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Dienstag, 21. Juli 2026
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Neunte Nacht in Folge - US-Angriffe auf den Iran gehen weiter - Berichte über Verlegung von weiteren Kampfjets

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20. Juli
Deutschlandfunk

Neunte Nacht in Folge - US-Angriffe auf den Iran gehen weiter - Berichte über Verlegung von weiteren Kampfjets

Wie unter anderem das "Wall Street Journal" berichtet, werden mehr Kampfflugzeuge in die Region verlegt - unter anderem Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel sowie mehrere Tankflugzeuge. In der Nacht von Sonntag auf Montag setzte die US-Armee ihre Angriffe auf Ziele im Iran fort. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten weiter zu schwächen, die der Iran für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus einsetze. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten weiter zu schwächen, die der Iran für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus einsetze. Iranische Medien berichten von Explosionen an verschiedenen Orten und vom Einsatz der Luftabwehr. In Kuwait erklärte die Armee, die Luftverteidigung habe feindliche Drohnen aus dem Iran abgewehrt. In dem ebenfalls mit den USA verbündeten Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst. Der Golfstaat war in den vergangenen Tagen wiederholt Ziel iranischer Angriffe. Weiterer US-Soldat getötet Das US-Militär hat unterdessen den Tod eines weiteren seiner Soldaten bestätigt. Er sei bei der kontrollierten Sprengung einer abgestürzten iranischen Drohne im Irak ums Leben gekommen. Die Gesamtzahl der amerikanischen Todesopfer seit Kriegsbeginn stieg damit auf 17. Präsident Trump teilte mit, die Fortsetzung der Angriffe sei auch zu Ehren der Gefallenen erfolgt. Brennender Tanker in der Straße von Hormus Nach britischen Angaben brennt in der Straße von Hormus unweit der Küste des Omans ein Schiff. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine erklärte, es sei unklar, was das Feuer ausgelöst habe. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, dass zwei Öltanker angegriffen worden seien, die versucht hätten, den Schifffahrtsweg zu passieren. Die Straße von Hormus werde für den Transport von petrochemischen Produkten so lange nicht sicher sein, wie die amerikanischen Militäraktionen in der Region andauerten. Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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20. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: Medienberichte: USA verlegen weitere Kampfjets in die Region

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Nach neun Nächten in Folge: US-Militär erklärt erneute Angriffswelle für beendet Trump: Jüngste Angriffe auf Iran „zu Ehren“ getöteter US-Soldaten US-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten  Demokraten kritisieren Trump nach Tod von US-Soldaten scharf  Kuwait meldet Angriffe – Kraftwerk und Entsalzungsanlage getroffen Medien: USA verlegen weitere Kampfjets nach Nahost Die USA verlegen inmitten des eskalierenden Iran-Kriegs Medienberichten zufolge mehr Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. Das Wall Street Journal berichtet, dass dies unter anderem Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel betreffe. Zudem würden Kampfjets vom Typ F-35 von dem von den USA genutzten Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien verlegt. Auch Tankflugzeuge befinden sich demnach auf dem Weg in die Region. Die New York Times berichtet unter Berufung auf US-Beamte ebenfalls von den Verlegungen. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden. Dass die USA den Berichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Region verlegen, kann als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden. Die New York Times berichtet unter Berufung auf US-Beamte ebenfalls von den Verlegungen. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden. Dass die USA den Berichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Region verlegen, kann als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden. Am 30. Juni durchquerten Kriegsschiffe und Flugzeuge der US-Marine das Arabische Meer. Central Command Public Affairs/dpa Entsprechend zitierte auch die Washington Post einen namentlich nicht genannten US-Beamten mit der Aussage, dass sich die USA auf einen umfassenderen Krieg vorbereiteten. Der Beamte hob demnach jedoch auch hervor, dass unter anderem schwindende Waffenvorräte der USA einer Ausweitung des militärischen Vorgehens Grenzen setzen würden. „Wir haben nicht genug, um die Einsätze sicher aufrechtzuerhalten, und ich glaube nicht, dass sich das Weiße Haus dessen bewusst ist“, zitierte ihn die Zeitung. USA laut Rubio für Gespräche offen – Teheran kriegt Vorschläge von Vermittlern Die USA sind trotz neuer Angriffe gegen Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. „Wir sind stets offen für Diplomatie“, sagte er am Sonntagabend vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio. Iran hat derweil Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Gespräche bekommen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. „Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen“, sagte Baghai. Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio. Iran hat derweil Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Gespräche bekommen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. „Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen“, sagte Baghai. Ulrike Putz Nach neun Nächten in Folge: US-Militär erklärt erneute Angriffswelle für beendet Das US-Militär hat seine erneute nächtliche Angriffswelle auf Ziele in Iran nach eigenen Angaben beendet. Man habe militärische Kommandozentralen, Anlagen zur Flugabwehr und Küstenüberwachung, Vorrichtungen für Raketenabschüsse und Drohnenstarts sowie Kommunikationsnetzwerke ins Visier genommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Ziel sei es gewesen, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren, hieß es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge. Ziel sei es gewesen, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren, hieß es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Tabris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet. Ulrike Putz Trump: Jüngste Angriffe auf Iran „zu Ehren“ getöteter US-Soldaten US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Angriffe des amerikanischen Militärs auf Ziele in Iran mit dem Tod mehrerer US-Soldaten in der Region begründet. „Diese großartigen Menschen, diese großartigen Patrioten, waren da draußen im Einsatz, damit Iran keine Atomwaffen bekommen kann“, sagte Trump nach seiner Rückkehr vom WM-Endspiel vor Reportern. Die Angriffe auf Iran seien „zu Ehren“ der Soldaten erfolgt. „Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen“, sagte Trump weiter.  Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. „Militärisch haben sie fast alles verloren“, behauptete er. „Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen.“ Zudem kontrollierten die USA die Straße von Hormus, behauptete Trump weiter. „Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert“, so der Präsident. Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. „Militärisch haben sie fast alles verloren“, behauptete er. „Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen.“ Zudem kontrollierten die USA die Straße von Hormus, behauptete Trump weiter. „Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert“, so der Präsident. Ulrike Putz Nahost-Konflikt bremst erneut Schiffsverkehr in der Straße von Hormus Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist angesichts des zunehmenden militärischen Schlagabtauschs zwischen den USA und Iran am Wochenende zurückgegangen. Daten des Finanzdatenanbieters LSEG zufolge passierten am Sonntag vier Schiffe die Meerenge; am Samstag waren es acht gewesen.  Die US-Regierung setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade vor iranischen Häfen durch. Iran geht seinerseits gegen Schiffe vor, die aus seiner Sicht die Regeln in der Straße von Hormus verletzen. Durch die Meerenge wird üblicherweise etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert. Die US-Regierung setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade vor iranischen Häfen durch. Iran geht seinerseits gegen Schiffe vor, die aus seiner Sicht die Regeln in der Straße von Hormus verletzen. Durch die Meerenge wird üblicherweise etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert. Seit Donnerstag wurden keine Tanker für verflüssigtes Erdgas (LNG) mehr bei der Durchfahrt durch die Meerenge registriert. Einige Schiffe schalten jedoch zeitweise ihre Transponder ab, um ihre Route zu verschleiern. Die LNG-Produktion in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten hält sich S&P Global zufolge trotz der Behinderungen relativ stabil. Dadurch steigt die Menge an LNG, die auf wartenden Schiffen im Golf lagert. An Bord von sieben beladenen katarischen LNG-Tankern befanden sich Mitte Juli schätzungsweise 570 000 Tonnen verflüssigtes Erdgas. Insgesamt befinden sich derzeit LNG-Tanker mit einer Gesamtkapazität von fast 1,9 Millionen Tonnen in der Region. Diese Schiffe könnten für einen raschen Anstieg der Exporte sorgen, sollte sich die faktische Blockade der Straße von Hormus in den kommenden Wochen lockern, teilten die Analysten von S&P Global mit. Insgesamt befinden sich derzeit LNG-Tanker mit einer Gesamtkapazität von fast 1,9 Millionen Tonnen in der Region. Diese Schiffe könnten für einen raschen Anstieg der Exporte sorgen, sollte sich die faktische Blockade der Straße von Hormus in den kommenden Wochen lockern, teilten die Analysten von S&P Global mit. Ulrike Putz Straße von Hormus: Schiff nahe Oman in Brand In der Straße von Hormus steht nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) ein Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet, teilte UKMTO weiter mit. