Themen
lage

Sonntag, 19. Juli 2026
Zurück zur Übersicht

+++ Ukraine-Krieg +++: Ukrainische Drohnen setzen Ölanlagen in Russland in Brand

Medienspektrum

Links Mitte Rechts
19. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Ukrainische Drohnen setzen Ölanlagen in Russland in Brand

Ukraine: Ukrainische Drohnen setzen Ölanlagen in Russland in Brand Ukraine meldet Angriffe auf russische Ölanlagen und Tanker Selenskyj: Russische Öldepots in Kaukasus-Region Stawropol attackiert Pipeline-Konsortium CPC stoppt Ölverladung nach Tanker-Angriffen im Schwarzen Meer Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn The coward in Moscow, who is afraid to meet with President Zelenskyy to end the war, continues to wage a war against civilians. — Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) July 19, 2026 Russia unleashed the largest number of ballistic missiles since the start of the war — around four dozen — in a brutal terrorist attack on the… pic.twitter.com/pqmwwlq7cX Ukraine: Mindestens ein Toter bei russischem Angriff auf Kiew Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mindestens vier Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert. Tote nach russischen Bombenangriffen auf Kramatorsk Kiews Drohnentruppen: Moskau verlegt Einheiten von der Front Selenskyj: Zwei wichtige Logistikzentren in Russland attackiert Ukraine: Ein Todesopfer bei russischem Angriff auf Hafen von Odessa Russland: Sieben Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt Ukrainische Gegenangriffe: Tote und Verletzte in Russland Selenskyj will Streit mit Polen über umstrittene Militärehrung beilegen Treibstoffkrise und Seeblockade treffen Russlands Landwirte hart Insider: Russland importiert erstmals Benzin aus Kasachstan EU verhängt Sanktionen gegen russische Drohnenhersteller Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen eine russische Managerin und fünf Unternehmen wegen deren Beteiligung an der Produktion von Drohnen. Wie der Rat der Europäischen Union mitteilt, richten sich die Maßnahmen gegen Irina Charissowa, die Aufsichtsratsvorsitzende von ABS Electro, sowie gegen fünf Firmen der Unternehmensgruppe. ABS Electro entwickelt und produziert elektronische Bauteile für den Drohnenkrieg. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Charissowa. Die EU verhandelt zudem über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland, das unter anderem Banken, Krypto-Netzwerke und Ölhändler treffen soll.Selenskyj: Strategischer Bomber auf Basis tief in Russland zerstört Griechenland warnt EU vor Marktanteilsverlusten bei Gas durch Russland-Sanktionen Demos in der Ukraine für entlassenen Minister gehen weiter Selenskyj: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen Ukraine greift erneut russische Schiffe im Schwarzen Meer an Großbritannien erhöht Militärpräsenz in Estland

Artikel lesen
19. Juli
Handelsblatt

Dohnenkrieg: Massiver russischer Raketenangriff trifft Kiew schwer

Dohnenkrieg: Massiver russischer Raketenangriff trifft Kiew schwer Kiew/Moskau. Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Dutzenden ballistischen Raketen beschossen und damit erneut verheerende Zerstörungen angerichtet. Dutzende Explosionen, teils von Flugabwehrraketen, waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein dpa-Reporter in der Stadt berichtete. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew“. Demnach gab es einen Toten und 16 Verletzte. Außenminister Andrij Sybiha sprach auf X von „brutalem Terror“ - Russland habe die bisher größte Zahl an ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn gegen Kiew eingesetzt. Der Staatschef und der Minister forderten den Westen zur raschen Lieferung von Flugabwehrraketen auf. Kiew: 40 Raketen und 120 Drohnen „Der Feind hat über 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert, von denen die meisten auf die Hauptstadt gerichtet waren, sowie 120 Angriffsdrohnen“, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, meldeten die Behörden. Eine Metro-Station musste demnach die Arbeit einstellen. Ein Unternehmen für Schutzausrüstungen von Soldaten teilte in Kiew mit, dass seine Produktionsstätte komplett zerstört worden sei. Im Kiewer Gebiet sei zudem eines der größten Logistikzentren des Landes zerstört worden, hieß es. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden 23 Einschläge von Raketen und 10 von Drohnen registriert. Demnach wurde ein großer Teil der Flugobjekte zerstört. In einem Vorort der ostukrainischen Stadt Charkiw meldeten offizielle Stellen drei Tote und 16 Verletzte nach russischen Angriffen. Selenskyj: Raketenabwehr hat Priorität „Wir brauchen einen vernichtenden Druck auf Moskau, um diesem Terror ein Ende zu setzen“, sagte Minister Sybiha und appellierte an die EU-Staaten, das 21. Sanktionspaket gegen Russland zu beschließen, um das seit Wochen in Brüssel gerungen wird. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, besonders aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Zuletzt klagte Kiew jedoch über einen Mangel an Lenkflugkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr ballistischer Raketen. „Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit eine ständige und oberste Priorität“, sagte Selenskyj. „Abfangraketen werden jeden Tag benötigt.“ Insgesamt habe Russland in dieser Woche etwa 1.450 Drohnen, mehr als 1.640 Gleitbomben und 99 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Außenminister Sybiha mahnte, dass kein verbündetes Land die Flugabwehrraketen zurückhalten dürfe, weil die Ukrainer ansonsten dafür mit ihrem Leben bezahlten. Russland meldet Angriffe auf Logistikzentren Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar waren diese Angaben nicht. Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht - wie Russland - keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten. Ukrainische Drohnen setzen Ölanlagen in Russland in Brand Kiew löste indes mit neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Großbrände aus. In der südrussischen Region Stawropol gerieten Medien zufolge drei Öldepots in Brand. Gouverneur Wladimir Wladimirow bestätigte, dass im Zuge ukrainischer Drohnenangriffe mehrere Feuer in Industrieobjekten ausgebrochen seien - und es zu Detonationen explosiver Stoffe komme. Es gebe keine Verletzten. Verwandte Themen Ukrainische Drohnenangriffe im Schwarzmeer-Hafen von Noworossijsk meldete erneut auch das internationale Kaspische Pipeline-Konsortium. Dort sei ein Terminal bei der Verladung von Öl auf zwei ausländische Tanker beschossen worden, teilte das Unternehmen mit. Auf einem Schiff, das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Liberia fahre, sei ein Feuer gelöscht worden. Es gebe keine Verletzten; beide Schiffe seien weiter seetauglich. Das sei bereits der „fünfte Akt der Aggression gegen ein ziviles Objekt“ des Konsortiums, teilte das Unternehmen mit. Die Ukraine zielt auf Anlagen der russischen Ölindustrie, um so auch den für Moskaus Kriegskasse wichtigen Energieexport zu treffen. Präsident Selenskyj hatte am Samstag auch Angriffe auf Logistikzentren des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries bestätigt. Dabei starben mindestens acht Mitarbeiter des Unternehmens. Mehr als 80 weitere Menschen wurden verletzt, wie russische Behörden mitteilten. In den Gebieten Tambow und Moskau kam es zu Großbränden in den Wildberries-Lagern.

