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Mittwoch, 5. August 2026
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Raumfahrt und KI: Musk prophezeit Billionen-Umsatz für SpaceX - Aktie fällt

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5. August
Handelsblatt

Raumfahrt und KI: Musk prophezeit Billionen-Umsatz für SpaceX - Aktie fällt

Raumfahrt und KI: Musk prophezeit Billionen-Umsatz für SpaceX - Aktie fällt Austin. An wagemutigen Aussagen hat es Elon Musk noch nie gefehlt: Jetzt stellt der Tech-Milliardär für seine Weltraum- und KI-Firma SpaceX SpaceX ist aktuell von der Billionen-Umsatzmarke meilenweit entfernt. So gab es im vergangenen Quartal Erlöse von 7,8 Milliarden Dollar (6,75 Milliarden Euro) - nach einem Zuwachs von 92 Prozent im Jahresvergleich. Musk zufolge soll das explosive Wachstum vor allem aus dem Geschäft mit Künstlicher Intelligenz kommen. Im vergangenen Quartal machte die KI-Sparte 2,56 Milliarden Dollar Umsatz - und investierte 15,8 Milliarden Dollar vor allem in den Ausbau von Rechenzentren. Derzeit kommt der Billionen-Marke beim Umsatz der Handels- und Cloud-Riese Amazon am nächsten, der im vergangenen Jahr Erlöse von knapp 717 Milliarden Dollar erzielte. Geldbringer Starlink Aktuell ist Starlink der zentrale Geldbringer von SpaceX. Im vergangenen Quartal wuchsen die Erlöse im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf rund 4,3 Milliarden Dollar. Auf Musks Internet aus dem All greifen unter anderem mehr Fluggesellschaften zurück. Das operative Ergebnis legte um 80 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Dollar zu. Die Zahl der Starlink-Kunden wuchs binnen drei Monaten von 10,3 auf 12 Millionen. Top-Managerin Gwynne Shotwell, die für das operative Geschäft zuständig ist, zeigte sich überzeugt, dass Starlink mit neuen leistungsstärkeren Satelliten den großen Mobilfunk-Anbietern Kunden abjagen könne. Der Dienst werde besser sein, äußerte sie sich zuversichtlich. Unter anderem könne man mit Satelliten die heutigen Bereiche ohne Mobilfunk-Internet abdecken. Das ist in einem so großen Land wie die USA ein reales Problem. Hoffnungsträger Starship SpaceX wurde in den vergangenen Jahren unverzichtbar für das US-Raumfahrtprogramm. Mit der aktuellen Rakete Falcon 9 befördere man jährlich rund 2.500 Tonnen Nutzlast ins All, rechnete Musk vor. Eine zentrale Säule von Musks Zukunftsvision ist die Riesen-Rakete Starship, die aktuell noch Testflüge absolviert. Damit peile SpaceX die Marke von einer Million Tonnen jährlich und „potenziell zehn Millionen Tonnen“ an, sagte er. „Wahrscheinlich“ in einem Jahr werde man Starship „mindestens einmal pro Tag“ starten sehen - und möglicherweise öfter. Beim Elektroautobauer Tesla Unterm Strich waren die Ausgaben für Starship und den KI-Ausbau höher als die von Starlink erwirtschafteten Gewinne. SpaceX schloss das Quartal mit einem Verlust von 541 Millionen Dollar ab, nach einem Minus von rund einer Milliarde Dollar ein Jahr zuvor. Auf und Ab für Aktie SpaceX war Mitte Juni mit einem Rekorderlös von 75 Milliarden Dollar an die Börse gegangen. Mit dem Ausgabepreis von 135 Dollar gab sich Musks Unternehmen zum Debüt eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar. Das stand in krassem Kontrast zum aktuellen Geschäft - aber SpaceX rechtfertigte die Bewertung mit großen Plänen bei Künstlicher Intelligenz. Verwandte Themen In den ersten Wochen nach dem Börsengang stieg der Kurs - angetrieben unter anderem vom Interesse von Privatanlegern - bis auf gut 225 Dollar. Inzwischen fiel die Aktie unter den Ausgabepreis und ging am Dienstag bei rund 125 Dollar aus dem regulären US-Handel. Am Donnerstag läuft zudem die Haltefrist für weitere Aktien von Firmeninsidern und frühen Investoren aus, die dann in den Handel kommen könnten. Ein höheres Angebot könnte bei gleichbleibender Nachfrage zu niedrigeren Kursen führen. Spekulationen, Musk könnte Tesla von SpaceX übernehmen lassen, waren in der Analystenkonferenz kein Thema.

