen auf Flughäfen und lebenswichtige Ziele zu Lande und zu Wasser“ reagieren würden. Die Flüge zwischen Sanaa und Teheran würden fortgesetzt. Rauch steigt am Montag am Flughafen von Sanaa auf. Reuters Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bahrain wirft Iran vor, Zivilisten anzugreifen Das bahrainische Militär hat dem Iran abermals vorgeworfen, Zivilisten angegriffen zu haben. Die Armee teilte auf der Plattform X mit, die Flugabwehr habe heute Morgen mehrere iranische  Raketen und Drohnen „abgefangen und zerstört“. Die Armee befinde sich zur Selbstverteidigung weiter in einem Zustand der „Einsatzbereitschaft“ und „hoher Alarmbereitschaft“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran meldet neue US-Angriffe im Südwesten Iran hat neue Angriffe im Südwesten des Landes gemeldet. In der Industriestadt Abadan an der Grenze zum Irak wurden dabei zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Laut dem Vizegouverneur der betroffenen Provinz Chusestan ereigneten sich die Angriffe kurz nach Mittag (Ortszeit). Die Behörden machten die USA für die Luftangriffe verantwortlich. Eigentlich hatte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle am frühen Morgen für beendet erklärt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wadephul fordert die USA und Iran zu direkten Verhandlungen auf Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat die USA und Iran nach einer weiteren Angriffswelle in der Nacht zum Montag zu direkten Verhandlungen aufgefordert. Beide Seiten müssten „jetzt sehr schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren“ und „endlich effektive bilaterale Verhandlungen aufnehmen“, sagte Wadephul am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel. Wadephul forderte Iran auf, seine Angriffe in der Straße von Hormus zu stoppen. „Jeder Angriff ist ungerechtfertigt“, sagte der Bundesaußenminister. „Diese Welt braucht endlich eine frei passierbare Straße von Hormus“, forderte er angesichts der steigenden Ölpreise infolge der neuen Angriffe. Wadephul forderte Iran auf, seine Angriffe in der Straße von Hormus zu stoppen. „Jeder Angriff ist ungerechtfertigt“, sagte der Bundesaußenminister. „Diese Welt braucht endlich eine frei passierbare Straße von Hormus“, forderte er angesichts der steigenden Ölpreise infolge der neuen Angriffe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Außenamtssprecher: Vertragsbrüche gingen jedes Mal von Washington aus Iran sieht sich nach eigenen Angaben bei Verstößen der USA gegen das Mitte Juni zwischen beiden Ländern geschlossene Rahmenabkommen nicht mehr an die Vereinbarung gebunden. „Jedes Mal, wenn die andere Seite ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, haben wir unsere ebenfalls nicht eingehalten“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, am Montag vor Journalisten in Teheran. „Wir werden weiter so vorgehen“, drohte er. Zuvor waren die gegenseitigen Angriffe in der Golfregion abermals eskaliert. Das US-Militär teilte mit, Dutzende Ziele im Iran angegriffen zu haben. Die iranische Revolutionsgarde griff nach eigenen Angaben Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman an. Zuvor waren die gegenseitigen Angriffe in der Golfregion abermals eskaliert. Das US-Militär teilte mit, Dutzende Ziele im Iran angegriffen zu haben. Die iranische Revolutionsgarde griff nach eigenen Angaben Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman an. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ein Überblick über die Angriffe Irans und der USA in der Nacht zu Montag. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen USA setzen erstmals Seedrohne ein – Ölpreis steigt Das US-Militär hat seine nächtlichen Attacken auf Ziele im Iran nach mehreren Stunden für beendet erklärt. Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende Zielobjekte mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf der Online-Plattform X mit. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren. Nach Angaben iranischer Staatsmedien ist ein Mensch im Südwesten des Landes getötet worden. Vier weitere seien verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Chusestan. Nach Angaben iranischer Staatsmedien ist ein Mensch im Südwesten des Landes getötet worden. Vier weitere seien verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Chusestan. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Neben Kampfflugzeugen und Flugdrohnen wurden diesmal laut Centcom auch erstmals schwimmende Drohnen eingesetzt. Dazu veröffentlichte das Militär ein Video, auf dem von einem Flugzeugträger abhebende Kampfjets sowie Marschflugkörper zu sehen sind, die von einem oder mehreren Kriegsschiffen abgefeuert werden. Außerdem sollen die Aufnahmen offensichtlich den Einschlag mehrerer Geschosse am Zielort zeigen. Die Angaben der US-Armee ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Straße von Hormus habe essenzielle Bedeutung für den weltweiten Handel und werde nicht vom Iran kontrolliert, betonte Centcom. Die US-Streitkräfte stünden bereit, um die Freiheit des zivilen Schiffsverkehrs zu verteidigen – auch gegen „die ungerechtfertigte Aggression Irans, seine Schikane, Drohungen und willkürlichen Verlautbarungen“. UN-Generalsekretär António Guterres hatte sich nach Beginn der jüngsten Angriffswelle besorgt über die „erhebliche Eskalation“ gezeigt. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft, warnte er auf X. „Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“ Infolge der Eskalation hat ist der Ölpreise am Montag gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 3,08 Prozent auf 78,35 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg um 3,09 Prozent auf 73,62 Dollar. UN-Generalsekretär António Guterres hatte sich nach Beginn der jüngsten Angriffswelle besorgt über die „erhebliche Eskalation“ gezeigt. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft, warnte er auf X. „Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“ Infolge der Eskalation hat ist der Ölpreise am Montag gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 3,08 Prozent auf 78,35 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg um 3,09 Prozent auf 73,62 Dollar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Jordanien, Bahrain und Kuwait Die iranischen Revolutionsgarde hat nach Angaben von Staatsmedien US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte am Montag mehrere Erklärungen der Revolutionsgarde, wonach die sie einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und Stützpunkte in Kuwait angegriffen hätten. Bahrain und Kuwait, die zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe standen, lösten in der Nacht Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile. Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden. Bahrain und Kuwait, die zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe standen, lösten in der Nacht Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile. Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden. Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen, dass vier Raketen aus dem Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Angriffswelle gegen Iran laut US-Militär abgeschlossen Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine jüngste Angriffswelle auf Dutzende Ziele in Iran beendet. Bei den Angriffen seien unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen worden, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Das Ziel sei gewesen, die Fähigkeit Irans einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele in Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten. Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele in Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Sirenenalarm in Bahrain Inmitten der neuen Eskalation im Iran-Krieg ist in Bahrain am Montagmorgen nach Angaben des Innenministeriums Sirenenalarm ertönt. Die Menschen würden aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, erklärte das Innenministerium weiter im Onlinedienst X. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Ein Mensch bei US-Angriffen laut iranischen Staatsmedien getötet Bei US-Angriffen auf Iran ist am Montag nach Angaben iranischer Staatsmedien ein Mensch im Südwesten des Landes getötet worden. Vier weitere seien verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Chusestan. Die US-Angriffe richteten sich den Angaben zufolge gegen die Stadt Mahschahr. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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13. Juli
Handelsblatt