Artikel lesen
19. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Ukraine meldet größten russischen Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn

Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn The coward in Moscow, who is afraid to meet with President Zelenskyy to end the war, continues to wage a war against civilians. — Andrii Sybiha 🇺🇦 (@andrii_sybiha) July 19, 2026 Russia unleashed the largest number of ballistic missiles since the start of the war — around four dozen — in a brutal terrorist attack on the… pic.twitter.com/pqmwwlq7cX Ukraine: Mindestens ein Toter bei russischem Angriff auf Kiew Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mindestens vier Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert. Tote nach russischen Bombenangriffen auf Kramatorsk Kiews Drohnentruppen: Moskau verlegt Einheiten von der Front Selenskyj: Zwei wichtige Logistikzentren in Russland attackiert Ukraine: Ein Todesopfer bei russischem Angriff auf Hafen von Odessa Russland: Sieben Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt Ukrainische Gegenangriffe: Tote und Verletzte in Russland Selenskyj will Streit mit Polen über umstrittene Militärehrung beilegen Treibstoffkrise und Seeblockade treffen Russlands Landwirte hart Insider: Russland importiert erstmals Benzin aus Kasachstan EU verhängt Sanktionen gegen russische Drohnenhersteller Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen eine russische Managerin und fünf Unternehmen wegen deren Beteiligung an der Produktion von Drohnen. Wie der Rat der Europäischen Union mitteilt, richten sich die Maßnahmen gegen Irina Charissowa, die Aufsichtsratsvorsitzende von ABS Electro, sowie gegen fünf Firmen der Unternehmensgruppe. ABS Electro entwickelt und produziert elektronische Bauteile für den Drohnenkrieg. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Charissowa. Die EU verhandelt zudem über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland, das unter anderem Banken, Krypto-Netzwerke und Ölhändler treffen soll.Selenskyj: Strategischer Bomber auf Basis tief in Russland zerstört Griechenland warnt EU vor Marktanteilsverlusten bei Gas durch Russland-Sanktionen Demos in der Ukraine für entlassenen Minister gehen weiter Selenskyj: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen Ukraine greift erneut russische Schiffe im Schwarzen Meer an Großbritannien erhöht Militärpräsenz in Estland Selenskyj schlägt Geheimdienstchef Chmara als neuen Verteidigungsminister vor In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Geheimdienstler Jewhenij Chmara als neuen Verteidigungsminister vorgeschlagen. Die Kandidatur werde bald im Parlament eingereicht, teilte der Staatschef auf Telegram mit. Bis zur Absolvierung aller rechtlichen Verfahren werde Chmara das Ministerium geschäftsführend leiten. Gemäß Verfassung hat der Präsident das Vorschlagsrecht für den Posten des Verteidigungsministers.Ukraine weist russische Vorwürfe zu AKW-Angriff von sich Das ukrainische Außenministerium weist russische Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Angriff zurück, bei dem der Chefingenieur des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja getötet wurde. „Es wird keine unabhängige Bestätigung der russischen Version oder ein Beweis für die Beteiligung der Ukraine vorgelegt“, teilt das Ministerium auf Telegram mit. Informationen der russischen Besatzungsbehörden könnten nicht als zuverlässig angesehen werden. Russland versuche, mit den Anschuldigungen die internationale Gemeinschaft mit der Drohung eines nuklearen Zwischenfalls einzuschüchtern.Ukraine: Russland greift zivile Schiffe an Russland hat in den ersten beiden Juliwochen nach Angaben der ukrainischen Hafenbehörde 23 Mal Häfen und 17 Mal zivile Schiffe angegriffen. Händlern und Analysten zufolge haben die Angriffe zu einem teilweisen Stopp der Getreidelieferungen und einer fast vollständigen Aussetzung der Getreidekäufe in den Hafenterminals geführt.

Artikel lesen
19. Juli
taz (Öko & Co)

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew Russland greift die ukrainische Hauptstadt erneut mit ballistischen Raketen an. Selenskyj verspricht Entscheidung über Armeeführung. Explosionen in Kiew Russland hat in seinem Krieg gegen die Ukraine einen der bisher massivsten Angriffe mit ballistischen Raketen auf die Hauptstadt Kiew ausgeführt. Dutzende Explosionen, teils von Flugabwehrraketen, waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew“ sowie von einem Toten und 16 Verletzten. „Der Feind hat über 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert, von denen die meisten auf die Hauptstadt gerichtet waren, sowie 120 Angriffsdrohnen“, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, berichteten die Behörden. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden 23 Einschläge von Raketen und 10 von Drohnen registriert. Demnach wurde ein großer Teil der Flugobjekte zerstört. (dpa) Selenskyj: Raketenabwehr hat Priorität Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, besonders aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Zuletzt klagte Kiew jedoch über einen Mangel an Lenkkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr ballistischer Raketen. „Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit eine ständige und oberste Priorität“, sagte Selenskyj. „Abfangraketen werden jeden Tag benötigt.“ Er rief die Verbündeten des Landes auf, die zugesagten Raketenabwehrsysteme zu liefern. „Diese Lieferungen bedeuten derzeit buchstäblich gerettete Menschenleben bei jedem massiven russischen Angriff.“ Insgesamt habe Russland in dieser Woche etwa 1.450 Drohnen, mehr als 1.640 Gleitbomben und 99 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. (dpa) Russland meldet Angriffe auf Logistikzentren Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar waren diese Angaben nicht. Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht – wie Russland – keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten. (dpa) Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer angegriffen. Zudem sei ein Schwimmkran im Asowschen Meer getroffen worden, teilt der ukrainische Generalstab mit. Alle drei Ziele seien zur Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen in der Ukraine genutzt worden, heißt es in der Erklärung weiter. Die Ukraine hat bei ihren Angriffen auf die russische Öl-Infrastruktur neben Raffinerien zuletzt auch verstärkt Tanker im Schwarzen Meer ins Visier genommen. (rtr) Tote und Verletzte nach Raketenangriffen auf Odessa Infolge von russischen Raketenangriffen sind in der südukrainischen Hafenstadt Odessa mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere vier seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Eine Rakete sei in einem Vergnügungspark eingeschlagen. Unter den Trümmern von Fischerhäusern könnten noch weitere Opfer sein. Sechs Autos seien beschädigt worden. Einen weiteren Verletzten gab es demnach in einem anderen nicht genannten Ort des Gebiets. Dabei seien auch ein Wohnhaus und zwei Autos beschädigt worden. (dpa) Selenskyj verspricht Entscheidungen zur Armee Vor dem Hintergrund von anhaltenden Protesten gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gespräche mit Militärs geführt. „Natürlich höre ich, was die Leute sagen“, versicherte der Staatschef in einer Videoansprache. Dabei habe er auch „lange“ mit Fedorow und ebenso mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. „Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet“, versprach Selenskyj, ohne Details zu nennen. Parallel dazu demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten den dritten Tag in Folge wieder mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Die Hauptforderung war dabei aber inzwischen eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Ein Konflikt zwischen Syrskyj und Fedorow gilt als Hintergrund für den von Selenskyj vorgenommenen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Fedorows Posten hat am Freitag geschäftsführend der Geheimdienstler Jewhenij Chmara übernommen. Selenskyj muss Chmaras Kandidatur jedoch noch im Parlament einreichen und ihn von den Abgeordneten bestätigen lassen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Syrskyj ist seit Februar 2024 Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte. Der aus Russland stammende 60-jährige Berufsmilitär hat sich vor allem bei der Verteidigung von Kiew und der erfolgreichen Gegenoffensive im Raum Charkiw 2022 verdient gemacht. Fedorow leitete das Verteidigungsministerium seit Januar. Davor stand der 35-Jährige an der Spitze des 2019 geschaffenen Digitalisierungsministeriums. (dpa) Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen meistkommentiert