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4. August
ZDF heute

Diese Sparte finanziert Elon Musks teure Visionen

SpaceX zieht Quartalsbilanz:Diese Sparte finanziert Elon Musks teure Visionen von Dennis Berger Elon Musks SpaceX macht nach dem Börsengang den ersten Kassensturz. Die Starlink-Sparte wächst rasant und finanziert Musks ambitionierte Pläne für Raketen, KI und den Mars. Elon Musk will mit SpaceX die Menschheit zum Mars bringen - doch zunächst muss der Konzern auf der Erde Geld verdienen. Die Quartalszahlen zeigen: Trotz eines Umsatzsprungs um 92 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar schrieb SpaceX von April bis Juni noch einen Verlust von 541 Millionen Dollar. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel gut sechs Prozent. Die Quartalsergebnisse ziehen zwar viel Aufmerksamkeit auf sich, doch Analysten betonen, dass der Fokus weiterhin auf der langfristigen Umsetzung der Pläne für Raketen, Satelliten und Künstliche Intelligenz liegt. Geht noch mehr Superlative? Die Geschichte von SpaceX war bis jetzt eine von Superlativen: Unter Elon Musk hat die Firma nicht weniger als die Raumfahrt revolutioniert, günstigste Raketen gebaut und das größte Satellitennetzwerk aller Zeiten erschaffen. Der Börsengang in den USA war der Größte der Geschichte und machte Gründer Musk zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar. Das langfristige Ziel von Musk mit SpaceX ist es, Menschen auf den Mars zu fliegen und den Planeten zu besiedeln. Doch der entscheidende Geldbringer des Unternehmens bleibt die Satelliten-Sparte "Starlink". Nur wenige Stunden nach dem Handelsstart liegen die Papiere von SpaceX bereits 30 Prozent über dem Ausgabepreis. 12.06.2026 | 1:36 minStarlink: Fliegende Cash Cows im All Unter diesem Label schießt SpaceX seit 2019 kleine Satelliten in den Orbit und versorgt damit selbst entlegenste Ecken der Erde mit schnellem Internet. Mit wirtschaftlichem Erfolg: Binnen drei Monaten wurden aus 10,3 Millionen rund zwölf Millionen zahlende Kunden. Auf Musks Internet aus dem All greifen unter anderem Fluggesellschaften zurück. Der Satelliten-Internetdienst steigerte sein operatives Ergebnis um 80 Prozent auf 1,66 Milliarden Dollar. Elon Musk, Jeff Bezos und Co. versprechen die Rettung der Menschheit im Weltall. Doch ihre Visionen folgen oft alten Mustern: Macht, Kontrolle und die Ausbeutung neuer Räume. 27.04.2026 | 19:00 minDie Telekom kündigte an, Starlink-Satelliten zu mieten, um ihren Geschäftskunden Mobilfunk aus dem All anzubieten. Mit neuen Satelliten soll Starlink auch direkt Smartphones ins Netz bringen und könnte so mit Telekommunikations-Firmen konkurrieren. Analysten sehen Starlink deswegen als Cash Cow des Konzerns - die Satelliten sorgen für regelmäßige Einnahmen. Von April bis Juni machte der Umsatz von Starlink mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg er um 66 Prozent. Starlink ist bislang der einzige der drei Geschäftsbereiche, der einen hohen Gewinn erzielt. SpaceX: Die Raketen-Revolution Auch SpaceX' Raketensparte war revolutionär. Nicht nur, dass die sogenannten Falcon-Raketen nach dem Start wieder landen können und deshalb wiederverwendbar sind. Sie haben auch den Preis für den Weg ins All drastisch gesenkt. Ein Flug des früheren Space Shuttle kostete die NASA durchschnittlich rund 1,5 Milliarden Dollar. Eine Falcon 9 aus dem Hause SpaceX ist dagegen heute für etwa 74 Millionen Dollar zu haben. Zwar konnte die Sparte ihren Umsatz um knapp ein Drittel steigern - doch SpaceX selbst ist immer noch sein größter Kunde, bringt mit den Raketen seine Starlink-Satelliten ins All. Und ein großer Teil des Gewinns aus dem Raketengeschäft fließt in das sogenannte Starship-Projekt. Starship soll eine größere Rakete werden und noch mehr Ladung transportieren können als die Falcon-Raketen. Das würde die Kosten für Weltraumflüge noch stärker senken, sagen Experten. Starship ist eine der größten Wetten von Musk und Investoren. SpaceX hat beim Börsengang einen neuen Rekord aufgestellt. Astronaut Matthias Maurer erklärt die Gründe für den Erfolg - und mahnt, Europa dürfe den Anschluss nicht verlieren. 12.06.2026 | 6:49 minKI, der Geldverbrenner Der dritte Geschäftsbereich von SpaceX ist das neu gegründete SpaceXAI. Das Unternehmen für Künstliche Intelligenz trägt laut Analysten das größte Wachstumspotenzial und ist zugleich das größte Finanzrisiko. Im vergangenen Jahr profitierte die Sparte von mehreren großen Cloud-Verträgen. Das von Musk als zukünftiger Wachstumsmotor des Unternehmens angepriesene KI-Geschäft legte um rund 250 Prozent zu. Tech-Milliardär Elon Musk fusioniert sein Raumfahrtunternehmen SpaceX mit seinem KI-Entwickler xAI. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. 03.02.2026 | 0:37 minZudem veröffentlichte SpaceX im Juli das neue KI-Modell "Grok 4.5" und will mit der milliardenschweren Übernahme des Programmierwerkzeugs Cursor seine Position im KI-Markt ausbauen. SpaceX hofft, künftig viel Geld mit KI-Diensten und der Vermietung von Rechenleistung zu verdienen - später sogar mit Rechenzentren im All. Noch finanziert aber vor allem das profitable Starlink-Geschäft diese teure Vision. Die Rechenzentren im All rentieren sich auch nur mit dem Starship, sonst bleibt es zum Bedauern der Aktionäre nur eine Vision. Mehr über SpaceX - Nachrichten | heute journal:"Das Rennen ist noch nicht entschieden"Video6:49 - Aktie startet mit elf Prozent Kursplus:Elon Musks SpaceX feiert größten Börsengang der Geschichtemit Video1:41 - SpaceX vor Rekord-Börsengang:Was Anleger über Elon Musks Pläne wissen müssenvon Frank Bethmannmit Video0:21