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während die Behörde den Vorfall untersuche. Ulrike Putz Iran greift Ziele in Kuwait und Bahrain an Der Golfstaat Kuwait sieht sich im Zuge des eskalierenden Kriegs zwischen den USA und Iran weiter unter Beschuss. Die Luftverteidigung wehre „feindliche Drohnen“ aus Iran ab, teilte die Armee des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Nähere Einzelheiten gab es nicht.  Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wieder die Sirenen, wie das dortige Innenministerium bekanntgab. Die US-Botschaft in Bahrain warnte vor möglichen Angriffen Irans in der Hauptstadt Manama. Es lägen Informationen vor, wonach Iran nicht näher bezeichnete Ziele im Zentrum der Stadt ins Visier nehmen könnte, teilt die Vertretung mit. Die Botschaft mahnte US-Bürger zur Wachsamkeit. Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wieder die Sirenen, wie das dortige Innenministerium bekanntgab. Die US-Botschaft in Bahrain warnte vor möglichen Angriffen Irans in der Hauptstadt Manama. Es lägen Informationen vor, wonach Iran nicht näher bezeichnete Ziele im Zentrum der Stadt ins Visier nehmen könnte, teilt die Vertretung mit. Die Botschaft mahnte US-Bürger zur Wachsamkeit. US-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten Das US-Militär hat den Tod eines weiteren Soldaten im Iran-Krieg gemeldet. Der Soldat sei am Samstag im Nordirak bei der kontrollierten Sprengung nicht explodierter Munition aus einer abgeschossenen iranischen Einweg-Angriffsdrohne ums Leben gekommen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein weiterer Soldat sei leicht verletzt worden und werde weiterhin medizinisch behandelt. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 17. Am Samstag hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von Soldaten infolge von iranischem Beschuss gemeldet. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Das US-Militär informierte in dem Zuge auch über einen weiteren Soldaten, der noch vermisst werde. Nun erklärten die Streitkräfte, dass man nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens bislang nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden habe. Derzeit laufe ein Prozess zur Identifizierung, hieß es. Die New York Times und das Wall Street Journal berichteten unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person, es werde davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste eines nach dem iranischen Angriff vermissten US-Soldaten handele. Am Samstag hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von Soldaten infolge von iranischem Beschuss gemeldet. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Das US-Militär informierte in dem Zuge auch über einen weiteren Soldaten, der noch vermisst werde. Nun erklärten die Streitkräfte, dass man nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens bislang nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden habe. Derzeit laufe ein Prozess zur Identifizierung, hieß es. Die New York Times und das Wall Street Journal berichteten unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person, es werde davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste eines nach dem iranischen Angriff vermissten US-Soldaten handele. Demokraten kritisieren Trump nach Tod von US-Soldaten scharf Demokratische Mitglieder des US-Kongresses haben nach dem Tod zweier weiterer Soldaten ihres Landes scharfe Kritik an der Kriegsführung von Präsident Donald Trump in Iran geübt. Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Mark Warner, sagte dem Sender CBS News, es sei in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, dass die USA nicht mehr Todesopfer zu beklagen hätten. „Wir haben buchstäblich Hunderte Schwerverletzte“, betonte er und verwies dann auf die 16 bislang im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten. Das passiere, „wenn man einen Krieg aus eigener Entscheidung beginnt“.  