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Samstag, 1. August 2026
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Waldbrände - Griechenland: Mehrere Ortschaften westlich von Athen evakuiert - Frankreich: Brände bei Bordeaux unter Kontrolle

Medienspektrum

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1. August
Tagesschau

Feuer in Bordeaux unter Kontrolle - Lage bei Athen angespannt

Waldbrände in Europa Feuer in Bordeaux unter Kontrolle - Lage bei Athen angespannt Die Waldbrände in der Nähe von Bordeaux sind eingedämmt. Das gab das französische Innenministerium bekannt. Währenddessen verschärft sich die Lage in Griechenland. Dort sind um Athen neue Feuer ausgebrochen. Der große Waldbrand an der französischen Atlantikküste ist nach Angaben von Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez unter Kontrolle. Das Feuer breite sich nicht weiter aus, sagte der Minister bei einem Pressestatement. Gelöscht sei der Brand aber noch nicht - es gebe noch Brandherde und "aktive Zonen". Nach der Entspannung der Lage werden mehr als 10.000 weitere Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren können, hieß es. In der Region nahe der Großstadt Bordeaux wüteten bislang die massivsten Brände der Saison in Frankreich, auf einer Fläche von 42.000 Hektar. 224.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, bislang durften nach Behördenangaben bereits 198.000 von ihnen zurückkehren. Insgesamt seien in Frankreich seit Beginn des Jahres 119.000 Hektar von Waldbränden erfasst worden, erklärte Nuñez. Gefahr in Südfrankreich noch nicht gebannt Ein wieder aufgeflammtes Feuer im südfranzösischen Département Var gibt dagegen weiterhin Anlass zur Sorge. Innerhalb weniger Stunden hatte es sich am Freitag auf einer Fläche von mehr als 1.000 Hektar ausgebreitet. Die Lage habe sich nicht verschlimmert, gab der Innenminister laut übereinstimmenden Medienberichten an. Es handele sich jedoch um ein Hochrisikogebiet, besonders wegen erwarteter trockener und starker Winde am Nachmittag. Nach Angaben der Präfektur sind 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von sechs Löschflugzeugen und fünf Helikoptern. Brände um Athen werden von Winden weiter angefacht In Griechenland ist die Lage weiter angespannt. Bei starkem Wind breiten sich dort aktuell mehrere große Wald- und Buschbrände aus. Die größten Fronten liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, starke Böen hinderten Löschflugzeuge daran, Wasser aufzunehmen. Die aktuellen Waldbrände haben besonders die Ortschaft Porto Germeno getroffen. In dem Küstenort im Nordosten des Golfs von Korinth sollen bis zu 100 Häuser verbrannt sein, sagte der Vizebürgermeister der umliegenden Gemeinde Mandra dem Nachrichtensender Ertnews. "Aufgrund der starken Winde können derzeit überhaupt keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Wir hoffen, dass der Wind nachlässt. Es gibt keine andere Möglichkeit." Er warnte die Bewohner der evakuierten Ortschaften, noch nicht zurückzukehren. "Es gibt zu viel Rauch. Ich bitte die Bürger, unnötige Wege zu vermeiden, die Gefahr eines Wiederaufflammens ist groß. Menschenleben haben Vorrang", appellierte er. Das gefährdete und teils brennende Gebiet ist Satellitenbildern zufolge immer noch rund sechs mal sechs Kilometer groß. "Es ist ein schwieriger Tag für den Katastrophenschutz und die Feuerwehr, da wir uns in der höchsten Waldbrandwarnstufe (Kategorie 5) befinden", sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber dem Sender. Häuser, Viehställe und Landgüter seien zerstört worden. In Porto Germeno wüte das Feuer an drei Fronten.

