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Heftige russische Angriffe auf Kiew - mehrere Tote

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1. August
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Heftige russische Angriffe auf Kiew - mehrere Tote

Angriffskrieg auf die Ukraine:Heftige russische Angriffe auf Kiew - mehrere Tote Explosionen in Kiew, Autos in Brand: Russland hat die ukrainische Hauptstadt erneut mit Raketen angegriffen. Mindestens neun Menschen wurden Behörden zufolge dabei getötet. Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Behördenangaben zufolge wurden mindestens neun Menschen getötet, mindestens 22 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt in der Ukraine, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Anwohner berichteten von Verwüstungen In dem Bezirk Darnytsky in der ukrainischen Hauptstadt wurden den Angaben zufolge bei den Angriffen sieben Menschen getötet und 14 weitere verletzt. Mehrere Gebäude seien zudem beschädigt worden. In dem Bezirk Solomiansky wurden demnach zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt. Anwohner berichteten von Verwüstung durch die russischen Angriffe. "Alles war zertrümmert, die Fenster, alles", sagte die 75-jährige Kateryna Krawtschenko der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf ihre Wohnung. Ich kann kaum stehen. Ich weiß nicht, wie ich das alles durchstehen soll. Kateryna Krawtschenko, Bewohnerin von Kiew Die 46-jährige Oksana erklärte derweil, sie plane zu gehen. "Nach so etwas kann man hier nicht bleiben", sagte sie AFP. "Was garantiert mir, dass es nicht wieder passiert?" Zerstörte Häuser, kaputte Straßen – in der Ukraine ein täglicher Anblick. ZDF-Reporter Carsten Thurau zeigt, wie inmitten des Krieges aber auch Neues entsteht. 25.06.2026 | 1:59 minGroßangelegter Angriff bereits am Donnerstag Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere Städte in der Ukraine bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden. Nach massiven Angriffen Russlands auf die Ukraine sind mindestens zehn Menschen gestorben. In Polen stürzte ein mutmaßlich russischer Marschflugkörper ab. Eine Eskalation droht 30.07.2026 | 2:05 minEin Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper. Trump äußert sich zurückhaltend zu Patriot-Lizenzvergabe Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Flugabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat. Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des Nato-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Selenskyj habe Trump aus einer Position der Stärke besucht, so ZDF-Reporterin Anne Brühl. Die ukrainischen Erfolge hätten Selenskyj zu mehr Zugeständnissen aus dem Weißen Haus verholfen. 30.07.2026 | 6:23 minRussische Flugabwehr schießt vier Drohnen ab Auch die Ukraine griff wieder Ziele in Russland an. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, vier Drohnen seien zerstört worden. Über mögliche Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Das Ausmaß der durch ukrainische Angriffe verursachten Schäden und die Zahl der Opfer sind aber nicht mit den von Russland angerichteten Zerstörungen in der Ukraine zu vergleichen. Vor mehr als 25 Jahren ist Wladimir Putin als Präsident an der Spitze der Atommacht Russland angekommen. Seitdem hat er den Staat immer stärker auf seine Person zugeschnitten. 25.06.2026 | 14:53 minAktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