Als stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses gehört er dem kleinen Kreis hochrangiger Kongressmitgliedern an, der sogenannten „Gang of Eight“, auf die die US-Regierung Briefings zu Geheimdienstangelegenheiten in bestimmten Situationen beschränken kann. Er könne eindeutig sagen, dass „keine unmittelbare Bedrohung durch Iran bestand“, betonte Warner und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Bereits am Samstag, als das US-Militär erstmals seit März wieder den Tod von zwei seiner Soldaten infolge von iranischem Beschuss meldete, hatten mehrere Demokraten mit Kritik an Trump reagiert. „Das ist der Preis für Präsident Trumps unnötigen Krieg“, schrieb Nikki Budzinski, Abgeordnete im Repräsentantenhaus, auf der Plattform X. Ihr Parteikollege Herbert Conaway forderte Trump auf, den Krieg zu beenden. „Genug ist genug“, schrieb er auf X. Als stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses gehört er dem kleinen Kreis hochrangiger Kongressmitgliedern an, der sogenannten „Gang of Eight“, auf die die US-Regierung Briefings zu Geheimdienstangelegenheiten in bestimmten Situationen beschränken kann. Er könne eindeutig sagen, dass „keine unmittelbare Bedrohung durch Iran bestand“, betonte Warner und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Bereits am Samstag, als das US-Militär erstmals seit März wieder den Tod von zwei seiner Soldaten infolge von iranischem Beschuss meldete, hatten mehrere Demokraten mit Kritik an Trump reagiert. „Das ist der Preis für Präsident Trumps unnötigen Krieg“, schrieb Nikki Budzinski, Abgeordnete im Repräsentantenhaus, auf der Plattform X. Ihr Parteikollege Herbert Conaway forderte Trump auf, den Krieg zu beenden. „Genug ist genug“, schrieb er auf X. US-Senator Mark Warner bei einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats in Washington. Ken Cedeno/AFP Trump wiederum verteidigte den Krieg, den die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begonnen hatten, am Samstag (US-Ortszeit). „Haben Sie sich jemals gefragt, wie viele Menschen in Vietnam gestorben sind? Haben Sie sich jemals gefragt, wie viele Menschen an einem einzigen Tag in Afghanistan gestorben sind?“, zitierte ihn das Boulevardblatt New York Post aus einem Telefoninterview. Trump bezeichnete den Tod der Soldaten demnach als „Schande“ und betonte, dass die Soldaten gestorben seien, weil sie nicht wollten, dass Iran eine Atomwaffe besitze.  Trump will Iran ins Russland-Sanktionspaket aufnehmen US-Präsident Donald Trump hat seine republikanische Partei aufgefordert, Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. „WICHTIG!!!“, schrieb Trump in Großbuchstaben hinter seine Forderung, die er auf der Plattform Truth Social postete. „Das wollte Lindsey tun“, ergänzte der Präsident, und verwies damit auf den kürzlich gestorbenen Senatoren Lindsey Graham. Dieser hatte sich maßgeblich für das Gesetzesvorhaben für neue Sanktionen gegen Russland eingesetzt.  Im US-Senat wird bereits seit über einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen US-Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und „bedeutende Maßnahmen“ ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. Senator Graham hatte kurz vor seinem Tod bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Unterstützung des Weißen Hauses für das Sanktionspaket gegen Russland verkündet. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland Ukraine hatte vor über vier Jahren auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin begonnen. Im US-Senat wird bereits seit über einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen US-Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und „bedeutende Maßnahmen“ ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. Senator Graham hatte kurz vor seinem Tod bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Unterstützung des Weißen Hauses für das Sanktionspaket gegen Russland verkündet. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland Ukraine hatte vor über vier Jahren auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin begonnen. Jordanien meldet Abschuss von iranischen Raketen Die jordanischen Streitkräfte haben staatlichen Angaben zufolge drei iranische Raketen abgefangen, die auf das Königreich abgefeuert worden seien. Eine vierte Rakete sei in einem abgelegenen Gebiet niedergegangen, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Jordaniens. Es gebe weder Opfer noch Sachschäden, wird ein Militärvertreter zitiert. Das israelische Militär teilte zuvor mit, dass es vom Iran aus gestartete Raketen mit Kurs auf die jordanische Hafenstadt Akaba ausgemacht habe. Es warnte vor möglichen Auswirkungen auf israelisches Gebiet, das an Akaba grenzt. Am