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1. August
ZDF heute

Waldbrände bedrohen Region um Athen

Feuer in Griechenland:Waldbrände bedrohen Region um Athen Die Waldbrand-Lage in Spanien und Frankreich scheint sich zu entspannen. Die Region um die griechische Hauptstadt Athen hingegen hat die höchste Alarmstufe ausgerufen. Bei starkem Wind breiten sich in Griechenland aktuell mehrere große Waldbrände aus. Die größten Fronten liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. Zuletzt wurden in den betroffenen Regionen am Morgen vorsorglich erneut mehrere Ortschaften evakuiert. Evakuierung übers Meer In der Bucht des Ortes Porto Germeno wurden zwölf Menschen durch die Küstenwache vom Strand aus über das Meer gerettet, wie die Zeitung "Kathimerini" berichtete. Dort verbrannten auch mindestens zehn Häuser, wie der Sender Ertnews zeigte. Starker Wind begünstigt, dass sich die Flammen rasend schnell ausbreiten. In der Region sind 325 Feuerwehrleute sowie Freiwillige, 92 Fahrzeuge, 18 Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber im Einsatz, wie die Feuerwehr auf der Plattform X mitteilte. Hitze, Trockenheit und starke Winde mit mehr als 100 Stundenkilometern haben in Griechenland und der Türkei mehrere Waldbrände entfacht. 30.07.2026 | 1:30 minAuch die Polizei ist im Dauereinsatz, um den Verkehr in der Region nahe der beliebten Halbinsel Peloponnes zu regeln. Im Norden der Peloponnes brennt es ebenfalls an zwei Fronten. Starker Wind verhindert das Löschen Über 300 Einsatzkräfte seien im Gebiet von Porto Germeno in der Region Viotia gegen die Flammen im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. "Das Feuer hat das Meer erreicht, Häuser sind mit Sicherheit beschädigt worden", sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Der Wind sei "sehr stark", führte der Feuerwehrsprecher aus. Die Einsatzkräfte versuchten Löschflugzeuge zu verwenden, aufgrund der schwierigen Bedingungen seien einige der Maschinen jedoch zu einem anderen Brand auf der Halbinsel Peloponnes verlegt worden. Dem Wetterdienst des Nationalen Observatoriums von Athen zufolge wurden am Samstag Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gemessen. Griechenland hat Wege gefunden, die Waldbrandgefahr einzudämmen. So wird etwa regelmäßig Unterholz weggeräumt, Brandschneisen sollen verhindern, dass Feuer sich ausbreiten können. 30.07.2026 | 2:52 minVerbesserte Situation auf Kreta Den großen Waldbrand im Süden der Urlaubsinsel Kreta hat die Feuerwehr mittlerweile im Griff. Allerdings seien weiterhin rund 220 Feuerwehrleute im Einsatz, berichtete "Kathimerini". Wegen der starken Winde seien Löscharbeiten aus der Luft immer noch nicht möglich, gleichzeitig heizten die Windböen bestehende Glutnester an, so dass immer neue kleinere Brände aufflammten. Unterdessen laufen die Untersuchungen zur Brandursache; es wird gemutmaßt, dass das Feuer durch Schäden an Strommasten entstanden sein könnte. Für sämtliche Brände im Land können Meteorologen bislang keine Entwarnung geben - es soll weiterhin sehr stark winden. Am Samstag gilt für die Region um Athen und die Südhälfte der Insel Euböa mit Stufe 5 der höchste Grad der Waldbrandgefahr. Die zweithöchste Stufe umfasst Teile Kretas, der Halbinsel Peloponnes und Ägäisinseln wie die Kykladen und Chios sowie Lesbos in der östlichen Ägäis. Jean-Marie Magro (Arcachon/Frankreich), Christoph Prössl (London), Moritz Pompl (Athen) und Jakob Schaumann (Madrid) zu den verheerenden Waldbränden in Frankreich und Spanien 31.07.2026 | 5:47 minWichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  - GrafikenDeutschlandkarte:Wie groß die Gefahr für Waldbrände gerade istvon Robert Meyer - Frankreich und Spanien:Waldbrände bei Bordeaux: Feuerwehr kämpft gegen neue Flammenmit Video1:31 - Feuer wüten auch in Spanien und Italien:Waldbrände: 20.000 Menschen in Frankreich evakuiertmit Video1:30 - 26.000 Hektar Fläche zerstört:Waldbrand nahe Madrid frisst sich immer weiter voranmit Video0:22

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1. August
Handelsblatt

Waldbrände: Neue Brände in Europa

Waldbrände: Neue Brände in Europa Paris, Madrid, Athen, Ankara. Nach Evakuierungen wegen der schweren Waldbrände dürfen viele Menschen an der französischen Atlantikküste und Spanien wieder nach Hause. Andernorts sind Behörden stärker in Alarmbereitschaft: In Südfrankreich kommt ein Feuer mit großer Wucht zurück, und auch in Griechenland ist die Situation angespannt. Frankreich Im südfranzösischen Département Var, zwischen Marseille und Cannes, ist ein Brand wieder aufgeflammt, der sich schnell ausbreitete. Innerhalb weniger Stunden wurden am Freitag 1.000 Hektar verwüstet, wie die Präfektur mitteilte. Etwa 2.500 Menschen mussten demnach evakuiert werden. Laut Angaben in der Nacht waren 720 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hätten sich darauf konzentriert, sensible Stelle zu schützen und das Vorrücken des Feuers einzudämmen, hieß es. An der französischen Atlantikküste stellte die Präfektin von Bordeaux dagegen eine „Verbesserung der Lage von Tag zu Tag“ fest. Der dortige Großbrand sei zwar noch nicht ganz unter Kontrolle, aber die Situation stabil, teilte die Präfektur mit. Der verbrannte Bereich werde auf 42.000 Hektar – eine Fläche etwa viermal so groß wie Paris – geschätzt. Die Präfektur entschied, dass Menschen in mehrere zuvor evakuierte Orte zurückkehren können. Mittlerweile durften den Angaben nach 198.000 der 224.000 Betroffenen nach Hause. Spanien In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt. Einsatzkräfte arbeiteten allerdings am Freitag in der nordwestlichen Provinz Zamora weiter daran, die bestehenden Brandherde in Wohnhäusern zu löschen und Ausbreitungen einzudämmen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Grund zur Erleichterung gibt es in der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia, in dem mehr als 9.500 Hektar zerstört wurden, breitete sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Rund 2.800 Menschen hätten deshalb in ihre Häuser in den Gemeinden Eslinda und Artana zurückkehren dürfen, kündigte der verantwortliche Beamte für Notfälle der Regionalregierung von Valencia, Juan Carlos Valderrama, an. Die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden in Spanien inzwischen aufgehoben. Griechenland Für weite Teile Griechenlands gilt heute höchste Waldbrandgefahr. Für den Großraum Athen rief der Zivilschutz sogar die höchste Alarmstufe (Rot) aus. Große Waldbrände halten die Einsatzkräfte weiterhin in Atem. Besonders kritisch ist die Lage rund 60 Kilometer nordwestlich von Athen, wo sich die Flammen auf einer kilometerlangen Front ausbreiten. Hunderte Menschen mussten dort Medienberichten zufolge mit Booten in Sicherheit gebracht werden. Auch auf der Halbinsel Peloponnes toben Brände. Insgesamt kämpfte die Feuerwehr nach Angaben eines ihrer Sprecher am Freitagabend an 73 Orten mit Bränden. Auch westlich von Athen brach ein großer Waldbrand aus. Der Vorort Dasos wurde vorsorglich evakuiert, weil beißender Rauch und Flammen die dicht besiedelte Region bedrohen. Weitere größere Brände wüten auch auf Kreta. Dort hat sich die Lage zwar etwas entspannt, doch auffrischender Wind könnte die Feuer jederzeit wieder anfachen. Die starken Winde erschweren zudem die Löscharbeiten aus der Luft erheblich. Türkei Nach drei Tagen intensiver Löscharbeiten teilten die türkischen Behörden am Freitag mit, dass die meisten der großen Waldbrände, die im Westen und Süden des Landes ausgebrochen waren, unter Kontrolle seien. Landwirtschafts- und Forstminister Ibrahim Yumakli erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die Großbrände an mindestens fünf Stellen eingedämmt worden seien. In der Ägäis-Provinz Aydin und der nordwestlichen Provinz Balikesir kämpften die Einsatzkräfte dagegen den Angaben nach weiterhin gegen die Flammen. Die Bemühungen konzentrierten sich dem staatlichen Sender TRT zufolge darauf, verbleibende Brandherde zu löschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Verwandte Themen Im Südosten des Landes konnten vereinzelte Waldbrände gelöscht werden, bevor sie sich ausbreiteten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