Artikel lesen
19. Juli
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew - Opfer

Ukraine-Krieg: Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew - Opfer Kiew. Russland hat in seinem Krieg gegen die Ukraine einen der bisher massivsten Angriffe mit ballistischen Raketen auf die Hauptstadt Kiew ausgeführt. Dutzende Explosionen, teils von Flugabwehrraketen, waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew“ sowie von einem Toten und 16 Verletzten. „Der Feind hat über 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert, von denen die meisten auf die Hauptstadt gerichtet waren, sowie 120 Angriffsdrohnen“, teilte Selenskyj bei Telegram mit. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, berichteten die Behörden. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden 23 Einschläge von Raketen und 10 von Drohnen registriert. Demnach wurde ein großer Teil der Flugobjekte zerstört. Selenskyj: Raketenabwehr hat Priorität Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, besonders aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Zuletzt klagte Kiew jedoch über einen Mangel an Lenkkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr ballistischer Raketen. „Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit eine ständige und oberste Priorität“, sagte Selenskyj. „Abfangraketen werden jeden Tag benötigt.“ Er rief die Verbündeten des Landes auf, die zugesagten Raketenabwehrsysteme zu liefern. „Diese Lieferungen bedeuten derzeit buchstäblich gerettete Menschenleben bei jedem massiven russischen Angriff.“ Insgesamt habe Russland in dieser Woche etwa 1.450 Drohnen, mehr als 1.640 Gleitbomben und 99 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Russland meldet Angriffe auf Logistikzentren Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar waren diese Angaben nicht. Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht - wie Russland - keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten.

Artikel lesen
19. Juli
Der Spiegel

Krieg gegen die Ukraine: Russland greift Kiew massiv an - Dutzende Verletzte

Krieg gegen die Ukraine Russland greift Kyjiw mit ballistischen Raketen an Das russische Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw massiv mit ballistischen Raketen angegriffen. Mehrere Nachrichtenagenturen berichten von schweren Explosionen in der Nacht. Auch ein Supermarkt soll demnach unter den Zielen gewesen sein. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Mindestens sieben Menschen seien verletzt worden. Die Militärverwaltung der Hauptstadt sprach nach Angaben der Agenturen von mindestens einem Toten. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert. Am Tag zuvor hatte die Ukraine zwei Logistikzentren in Russland angegriffen. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren fast täglich mit Raketen- und Drohnenangriffen. Die ukrainische Armee verstärkte zuletzt ihrerseits Drohnenangriffe auf Russland. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte derweil auf Proteste gegen die Ablösung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und deutete Veränderungen in der Armeeführung an. In ukrainischen Medien wurde über eine mögliche Entlassung des Armeechefs spekuliert. Fedorow war am Mittwoch im Zuge einer Regierungsumbildung zurückgetreten; am Samstag demonstrierten in Kyjiw nach Medienberichten am dritten Tag in Folge zahlreiche Menschen gegen seine Ablösung.

Artikel lesen
19. Juli
ZDF heute

Schwerer russischer Raketenangriff auf Kiew

Explosionen und Brände:Schwerer russischer Raketenangriff auf Kiew Russland beschießt die ukrainische Hauptstadt erneut mit ballistischen Raketen. Es gibt mindestens einen Toten und zwei Verletzte. Aus mehreren Stadtteilen werden Brände gemeldet. Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär erneut massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Die ukrainischen Behörden machten unterschiedliche Angaben zu den Opfern der jüngsten Angriffe auf Kiew. Die Militärverwaltung der Hauptstadt sprach unter Berufung auf vorläufige Angaben von einem Toten. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden sieben Menschen verletzt; von möglichen Todesopfern sprach er zunächst nicht. Laut dem Katastrophenschutz der Ukraine wurden zwei Menschen verletzt. Brände in mehreren Kiewer Stadtteilen Bürgermeister Klitschko und den Behörden zufolge lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen. Laut der Militärverwaltung wurde ein Wohngebäude im Bezirk Schewtschenkiwsky getroffen. Zudem sei ein Einkaufszentrum mit Freizeiteinrichtungen im Stadtteil Dniprowsky getroffen worden. Klitschko berichtete von brennenden Fahrzeugen und Rauch in der Nähe eines Einkaufszentrums im Bezirk Desniansky. In einem Wohnhaus im Bezirk Swjatoschynsky sei ein Feuer ausgebrochen, ebenso in einem Supermarkt in Solomjanskiji. Dort sei auch ein Wohnhaus getroffen worden. Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog: Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Krieg in der Ukraine - InterviewVerteidigungsminister entlassen:Ukraine-Proteste: "Das kann gefährlich werden für Selenskyj"mit Video28:44 - Krieg in der Ukraine:Wie die Ukraine Putin auf der Krim unter Druck setztvon Sebastian Ehmmit Video1:35 - Experte ordnet ZDF-Politbarometer ein:Korte: Regierung muss "neue Melodie" anstimmenmit Video5:30 - AnalyseUkraine blockiert Asowsches Meer:Russisches Besatzungsregime auf der Krim unter Druckvon Christian Mölling und András Ráczmit Video0:29