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1. August
Handelsblatt

Lage im Überblick: Erneut heftige russische Angriffe auf Kiew - neun Tote

Lage im Überblick: Erneut heftige russische Angriffe auf Kiew - neun Tote Kiew. Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens 9 Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko.  Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Großangelegter Angriff bereits am Donnerstag Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden. Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper. Trump äußert sich zurückhaltend zu Patriot-Lizenzvergabe Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat. Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des Nato-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Russische Luftabwehr schießt vier Drohnen ab Auch die Ukraine griff wieder Ziele in Russland.an. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, vier Drohnen seien zerstört worden. Über mögliche Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Das ukrainische Militär nimmt regelmäßig auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Das Ausmaß der durch ukrainische Angriffe verursachten Schäden und die Zahl der Opfer sind aber nicht mit den von Russland angerichteten Zerstörungen in der Ukraine zu vergleichen. Verwandte Themen Moskau: Haftbefehl gegen Tochter von getötetem Kremlkritiker Derweil erließ ein russisches Gericht in Abwesenheit Haftbefehl gegen die Oppositionelle Schanna Nemzowa, die Tochter des 2015 in Moskau ermordeten Kremlkritikers Boris Nemzow. Nemzowa sei als Mitglied in einer in Russland für unerwünscht erklärten deutschen Organisation zur Fahndung ausgeschrieben, teilte das Gericht in der russischen Hauptstadt mit. Es sei eine Untersuchungshaft für zwei Monate angeordnet worden für den Fall ihrer Festnahme und die Übergabe an die russischen Sicherheitsorgane. Im April 2024 nahm das Justizministerium Moskau die von Nemzowa gegründete deutsche Boris-Nemzow-Stiftung für Freiheit in die Liste der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen auf, deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation als unerwünscht eingestuft wurde. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr bis zu sechs Jahre Haft. Nemzowa veröffentlichte bei Instagram ein Foto von sich vor der Zentrale der Deutschen Welle, dem Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland. „Ich bin jetzt berühmt“, teilte sie mit. Sie sei gerade in Bonn angekommen, wo sie 2015 die Stiftung zur Erinnerung an ihren in Kremlnähe erschossenen Vater gründete. In einem Kommentar für die Deutsche Welle meinte sie, dass der russische Machtapparat seine Anstrengungen intensiviere, unabhängige Stimmen zum Schweigen zu bringen.

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1. August
Tagesschau

Erneut russischer Angriff auf Kiew

Krieg gegen die Ukraine Erneut russischer Angriff auf Kiew Russland verstärkt seit einigen Tagen seine Luftangriffe auf die Ukraine. In der Nacht war erneut die Hauptstadt Kiew ein Ziel. Nach Behördenangaben kamen mehrere Menschen ums Leben. Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit Raketen angegriffen und dabei mehrere Menschen getötet und verletzt. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, und Behörden berichteten auf der Plattform Telegram, es seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 15 weitere verletzt worden. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichten, in der Stadt habe es mehr als ein Dutzend heftige Explosionen gegeben. Großangelegte Angriffe bereits am Donnerstag Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden. Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des NATO-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper. Hoffnung auf "Patriot"-Lizenz Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Russland, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten "Patriot"-Abfangraketen, von denen die Ukraine eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat. US-Präsident Donald Trump hat sich erneut zurückhaltend zu einer möglichen Lizenz für die Herstellung von "Patriot"-Abfangraketen in der Ukraine geäußert. Die USA müssten dabei "sehr vorsichtig" sein, sagte Trump am Freitag. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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1. August
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Heftige russische Angriff auf Kiew – Neun Tote