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1. August
Süddeutsche Zeitung

Waldbrände in Südeuropa: Feuer in Griechenland wüten heftig – Frankreich und Spanien melden Entspannung

Während sich die Waldbrandlage an der französischen Atlantikküste sowie in der Region rund um Spaniens Hauptstadt Madrid entspannt, kämpfen Einsatzkräfte in anderen Teilen Südeuropas weiter gegen neue Feuer. Hohe Temperaturen, Trockenheit und teils stürmische Winde erschweren die Löscharbeiten. Bei starkem Wind breiten sich in Griechenland mehrere große Wald- und Buschbrände schnell aus. Die Lage im Überblick. Griechenland Die größten Fronten in Griechenland liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. Erneut wurden mehrere Ortschaften evakuiert. In der Bucht des Ortes Porto Germeno wurden zwölf Menschen durch die Küstenwache vom Strand aus über das Meer gerettet, wie die Zeitung Kathimerini berichtete. An dem Küstenabschnitt verbrannten auch mindestens zehn Häuser, wie der Sender Ertnews zeigte. Starker Wind begünstigt, dass sich die Flammen rasend schnell ausbreiten. Im Norden der Halbinsel Peloponnes brennt es ebenfalls an zwei Fronten. Den großen Waldbrand im Süden der Urlaubsinsel Kreta hat die Feuerwehr mittlerweile im Griff. Wegen der starken Winde seien Löscharbeiten aus der Luft aber noch immer nicht möglich, gleichzeitig heizten die Windböen bestehende Glutnester an, sodass immer neue kleinere Brände aufflammten. Unterdessen laufen die Untersuchungen zur Brandursache; es wird gemutmaßt, dass das Feuer durch Schäden an Strommasten entstanden sein könnte. Für sämtliche Brände in Griechenland können Meteorologen bislang keine Entwarnung geben – es soll weiterhin sehr stark winden. An diesem Samstag gilt für die Region um Athen und die Südhälfte der Insel Euböa mit Stufe 5 der höchste Grad der Waldbrandgefahr. Die zweithöchste Stufe umfasst Teile Kretas und der Peloponnes sowie Ägäisinseln wie die Kykladen, Chios und Lesbos. Frankreich Im südfranzösischen Département Var, zwischen Marseille und Cannes, ist ein Brand wieder aufgeflammt, der sich nach Behördenangaben schnell ausbreitet. Innerhalb weniger Stunden wurden am Freitag 1000 Hektar verwüstet, wie die Präfektur mitteilte. Etwa 2500 Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden. Die Feuerwehr konzentriere sich darauf, sensible Stellen zu schützen und das Vorrücken des Feuers einzudämmen, hieß es. An der französischen Atlantikküste stellte die Präfektin von Bordeaux eine „Verbesserung der Lage von Tag zu Tag“ fest. Der dortige Großbrand sei zwar bisher nicht ganz unter Kontrolle, aber die Situation stabil, teilte die Präfektur mit. Der verbrannte Bereich werde auf 42 000 Hektar geschätzt – eine Fläche etwa viermal so groß wie Paris. Die Präfektur entschied, dass Menschen in mehrere zuvor evakuierte Orte zurückkehren können. Mittlerweile durften den Angaben nach 198 000 der 224 000 Betroffenen nach Hause. Spanien In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt. Einsatzkräfte arbeiteten allerdings am Freitag in der nordwestlichen Provinz Zamora weiter daran, die bestehenden Brandherde in Wohnhäusern zu löschen und Ausbreitungen einzudämmen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Grund zur Erleichterung gibt es in der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia, in dem mehr als 9500 Hektar zerstört wurden, breitete sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Rund 2800 Menschen dürften deshalb in ihre Häuser in den Gemeinden Eslinda und Artana zurückkehren, kündigte der verantwortliche Beamte für Notfälle der Regionalregierung von Valencia, Juan Carlos Valderrama, an. Die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden in Spanien inzwischen aufgehoben. Türkei Nach drei Tagen intensiver Löscharbeiten teilten die türkischen Behörden am Freitag mit, dass die meisten der großen Waldbrände, die im Westen und Süden des Landes ausgebrochen waren, unter Kontrolle seien. Landwirtschafts- und Forstminister Ibrahim Yumakli erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die Großbrände an mindestens fünf Stellen eingedämmt worden seien. In der Ägäis-Provinz Aydin und der nordwestlichen Provinz Balikesir kämpften die Einsatzkräfte den Angaben nach aber weiterhin gegen die Flammen. Die Bemühungen konzentrierten sich dem staatlichen Sender TRT zufolge darauf, verbleibende Brandherde zu löschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Im Südosten des Landes konnten vereinzelte Waldbrände gelöscht werden, bevor sie sich ausbreiteten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

