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Mittwoch, 5. August 2026
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Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan

Medienspektrum

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5. August
Die Zeit (Politik)

Senatsvorwahl in Michigan: Linker US-Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan

Der als progressiv geltende Demokrat Abdul El-Sayed hat sich im Bundesstaat Michigan in einer viel beachteten parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Der Mediziner gewann gegen die dem moderaten Lager zugeordnete Kongressabgeordnete Haley Stevens, wie US-Medien übereinstimmend prognostizierten. Stevens räumte ihre Niederlage bereits ein. Bei der Wahl in Michigan ging es darum, wer für die Demokraten bei den Kongresswahlen am 3. November für einen Senatsposten in Washington kandidieren kann. El-Sayed rief die Demokraten auf, geschlossen gegen den »historisch korrupten« US-Präsidenten Donald Trump und die Republikaner zu kämpfen. Trump nannte El-Sayed einen »kommunistischen Loser«. Der Epidemiologe El-Sayed, dessen Familie aus Ägypten stammt, wirbt für ein Ende der US-Hilfen für Israel, eine Krankenversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger und die Abschaffung der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE. Der 41-Jährige wurde von bekannten Politikern wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez unterstützt. US-Demokraten hoffen auf Mehrheiten Die unterlegene Stevens wurde von der aktuellen Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, sowie dem demokratischen Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer unterstützt. Zudem erhielt Stevens im Wahlkampf gegen El-Sayed Millionenspenden von der proisraelischen Lobbygruppe AIPAC. Bei den Zwischenwahlen zum Kongress in der Mitte von Trumps zweiter Amtszeit wollen die Demokraten Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat gewinnen. Im Senat müssten sie ihren Posten in Michigan verteidigen und anderswo vier von Republikanern gehaltene Sitze dazugewinnen. Der bisherige demokratische Senator von Michigan, Gary Peters, scheidet im Januar aus dem Amt. El-Sayed tritt am 3. November gegen den Republikaner Mike Rogers an. Sollte der linksgerichtete Demokrat gewinnen, wäre er der erste muslimische Senator der US-Geschichte. In bisherigen Umfragen schnitt El-Sayed gegen Rogers allerdings deutlich schlechter ab als Stevens. Trump nannte den Vorwahlerfolg El-Sayeds deshalb eine »großartige Nachricht für die Republikanische Partei«.

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5. August
Tagesschau

Senats-Vorwahl in Michigan: El-Sayed sichert sich Kandidatur für Demokraten

Senats-Vorwahl in Michigan Linker Demokrat El-Sayed sichert sich Kandidatur Im US-Bundesstaat Michigan hat sich der linke Gesundheitspolitiker Abdul El-Sayed knapp die Kandidatur der Demokraten für die Senatswahlen im November gesichert. Die Wahl galt auch als Stimmungstest. Der als progressiv geltende Demokrat Abdul El-Sayed hat sich im US-Bundesstaat Michigan in einer viel beachteten parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Er gewann gegen die derzeitige Abgeordnete des US- Repräsentantenhauses Haley Stevens. Sie war die Wunschkandidatin des Partei-Establishments der Demokratischen Partei und hatte im Wahlkampf vor allem für den Schutz von Sozialleistungen und die Stärkung der Autoindustrie geworben. El-Sayed dagegen steht für den linken Parteiflügel um Bernie Sanders. Er fordert eine staatliche Krankenversicherung für alle, strengere Regeln für Großkonzerne und einen Kurswechsel in der amerikanischen Israelpolitik. Sein Sieg wird den Linken innerhalb der Demokratischen Partei erheblichen Rückenwind geben. Ohne Sieg in Michigan haben Demokraten kaum Chancen auf eine Mehrheit Michigan ist ein wichtiger Swing State. Bei den Zwischenwahlen im November muss El-Sayed den bislang demokratischen Senatssitz gegen die Republikaner verteidigen. Moderate Demokraten fürchten allerdings, dass seine linken Positionen Wechselwähler abschrecken könnten. Ohne einen Sieg in Michigan haben die Demokraten kaum Chancen auf eine Mehrheit im Senat.

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5. August
Der Spiegel

USA: Abdul El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan

Swing State Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan Der linke Flügel der US-Demokraten ist erneut gestärkt aus einer Kongressvorwahl hervorgegangen: Abdul El-Sayed, Teil des progressiven Lagers, hat sich in Michigan knapp gegen die moderate Demokratin Haley Stevens behauptet. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. El-Sayed wird bei den Zwischenwahlen (Midterms) im November gegen den Republikaner Mike Rogers antreten. Das Ergebnis könnte für die künftigen Mehrheitsverhältnisse in der Parlamentskammer entscheidend sein. Experten sehen das Rennen um den Sitz im Swing State als eines von wenigen, bei dem der Wahlausgang schwer absehbar ist. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Berichte über El-Sayeds Sieg als »tolle Neuigkeiten für die Republikanische Partei«. Auf seiner Plattform Truth Social nannte er den Demokraten einen »kommunistischen Versager«. Trump nutzt das Kommunismus-Label immer wieder für linke Demokraten, die jüngst auch andernorts Erfolge feierten. Pro Krankenversicherung, gegen Israels Politik El-Sayed kam als Sohn ägyptischer Einwanderer in Michigan zur Welt. Er studierte Medizin an der Columbia University und promovierte an der University of Oxford. Mit 30 Jahren stieg er zum Leiter des Gesundheitsamtes von Detroit auf. 2018 trat er bei den Vorwahlen für die Gouverneurswahl in Michigan an, unterlag aber Gretchen Whitmer. Zu seinen Kernforderungen gehören eine allgemeine staatliche Krankenversicherung, eine stärkere Besteuerung von Superreichen, die Absage an Großspenden von Unternehmen und Maßnahmen gegen den Klimawandel. El-Sayed vertritt zugleich eine sehr kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierungspolitik und fordert einen Stopp von US-Militärhilfen. Er genießt einen großen Rückhalt im linken Flügel der eigenen Partei. Neben der Senatorin Elizabeth Warren haben sich unter anderem auch die Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und Ro Khanna für ihn ausgesprochen.

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5. August
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Demokrat Abdul El-Sayed siegt bei Vorwahl in Michigan