Liveblog Ukrainekrieg : Heftige russische Angriff auf Kiew – Neun Tote Lesezeit: Kiew: Rettungskräfte sind im Einsatz, um nach russischen Raketenangriffen einen Brand zu löschen.dpa Heftige Explosionen: Russland beschießt Kiew mit ballistischen Raketen +++ Moskau: Haftbefehl gegen Tochter von getötetem Kremlkritiker Nemzow +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Sabrina Frangos Erneut heftige russische Angriffe auf Kiew – neun Tote Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit ballistischen Raketen angegriffen und dabei viele Menschen getötet und verletzt. Medienberichten zufolge wurden mindestens 9 Menschen getötet, 23 weitere verletzt, unter ihnen zwei Teenager. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, berichtete auf der Plattform Telegram, in mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten.  Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Erneut verbrachten viele Bewohner die Nacht in U-Bahnstationen oder im Freien. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden.  Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des NATO-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper.  Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat.  Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des NATO-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Auch die Ukraine griff wieder Ziele in Russland.an. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, vier Drohnen seien zerstört worden. Über mögliche Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Das ukrainische Militär nimmt regelmäßig auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Das Ausmaß der durch ukrainische Angriffe verursachten Schäden und die Zahl der Opfer sind aber nicht mit den von Russland angerichteten Zerstörungen in der Ukraine zu vergleichen. Derweil erließ ein russisches Gericht in Abwesenheit Haftbefehl gegen die Oppositionelle Schanna Nemzowa, die Tochter des 2015 in Moskau ermordeten Kremlkritikers Boris Nemzow. Nemzowa sei als Mitglied in einer in Russland für unerwünscht erklärten deutschen Organisation zur Fahndung ausgeschrieben, teilte das Gericht in der russischen Hauptstadt mit. Es sei eine Untersuchungshaft für zwei Monate angeordnet worden für den Fall ihrer Festnahme und die Übergabe an die russischen Sicherheitsorgane. Im April 2024 nahm das Justizministerium Moskau die von Nemzowa gegründete deutsche Boris-Nemzow-Stiftung für Freiheit in die Liste der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen auf, deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation als unerwünscht eingestuft wurde. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr bis zu sechs Jahre Haft. Nemzowa veröffentlichte bei Instagram ein Foto von sich vor der Zentrale der Deutschen Welle, dem Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland. „Ich bin jetzt berühmt“, teilte sie mit. Sie sei gerade in Bonn angekommen, wo sie 2015 die Stiftung zur Erinnerung an ihren in Kremlnähe erschossenen Vater gründete. In einem Kommentar für die Deutsche Welle meinte sie, dass der russische Machtapparat seine Anstrengungen intensiviere, unabhängige Stimmen zum Schweigen zu bringen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Erneut russischer Angriff auf Kiew – Mindestens vier Tote Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit Raketen angegriffen und dabei mehrere Menschen getötet und verletzt. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, und Behörden berichteten auf der Plattform Telegram, es seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 15 weitere verletzt worden, darunter zwei Teenager. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten.  Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko.  Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden.  Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper.  Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat.  Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des Nato-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Moskau: Haftbefehl gegen Tochter von getötetem Kremlkritiker Nemzow Ein russisches Gericht hat gegen die Oppositionelle Schanna Nemzowa, Tochter des 2015 in Moskau ermordeten Kremlkritikers Boris Nemzow, in Abwesenheit Haftbefehl erlassen. Nemzowa sei als Mitglied in einer in Russland für unerwünscht erklärten deutschen Organisation zur Fahndung ausgeschrieben, teilte das Gericht in der russischen Hauptstadt mit. Es sei eine Untersuchungshaft für zwei Monate angeordnet worden für den Fall ihrer Festnahme und die Übergabe an die russischen Sicherheitsorgane. Im April 2024 nahm das Justizministerium Moskau die von Nemzowa gegründete deutsche Boris-Nemzow-Stiftung für Freiheit in die Liste der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen auf, deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Russischen Föderation als unerwünscht eingestuft wurde. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr bis zu sechs Jahre Haft. Nemzowa veröffentlichte bei Instagram ein Foto von sich vor der Zentrale der Deutschen Welle, dem Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland. „Ich bin jetzt berühmt“, teilte sie mit. Sie sei gerade in Bonn angekommen, wo sie 2015 die Stiftung zur Erinnerung an ihren in Kremlnähe erschossenen Vater gründete. In einem Kommentar für die Deutsche Welle meinte sie, dass der russische Machtapparat seine Anstrengungen intensiviere, unabhängige Stimmen zum Schweigen zu bringen.  «Die derzeitige russische Führung geht gegen alle Organisationen und Menschen vor, die sich gegen den Krieg aussprechen und die Ukraine unterstützen sowie für Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten eintreten“, sagte sie. Der Machtapparat gehe gegen jene Werte vor, die Kremlchef Wladimir Putin unterdrücke. Ihre Stiftung engagiere sich „für die Unterstützung unabhängiger russischer Medien im Exil, für Bildungsprojekte und für die Verteidigung der Rechte von Russen, die das Land verlassen haben, weil sie mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und dem Putin-Regime nicht einverstanden sind“. Die Stiftung verleiht auch den Nemzow-Preis an Menschen für Mut im Kampf für Demokratie und Freiheit. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Mindestens drei Menschen bei russischem Raketenangriff auf Kiew getötet Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. Bei den Angriffen mit ballistischen Raketen seien mindestens drei Menschen getötet worden, teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am Samstagmorgen im Onlinedienst Telegram mit. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt und würden nun in Krankenhäusern versorgt.  Am frühen Samstagmorgen hatte Klitschko erklärt: "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen.“ Die Bewohner forderte er auf, in den Schutzräumen zu bleiben.  