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1. August
Der Spiegel

Waldbrände in Frankreich, Spanien, Griechenland und Athen: Teils Entspannung, teils neue Flammen

Feuer in Europa Waldbrände in Griechenland breiten sich aus, Entspannung in Frankreich und Spanien An der französischen Atlantikküste und in Spanien hat sich die Waldbrandlage etwas entspannt, doch andernorts sieht es schlechter aus: In Südfrankreich flammt ein Brand erneut auf und besonders in Griechenland ist die Situation angespannt. Griechenland Für weite Teile Griechenlands gilt sehr hohe Waldbrandgefahr. Für Attika – einschließlich des Großraums Athen – und Euböa rief der Zivilschutz sogar die höchste Alarmstufe (Rot) aus. Bei starkem Wind breiten sich in Griechenland aktuell mehrere große Wald- und Buschbrände aus. Die größten Fronten liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. Zuletzt wurden in den betroffenen Regionen am Morgen vorsorglich erneut mehrere Ortschaften evakuiert. In der Bucht des Ortes Porto Germeno wurden zwölf Menschen durch die Küstenwache vom Strand aus über das Meer gerettet, wie die Zeitung »Kathimerini« berichtete. Dort verbrannten auch mindestens zehn Häuser, wie der Sender Ertnews zeigte. Starker Wind begünstigt, dass sich die Flammen rasend schnell ausbreiten. In der Region sind 325 Feuerwehrleute sowie Freiwillige, 92 Fahrzeuge, 18 Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber im Einsatz, wie die Feuerwehr auf der Plattform X mitteilte. Die Polizei regelte den Verkehr und sperrte Straßen in den betroffenen Gebieten. Auch auf dem Peloponnes wurden mehrere Brände gemeldet. Den großen Waldbrand im Süden der Urlaubsinsel Kreta hat die Feuerwehr mittlerweile unter Kontrolle. Allerdings seien weiterhin rund 220 Feuerwehrleute im Einsatz, berichtete »Kathimerini«. Wegen der starken Winde seien Löscharbeiten aus der Luft immer noch nicht möglich, gleichzeitig heizten die Windböen bestehende Glutnester an, sodass immer neue kleinere Brände aufflammten. Unterdessen laufen die Untersuchungen zur Brandursache; es wird gemutmaßt, dass das Feuer durch Schäden an Strommasten entstanden sein könnte. Frankreich Im südfranzösischen Departement Var, zwischen Marseille und Cannes, ist ein Brand wieder aufgeflammt, der sich schnell ausbreitete. Innerhalb weniger Stunden wurden am Freitag 1000 Hektar verwüstet, wie die Präfektur mitteilte. Etwa 2500 Menschen mussten demnach evakuiert werden. Laut Angaben waren in der Nacht 720 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hätten sich darauf konzentriert, sensible Stellen zu schützen und das Vorrücken des Feuers einzudämmen, hieß es. An der französischen Atlantikküste stellte die Präfektin von Bordeaux dagegen eine »Verbesserung der Lage von Tag zu Tag« fest. Der dortige Großbrand sei zwar noch nicht ganz unter Kontrolle, aber die Situation stabil, teilte die Präfektur mit. Der verbrannte Bereich werde auf 42.000 Hektar – eine Fläche etwa viermal so groß wie Paris – geschätzt. Die Präfektur entschied, dass Menschen in mehrere zuvor evakuierte Orte zurückkehren können. Mittlerweile durften den Angaben nach 198.000 der 224.000 Betroffenen nach Hause. Spanien In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt. Einsatzkräfte arbeiteten allerdings am Freitag in der nordwestlichen Provinz Zamora weiter daran, die bestehenden Brandherde in Wohnhäusern zu löschen und Ausbreitungen einzudämmen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Grund zur Erleichterung gibt es in der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia, in dem mehr als 9500 Hektar zerstört wurden, breitete sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Rund 2800 Menschen hätten deshalb in ihre Häuser in den Gemeinden Eslida und Artana zurückkehren dürfen, sagte der Regionalminister für Notfälle und Inneres von Valencia, Juan Carlos Valderrama. Die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden in Spanien inzwischen aufgehoben. Türkei Nach drei Tagen intensiver Löscharbeiten teilten die türkischen Behörden am Freitag mit, dass die meisten der großen Waldbrände, die im Westen und Süden des Landes ausgebrochen waren, unter Kontrolle seien. Landwirtschafts- und Forstminister Ibrahim Yumakli erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die Großbrände an mindestens fünf Stellen eingedämmt worden seien. In der Ägäis-Provinz Aydin und der nordwestlichen Provinz Balikesir kämpften die Einsatzkräfte dagegen den Angaben nach weiterhin gegen die Flammen. Die Bemühungen konzentrierten sich dem staatlichen Sender TRT zufolge darauf, verbleibende Brandherde zu löschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Im Südosten des Landes konnten vereinzelte Waldbrände gelöscht werden, bevor sie sich ausbreiteten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