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4. August
FAZ (Wirtschaft)

Raumfahrtkonzern: SpaceX übertrifft die Erwartungen

Raumfahrtkonzern : SpaceX übertrifft die Erwartungen Der Börsenneuling hat sein Umsatzwachstum dramatisch beschleunigt. Aber er weist weiterhin Verluste aus. Und die Börse ist nicht beeindruckt. Insgesamt lagen die Zahlen über den Erwartungen von Analysten. Der Aktienkurs notierte im nachbörslichen Handel dennoch zeitweise fast sieben Prozent im Minus, möglicherweise weil SpaceX auch einen dramatischen Anstieg seiner Investitionen in das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz gemeldet hat, wie das derzeit auch viele andere Technologieunternehmen tun. An der Börse wird in jüngster Zeit kritischer hinterfragt, ob sich diese Investitionen auch auszahlen. Die Aktie von SpaceX hat allerdings am Dienstag im regulären Handel vor der Vorlage der Zahlen noch fast zehn Prozent an Wert gewonnen. SpaceX blickt in seiner bislang kurzen Zeit als börsennotiertes Unternehmen auf eine sehr wechselhafte Entwicklung zurück. Die Aktie kam im Juni zu einem Ausgabepreis von 135 Dollar an die Börse, was einer Marktkapitalisierung von fast 1,8 Billionen Dollar entsprach. Der Börsenstart war erfolgreich, am ersten Tag legte der Kurs auf mehr als 160 Dollar zu und in den Tagen danach sogar auf mehr als 200 Dollar. Danach ging es aber bergab, und am Dienstag notierte die Aktie zum Handelsschluss bei rund 125 Dollar, also unterhalb des Ausgabepreises. Der Kursrückgang hat dafür gesorgt, dass Musk seinen zwischenzeitlichen Rang als Billionär wieder eingebüßt hat. Nach dem jetzt vorgelegten Quartalsbericht kommt schon am Donnerstag ein weiterer wichtiger Moment für die SpaceX-Aktie. Dann läuft erstmals eine Haltefrist für bisherige SpaceX-Aktionäre, also zum Beispiel Mitarbeiter und frühe Investoren. Der bisherige Streubesitz von SpaceX ist sehr klein, nach dem Börsengang waren zunächst nur weniger als fünf Prozent und damit ein vergleichsweise geringer Anteil der Aktien frei handelbar. Von Donnerstag an werden es mehr als doppelt so viele sein, und Analysten halten es für möglich, dass dies den Aktienkurs weiter unter Druck bringt. In den kommenden Monaten werden weitere Haltefristen ablaufen. Starlink ist Umsatzbringer Für das zweite Quartal meldete SpaceX ein Umsatzwachstum von 92 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. Das war eine dramatische Beschleunigung im Vergleich zum ersten Quartal, als das Wachstum noch bei 15 Prozent lag. Analysten hatten im Schnitt mit 6,9 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettoverlust betrug 541 Millionen Dollar und war damit in etwa halb so hoch wie vor einem Jahr. SpaceX wurde schon 2002 gegründet und ist traditionell auf Raketen und Raumschiffe spezialisiert, die Nutzlast und Astronauten bringen, zum Beispiel für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA. Erst vor wenigen Tagen hat SpaceX auch einen Auftrag im Wert von 1,6 Milliarden Dollar von der Space Force bekommen, der auf Raumfahrt spezialisierten Einheit der amerikanischen Streitkräfte. Für das vergangene Quartal wies SpaceX in der