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Donnerstag, 30. Juli 2026
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Bilanz - Deutsche Bahn verzeichnet 147 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr

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30. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Pallas Strategie: Eine Zukunft für die Bahn?

Pallas Strategie : Eine Zukunft für die Bahn? Die neuen Geschäftszahlen der Bahn sehen verheißungsvoll aus. Doch der tägliche Betrieb ist weiterhin ein Desaster. Wird bis 2035 alles gut? Es war ein Start nach Maß für den neuen Verkehrsminister – und der ging auf das Konto der Deutschen Bahn, ausgerechnet. Konzernchefin Evelyn Palla sorgte dafür, dass Steffen Bilger seinen zweiten Amtstag am Donnerstag mit guten Nachrichten angehen durfte. Erstmals seit der Corona-Krise wies das Staatsunternehmen unterm Strich schwarze Zahlen aus. Es setzt damit einen Trend fort, der sich seit 2024 abzeichnet. Die damals noch im Milliardenbereich liegenden Verluste schmelzen dahin, und jetzt wird tatsächlich ein Gewinn sichtbar. Auch das Gesamtjahr will der Staatskonzern positiv abschließen. Zu viel Jubel ist freilich nicht opportun, und das weiß Palla nur zu genau. Seit ihrem Amtsantritt im vergangenen Oktober verfolgt sie eine Blut-, Schweiß- und Tränenrhetorik von beinahe Churchill’schem Format. Hier gehe es um einen Neustart, nichts werde schnell besser, aber am Ende stehe eine nachhaltig stabile Bahn – „eine Bahn, die schafft, wofür sie da ist: ihre Fahrgäste und die Transportgüter der Wirtschaft verlässlich ans Ziel bringen“. Es gibt kaum Alternativen Das klingt so banal wie selbstverständlich und zugleich meilenweit von einer Umsetzung entfernt, blickt man auf das Chaos auf dem 33.400 Kilometer umfassenden Schienennetz der DB. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, wie nicht nur das tägliche Verspätungsdesaster jemals enden sollte, genauso wie das tägliche Versagen im kommunikativen Umgang damit. Und doch gibt es wenig Alternativen dazu, den seit einem Dreivierteljahr beschrittenen Weg des Umbaus eines dysfunktional gewordenen Konzerns weiterzugehen und zugleich das Tempo der Infrastruktursanierung hoch zu halten. All das allerdings am besten unter genauer Beobachtung und ständiger Evaluierung vonseiten des Eigentümers Bund. Soll heißen: Wenn Programme wie die von der DB geplanten großen Korridorgeneralsanierungen nicht klappen wie geplant, sollte auch schnell reagiert und verändert werden. Banal und selbstverständlich Auch das klingt eigentlich banal und selbstverständlich – und doch hat man in der Vergangenheit zu viel Zeit verstreichen lassen, von allen Seiten. Die Politik hat das Infrastrukturthema zu lange schleifen lassen, das Bahnmanagement hat nur zögerlich auf das absehbare Versagen des Schienenverkehrs reagiert. Jetzt müssen es alle ausbaden und alle bezahlen. Wir warten auf die erste detaillierte Untersuchung zu den volkswirtschaftlichen Schäden aller über das Jahr zusammengefahrenen Zugverspätungen. Immerhin: Funktioniert Pallas Langfristplan, wartet am Ende eine schöne neue Bahnwelt. Pünktlich 2035, wenn die Eisenbahn in Deutschland ihr 200-Jähriges feiert. Ihre letzte richtige Glanzzeit hatte die Eisenbahn hierzulande um die vorvergangene Jahrhundertwende, mit prächtigen Bahnhofsbauten und mächtigen Dampflokomotiven. Vielleicht lässt sich daran anknüpfen. Natürlich in modern.

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30. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Nach sieben Jahren: Die Deutsche Bahn sieht nicht mehr rot

Nach sieben Jahren : Die Deutsche Bahn sieht nicht mehr rot Das verflixte siebte Jahr wird für die Deutsche Bahn zu einem erfolgreichen: Erstmals seit 2019 schreibt der Konzern wieder schwarze Zahlen. Doch die Kunden wollen nicht nur im Rechenwerk Verbesserungen sehen. Gute Nachrichten von der Deutschen Bahn? Sie waren zuletzt Mangelware. Umso mehr kann man es Konzernchefin Evelyn Palla abnehmen, wenn sie sagt: „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Meilenstein.“ Der Meilenstein besteht darin, dass der Staatskonzern zum ersten Mal nach sieben Jahren und damit seit Beginn der Corona-Krise wieder einen Gewinn ausweist. In der Bilanz des ersten Halbjahres 2026, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, verbuchte die DB einen Nachsteuergewinn von 147 Millionen Euro. Das sind mehr als 900 Millionen Euro mehr als im ersten Halbjahr 2025. Damals schlug noch ein Verlust von unterm Strich 760 Millionen Euro zu Buche. Die Trendumkehr dürfte im Bahntower für mehr als ein Lächeln sorgen, doch klar ist für Palla eben auch: Ihre Kunden wollen nicht nur im Rechenwerk, sondern vor allem auf der Schiene Verbesserungen sehen. Daher fügte sie einschränkend hinzu: „Ich bin erst zufrieden, wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt.“ Bilgers erstes Treffen mit Palla Diesen Satz dürfte sich auch der neue Verkehrsminister Steffen Bilger zu eigen machen – im Wissen, dass das noch lange dauert. Ihm hat das Schicksal seines tragischen Vorgängers Schnieder verdeutlicht: Über die Bahn kann man als Ressortchef schon einmal stolpern. Welche Rolle Bilger deshalb dem Konzern beimisst, wurde schon an seinem zweiten Amtstag deutlich: Am Donnerstag traf sich der gerade inthronisierte Verkehrsminister laut eigener Ankündigung mit Palla und den Chefs der Bahngewerkschaften. Dabei dürfte auch das Sechsmonatsergebnis ein Gesprächsthema gewesen sein, schließlich ist der Bund Eigner der DB. Im „Morgenmagazin“ der ARD nannte Bilger die vorgelegten Zahlen erfreulich. Nach den aktuellen Planungen will das Bahnmanagement auch das Gesamtjahr positiv abschließen. Trotz der Risiken besonders beim Güterableger DB Cargo etwa durch die konjunkturelle Entwicklung erwarte man am Ende schwarze Zahlen, hieß es. Den Wechsel in die Gewinnzone hat laut DB die bessere operative Entwicklung aller Geschäftsfelder möglich gemacht. Auch erste Kostensenkungen sowie der geplante und sogar schneller als vorgesehen umgesetzte Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern hätten dazu beigetragen. „Die Ziele für 2028 sind bereits jetzt zu rund 30 Prozent erfüllt“, betonte die Bahn. Ein Sanierungsmarathon bis 2035 Vor einem Monat hatte Palla dem Aufsichtsrat eine Strategie für die nächsten zehn Jahre vorgestellt – „DB 2035“. Demnach sei 2026 das Jahr des Umbaus, bis 2030 würden das Schienennetz saniert und der Betrieb stabilisiert. 2035, im Jahr des 200-Jahre-Eisenbahn-Jubiläums in Deutschland, soll der „Sanierungsmarathon“ weitgehend abgeschlossen sein. Im Fernverkehr schaffe man dann eine Pünktlichkeit von 80 Prozent, bis 2030 von 69 bis 72 Prozent. Heute sind es in vielen Monaten nicht einmal 60 Prozent. Dafür saniere die Netzgesellschaft Infrago in den kommenden vier Jahren 24 wichtige Gleiskorridore und 2500 Kilometer Streckennetz. Für die Bilanz hatte die Bahnchefin das Ziel „positives Ergebnis nach Steuern“ von 2026 an ausgegeben. Bis 2030 soll sich das operative Ergebnis des Unternehmens um mehr als eine Milliarde Euro auf 1,7 Milliarden Euro verbessert haben. In diesem Jahr sieht sie eine „wichtige Wegmarke erreicht“. So soll sich die positive wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Monaten festigen. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von etwa 28 Milliarden Euro, zwischen Januar und Juni waren es 13,6 Milliarden Euro (plus 1,8 Prozent). Das operative Ergebnis (Ebit bereinigt) erreichte im Halbjahr 415 Millionen Euro, für das Gesamtjahr sind rund 600 Millionen Euro angepeilt. 2025 waren es 297 Millionen Euro. DB Cargo bleibt ein Sorgenkind Alle Transportbereiche trugen zu den besseren Geschäftszahlen bei. DB Fernverkehr erreichte ein positives operatives Ergebnis von 148 Millionen Euro nach einem Minus von 59 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Seit April hätten hier die Ticketverkäufe zugelegt. Allerdings heizte die DB mit einer Vielzahl von Sonderangeboten seit Mai die Nachfrage an. DB Regio profitierte den Angaben zufolge von den hohen Spritpreisen. Viele Pendler stiegen demnach vom Auto in den Zug um, sodass die Regionalsparte der Bahn einen operativen Gewinn von 89 Millionen Euro einfahren konnte. Insgesamt nutzten mehr als 960 Millionen Reisende im ersten Halbjahr 2026 die Züge der DB – rund 17 Millionen oder 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Frachtsparte DB Cargo blieb dagegen überwiegend das Sorgenkind, das sie schon seit Jahren ist. Allerdings setzt die Güterbahn gerade einen umfassenden Sanierungsplan um. In Deutschland sollen bis 2030 rund 6200 der insgesamt 14.000 Stellen wegfallen. Nun sei im operativen Ergebnis mit einem Minus von einer Million Euro die von der EU-Kommission geforderte schwarze Null „zum Greifen nahe“. Die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft DB Infrago wiederum schloss das Halbjahr mit einem operativen Ergebnis von minus 66 Millionen Euro ab. Die Betriebsleistung auf dem Schienennetz sank angesichts der zahlreichen Baustellen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um ein Prozent. Noch nie so viel Geld investiert Das umfangreiche Baugeschehen auf den Gleisen spiegelt sich im Zahlenwerk wider: Die Bruttoinvestitionen im Halbjahr stiegen um 18 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Dies sei der höchste Halbjahreswert in der DB-Geschichte. Die eigenfinanzierten Nettoinvestitionen legten um 89 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu. Die Schattenseite der Ausgabenrekorde: steigende Schulden. Zum 30. Juni haben sich diese im Vergleich zum Jahresbeginn um rund eine Milliarde Euro auf 21,6 Milliarden Euro erhöht. „Noch nie haben Bund und Bahn in einem Halbjahr so viel Geld in die Schieneninfrastruktur investiert“, betonte Bahnchefin Palla. „Wenn wir auf diesem Niveau weiterbauen, legen wir das Fundament für eine nachhaltig stabile Bahn.“ Von den für dieses Jahr 28.000 geplanten Baustellen wurden zum Halbjahr rund 14.000 fertiggestellt. Ob Pallas „Neustart“ letztlich von Erfolg gekrönt ist, bleibt abzuwarten. Schon ihr Vorgänger Richard Lutz hatte relativ erfolglos versucht, die Verspätungs- und Betriebsprobleme in den Griff zu bekommen. Die neue Strategie wird jedoch als tiefgreifender eingeschätzt als die bisherigen Versuche. Trotzdem müssen Kunden weiter viel Geduld mitbringen. Verkehrsminister Bilger drängt unterdessen auf Tempo und schnelle Verbesserungen für die Fahrgäste. Laut der Sendung „Frühstart“ von ntv/RTL geht es dabei auch um die weiterhin gravierenden Zugverspätungen. „Ich kann jetzt nicht als neuer Minister sagen, ich will einfach mehr, wenn es nicht möglich sein sollte“, sagte er. „Aber gemeinsam mit der Bahn müssen wir dran arbeiten, dass wir schneller besser werden, auch was die Pünktlichkeitswerte anbelangt.“