USA unter Trump : Demokrat Abdul El-Sayed siegt bei Vorwahl in Michigan Lesezeit: Abdul El-Sayed während einer Pressekonferenz am 5. August 2026, in DetroitAP Vorwahl gilt als zentral für die Zwischenwahlen im November +++ Hegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurück +++ Salvadorianer stirbt in Abschiebezentrum in New Jersey +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. Linker Demokrat setzt sich bei bei Vorwahl in Michigan durch Der als progressiv geltende Demokrat Abdul El-Sayed hat sich im Bundesstaat Michigan in einer viel beachteten parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Er behauptete sich knapp gegen die dem moderaten Lager zugeordnete Demokratin Haley Stevens, wie US-Medien übereinstimmend prognostizierten. Dem Rennen wurde in den USA auch mit Blick auf den Ausgang der Zwischenwahlen im November eine hohe Bedeutung beigemessen.  In Michigan wird am 3. November über einen der insgesamt 33 zur Wahl stehenden Sitze im US-Senat abgestimmt. El-Sayed konkurriert dann gegen den Republikaner Mike Rogers. Das Ergebnis könnte für die künftigen Mehrheitsverhältnisse in der Parlamentskammer entscheidend sein: Experten sehen das Rennen um den Sitz in dem „Swing State“, der zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft ist, als eines von wenigen, bei dem der Wahlausgang im Vorfeld schwer absehbar ist. Aktuell repräsentiert noch der Demokrat Gary Peters Michigan im Senat, in dem die Republikaner derzeit eine knappe Mehrheit haben. Eine zentrale Frage aus Sicht der Demokraten ist nun, wie gut die Chancen ihres linken Kandidaten El-Sayed sind, auch über die eigene Partei hinaus bei den Zwischenwahlen zu punkten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Berichte über El-Sayeds Sieg als „tolle Neuigkeiten für die Republikanische Partei“. Auf seiner Plattform Truth Social warf er ihm vor ein „kommunistischer Versager“ zu sein. Trump nutzte das Kommunismus-Label zuletzt immer wieder für linke Demokraten, die jüngst auch andernorts Erfolge feierten. In Michigan wird am 3. November über einen der insgesamt 33 zur Wahl stehenden Sitze im US-Senat abgestimmt. El-Sayed konkurriert dann gegen den Republikaner Mike Rogers. Das Ergebnis könnte für die künftigen Mehrheitsverhältnisse in der Parlamentskammer entscheidend sein: Experten sehen das Rennen um den Sitz in dem „Swing State“, der zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft ist, als eines von wenigen, bei dem der Wahlausgang im Vorfeld schwer absehbar ist. Aktuell repräsentiert noch der Demokrat Gary Peters Michigan im Senat, in dem die Republikaner derzeit eine knappe Mehrheit haben. Eine zentrale Frage aus Sicht der Demokraten ist nun, wie gut die Chancen ihres linken Kandidaten El-Sayed sind, auch über die eigene Partei hinaus bei den Zwischenwahlen zu punkten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Berichte über El-Sayeds Sieg als „tolle Neuigkeiten für die Republikanische Partei“. Auf seiner Plattform Truth Social warf er ihm vor ein „kommunistischer Versager“ zu sein. Trump nutzte das Kommunismus-Label zuletzt immer wieder für linke Demokraten, die jüngst auch andernorts Erfolge feierten. El-Sayed kam als Sohn ägyptischer Einwanderer in Michigan zur Welt. Er studierte Medizin an der Columbia University und promovierte an der University of Oxford. Mit 30 Jahren stieg er zum Leiter des Gesundheitsamtes von Detroit auf. 2018 trat er bei den Vorwahlen für die Gouverneurswahl in Michigan an, unterlag aber Gretchen Whitmer.  Zu seinen Kernforderungen gehören eine allgemeine staatliche Krankenversicherung («Medicare for All»), eine stärkere Besteuerung von Superreichen, die Absage an Großspenden von Unternehmen und Maßnahmen gegen den Klimawandel. El-Sayed vertritt zugleich eine sehr kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierungspolitik und fordert einen Stopp von US-Militärhilfen. Er genießt einen großen Rückhalt im linken Flügel der eigenen Partei. Neben der Senatorin Elizabeth Warren haben sich unter anderem auch die Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und Ro Khanna für ihn ausgesprochen. Zu seinen Kernforderungen gehören eine allgemeine staatliche Krankenversicherung («Medicare for All»), eine stärkere Besteuerung von Superreichen, die Absage an Großspenden von Unternehmen und Maßnahmen gegen den Klimawandel. El-Sayed vertritt zugleich eine sehr kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierungspolitik und fordert einen Stopp von US-Militärhilfen. Er genießt einen großen Rückhalt im linken Flügel der eigenen Partei. Neben der Senatorin Elizabeth Warren haben sich unter anderem auch die Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und Ro Khanna für ihn ausgesprochen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hannah Sturm USA stellt 242 Millionen Dollar für Ebola-Bekämpfung bereit Die USA haben zusätzliche Gelder in Höhe von mehr als 242 Millionen Dollar (umgerechnet rund 210 Millionen Euro) zur Bekämpfung der Ebola-Pandemie in der Demokratischen Republik Kongo bereitgestellt. Mit diesen neuen Mitteln beläuft sich die direkte finanzielle US-Unterstützung für die Ebola-Bekämpfung in der DR Kongo auf mehr als 500 Millionen Dollar, wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte.  Washington rief andere Länder dazu auf, ihre Beiträge zu den Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit ebenfalls zu erhöhen. Zugleich würdigten die USA Uganda für seine Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs. Während der Pandemie-Verlauf in der DR Kongo weiterhin „Anlass zur Sorge“ gebe, habe Uganda „rasch und entschlossen“ gehandelt, um auf den Ausbruch zu reagieren und die Ausbreitung von Ebola zu begrenzen, erklärte das US-Außenministerium. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, rief derweil bei einem Besuch in Kongos Hauptstadt Kinshasa dazu auf, die Bemühungen im Kampf gegen Ebola „massiv zu intensivieren“. So bräuchten medizinische Helfer „Schutz, Ausbildung und Unterstützung“, schrieb Tedros im Kurzbotschaftendienst X. Die WHO hatte am Wochenende gewarnt, dass sich das Virus in „außergewöhnlichem“ Tempo ausbreite und die Maßnahmen der Gesundheitsdienste verstärkt werden müssten.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Neuer Geheimdienstkoordinator vereidigt Der neue Geheimdienstkoordinator Jay Clayton hat sein Amt angetreten. Der 60 Jahre alte Jurist wurde am Dienstag im Beisein von Präsident Donald Trump von Finanzminister Scott Bessent vereidigt, wie ein Video des Weißen Hauses zeigt. Clayton hat damit die Aufsicht über die insgesamt 18 amerikanischen Geheimdienste. Zu ihnen gehören der Auslandsgeheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI. „Jay Clayton wird offiziell als Direktor der nationalen Nachrichtendienste vereidigt“, schrieb Trumps Kommunikationsberaterin Margo Martin zu dem Video. Trump applaudiert dem Juristen auf der Aufnahme. Clayton war zuletzt Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York. Der Präsident hatte ihn im Juni nominiert, nachdem es Bedenken gegen seinen unerfahrenen Wunschkandidaten Bill Pulte gegeben hatte. Der 38 Jahre alte Immobilienexperte Pulte hatte Trump geholfen, gegen politische Widersacher vorzugehen. Aber auch Clayton geriet zuletzt in die Kritik. Er hatte noch als Bundesanwalt Journalisten der „New York Times“ vorgeladen, die über Sicherheitsmängel bei Trumps neuem Präsidentenflugzeug berichtet hatten, das Qatar den Verinigten Staaten geschenkt hatte. Nach einer juristischen Beschwerde der Zeitung zog die Bundesanwaltschaft die Vorladung wieder zurück. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen Zwei Tage vor einem geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump ist auf einem ihm gehörenden Golfplatz in Kalifornien ein bewaffneter Mann festgenommen worden. Der 38-Jährige sei von zivilen Bundesagenten beobachtet worden, wie er über das in der Nähe von Los Angeles gelegene Golfplatzgelände gelaufen sei und sich dabei verdächtig verhalten habe, erklärte am Dienstag (Ortszeit) die Polizei. Am Abend wollte Trump den Golfklub besuchen.  Der Mann wurde den Angaben zufolge am Sonntag festgenommen, als er „über das Gelände des Golfplatzes ging, Fotos und Videos aufnahm und den Anschein erweckte, als würde er die Aktivitäten zur Sicherheitsplanung beobachten“. Bei ihm und in seinem Auto seien eine Pistole und Patronen gefunden worden. Der 38-Jährige stamme aus der nahegelegenen Stadt Downey. Der Mann wurde den Angaben zufolge am Sonntag festgenommen, als er „über das Gelände des Golfplatzes ging, Fotos und Videos aufnahm und den Anschein erweckte, als würde er die Aktivitäten zur Sicherheitsplanung beobachten“. Bei ihm und in seinem Auto seien eine Pistole und Patronen gefunden worden. Der 38-Jährige stamme aus der nahegelegenen Stadt Downey. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Hegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurück US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Irankrieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung „Kriegsminister“ genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: „Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch.“ Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien. Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons „gefährlich niedrig“ seien. In dem CNN-Bericht heißt es weiter unter Berufung auf Angaben von zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertrauten Quellen, dass das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons „gefährlich niedrig“ seien. In dem CNN-Bericht heißt es weiter unter Berufung auf Angaben von zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertrauten Quellen, dass das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch USA loben deutsche Verteidigungsstrategie Die USA haben sich kurz nach dem Start der Überprüfung ihrer Truppenpräsenz in Europa überraschend positiv über Deutschlands Verteidigungsstrategie geäußert. „Durch sein Handeln positioniert sich Deutschland als eine der führenden Kräfte der konventionellen Verteidigung Europas“, schrieb Unterstaatssekretär Elbridge Colby, die Nummer Drei in der Hierarchie des Pentagon, auf der Plattform X nach einem Treffen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer. Er verwies dabei auf „Deutschlands historische und höchst lobenswerte neue Militärstrategie“, ohne Einzelheiten zu nennen. Der Plan samt der Zusage des sogenannten Fünf-Prozent-Ziels würde eine Neuausrichtung der Nato erheblich beschleunigen und die Abschreckungsfähigkeiten des Bündnisses stärken. Auf Drängen von US-Präsident Donald Trump hatten die Alliierten im vergangenen Jahr vereinbart, spätestens ab 2035 jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung und Sicherheit auszugeben. Davon sollen 3,5 Prozent klassische Verteidigungsausgaben sein, weitere 1,5 Prozent können etwa in Infrastruktur fließen. Deutschland will das Fünf-Prozent-Ziel bis 2029 erreichen.  Colby hatte vergangene Woche bekanntgegeben, dass die USA nun mit der Überprüfung ihrer Truppenpräsenz in Europa begonnen hätten. Diese solle sicherstellen, dass die Nato zügig und unumkehrbar darauf hinarbeite, dass Europa die Hauptverantwortung für seine konventionelle Verteidigung übernehme, hieß es.  Einzelheiten, was genau an militärischer Präsenz überprüft werde, nannte er in seinen Posts nicht. Trump und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatten im Frühjahr einen US-Truppenabzug auch aus Deutschland angekündigt und damit für Aufsehen in den möglicherweise betroffenen Kommunen gesorgt. Dabei gab es widersprüchliche Angaben, die Rede war zeitweilig von mindestens 5.000 von derzeit rund 39.000 Soldaten, die angeblich in sechs bis zwölf Monaten aus Deutschland abgezogen werden sollten. Im Juni hatten Medien dann berichtet, dass neben der Truppenstärke unter anderem auch die Anzahl der in Europa stationierten Kampfjets, Drohnen, Tankflugzeuge und Seeeinheiten analysiert und reduziert werden solle. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Justizausschuss des US-Senats stimmt für Blanche als Justizminister Der kommissarische US-Justizminister Todd Blanche hat die erste von zwei Hürden für seine dauerhafte Ernennung genommen. Der Justizausschuss des Senats in Washington stimmte am Dienstag mit zwölf zu zehn Stimmen für den früheren Privatanwalt von US-Präsident Donald Trump. Im Laufe der Woche dürfte auch das Senatsplenum mit der Stimmenmehrheit von Trumps Republikanern für Blanche stimmen. Zwei Senatoren aus dem Lager des Präsidenten hatten die Personalie vorübergehend blockiert. Sie stimmten nun für Blanche, weil dieser zuvor Pläne für einen umstrittenen Milliarden-Entschädigungsfonds zurückgezogen hatte. Am Sonntag hatte Blanche auf der Plattform X mitgeteilt, dass der Fonds aufgehoben sei und somit weder Rechtskraft noch Wirkung habe. Mit dem Geld sollten angebliche Opfer von politisch motivierter Strafverfolgung entschädigt werden. Kritiker hatten die Befürchtung geäußert, dass auf diese Weise Staatsgeld für die Belohnung von Trumps Anhängern genutzt werden könnte, die am Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 beteiligt und dafür während der Regierungszeit Joe Bidens angeklagt worden waren. Die oppositionellen Demokraten halten Blanche als Justizminister weiter für ungeeignet. In ihren Augen vertritt der Jurist einseitig Trumps Interessen und nicht die der US-Bürger. Das habe sich unter anderem bei der Veröffentlichung der Akten zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gezeigt, so die Demokraten. Zudem helfe Blanche Trump, juristisch gegen Widersacher vorzugehen. Zwei Senatoren aus dem Lager des Präsidenten hatten die Personalie vorübergehend blockiert. Sie stimmten nun für Blanche, weil dieser zuvor Pläne für einen umstrittenen Milliarden-Entschädigungsfonds zurückgezogen hatte. Am Sonntag hatte Blanche auf der Plattform X mitgeteilt, dass der Fonds aufgehoben sei und somit weder Rechtskraft noch Wirkung habe. Mit dem Geld sollten angebliche Opfer von politisch motivierter Strafverfolgung entschädigt werden. Kritiker hatten die Befürchtung geäußert, dass auf diese Weise Staatsgeld für die Belohnung von Trumps Anhängern genutzt werden könnte, die am Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 beteiligt und dafür während der Regierungszeit Joe Bidens angeklagt worden waren. Die oppositionellen Demokraten halten Blanche als Justizminister weiter für ungeeignet. In ihren Augen vertritt der Jurist einseitig Trumps Interessen und nicht die der US-Bürger. Das habe sich unter anderem bei der Veröffentlichung der Akten zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gezeigt, so die Demokraten. Zudem helfe Blanche Trump, juristisch gegen Widersacher vorzugehen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Insider: USA haben im Irankrieg wichtige Raketenvorräte fast aufgebraucht Die USA haben im seit Ende Februar andauernden Krieg gegen Iran ihre Bestände an wichtigen landgestützten Langstreckenraketen nach Angaben von Insidern weitgehend aufgebraucht. Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt. Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten „nahezu alle“ dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die ATACMS mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 Prozent reduziert. Zwei der Insider bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht unserer F.A.Z.-Korrespondentin Sofia Dreisbach – die auch beschreibt, wie Start-ups aus dem Silicon Valley Abhilfe schaffen sollen: Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten „nahezu alle“ dieser Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die über eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die ATACMS mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Zudem hätten die USA seit Kriegsbeginn knapp die Hälfte ihres weltweiten Bestands an Tomahawk-Marschflugkörpern verbraucht, sagte eine Person, die ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte. Diese werden von der Marine von Schiffen und U-Booten aus gestartet. Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 Prozent reduziert. Zwei der Insider bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht unserer F.A.Z.-Korrespondentin Sofia Dreisbach – die auch beschreibt, wie Start-ups aus dem Silicon Valley Abhilfe schaffen sollen: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Salvadorianer stirbt in Abschiebezentrum in New Jersey In einem umstrittenen Abschiebezentrum unweit von New York City ist ein Mann aus El Salvador gestorben. Der 41 Jahre alte Mann sei am Samstag in einem Krankenhaus von Newark im Bundesstaat New Jersey für tot erklärt worden, teilte die Einwanderungsbehörde ICE am Montag mit. Zuvor habe er einen medizinischen Notfall erlitten. Die offizielle Todesursache stehe noch aus.  