Artikel lesen
19. Juli
Die Welt (Politik)

Ein Toter bei massiven Angriffen auf Kiew – Einkaufszentrum getroffen

Ein Toter bei massiven Angriffen auf Kiew – Einkaufszentrum getroffen Russland hat erneut Kiew ins Visier genommen. Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt führten zu Bränden in mehreren Stadtteilen. Die Explosionen waren so stark, dass sie die Alarmanlagen parkender Autos auslösten – und in Luftschutzeinrichtungen zu hören waren. Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit acht Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen, darunter laut Behörden Wohnhäuser. Der Militärverwaltung zufolge wurde dabei in der Nacht zu Sonntag ein Mensch getötet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte derweil auf die Proteste gegen die Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow und deutete Veränderungen in der Armeeführung an. Die ukrainischen Behörden machten unterschiedliche Angaben zu den Opfern der jüngsten Angriffe auf Kiew. Die Militärverwaltung der Hauptstadt sprach unter Berufung auf vorläufige Angaben von einem Toten und elf Verletzten. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden sieben Menschen verletzt; von möglichen Todesopfern sprach er zunächst nicht. Laut dem ukrainischen Katastrophenschutz wurden zwei Menschen verletzt. Eine Detonation war so stark, dass sie die Alarmanlagen geparkter Autos im Stadtzentrum aktivierte, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Explosionen waren auch in Luftschutzeinrichtungen zu hören. Kurz zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor ballistischen Raketen gewarnt, die sich Kiew näherten. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen. Laut der Militärverwaltung wurde ein Wohngebäude im Bezirk Schewtschenkiwsky getroffen. Zudem sei ein Einkaufszentrum mit Freizeiteinrichtungen im Stadtteil Dniprowsky getroffen worden. Klitschko berichtete von brennenden Fahrzeugen und Rauch in der Nähe eines Einkaufszentrums im Bezirk Desniansky. In einem Wohnhaus im Bezirk Swjatoschynsky sei ein Feuer ausgebrochen, ebenso in einem Supermarkt in Solomjanskiji. Dort sei auch ein Wohnhaus getroffen worden. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren fast täglich mit Raketen- und Drohnenangriffen. Die ukrainische Armee verstärkte ihre Drohnenangriffe auf Russland zuletzt deutlich. Bei Angriffen auf zwei Logistikzentren in Russland waren nach Behördenangaben am frühen Samstag insgesamt acht Menschen getötet worden. Proteste für Fedorow beschäftigen Selenskyj Präsident Selenskyj sagte mit Blick auf die anhaltenden Proteste gegen die Ablösung von Verteidigungsminister Fedorow: „Natürlich höre ich, was die Menschen sagen.“ Er habe sowohl mit Fedorow als auch mit Armeechef Oleksander Syrsky gesprochen. „Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet“, fügte er hinzu. In ukrainischen Medien wurde über eine mögliche Entlassung des Armeechefs spekuliert. Der beliebte Verteidigungsminister Fedorow war am Mittwoch im Rahmen einer Regierungsumbildung zurückgetreten. Am Samstag versammelten sich den dritten Tag in Folge zahlreiche Demonstranten in Kiew, um gegen Fedorows Ablösung zu protestieren. Zugleich forderten sie Syrskys Rücktritt. In seiner ersten Reaktion auf die Proteste dankte Fedorow den Demonstranten. „Ich glaube, dass sich alles zum Guten wenden wird“, erklärte er. Für viele Ukrainer verkörperte der Verteidigungsminister, der nur sechs Monate im Amt war, die Modernisierung der von Bürokratie und Korruptionsvorwürfen belasteten Armee. Fedorow hatte die Digitalisierung der Streitkräfte und den Einsatz von Drohnen vorangetrieben. Unter seiner Leitung wurden zudem die Bezüge von Soldaten deutlich erhöht und Pläne für eine schrittweise Demobilisierung entwickelt. Nach seinem Rückzug warf Fedorow Armeechef Syrsky vor, seine Entlassung mit einem Ultimatum erzwungen zu haben. Er kritisierte zudem langsame bürokratische Abläufe und mangelnde Flexibilität innerhalb der Streitkräfte.

Artikel lesen
19. Juli
Tagesschau

Erneut massiver russischer Raketenangriff auf Kiew

Krieg gegen die Ukraine Erneut massiver russischer Raketenangriff auf Kiew Russland hat Kiew erneut mit ballistischen Raketen angegriffen, dabei wurden laut Behörden auch ein Wohngebäude und ein Einkaufszentrum getroffen. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, es gebe mehrere Verletzte. Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär erneut massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen waren in der Nacht zu hören. Laut Behörden wurde mindestens ein Mensch getötet, mehrere Menschen seien verletzt worden. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mindestens vier Stadtteilen, demnach kam es zu mehreren Bränden. Laut der Militärverwaltung wurden auch ein Wohngebäude und ein Einkaufszentrum getroffen. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Die ukrainische Armee verstärkte ihre Drohnenangriffe auf Russland zuletzt deutlich. Bei Angriffen auf zwei Logistikzentren in Russland wurden nach Behördenangaben vom Samstag insgesamt acht Menschen getötet. Infolge russischer Angriffe meldete auch die ukrainische Hafenstadt Odessa mindestens zwei Tote. Selenskyj reagiert auf Proteste Unterdessen kam es in der Ukraine erneut zu Protesten gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Als Reaktion deutete Präsident Wolodymyr Selenskyj Veränderungen in der Armeeführung an. "Es gab gestern und heute viele Beratungen. Natürlich höre ich, was die Menschen sagen", sagte Selenskyj am Abend in einer Videobotschaft. Er habe auch "lange" mit Fedorow und ebenso mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. "Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet."