Wie AFP-Journalisten berichteten, waren mehr als zehn Explosionen hintereinander zu hören. Wegen der Wucht der Detonationen gingen demnach die Autoalarmanlagen auf den Straßen an. Bereits am Donnerstag hatte Klitschko erklärt, Russland greife Kiew mit ballistischen Raketen an. Ein AFP-Korrespondent berichtete in der Nacht zu Donnerstag von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Mehr als 56.000 Menschen suchten Zuflucht in den U-Bahnstationen der Hauptstadt, die seit Beginn des Krieges als Bunker dienen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte schon am Mittwoch vor einem drohenden „massiven“ russischen Angriff gewarnt. Er rief zudem die USA und weitere westliche Verbündete der Ukraine dazu auf, Patriot-Luftabwehrraketen zu liefern. Kiew benötigt diese zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das Patriot-Abwehrsystem gesprochen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Heftige Explosionen: Russland beschießt Kiew mit ballistischen Raketen In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind in der Nacht erneut heftige Explosionen zu hören. Dies berichten Zeugen vor Ort. Laut Angaben des Bürgermeisters der Stadt greift Russland Kiew mit ballistischen Raketen an. Kiew hat zu wenige Flugabwehrsysteme, die in der Lage sind, ballistische Raketen abzuwehren. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainer demonstrieren weiter für Fedorow In Kiew hat eine Demonstration für Reformen im Verteidigungssektor begonnen. Wie die Onlinezeitung „Ukrainska Pravda“ berichtet, versammelten sich Tausende Menschen im Taras-Schewtschenko-Park. Die Teilnehmer gedachten der gefallenen Soldaten mit einer Schweigeminute und sangen die ukrainische Nationalhymne.  Danach zogen die Teilnehmer in Richtung des Franko-Theaters.  Die Demonstranten forderten unter anderem die Wiedereinsetzung von Michail Fedorow als Verteidigungsminister. Sie skandierten: „Fedorow!“, „Die Macht gehört dem Volk“, „Es ist uns nicht egal“, „Was ihr kaputtgemacht habt, muss wieder in Ordnung gebracht werden“, „Weg vom Sowjetzeitalter, hin zur Europa“. Die Demonstranten forderten unter anderem die Wiedereinsetzung von Michail Fedorow als Verteidigungsminister. Sie skandierten: „Fedorow!“, „Die Macht gehört dem Volk“, „Es ist uns nicht egal“, „Was ihr kaputtgemacht habt, muss wieder in Ordnung gebracht werden“, „Weg vom Sowjetzeitalter, hin zur Europa“. Kurz nach 20 Uhr Ortszeit wurde in der Hauptstadt Luftalarm ausgelöst. Der Protestzug ging jedoch weiter.  Seit dem 16. Juli demonstrieren in Kiew und anderen Städten der Ukraine Menschen mit der Forderung, Fedorow wieder ins Amt des Verteidigungsministers zu berufen, nachdem dieser von Präsident Wolodymyr Selenskyj entlassen worden war. Später kam er zwar den Forderungen der Demonstranten nach, den Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Olexandr Syrskij, zu entlassen, doch Fedorow holte er nicht zurück. Zum neuen Armeechef wurde Mychajlo Drapatyj ernannt.    Mehr zu der Causa lesen Sie hier: Mehr zu der Causa lesen Sie hier: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russisches Gericht ordnet Festnahme der Tochter des ermordeten Putin-Kritikers Nemzow an Ein Gericht in Moskau hat in Abwesenheit einen Haftbefehl gegen die Tochter des vor elf Jahren ermordeten Putin-Kritikers Boris Nemzow erlassen. Schanna Nemzowa werde die Beteiligung an einer in Russland als „unerwünscht“ eingestuften Organisation vorgeworfen, teilte die Gerichtsbehörde am Freitag mit. Nemzow war einer der prominentesten Oppositionspolitiker und Gegner von Präsident Wladimir Putin. Seine Tochter hatte Russland nach seinem Tod im Jahr 2015 verlassen. Sie ist Mitbegründerin der „Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit“ mit Sitz in Bonn. Russland hatte die Organisation im Jahr 2024 für „unerwünscht“ erklärt und ihre Arbeit im Land verboten. Nemzowa reagierte auf Facebook ironisch auf die Entscheidung: „Ich bin jetzt berühmt“, schrieb sie. Bei der als „unerwünscht“ eingestuften Organisation handele es sich um die von ihr 2015 in Deutschland gegründete Boris-Nemzow-Stiftung in Bonn. Dorthin sei sie am Freitag gereist. Schanna Nemzowa 2015 in bei Günther Jauch. dpa Russland stuft regelmäßig Organisationen als „unerwünscht“ ein, die nach Darstellung der Behörden die verfassungsmäßige Ordnung oder die nationale Sicherheit gefährden. Für die Finanzierung solcher Aktivitäten drohen bis zu fünf Jahre Haft, für die Organisation der Tätigkeit bis zu sechs Jahre Gefängnis. Boris Nemzow war einer der schärfsten Kritiker von Putin und wurde am 27. Februar 2015 auf einer Brücke nahe dem Kreml erschossen. Der 55-Jährige hatte an einem Bericht über die Rolle des russischen Militärs im Ukrainekrieg gearbeitet. Ein Jahr zuvor hatte Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert. Ein russisches Gericht verurteilte 2017 fünf tschetschenische Männer wegen Mordes. Unterstützer des Politikers erklärten jedoch, die Hintermänner und Organisatoren der Tat seien nie zur Rechenschaft gezogen worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen In Kiew getroffene Fabrik gehört US-Unternehmen Bei einem russischen Luftangriff wurde am vergangenen Wochenende wurde auch eine Drohnenfabrik in Kiew getroffen. Wie der britische "Guardian" nun berichtete, gehört die Fabrik einem in Delaware registrierten US-Unternehmen. Es wäre das erste Mal, dass Moskau ein US-Rüstungsunternehmen in der Ukraine ins Visier genommen hätte. Laut "Guardian" stellt die Firma Terminal Autonomy Präzisionsdrohnen für „Deep-Strike“-Einsätze her, deren Leitsysteme gegen russische Störsignale resistent sind. Der Begriff „Terminal Autonomy“ bezieht sich auf die letzte Phase des Angriffs einer Kamikaze-Drohne, in der die KI die Kontrolle über die Waffe übernimmt, nachdem die verteidigende Streitmacht Funkwellen oder Mobilfunkdienste gestört hat. Die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass hatte am Sonntag über den Angriff unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium berichtet. Demnach haben in der Fabrik „Spezialisten eines ukrainisch-amerikanischen Unternehmens“ gearbeitet. Bei dem Angriff kam laut Unternehmenskreisen niemand ums Leben.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland warnt vor Blockade seiner Getreide-Exporte Die wichtigste russische Getreidelobby warnt vor einem Stopp der Getreide-Exporte über das Schwarze Meer und der Folgen für die globale Nahrungsmittelversorgung. Grund seien die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Schiffe und Häfen, erklärt der Verband der russischen Getreideexporteure und -produzenten. Die Angriffe könnten bald zu einer vollständigen Blockade der Exportkorridore führen, heißt es in einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Erklärung. Dies könne zu einem Ausfall von 30 bis 35 Millionen Tonnen russischen Weizens führen. Dies werde die Preise in die Höhe treiben und könne den Hunger in Afrika und im Nahen Osten verschärfen, warnt der Agrarverband.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polen fängt russisches Aufklärungsflugzeug ab Nur einen Tag nach dem Absturz einer Rakete in Polen haben polnische Kampfflugzeuge einen russischen Aufklärer über der Ostsee abgefangen.  Zwei polnische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 seien aufgestiegen, schrieb Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz auf der Plattform X. Der russische Aufklärer vom Typ Il-20 sei 40 Kilometer nördlich des Badeortes Kolobrzeg unterwegs gewesen. „Wieder befand sich das Flugzeug ohne Flugplan und mit ausgeschaltetem Transponder im internationalen Luftraum“, teilte der Minister mit. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden.  Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen haben laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Mitte Juli musste die polnische Luftwaffe drei Tage in Folge russische Kampfflugzeuge abfangen. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll. In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg Provokationen gegen NATO-Gebiet unternehmen könnte.