Der Mann sei ohne Erlaubnis in die USA eingereist und im Juni festgenommen worden, hieß es weiter. Er habe in dem Abschiebezentrum medizinische Versorgung erhalten. Nach Daten der Einwanderungsbehörde ist es der 23. Todesfall in ICE-Gewahrsam seit Jahresbeginn. Nach Bekanntwerden des Todesfalls protestierte Medienberichten zufolge eine Gruppe von Menschen vor der Einrichtung. „Ich weiß nicht, wie ich diesen Schmerz überwinden soll“, zitierte der Sender CBS aus einer Mitteilung der Mutter des Toten. „Diese Männer laufen herum und schnappen sich hart arbeitende Menschen.“ Der Mann sei ohne Erlaubnis in die USA eingereist und im Juni festgenommen worden, hieß es weiter. Er habe in dem Abschiebezentrum medizinische Versorgung erhalten. Nach Daten der Einwanderungsbehörde ist es der 23. Todesfall in ICE-Gewahrsam seit Jahresbeginn. Nach Bekanntwerden des Todesfalls protestierte Medienberichten zufolge eine Gruppe von Menschen vor der Einrichtung. „Ich weiß nicht, wie ich diesen Schmerz überwinden soll“, zitierte der Sender CBS aus einer Mitteilung der Mutter des Toten. „Diese Männer laufen herum und schnappen sich hart arbeitende Menschen.“ Proteste vor dem Abschiebezentrum Delaney Hall in Newark im Mai. AP Photo/Andres Kudacki Die privat betriebene Einrichtung Delaney Hall war in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von heftigen Protesten. Aktivisten, Anwaltsgruppen und demokratische Politiker sprechen von menschenunwürdigen Bedingungen im Inneren. Die Rede ist von verwurmtem Essen und schlechter Gesundheitsversorgung. Das Heimatschutzministerium weist dies zurück. Die demokratische Gouverneurin des Bundesstaats New Jersey, Mikie Sherrill, schrieb auf der Plattform X, sie sei „zutiefst bestürzt“ über den Todesfall und versprach eine Untersuchung. „Diese Tragödie ist eine weitere schmerzhafte Erinnerung daran, warum die Delaney Hall geschlossen werden sollte.“ Der Bürgermeister von Newark, Ras Baraka, schrieb, der Tod des 41 Jahre alten Mannes führe auf schmerzhafte Weise vor Augen, „welche Folgen es hat, wenn eine Einrichtung viel zu lange ohne angemessene Aufsicht, Rechenschaftspflicht und Transparenz betrieben wird“. Die umstrittene Migrationsbehörde ICE steht seit Monaten im Fokus. Präsident Donald Trump verfolgt in seiner zweiten Amtszeit eine rigorose Abschiebepolitik. Dazu gehören auch Razzien von teils maskierten ICE-Beamten gegen Migranten in vorwiegend demokratisch regierten Städten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Bundesstaaten klagen gegen neue Zölle der Trump-Regierung Eine Gruppe von 25 demokratisch geführten US-Bundesstaaten hat am Montag die Regierung von Präsident Donald Trump wegen der jüngsten Zölle verklagt. Die rechtlichen Schritte richten sich gegen die neuen Abgaben auf Waren von 60 Handelspartnern, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts von Oregon, Dan Rayfield, mit.  Die Trump-Regierung hatte am 24. Juli Zölle in Höhe von zehn und 12,5 Prozent gegen Länder und Bündnisse wie die Europäische Union verhängt. Zur Begründung hieß es, diese würden nicht genug gegen den Export von Waren vorgehen, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Die neuen Abgaben traten genau zu dem Zeitpunkt in Kraft, als ein vorheriger weltweiter US-Zoll von zehn Prozent auslief. Die beim US-Gericht für internationalen Handel in New York eingereichte Klage folgt auf ähnliche Schritte kleinerer US-Unternehmen. Diese hatten bereits am Tag des Inkrafttretens im Juli versucht, die Zölle juristisch zu stoppen. Bundesstaaten und kleine Firmen sind bereits erfolgreich gegen frühere weltweite Zölle vorgegangen, die Trump in seiner zweiten Amtszeit verhängt hatte. Der Präsident hält jedoch trotz einer Reihe von juristischen Rückschlägen an neuen Zöllen fest. „Trotz ständiger Niederlagen versucht Trump erneut, mehr Chaos für arbeitende Familien und heimische Unternehmen in Oregon zu stiften“, erklärte Rayfield. „Wir alle zahlen den Preis für diese unrechtmäßigen Zölle, nicht ausländische Regierungen.“ Die Trump-Regierung hatte am 24. Juli Zölle in Höhe von zehn und 12,5 Prozent gegen Länder und Bündnisse wie die Europäische Union verhängt. Zur Begründung hieß es, diese würden nicht genug gegen den Export von Waren vorgehen, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Die neuen Abgaben traten genau zu dem Zeitpunkt in Kraft, als ein vorheriger weltweiter US-Zoll von zehn Prozent auslief. Die beim US-Gericht für internationalen Handel in New York eingereichte Klage folgt auf ähnliche Schritte kleinerer US-Unternehmen. Diese hatten bereits am Tag des Inkrafttretens im Juli versucht, die Zölle juristisch zu stoppen. Bundesstaaten und kleine Firmen sind bereits erfolgreich gegen frühere weltweite Zölle vorgegangen, die Trump in seiner zweiten Amtszeit verhängt hatte. Der Präsident hält jedoch trotz einer Reihe von juristischen Rückschlägen an neuen Zöllen fest. „Trotz ständiger Niederlagen versucht Trump erneut, mehr Chaos für arbeitende Familien und heimische Unternehmen in Oregon zu stiften“, erklärte Rayfield. „Wir alle zahlen den Preis für diese unrechtmäßigen Zölle, nicht ausländische Regierungen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trumps umstrittener Opferfonds ist endgültig vom Tisch Der amtierende US-Justizminister Todd Blanche hat die Pläne für einen Entschädigungsfonds für vermeintliche Opfer politisch motivierter Strafverfolgung endgültig zurückgenommen. Der Fonds sei aufgehoben und habe somit weder Rechtskraft noch Wirkung, schrieb Blanche in einer Mitteilung, die er am Sonntagabend (Ortszeit) auf X veröffentlichte. Ursprünglich sollten nach Plänen des Justizministeriums rund 1,8 Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) in den Fonds fließen. Mit dem Geld sollten angebliche Opfer von politisch oder ideologisch motiviertem Vorgehen des Staates entschädigt werden.  Angesichts der Kritik, auch aus den eigenen Reihen, hatte die Trump-Regierung bereits Anfang Juni angekündigt, auf den Fonds zu verzichten. Zwei republikanische Senatoren, John Cornyn aus Texas und Thom Tillis aus North Carolina, beharrten aber auf einer schriftlichen Zusicherung. Beide sitzen im Justizausschuss, der an diesem Dienstag über die Empfehlung Blanches als Trumps Justizminister abstimmen soll. Der Fonds war das Ergebnis eines bemerkenswerten Vergleichs gewesen: Trump hatte im Januar als Privatperson gegen den Staat geklagt und eine Milliardenentschädigung gefordert. In der Klage war einem damaligen Mitarbeiter der Steuerbehörde (IRS) vorgeworfen worden, sich während Trumps erster Amtszeit (2017–2021) unrechtmäßig Zugang zu Steuerdaten der Familienfirma Trump Organization verschafft und diese an „linksgerichtete Medien“ weitergegeben zu haben. Die Behörde untersteht dem US-Finanzministerium. Die Parteien legten den Rechtsstreit mit einem Vergleich bei: Demnach verzichtet die Steuerbehörde auch auf das nachträgliche Prüfen von Steuererklärungen der Trumps. Blanche beschränkte nun auch die Reichweite dieser Steuerimmunität deutlich: Diese gilt laut einer neuen Anordnung ausschließlich rückwirkend und nur für die namentlich in der Klage genannten Parteien. Angesichts der Kritik, auch aus den eigenen Reihen, hatte die Trump-Regierung bereits Anfang Juni angekündigt, auf den Fonds zu verzichten. Zwei republikanische Senatoren, John Cornyn aus Texas und Thom Tillis aus North Carolina, beharrten aber auf einer schriftlichen Zusicherung. Beide sitzen im Justizausschuss, der an diesem Dienstag über die Empfehlung Blanches als Trumps Justizminister abstimmen soll. Der Fonds war das Ergebnis eines bemerkenswerten Vergleichs gewesen: Trump hatte im Januar als Privatperson gegen den Staat geklagt und eine Milliardenentschädigung gefordert. In der Klage war einem damaligen Mitarbeiter der Steuerbehörde (IRS) vorgeworfen worden, sich während Trumps erster Amtszeit (2017–2021) unrechtmäßig Zugang zu Steuerdaten der Familienfirma Trump Organization verschafft und diese an „linksgerichtete Medien“ weitergegeben zu haben. Die Behörde untersteht dem US-Finanzministerium. Die Parteien legten den Rechtsstreit mit einem Vergleich bei: Demnach verzichtet die Steuerbehörde auch auf das nachträgliche Prüfen von Steuererklärungen der Trumps. Blanche beschränkte nun auch die Reichweite dieser Steuerimmunität deutlich: Diese gilt laut einer neuen Anordnung ausschließlich rückwirkend und nur für die namentlich in der Klage genannten Parteien. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump: Wasserversorgung nicht von Iran angegriffen Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach Iran für Cyberangriffe auf amerikanische Wasserversorgungssysteme verantwortlich sein könnte. Während einer Kabinettssitzung am Freitag sagte Trump, er mache den Bundesstaat Minnesota für die Probleme dort verantwortlich. Gouverneur Tim Walz, der frühere Vizepräsidentenkandidat der Demokratin Kamala Harris, sei korrupt und unfähig. Zuvor hatten das FBI und die Umweltbehörde EPA eine Warnung herausgegeben, laut der „böswillige Cyberakteure“ einige Wasserversorgungssysteme manipulierten. Es seien Vorfälle in sieben Staaten gemeldet worden. Amerikanische Medien berichteten unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter, es handele sich dabei um Iran. Trump sagte jedoch, Teheran habe „größere Probleme als Minnesota“.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz USA: „New York Times“-Journalist wegen Nordkorea-Berichts vorgeladen Das US-Justizministerium hat für seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der „New York Times“ angefordert, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen für einen Artikel aus dem Jahr 2025 über eine misslungene US-Militäroperation in Nordkorea. Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Behörden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner töteten. Ein Sprecher der „New York Times“, Charlie Stadtlander, nannte die Vorladung „einen weiteren dreisten und illegalen Übergriff der Regierung“. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, man werde „alle verfügbaren rechtlichen Mittel nutzen, um diejenigen zu identifizieren, die unrechtmäßig Informationen zur nationalen Verteidigung preisgeben“. Coles Anwalt, David A. O'Neil, sagte, sein Mandant werde sich „nicht von Versuchen einschüchtern lassen, Informationen zu unterdrücken, die die Regierung als unangenehm ansieht“. Die „New York Times“ übernimmt nach eigenen Angaben die Anwaltskosten für Cole. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch „Reflecting Pool“: Trump kritisiert Bundesanwältin für Einstellung von Verfahren Nach der Einstellung des Verfahrens wegen Schäden an einem unter Aufsicht von Donald Trump renovierten Wasserbecken in Washington hat der US-Präsident die von ihm eingesetzte Bundesanwältin kritisiert. „Ich bin vollkommen anderer Meinung als Jeanine Pirro (...) Ich weiß nicht, was ihr durch den Kopf gegangen ist!“, schrieb der Präsident am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Vielleicht gab es Probleme mit dem Bauunternehmer, aber der Hauptschaden wurde von Vandalen verursacht!“, behauptete Trump weiter und räumte damit indirekt ein, was politisch Verantwortliche und Medien seit Wochen als Ursache vermuten: eine missglückte Renovierung, die zum Ablösen der Abdichtung und zur raschen Ausbreitung von Algen in dem Becken in der US-Hauptstadt geführt hat. „Vielleicht gab es Probleme mit dem Bauunternehmer, aber der Hauptschaden wurde von Vandalen verursacht!“, behauptete Trump weiter und räumte damit indirekt ein, was politisch Verantwortliche und Medien seit Wochen als Ursache vermuten: eine missglückte Renovierung, die zum Ablösen der Abdichtung und zur raschen Ausbreitung von Algen in dem Becken in der US-Hauptstadt geführt hat. Trump veröffentlichte auf Truth Social zudem ein Video, das seine Vandalismus-These untermauern soll. Auf den Bildern ist allerdings nichts zu erkennen, was eindeutig auf die von ihm angeführten Messerspuren schließen lässt. Nach Erkenntnissen der Ermittler waren die Schäden durch Pfusch bei den Renovierungsarbeiten entstanden. Die Staatsanwaltschaft stellte aufgrund dieser Erkenntnisse am Freitag ihr Verfahren gegen den früheren US-Olympiateilnehmer David Hearn ein. Sie hatte ihm ursprünglich vorgeworfen, den „Reflecting Pool“ mutwillig beschädigt zu haben. Neue Erkenntnisse zu den Schäden an dem Wasserbecken vor dem Lincoln Memorial „untergraben die Beweisgrundlage für die Anklage“, hatte Bundesanwältin Pirro erklärt. Unterlagen zeigten, dass die Schäden auf eine „fehlerhafte Installation und nicht Vandalismus“ zurückzuführen seien. Pirro verwies darauf, dass das Innenministerium ursprünglich von Vandalismus ausgegangen sei. Nach Erkenntnissen der Ermittler waren die Schäden durch Pfusch bei den Renovierungsarbeiten entstanden. Die Staatsanwaltschaft stellte aufgrund dieser Erkenntnisse am Freitag ihr Verfahren gegen den früheren US-Olympiateilnehmer David Hearn ein. Sie hatte ihm ursprünglich vorgeworfen, den „Reflecting Pool“ mutwillig beschädigt zu haben. Neue Erkenntnisse zu den Schäden an dem Wasserbecken vor dem Lincoln Memorial „untergraben die Beweisgrundlage für die Anklage“, hatte Bundesanwältin Pirro erklärt. Unterlagen zeigten, dass die Schäden auf eine „fehlerhafte Installation und nicht Vandalismus“ zurückzuführen seien. Pirro verwies darauf, dass das Innenministerium ursprünglich von Vandalismus ausgegangen sei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Weißes Haus nutzt zeitweise Bad-Bunny-Song für ICE-Video Das Weiße Haus hat mit einem Song des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny ein Video über Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE unterlegt — in sozialen Netzwerken stößt dies auf Kritik. Der Clip zeigt unter anderem Festnahmen von Migranten und ist auf TikTok inzwischen nur noch ohne die Musik des Songs „La MuDANZA“ (“Der Umzug") aus dem Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ (“Ich hätte mehr Fotos machen sollen") abrufbar. Bad Bunny, der bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, gehört als einer der global erfolgreichsten Musiker seiner Generation zu den bekanntesten Kritikern der Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump. Bei der Grammy-Verleihung im Februar sagte der 32 Jahre alte Künstler „ICE raus“ (“ICE out"). Wegen der Sorge vor möglichen ICE-Einsätzen bei seinen Konzerten verzichtete er bei seiner jüngsten Welttournee auf Auftritte auf dem US-amerikanischen Festland. Auch seine ausschließlich auf Spanisch gehaltene Halbzeitshow beim Super Bowl wurde zur politischen Botschaft. Trump kritisierte den Auftritt anschließend scharf. Bad Bunny, der bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, gehört als einer der global erfolgreichsten Musiker seiner Generation zu den bekanntesten Kritikern der Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump. Bei der Grammy-Verleihung im Februar sagte der 32 Jahre alte Künstler „ICE raus“ (“ICE out"). Wegen der Sorge vor möglichen ICE-Einsätzen bei seinen Konzerten verzichtete er bei seiner jüngsten Welttournee auf Auftritte auf dem US-amerikanischen Festland. Auch seine ausschließlich auf Spanisch gehaltene Halbzeitshow beim Super Bowl wurde zur politischen Botschaft. Trump kritisierte den Auftritt anschließend scharf. Besonders auffällig ist die Verwendung des Songs: „La MuDANZA“ handelt unter anderem von der Rückkehr nach Puerto Rico und der Verbundenheit mit der Heimat. Aus der Liedzeile „Ein Applaus für Mama und Papa, denn sie haben wirklich abgeliefert“ wird im Regierungsclip: „Einen Applaus für Donald J. Trump, denn er hat wirklich abgeliefert“. Das Kurzvideo löst unterschiedliche Reaktionen aus. Viele Nutzer kritisieren die Verwendung des Songs eines Künstlers, der sich klar gegen die Einwanderungspolitik der Regierung positioniert hat. Andere begrüßen dagegen das Vorgehen der Regierung. Der Bad-Bunny-Fan-Account „Access Bad Bunny“ schrieb auf X, man werde die Verwendung des Songs an das Team des Sängers weiterleiten. Das Kurzvideo löst unterschiedliche Reaktionen aus. Viele Nutzer kritisieren die Verwendung des Songs eines Künstlers, der sich klar gegen die Einwanderungspolitik der Regierung positioniert hat. Andere begrüßen dagegen das Vorgehen der Regierung. Der Bad-Bunny-Fan-Account „Access Bad Bunny“ schrieb auf X, man werde die Verwendung des Songs an das Team des Sängers weiterleiten. Ob der fehlende Ton auf eine Beschwerde des Künstlers oder seines Teams zurückgeht, ist unklar. Bad Bunny selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Video geäußert. Das Weiße Haus unter Trump nutzt soziale Netzwerke häufig für provokante Videos, Memes und populäre Musik. So unterlegte die Regierung ein Video über gesunkene Benzinpreise mit „Gasolina“ („Benzin“) des puerto-ricanischen Reggaeton-Stars Daddy Yankee. In einem anderen Fall protestierte Popsängerin Sabrina Carpenter gegen die Verwendung ihres Songs „Juno“ in einem ICE-Video und bezeichnete das Video als „bösartig und widerwärtig“. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. August
Die Welt (Politik)