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1. August
Tagesschau

Neue Waldbrände in Griechenland ausgebrochen

Auch Region Athen betroffen Neue Waldbrände in Griechenland ausgebrochen Griechenland war in diesem Sommer lange vergleichsweise glimpflich davongekommen, doch auch dort gibt es nun mehrere große Waldbrände. Neben der Insel Kreta und der Halbinsel Peloponnes ist auch die Region westlich von Athen betroffen. In Griechenland sind am Freitag neue Waldbrände ausgebrochen und vom Wind angefacht worden. Die Feuerwehr gab an, im Verlauf von 24 Stunden hätten sich 51 neue Feuer gebildet. Ein Sprecher sagte, starke Böen hinderten Löschflugzeuge daran, Wasser aufzunehmen. In vielen Teilen des Landes herrschte laut Zivilschutz ein "sehr hohes" Waldbrandrisiko. Betroffen von Bränden waren unter anderem auch die Insel Kreta, die Halbinsel Peloponnes sowie die Ägäisinseln Paros, Kalymnos und Andros. Besonders kritisch ist die Lage westlich von Athen, wo sich die Flammen auf einer kilometerlangen Front ausbreiten. Bewohner von zwei Gemeinden wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Bei Bordeaux "Verbesserung der Lage von Tag zu Tag" Die meisten der großen Brände in der benachbarten Türkei sind laut Behörden hingegen inzwischen unter Kontrolle. Landwirtschafts- und Forstminister Ibrahim Yumakli erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die Großbrände an mindestens fünf Stellen eingedämmt worden seien. In der Ägäis-Provinz Aydin und der nordwestlichen Provinz Balikesir kämpften die Einsatzkräfte dagegen den Angaben nach weiterhin gegen die Flammen. In Europa waren in diesem Sommer bislang vor allem Frankreich und Spanien von Waldbränden betroffen. Aus der Walbrandregion von Bordeaux melden die französischen Behörden eine "Verbesserung der Lage von Tag zu Tag". In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt.

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31. Juli
Handelsblatt

Waldbrände in Südeuropa: Feuerwehr kämpft gegen Brände auf Kreta und in der Türkei

Waldbrände in Südeuropa: Feuerwehr kämpft gegen Brände auf Kreta und in der Türkei Bordeaux/Madrid/Athen/Antalya. Während sich die Lage nach den verheerenden Waldbränden in Frankreich und Spanien weiter normalisiert, kämpfen Feuerwehrkräfte auf Kreta und in der Türkei weiter gegen die Flammen. Orkanartiger Wind erschwerte dabei auf der griechischen Ferieninsel den Einsatz gegen die Feuer. Angesichts der zerstörerischen Brände mahnten die Vereinten Nationen (UN) mehr Klimaschutz und eine rasche Reduzierung der Treibhausgasemissionen an. „Dieser Sommer ist eine tragische Mahnung: Kein Land, wie wohlhabend es auch sein mag, ist immun gegen die Klimakrise“, sagte Mirey Atallah, die beim UN-Umweltprogramm für Klimaanpassung und Resilienz zuständig ist. „Doch die Kapazitäten spielen eine entscheidende Rolle. Verstärkte Frühwarnsysteme, Hitzeschutzpläne, die Sicherstellung der Wasserversorgung und öffentliche Dienstleistungen mit besonderem Fokus auf ältere Menschen, im Freien arbeitende Menschen und andere gefährdete Gruppen können helfen.“ - FRANKREICH An der französischen Atlantikküste stabilisierte sich die Lage nach Angaben der Präfektur in Bordeaux, obwohl die Feuerwehr weiterhin Brandherde auf der 42.000 Hektar großen Brandfläche bekämpfte. Sinkende Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigten die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Präfektur entschied am Mittag, dass die Bewohner zweier weiterer evakuierter Orte sowie Urlauber, die von Campingplätzen des Badeortes Lacanau evakuiert worden waren, zurückkehren können. Damit haben inzwischen gut 160.000 der 224.000 evakuierten Menschen nach Hause zurückkehren können. Ab Samstag ist außerdem das Eisenbahnnetz südlich von Bordeaux wieder befahrbar, kündigte der Transportminister an. Experten untersuchten das zuvor wegen der Brände gesperrte rund 160 Kilometer lange Schienennetz auf mögliche Schäden. - SPANIEN In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt, die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Grund zur Erleichterung gibt es auch in der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia breitet sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Dagegen kämpften Einsatzkräfte des Militärs in der Nacht zum Freitag in einem Naturpark in der Provinz Zamora nahe der Grenze zu Portugal weiter gegen Flammen an, wie es in einem Post der Militärischen Kriseneinheit UME am Vormittag hieß. Wegen erheblicher Risiken für die Anwohner waren dort Medienberichten zufolge am Donnerstag zwölf Ortschaften sowie ein Campingplatz geräumt worden. Das Innenministerium in Madrid warnte seinerseits in einem Post, dass in großen Teilen Spaniens weiterhin eine extrem hohe Waldbrandgefahr herrsche und jedes Verhalten, das ein Feuer provozieren könnte, vermieden werden müsse. - GRIECHENLAND Zwei große Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Griechenland weiter in Atem. Besonders kritisch ist die Lage rund 60 Kilometer nordwestlich von Athen. Dort breiten sich die Flammen nach Behördenangaben auf einer kilometerlangen Front aus. Örtlichen Medien zufolge mussten im Gebiet Agios Wasileios Hunderte Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden, nachdem sie von den Flammen eingeschlossen worden waren. Ein weiterer größerer Brand wütet auf der Halbinsel Peloponnes nahe Porto Heli. Auch dort wurden zahlreiche Dörfer vorsorglich evakuiert, berichtete der griechische Rundfunk ERT. Starke Winde erschweren nach Angaben der Feuerwehr die Löscharbeiten aus der Luft. Löschflugzeuge und Hubschrauber können nur eingeschränkt eingesetzt werden. Auf Kreta setzte die Feuerwehr unterdessen ihre Einsätze fort. Die Lage habe sich deutlich entspannt, berichteten örtliche Medien. Eine Entwarnung könne jedoch weiterhin nicht gegeben werden, da auffrischender Wind die Brände jederzeit wieder anfachen könnte, warnte der Zivilschutz. Für weite Teile Griechenlands gilt nach Behördenangaben auch am Samstag die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Die Einsatzkräfte bleiben deshalb in erhöhter Alarmbereitschaft. - TÜRKEI Verwandte Themen Nach drei Tagen im Dauereinsatz konnte die türkische Feuerwehr den Großteil der Waldbrände unter Kontrolle bringen, die im Westen und Süden des Landes lodern. Wie das Gouverneursamt von Balikesir mitteilte, wurden zwei Personen in Untersuchungshaft genommen wegen des Verdachts, durch Schweißarbeiten den Brand ausgelöst zu haben. Die Feuerwehrleute seien weiterhin im Einsatz, um den andauernden Brand in der Provinz Aydin an der Ägäis zu bekämpfen. Laut einer Zwischenbilanz von Umweltminister Murat Kurum kamen in Antalya, Mugla und Balikesir insgesamt 65 Gebäude zu Schaden. Wie die private Nachrichtenagentur DHA meldete, sind in Mugla rund 5.000 Hektar Wald- und Agrarfläche abgebrannt - eine Fläche halb so groß wie Paris. Um weitere Brände zu verhindern, verbieten türkische Gouverneursämter im Sommer meist, bestimmte Wälder zu betreten. Ein entsprechendes Verbot wurde bereits für die Hauptstadtregion Ankara erlassen.