Artikel lesen
17. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Russland greift Kiew massiv mit ballistischen Raketen an

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn  Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen – fast 2000 Drohnen fliegen Richtung Moskau Proteste für entlassenen Verteidigungsminister halten an EU verhängt Sanktionen gegen russische Drohnenhersteller Selenskij meldet zerstörten „Tu-95“-Bomber Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew ‒ mehrere Verletzte Russland hat in der vergangenen Nacht erneut die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen. Dutzende Explosionen, teils von Flugabwehrraketen, waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Präsident Wolodimir Selenskij sprach von einem „der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew“ sowie von einem Toten und 16 Verletzten. „Der Feind hat über 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert, von denen die meisten auf die Hauptstadt gerichtet waren, sowie 120 Angriffsdrohnen“, teilte Selenskij bei Telegram mit. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, berichteten die Behörden. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden 23 Einschläge von Raketen und zehn von Drohnen registriert. Demnach wurde ein großer Teil der Flugobjekte zerstört. „Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit eine ständige und oberste Priorität“, sagte Selenskij. „Abfangraketen werden jeden Tag benötigt.“ Er rief die Verbündeten des Landes auf, die zugesagten Raketenabwehrsysteme zu liefern. „Diese Lieferungen bedeuten derzeit buchstäblich gerettete Menschenleben bei jedem massiven russischen Angriff.“ Insgesamt habe Russland in dieser Woche etwa 1450 Drohnen, mehr als 1640 Gleitbomben und 99 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar sind diese Angaben nicht. Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht – wie Russland – keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten. „Der Feind hat über 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert, von denen die meisten auf die Hauptstadt gerichtet waren, sowie 120 Angriffsdrohnen“, teilte Selenskij bei Telegram mit. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, berichteten die Behörden. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden 23 Einschläge von Raketen und zehn von Drohnen registriert. Demnach wurde ein großer Teil der Flugobjekte zerstört. „Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit eine ständige und oberste Priorität“, sagte Selenskij. „Abfangraketen werden jeden Tag benötigt.“ Er rief die Verbündeten des Landes auf, die zugesagten Raketenabwehrsysteme zu liefern. „Diese Lieferungen bedeuten derzeit buchstäblich gerettete Menschenleben bei jedem massiven russischen Angriff.“ Insgesamt habe Russland in dieser Woche etwa 1450 Drohnen, mehr als 1640 Gleitbomben und 99 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar sind diese Angaben nicht. Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht – wie Russland – keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten. Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer angegriffen. Zudem sei ein Schwimmkran im Asowschen Meer getroffen worden, teilt der ukrainische Generalstab mit. Alle drei Ziele seien zur Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen in der Ukraine genutzt worden, heißt es in der Erklärung weiter.  Die Ukraine hat bei ihren Angriffen auf die russische Öl-Infrastruktur neben Raffinerien zuletzt auch verstärkt Tanker im Schwarzen Meer ins Visier genommen. Die Ukraine hat bei ihren Angriffen auf die russische Öl-Infrastruktur neben Raffinerien zuletzt auch verstärkt Tanker im Schwarzen Meer ins Visier genommen. Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn Russland hat die Ukraine bei dem jüngsten Angriff nach Angaben aus Kiew mit der größten Zahl an ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn attackiert. Russland habe rund vier Dutzend dieser Raketen abgefeuert, schreibt der geschäftsführende Außenminister Andrij Sybiha auf der Online-Plattform X. Er bezeichnet das russische Vorgehen als brutalen Terrorangriff und fordert angemessene und starke Reaktionen sowie mehr Druck auf die Führung in Moskau, um diesen Terror zu beenden.  Der ukrainischen Luftwaffe zufolge hatte Russland bei dem Angriff in der Nacht 41 Raketen eingesetzt. Davon habe die Luftabwehr 18 Raketen abgefangen. Hauptziel des russischen Angriffs sei die ukrainische Hauptstadt Kiew gewesen. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge hatte Russland bei dem Angriff in der Nacht 41 Raketen eingesetzt. Davon habe die Luftabwehr 18 Raketen abgefangen. Hauptziel des russischen Angriffs sei die ukrainische Hauptstadt Kiew gewesen. Tote und Verletzte nach Raketenangriffen auf Odessa Infolge von russischen Raketenangriffen sind in der südukrainischen Hafenstadt Odessa mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere vier seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Eine Rakete sei in einem Vergnügungspark eingeschlagen. Unter den Trümmern von Fischerhäusern könnten noch weitere Opfer sein. Sechs Autos seien beschädigt worden. Einen weiteren Verletzten gab es demnach in einem anderen nicht genannten Ort des Gebiets. Dabei seien auch ein Wohnhaus und zwei Autos beschädigt worden. In einer Mitteilung sprach das Verteidigungsministerium in Moskau von erneuten Schlägen auf „Häfen der Ukraine“. Dabei seien in den Häfen Piwdennyj und Odessa mindestens drei Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen worden. Den Angaben zufolge transportierten sie Güter für die ukrainischen Streitkräfte. In Piwdenny seien zudem Tanks mit Treibstoff Ziel von Attacken mit „Präzisionswaffen“ gewesen. In einer Mitteilung sprach das Verteidigungsministerium in Moskau von erneuten Schlägen auf „Häfen der Ukraine“. Dabei seien in den Häfen Piwdennyj und Odessa mindestens drei Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen worden. Den Angaben zufolge transportierten sie Güter für die ukrainischen Streitkräfte. In Piwdenny seien zudem Tanks mit Treibstoff Ziel von Attacken mit „Präzisionswaffen“ gewesen. Selenskij verspricht Entscheidungen zur Armee und beteuert die Demonstranten zu hören Vor dem Hintergrund von anhaltenden Protesten gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij Gespräche mit Militärs geführt. „Natürlich höre ich, was die Leute sagen“, versicherte der Staatschef in einer Videoansprache. Dabei habe er auch „lange“ mit Fedorow und ebenso mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. „Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet“, versprach Selenskij, ohne Details zu nennen. Parallel dazu demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten seit Tagen mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung als Verteidigungsminister. Die Hauptforderung ist dabei aber inzwischen auch eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Ein Konflikt zwischen Syrskyj und Fedorow gilt als Hintergrund für den von Selenskij vorgenommenen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Syrskyj ist seit Februar 2024 Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte. Der aus Russland stammende 60-jährige Berufsmilitär hat sich vor allem bei der Verteidigung von Kiew und der erfolgreichen Gegenoffensive im Raum Charkiw 2022 verdient gemacht. Fedorow leitete das Verteidigungsministerium seit Januar. Davor stand der 35-Jährige an der Spitze des 2019 geschaffenen Digitalisierungsministeriums. Seinen Posten als Verteidigungsminister hat am Freitag geschäftsführend der Geheimdienstler Jewhenij Chmara übernommen. Selenskij muss Chmaras Kandidatur jedoch noch im Parlament einreichen und ihn von den Abgeordneten bestätigen lassen. Parallel dazu demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten seit Tagen mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung als Verteidigungsminister. Die Hauptforderung ist dabei aber inzwischen auch eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Ein Konflikt zwischen Syrskyj und Fedorow gilt als Hintergrund für den von Selenskij vorgenommenen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Syrskyj ist seit Februar 2024 Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte. Der aus Russland stammende 60-jährige Berufsmilitär hat sich vor allem bei der Verteidigung von Kiew und der erfolgreichen Gegenoffensive im Raum Charkiw 2022 verdient gemacht. Fedorow leitete das Verteidigungsministerium seit Januar. Davor stand der 35-Jährige an der Spitze des 2019 geschaffenen Digitalisierungsministeriums. Seinen Posten als Verteidigungsminister hat am Freitag geschäftsführend der Geheimdienstler Jewhenij Chmara übernommen. Selenskij muss Chmaras Kandidatur jedoch noch im Parlament einreichen und ihn von den Abgeordneten bestätigen lassen. Mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen – fast 2000 Drohnen fliegen Richtung Moskau Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Angaben russischer Behörden mindestens acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, wie Gouverneur Jewgeni Perwyschow bei Telegram mitteilte. Es gebe auch 25 Verletzte. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt etwa 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau. Im Moskauer Gebiet gab es nach Behördenangaben auch mindestens einen Toten sowie Dutzende Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe. Dort sei ebenfalls ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal – etwa 50 Kilometer östlich von Moskau – seien 37 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. Ein Verletzter sei dort gestorben. Trümmer einer abgeschossenen Drohne hätten außerdem einen Kindergarten getroffen, sagte Worobjow, der ein Foto von einem beschädigten Gebäude veröffentlichte. Ein Feuer dort sei gelöscht worden, verletzt sei niemand. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen, sagte Worobjow. Dort sei aus Sicherheitsgründen auch eine Geburtsklinik evakuiert worden. Die Frauen seien in anderen medizinische Einrichtungen untergekommen, sagte der Gouverneur. In Noginsk wurde demnach ebenfalls ein Wohnblock evakuiert. Nach Angaben von Worobjow gab es in der Stadt auch zwei Verletzte. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, dass zwischen Freitagabend und Samstagmorgen insgesamt 1892 ukrainische Drohnen in Richtung der russischen Hauptstadt geflogen seien. Die meisten seien abgeschossen worden. Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij teilte bei Telegram mit, dass die beiden wichtigen Logistikzentren in den Gebieten Moskau und Tambow getroffen worden seien, 500 und 700 Kilometer von der ukrainischen Frontlinie entfernt. In den Zentren seien mit westlichen Sanktionen belegte Bauteile für Drohnen und Navigationsausrüstung gelagert gewesen, so seine Begründung. Im Moskauer Gebiet gab es nach Behördenangaben auch mindestens einen Toten sowie Dutzende Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe. Dort sei ebenfalls ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal – etwa 50 Kilometer östlich von Moskau – seien 37 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. Ein Verletzter sei dort gestorben. Trümmer einer abgeschossenen Drohne hätten außerdem einen Kindergarten getroffen, sagte Worobjow, der ein Foto von einem beschädigten Gebäude veröffentlichte. Ein Feuer dort sei gelöscht worden, verletzt sei niemand. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen, sagte Worobjow. Dort sei aus Sicherheitsgründen auch eine Geburtsklinik evakuiert worden. Die Frauen seien in anderen medizinische Einrichtungen untergekommen, sagte der Gouverneur. In Noginsk wurde demnach ebenfalls ein Wohnblock evakuiert. Nach Angaben von Worobjow gab es in der Stadt auch zwei Verletzte. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, dass zwischen Freitagabend und Samstagmorgen insgesamt 1892 ukrainische Drohnen in Richtung der russischen Hauptstadt geflogen seien. Die meisten seien abgeschossen worden. Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij teilte bei Telegram mit, dass die beiden wichtigen Logistikzentren in den Gebieten Moskau und Tambow getroffen worden seien, 500 und 700 Kilometer von der ukrainischen Frontlinie entfernt. In den Zentren seien mit westlichen Sanktionen belegte Bauteile für Drohnen und Navigationsausrüstung gelagert gewesen, so seine Begründung. Kiews Drohnentruppen: Moskau verlegt Einheiten von der Front Seit Wochen beschießen die ukrainischen Drohnentruppen russische Schiffe im Schwarzen Meer. Nach eigenen Angaben haben sie nun 13 weitere russische Schiffe getroffen. Damit steige die Gesamtzahl der im Schwarzen Meer und dem benachbarten Asowschen Meer beschossenen Schiffe auf 172, teilte der Chef der Drohnentruppen, Robert Browdi, in sozialen Netzwerken mit. In der Nacht zum Samstag seien acht Frachter, ein Tanker, ein Gastransportschiff, ein Schlepper und zwei Schwimmkräne getroffen worden. Von unabhängiger Seite sind die Angaben bislang nicht überprüfbar. Die Ukraine will mit den Angriffen Russlands militärische Logistik stören. Nach Darstellung Browdis führt die „Flottenjagd“ auf russische Schiffe inzwischen dazu, dass Moskau seine Drohneneinheiten der sogenannten „Rubikon“-Truppen teils von der Front abziehe und verlagere, um so besser den Schiffverkehr zu schützen. Das schwäche den Gegner an der Front, betonte er. Er kündigte an, die Operation gegen russische Schiffe an den verbleibenden Juli-Tagen und in der ersten Augusthälfte fortzusetzen. Eine Bestätigung von Moskauer oder unabhängiger Seite für eine angebliche Verlegung russischer Drohneneinheiten gibt