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Mittwoch, 15. Juli 2026
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Spanien zieht ins WM-Finale ein: Im feinen Netz der Spinne

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15. Juli
taz (Öko & Co)

Spanien zieht ins WM-Finale ein: Im feinen Netz der Spinne

Spanien zieht ins WM-Finale ein: Im feinen Netz der Spinne Mit einer beeindruckenden Dominanz bezwingt Spanien den großen Turnierfavoriten Frankreich. Das Team gilt nun im Finale selbst als nahezu unschlagbar. Wenn es vor dem Finale noch eines Beweises für das Selbstvertrauen in der spanischen Nationalmannschaft bedurft hätte, dann lieferte diesen Trainer Luis de la Fuente. Voller Zuversicht blickte der 65-Jährige auf das Endspiel am Sonntag vor den Toren New Yorks. Obwohl die Einlassungen auch immer dem Zweck dienen, Gegner mit gezielten Botschaften zu beeindrucken, und es de la Fuentes Art ist, Selbstgewissheit zu demonstrieren, wirkte diese weder aufgesetzt noch überheblich, sondern schlicht angemessen. Ein bemerkenswert souveräner 2:0 (1:0)-Sieg gegen Frankreich im ersten Halbfinale lag ja hinter ihm. Gelungen war seiner Belegschaft der klare Erfolg wohlgemerkt gegen jene Mannschaft, die zuvor als Turnierfavorit galt. Doch nun musste sich Didier Deschamps Ensemble mit dem achtmaligen Torschützen Kylian Mbappé, dem Weltfußballer Ousmane Dembélé und dem filigranen Gestalter Michael Olise den Spaniern frappierend eindeutig beugen, zum dritten Mal hintereinander in einem Halbfinale nach dem bei der EM 2024 und dem der Nations League 2025. Buchstäblich chancenlos verabschiedeten sich die zuvor überragenden Franzosen nach ihren zwei WM-Finalteilnahmen vor acht und vier Jahren diesmal ins Spiel um Platz drei am Samstag in Miami. Es wird zugleich das letzte von Deschamps, 57, nach 14 Jahren im Amt und dem WM-Titel von 2018. Seine Ära endet. De la Fuentes steuert auf ihren Höhepunkt zu. Der Ball ist rund und die taz ist ihm dicht auf den Fersen. Unsere Reporterin Alina Schwermer ist auf einem Roadtrip (meist) per Bus und berichtet in Reportagen und in ihrem Blog – manchmal auch aus den Stadien, aber noch viel öfter über alles drumherum. Alle Spiele werden von ausgeschlafenen tazler:innen für Sie hier in „Alle Spiele“ kurz zusammengefasst. Dann gibt es das ganz geheime Tagebuch von Fifa-Dingsbums Gianni Infantino. Und alles andere rund um die WM finden Sie hier. Auch wegen der beeindruckenden Dominanz gegen Frankreich kamen de la Fuentes Sätze nicht wie Triumphgeheul daher, sondern vielmehr als analytisches Abbild der Realität. „Wir wollen mehr, wir wollen den Titel“, ließ er also wissen, betonte aber: „Was kommt, wird umso schwieriger.“ Zugleich lieferte er unter Verweis auf die kontinuierliche Steigerung seiner Mannschaft im Turnierverlauf weitere Gründe für seinen Optimismus. De la Fuente sagte: „Wir sind in einer großartigen Form“, man erreiche im richtigen Moment den Peak. Größte Selbstgewissheit Und weil er zu diesem Zeitpunkt zwar bereits telefonisch die Glückwünsche des Königs Felipe in Empfang genommen hatte, aber noch nicht wusste, ob der Titelverteidiger Argentinien oder England der Gegner sein wird im Endspiel, gab er zu dieser Frage Gleichmut zu erkennen. Wer auch immer kommen möge, „wir empfangen sie mit offenen Armen“, sagte de la Fuente gelassen. Mehr Selbstgewissheit geht kaum. Und wer wollte ihm widersprechen, dass seine Mannschaft gerade wohl keinen Gegner fürchten muss? Spätestens nach den Eindrücken vom Dienstag und erst einem Gegentor in sieben Turnierspielen wird es im Finale einen Favoriten geben. Dieser wäre gefühlt auch dann Spanien, wenn als Gegner ein Allstar-Team aus den besten Spielern aller anderen WM-Mannschaften zusammengestellt werden würde. Die Spanier wirken mit ihrem Ballbesitz- und -eroberungsstil gerade so fein austariert wie ein harmonisch funktionierender Organismus. Alle Offensivbemühungen der Franzosen endeten wie der Flug einer Fliege im Netz der spanischen Spinne. Deren auf defensive Stabilität bedachter Stil ist zwar nicht immer attraktiv, aber kaum zu knacken und sehr effizient. „Diese Mannschaft interpretiert alle Bestandteile des Spiels in Perfektion“, lobte de la Fuente. Zudem hob er „Disziplin, Organisation und Engagement“ hervor. Auch zwischenmenschlich sei das eine echte Einheit, es habe „kein einziges Problem“ in den rund sieben gemeinsamen Wochen gegeben. All das garantiert ihnen selbstredend nicht den zweiten Gewinn des WM-Titels nach 2010. Zugleich aber spricht nun einiges dafür, dass der Europameister auch den Goldpokal für die weltbeste Nationalelf gewinnt. „Es ist noch ein Schritt im Finale zu gehen, und wir wollen es gewinnen“, sagte Mikel Oyarzabal und verabschiedete sich mit einem vergnügten „New York, New York“. Auch das klang nach Selbstvertrauen und Zuversicht. Per Foulelfmeter hatte der Angreifer die Führung erzielt (22.), nachdem Frankreichs Linksverteidiger Lucas Digne naiv versucht hatte, den Ball aus dem Strafraum zu schlagen, und dabei nur Lamine Yamal getroffen hatte. Später ließ Pedro Porro nach einem Doppelpass mit Dani Olmo für die auch offensiv klar besseren Spanier das 2:0 folgen (58.). Die Franzosen wirkten spätestens danach verzweifelt ob dieser Übermacht und ihrer Unfähigkeit, ihr gewohntes Niveau zu erreichen. Die Spanier ließen es einfach nicht zu. Und während der Europameister für jeden Ballkontakt in seinen Stafetten gefeiert wurde, gab Mbappé Torwart Unai Simón einen Schubser mit, weil er beim Anlaufen wieder einmal zu spät gekommen war. Auch das zeigte, wie tief der Frust über die Ohnmacht sitzt, gefangen im Netz der spanischen Spinne. Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. 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15. Juli
Neues Deutschland