Israel-Kritiker Abdul El-Sayed gewinnt wichtige Vorwahl in Michigan

Israel-Kritiker Abdul El-Sayed gewinnt wichtige Vorwahl in Michigan Der progressive Flügel der US-Demokraten hat bei wichtigen Vorwahlen in Michigan einen weiteren Erfolg erzielt. Der Arzt Abdul El-Sayed siegte überraschend gegen die vom Partei-Establishment unterstützte Haley Stevens. Abdul El-Sayed hat sich die Nominierung der Demokraten in Michigan für den US-Senat gesichert und sich dabei gegen die Kongressabgeordnete Haley Stevens durchgesetzt – ein bedeutender Erfolg für den progressiven Flügel der Partei in einem hart umkämpften Bundesstaat. Allerdings müssen die Demokraten noch auf das Endergebnis der mit Spannung erwarteten parteiinternen Vorwahl um die Kandidatur für einen Senatssitz warten. Die vom Partei-Establishment unterstützte moderate Kandidatin Haley Stevens (47,51 Prozent) lag nach Auszählung von knapp 95 Prozent der Stimmen knapp hinter dem Mediziner Abdul El-Sayed (48,48 Prozent). Stevens verfügte über einen vielfach höheren Wahlkampfetat als El-Sayed. Dieser steht für einen Typus Politiker, der bei den Demokraten mehr und mehr populär wird: arabische Wurzeln, progressiv, israelkritisch. Sieg für Lawrence Eine zweite, vielbeachtete Wahl in Michigan konnte sich der sogenannte progressive Flügel bereits sichern. William Lawrence setzte sich im siebten Wahlbezirk gegen die beiden „moderaten“ Kandidaten Bridget Brink und Matt Maasdam durch. Lawrence ist ein scharfer Kritiker der Tech-Milliardäre und wird vom linken Partei-Urgestein Bernie Sanders unterstützt. Damit konnte der „progressive“ Flügel in der Partei weiter Boden gutmachen. Zuletzt konnte das Lager der „Demokratischen Sozialisten“ um Bürgermeister Zohran Mamdani bei den Vorwahlen in New York bemerkenswerte Erfolge erzielen und sich einige Kandidaturen sichern. In den USA stehen am 4. November die sogenannten Midterms an. Dann stimmen die US-Wahlberechtigten zur Halbzeit der Präsidentschaft von Donald Trump über die Zusammensetzung von Teilen des Kongresses und des Senats ab. Die Midterms gelten traditionell als wichtiger Stimmungstest für den Präsidenten. Derzeit finden im ganzen Land parteiinterne Vorwahlen statt, um die Kandidaten dafür zu ermitteln.

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5. August
Handelsblatt

Vor den „Midterms“: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan

Vor den „Midterms“: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Vorwahl in Michigan Washington. Der als progressiv geltende Demokrat Abdul El-Sayed hat sich im Bundesstaat Michigan in einer viel beachteten parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Er behauptete sich knapp gegen die dem moderaten Lager zugeordnete Demokratin Haley Stevens, wie US-Medien übereinstimmend prognostizierten. Dem Rennen wurde in den USA auch mit Blick auf den Ausgang der Zwischenwahlen im November eine hohe Bedeutung beigemessen. In Michigan wird am 3. November über einen der insgesamt 33 zur Wahl stehenden Sitze im US-Senat abgestimmt. El-Sayed konkurriert dann gegen den Republikaner Mike Rogers. Das Ergebnis könnte für die künftigen Mehrheitsverhältnisse in der Parlamentskammer entscheidend sein: Experten sehen das Rennen um den Sitz in dem „Swing State“, der zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft ist, als eines von wenigen, bei dem der Wahlausgang im Vorfeld schwer absehbar ist. Aktuell repräsentiert noch der Demokrat Gary Peters Michigan im Senat, in dem die Republikaner derzeit eine knappe Mehrheit haben. Eine zentrale Frage aus Sicht der Demokraten ist nun, wie gut die Chancen ihres linken Kandidaten El-Sayed sind, auch über die eigene Partei hinaus bei den Zwischenwahlen zu punkten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Berichte über El-Sayeds Sieg als „tolle Neuigkeiten für die Republikanische Partei“. Auf seiner Plattform Truth Social warf er ihm vor ein „kommunistischer Versager“ zu sein. Trump nutzte das Kommunismus-Label zuletzt immer wieder für linke Demokraten, die jüngst auch andernorts Erfolge feierten. El-Sayed macht sich für allgemeine Krankenversicherung stark El-Sayed kam als Sohn ägyptischer Einwanderer in Michigan zur Welt. Er studierte Medizin an der Columbia University und promovierte an der University of Oxford. Mit 30 Jahren stieg er zum Leiter des Gesundheitsamtes von Detroit auf. 2018 trat er bei den Vorwahlen für die Gouverneurswahl in Michigan an, unterlag aber Gretchen Whitmer. Zu seinen Kernforderungen gehören eine allgemeine staatliche Krankenversicherung („Medicare for All“), eine stärkere Besteuerung von Superreichen, die Absage an Großspenden von Unternehmen und Maßnahmen gegen den Klimawandel. El-Sayed vertritt zugleich eine sehr kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierungspolitik und fordert einen Stopp von US-Militärhilfen. Er genießt einen großen Rückhalt im linken Flügel der eigenen Partei. Neben der Senatorin Elizabeth Warren haben sich unter anderem auch die Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und Ro Khanna für ihn ausgesprochen.

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5. August
Neues Deutschland

Vorwahlen in den USA | Michigan: Linker El-Sayed gewinnt richtungsweisende Vorwahl