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30. Juli
taz (Öko & Co)

Überraschende Halbjahresbilanz: Deutsche Bahn macht Gewinn

Überraschende Halbjahresbilanz: Deutsche Bahn macht Gewinn Teurer Sprit und Rabattaktionen treiben Reisende auf die Schiene – trotz mieser Pünktlichkeit. Erstmals seit Langem schreibt die Bahn schwarze Zahlen. Nach sechs verlustreichen Jahren gelingt der Deutschen Bahn der Sprung in die Gewinnzone. Im ersten Halbjahr stieg das Konzernergebnis im Kerngeschäft auf 147 Millionen Euro, nach einem Verlust von 760 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Zuletzt konnte der Konzern Mitte 2019 ein Plus verkünden, danach ging es tief in die roten Zahlen. Dabei sind die Züge der DB nach wie vor sehr unpünktlich unterwegs. Zwischen Januar und Juni kamen gerade einmal 59 Prozent der Fernverkehrszüge zur rechten Zeit ans Ziel. Der Grund: Baustellen, der Wintereinbruch im Januar und Februar sowie die Hitzewelle im Juni, erklärt das Unternehmen. Im Nahverkehr sah es mit über 88 Prozent Pünktlichkeit schon besser aus. Trotzdem bleiben die Kunden der Bahn treu. 960 Millionen Reisende nutzten im ersten Halbjahr die Züge im Fern- und Nahverkehr, 17 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem die hohen Spritpreise trieben die Passagierzahlen auf den Pendlerstrecken nach oben. Auch die Rabattaktionen im Fernverkehr wirken. Allein 600.000 Fahrgäste haben das Last-Minute-Angebot bisher genutzt. Das Familienticket konnte rund 200.000 Mal verkauft werden. DB Cargo und DB InfraGO im Minus Trotz der positiven Geschäftszahlen gibt es auch innerhalb des Konzerns noch einige Baustellen. Die Gütersparte DB Cargo hat den Weg aus den Miesen zum Beispiel noch nicht gefunden. Mit 66 Millionen steckt auch die Infrastruktursparte InfraGO im Minus. Dagegen entwickelt sich der Nahverkehr weiter zur Goldgrube. 89 Millionen Euro Plus erwirtschaftete der Regionalverkehr in den ersten sechs Monaten. Aber auch die Verschuldung des Konzerns steigt wieder an. Das führt die Bahn auf die hohen Investitionen ins Netz zurück. Die eigenfinanzierten Netto-Investitionen steigen im ersten Halbjahr um 89 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro an. Zusammen mit den Bundesmitteln steckte die Bahn 8,7 Milliarden Euro ins Netz und die Stationen. Unterdessen läuft das konzerninterne Sanierungsprogramm auf Hochtouren. Bahnchefin Evelyn Palla will vor allem die Leitungsebenen im Bahntower entrümpeln. Die Kostensenkungen durch den Personalabbau in der Konzernleitungen hätten schon zum verbesserten Ergebnis beigetragen. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!

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30. Juli
Neues Deutschland

Deutsche Bahn | Der Spritpreis wirkt

- Kommentare - Deutsche Bahn Der Spritpreis wirkt Die jetzt wieder schwarzen Halbjahreszahlen der Bahn könnten der Verkehrswende den Weg weisen. Ein Kommentar Die Deutsche Bahn ist besser als ihr Ruf, zumindest was die Halbjahresbilanz 2026 angeht: Erstmals seit sieben Jahren vermeldete der bundeseigene Konzern unterm Strich einen Überschuss – 147 Millionen Euro –, zudem nutzten 17 Millionen Passagiere mehr die DB-Züge. Das macht die Bahn natürlich nicht pünktlicher, sondern sorgt im Gegenteil für noch mehr Stress in der Infrastruktur, die wegen jahrelang verschleppter Sanierung an der Belastungsgrenze ist. Aber ein Fahrgastplus ist natürlich gerade mit Blick auf die Verkehrswende eine sehr gute Nachricht. Zumal es sich nicht nur um zusätzliche Einmalfahrten, angeregt durch Schnäppchen, handelt, sondern vor allem um verlagerten Verkehr von der Straße. Bahnchefin Evelyn Palla verweist auf größere Nachfrage auf Pendlerstrecken, weil Berufstätige wegen der hohen Benzinkosten das Auto stehen ließen. Dass der Spritpreis wirkt, ist übrigens auch durch sozialwissenschaftliche Untersuchungen gut belegt. Ob der neue Verkehrsminister Steffen Bilger und auch andere Kabinettsmitglieder diese Botschaft verstehen, steht freilich auf einem anderen Blatt. Anders als bisher müssten die Infrastruktur-Milliarden vorrangig der Schienensanierung zugutekommen und dürften auf keinen Fall in den Ausbau von Straßen gesteckt werden. Zudem sind dauerhaft hohe Spritpreise wünschenswert, auch wenn das in bestimmten, meinungsstarken Kreisen extrem unpopulär ist und kein Politiker das derzeit in den Mund nimmt. Auch weil es mit einem höheren CO2-Preis natürlich nicht getan ist: Der städtische Nahverkehr müsste ausgebaut und preiswerter werden. Zudem müssten gerade auf dem Land, wo es für Pkw kaum Alternativen gibt, Elektroautos für niedrige Einkommen bezahlbar werden. Die positive Entwicklung bei der DB darf auch nicht dem Zufall wie Donald Trumps Kriegsbefehlen überlassen bleiben. Es braucht eine gut organisierte und gesteuerte Bahn für Fahrgäste wie für Beschäftigte. Und den Klimazielen würde dies auch helfen. Das wäre mal eine Reform, die ihren Namen verdient und die der DB wie auch ihrem Ruf sehr guttun würde. Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn. Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen sichtbar machen, die sonst untergehen → Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden → Desinformation Fakten entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und vertiefen Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

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30. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Deutsche Bahn: 147 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2026

Erfolgreiches erstes Halbjahr Deutsche Bahn macht 147 Millionen Euro Gewinn Noch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 fuhr die Bahn Verluste in Höhe von 760 Millionen Euro ein – im ersten Halbjahr 2026 hat der Konzern nun zum ersten Mal seit sieben Jahren einen Gewinn gemacht, wie der SPIEGEL berichtet. Am Vormittag hat der Konzern nun dessen Höhe spezifiziert. Demnach machte die Bahn in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 147 Millionen Euro – trotz unpünktlicher Züge und maroder Infrastruktur. Bahn-Chefin Evelyn Palla zeigte sich in einer Mitteilung erfreut. Sie sei aber erst zufrieden, »wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt«. Als Gründe für das bessere Ergebnis nannte die Bahn den begonnenen Konzernumbau, der auch Kostensenkungen und Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern vorsieht. Im Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Dabei soll mehr Verantwortung in die Fläche gegeben, die örtlichen Zuständigen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden. 2026 als »Superbaujahr« »Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert«, teilte die Bahn mit. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen. Im ersten Halbjahr 2025 stand beim Ergebnis nach Steuern noch ein Minus von 760 Millionen Euro zu Buche. Wie die Bahn mitteilte, verbesserte sich das operative Ergebnis (Ebit) um 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro. 2026 bezeichnet die Bahn als »Super-Baujahr«: Im ersten Halbjahr seien 14.000 Baustellen fertiggestellt worden. Neben den vielen Baustellen und dem maroden Schienennetz trugen auch der Wintereinbruch im Januar und Februar sowie die Hitzewelle im Juni zu den schlechten Pünktlichkeitswerten bei, wie die Bahn ausführte. 59 Prozent der Fernverkehrszüge kamen mit weniger als sechs Minuten Verspätung ans Ziel, 76 Prozent mit weniger als 15 Minuten. Im Regionalverkehr lag die Quote (sechs Minuten Verspätung) bei 88,2 Prozent. Mit FlixTrain hat die Deutsche Bahn einen ambitionierten Konkurrenten. Lesen Sie hier , wie dessen Chef André Schwämmlein dem Branchenriesen noch mehr Kunden abjagen will.