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jabloko darf nicht in Sankt Petersburg nicht antreten Russlands Zentrale Wahlkommission hat die Oppositionspartei Jabloko zwar zur Parlamentswahl im September zugelassen, legt ihr aber in ihrer Hochburg Sankt Petersburg Steine in den Weg. Die Behörde habe die Kandidatenliste von Jabloko für das Stadtparlament der nördlichen Metropole wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt, berichtete die Zeitung „Kommersant“. Jabloko ist eine alte, Kompromisse mit dem Kreml eingehende Oppositionspartei. Sie ist bei der Duma-Wahl die einzige politische Kraft, die sich gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausspricht. Die russische Führung verfolgt sonst alle Kriegsgegner. Deswegen kam die am Mittwoch verkündete Wahlzulassung auf nationaler Ebene unerwartet. Gemutmaßt wurde, dass der Kreml ein gewisses Ventil für Unzufriedene schaffen wolle. Jabloko ist eine alte, Kompromisse mit dem Kreml eingehende Oppositionspartei. Sie ist bei der Duma-Wahl die einzige politische Kraft, die sich gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausspricht. Die russische Führung verfolgt sonst alle Kriegsgegner. Deswegen kam die am Mittwoch verkündete Wahlzulassung auf nationaler Ebene unerwartet. Gemutmaßt wurde, dass der Kreml ein gewisses Ventil für Unzufriedene schaffen wolle. In der Petersburger Stadtverordnetenversammlung stellt Jabloko bislang zwei der 50 Abgeordneten. Das liberale und kriegskritische Wählerpotential in der Fünfmillionenstadt dürfte indes erheblich größer sein. Anlass für den Ausschluss durch die örtliche Wahlbehörde war eine fehlerhafte Vollmacht eines Parteivertreters zur Vorlage eines Finanzberichts. Jabloko scheiterte mit einer Beschwerde bei der zentralen Wahlkommission. Die Parlamentswahl sowie zahlreiche Regionalwahlen sollen in Russland vom 18. bis 20. September stattfinden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Betrug beim Drohnenbau? Moskauer Mayo-Milliardär festgenommen Wegen Betrugsverdachts beim Drohnenbau hat die russische Justiz Medienberichten zufolge den Milliardär Waleri Kustow festgenommen. Mit Kustow sei auch der Generaldirektor seines Lebensmittelkonzerns Efko, Jewgeni Ljaschenko, in Gewahrsam genommen worden, berichtete das Internetportal RBK. Die Vorwürfe drehen sich demnach um einen Staatsauftrag zum Bau von Drohnen, die Russland auch in seinem Angriffskrieg verwendet. Dem unabhängigen Internetportal „Agentstwo“ zufolge geht es um die schwere Transportdrohne C-80, die das russische Militär zur Versorgung seiner Soldaten an der Front im Ukraine-Krieg nutzt. An der Drohne gibt es scharfe Kritik aus Armeekreisen. Verteidigungsminister Andrej Beloussow sagte bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin, die Drohne müsse überarbeitet werden. In dem Fall sitzen bereits mehrere hohe Beamte in Untersuchungshaft, unter anderem eine Abteilungsleiterin des russischen Industrieministeriums. Ihr wird Veruntreuung von Staatsgeldern vorgeworfen. Kustow verfügt nach Einschätzung des Journals „Forbes“ über ein Vermögen von umgerechnet etwa einer Milliarde Euro. Sein Kapital hat er mit dem Lebensmittelkonzern Efko gemacht, der in Russland vor allem für seine Mayonnaise bekannt ist. Details zu seiner Verwicklung in den Drohnenskandal gibt es nicht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polnisches Ministerium warnt nach Raketeneinschlag Die Regierung in Warschau bestätigte am Freitag, dass es sich bei einer über Polen abgestürzten Rakete um einen russischen Marschflugkörper handele. „Ich habe mit dem Einsatzleiter, General Ireneusz Nowak, gesprochen, und wir können mit voller Verantwortung bestätigen, dass es sich um eine russische Ch-101-Rakete handelt“, sagte Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk am Donnerstagabend dem Radiosender Rmf.fm. Dies sei ein Marschflugkörper, der potentiell sehr gefährlich sei und auch Atomsprengköpfe transportieren könne. Die Rakete sei beim Aufprall explodiert. Aus Protest gegen den Vorfall bestellte das polnische Außenministerium den russischen Botschafter in Warschau ein, wie Regierungschef Donald Tusk mitteilte. Mehr zu dem Einschlag lesen Sie von dem F.A.Z.-Korrespondenten Stefan Locke aus Warschau hier. Aus Protest gegen den Vorfall bestellte das polnische Außenministerium den russischen Botschafter in Warschau ein, wie Regierungschef Donald Tusk mitteilte. Mehr zu dem Einschlag lesen Sie von dem F.A.Z.-Korrespondenten Stefan Locke aus Warschau hier. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump zögert bei Vergabe von Patriot-Lizenz Die Ukraine hat vor dem nahenden Winter auf eine rasche Stärkung ihrer Luftverteidigung gedrungen und ist nun beim erhofften Lizenzbau amerikanischer Raketen auf Hürden gestoßen. Die Regierung in Kiew verhandele mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium über die Erlaubnis, Patriot-Abfangraketen selbst zu produzieren, sagte die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, am Donnerstag. Dieser Prozess könne jedoch ein bis fünf Jahre dauern. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge sei sich der amerikanische Präsident Donald Trump zudem nicht sicher, ob er dem zustimmen werde. „Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, an wen wir Lizenzen vergeben“, zitierte die Zeitung den Präsidenten aus einem Telefonat. Stefanischyna betonte, die Ukraine brauche die Raketen dringend, um sich gegen die zunehmenden russischen Angriffe zu schützen. Vertreter des Patriot-Herstellers Raytheon seien bereits in der Ukraine gewesen, und Lockheed Martin, das die PAC-3-Abfangraketen für das Luftabwehrsystem herstellt, arbeite daran, ebenfalls ein Team in das Land zu entsenden, erklärte die Botschafterin während einer Veranstaltung. „Die verheerenden Auswirkungen jedes nächtlichen Angriffs sind derzeit unglaublich“, sagte Stefanischyna. „Letzte Nacht und in der Nacht davor waren es 30 bis 40 ballistische Raketen.“ Parallel zu den Rüstungsfragen laufen diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Trump am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Dabei wiederholte er nach Angaben der Botschafterin sein Angebot, die Kämpfe an den aktuellen Frontlinien einzufrieren und dies als Ausgangspunkt für Verhandlungen zu nutzen. In diesem Zusammenhang kündigte Trump dem Zeitungsbericht zufolge an, dass seine Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in den kommenden Tagen erstmals in die Ukraine reisen würden. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest, der Besuch könnte aber bereits in der nächsten Woche stattfinden, erklärte Stefanischyna.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russischer Gouvernour: Energieanlage und Lagerhallen in Brand nach Drohnenangriff Ukrainische Drohnen haben in der russischen Millionenstadt Wolgograd ein weiteres Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries und eine Ölraffinerie in Brand gesetzt. Dies teilte der regionale Gouverneur Andrej Botscharow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Fünf Menschen benötigten medizinische Hilfe, erklärt er weiter. Details zu den betroffenen Anlagen nennt er nicht, die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. In der Region befindet sich eine Ölraffinerie des Konzerns Lukoil.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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1. August
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Erneut russischer Angriff auf Kiew - Mindestens vier Tote