Fußball-WM | Spanien ist nach klarem Sieg gegen Frankreich Favorit im Finale

- Sport - Fußball-WM Spanien ist nach klarem Sieg gegen Frankreich Favorit im Finale Beim bemerkenswerten 2:0 im Halbfinale gegen zuvor überragende Franzosen zeigt der Europameister einen ziemlich perfekt austarierten Spielstil. Wenn es vor dem Finale noch eines Beweises für das Selbstvertrauen in der spanischen Nationalmannschaft bedurft hätte, dann lieferte diesen Trainer Luis de la Fuente. Voller Zuversicht blickte der 65-Jährige auf das Endspiel am Sonntag vor den Toren New Yorks: »Wir wollen mehr, wir wollen den Titel.« Obwohl derartige Aussagen auch immer dem Zweck dienen, Gegner mit gezielten Botschaften zu beeindrucken. Und es ist de la Fuentes Art, Selbstgewissheit zu demonstrieren – doch diese Worte wirkten weder aufgesetzt noch überheblich, sondern schlicht angemessen. Zuvor war den Spaniern im ersten Halbfinale bei dieser Weltmeisterschaft ein bemerkenswert souveräner 2:0 (1:0)-Sieg gegen Frankreich gelungen. Ein klarer Erfolg wohlgemerkt gegen jene Mannschaft, die zuvor als Turnierfavorit galt. Doch nun musste sich Didier Deschamps’ Ensemble mit dem achtmaligen WM-Torschützen Kylian Mbappé, dem Weltfußballer Ousmane Dembélé und dem filigranen Gestalter Michael Olise den Spaniern eindeutig beugen – und das nach der EM 2024 und der Nations League 2025 zum dritten Mal hintereinander in einem Halbfinale. Ende einer Ära Buchstäblich chancenlos verabschiedeten sich die zuvor überragenden Franzosen nach ihren zwei WM-Finalteilnahmen vor acht und vier Jahren diesmal ins Spiel um Platz drei am Sonnabend in Miami. Es wird zugleich das letzte Länderspiel des 57-jährigen Deschamps – nach 14 Jahren im Amt und mit dem WM-Titel von 2018 als Krönung. Eine Ära endet. Spanien steuert mit de la Fuente hingegen auf einen neuen Höhepunkt zu. Auch wegen der beeindruckenden Dominanz gegen Frankreich kamen siegessichere Sätze des Trainers nicht wie Triumphgeheul daher, sondern vielmehr als analytisches Abbild der Realität. Zugleich ließ er wissen: »Was kommt, wird umso schwieriger.« Doch sein Optimismus blieb auch angesichts der kontinuierlichen Steigerung seiner Mannschaft im Turnierverlauf ungebrochen. »Wir sind in einer großartigen Form«, man erreiche im richtigen Moment den Peak. Und wer auch immer Gegner im Endspiel sein werde, Titelverteidiger Argentinien oder England, »wir empfangen sie mit offenen Armen«. Mehr Selbstgewissheit geht kaum. Und wer wollte ihm schon widersprechen, dass seine Mannschaft gerade wohl keinen Gegner fürchten muss? Favorit im Finale Spätestens nach den Eindrücken vom Dienstag in Arlington bei Dallas und erst einem Gegentor in sieben Turnierspielen wird es im Finale einen Favoriten geben. Die Spanier wirken mit ihrem Ballbesitz- und -eroberungsstil gerade perfekt austariert. Alle Offensivbemühungen der Franzosen endeten wie der Flug einer Fliege im Netz der spanischen Spinne. Dieses auf defensive Stabilität bedachte System ist zwar nicht immer attraktiv, aber kaum zu knacken und sehr effizient. »Diese Mannschaft interpretiert alle Bestandteile des Spiels in Perfektion«, lobte de la Fuente. Zudem hob er »Disziplin, Organisation und Engagement« hervor. Auch zwischenmenschlich sei das eine echte Einheit, es habe »kein einziges Problem« in den rund sieben gemeinsamen Wochen gegeben. All das garantiert Spanien selbstredend nicht den zweiten Gewinn des WM-Titels nach 2010. Zugleich aber spricht nun einiges dafür, dass der Europameister auch den Goldpokal für die weltbeste Nationalelf gewinnt. »Es ist noch ein Schritt im Finale zu gehen, und wir wollen es gewinnen«, sagte Mikel Oyarzabal und verabschiedete sich mit einem vergnügten »New York, New York«. Auch das klang nach Selbstvertrauen und Zuversicht. Per Foulelfmeter hatte der Angreifer nach 22 Minuten die Führung erzielt. Pedro Porro ließ für die auch offensiv klar besseren Spanier in 58. Minute das 2:0 folgen. Die Franzosen wirkten spätestens danach verzweifelt ob dieser Übermacht und ihrer Unfähigkeit, ihr gewohntes Niveau zu erreichen. Die Spanier ließen es einfach nicht zu. Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn. Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen sichtbar machen, die sonst untergehen → Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden → Desinformation Fakten entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und vertiefen Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

