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Sonntag, 12. Juli 2026
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Tropischer Wirbelsturm - Taifun Bavi schwächt sich in China ab - weiter heftige Regenfälle

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12. Juli
ZDF heute

"Bavi" trifft auf China - Regenfälle und Überschwemmungen

Taifun schwächt sich zu Tropensturm ab:"Bavi" trifft auf China - Regenfälle und Überschwemmungen Überflutete Straßen, mehr als 1.000 entwurzelte Bäume, zwei Millionen evakuierte Menschen: Taifun "Bavi" hat in China für Chaos gesorgt. Auch Japan und Taiwan waren betroffen. Der Taifun "Bavi" hat sich nach seiner Ankunft im Osten Chinas am Sonntag zu einem schweren Tropensturm abgeschwächt, aber weiter für heftige Regenfälle und starke Verkehrsbehinderungen gesorgt. Fast zwei Millionen Menschen waren zuvor in Sicherheit gebracht worden. Berichte über Todesopfer oder Verletzte in China lagen zunächst nicht vor. "Bavi" war am späten Samstagabend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde bei Yuhuan in der Provinz Zhejiang auf Land getroffen. Danach zog der Sturm über Yueqing in Richtung der Provinzhauptstadt Hangzhou. Am Sonntagvormittag wurden in der Nähe Hangzhous noch Windgeschwindigkeiten von rund 108 Kilometern pro Stunde gemessen. Sturm "Bavi": 1.300 Bäume in Yueqing entwurzelt In Yueqing wurden durch den Sturm nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV mehr als 1.300 Bäume entwurzelt oder umgerissen. Feuerwehrleute, Rettungskräfte und städtische Beschäftigte waren damit beschäftigt, Straßen freizuräumen. Bilder aus der fast zehn Millionen Einwohner zählenden Stadt Wenzhou zeigten überflutete Straßen. Hunderte Schlangen, teils sogar giftige, waren vor wenigen Tagen nach heftigen Unwettern aus einer Zuchtfarm entkommen. 08.07.2026 | 0:36 minDie Behörden warnten vor Sturzfluten, über die Ufer tretenden Flüssen und überschwemmten Feldern. Bis Montag wurden in mehreren ostchinesischen Provinzen weiterhin starke bis außergewöhnlich heftige Regenfälle erwartet. Der Sturm sollte anschließend in Richtung Gelbes Meer ziehen und sich bis Dienstag in ein außertropisches Tiefdruckgebiet verwandeln. In Zhejiang waren bis Samstag rund 1,72 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen und Arbeitsstätten wurden geschlossen, der Straßenverkehr unterbrochen und Veranstaltungen im Freien ausgesetzt. Mehr als 300 Flüge fielen in der Provinz aus. Am Flughafen Hangzhou wurden 327 Verbindungen gestrichen. Auch in Shanghai kam es zu massiven Einschränkungen: Dort wurden nach Angaben des Nachrichtenportals "The Paper" 684 Flüge und 1.620 Zugverbindungen gestrichen. In den Küsten- und Hochrisikogebieten der Wirtschaftsmetropole verließen rund 34.000 Menschen vorsorglich ihre Häuser. In der weiter südlich liegenden Provinz Fujian wurden mehr als 130.000 Menschen evakuiert. Auch Taiwan und Japan betroffen Vor China hatte "Bavi" abgelegene Inseln im Südwesten Japans getroffen. Auf der japanischen Insel Okinawa waren mehr als 18.000 Haushalte und Einrichtungen von Stromausfällen betroffen. Auf Taiwan zog der größte Taifun seit Jahrzehnten zu - Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. 11.07.2026 | 0:22 minAn Taiwan war der Sturm vorbeigezogen, hatte die Insel aber nicht direkt getroffen. Die Feuerwehr von Taiwan meldete mindestens 134 Verletzte. Mehr als 14.000 Menschen wurden evakuiert, mehr als 170.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. In den Weltmeeren wurden nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus im Juni die höchsten jemals für diesen Monat gemessenen Temperaturen festgestellt. Wärmere Ozeane können Tropenstürme verstärken und ihnen mehr Feuchtigkeit zuführen - die später als Starkregen niedergeht. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zu Wetterextremen - Klimabilanz vom EU-Klimawandeldienst:Copernicus: 2025 war drittwärmstes je gemessenes Jahrvon Mark Hugomit Video0:27 - Erderwärmung schneller als erwartet:Klimaforscher warnt vor "unvorstellbarer Katastrophe"mit Video5:18 - Copernicus meldet Temperaturrekord:Meere waren im Juni so warm wie noch niemit Video0:21 - World Weather Attribution:Klimawandel macht Extremwetter wahrscheinlichermit Video1:50