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30. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Deutsche Bahn: 147 Millionen Euro Gewinn

Erfolgreiches erstes Halbjahr Deutsche Bahn macht 147 Millionen Euro Gewinn Noch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 fuhr die Bahn Verluste in Höhe von 760 Millionen Euro ein – im ersten Halbjahr 2026 hat der Konzern nun zum ersten Mal seit sieben Jahren einen Gewinn gemacht, wie der SPIEGEL berichtet. Am Vormittag hat der Konzern nun dessen Höhe spezifiziert. Demnach machte die Bahn in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 147 Millionen Euro – trotz unpünktlicher Züge und maroder Infrastruktur. Bahn-Chefin Evelyn Palla zeigte sich in einer Mitteilung erfreut. Sie sei aber erst zufrieden, »wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt«. Als Gründe für das bessere Ergebnis nannte die Bahn den begonnenen Konzernumbau, der auch Kostensenkungen und Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern vorsieht. Im Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Dabei soll mehr Verantwortung in die Fläche gegeben, die örtlichen Zuständigen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden. 2026 als »Superbaujahr« »Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert«, teilte die Bahn mit. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen. Im ersten Halbjahr 2025 stand beim Ergebnis nach Steuern noch ein Minus von 760 Millionen Euro zu Buche. Wie die Bahn mitteilte, verbesserte sich das operative Ergebnis (Ebit) um 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro. 2026 bezeichnet die Bahn als »Super-Baujahr«: Im ersten Halbjahr seien 14.000 Baustellen fertiggestellt worden. Neben den vielen Baustellen und dem maroden Schienennetz trugen auch der Wintereinbruch im Januar und Februar sowie die Hitzewelle im Juni zu den schlechten Pünktlichkeitswerten bei, wie die Bahn ausführte. 59 Prozent der Fernverkehrszüge kamen mit weniger als sechs Minuten Verspätung ans Ziel, 76 Prozent mit weniger als 15 Minuten. Im Regionalverkehr lag die Quote (sechs Minuten Verspätung) bei 88,2 Prozent. Mit FlixTrain hat die Deutsche Bahn einen ambitionierten Konkurrenten. Lesen Sie hier , wie dessen Chef André Schwämmlein dem Branchenriesen noch mehr Kunden abjagen will.

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30. Juli
FAZ (Wirtschaft)

147 Millionen Euro: Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren Gewinn

147 Millionen Euro : Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren Gewinn Fast eine Milliarde Fahrgäste und der erste Gewinn seit Jahren erfreuen die Bahnchefin und den neuen Verkehrsminister. Zufriedenheit herrscht aber erst, wenn die Bahn wieder zuverlässig wird. Die Deutsche Bahn sieht sich auf einem guten Weg aus der Krise. Erstmals seit Jahren machte der bundeseigene Konzern im ersten Halbjahr wieder einen Gewinn. Hinzu kommt die nach wie vor hohe Nachfrage. Rund 960 Millionen Fahrten machten die Reisenden in den ersten sechs Monaten, wie das Unternehmen mitteilte. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verzeichnete die Bahn eigenen Angaben zufolge in den ersten sechs Monaten ein Plus von 147 Millionen Euro. Der Umsatz stieg demnach leicht um 1,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Der Konzern erwarte auch für das Gesamtjahr schwarze Zahlen, hieß es. Bahnchefin zufrieden Bahnchefin Evelyn Palla nannte die Entwicklung laut Mitteilung einen Erfolg. „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Meilenstein, aber ich bin erst zufrieden, wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt.“ Das dürfte gleichwohl noch einige Jahre dauern. Die Bahn und der Bund investieren derzeit viele Milliarden jährlich in die Sanierung des an vielen Stellen überalterten und überlasteten Schienennetzes. Bei der Pünktlichkeit hinkt der Konzern aber weiter den eigenen Zielen hinterher. Auch die Zustandsnote für das Netz verbesserte sich zuletzt nicht. Palla betont immer wieder, dass es noch zehn Jahre dauern werde, bis der Bahnverkehr wieder zuverlässig und stabil läuft. Entsprechend läuft die Konzernstrategie der Bahnchefin unter dem Titel „DB 2035“. Der Name bezeichnet den umfangreichen Konzernumbau, den Palla im vergangenen Jahr eingeleitet hat und der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm. Schon unter ihrem Vorgänger Richard Lutz hatte die Bahn mehrere Konzernstrategien aufgestellt, mit denen sie die Probleme in den Griff kriegen wollte. Gelungen ist das nicht. Die neue Strategie wird in der Branche aber als tiefgreifender wahrgenommen als die vorherigen Umbauversuche. Der neue Verkehrsminister, Steffen Bilger (CDU), nannte die Zahlen der Bahn im ARD-«Morgenmagazin“ erfreulich. Er kündigte an, noch heute die Bahnchefin zu treffen und mit den Vorsitzenden der Gewerkschaften zu sprechen. Zugleich dringt Bilger auf schnellere Verbesserungen für Fahrgäste der Bahn. Laut der Sendung „Frühstart“ von ntv/RTL geht es dabei auch um die Pünktlichkeitsziele. „Ich kann jetzt nicht als neuer Minister sagen, ich will einfach mehr, wenn es nicht möglich sein sollte“, erläuterte Bilger. „Aber gemeinsam mit der Bahn müssen wir dran arbeiten, dass wir schneller besser werden, auch was die Pünktlichkeitswerte anbelangt.“ Sorgenkinder bleiben der Güter- und der Fernverkehr. Letzterer schloss nach Verlusten im vergangenen Jahr zwar wieder mit einem operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ab. DB Cargo allerdings ist nach wie vor mit rund einer Million Euro in der Verlustzone - auch wenn damit die schwarze Null zum Greifen nah sei, wie die Bahn betonte. Das Unternehmen muss ab diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben, sonst drohen Konsequenzen der EU-Kommission. Schuldenberg wächst wieder Wegen der hohen Investitionen ins Netz seien die Schulden hingegen wieder gestiegen - um rund eine Milliarde auf 21,6 Milliarden Euro, hieß es. Mit dem Verkauf der gut laufenden Logistiktochter Schenker hatte die Bahn im vergangenen Jahr einen großen Teil ihrer hohen Verbindlichkeiten abbauen können. Nun zeigt die Richtung wieder nach oben. Die Bahn steckt seit Jahren in der Krise, sowohl im Betrieb auf der Schiene als auch wirtschaftlich. Im Gesamtjahr 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro. Grund dafür waren hohe Abschreibungen im Fernverkehr.

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30. Juli
Handelsblatt

Unternehmensbilanz: Hohe Nachfrage und Gewinn: Bahnchefin Palla sieht Erfolge

Unternehmensbilanz: Hohe Nachfrage und Gewinn: Bahnchefin Palla sieht Erfolge Berlin. Die Deutsche Bahn sieht sich auf einem guten Weg aus der Krise. Erstmals seit Jahren machte der bundeseigene Konzern im ersten Halbjahr wieder einen Gewinn. Hinzu kommt die nach wie vor hohe Nachfrage. Rund 960 Millionen Fahrten machten die Reisenden in den ersten sechs Monaten, wie das Unternehmen mitteilte. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verzeichnete die Bahn eigenen Angaben zufolge in den ersten sechs Monaten ein Plus von 147 Millionen Euro. Der Umsatz stieg demnach leicht um 1,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Der Konzern erwarte auch für das Gesamtjahr schwarze Zahlen, hieß es. Bahnchefin zufrieden Bahnchefin Evelyn Palla nannte die Entwicklung laut Mitteilung einen Erfolg. „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Meilenstein, aber ich bin erst zufrieden, wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt.“ Das dürfte gleichwohl noch einige Jahre dauern. Die Bahn und der Bund investieren derzeit viele Milliarden jährlich in die Sanierung des an vielen Stellen überalterten und überlasteten Schienennetzes. Bei der Pünktlichkeit hinkt der Konzern aber weiter den eigenen Zielen hinterher. Auch die Zustandsnote für das Netz verbesserte sich zuletzt nicht. Palla betont immer wieder, dass es noch zehn Jahre dauern werde, bis der Bahnverkehr wieder zuverlässig und stabil läuft. Entsprechend läuft die Konzernstrategie der Bahnchefin unter dem Titel „DB 2035“. Der Name bezeichnet den umfangreichen Konzernumbau, den Palla im vergangenen Jahr eingeleitet hat und der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm. Schon unter ihrem Vorgänger Richard Lutz hatte die Bahn mehrere Konzernstrategien aufgestellt, mit denen sie die Probleme in den Griff kriegen wollte. Gelungen ist das nicht. Die neue Strategie wird in der Branche aber als tiefgreifender wahrgenommen als die vorherigen Umbauversuche. Der neue Verkehrsminister, Steffen Bilger (CDU), nannte die Zahlen der Bahn im ARD-„Morgenmagazin“ erfreulich. Er kündigte an, noch heute die Bahnchefin zu treffen und mit den Vorsitzenden der Gewerkschaften zu sprechen. Zugleich dringt Bilger auf schnellere Verbesserungen für Fahrgäste der Bahn. Laut der Sendung „Frühstart“ von ntv/RTL geht es dabei auch um die Pünktlichkeitsziele. „Ich kann jetzt nicht als neuer Minister sagen, ich will einfach mehr, wenn es nicht möglich sein sollte“, erläuterte Bilger. „Aber gemeinsam mit der Bahn müssen wir dran arbeiten, dass wir schneller besser werden, auch was die Pünktlichkeitswerte anbelangt.“ Verwandte Themen Sorgenkinder bleiben der Güter- und der Fernverkehr. Letzterer schloss nach Verlusten im vergangenen Jahr zwar wieder mit einem operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ab. DB Cargo allerdings ist nach wie vor mit rund einer Million Euro in der Verlustzone - auch wenn damit die schwarze Null zum Greifen nah sei, wie die Bahn betonte. Das Unternehmen muss ab diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben, sonst drohen Konsequenzen der EU-Kommission. Schuldenberg wächst wieder Wegen der hohen Investitionen ins Netz seien die Schulden hingegen wieder gestiegen - um rund eine Milliarde auf 21,6 Milliarden Euro, hieß es. Mit dem Verkauf der gut laufenden Logistiktochter Schenker hatte die Bahn im vergangenen Jahr einen großen Teil ihrer hohen Verbindlichkeiten abbauen können. Nun zeigt die Richtung wieder nach oben. Die Bahn steckt seit Jahren in der Krise, sowohl im Betrieb auf der Schiene als auch wirtschaftlich. Im Gesamtjahr 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro. Grund dafür waren hohe Abschreibungen im Fernverkehr.