Raumfahrtsparte einen Umsatz von 962 Millionen Dollar und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist dies heute die kleinste Unternehmenssparte. Das umsatzstärkste Geschäft ist Starlink. Damit stellt SpaceX mittels Satelliten aus dem Weltall Hochgeschwindigkeitszugänge aus dem Internet zur Verfügung. Zu den Kunden gehören Unternehmen, Regierungen und auch Privathaushalte. Ende des Quartals hatte Starlink zwölf Millionen Abonnenten, drei Monate zuvor waren es noch 10,3 Millionen, vor einem Jahr 6,0 Millionen. Der Umsatz der Starlink-Sparte stieg gegenüber dem Vorjahr um 66 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Gwynne Shotwell, die als Chief Operating Officer gewissermaßen die Nummer zwei im Unternehmen ist, sagte am Dienstag, sie rechne damit, mit Starlink den großen amerikanischen Telekommunikationskonzernen AT&T, Verizon und T-Mobile viele Kunden streitig machen zu können. Das dritte Geschäftsfeld ist Künstliche Intelligenz, SpaceX hat in diesem Jahr Musks KI-Unternehmen X.AI übernommen. In dieser Sparte hat sich der Umsatz auf 2,6 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht. Dies erklärt sich vor allem mit Vereinbarungen zur Vermietung von Computerkapazitäten in seinen Rechenzentren, die SpaceX in den vergangenen Monaten mit Anthropic und Google geschlossen hat. Allein Anthropic zahlt SpaceX dafür 1,25 Milliarden Dollar im Monat. Mit seinen eigenen KI-Aktivitäten wie dem KI-Modell Grok gilt SpaceX indessen im Wettbewerbsvergleich bislang als eher schwach aufgestellt. Um seine Computerkapazitäten auszubauen, hat SpaceX seine Investitionen massiv aufgestockt. In der KI-Sparte waren es im vergangenen Quartal 15,8 Milliarden Dollar, mehr als doppelt so viel wie noch im ersten Quartal. Musk sagte am Dienstag, SpaceX habe sich verpflichtet, fortan nur noch KI-Chips von Nvidia in seinen Rechenzentren zu nutzen, weil dies die besten seien. Daraufhin gewann die Nvidia-Aktie im nachbörslichen Handel an Wert. Im Gesamtkonzern lagen die Investitionen im vergangenen Quartal 18,4 Milliarden Dollar, vor einem Jahr waren es noch 2,8 Milliarden Dollar. SpaceX hat sich bei seinem Börsengang für seine Investitionspläne ein stattliches Finanzpolster gesichert und insgesamt 86 Milliarden Dollar eingesammelt, mehr als jemals ein anderes Unternehmen zuvor. An den Finanzmärkten wird spekuliert, dass Musk sein Imperium weiter umbauen und SpaceX mit dem Elektroautohersteller Tesla fusionieren könnte. Musk hat das kürzlich bei der Vorlage von Teslas Quartalsergebnissen nicht ausgeschlossen und auf Synergien zwischen beiden Unternehmen verwiesen. Ähnlich wie er dies auch bei Tesla tut, nutzte Musk auch die Vorlage von SpaceX-Zahlen, um rosige Versprechungen für die Zukunft zu machen. Er sagte zum Beispiel, Starlink könnte in weniger als zehn Jahren die Mehrheit aller Internetverbindungen auf der Welt liefern. Vor wenigen Wochen schrieb Musk auf der ebenfalls zu SpaceX gehörenden Onlineplattform X: „SpaceX wird mehr wert sein als der Rest der Erde, wenn wir unsere Ziele erreichen.“

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4. August
Der Spiegel (Wirtschaft)