- Politik - Vorwahlen in den USA Michigan: Linker El-Sayed gewinnt richtungsweisende Vorwahl In den USA setzte sich mit dem progressiven Abdul El-Sayed bei den Demokraten in der Vorwahl erstmals ein Linker in einem »Swing State« durch. Die Erfolgsserie von Linken unter den US-Demokraten reißt nicht ab. Im US-Bundesstaat Michigan setzte sich bei der Parteivorwahl um die Kandidatur für einen Sitz im Washingtoner Senat der progressive Abdul El-Sayed mit einem knappen Vorsprung gegen die Zentristin Haley Stevens durch. Amtlich bestätigt war El-Sayeds Erfolg noch nicht, weil die Stimmenauszählung im Bezirk Detroit auf sich warten ließ. Nach dem Fensehsender NBC zogen jedoch bald auch die Wahlanalysten von Associated Press und der »New York Times« nach und bezeichnete El-Sayed als Sieger. Auch in nachgeordneten Rennen machten Linke am Dienstag von sich reden. Die Abgeordnete Rashida Tlaib – Mitglied bei den Democratic Socialists of America (DSA) – sicherte sich in der Vorwahl ihre Kandidatur für eine fünfte Amtszeit im Washingtoner Repräsentantenhaus. Ebenfalls in Michigan setzte sich der 35-jährige progressive Mitgründer der Sunrise-Bewegung William Lawrence über zwei zentristische Demokraten hinweg. Er hat gute Aussichten, im November einem schwächelnden Republikaner-Abgeordneten den Sitz abzunehmen. Der Stadt Ann Arbour steht in Zukunft der linke Bürgermeister Yousef Rabhi vor. Enttäuschend verlief dagegen der Wahlkampf der Ex-Abgeordneten Cori Bush, die auch DSA-Mitglied ist, im Bundesstaat Missouri. Sie unterlag eindeutig ihrem parteiinternen Konkurrenten Wesley Bell mit nur 37 Prozent. Richtungsweisende Wahl für Demokraten Der Erfolg von Abdul El-Sayed gilt im parteiinternen Machtkampf als richtungsweisend. Denn mit ihm setzt sich erstmals ein Linker in einem »Swing State« durch. Progressive Wahlerfolge gegen Vertreter des Establishments waren in der Vergangenheit allesamt in den von Demokraten dominierten »blue states« wie New York, New Jersey und Colorado erfolgt. Falls sich El-Sayed auch im November gegen den Trump-Republikaner Mike Rogers durchsetzt, wäre er zudem der erste muslimische Senator der USA. Progressive und Linke waren von den Stars der demokratisch-sozialistischen US-Linken, Senator Bernie Sanders und der New Yorker Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez sowie weiteren Progressiven unterstützt worden. Sanders zog noch während der ersten Auszählungsergebnisse in Michigan im Fernsehsender CNN Bilanz. Die Partei der Demokraten befinde sich in einer »Transformation«, sagte Sanders und verwies auf den Senatswahlkampf von Abdul El-Sayed. Der habe sich »das gesamte Demokraten-Establishment in Michigan und das Demokraten-Establishment im gesamten Land vorgenommen«, sei bei den Ausgaben der Großspender-Komitees für seine Gegnerin »im Verhältnis eins zu zehn übertroffen worden« und habe sich dennoch durchgesetzt. Tatsächlich hatte El-Sayed wirtschaftlichen »Populismus«, eine allgemeine Krankenversicherung, den Kampf gegen den Einfluss großer Konzerne auf die Politik und die Kritik an der US-Unterstützung für die rechtsextreme israelische Regierung in den Mittelpunkt gestellt. Das Erfolgsrezept heißt Haustürwahlkampf Viele Wähler*innen hätten erkannt, so der 84-jährige Senator, dass die Wirtschaft zugunsten der Reichen verzerrt sei und dass die Wahlkampffinanzierung auf Korruption beruhe. Er beobachte die langsame Veränderung der Demokratischen Partei nicht nur in ideologischer Hinsicht, sondern auch entlang der Wahlkampfführung. Die Mainstream-Demokraten »stellen Consulting-Firmen an, betteln bei Milliardären um Wahlkampfspenden und produzieren mit dem Geld 30-Sekunden-Werbeclips«, kritisierte Sanders. Progressive Linke seien dagegen mit einem direkten Zugehen auf Wahlberechtigte erfolgreich, auf kleinen Wahlkampfveranstaltungen, im Haustürwahlkampf und mithilfe von Kleinspenden. Jenseits der linken parteiinternen Erfolge haben die Demokraten realistische Aussichten, im November die Mehrheit der Republikaner von 53 zu 47 Sitzen im Senat zu kippen. Vor zwei Jahren schien das kaum möglich, doch nun führen sie aussichtsreiche Kampagnen in republikanisch dominierten Bundesstaaten wie North Carolina, Maine, Ohio, Iowa, Texas und Alaska. Falls es tatsächlich zu einer sogenannten blauen Welle kommt und die Demokraten vier oder sogar fünf dieser Sitze gewinnen, könnten sie der Trump-Agenda auf parlamentarischer Ebene und möglicherweise auch juristisch ein Bein stellen. So spielt der Senat eine Schlüsselrolle bei der Ernennung von Bundesrichtern, Regierungsmitgliedern und weiteren Spitzenposten, die er bestätigen muss. Die Demokraten könnten Ausschüsse übernehmen und den Bestätigungsprozess kontrollieren. Hoffen auf die »blaue Welle« Doch ob es zur »blauen Welle« kommt, die noch dazu von linken Demokraten getragen wird, ist nicht ausgemacht. Gerade gegenüber El-Sayed argumentieren demokratische Mainstream-Strategen, er werde in allgemeinen Wahlen den Senatssitz an die Republikaner verlieren. Gestützt wird dieser Einwand tatsächlich von einer Umfrage von Ende Juli. Sie hatte ergeben, dass El-Sayed Mike Rogers unterliegen würde. Dagegen hätte Stevens Rogers besiegt, wenn auch knapp. Die Umfrage habe jedoch etliche Faktoren nicht in Betracht gezogen, argumentiert der Journalist John Nichols. In der linken Zeitschrift »The Nation« schrieb er, es sei gerade El-Sayeds Kritik am Einfluss der großen Geldgeber in der US-Politik, die einen Wahlsieg über den Republikaner im November wahrscheinlich mache. El-Sayed habe »einen Nerv getroffen«. Seine Kritik am Einfluss von »big money« auf die US-Politik verfange. Es liege nahe, »dass er diese Argumentation auch im Rennen gegen den Republikaner Rogers fortführen könnte.« Denn Rogers wird sich noch mehr als Mainstream-Demokraten auf Großspender verlassen. Wir sind käuflich. Aber nur für unsere Leser*innen. Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär. 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5. August
taz (Öko & Co)

Vorwahlen zu den US-Midterms: Kopf-an-Kopf-Rennen in Michigan

Vorwahlen zu den US-Midterms: Kopf-an-Kopf-Rennen in Michigan Abdul El Sayed, Kandidat des progressiven Flügels der US-amerikanischen Demokratischen Partei, scheint die Senatskandidatur für diese gewonnen zu haben. Die Stimmen in Michigan waren noch nicht ganz ausgezählt, es gab noch immer eine hypothetische Chance, dass Hayley Stevens die Vorwahl um die Senatskandidatur für die Demokratische Partei gewinnt. Doch als Abdul El Sayed um ein Uhr morgens vor die Kameras trat, hielt er eine kaum verhohlene Siegesrede. „Ab morgen“. sagte er, „werden wir unsere Reihen schließen und uns auf unseren wahren Gegner konzentrieren“ – den republikanischen Kandidaten Mike Rogers. Den er „die schlimmste Sorte von MAGA“ nannte und einen „Stiefellecker Trumps“, mit Bezug auf den Slogan „Make America Great Again“ (MAGA) des US-Präsidenten Donald Trump. Die Auszählungen um ein Uhr früh zeigten Sayed mit 2 Prozentpunkten Führung vor seiner Gegnerin Hayley Stevens. Ein Ergebnis, das die meisten Umfragen nicht derartig knapp vorhergesagt hatten – einige Umfragen hatten einen Sieg für Sayed mit bis 19 Punkten projiziert. Die Wahl, die der New-York-Times-Reporter Michael Kruse als die bislang wichtigste Vorwahl der diesjährigen Midterms beschrieb, war ein Erfolg für den progressiven Flügel der Demokratischen Partei, dem Sayed angehört. Aber es war kein überwältigender Triumph. Die Wahl wurde als so wichtig angesehen, weil sich im Mittleren Westen der USA zeigen sollte, ob die progressive Politik einer neuen Generation demokratischer Kandidaten nicht nur in den urbanen Zentren der Küsten, sondern auch in der Mitte Amerikas eine Chance hat. Sayeds knapper Sieg deutet darauf hin, ebenso wie der Sieg des demokratischen Sozialisten Donovan Kinney in der Vorwahl um den Sitz im Abgeordnetenhaus sowie der des Klimaaktivisten William Lawerence in einem anderen Bezirk. Doch es ereignete sich kein Erdrutsch in der Mitte Amerikas. Die Wähler sind wohl dennoch bereit, neuen Ideen eine Chance zu geben. Doch sie sind noch vorsichtig. In Missouri etwa wurde die demokratische Sozialistin Cori Bush bei ihrem Comeback-Versuch besiegt. Geld allein entscheidet keine Wahl Abdul El Sayed, US-Demokrat Die Wahl war auch ein Referendum über das Geld von Lobbygruppen in der amerikanischen Politik. Verschiedene Interessengruppen hatten insgesamt mehr als 70 Millionen Dollar ausgegeben, um Sayed zu besiegen. Darunter war die Rekordsumme von 30 Millionen der proisraelischen Lobbyorganisation Aipac. Insgesamt hatte Hayley Stevens ein Budget zur Verfügung, das mehr als zehnmal so hoch war wie jenes von Sayed. Dass das Geld allein keine Wahlen mehr entscheidet, bestätigte in Michigan, was man bereits zuvor in New York und Pennsylvania gesehen hatte. „Man gewinnt heute keine Wahlen mehr, indem man Spenden sammelt und einen Haufen Fernsehwerbung kauft“, so Sayed. Wichtiger sei gerade im digitalen Zeitalter eine Politik zum Anfassen. Sayed verfügte über ein enormes Netzwerk an Freiwilligen, die von Tür zu Tür gingen. Er selbst trat bei weit über 100 Veranstaltungen auf. Die Taktik von Aipac in Michigan war dabei, trotz der enormen Ausgaben, eher zurückhaltend. Obwohl die Gruppe das erklärte Ziel hat, eine breite Pro-Israel-Koalition zu formen, war in den Radio- und TV Spots in Michigan kaum von Israel die Rede. Stattdessen konzentrierte man sich auf das zentrale Thema des Wahlkampfes – die Lebenshaltung für die Mittel- und die Arbeiterschicht. Aipac schien anzunehmen, dass der Gazakrieg unter den Wählern wohl keine mehrheitliche Unterstützung finden würde. Sayed möchte in Washington gegen die Unterstützung von Israel, gegen den Irankrieg, für universelle Krankenversicherung und kostenlose Bildung an öffentlichen Schulen kämpfen. Bei all diesen Themen wird er mutmaßlich Verbündete aus New York, Kalifornien und Pennsylvania finden. Und im Verlauf der kommenden Wochen werden noch einige hinzukommen. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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4. August
taz (Öko & Co)