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31. Juli
Handelsblatt

Waldbrände in Südeuropa: Griechenland und Türkei kämpfen weiter gegen schwere Brände

Waldbrände in Südeuropa: Griechenland und Türkei kämpfen weiter gegen schwere Brände Bordeaux/Madrid/Athen/Antalya. Während sich die Waldbrandlage in Frankreich und Spanien entspannt und Tausende Evakuierte nach Hause zurückkehren, ist die Situation in Griechenland und der Türkei weiter angespannt. Von hoher Trockenheit und Hitze begünstigte Brände, die von kräftigem Wind weiter angefacht werden, machen der Feuerwehr sehr zu schaffen. - FRANKREICH An der französischen Atlantikküste haben inzwischen 144.000 der 224.000 evakuierten Menschen nach Hause zurückkehren können. Innenminister Laurent Nuñez sagte in den Abendnachrichten, dass „man davon ausgehen kann, dass das Schlimmste hinter uns liegt“. Er fügte hinzu: „Wir sind optimistisch, bleiben aber weiterhin sehr wachsam.“ Wie die Präfektur in Bordeaux mitteilte, waren am Abend noch zwei Brandherde auf der Halbinsel Cap Ferret und südlich des Ortes Lacanau aktiv. Weitere am Vortag aufgeflammte Brände in Südfrankreich, im Burgund sowie im Wald von Fontainebleau bei Paris brachte die Feuerwehr unter Kontrolle. - SPANIEN In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt, die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Erleichterung gab es auch aus der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia breitet sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Das Innenministerium teilte mit, dass der Notstand auf die zweite von vier operativen Stufen herabgestuft wurde. „Auch wenn sich die Lage positiv entwickelt, ist es unerlässlich, Vorsicht walten zu lassen und sich jederzeit an die Anweisungen der Behörden zu halten“, erklärte das Ministerium. Die Brandbekämpfung in den betroffenen Regionen im Nordwesten dauert an. - GRIECHENLAND Die Waldbrandlage auf Kreta spitzt sich weiter zu. Orkanartige Nordwinde fachen die Flammen immer wieder an und machen die Löscharbeiten zu einem gefährlichen Kraftakt. Nahe der Ortschaft Preveli brach ein weiterer Brand aus. Wegen der dichten Rauchschwaden musste die Küstenwache rund 50 Menschen aus einem Küstenabschnitt in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr kämpft bereits den zweiten Tag in Folge gegen die Flammen – viele Einsatzkräfte sind laut Behörden völlig erschöpft. Auch Löschflugzeuge und Hubschrauber können wegen der extremen Windverhältnisse nur eingeschränkt eingesetzt werden. Gleichzeitig wurden auf den Ägäis-Inseln Andros, Kalymnos und Paros weitere Brände gemeldet. Experten sprechen von einem außergewöhnlichen Wetterphänomen mit orkanartigen Böen. Erst ab heute Abend wird mit einer Entspannung der Lage gerechnet. Bereits am Mittwoch kamen bei den Bränden drei Feuerwehrleute ums Leben, vier weitere wurden verletzt. - TÜRKEI Verwandte Themen Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen weiter gegen zahlreiche Waldbrände im Süden und Westen des Landes, die durch starke Winde angefacht werden. Seit Mittwoch habe man landesweit bei 169 Bränden eingegriffen, 163 davon seien am Donnerstagabend vollständig unter Kontrolle gebracht worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur den Forstminister Ibrahim Yumakli. Der Waldbrand, der am Dienstag im Bezirk Kaş in Antalya ausgebrochen war, wurde nach intensiven Löschmaßnahmen aus der Luft und vom Boden aus unter Kontrolle gebracht, ebenso der Brand im westtürkischen Isparta. Ein Sturm in Antalya habe die Löscharbeiten erschwert, sagte Yumakli. Es seien landesweit 21 Flugzeuge, 69 Helikopter, etwa 500 Löschfahrzeuge und mehr als 3.500 Kräfte im Einsatz.