Ukraine-Krieg: Erneut russischer Angriff auf Kiew - Mindestens vier Tote Kiew. Erneut hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit Raketen angegriffen und dabei mehrere Menschen getötet und verletzt. Der Bürgermeister der Millionenstadt, Vitali Klitschko, und Behörden berichteten auf der Plattform Telegram, es seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 15 weitere verletzt worden, darunter zwei Teenager. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko.  Zuvor hatte er von Explosionen in der Stadt berichtet und mitgeteilt, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst noch unklar. Großangelegter Angriff bereits am Donnerstag Bereits am Donnerstag standen Kiew und andere ukrainische Städte bei einem großangelegten Angriff im Visier Russlands. Landesweit kamen dabei ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Schäden. Ein Flugobjekt war dabei auch in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und abgestürzt. Nach Angaben der polnischen Regierung handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper. Trump äußert sich zurückhaltend zu Patriot-Lizenzvergabe Mit seinen massiven Luftangriffen versucht Moskau, die ohnehin stark beanspruchte ukrainische Luftabwehr weiter zu überlasten. Als wirksamstes Mittel gegen ballistische Raketen gelten Patriot-Abfangraketen, von denen Kiew eigenen Angaben zufolge derzeit nicht mehr genügend hat. Am Freitag hatte sich US-Präsident Donald Trump zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen geäußert. Dies hatte er noch Anfang Juli am Rande des Nato-Gipfels in Ankara in Aussicht gestellt. Seit Februar 2022 wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion.