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30. Juli
ZDF heute

Deutsche Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen

Erstmals seit 2019:Deutsche Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen Trotz unpünktlicher Züge und maroder Infrastruktur kann die Bahn auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Halbjahr zurückschauen: Der Konzern erzielte ein Plus von 147 Millionen Euro. Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat auch dank Kostensenkungen im ersten Halbjahr erstmals seit 2019 wieder Gewinn gemacht. Das Konzernergebnis nach Steuern im Kerngeschäft verbesserte sich um über 900 Millionen Euro auf plus 147 Millionen Euro, wie das Staatsunternehmen mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um rund 650 Millionen Euro auf plus 415 Millionen Euro. Bahnchefin Palla: Liefern Schritt für Schritt "Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt unser Eisenbahngeschäft unterm Strich wieder schwarze Zahlen", sagte die seit Oktober amtierende Bahnchefin Evelyn Palla und bezeichnete dies als Erfolg. Für das Gesamtjahr hielt sie an der Prognose fest, dass das operative Ergebnis auf rund 600 (2025: 297) Millionen Euro klettert und der Umsatz auf etwa 28 (2025: 27) Milliarden Euro steigt. Von Januar bis Juni lagen die Erlöse bei 13,6 Milliarden Euro und damit 1,8 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Im vergangenen Jahr hatte der bundeseigene Konzern unter dem Strich ein Minus von 2,3 Milliarden Euro verbucht. Palla: Kostensenkungen und Personalabbau wirken Hauptgrund für die Fortschritte beim Ergebnis ist laut Bahn eine bessere operative Entwicklung der Geschäftsfelder. "Darin enthalten sind auch erste Kostensenkungen sowie Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern." Unsere Bahn: Geliebt, verflucht, gefährlich? In einer neuen ZDF-Dokumentation spricht Dunya Hayali mit Fahrgästen, DB-Mitarbeitenden und Bahn-Experten. Was sind die Gründe für die Probleme der Bahn? 21.07.2026 | 2:07 minIm Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Dabei soll mehr Verantwortung in die Fläche gegeben, die örtlichen Zuständigen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden. "Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert", teilte die Bahn mit. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen. Neuer Verkehrsminister dringt auf Verbesserungen für Fahrgäste Der neue Verkehrsminister, Steffen Bilger (CDU), nannte die Zahlen der Bahn im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF erfreulich. Er kündigte an, noch heute die Bahnchefin zu treffen und mit den Vorsitzenden der Gewerkschaften zu sprechen. Die Deutsche Bahn ist zum Sinnbild für Unpünktlichkeit geworden. @MrWissen2Go Mirko Drotschmann erklärt, wie es dazu kommen konnte und was jetzt helfen soll, das zu ändern. 09.07.2026 | 10:15 minZugleich dringt Bilger auf schnellere Verbesserungen für Fahrgäste der Bahn. Laut der Sendung "Frühstart" von ntv/RTL geht es dabei auch um die Pünktlichkeitsziele. "Ich kann jetzt nicht als neuer Minister sagen, ich will einfach mehr, wenn es nicht möglich sein sollte", erläuterte Bilger. "Aber gemeinsam mit der Bahn müssen wir dran arbeiten, dass wir schneller besser werden, auch was die Pünktlichkeitswerte anbelangt." Bahn bleibt bei Pünktlichkeit weiter hinter Zielen Die Bahn und der Bund investieren derzeit viele Milliarden jährlich in die Sanierung des an vielen Stellen überalterten und überlasteten Schienennetzes. Bei der Pünktlichkeit hinkt der Konzern aber weiter den eigenen Zielen hinterher. Im Juni hatte diese im Fernverkehr bei lediglich 52,6 Prozent gelegen, bedingt allerdings auch durch die Hitzewelle in der zweiten Juni-Hälfte. Auch die Zustandsnote für das Netz verbesserte sich zuletzt nicht. Palla betont immer wieder, dass es noch zehn Jahre dauern werde, bis der Bahnverkehr wieder zuverlässig und stabil läuft. Entsprechend läuft die Konzernstrategie der Bahnchefin unter dem Titel "DB 2035". Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  News und Hintergründe zur Bahn - Neues Assistenzsystem "Kiana":Deutsche Bahn setzt auf KI in der Kundenkommunikationmit Video0:36 - FAQSchienennetz in der Krise:Deutsche Bahn-Netz bleibt marode: Wann kommt die Wende?mit Video0:22 - Bahnchefin Evelyn Palla:Deutsche Bahn: ICE-Preise werden ein Jahr lang nicht erhöhtmit Video0:22 - Patrick Schnieder:Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"mit Video0:17

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30. Juli
Wirtschaftswoche

Deutsche Bahn: Sieben Jahre ohne Gewinn – jetzt fährt die Bahn ins Plus

Deutsche Bahn: Sieben Jahre ohne Gewinn – jetzt fährt die Bahn ins Plus Vor fast einem Jahr trat Evelyn Palla das Amt als Bahn-Chefin an. Seitdem hat sie einiges umgekrempelt. Sie treibt die Verschlankung der Verwaltung und der Führungsebene voran. Zudem gibt es Programme, die das Fahrerlebnis verbessern sollen. Nur bei der Pünktlichkeit gibt es bislang keine Besserung. Die ersten Schritte der neuen Bahn-Chefin zeigen Erfolg: Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt das krisengebeutelte Unternehmen wieder schwarze Zahlen im Kernbereich. Der bundeseigene Konzern erzielte ein Plus von 147 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 stand beim Ergebnis nach Steuern noch ein Minus von 760 Millionen Euro zu Buche. Wie die Bahn mitteilte, verbesserte sich das operative Ergebnis (Ebit) um 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro. Zufrieden sei Bahn-Chefin Palla allerdings erst, wenn „auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt“. „Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert“, teilte die Bahn mit. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen. Steigende Passagierzahlen bei der Bahn Als Gründe werden die Kostensenkungen und der Personalabbau in der Konzernleitung genannt. Aber auch gestiegene Kraftstoffpreise spielen in die Entwicklungen hinein. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Deutschen Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen, hieß es. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugenommen. Die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage ebenfalls angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden. Deutsche Bahn senkt Pünktlichkeitsziele Bei der Pünktlichkeit hakt es allerdings weiterhin. Daher kündigte das Unternehmen im Juni an, dass die Pünktlichkeitsziele im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gesenkt wurden. Erst in den 2030er-Jahren strebt die Bahn demzufolge wieder eine Pünktlichkeit im Fernverkehr von 80 Prozent und mehr an. In den kommenden Jahren soll daher der Fokus vor allem auf der Sanierung des maroden Schienennetzes liegen. Bis 2035, in der dritten Phase, sollen die Fahrgäste bereits deutliche Verbesserungen bei Qualität und Pünktlichkeit spüren. Bis dahin soll auch ein Großteil der Generalsanierung abgeschlossen sein.

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30. Juli
Wirtschaftswoche

Deutsche Bahn: Bahn schreibt das erste Mal seit sieben Jahren wieder schwarze Zahlen

Deutsche Bahn: Bahn schreibt das erste Mal seit sieben Jahren wieder schwarze Zahlen Vor fast einem Jahr trat Evelyn Palla das Amt als Bahn-Chefin an. Seitdem hat sie einiges umgekrempelt. Sie treibt die Verschlankung der Verwaltung und der Führungsebene voran. Zudem gibt es Programme, die das Fahrerlebnis verbessern sollen. Nur bei der Pünktlichkeit gibt es bislang keine Besserung. Die ersten Schritte der neuen Bahn-Chefin zeigen Erfolg: Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt das krisengebeutelte Unternehmen offenbar wieder schwarze Zahlen im Kernbereich. Der bundeseigene Konzern habe mit seinem eigentlichen Hauptgeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten „Bild“ und „Spiegel“ in der Nacht zu Donnerstag. Das Unternehmen teilte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen am Donnerstagvormittag nicht zu äußern. Im ersten Halbjahr 2026 zählte die Bahn den Medienberichten zufolge rund 960 Millionen Fahrgäste – laut „Bild“-Zeitung 17 Millionen mehr als im Vorjahr. Das wäre ein Rekord. Steigende Passagierzahlen bei der Bahn Als Hauptgrund wird die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen genannt. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Deutschen Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen, hieß es. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugenommen. Die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage ebenfalls angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden. Deutsche Bahn senkt Pünktlichkeitsziele Bei der Pünktlichkeit hakt es allerdings weiterhin. Daher kündigte das Unternehmen im Juni an, dass die Pünktlichkeitsziele im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gesenkt wurden. Erst in den 2030er-Jahren strebt die Bahn demzufolge wieder eine Pünktlichkeit im Fernverkehr von 80 Prozent und mehr an. In den kommenden Jahren soll daher der Fokus vor allem auf der Sanierung des maroden Schienennetzes liegen. Bis 2035, in der dritten Phase, sollen die Fahrgäste bereits deutliche Verbesserungen bei Qualität und Pünktlichkeit spüren. Bis dahin soll auch ein Großteil der Generalsanierung abgeschlossen sein.