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31. Juli
ZDF heute

Griechenland und Türkei: Orkanartige Winde fachen Feuer an

Waldbrände :Griechenland und Türkei: Orkanartige Winde fachen Feuer an Während sich die Waldbrandlage in Frankreich und Spanien beruhigt, gibt es in Griechenland und der Türkei keine Entwarnung: Hitze und Winde machen der Feuerwehr zu schaffen. Während sich die Waldbrandlage in Frankreich und Spanien entspannt und Tausende Evakuierte nach Hause zurückkehren, ist die Situation in Griechenland und der Türkei weiter angespannt. Von hoher Trockenheit und Hitze begünstigte Brände, die von kräftigem Wind weiter angefacht werden, machen der Feuerwehr zu schaffen. Lage entspannt sich in Frankreich An der französischen Atlantikküste haben inzwischen 144.000 der 224.000 evakuierten Menschen nach Hause zurückkehren können. Innenminister Laurent Nuñez sagte in den Abendnachrichten, dass "man davon ausgehen kann, dass das Schlimmste hinter uns liegt". Er fügte hinzu: Wir sind optimistisch, bleiben aber weiterhin sehr wachsam. Laurent Nuñez, Frankreichs Innenminister Wie die Präfektur in Bordeaux mitteilte, waren am Abend noch zwei Brandherde auf der Halbinsel Cap Ferret und südlich des Ortes Lacanau aktiv. Weitere am Vortag aufgeflammte Brände in Südfrankreich, im Burgund sowie im Wald von Fontainebleau bei Paris brachte die Feuerwehr unter Kontrolle. Brände in Spanien weitgehend eingedämmt In Spanien sind die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo inzwischen weitgehend eingedämmt, die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden aufgehoben. Erleichterung gab es auch aus der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó nördlich von Valencia breitet sich nach Behördenangaben nicht weiter aus. Das Innenministerium teilte mit, dass der Notstand auf die zweite von vier operativen Stufen herabgestuft wurde. "Auch wenn sich die Lage positiv entwickelt, ist es unerlässlich, Vorsicht walten zu lassen und sich jederzeit an die Anweisungen der Behörden zu halten", erklärte das Ministerium. Die Brandbekämpfung in den betroffenen Regionen im Nordwesten dauert an. Bei Bordeaux brennt es weiter. Teils sind die Feuer unter Kontrolle, erste Evakuierte können zurück in ihre Gemeinden. Doch giftiger Rauch beeinträchtigt das Leben. Was begünstigt die Brände? 30.07.2026 | 4:52 minKreta: Orkanartige Winde fachen Flammen an Die Waldbrandlage auf der griechischen Insel Kreta spitzt sich weiter zu. Orkanartige Nordwinde fachen die Flammen immer wieder an und machen die Löscharbeiten zu einem gefährlichen Kraftakt. Nahe der Ortschaft Preveli brach ein weiterer Brand aus. Wegen der dichten Rauchschwaden musste die Küstenwache rund 50 Menschen aus einem Küstenabschnitt in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr kämpft bereits den zweiten Tag in Folge gegen die Flammen - viele Einsatzkräfte sind laut Behörden völlig erschöpft. Auch Löschflugzeuge und Hubschrauber können wegen der extremen Windverhältnisse nur eingeschränkt eingesetzt werden. Gleichzeitig wurden auf den Ägäis-Inseln Andros, Kalymnos und Paros weitere Brände gemeldet. Experten sprechen von einem außergewöhnlichen Wetterphänomen mit orkanartigen Böen. Erst ab heute Abend wird mit einer Entspannung der Lage gerechnet. Bereits am Mittwoch kamen bei den Bränden drei Feuerwehrleute ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Griechenland hat Wege gefunden, die Waldbrandgefahr einzudämmen. So wird etwa regelmäßig Unterholz weggeräumt, Brandschneisen sollen verhindern, dass Feuer sich ausbreiten können. 30.07.2026 | 2:52 minZahlreiche Waldbrände im Süden und Westen der Türkei Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen weiter gegen zahlreiche Waldbrände im Süden und Westen des Landes, die durch starke Winde angefacht werden. Seit Mittwoch habe man landesweit bei 169 Bränden eingegriffen, 163 davon seien am Donnerstagabend vollständig unter Kontrolle gebracht worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur den Forstminister Ibrahim Yumakli. Der Waldbrand, der am Dienstag im Bezirk Kaş in Antalya ausgebrochen war, wurde nach intensiven Löschmaßnahmen aus der Luft und vom Boden aus unter Kontrolle gebracht, ebenso der Brand im westtürkischen Isparta. Ein Sturm in Antalya habe die Löscharbeiten erschwert, sagte Yumakli. Es seien landesweit 21 Flugzeuge, 69 Helikopter, etwa 500 Löschfahrzeuge und mehr als 3.500 Kräfte im Einsatz. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zu den Waldbränden - FaktencheckVerheerende Feuer in Frankreich:Wie relevant ist der Klimawandel für die Waldbrände?von Oliver Kleinmit Video26:27 - Frankreich und Spanien:Waldbrände bei Bordeaux: Feuerwehr kämpft gegen neue Flammenmit Video1:31 - Richtiges Verhalten im Wald:Waldausflug im Sommer: So senken Sie das Waldbrandrisikovon Jenna Busannymit Video3:32 - Regionen Avila und Madrid:Spanien ruft erstmals Notstand wegen Waldbränden ausmit Video1:30