Flughafen und Hafen in Akaba wurde nach US-Angaben Menschen in Sicherheit gebracht. Das teilte die US-Botschaft mit und bezog sich dabei auf eine laufende Evakuierung durch die jordanischen Behörden. Grund sei eine „spezifische und glaubwürdige Bedrohung“. Von Reisen über den internationalen Flughafen oder den Hafen werde abgeraten. Jordaniens Kommunikationsminister Mohammed al-Mumani teilte dagegen mit, die Behörden hätten keine Anordnung zur Evakuierung gegeben – weder am Flughafen von Akaba noch am Hafen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra. Der Betrieb an Hafen und Flughafen laufe normal. Auch der TV-Sender Al-Mamlaka berichtete von normalem Betrieb am Hafen. Am Flughafen und Hafen in Akaba wurde nach US-Angaben Menschen in Sicherheit gebracht. Das teilte die US-Botschaft mit und bezog sich dabei auf eine laufende Evakuierung durch die jordanischen Behörden. Grund sei eine „spezifische und glaubwürdige Bedrohung“. Von Reisen über den internationalen Flughafen oder den Hafen werde abgeraten. Jordaniens Kommunikationsminister Mohammed al-Mumani teilte dagegen mit, die Behörden hätten keine Anordnung zur Evakuierung gegeben – weder am Flughafen von Akaba noch am Hafen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra. Der Betrieb an Hafen und Flughafen laufe normal. Auch der TV-Sender Al-Mamlaka berichtete von normalem Betrieb am Hafen. Kuwait meldet Angriffe – Kraftwerk und Entsalzungsanlage getroffen Der Golfstaat Kuwait steht bei der Eskalation zwischen Iran und den USA erneut unter Beschuss. Das Land wehre „feindliche Raketen und Drohnen“ aus Iran ab, teilte die Armee mit. Eine Anlage zur Stromerzeugung und Entsalzung sei dabei innerhalb von zwei Tagen zweimal angegriffen worden, erklärte das Energieministerium. Die Anlage sei in Brand geraten, wodurch auch die Stromerzeugung beeinträchtigt wurde. Derzeit liefen Arbeiten, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Wüstenstaat Kuwait ist wie die weiteren Golfländer auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen, um die heimische Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Aus solchen Anlagen stammen rund 90 Prozent des Trinkwassers in Kuwait. In der Region gibt es mehr als 400 solcher Entsalzungsanlagen, die auch Bahrain und Saudi-Arabien stark nutzen. Vom weltweiten Wasser aus Entsalzungsanlagen stammen ganze 40 Prozent aus den Golfstaaten. An die Einwohner in Kuwait kam der Hinweis, dass die Explosionen von der eigenen Flugabwehr stammten. Die Menschen im Land wurden aufgefordert, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. Auch im Golfstaat Bahrain ertönten wieder die Warnsirenen. Das Innenministerium rief Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben. Der Wüstenstaat Kuwait ist wie die weiteren Golfländer auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen, um die heimische Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Aus solchen Anlagen stammen rund 90 Prozent des Trinkwassers in Kuwait. In der Region gibt es mehr als 400 solcher Entsalzungsanlagen, die auch Bahrain und Saudi-Arabien stark nutzen. Vom weltweiten Wasser aus Entsalzungsanlagen stammen ganze 40 Prozent aus den Golfstaaten. An die Einwohner in Kuwait kam der Hinweis, dass die Explosionen von der eigenen Flugabwehr stammten. Die Menschen im Land wurden aufgefordert, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. Auch im Golfstaat Bahrain ertönten wieder die Warnsirenen. Das Innenministerium rief Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben. Irans Außenminister spricht offen über Sicherheitslücken Wie konnten die USA und Israel die politische und militärische Führungsebene in Iran ausschalten? Teherans Außenminister Abbas Araghtschi spricht in einem Interview überraschend offen über Sicherheitslücken. Im Gespräch mit dem regierungstreuen Medienaktivisten Dschawad Mogoi schilderte der Minister ausführlich seine Erlebnisse des ersten Kriegstags am 28. Februar. Iranische Medien veröffentlichten Ausschnitte des Interviews, das bislang nicht in voller Länge online ist. Als die Luftangriffe auf Teheran begannen, tagten mehrere wichtige Entscheidungsgremien aus Politik und Militär gleichzeitig, erklärte Araghtschi. Am ersten Kriegstag wurden einflussreiche Politiker und Generäle getötet, darunter auch Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Chamenei. Morgens noch habe Araghtschi dessen Stabschef getroffen, um Chamenei über den Stand der Verhandlungen mit den USA zu informieren. „Entscheidend ist meiner Ansicht nach, dass sie über diese Sitzungen informiert waren“, sagte der Minister mit Blick auf Israel und die USA. „Das deutet möglicherweise auf eine Sicherheitslücke hin, die bestand und wahrscheinlich noch immer besteht“. Möglicherweise beziehe sich das auch auf die Beeinflussung von Entscheidungsprozessen“, fügte er hinzu und betonte: „Mehr möchte ich dazu nicht offen sagen.