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30. Juli
Handelsblatt

Staatskonzern: Deutsche Bahn macht offenbar wieder Gewinn mit ihrem Kerngeschäft

Deutsche Bahn: Staatskonzern macht wohl wieder Gewinn mit seinem Kerngeschäft Berlin. Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben – zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe mit seinem eigentlichen Hauptgeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten „Bild Im ersten Halbjahr 2026 zählte die Bahn den Berichten nach rund 960 Millionen Fahrgäste – laut „Bild“ 17 Millionen mehr als im Vorjahr und damit ein Rekord. Als Hauptgrund wird die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen genannt. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen, hieß es. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Auch die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden. Neue Bahnchefin leitete umfangreichen Konzernumbau ein Bahnchefin Evelyn Palla stellt heute die Halbjahresbilanz vor. Der Konzern fiel in der jüngeren Vergangenheit nicht nur mit schwacher Pünktlichkeitsquote und maroder Infrastruktur auf, sondern auch mit schlechten Geschäftszahlen. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Palla leitete zuletzt einen umfangreichen Konzernumbau ein, der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm.

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30. Juli
Handelsblatt

Unternehmensbilanz: Berichte: Bahn macht wieder Gewinn mit ihrem Kerngeschäft

Unternehmensbilanz: Berichte: Bahn macht wieder Gewinn mit ihrem Kerngeschäft Berlin. Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben - zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe mit seinem eigentlichen Hauptgeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten „Bild“ und „Spiegel“ in der Nacht. Das Unternehmen teilte auf Nachfrage mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen heute Vormittag nicht dazu zu äußern. Im ersten Halbjahr 2026 zählte die Bahn den Berichten nach rund 960 Millionen Fahrgäste - laut „Bild“ 17 Millionen mehr als im Vorjahr und damit ein Rekord. Als Hauptgrund wird die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen genannt. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen, hieß es. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Auch die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden. Neue Bahnchefin leitete umfangreichen Konzernumbau ein Bahnchefin Evelyn Palla stellt heute die Halbjahresbilanz vor. Der Konzern fiel in der jüngeren Vergangenheit nicht nur mit schwacher Pünktlichkeitsquote und maroder Infrastruktur auf, sondern auch mit schlechten Geschäftszahlen. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Palla leitete zuletzt einen umfangreichen Konzernumbau ein, der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm.

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30. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Bahn-Bilanz: Berichte: Bahn schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen

Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn im Kernbereich erzielt – zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe für das Kerngeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich verbucht, berichteten Bild und Spiegel in der Nacht. Im ersten Halbjahr 2025 waren bei der Bahn Verluste von rund 760 Millionen Euro aufgelaufen. Bahn-Chefin Evelyn Palla stellt heute die Halbjahresbilanz vor. Das Unternehmen teilte laut der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen heute Vormittag nicht dazu zu äußern. Rabattangebote kurbelten wohl Nachfrage an Darüber hinaus zählte die Bahn im ersten Halbjahr 2026 den Berichten nach rund 960 Millionen Fahrgäste - 17 Millionen mehr als im Vorjahr und damit ein Rekord. Als Hauptgrund nennt die Zeitung die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Auch die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600 000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200 000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50 000 Mal bestellt worden. Der Konzern fiel in der jüngeren Vergangenheit nicht nur mit schwacher Pünktlichkeitsquote und maroder Infrastruktur auf, sondern auch mit schlechten Geschäftszahlen. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Bahn-Chefin Palla leitete zuletzt einen umfangreichen Konzernumbau ein, der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm.

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30. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Bahn-Bilanz: Berichte: Bahn schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen

Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn im Kernbereich erzielt - zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe für das Kerngeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich verbucht, berichteten Bild und Spiegel in der Nacht. Im ersten Halbjahr 2025 waren bei der Bahn Verluste von rund 760 Millionen Euro aufgelaufen. Bahnchefin Evelyn Palla stellt heute die Halbjahresbilanz vor. Das Unternehmen teilte laut der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen heute Vormittag nicht dazu zu äußern. Rabattangebote kurbelten wohl Nachfrage an Darüber hinaus zählte die Bahn im ersten Halbjahr 2026 den Berichten nach rund 960 Millionen Fahrgäste - laut 17 Millionen mehr als im Vorjahr und damit ein Rekord. Als Hauptgrund nennt die Zeitung die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Auch die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600 000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200 000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50 000 Mal bestellt worden. Neue Bahnchefin leitete Konzernumbau ein Der Konzern fiel in der jüngeren Vergangenheit nicht nur mit schwacher Pünktlichkeitsquote und maroder Infrastruktur auf, sondern auch mit schlechten Geschäftszahlen. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Bahnchefin Palla leitete zuletzt einen umfangreichen Konzernumbau ein, der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm.

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29. Juli
Tagesschau

Medienberichte: Bahn erstmals seit sieben Jahren mit Gewinn

Medienberichte zu Halbjahreszahlen Bahn erstmals seit sieben Jahren mit Gewinn Die Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge in der ersten Jahreshälfte einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt - der erste Gewinn seit sieben Jahren. Auch die Zahl der Fahgäste stieg demnach deutlich. Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn im Kernbereich erzielt. Das berichten das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und die Bild-Zeitung. Der Staatskonzern habe von Januar bis Juni einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich eingefahren, heißt es. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bahn noch 760 Millionen Euro Verlust gemacht. Höchste Fahrgastzahlen seit Corona-Zeit Auch bei den Fahrgästen gab es den Berichten zufolge einen deutlichen Anstieg: Im ersten Halbjahr hätten etwa 960 Millionen Passagiere die Züge der Bahn genutzt. Das sei der höchste Wert seit der Corona-Zeit und bedeute 17 Millionen Fahrgäste mehr als im Vorjahreszeitraum. Den Hauptgrund für das kräftige Plus sieht die Bahn in den hohen Kraftstoffpreisen. Zahlreiche Pendler und Fernreisende seien vom Auto auf den Zug umgestiegen. Besonders beliebt waren den Angaben zufolge Sonderangebote wie das Last-Minute-Ticket und das Familienticket. Außerdem sei die kostenlose Bahncard 25 für junge Menschen rund 50.000 Mal bestellt worden. Bahn-Chefin Evelyn Palla will die Halbjahreszahlen heute offiziell vorstellen.

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29. Juli
Handelsblatt

Bahn-Bilanz: Berichte: Bahn schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen

Bahn-Bilanz: Berichte: Bahn schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen Berlin. Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn im Kernbereich erzielt - zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe für das Kerngeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich verbucht, berichteten „Bild“ und „Spiegel“ in der Nacht. Im ersten Halbjahr 2025 waren bei der Bahn Verluste von rund 760 Millionen Euro aufgelaufen. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Darüber hinaus zählte die Bahn im ersten Halbjahr 2026 den Berichten nach rund 960 Millionen Fahrgäste - laut 17 Millionen mehr als im Vorjahr und damit ein Rekord. Als Hauptgrund nennt die Zeitung die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Auch die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden. Neue Bahnchefin leitete umfangreichen Konzernumbau ein Bahnchefin Evelyn Palla stellt heute die Halbjahresbilanz vor. Der Konzern fiel in der jüngeren Vergangenheit nicht nur mit schwacher Pünktlichkeitsquote und maroder Infrastruktur auf, sondern auch mit schlechten Geschäftszahlen. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Palla leitete zuletzt einen umfangreichen Konzernumbau ein, der auch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen umfasst. Im Fernverkehr läuft ein eigenes Sanierungsprogramm.

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29. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Business-Ticker: Deutsche Bahn macht offenbar erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn

Business-Ticker : Deutsche Bahn macht offenbar erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn Lesezeit: Ein Zug der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof in Münchendpa Microsoft steigert Gewinn um knapp ein Drittel +++ Die ausgebrochene KI von Open AI hat wohl vier weitere Online-Dienste attackiert +++ Zuckerberg gegen Verbot chinesischer KI-Modelle +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. Mathias Peer Deutsche Bahn macht offenbar erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn gemacht. Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichtete die Zeitung vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie. Im ersten Halbjahr seien rund 960 Millionen Fahrgäste mit der Bahn gefahren, hieß es. Die Bahn begründet den Anstieg der Passagierzahlen demnach mit den hohen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs. Die Ticketpreise seien weitgehend stabil geblieben. Zahlreiche Pendler seien deshalb vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Das gleiche gelte auch für den Fernverkehr. Besonders beliebt waren den Angaben zufolge Sonderangebote wie das Last-Minute-Ticket und das Familienticket. Außerdem sei die kostenlose Bahncard 25 für junge Menschen rund 50.000 Mal bestellt worden. Im ersten Halbjahr seien rund 960 Millionen Fahrgäste mit der Bahn gefahren, hieß es. Die Bahn begründet den Anstieg der Passagierzahlen demnach mit den hohen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs. Die Ticketpreise seien weitgehend stabil geblieben. Zahlreiche Pendler seien deshalb vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Das gleiche gelte auch für den Fernverkehr. Besonders beliebt waren den Angaben zufolge Sonderangebote wie das Last-Minute-Ticket und das Familienticket. Außerdem sei die kostenlose Bahncard 25 für junge Menschen rund 50.000 Mal bestellt worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Philipp von Reinersdorff Microsofts steigert Gewinn um fast ein Drittel Microsoft hat im vergangenen Geschäftsjahr 2026/27 dank einer hohen Nachfrage nach Produkten rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Der Erlös sei in den zwölf Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 332 Milliarden Dollar (290 Mrd. Euro) nach oben geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Redmond mit. Der Gewinn zog um fast ein Drittel auf knapp 134 Milliarden Dollar an. Operativ verdiente der Konzern 155 Milliarden Dollar und damit gut ein Fünftel mehr. Microsoft schnitt beim Umsatz und Ergebnis besser ab erwartet als erwartet. Die Aktie legte nachbörslich in einer ersten Reaktion auf die Zahlen zu. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen RBI übernimmt Addiko Bank Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im Ringen um die Übernahme der Addiko Bank gewonnen. Nach Ablauf der Annahmefrist haben die Aktionäre der Bank 56,16 Prozent ihrer Aktien angedient, wie die RBI Mittwochnachmittag mitteilte. Damit wurde die von dem zweitgrößten Finanzinstitut Österreichs gesetzte Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent überschritten. Trotz eines preislich deutlich höheren Angebots muss sich der slowenische Konkurrent Nova Ljubljanska banka (NLB) nun geschlagen geben. Seit Monaten hatten RBI und NLB um das auf Zentral- und Südosteuropa spezialisierte Geldhaus gebuhlt, das vor mehr als zehn Jahren aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen war. Am Ende bot die NLB mit 37,00 Euro je Aktie deutlich mehr als die RBI, die nur 26,50 Euro je Anteilsschein auf den Tisch legte – und ging dennoch leer aus. Attraktiv war das niedrigere RBI-Angebot wohl deshalb, weil die Bank bereits eine Vereinbarung mit dem serbischen Addiko-Aktionär Alta Group geschlossen hat. Denn RBI will nach der Übernahme lediglich das Geschäft von Addiko in Kroatien, Slowenien und Österreich behalten. Die übrigen Märkte – Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro – will sie hingegen mittels abstoßen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ausgebrochene KI von Open AI hat wohl vier weitere Online-Dienste attackiert Der Hackerangriff durch eine außer Kontrolle geratene KI-Software des amerikanischen Unternehmens Open AI hat größere Ausmaße als bislang bekannt. Wie Fachportale wie Wired.com und Hacker News berichten, hat der autonome KI-Agent von Open AI während seines Ausbruchs aus seiner Testumgebung nicht nur die Internetplattform Hugging Face attackiert, sondern gezielt fremde Zugangsdaten abgegriffen und mindestens vier weitere Online-Dienste gekapert, berichtet die Nachrichtenagentur DPA. Der Vorfall ereignete sich beim Test eines neuartigen KI-Modells und eines Forschungsprototypen auf der Benchmark-Plattform ExploitGym. Um die maximalen Angriffsfähigkeiten zu messen, hatte Open AI die Sicherheitsleitplanken deaktiviert. Statt die gestellten Programmierrätsel regulär zu lösen, entschied sich die KI wohl autonom dazu, die Musterlösungen direkt von den Servern von Hugging Face zu stehlen. In einer aktualisierten Stellungnahme betont Open AI jedoch, dass bisher keine weiteren Vorfälle von ähnlicher Schwere oder Skalierung wie bei Hugging Face festgestellt wurden. Die laufende Untersuchung ergab lediglich, dass die Modelle öffentlich einsehbare Zugangsdaten nutzten, um auf Account-Ebene in vier Konten bei vier Drittanbieter-Diensten einzudringen. Zudem war der Code eines Kunden des Anbieters Modal betroffen. Hinweise auf eine tiefere Beeinträchtigung dieser Anbieter oder anderer Nutzerkonten gebe es nicht. Zusätzlich nutzte die KI frei zugängliche Web-Werkzeuge wie Screenshot-Dienste als Steuerungsnetzwerk, ohne diese jedoch auf System- oder Account-Ebene zu kompromittieren. Bei Hugging Face hingegen erlangte der Agent Administrator-Rechte, Root-Zugriffe auf Produktionsservern und band 181 eigene Geräte ein. Der Vorfall hat in den USA bereits politische Konsequenzen ausgelöst. Im US-Kongress wurde parteiübergreifend der „AI Kill Switch Act" eingebracht, um Notabschalt-Mechanismen für KI gesetzlich vorzuschreiben. Open AI hat den betroffenen Forschungsprototypen inzwischen deaktiviert und verschlüsselt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gregor Brunner Südkorea bremst wegen Kursausschlägen riskante Wetten auf Aktien aus Angesichts extremer Kursschwankungen an der Börse verschärft Südkorea die Regeln für hochspekulative Finanzprodukte. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen Anleger künftig nur noch maximal 20 Prozent ihres gesamten Anlagevermögens in gehebelte, börsengehandelte Fonds (ETFs) investieren dürfen, die sich auf eine einzelne Aktie beziehen. Dies teilte das Finanzministerium am Mittwoch in Seoul nach einer Notfallsitzung mit. Die Aufsichtsbehörden machen konzentrierte Wetten auf diese Produkte für die jüngsten heftigen Marktbewegungen mitverantwortlich. Mit den gehebelten ETFs können Anleger überproportional an den Kursbewegungen einer einzelnen Aktie teilhaben. Als Kehrseite vervielfacht sich aber auch das Verlustrisiko. Hintergrund der Notfallsitzung sind die drastischen Kursverluste am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Leitindex Kospi fiel am Mittwoch um 5,98 Prozent, nachdem er schon am Vortag um 10,84 Prozent eingebrochen war. In der Spitze wurden umgerechnet bis zu gut 1,9 Billionen Euro am Aktienmarkt in Seoul vernichtet. Sorgen über die Profitabilität von milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) verunsicherten die Anleger. Die Behörden kündigten an, die Finanzmärkte rund um die Uhr zu beobachten. Bei Bedarf sollen alle verfügbaren politischen Instrumente eingesetzt werden, um für Stabilität zu sorgen. Zudem will die Regierung die Kosten für den Handel mit diesen Produkten erhöhen, um exzessive Aktivitäten einzudämmen. Dies könnte durch Gebühren geschehen, die denen für eine übermäßige Anzahl von Order-Eingaben am Terminmarkt ähneln. Darüber hinaus sollen Anleger künftig zusätzlich zu den bestehenden Schulungen auch den Handel mit den Produkten simulieren müssen, bevor sie investieren dürfen. Die Maßnahmen sollen dem Ministerium zufolge umgehend auf den Weg gebracht werden. Die neuen Schritte sind Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets. Bereits zuvor angekündigte Schutzmaßnahmen, wie die Anhebung der erforderlichen Mindesteinlage auf 30 Millionen Won (gut 18.100 Euro), treten am 31. Juli in Kraft. Die Neuemission von Produkten auf Einzelaktien sowie die Werbung dafür hatte Südkorea schon gestoppt. Zudem soll eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, die es den Aufsichtsbehörden in Notfällen erlaubt, Maßnahmen zur Marktstabilisierung zu ergreifen. Als Vorbild dient dabei das flexiblere Hebelsystem in Hongkong.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Zuckerberg gegen Verbot chinesischer KI-Modelle Sollte die US-Regierung die Nutzung von chinesischen KI-Modellen unterbinden? Meta-Chef Mark Zuckerberg lehnt das gegenüber der Finanzzeitung „Financial Times“ ab. Dieser Schritt sei keine wirksame Lösung. Das KI-Modell des chinesischen Unternehmens Moonshot AI sorgte vergangene Woche für verschärfte Spannungen zwischen den geopolitischen Rivalen USA und China. Im Kern geht es darum, dass Vertreter der US-Regierung Moonshot „Diebstahl“ amerikanischer KI-Technologien vorwerfen. Finanzminister Scott Bessent teilte auf der Plattform X mit, möglich wären Sanktionen sowie eine Eintragung in die „Entity List“, also eine Schwarze Liste der Regierung, die mit Restriktionen für Geschäfte in China verbunden ist. Der Meta-Chef äußerte sich darüber hinaus zur KI-Regulierung. Washington könnte bald ein freiwilliges Rahmenwerk für die Vorab-Prüfung neuer KI-Modell präsentieren. Zuckerberg sieht das kritisch. Prüfverfahren könnten durchaus Sinn ergeben, aber sie dürften nicht von einigen wenigen Unternehmen durchgeführt werden. Eine mögliche Konzentration von Macht sei in diesem Zusammenhang problematisch. Das KI-Modell des chinesischen Unternehmens Moonshot AI sorgte vergangene Woche für verschärfte Spannungen zwischen den geopolitischen Rivalen USA und China. Im Kern geht es darum, dass Vertreter der US-Regierung Moonshot „Diebstahl“ amerikanischer KI-Technologien vorwerfen. Finanzminister Scott Bessent teilte auf der Plattform X mit, möglich wären Sanktionen sowie eine Eintragung in die „Entity List“, also eine Schwarze Liste der Regierung, die mit Restriktionen für Geschäfte in China verbunden ist. Der Meta-Chef äußerte sich darüber hinaus zur KI-Regulierung. Washington könnte bald ein freiwilliges Rahmenwerk für die Vorab-Prüfung neuer KI-Modell präsentieren. Zuckerberg sieht das kritisch. Prüfverfahren könnten durchaus Sinn ergeben, aber sie dürften nicht von einigen wenigen Unternehmen durchgeführt werden. Eine mögliche Konzentration von Macht sei in diesem Zusammenhang problematisch. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sogar große Hunde dürfen mit ins Flugzeug Die italienische Lufthansa-Tochtergesellschaft Ita Airways lässt nun größere Hunde in ihren Maschinen mitfliegen. Ab kommendem Montag können die Tiere mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm ohne Transportbox in der Kabine mit dabei sein, wie die Fluglinie laut Nachrichtenagentur dpa in Rom ankündigte. Mitfliegen können demnach zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder sogar Bullterrier. Der Service „Large Dog On Board“ sei nach Angaben von Ita ab sofort buchbar. Dieser Service werde allerdings zunächst nur auf ausgewählten Inlandsflügen angeboten. In einer ersten Phase dürften pro Flug maximal zwei größere Hunde in der Kabine mitreisen, also ein Tier bis 30 Kilogramm in der Business-Class und ein weiteres bis 15 Kilogramm in der Economy-Class. Mitfliegen können demnach zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder sogar Bullterrier. Der Service „Large Dog On Board“ sei nach Angaben von Ita ab sofort buchbar. Dieser Service werde allerdings zunächst nur auf ausgewählten Inlandsflügen angeboten. In einer ersten Phase dürften pro Flug maximal zwei größere Hunde in der Kabine mitreisen, also ein Tier bis 30 Kilogramm in der Business-Class und ein weiteres bis 15 Kilogramm in der Economy-Class. Ita hatte das Vorhaben laut dpa-Meldung schon im Februar angekündigt und zuvor mit einem Testflug von Mailand nach Rom erprobt. Dabei reisten zwei Hunde größerer Rassen ohne Transportbox in der Kabine mit. Möglich wurde der neue Service nach einer Erlaubnis durch die italienische Luftfahrtbehörde Enac. Bislang müssen größere Hunde auf Flugreisen in der Regel in einer Transportbox im Frachtraum untergebracht werden. Ita begründet die Neuerung mit dem Wunsch vieler Passagiere, ihre Tiere auf Reisen mitnehmen zu können. Der deutsche Geschäftsführer Joerg Eberhart sagte, man habe auf die Wünsche der Kunden gehört und ermögliche ihnen nun das Reisen mit ihren vierbeinigen Begleitern, ohne dass Mensch und Tier getrennt werden müssten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Regierung will keine ausländischen Roboter Die amerikanische Regierung verbietet die Einfuhr von im Ausland hergestellten Robotern, die sich bewegen können. So sollen unter anderem künftige Modelle zweibeiniger und vierbeiniger Roboter nur noch mit einer speziellen Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium zugelassen werden, wie die Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilte. Das wird vor allem chinesischen Herstellern den Weg auf den US-Markt versperren - und amerikanische Entwickler vor deren Konkurrenz abschirmen. Die FCC (Federal Communications Commission) verwies nach einem Bericht des Finanzdiensts Reuters zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter. Diese könnten für Spionage oder Überwachung von Amerikanern missbraucht werden - und um die Roboter fernzusteuern. Bestehende Modelle, die von der FCC bereits zugelassen wurden, dürfen weiterhin importiert und genutzt werden. Als mobile Roboter definiert die US-Regierung mehr als zwei Kilogramm schwere technische Geräte, die sich selbst fortbewegen und Hindernissen ausweichen können sowie Sensoren, Netzwerk-Anbindung und Software zum autonomen Navigieren haben. Diese Beschreibung könnte auch auf fortgeschrittene Modelle von Saugrobotern zutreffen. Das ist ein Geschäftsfeld, in dem chinesische Anbieter den US-Vorreiter iRobot geschlagen haben. Stationäre Roboter etwa für die Industrieproduktion sind von dem Verbot ausdrücklich ausgenommen. Zweibeinige humanoide Roboter und vierbeinige Modelle, die an große Hunde erinnern, gelten als großes Zukunftsgeschäft. Vor allem in den USA und China arbeiten viele Unternehmen daran. So werden einige Roboter der Silicon-Valley-Firma Figure AI für einfache Aufgaben auf Produktionslinien eingesetzt. Beim Elektroauto-Hersteller Tesla will Firmenchef Elon Musk in diesem Jahr die Fertigung des Roboters Optimus starten, den er bereits jetzt als "bei Weitem das größte Produkt aller Zeiten" ankündigt. Neben Robotern verbot die FCC auch die Einfuhr von Wechselrichtern, die ein zentrales Bauteil für Solarstromanlagen sind. Wechselrichter wandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, womit er ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Auch hier werden vor allem chinesische Anbieter betroffen sein, die auf dem Weltmarkt führend sind. Die FCC verwies auch hier auf Risiken der Netzwerk-Anbindung, wodurch die Technik abgeschaltet oder zur Datensammlung missbraucht werden könne. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Krones erwartet beschleunigtes Wachstum im zweiten Halbjahr Der Weltmarktführer unter den Herstellern von Getränkeabfüllanlagen hat im ersten Halbjahr den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro verbessert. Krones kam Ende Juni auf einen Auftragsbestand von 4,3 Milliarden Euro. Das war knapp ein Prozent mehr als zum Jahresanfang. Mit dem aktuellen Auftragsbestand sei die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft für das Gesamtjahr weitestgehend gewährleistet, berichtete am Mittwoch der Vorstand, dessen Vorsitzender seit dem 11. Juni Thomas Ricker ist. Nach den hohen Kundenbestellungen im ersten Quartal sei die Investitionsbereitschaft der Kunden von April bis Juni 2026 robust geblieben.  In der positiven Entwicklung spiegele sich die grundsätzlich intakte Kundennachfrage wider. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten und die allgemeine Kostenentwicklung beeinflussten aber teilweise die Bestellungen innerhalb des breiten Produkt- und Kundenportfolios, warnte Ricker im Quartalsbericht. Dank der international ausgewogenen Kundenstruktur und des umfangreichen Produktangebots konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben diesen Effekt bislang ausgleichen. In der positiven Entwicklung spiegele sich die grundsätzlich intakte Kundennachfrage wider. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten und die allgemeine Kostenentwicklung beeinflussten aber teilweise die Bestellungen innerhalb des breiten Produkt- und Kundenportfolios, warnte Ricker im Quartalsbericht. Dank der international ausgewogenen Kundenstruktur und des umfangreichen Produktangebots konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben diesen Effekt bislang ausgleichen. Währungseffekte sorgten im ersten Halbjahr für einen um 0,4 Prozent niedrigeren Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Wechselkurseffekte belasteten mit 60 Millionen Euro, sodass ohne diese der Umsatz um fast zwei Prozent gestiegen wäre. Dank der Spar- und Effizienzmaßnahmen stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten sechs Monaten um 1,5 Prozent auf 293 Millionen Euro. Der Vorstand bestätigte seine Gesamtjahresziele: Der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz soll zwischen drei und fünf Prozent zulegen. Krones rechnet aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs mit einem beschleunigten Wachstum im zweiten Halbjahr. Jedoch stellt der Vorstand seine Prognose unter den Vorbehalt der wirtschaftlichen und geopolitischen Unabwägbarkeiten wie zum Beispiel des Irankriegs, der Zollpolitik oder der Probleme in den Lieferketten. Die Ebitda-Marge soll im Gesamtjahr zwischen 10,7 und 11,1 Prozent landen nach 10,8 Prozent im ersten Halbjahr. Der Vorstand bestätigte seine Gesamtjahresziele: Der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz soll zwischen drei und fünf Prozent zulegen. Krones rechnet aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs mit einem beschleunigten Wachstum im zweiten Halbjahr. Jedoch stellt der Vorstand seine Prognose unter den Vorbehalt der wirtschaftlichen und geopolitischen Unabwägbarkeiten wie zum Beispiel des Irankriegs, der Zollpolitik oder der Probleme in den Lieferketten. Die Ebitda-Marge soll im Gesamtjahr zwischen 10,7 und 11,1 Prozent landen nach 10,8 Prozent im ersten Halbjahr. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Porsche bestätigt Prognose Der Autohersteller Porsche erwartet trotz des anhaltend schwachen China-Geschäfts keinen erneuten Gewinneinbruch in diesem Jahr. Das Unternehmen bekräftigte am Mittwoch die Jahresprognose eines Umsatzes von 35 bis 36 Milliarden Euro (Vorjahr: 36,3 Milliarden Euro) und einer operativen Rendite von 5,5 bis 7,5 Prozent (Vorjahr: 1,1 Prozent).   Einsparungen und stabile Preise sollen den Rückgang des vergangenen Jahres stoppen. „Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose“, erklärte Finanzchef Jochen Breckner bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Einsparungen und stabile Preise sollen den Rückgang des vergangenen Jahres stoppen. „Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose“, erklärte Finanzchef Jochen Breckner bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Wie bereits von Volkswagen am Freitag mitgeteilt, stieg der operative Gewinn (Ebit) trotz weiteren Absatzrückgangs im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Bei leichtem Umsatzrückgang verbesserte sich die Rendite um gut zwei Prozentpunkte auf 7,8 Prozent. Der Nettogewinn stieg fast um 50 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro.  Porsche hatte am Montag den Abbau weiterer 5000 Stellen bis 2035 bekannt gegeben, die zu den im vergangenen Jahr gestrichenen 3900 Jobs hinzukommen. Der sozialverträgliche Stellenabbau werde im zweiten Halbjahr und im kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. „Wir sind aber überzeugt: Diese Ausgaben werden sich bald auszahlen“, sagte Breckner. Porsche hatte am Montag den Abbau weiterer 5000 Stellen bis 2035 bekannt gegeben, die zu den im vergangenen Jahr gestrichenen 3900 Jobs hinzukommen. Der sozialverträgliche Stellenabbau werde im zweiten Halbjahr und im kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. „Wir sind aber überzeugt: Diese Ausgaben werden sich bald auszahlen“, sagte Breckner. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gregor Brunner SK-Hynix-Aktie fällt trotz sprudelnder Gewinne Der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix hat trotz eines Rekordgewinns die hohen Erwartungen der Anleger verfehlt und damit Sorgen über sinkende Ausgaben der Tech-Konzerne für Künstliche Intelligenz (KI) geschürt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stieg der operative Gewinn im abgelaufenen Quartal zwar um mehr als das Sechsfache auf den Rekordwert von umgerechnet 36,73 Milliarden Euro, verfehlte jedoch die Prognose der Analysten, die LSEG-Daten zufolge mit knapp 39 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 257 Prozent auf 48,15 Milliarden Euro, blieb damit jedoch ebenfalls unter den Schätzungen. Die Aktien des Nvidia-Zulieferers brachen daraufhin am Mittwoch an der Börse in Seoul zeitweise um knapp 20 Prozent ein. „Es herrscht Sorge, dass die Technologiekonzerne bei ihren Investitionen in KI-Infrastruktur eine Pause einlegen“, sagte Analyst Lee Min-hee vom Finanzdienstleister BNK Investment. Ein weiterer Dämpfer für die Börse war, dass das Management trotz rasant steigender Bargeldreserven darauf verzichtete, detaillierte Pläne für künftige Ausschüttungen an die Aktionäre vorzulegen. Zum Schluss des südkoreanischen Handelstages grenzten die SK-Hynix-Papiere ihre Verluste auf knapp zehn Prozent ein. Das Unternehmen wies die Sorgen über eine nachlassende Nachfrage jedoch zurück. „Große Kunden verlangen weiterhin nach mehr Speicherchips“, sagte SK-Hynix-Präsident Song Hyun-jong in einer Telefonkonferenz. Der Konzern setzt verstärkt auf langfristige Lieferverträge, um sich gegen die schwankende Nachfrage in der Branche abzusichern. Das Unternehmen plant zudem, seine Investitionsausgaben 2026 auf umgerechnet mehr als 25 Milliarden Euro von rund 18 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zu erhöhen. Die Produktionskapazitäten sollen ausgebaut werden, um der anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur gerecht zu werden. Zur Finanzierung dieses Vorhabens platzierte Hynix vor wenigen Wochen Aktien im Volumen von 26,5 Milliarden Dollar an der Wall Street. Dies war die historisch größte Emission sogenannter American Depositary Receipts (ADRs) der Geschichte und nach SpaceX der zweitgrößte Börsengang überhaupt. Langfristige Lieferverträge machten zwar künftige Einnahmen berechenbarer, schmälerten aber den Spielraum für kurzfristige Preiserhöhungen, sagten Analysten. Dies sei der Grund, warum Hynix mit seinem Quartalsergebnis die Markterwartungen verfehlt habe. „Samsung verfügt über eine größere Preissetzungsmacht und hat die Preise aggressiver erhöht als Hynix“, sagte Analyst Lee Su-rim vom Brokerhaus DS Investment. Der operative Gewinn von Samsung verneunzehnfachte sich im abgelaufenen Quartal. Enttäuschende Umsätze nährten jedoch ebenfalls Spekulationen über ein Abflauen des KI-Booms. SK Hynix ist der führende Anbieter sogenannter HBM-Speicher (High Bandwidth Memory) mit einem Weltmarktanteil von 61 Prozent. Diese margenstarken Hochleistungschips werden in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Der Investitionsboom in diesem Bereich führt zu Lieferengpässen bei HBM- und traditionellen Halbleitern. Durch die Preisexplosion verbuchen Hynix sowie die Wettbewerber Samsung und Micron ein Rekord-Quartalsergebnis nach dem anderen. Der Branche droht jedoch verschärfte Konkurrenz aus China: Einem Insider zufolge hat ein staatliches Unternehmen die Produktion von Lithografie-Maschinen aufgenommen. Diese belichten mit tief-ultraviolettem Licht (DUV) Schaltkreise auf Siliziumscheiben, aus denen Computerchips hergestellt werden. Einer der Abnehmer ist einem Medienbericht zufolge der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT, der zum Wochenauftakt ein fulminantes Börsendebüt mit Kursgewinnen von zeitweise mehr als 500 Prozent feierte. Der Branche droht jedoch verschärfte Konkurrenz aus China: Einem Insider zufolge hat ein staatliches Unternehmen die Produktion von Lithografie-Maschinen aufgenommen. Diese belichten mit tief-ultraviolettem Licht (DUV) Schaltkreise auf Siliziumscheiben, aus denen Computerchips hergestellt werden. Einer der Abnehmer ist einem Medienbericht zufolge der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT, der zum Wochenauftakt ein fulminantes Börsendebüt mit Kursgewinnen von zeitweise mehr als 500 Prozent feierte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen RWE erwartet für 2026 und 2027 höhere Gewinne Deutschlands größter Stromkonzern RWE blickt optimistischer in die Zukunft. Nach einem besser als gedacht verlaufenen ersten Halbjahr prognostiziert das Essener Unternehmen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr höhere Gewinne, heißt es in einer Mitteilung. Auf Basis vorläufiger Zahlen werde der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) für das erste Halbjahr 2026 bei drei Milliarden Euro liegen und das bereinigte Nettoergebnis bei 1,3 Milliarden Euro. Damit habe der Konzern "die Erwartungen des Marktes übertroffen“, sagte RWE-Finanzchef Michael Müller. Das Unternehmen führt als Ursachen dafür unter anderem vergleichsweise gute Windbedingungen und eine Einmalzahlung des niederländischen Staates an. Für die zweite Jahreshälfte erwarte der Konzern weitere positive Ergebnisbeiträge. Hauptgründe dafür seien die Aufstockung des Anteils am Übertragungsnetzbetreiber Amprion und höhere Erträge in der internationalen Stromerzeugung.  „Damit sehen wir uns auf einem guten Weg, unsere strategischen und finanziellen Ziele zu erreichen", sagte Müller. Im Juni hatte RWE mitgeteilt, ins regulierte Stromnetzgeschäft zurückzukehren und die Mehrheit an Amprion zu übernehmen. RWE erwartet nun für das laufende Jahr einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 5,75 und 6,35 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro ausgegangen. Das bereinigte Nettoergebnis soll nun bei 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro liegen. Hier lag die Prognose bislang bei 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro. Für 2027 erwartet der Stromkonzern eine Steigerung des bereinigten Ebitda auf 6,7 bis 7,3 Milliarden Euro und des bereinigten Nettoergebnisses auf 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro. RWE erwartet nun für das laufende Jahr einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 5,75 und 6,35 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro ausgegangen. Das bereinigte Nettoergebnis soll nun bei 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro liegen. Hier lag die Prognose bislang bei 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro. Für 2027 erwartet der Stromkonzern eine Steigerung des bereinigten Ebitda auf 6,7 bis 7,3 Milliarden Euro und des bereinigten Nettoergebnisses auf 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Belegschaft im BASF-Stammwerk auf niedrigstem Stand seit 1954 Der Chemiekonzern BASF drückt beim Konzernumbau aufs Tempo und hat die Belegschaft am Stammsitz in Ludwigshafen auf den niedrigsten Stand seit mehr als 70 Jahren verkleinert. Erstmals seit 1954 sei die Zahl der Vollzeitstellen im Mai auf weniger als 30.000 gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. „Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen“, erklärte Konzernchef Markus Kamieth nach einem Bericht der Finanzagentur Reuters. Allein im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen. Weltweit verringerte sich die Zahl der Mitarbeiter seit Januar 2024 um rund 7000. Im Tagesgeschäft profitierte BASF im abgelaufenen Quartal von einer anziehenden Nachfrage und kräftigen Preiserhöhungen. Diese Entwicklung ist auch auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen: Lieferunterbrechungen in der Region veranlassten Kunden dazu, aus Sorge vor Engpässen ihre Lager aufzufüllen. Dies habe die Auslastung der Anlagen in Ludwigshafen verbessert. Schon Mitte Juli hatte BASF bei der Vorlage vorläufiger Zahlen und einer Anhebung der Jahresziele darauf verwiesen, dass die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur stark von der Lage am Persischen Golf abhänge. Eine anhaltende Schließung der Straße von Hormus würde die Wirtschaft belasten, während eine schnelle Einigung der Konjunktur Rückenwind verleihen könnte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Apple erstmals mehr als fünf Billionen Dollar wert Apple hat als erst zweites Unternehmen die Marke von fünf Billionen Dollar Börsenwert geknackt. Den Ausschlag gab im US-Handel ein zwischenzeitiges Kursplus von fast zwei Prozent auf das Rekordhoch von 342,89 Dollar pro Aktie. Danach notierte Apple zunächst wieder knapp unter der Fünf-Billionen-Marke — aber immer noch als wertvollstes Unternehmen an der US-Börse vor dem Chipspezialisten Nvidia. Nvidia war bisher das einzige Unternehmen, das es auf fünf Billionen Dollar Börsenwert gebracht hatte. In der Spitze war der Vorreiter bei KI-Chips Mitte Mai rund 5,7 Billionen Dollar wert. Doch in den vergangenen Wochen sanken die Kurse von KI-Unternehmen nach wieder aufgeflammten Zweifeln an der Nachhaltigkeit des teuren Booms bei der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Die Apple-Aktie war dagegen im Aufwärtstrend. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Swiss Re: Waldbrände dürften Versicherungsnachfrage erhöhen Die Waldbrände in weiten Teilen Frankreichs und Spaniens dürften dem Rückversicherer Swiss Re zufolge die Nachfrage nach Versicherungen erhöhen. Besonders in Südwesteuropa nähmen Bedingungen zu, die Waldbrände begünstigen, sagte am Dienstag auf Anfrage Balz Grollimund, Leiter für Katastrophenrisiken bei Swiss Re. Die Brände weiteten sich auf Regionen aus, die in der Vergangenheit weniger anfällig gewesen seien. Weltweit seien die versicherten Schäden durch Waldbrände somit seit 1970 real um jährlich rund zwölf Prozent gestiegen und damit schneller als bei jedem anderen großen wetterbedingten Risiko. Es sei noch zu früh für Schadensschätzungen und Aussagen über mögliche Auswirkungen auf Swiss Re, fügte Grollimund hinzu. Waldbrandschäden in Südeuropa seien in der Regel nicht durch nationale Versicherungspools abgedeckt. 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29. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Deutsche Bahn schreibt schwarze Zahlen - erstmals seit sieben Jahren