Demokratische Primaries in den USA: Wählbar oder nicht wählbar? Und für wen?

Demokratische Primaries in den USA: Wählbar oder nicht wählbar? Und für wen? Die demokratischen Vorwahlen in Michigan für die Senatskandidatur sind eine Richtungswahl. Mit Millionen Dollar dabei: die Pro-Israel-Lobby Aipac. Eines wollte Abdul El-Sayed gleich klarstellen, als er sich mit David Remnick, dem Chefredakteur des New Yorker, zum Gespräch zusammensetzte. „Ich bin kein Sozialist. Ich mag den Kapitalismus.“ Sollten die WählerInnen von Michigan den Sohn ägyptischer Einwanderer im Herbst in den Senat wählen, würden sie nicht von jemandem vertreten, der eine große Verstaatlichungswelle anzettelt oder den freien Wettbewerb ausschaltet. Anders als etwa die neuen Kongresskandidatinnen Chevalier und Valdez aus New York, gehört er nicht den Democratic Socialists of America an. Dennoch steht El-Sayed im derzeitigen Richtungskampf der demokratischen Partei in dieser Woche im Rampenlicht. Wenn er am Dienstag in der Vorwahl der Partei gegen die amtierende Senatorin des Staates, Hayley Stevens, antritt, steht er als Vertreter der progressiven Welle vor den Wählern, die in den vergangenen Monaten zunehmend von der Partei Besitz ergreift. Dabei kommt El-Sayed in der Frage, ob die Demokraten in Washington scharf nach links schwenken, um Donald Trump die Stirn zu bieten, eine besonders wichtige Stellung zu. Zum einen sind die Vorwahlen im oberen Mittelwesten an diesem Dienstag eine harte Probe, ob progressive Politiker nicht nur in den urbanen Zentren an der Küste, sondern auch im „Heartland“ der USA eine Chance haben. Zum anderen ist die Senatswahl von Michigan entscheidend bei der Frage, ob die Demokraten ab kommendem Jahr auch in der höheren Kammer des Parlaments die Mehrheit zurückerobern können. Deshalb wird El-Sayed von den demokratischen Wählern in Michigan, einem Industriestaat, der um seine Zukunft ringt, vor allem nach seiner vermeintlichen Wählbarkeit beurteilt. Sein mutmaßlicher republikanischer Gegner Mike Rogers hat mehrfach gesagt, dass es für ihn gut aussähe, sollten die Demokraten El-Sayed aufstellen. Jonathan Chait, ein durchaus liberaler Kolumnist beim New York Magazine, warnte, dass El-Sayed zwei toxische Ideologien in sich vereinige: zum einen – trotz El-Sayeds Bekenntnis zum Kapitalismus, einen banalisierten, pauschalen Hass auf die Reichen. Zum anderen, wie Chait sagt, einen obsessiven Antizionismus. Immer weniger US-Amerikaner unterstützen Israels Regierung Beides vereinige sich nach Ansicht von El-Sayeds Kritikern in seiner zentralen Wahlkampfbotschaft. Wie die meisten progressiven Kandidaten in diesem Wahlkampfzyklus kämpft er dafür, Lobbygelder aus der Politik herauszubekommen. Seiner Kontrahentin Stevens wirft er vor, 60 Millionen Dollar von Vertretern von Sonderinteressen angenommen zu haben – angefangen von Krankenversicherern, die sich gegen eine staatliche Krankenversicherung, wie Sayed sie will, stellen, über Stromversorger, die große Datenzentren wollen, bis hin zur Pharmaindustrie. Der größte Stolperstein sind jedoch die Zuwendungen der Israel-Lobby Aipac. Laut der Bundeswahlkommission FEC hat Aipac in Michigan schon jetzt die Rekordsumme von 30 Millionen Dollar ausgegeben, um El-Sayed zu besiegen. Ein Zeichen dafür, wie tief Aipac bereit sein wird, in diesem Zwischenwahlkampf in die Tasche zu greifen. El-Sayed glaubt jedoch wie viele seiner Parteigenossen, dass die Unterstützung durch Aipac nach hinten losgeht. Immer weniger Amerikaner möchten, dass ihre Regierung weiterhin Israel unterstützt. Laut neueren Umfragen haben 62 Prozent eine negative Ansicht über die israelische Regierung. Laut dem Londoner Guardian ist Aipac in der US-Politik eine „toxische Marke geworden“. Bei den demokratischen Vorwahlen in New York beispielsweise wurde KandidatInnen ihre Verbindung mit Aipac zum Verhängnis. El-Sayed bestreitet derweil, dass er, wie Chait behauptet, ein militanter Antizionist sei. Anders als etwas Darializa Chevalier, die in New York für das Abgeordnetenhaus kandidiert, verurteilt Sayed klar den 7. Oktober. Er möchte nur, dass die USA Geld ausgibt, um die „Ausbildung unserer Kinder zu verbessern, anstatt irgendwo Menschen zu bombardieren“. Was die US-Nahostpolitik angeht, sagt er, sei er für das Selbstbestimmungsrecht beider Völker, der Palästinenser und der israelischen Juden. „Wenn das zwei Staaten sind, wunderbar. Wenn es ein Staat wird, ist es mir auch recht. Von mir aus auch 23 Staaten. Ich möchte nur nicht, dass Steuergelder aus Michigan an eine Regierung gehen, die furchtbare Dinge tut.“ Es ist eine Botschaft, die unter demokratischen Wählern von Michigan Anklang zu finden scheint. Sayed liegt zurzeit in den Umfragen mit bis zu 19 Prozentpunkten Vorsprung in Führung. Sollte sich das Ergebnis an diesem Dienstag bestätigen, würde dies die Demokratische Partei massiv in ihrem progressiven Kurs bestärken. Auch, wenn El-Sayed sich klar zum Kapitalismus bekennt. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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