“ Als die Luftangriffe auf Teheran begannen, tagten mehrere wichtige Entscheidungsgremien aus Politik und Militär gleichzeitig, erklärte Araghtschi. Am ersten Kriegstag wurden einflussreiche Politiker und Generäle getötet, darunter auch Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Chamenei. Morgens noch habe Araghtschi dessen Stabschef getroffen, um Chamenei über den Stand der Verhandlungen mit den USA zu informieren. „Entscheidend ist meiner Ansicht nach, dass sie über diese Sitzungen informiert waren“, sagte der Minister mit Blick auf Israel und die USA. „Das deutet möglicherweise auf eine Sicherheitslücke hin, die bestand und wahrscheinlich noch immer besteht“. Möglicherweise beziehe sich das auch auf die Beeinflussung von Entscheidungsprozessen“, fügte er hinzu und betonte: „Mehr möchte ich dazu nicht offen sagen.“ Irak prüft Bau einer neuen Ölpipeline zum Mittelmeer Die Straße von Hormus ist seit Monaten faktisch blockiert. Der Irak plant deshalb die Möglichkeit, eine Ölpipeline zu türkischen und syrischen Häfen am Mittelmeer zu bauen. Diese könnte von den ölreichen Regionen Basra im Süden und Kirkuk im Norden zu den Mittelmeerhäfen Ceyhan in der Türkei und Banijas in Syrien führen. Derzeit laufe eine Studie über die Machbarkeit einer solchen Pipeline, sagte Iraks Ölminister Basim Chudair der Staatsagentur INA. Es gebe eine klare Strategie, um neue Exportrouten für irakisches Öl zu finden. Der Irak ist extrem abhängig vom Ölgeschäft – die Exporte machen in normalen Zeiten mehr als 90 Prozent der staatlichen Einnahmen aus. Mehr als zehn Millionen Menschen im Land sind auf monatliche Überweisungen der Behörden angewiesen, darunter Staatsangestellte, Pensionäre und Empfänger von Sozialhilfeleistungen. Die Regierung im Irak, dessen Produktion im Zuge des Kriegs einbrach, sucht deshalb dringend nach alternativen Exportwegen. Auch bei einer Umgehung der Straße von Hormus besteht aber weiter die Gefahr, dass Iran etwa Pipelines und andere Öleinrichtungen in der Region angreift. Der Ölexport über Land ist auch teurer und weniger effizient als der Seeweg. Aktuell nutzt die Regierung eine bereits bestehende Pipeline in die Türkei, die über die Kurdengebiete im Nordirak führt. Eine weitere Pipeline in die Türkei soll nach einer letzten Testphase innerhalb der nächsten Tage den Betrieb aufnehmen. Der Irak ist extrem abhängig vom Ölgeschäft – die Exporte machen in normalen Zeiten mehr als 90 Prozent der staatlichen Einnahmen aus. Mehr als zehn Millionen Menschen im Land sind auf monatliche Überweisungen der Behörden angewiesen, darunter Staatsangestellte, Pensionäre und Empfänger von Sozialhilfeleistungen. Die Regierung im Irak, dessen Produktion im Zuge des Kriegs einbrach, sucht deshalb dringend nach alternativen Exportwegen. Auch bei einer Umgehung der Straße von Hormus besteht aber weiter die Gefahr, dass Iran etwa Pipelines und andere Öleinrichtungen in der Region angreift. Der Ölexport über Land ist auch teurer und weniger effizient als der Seeweg. Aktuell nutzt die Regierung eine bereits bestehende Pipeline in die Türkei, die über die Kurdengebiete im Nordirak führt. Eine weitere Pipeline in die Türkei soll nach einer letzten Testphase innerhalb der nächsten Tage den Betrieb aufnehmen. USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe Nach dem Tod zweier US-Soldaten infolge iranischen Beschusses und der nächtelangen US-Bombardements in Iran schwören beide Seiten Rache – womit eine gefährliche Eskalationsspirale droht. Das US-Militär begann in der Nacht mit neuen Luftangriffen, wie das Regionalkommando Centcom auf X mitteilte. Sie zielten unter anderem darauf ab, die iranische Revolutionsgarde, die in der vorherigen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen". Irans oberster Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei drohte zuvor seinerseits mit Racheakten. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es. Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Iran-Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete. Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Irans oberster Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei drohte zuvor seinerseits mit Racheakten. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es. Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Iran-Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete. Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16.