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12. Juli
Tagesschau

Taifun "Bavi" trifft große Teile Ostasiens

Tote und Zerstörung Taifun "Bavi" trifft große Teile Ostasiens Taifun "Bavi" hat die Menschen in vielen Teilen Ostasiens an diesem Wochenende in Atem gehalten. Auf den Philippinen kamen 17 Menschen in dem Wirbelsturm ums Leben. Auf der Insel Taiwan gab es zahlreiche Verletzte. Der Wirbelsturm, der an diesem Wochenende über große Teile Ostasiens hinwegzog, hatte die Größe Frankreichs: Taifun "Bavi" war der bislang heftigste Sturms des Jahres in der Region. Seine stärksten Böen erreichten bis zu 144 Kilometer pro Stunde. Am Abend traf der Wirbelsturm auf die chinesische Ostküste. Dort hatten die Behörden fast zwei Millionen Menschen vorsorglich zur Evakuierung aufgerufen. Erstmals in diesem Jahr galt die Wetter-Alarmstufe Rot. Der Taifun löste einen Erdrutsch aus und setzte einige Gebiete unter Wasser. Heute sind die Einsatzkräfte vor allem damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen. Monsun tötet mehrere Menschen auf den Philippinen Auf den Philippinen starben 17 Menschen im Zusammenhang mit heftigem Monsunregen, der durch die Auswirkungen des Wirbelsturms noch verstärkt wurde. Sie wurden von Sturzwellen mitgerissen oder ertranken. Auf Taiwan meldete die Feuerwehr mehr als 130 Verletzte - vor allem durch umherfliegende Gegenstände oder Stürze mit Motorrädern. Der Flugverkehr auf der Insel wurde praktisch komplett eingestellt. Flugausfälle wegen Starkregen und Sturm in Japan Auch Gebiete ganz im Süden Japans wurden von heftigem Regen und schweren Sturmböen getroffen. Auch hier wurden laut dem Sender NHK mehr als 200 Flüge gestrichen. Mittlerweile hat sich "Bavi" abgeschwächt. Die Meteorologen warnen aber weiterhin von starken Regenfällen im Osten und Norden Chinas. Mit Informationen von Thorsten Iffland, ARD Studio Tokio

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11. Juli
taz (Öko & Co)

Taifun „Bavi“ wütet in Asien: Mehr als 1,7 Millionen Menschen in China evakuiert

Taifun „Bavi“ wütet in Asien: Mehr als 1,7 Millionen Menschen in China evakuiert Tote und Verletzte in den Philippinen und Taiwan. Noch gibt es keine Entwarnung: In der Nacht zu Sonntag trifft „Bavi“ auf das chinesische Festland. ap/kna | Vor dem Eintreffen des Taifuns „Bavi“ haben mehr als 1,7 Millionen Menschen in der chinesischen Provinz Zhejiang ihre Häuser verlassen müssen. Weitere 34.000 Menschen seien in Shanghai evakuiert worden, berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Zuvor waren bereits im Südosten Chinas Tausende aus Gebieten an der Küste, etwa in der Stadt Ningde, an sicherere Orte gebracht worden. Mit maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 144 Kilometern pro Stunde sollte „Bavi“ laut der taiwanischen Wetterbehörde am Samstag an Taiwan vorbeiziehen. Dort und auf den südlichen Inseln Chinas brachten die Ausläufer von „Bavi“ heftigen Wind und Regen. Prognosen zufolge sollte der Taifun sich weiter Richtung Zhejiang im Osten Chinas bewegen und in der Nacht zum Sonntag aufs chinesische Festland treffen. Zuvor waren im Süden der Philippinen mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen, wie der dortige Zivilschutz mitteilte. Die meisten von ihnen wurden demnach bei Erdrutschen getötet, die durch saisonale Monsunregenfälle ausgelöst wurden. Diese wurden durch den Taifun noch verstärkt, bevor er in Richtung Taiwan weiterzog. Neben China auch Taiwan und Japan betroffen In Japan war vor allem die Präfektur Okinawa im Südwesten des Landes betroffen. Die Behörden warnten eindringlich vor starken Winden, hohen Wellen, Sturmfluten, Erdrutschen und Überschwemmungen. Von Japan zog der Sturm nach Taiwan, wo am Samstag mehr als 25.000 Haushalte ohne Elektrizität waren, weil „Bavi“ zahlreiche Leitungen beschädigt hatte. Der Betrieb von 116 Fähren des Inselstaates wurde eingestellt, mehr als 1.100 Flüge wurden gestrichen. Zudem meldeten die Behörden 36 Verletzte. Chinas Nationales Meteorologisches Zentrum hat eine orangefarbene Taifun-Warnung herausgegeben – die zweithöchste Stufe eines vierstufigen Warnsystems –, woraufhin viele Schulen geschlossen und Fährverbindungen eingestellt wurden. Hunderte Flüge wurden gestrichen, und einige Hochgeschwindigkeitszugverbindungen wurden eingestellt. Laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV gab das Zentrum am Samstag zudem die erste rote Unwetterwarnung in diesem Jahr heraus. Bis Samstag um 8 Uhr morgens meldeten die Behörden in Taiwan mindestens 87 Verletzte infolge des Taifuns. Einige von ihnen hätten sich Verletzungen beim Motorradfahren bei Regen und Wind auf rutschigen Straßen zugezogen, hieß es. Zudem wurden mehr als 14.200 Menschen auf der ganzen Insel evakuiert, darunter aus dem Landkreis Hualien im Osten und der zentral gelegenen Stadt Taichung. In vielen Teilen Taiwans fiel am Samstag der Schulbetrieb aus. 50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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11. Juli
Tagesschau