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31. Juli
Die Welt (Politik)

Vier Tote bei heftigen russischen Angriffen auf Kiew – Menschen in Wohnhaus eingeschlossen

Vier Tote bei heftigen russischen Angriffen auf Kiew – Menschen in Wohnhaus eingeschlossen Die ukrainische Hauptstadt wird erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Es waren mehr als zehn Explosionen hintereinander zu hören. Mindestens vier Menschen starben, 15 weitere wurden verletzt. Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. „Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen“, erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Es seien mindestens vier Menschen getötet worden, teilten Klitschko und örtliche Behörden weiter mit. 15 weitere seien verletzt worden, darunter zwei Teenager. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Wie AFP-Journalisten berichteten, waren mehr als zehn Explosionen hintereinander zu hören. Wegen der Wucht der Detonationen gingen demnach die Autoalarmanlagen auf den Straßen an. Bereits am Donnerstag hatte Klitschko erklärt, Russland greife Kiew mit ballistischen Raketen an. Ein AFP-Korrespondent berichtete in der Nacht zu Donnerstag von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Mehr als 56.000 Menschen suchten Zuflucht in den U-Bahnstationen der Hauptstadt, die seit Beginn des Krieges als Bunker dienen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte schon am Mittwoch vor einem drohenden „massiven“ russischen Angriff gewarnt. Er rief zudem die USA und weitere westliche Verbündete der Ukraine dazu auf, Patriot-Luftabwehrraketen zu liefern. Kiew benötigt diese zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das Patriot-Abwehrsystem gesprochen. Trump äußerte sich am Freitag zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung der Patriot-Raketen geäußert.