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15. Juli
ZDF heute

Spaniens Medien feiern Finaleinzug: "Lektion für die Welt!"

Internationale Presse zum WM-Halbfinale:Spaniens Medien feiern Finaleinzug: "Lektion für die Welt!" Dank einer "unvergesslichen Vorstellung" steht Spanien im WM-Finale, jubelt die Zeitung "La Marca". In Frankreich sind die Medien enttäuscht. Die internationalen Pressestimmen. Am Ende war die 0:2 (0:1)-Niederlage von Frankreich gegen Spanien deutlicher, als zuvor gedacht. Heimische Medien berichten von einer "Deklassierung" der "Les Bleus". Spaniens Presse feiert hingegen den Einzug in das WM-Endspiel - und lobt die Schlüsselspieler Oyarzabal, Yamal und Porro. Die internationalen Pressestimmen im Überblick. Spanien Marca: "Es ist wieder so weit: Auf ins WM-Finale! In einem WM-Halbfinale, einem Spiel für Auserwählte, lieferte Spanien eine unvergessliche Vorstellung ab. Die spanische Nationalmannschaft öffnete nachts den Prado und den Louvre, um ins zweite WM-Endspiel ihrer Geschichte einzuziehen." Im ersten WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien leitet ein früher Elfmeter das Toreschießen ein. Welches Team kommt als erstes ins Finale? 14.07.2026 | 9:10 minAs: "Eine Lektion für die Welt. Spanien erreicht nach einem großartigen Spiel gegen Frankreich sein zweites WM-Finale. Man tausche Durban gegen Dallas, ersetze Puyol durch Oyarzabal und Porro, und die Geschichte nimmt ein glückliches Ende: die Chance, zum zweiten Mal in unserer Geschichte ein WM-Finale zu bestreiten. Besser kann man kaum spielen: einen übermächtigen Gegner bändigen, Giganten wie Mbappé, Olise und Dembélé in ihre Schranken weisen." Mundo Deportivo: "Mbappé, Olise, Dembélé und Barcola wollten die Spanier mit ihrer Schnelligkeit ins Laufen bringen, doch am Ende waren sie es, die immer wieder dem Ball hinterherliefen." Frankreich Le Parisien: "Das Feuerwerk ist abgesagt. An diesem Dienstagabend in Dallas wurden die Bleus von der roten spanischen Welle überrollt." L'Équipe: "Desaster in Dallas. Die französische Mannschaft wird von Spanien deklassiert und scheidet im Halbfinale gegen ein beeindruckendes spanisches Team aus. [...] Am Ende eines Turniers, in dem das Team keinem echten Härtetest ausgesetzt war, haben die Bleus in Arlington von den Spaniern beinahe eine Lehrstunde erhalten." Spanien hat Top-Favorit Frankreich im WM-Halbfinale ausgeschaltet. In der Analyse zum Spiel lobt Christian Streich Luis de la Fuente. 14.07.2026 | 18:25 minLe Figaro: "Schwere Enttäuschung für Les Bleus, die von La Roja kurz vor dem Finale ausgeschaltet werden. Die französische Nationalmannschaft ist am Dienstag auf einen stärkeren Gegner gestoßen. Die Mannschaft von Didier Deschamps wird kein drittes Finale in Folge bestreiten." Ouest-France: "Das Ende des amerikanischen Traums." ZDFsportstudio Update:Dein Newsletter zur Fußball-WM 2026 Alle Highlights der WM-Spiele aus der Nacht, Updates zum DFB-Team und die wichtigsten Nachrichten zur Fußball-WM 2026 – kompakt und aktuell. Jetzt abonnieren!England The Sun: "Bleu