Taiwan und China: Hunderttausende wegen Taifun "Bavi" evakuiert

Taiwan und China Hunderttausende wegen Taifun "Bavi" evakuiert Anfang der Woche war "Bavi" noch ein Supertaifun - nun steuert der Wirbelsturm etwas abgeschwächt auf Taiwan und China zu. Die Behörden sind dennoch alarmiert und rufen Hunderttausende auf, sich in Sicherheit zu bringen. Einige Inseln im Pazifik haben ihn schon zu spüren bekommen - nun nähert sich Taifun "Bavi" Taiwan. Im Norden des Landes haben sich mehr als 14.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Zahlreiche Geschäfte blieben geschlossen. Mehr als 1.100 Inlands- und Auslandsflüge in Taiwan sind gestrichen und der Fährverkehr ist eingestellt. Am Freitag waren bereits rund 69.000 Haushalte vorübergehend ohne Strom, nachdem heftiger Regen und starke Winde das Stromnetz beschädigt hatten. Sturm hat an Intensität verloren Die taiwanische Wetterbehörde CWA warnte für heute vor "extremem Starkregen" über Nordtaiwan und "gefährlichen Wellen" von bis zu zehn Metern Höhe an der Küste. Die Küstenregion einschließlich der Hauptstadt dürfte zu den am stärksten von dem Wirbelsturm betroffenen Gebieten in Taiwan zählen. Es seien zuletzt Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde gemessen gemessen worden, erklärte die Wetterbehörde. Einzelne Böen erreichten Geschwindigkeiten von rund 180 Kilometern pro Stunde. Der Sturm habe weiter "an Intensität verloren", erklärte die Wetterbehörde. Sonntag erreicht "Bavi" China Nachdem "Bavi" am Montag noch als Supertaifun die US-Außengebiete Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik getroffen hatte, wurde er später zu einem Taifun herabgestuft. Am Freitag war befürchtet worden, dass "Bavi" der größte Taifun werden würde, der Taiwan seit mehr als 30 Jahren treffen würde. Seither habe sich der Radius mit starken Winden auf 350 Kilometer verringert, sagte Jason Cheng von der CWA der Nachrichtenagentur AFP. Mehr als 28.000 Soldaten hielten sich für Notfälle bereit. Am frühen Sonntag soll "Bavi" im Osten Chinas auf Land treffen. Für die Provinzen Zhejiang und Fujian werden "außergewöhnlich heftige Regenfälle" erwartet, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Hunderttausende Menschen wurden Behördenangaben in Sicherheit gebracht. Unwetter vor wenigen Tagen in China In der ostchinesischen Metropole Wenzhou hätten laut Staatsmedien 1,7 Millionen Menschen ihre ihre Häuser und Wohnungen verlassen. In der Hauptstadt Peking seien wegen starker Regenfälle zudem mehr als 100.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte die dortige Stadtverwaltung mit. In dieser Woche hatten Unwetter im Süden und im Zentrum Chinas bereits schwere Schäden angerichtet. 39 Menschen kamen bei Überschwemmungen ums Leben, allein 26 Menschen starben nach dem Bruch eines Staudamms.

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