es nicht. Unklar ist auch, was ein solcher möglicher Schritt für die Lage an der Front bedeutet, wo es wegen der gegenseitigen Belauerung mit Drohnen seit Monaten kaum Bewegung der Bodentruppen auf dem Schlachtfeld gibt. Die Ukraine will mit den Angriffen Russlands militärische Logistik stören. Nach Darstellung Browdis führt die „Flottenjagd“ auf russische Schiffe inzwischen dazu, dass Moskau seine Drohneneinheiten der sogenannten „Rubikon“-Truppen teils von der Front abziehe und verlagere, um so besser den Schiffverkehr zu schützen. Das schwäche den Gegner an der Front, betonte er. Er kündigte an, die Operation gegen russische Schiffe an den verbleibenden Juli-Tagen und in der ersten Augusthälfte fortzusetzen. Eine Bestätigung von Moskauer oder unabhängiger Seite für eine angebliche Verlegung russischer Drohneneinheiten gibt es nicht. Unklar ist auch, was ein solcher möglicher Schritt für die Lage an der Front bedeutet, wo es wegen der gegenseitigen Belauerung mit Drohnen seit Monaten kaum Bewegung der Bodentruppen auf dem Schlachtfeld gibt. Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt Bei russischen Raketenangriffen auf das südukrainische Gebiet Odessa ist ein Frachtschiff beschädigt worden. Vier Mitglieder der 17-köpfigen Besatzung seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Das Schiff ist demnach unter der Flagge der Marschallinseln gefahren. Zuvor sei auch „industrielle Infrastruktur“ angegriffen worden. Den Angaben nach wurden dabei ein Verwaltungs- und ein Lagergebäude und mehr als ein Dutzend Autos beschädigt.  Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden zwei Häfen in der Region Odessa vom russischen Militär angegriffen. Eine Attacke auf den Hafen Piwdennyj galt demzufolge einem Frachter mit Gütern für die ukrainische Armee. Im Hafen Odessa selbst seien wiederum Treibstofftanks das Ziel gewesen. Zusätzlich seien noch vier Frachtschiffe im Hafen Mykolajiw in der Nachbarregion angegriffen worden. Dafür gab es keine Bestätigung von ukrainischer Seite. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden zwei Häfen in der Region Odessa vom russischen Militär angegriffen. Eine Attacke auf den Hafen Piwdennyj galt demzufolge einem Frachter mit Gütern für die ukrainische Armee. Im Hafen Odessa selbst seien wiederum Treibstofftanks das Ziel gewesen. Zusätzlich seien noch vier Frachtschiffe im Hafen Mykolajiw in der Nachbarregion angegriffen worden. Dafür gab es keine Bestätigung von ukrainischer Seite. Ex-Kreml-Propagandist nach Putin-Kritik festgenommen Der durch seine scharfe Kritik am russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt gewordene Ex-Kreml-Propagandist Ilja Remeslo wurde festgenommen. Russische Medien veröffentlichten ein Video des am Boden liegenden und nur mit Unterhose bekleideten Bloggers. Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Ermittler von der Festnahme berichtet. Remeslo sei wegen des Vorwurfs der Verbreitung von Falschnachrichten über die russische Armee festgenommen worden, hieß es.  Remeslo werde von seinem Wohnort St. Petersburg in die Hauptstadt Moskau überführt, teilte sein Anwalt Sergej Badamschin mit. Dort ordnete ein Gericht gemäß einer Mitteilung Untersuchungshaft von knapp zwei Monaten an. Im März hatte Remeslo Kremlchef Putin als Dieb, Kriegsverbrecher und als illegitimen Präsidenten bezeichnet. Er beklagte auch eine politische und wirtschaftliche Sackgasse, in die Putin das Land mit dem Ukraine-Krieg geführt habe. Daraufhin wurde er überraschend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Bis dahin hatte sich Remeslo vor allem als Unterstützer der Kreml-Politik und als Denunziant der russischen Opposition einen Namen gemacht. Nach seiner Entlassung aus der Klinik setzte er seine Kritik an Putin und den Zuständen in Russland fort – und sorgte bei vielen Kommentatoren für Verwunderung, dass der Machtapparat ihm das durchgehen ließ. Remeslo werde von seinem Wohnort St. Petersburg in die Hauptstadt Moskau überführt, teilte sein Anwalt Sergej Badamschin mit. Dort ordnete ein Gericht gemäß einer Mitteilung Untersuchungshaft von knapp zwei Monaten an. Im März hatte Remeslo Kremlchef Putin als Dieb, Kriegsverbrecher und als illegitimen Präsidenten bezeichnet. Er beklagte auch eine politische und wirtschaftliche Sackgasse, in die Putin das Land mit dem Ukraine-Krieg geführt habe. Daraufhin wurde er überraschend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Bis dahin hatte sich Remeslo vor allem als Unterstützer der Kreml-Politik und als Denunziant der russischen Opposition einen Namen gemacht. Nach seiner Entlassung aus der Klinik setzte er seine Kritik an Putin und den Zuständen in Russland fort – und sorgte bei vielen Kommentatoren für Verwunderung, dass der Machtapparat ihm das durchgehen ließ. Der russische Blogger Ilja Remeslo bei einer Anhörung in Moskau. Ihm wird vorgeworfen, Falschinformationen über die Streitkräfte verbreitet zu haben. Courts of general jurisdiction of Moscow/Reuters Proteste für entlassenen Verteidigungsminister halten an In Kiew und anderen Städten der Ukraine gibt es den dritten Tag in Folge Proteste gegen die Personalpolitik von Präsident Wolodimir Selenskij. Die Demonstranten fordern die Wiedereinsetzung des entlassenen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform meldete. Viele verlangten auch eine Entlassung des Oberkommandierenden der Armee, Olexander Syrskyj.  Als neuen Verteidigungsminister will der Präsident den bisherigen kommissarischen Chef des Geheimdienstes SBU, Jewhenij Chmara, nominieren. Der neue Regierungschef Serhij Korezkyj ernannte Chmara gemäß einer Mitteilung zunächst geschäftsführend zum Leiter des Verteidigungsressorts. Als neuen Verteidigungsminister will der Präsident den bisherigen kommissarischen Chef des Geheimdienstes SBU, Jewhenij Chmara, nominieren. Der neue Regierungschef Serhij Korezkyj ernannte Chmara gemäß einer Mitteilung zunächst geschäftsführend zum Leiter des Verteidigungsressorts. Jewhenij Chmara ist der Wunschkandidat Selenskijs für den Posten des Verteidigungsministers. via REUTERS Der mit der Vorgängerregierung entlassene Außenminister Andrij Sybiha wurde ebenso kommissarisch wieder als Chef des Auswärtigen Amtes eingesetzt. Für ihre vollwertige Ernennung muss Selenskij noch ihre Kandidaturen im Parlament einreichen und sie durch die Abgeordneten bestätigen lassen.  EU verhängt Sanktionen gegen russische Drohnenhersteller Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen eine russische Managerin und fünf Unternehmen wegen deren Beteiligung an der Produktion von Drohnen. Wie der Rat der Europäischen Union mitteilt, richten sich die Maßnahmen gegen Irina Charissowa, die Aufsichtsratsvorsitzende von ABS Electro, sowie gegen fünf Firmen der Unternehmensgruppe.  ABS Electro entwickelt und produziert elektronische Bauteile für den Drohnenkrieg. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Charissowa. Die EU verhandelt zudem über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland, das unter anderem Banken, Krypto-Netzwerke und Ölhändler treffen soll. ABS Electro entwickelt und produziert elektronische Bauteile für den Drohnenkrieg. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Charissowa. Die EU verhandelt zudem über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland, das unter anderem Banken, Krypto-Netzwerke und Ölhändler treffen soll. Selenskij meldet zerstörten „Tu-95“-Bomber Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij einen strategischen Bomber vom Typ Tu-95 auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Engels zerstört. Bomber vom Typ „Tu-95“ setzt Russland regelmäßig weit im eigenen Hinterland ein, um zivile Ziele wie Energieanlagen in der Ukraine unter Beschuss zu nehmen. Yuri Kochetkov/epa/dpa Die Basis liegt etwa 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Das Militärflugzeug sei von den russischen Streitkräften für Raketenangriffe auf die Ukraine eingesetzt worden, teilt Selenskij auf dem Kurznachrichtendienst X mit. „Wir verteidigen uns gerecht und proaktiv“, erklärt der Präsident. Tote und Verletzte in der Ukraine – Beschuss von russischen Schiffen im Schwarzen Meer In der Ukraine sind bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij erneut mehrere Menschen getötet und verletzt worden. „In Odessa wurden zwei Menschen getötet, als Folge des nächtlichen russischen Raketenangriffs auf ein Wohngebäude“, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Es gebe auch fünf Verletzte. Bei einem Luftangriff in der ebenfalls im Süden gelegenen Region Saporischschja seien zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf die Hafeninfrastruktur der südukrainischen Stadt Mykolajiw sind den Behörden zufolge zwei Menschen getötet worden. Insgesamt habe Russland Selenskij zufolge in der Nacht mehr als 130 Drohnen eingesetzt. Betroffen gewesen seien mehrere Regionen. Gegen die Region Sumy im Nordosten habe Russland 15 Gleitbomben eingesetzt. Es gebe einen Verletzten. Wohnhäuser und andere zivile Infrastruktur seien beschädigt worden. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen Odessa und Tschornomorsk. Dabei sei auf die von den ukrainischen Streitkräften für die Verladung und Lagerung von Rüstungsgütern genutzte Hafeninfrastruktur und auf eine Drohnenproduktionsstätte gezielt worden. In Tschornomorsk sei auch ein Feuerlöschboot getroffen worden. Diese Angaben sind ebenfalls von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Derweil meldete der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, den Beschuss von weiteren zwölf russischen Schiffen im Schwarzen Meer. Getroffen wurden demnach neun Frachter, ein Tankschiff, ein Gastransportschiff und ein Schlepper. Insgesamt steige damit die Zahl der seit dem 6. Juli angegriffenen Schiffe auf 159 - im Schwarzen Meer und dem mit ihm verbundenen Asowschen Meer. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben nicht überprüfbar. Insgesamt habe Russland Selenskij zufolge in der Nacht mehr als 130 Drohnen eingesetzt. Betroffen gewesen seien mehrere Regionen. Gegen die Region Sumy im Nordosten habe Russland 15 Gleitbomben eingesetzt. Es gebe einen Verletzten. Wohnhäuser und andere zivile Infrastruktur seien beschädigt worden. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen Odessa und Tschornomorsk. Dabei sei auf die von den ukrainischen Streitkräften für die Verladung und Lagerung von Rüstungsgütern genutzte Hafeninfrastruktur und auf eine Drohnenproduktionsstätte gezielt worden. In Tschornomorsk sei auch ein Feuerlöschboot getroffen worden. Diese Angaben sind ebenfalls von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Derweil meldete der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, den Beschuss von weiteren zwölf russischen Schiffen im Schwarzen Meer. Getroffen wurden demnach neun Frachter, ein Tankschiff, ein Gastransportschiff und ein Schlepper. Insgesamt steige damit die Zahl der seit dem 6. Juli angegriffenen Schiffe auf 159 - im Schwarzen Meer und dem mit ihm verbundenen Asowschen Meer. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben nicht überprüfbar. Selenskij schlägt Geheimdienstmann als neuen Verteidigungsminister vor Mitten im Krieg mit Russland wird im Rahmen eines Regierungsumbaus auch der Verteidigungsminister ausgewechselt. Präsident Wolodimir Selenskij legt sich nun auf einen Profi für Drohneneinsätze fest: Geheimdienstler Jewhenij Chmara soll Nachfolger von Mychajlo Fedorow werden. Die Kandidatur werde bald im Parlament eingereicht, teilte der Staatschef auf Telegram mit. Bis zur Absolvierung aller rechtlichen Verfahren werde Chmara das Ministerium geschäftsführend leiten. Gemäß Verfassung hat der Präsident das Vorschlagsrecht für den Posten des Verteidigungsministers.  Chmara leitete den Geheimdienst SBU seit Januar geschäftsführend. Er gilt als Experte für Drohneneinsätze im russischen Hinterland und hat den Rang eines Generalmajors inne. Dem ukrainischen Gesetz nach muss der Minister jedoch ein Zivilist sein. Vorgänger Fedorow hatte das Ministerium erst im Januar übernommen. Die Entlassung des als Reformers geltenden Fedorow wurde von Protesten in Kiew und anderen Städten begleitet. Seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 wird der Verteidigungsminister bereits zum vierten Mal ausgewechselt. Chmara leitete den Geheimdienst SBU seit Januar geschäftsführend. Er gilt als Experte für Drohneneinsätze im russischen Hinterland und hat den Rang eines Generalmajors inne. Dem ukrainischen Gesetz nach muss der Minister jedoch ein Zivilist sein. Vorgänger Fedorow hatte das Ministerium erst im Januar übernommen. Die Entlassung des als Reformers geltenden Fedorow wurde von Protesten in Kiew und anderen Städten begleitet. Seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 wird der Verteidigungsminister bereits zum vierten Mal ausgewechselt. Ukraine weist russische Vorwürfe zu Angriff bei AKW Saporischschja zurück Das ukrainische Außenministerium weist russische Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Angriff zurück, bei dem der Chefingenieur des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja getötet wurde. „Es wird keine unabhängige Bestätigung der russischen Version oder ein Beweis für die Beteiligung der Ukraine vorgelegt“, teilt das Ministerium auf Telegram mit. Informationen der russischen Besatzungsbehörden könnten nicht als zuverlässig angesehen werden. Russland versuche, mit den Anschuldigungen die internationale Gemeinschaft mit der Drohung eines nuklearen Zwischenfalls einzuschüchtern. Ein russischer Soldat vor dem Kernkraftwerk Saporischschja (Archivbild). AP/dpa

Artikel lesen
© 2026 Themenlage