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19. Juli
Die Welt (Politik)

USA verlegen F-16-Kampfjets aus Deutschland nach Nahost – intern zweifeln Beamte an Schlagkraft

USA verlegen F-16-Kampfjets aus Deutschland nach Nahost – intern zweifeln Beamte an Schlagkraft Die USA entsenden Medienberichten zufolge zusätzliche Kampfjets und Tankflugzeuge in den Nahen Osten. Die Verlegungen gelten als mögliches Signal für eine Ausweitung des militärischen Einsatzes. Die USA verlegen inmitten des eskalierenden Iran-Kriegs Medienberichten zufolge mehr Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass dies unter anderem Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel betreffe. Zudem würden Kampfjets vom Typ F-35 von dem von den USA genutzten Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien verlegt. Auch Tankflugzeuge befinden sich demnach auf dem Weg in die Region. Die „New York Times“ berichtet ebenfalls unter Berufung auf US-Beamte von den Verlegungen. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden. Dass die USA nun den Berichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Region verlegen, kann als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden. Bericht: USA bereiten sich auf größeren Krieg vor Entsprechend zitierte auch die „Washington Post“ einen namentlich nicht genannten US-Beamten mit der Aussage, dass sich die USA auf einen umfassenderen Krieg vorbereiteten. Der Beamte hob demnach jedoch auch hervor, dass unter anderem schwindende Waffenvorräte der USA einer Ausweitung des militärischen Vorgehens Grenzen setzen würden. „Wir haben nicht genug, um die Einsätze sicher aufrechtzuerhalten, und ich glaube nicht, dass sich das Weiße Haus dessen bewusst ist“, zitierte ihn die Zeitung. Der Iran-Krieg eskaliert seit Anfang des Monats wegen des Streits um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus wieder. Die USA greifen seit Tagen wieder Ziele im Iran an – und Teheran führt Vergeltungsangriffe in der Region durch. Das zuständige US-Regionalkommando Centcom meldete in der Nacht zu Montag eine neue Angriffswelle auf den Iran. „Die Angriffe werden fortgesetzt, um die militärischen Fähigkeiten des Iran zu schwächen, die für Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Seeleute im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus genutzt werden“, hieß es in einer Erklärung auf X. Es war die neunte Nacht in Folge mit US-Angriffen. Ziele seien „Militärkommandozentralen, Luftabwehr- und Küstenüberwachungsanlagen, maritime Kapazitäten, Raketen- und Drohnenabschussstellen sowie Kommunikationsnetze“ gewesen. US-Präsident Donald Trump sagte, die Attacken erfolgten als Reaktion auf die drei zuletzt im Krieg getöteten US-Soldaten. „Wir haben sie heute Abend wieder sehr hart getroffen“, sagte Trump mit Blick auf den Iran. Das sei „zu Ehren“ der „wahrscheinlich drei großartigen Patrioten“ erfolgt, sagte der Präsident vor Journalisten bei seiner Rückkehr vom Fußball-WM-Finale vor den Toren von New York nach Washington. Der Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. „Militärisch haben sie fast alles verloren“, behauptete er. „Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen.“ Zudem kontrollierten die USA die Straße von Hormus, behauptete Trump weiter. „Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert“, so der Präsident. Explosionen in mehreren iranischen Gebieten Örtliche Medien meldeten in der Nacht Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Tabris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet. Auf der anderen Seite sah sich Golfstaat Kuwait unter iranischem Beschuss. Die Luftverteidigung wehre „feindliche Drohnen“ aus dem Iran ab, teilte die Armee des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Nähere Einzelheiten gab es zunächst nicht. Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wieder die Sirenen, wie das dortige Innenministerium bekanntgab. Die US-Botschaft in Bahrain warnte vor möglichen Angriffen in der Hauptstadt Manama. Es lägen Informationen vor, wonach der Iran nicht näher bezeichnete Ziele im Zentrum der Stadt ins Visier nehmen könnte, teilte die Vertretung mit. Die Botschaft mahnte US-Bürger zur Wachsamkeit. Beide Länder gelten als Verbündete der USA und beherbergen Militärstützpunkte. Iranische Revolutionsgarden sprengen Öltanker Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden sind zudem zwei Öltanker auf der Südroute durch die Straße von Hormus gesprengt worden und nun manövrierunfähig. Das US-Militär habe die Besatzungen aufgefordert, diese unsichere Passage zu nutzen, teilten die Garden mit. Solange die US-Aggression in der Region andauere, sei die Meerenge weder für den Transport von petrochemischen Produkten noch für „einen einzigen Tropfen Öl und Gas“ sicher. Das US-Militär müsse sich auf eine „Strafaktion“ einstellen. Der Vorfall ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zu Namen, Flaggen, Besatzungen oder möglichen Opfern machen die Garden keine Angaben. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) berichtet von einem Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet, teilte UKMTO weiter mit. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während die Behörde den Vorfall untersuche. Zudem erklärten die Revolutionsgarden laut dem staatlichen Rundfunk, sie hätten in Akaba in Jordanien stationierte US-Militärflugzeuge mit ballistischen Raketen angegriffen. Einigen von ihnen hätten sie „schwere Schäden“ zugefügt. Außerdem sei laut staatlichen Medien „das feindliche Kommandozentrum für Spezialeinsätze in der Region Al-Tanf in Syrien“ angegriffen worden. Es handele sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranschahr im Südosten der Islamischen Republik, erklärte die Nachrichtenagentur Irna am Montag im Onlinedienst Telegram. Die Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor die Beisetzung dreier Soldaten gemeldet, die bei einem US-Angriff auf eine Kaserne in Iranschahr getötet worden seien. Das US-Militär hatte zuvor am Sonntag den Tod eines weiteren seiner Soldaten im Iran-Krieg gemeldet. Am Samstag sei ein US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat wurde demnach verletzt und wird weiterhin wegen einer leichten Verletzung medizinisch behandelt. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 17. Mehr als 430 amerikanische Soldaten wurden verletzt. Am Samstag hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von Soldaten infolge von iranischem Beschuss gemeldet. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Das US-Militär informierte in dem Zuge auch über einen weiteren Soldaten, der noch vermisst werde. Nun erklärten die Streitkräfte, dass man nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens bislang nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden habe. Derzeit laufe ein Prozess zur Identifizierung, hieß es. Die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ berichteten unter Berufung auf einen US-Beamten beziehungsweise eine mit der Angelegenheit vertraute Person, es werde davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste eines nach dem iranischen Angriff vermissten US-Soldaten handele. Kritik von Demokraten nach den Todesfällen Demokratische Mitglieder des US-Kongresses haben nach dem Tod der beiden Soldaten scharfe Kritik an der Kriegsführung von Präsident Trump geübt. Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Mark Warner, sagte dem Sender CBS News, es sei in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, dass die USA nicht mehr Todesopfer zu beklagen hätten. „Wir haben buchstäblich Hunderte Schwerverletzte“, betonte er und verwies dann auf die gefallenen US-Soldaten. Das passiere, „wenn man einen Krieg aus eigener Entscheidung beginnt“. Als stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses gehört er dem kleinen Kreis hochrangiger Kongressmitgliedern an, der sogenannten „Gang of Eight“, auf die die US-Regierung Briefings zu Geheimdienstangelegenheiten in bestimmten Situationen beschränken kann. Er könne eindeutig sagen, dass „keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran bestand“, betonte Warner und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Rubio: Andere Länder müssen mehr für Schutz der Straße von Hormus tun US-Außenminister Marco Rubio hat mit Blick auf den Konflikt um die Straße von Hormus andere Länder zu mehr Druck auf den Iran aufgefordert. Die Vereinigten Staaten würden „weiterhin tun, was nötig ist, um die weltweite Schifffahrt zu schützen“, sagte Rubio am Sonntag. Andere Staaten müssten jedoch „durch Ausrüstung oder Finanzmittel“ ihren Beitrag dazu leisten. „Zumindest einige Leute im Iran“ wollten die wirtschaftlich bedeutende Meerenge kontrollieren und somit als „Druckmittel gegenüber der Welt“ einsetzen, sagte Rubio. Er äußerte sich vor einer Reise auf die Philippinen, wo er an einem Treffen der Außenminister der südostasiatischen Asean-Staaten teilnehmen wollte.

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19. Juli
Tagesschau

USA verlegen offenbar weitere Kampfjets nach Nahost

Iran-Krieg USA verlegen offenbar weitere Kampfjets nach Nahost Weiten die USA ihre Angriffe auf Iran aus? Medienberichte in den USA deuten darauf hin: Offenbar werden weitere US-Kampfflugzeuge in den Nahen Osten verlegt - auch aus Deutschland. Die Situation im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Das Wall Street Journal berichtet, dass unter anderem Kampfjets des Typs F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel in den Nahen Osten verlegt werden. Auch F-35-Jets, die auf dem Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien stationiert sind, könnten im Iran-Krieg eingesetzt werden. Zudem würden sich Tankflugzeuge auf dem Weg in die Region befinden. Auch die New York Times berichtet von den Verlegungen. Demnach wurde die Entscheidung dazu bereits getroffen, bevor am Freitag zwei US-Soldaten getötet wurden. Immer wieder Angriffe Der Iran-Krieg ist Anfang des Monats wieder aufgeflammt. Hintergrund ist der Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus. Die USA greifen seit Tagen wieder Ziele im Iran an - Teheran führt Angriffe in der Region durch. Am Samstag wurde nach Informationen der israelischen Armee auch Jordaniens Küstenstadt Akaba am Roten Meer angegriffen. Man habe Raketenbeschuss aus dem Iran auf die Stadt beobachtet, die nur wenige Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt liegt, teilte Israels Armee mit. Raketen abgefangen Jordaniens Streitkräfte fingen nach eigenen Angaben drei iranische Raketen ab. Eine vierte sei in abgelegenem Gebiet niedergegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Petra. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben.

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