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30. Juli
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Waldbrände wüten in mehreren Ländern: Die Lage im Überblick

Frankreich, Spanien, Griechenland, Türkei:Waldbrände wüten in mehreren Ländern: Die Lage im Überblick In Südeuropa wüten Waldbrände. Einige Flammen können eingegrenzt werden, doch neue Feuer brechen aus: in Frankreich, Spanien, Griechenland und in der Türkei. Die aktuelle Lage. Von einer Hitzewelle und kräftigem Wind angefachte Brände greifen in Südeuropa um sich und treiben zahlreiche Menschen aus ihren Häusern. In Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei sind neue Brände aufgeflammt, Tausende weitere Menschen wurden evakuiert. Allerdings konnten in Frankreich und Spanien dort, wo es gelungen war, die Flammen einzugrenzen, Evakuierte in ihre Häuser zurückkehren. Die Lage in den betroffenen Ländern im Überblick: Frankreich In mehreren Regionen Frankreichs brachen erneut Waldbrände aus. Betroffen ist im südfranzösischen Departement Var der Bereich der Kleinstadt Brignoles. Dort mussten 600 bis 700 Menschen evakuiert werden. Ein erneutes Feuer wurde auch aus dem Wald von Fontainebleau südlich von Paris gemeldet. Ein größerer Brand brach im Burgund in Couchey in der Nähe der Großstadt Dijon aus. Wegen des gesundheitsgefährdenden Rauchs wurde die Bevölkerung aufgerufen, sich möglichst nicht draußen aufzuhalten und Türen und Fenster geschlossen zu halten. Im Südwesten Europas kämpfen Feuerwehrkräfte weiter gegen schwere Brände. Hitze, Trockenheit und starke Winde erschweren die Löscharbeiten in Portugal, Spanien und Frankreich. 29.07.2026 | 1:31 minAn der Atlantikküste bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich auf einer Fläche von 42.000 Hektar gewütet hatten, konnte die Feuerwehr ein erneutes Ausbreiten des Brandes mit einem Großaufgebot verhindern. Die Präfektur äußerte die Hoffnung, "eine Rückkehr zur Normalität für die Einwohner und die Unternehmen, die ihrer Arbeit nachgehen müssen, ins Auge fassen zu können". 224.000 Menschen waren in der Region evakuiert worden. Spanien In Spanien ist nun in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal ein großes Feuer ausgebrochen. Wegen erheblicher Risiken für die Anwohner seien zwölf Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle innerhalb des Parque Nacional Arribes del Duero evakuiert worden, teilte die Regionalregierung der Gemeinschaft Kastilien und León mit. Rund 950 Menschen wurden in der betroffenen Region im Nordwesten Spaniens laut Medienberichten in Sicherheit gebracht. In einigen Gebieten Spaniens entspannte sich die Lage derweil langsam. Die Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen wurden nach und nach aufgehoben. Allerdings dürfen noch rund 9.500 Menschen, alle in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, weiterhin nicht in ihre Häuser zurückkehren. Wie wird sich die kommende Hitzewelle auf die Waldbrände in Spanien und Frankreich und auch auf Deutschland auswirken? ZDF-Meteorologe Özden Terli mit einer Einschätzung. 28.07.2026 | 1:24 minGriechenland Mehrere Waldbrände wüten derzeit in Griechenland, der schlimmste im Süden der Insel Kreta. Dort kamen zwei Feuerwehrleute bei Löscharbeiten ums Leben - sie hatten in ihrem Fahrzeug im dichten Rauch die Orientierung verloren. Der Wind wehte so stark, dass Löschhubschrauber und -flugzeuge wieder abdrehen und landen mussten. Am Abend wurde zusätzlich zu mehreren Bergdörfern auch der bei Urlaubern beliebte Küstenort Agia Galini evakuiert - rund 6.000 Touristen seien betroffen, berichteten griechische Medien. Etwas weiter westlich im Küstenort Agios Pavlos wurden 29 Menschen von der Küstenwache über das Meer in Sicherheit gebracht. Entwarnung gibt es nicht: Die starken Winde sollen in den kommenden Tagen in weiten Teilen Griechenlands anhalten. Das Bürgerschutzministerium warnt vor anhaltend hoher Waldbrandgefahr. Seit Tagen wüten in Frankreich und Spanien verheerende Waldbrände. Die Feuerwehr erzielt an einigen Stellen Erfolge, doch die kommende Hitzewelle könnte die Brände wieder verstärken. 28.07.2026 | 1:44 minTürkei Auch im südtürkischen Antalya bekämpft die Feuerwehr seit Dienstag mehrere Brände in der Touristenregion, von denen ein Großteil gelöscht werden konnte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Weil die Brände Wohngebiete erreichten, wurden vorsorglich einige Bewohner evakuiert. Der Gouverneur von Antalya, Hulusi Sahin, nannte als Gründe für die Brände extreme Hitze, starke Winde und trockene Luft. Außerdem wurden Brände in den Provinzen Balikesir, Kütahya, Canakkale und Yalova gemeldet, die im Westen der Türkei südlich von Istanbul liegen. Ein weiterer Brand in der Provinz Mugla im Südwesten der Türkei wird derzeit ebenfalls bekämpft. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. 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