Künstliche Intelligenz: Wie Eleven Labs zu einer der wertvollsten KI-Firmen Europas wurde
Künstliche Intelligenz: Eleven Labs – KI-Stimmen für Konzerne
Berlin. Künstliche Intelligenz (KI) kann schreiben, rechnen, programmieren – aber lange Zeit klang sie nicht wie ein Mensch, sondern wie ein Roboter. Genau das will Eleven Labs ändern. Die britische KI-Firma gibt jedem Programm eine eigene Stimme, die menschlich klingt.
„Die Art und Weise, wie wir mit Technologie kommunizieren, wird sich dramatisch ändern“, sagt Firmenmitgründer und -chef Mati Staniszewski im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Bisher kann Eleven Labs mit dem eigenen Text-zu-Sprache-Modell außergewöhnlich gut im Konzert der mit viel Kapital ausgestatteten KI-Großkonzerne aus den USA wie Google und des ChatGPT-Entwicklers OpenAI mithalten. „Unser Ziel ist es, die beste Plattform zu bauen, die Produkt und Wissenschaft verbindet. Das ist etwas, was wir bei den anderen bisher nicht sehen“, sagte Staniszewski mit Verweis auf die Konkurrenz – ohne diese zu benennen.
Das Selbstbewusstsein kommt nicht von irgendwoher: Die Nachfrage nach dem immer größer werdenden Produktportfolio von Eleven Labs ist hoch. Inzwischen lassen sich über die Plattform nicht mehr nur realistische Stimmen erstellen, sondern Newsletter, Podcasts, Bücher und Videos vertonen und Audioaufnahmen bereinigen.