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31. Juli
Die Welt (Politik)

Neun Tote bei heftigen russischen Angriffen auf Kiew – Menschen in Wohnhaus eingeschlossen

Neun Tote bei heftigen russischen Angriffen auf Kiew – Menschen in Wohnhaus eingeschlossen Die ukrainische Hauptstadt wird erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Es waren mehr als zehn Explosionen hintereinander zu hören. Mindestens neun Menschen starben, 23 weitere wurden verletzt. Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. „Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen“, erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Es seien mindestens neun Menschen getötet worden, teilten Klitschko und örtliche Behörden weiter mit. 23 weitere seien verletzt worden, darunter zwei Teenager. In mehreren Bezirken seien Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt worden sowie Autos in Brand geraten. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei durch herabstürzende Raketentrümmer beschädigt worden, in ihm seien Menschen eingeschlossen, schrieb Klitschko. Wie AFP-Journalisten berichteten, waren mehr als zehn Explosionen hintereinander zu hören. Wegen der Wucht der Detonationen gingen demnach die Autoalarmanlagen auf den Straßen an. Bereits am Donnerstag hatte Klitschko erklärt, Russland greife Kiew mit ballistischen Raketen an. Ein AFP-Korrespondent berichtete in der Nacht zu Donnerstag von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Mehr als 56.000 Menschen suchten Zuflucht in den U-Bahnstationen der Hauptstadt, die seit Beginn des Krieges als Bunker dienen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte schon am Mittwoch vor einem drohenden „massiven“ russischen Angriff gewarnt. Er rief zudem die USA und weitere westliche Verbündete der Ukraine dazu auf, Patriot-Luftabwehrraketen zu liefern. Kiew benötigt diese zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das Patriot-Abwehrsystem gesprochen. Trump äußerte sich am Freitag zurückhaltend zu einer möglichen Vergabe einer Lizenz an die Ukraine zur Herstellung der Patriot-Raketen geäußert.

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