Dreistelliger Millionengewinn Deutsche Bahn schreibt schwarze Zahlen – zum ersten Mal seit sieben Jahren Die Deutsche Bahn hat nach Informationen des SPIEGEL im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn im Kernbereich erzielt – zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern fuhr einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich ein. Die »Bild«-Zeitung hatte zuerst berichtet. Zum Vergleich: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 hatte die Bahn Verluste in Höhe von rund 760 Millionen Euro verzeichnet. Auch einen neuen Passagierrekord erreichte die Deutsche Bahn: Nach Informationen von SPIEGEL und »Bild« nutzten im ersten Halbjahr 2026 rund 960 Millionen Fahrgäste Züge des Unternehmens. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 17 Millionen Fahrgästen. Laut »Bild« gilt bei der Bahn die Entwicklung der Kraftstoffpreise als Hauptgrund für den Anstieg. Viele Pendler seien vom Auto auf die Bahn umgestiegen, während die Ticketpreise weitgehend stabil geblieben seien. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugelegt. Die neuen Rabattangebote des neuen Unternehmens verstärkten demnach die Nachfrage. Das Last-Minute-Ticket wurde von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-BahnCard 25 wurde rund 50.000 Mal bestellt. Offiziell vorgestellt werden die Halbjahreszahlen an diesem Donnerstag von Bahnchefin Evelyn Palla.

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