Elon Musk: SpaceX mit Verlust in erstem Quartal an der Börse

Musks Weltraumunternehmen SpaceX mit Verlust in erstem Quartal an der Börse Elon Musks Weltraumfirma SpaceX hat das Quartal mit ihrem Rekord-Börsengang mit einem weiteren Verlust abgeschlossen. Unterm Strich liefen rote Zahlen von 541 Millionen Dollar auf, nach einem Minus von rund einer Milliarde Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg unterdessen im Jahresvergleich um fast 92 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. SpaceX übertraf damit deutlich die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt eher mit 6,9 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Der zentrale Geldbringer von SpaceX ist nach wie vor der Satelliten-Internetdienst Starlink. Im vergangenen Quartal wuchs der Starlink-Umsatz im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf rund 4,3 Milliarden Dollar. Auf Musks Internet aus dem All greifen unter anderem mehr Fluggesellschaften zurück. Das operative Ergebnis legte um 80 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Dollar zu. Die Zahl der Starlink-Kunden wuchs binnen drei Monaten von 10,3 auf 12 Millionen. Mit neuen Satelliten soll Starlink auch direkt Smartphones ins Netz bringen und könnte so mit Telekommunikations-Firmen konkurrieren. Auf und Ab für Aktie SpaceX war Mitte Juni mit einem Rekorderlös von 75 Milliarden Dollar an die Börse gegangen. Mit dem Ausgabepreis von 135 Dollar gab sich Musks Unternehmen zum Debüt eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar. Das stand in krassem Kontrast zum aktuellen Geschäft, aber SpaceX rechtfertigte die Bewertung mit großen Plänen bei Künstlicher Intelligenz. In den ersten Wochen nach dem Börsengang stieg der Kurs – angetrieben unter anderem vom Interesse von Privatanlegern – bis auf gut 225 Dollar. Inzwischen fiel die Aktie unter den Ausgabepreis und ging am Dienstag bei rund 125 Dollar aus dem regulären US-Handel. In einer ersten Reaktion gab es im nachbörslichen Handel einen Kursrückgang von bis zu acht Prozent. Am Donnerstag läuft die Haltefrist für weitere Aktien von Firmeninsidern und frühen Investoren aus, die dann in den Handel kommen könnten. SpaceX ist in den vergangenen Jahren unverzichtbar für das US-Raumfahrtprogramm geworden. Aktuell investiert die Firma in großem Stil in die große Rakete Starship, die noch Testflüge absolviert. Sie soll es deutlich günstiger machen, Nutzlast ins All zu bringen.

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4. August
Handelsblatt

Weltraumfirma: Musks SpaceX mit Verlust in erstem Quartal an der Börse

Weltraumfirma: Musks SpaceX mit Verlust in erstem Quartal an der Börse Austin. Elon Musks Weltraumfirma SpaceX Der zentrale Geldbringer von SpaceX ist nach wie vor der Satelliten-Internetdienst Starlink. Im vergangenen Quartal wuchs der Starlink-Umsatz im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf rund 4,3 Milliarden Dollar. Auf Musks Internet aus dem All greifen unter anderem mehr Fluggesellschaften zurück. Das operative Ergebnis legte um 80 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Dollar zu. Die Zahl der Starlink-Kunden wuchs binnen drei Monaten von 10,3 auf 12 Millionen. Mit neuen Satelliten soll Starlink auch direkt Smartphones ins Netz bringen und könnte so mit Telekommunikations-Firmen konkurrieren. Auf und Ab für Aktie SpaceX war Mitte Juni mit einem Rekorderlös von 75 Milliarden Dollar an die Börse gegangen. Mit dem Ausgabepreis von 135 Dollar gab sich Musks Unternehmen zum Debüt eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar. Das stand in krassem Kontrast zum aktuellen Geschäft - aber SpaceX rechtfertigte die Bewertung mit großen Plänen bei Künstlicher Intelligenz. In den ersten Wochen nach dem Börsengang stieg der Kurs - angetrieben unter anderem vom Interesse von Privatanlegern - bis auf gut 225 Dollar. Inzwischen fiel die Aktie unter den Ausgabepreis und ging am Dienstag bei rund 125 Dollar aus dem regulären US-Handel. In einer ersten Reaktion gab es im nachbörslichen Handel einen Kursrückgang von bis zu acht Prozent. Am Donnerstag läuft die Haltefrist für weitere Aktien von Firmeninsidern und frühen Investoren aus, die dann in den Handel kommen könnten. SpaceX ist in den vergangenen Jahren unverzichtbar für das US-Raumfahrtprogramm geworden. Aktuell investiert die Firma in großem Stil in die große Rakete Starship, die noch Testflüge absolviert. Sie soll es deutlich günstiger machen, Nutzlast ins All zu bringen.

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