Iran-Krieg: Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

Iran-Krieg: Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein Washington. Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein „fairer und offener“ Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social Zugleich kündigte Trump an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus „Fairnessgründen“ Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Weitere Details blieben offen, etwa wer genau für den Beitrag aufkommen soll. Seeblockade zuvor im Zuge des Rahmenabkommens aufgehoben Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte die Islamische Republik Anfang März die wichtige Meerenge durch Drohungen und Angriffe für den Schiffsverkehr weitestgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten im Verlauf mit einer eigenen Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den beiden Ländern hob Washington seine Blockade Mitte Juni auf. In der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran sagte Teheran zudem zu, sich „nach besten Kräften“ um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Allerdings kam es jüngst erneut zu mehreren dem Iran zugeschriebenen Angriffen auf Schiffe in der Meerenge, auf die die USA wiederum mit Angriffen auf den Iran reagierten. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) teilten am Wochenende mit, dass die Meerenge bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Trump widersprach dem. Auch jetzt schrieb er in seinem Post, die Straße von Hormus sei „offen und wird offen bleiben, mit oder ohne Iran“. In der Folge der jüngsten Angriffe war die Schifffahrt durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen erneut drastisch zurückgegangen. Laut Daten des Anbieters Kpler passierten am Sonntag lediglich 14 Schiffe die Meerenge - der niedrigste Wert in diesem Monat. Vor Kriegsbeginn durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus. Trump fordert „Entschädigung“ für US-Geleit Kurz vor seinem Post auf Truth Social hatte Trump bereits in einem Telefonat mit dem US-Sender Fox News seine Absicht erklärt, die Straße von Hormus kontrollieren zu wollen. „Wir werden die Meerenge behalten, sie wahrscheinlich betreiben und Wächter der Meerenge werden“, sagte Trump am Vormittag (US-Ortszeit). Zugleich führte er fort, dass die Vereinigten Staaten für ihren Schutz „entschädigt“ werden sollten. Er begründete sein Vorhaben damit, dass man nicht erwarten könne, dass die USA dies „umsonst“ täten. Verwandte Themen Gebühren für Schutz, keine Gebühren für Durchfahrt? Ende Juni hatte sein Außenminister Marco Rubio noch betont, kein Land habe das Recht, für die Nutzung internationaler Gewässer Geld zu verlangen. Eine solche Forderung werde niemals Bestandteil eines akzeptablen Abkommens sein. „Man kann es Maut oder Gebühr nennen“, sagte Rubio. Die Straße von Hormus sei internationales Gewässer und gehöre keinem Staat. Dies sei ein grundlegendes Prinzip der internationalen Ordnung. Würde man akzeptieren, dass Staaten Gebühren für die Nutzung internationaler Gewässer verlangten, nur weil diese in der Nähe ihres Hoheitsgebiets lägen, könnte sich ein solcher Anspruch weltweit ausbreiten, argumentierte Rubio weiter.

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