them away! Schock für Les Bleus. Sie scheiden überraschend aus. Spanien stellt die Weichen für ein mögliches WM-Finale gegen England nach einem überragenden Sieg über einen enttäuschenden Favoriten. Jetzt wissen wir, welche Hürde England überwinden muss, falls sie die Chance bekommen, diese 60 Jahre des Schmerzes zu beenden." The Guardian: "Spanien erreicht das WM-Finale, nachdem Oyarzabal und Porro das enttäuschende Frankreich versenken. Dies war eine spektakuläre Lehre für alle, die meinten, Spanien als Außenseiter hinzustellen. Sie haben es genossen, eine Lektion zu erteilen und Frankreich zu Statisten zu degradieren." Daily Mail: "Spain reign, France pain." Sport:Schland in Sicht! Italien Tuttosport: "Blaue Tränen. Mbappé und Frankreich nach Hause: Spanien, eine Fußballlektion und das WM-Finale." Argentinien Olé: "Spanien hat die französische Maschine gestoppt." USA The Athletic: "Vielleicht haben wir Spanien unterschätzt. Vielleicht waren wir so sehr auf Frankreich, Kylian Mbappé und den Rest ihrer torgefährlichen Offensive fixiert, dass wir die Qualität der spanischen Mannschaft übersehen haben." Spaniens Torhüter Unai Simon hat auch im WM-Halbfinale kein Gegentor kassiert. Einige Einlagen erinnern an Manuel Neuer in seinen besten Zeiten. 15.07.2026 | 0:17 minSchweiz Blick: "Frankreich bringt Yamal und sich selbst zu Fall. Der erste Finalist der WM 2026 steht fest: Spanien schlägt Frankreich mit 2:0 und hat am Sonntag die Chance auf den zweiten Titel. Ein Foul an Lamine Yamal im Strafraum steht am Ursprung des Untergangs von Les Bleus." Portugal A Bola: "Am französischen Nationalfeiertag waren nur 'Olés' zu hören." Alle Spiele, alle Tore der Fußball-WM 2026 Embolo sieht Gelb-Rot :Enge Kiste zwischen Argentinien und Schweiz Bellingham trifft doppelt :Traumtor, Verlängerung bei England - Norwegen Entscheidung kurz vor Schluss :Spanien - Belgien: Jokertor und Torwart-Drama Mbappé unglücklich vom Punkt :Frankreich - Marokko: Geniestreich bricht Bann Letztes WM-Achtelfinale :Schweiz und Kolumbien verlangen einander alles ab Weltmeister verzweifelt :Argentinien und Ägypten mit denkwürdiger Schlussphase Co-Gastgeber mit Stürmer Balogun :USA - Belgien: Fünf Tore und einmal Slapstick Treffer in der Nachspielzeit :Ein Joker entscheidet Portugal gegen Spanien Tore, Elfmeter, Platzverweis :Mexiko gegen England wird zum Thriller Doppelpack entscheidet :Spektakel zwischen Brasilien und Norwegen Viele Nickligkeiten, viel Hektik :Frankreich quält sich gegen Paraguay-Bollwerk Marokko zieht ins Viertelfinale :Gelb-Rekord bei Kanada gegen Marokko Trifft Bayern-Star Diaz? :Ghana bietet Favorit Kolumbien harten Kampf Messi mit traumhaftem Tor :Kap Verde begeistert auch gegen Argentinien Entscheidung im Elfmeterschießen :Historisches Eigentor bei Australien gegen Ägypten Irrer Fehlschuss von Rieder :Intensives Duell zwischen Schweiz und Algerien Ronaldo feiert eine WM-Premiere :Irres Spektakel zwischen Portugal und Kroatien Oyarzabal trifft zweimal :Dominantes Spanien hat Österreich lange im Griff Balogun trifft und fliegt :Bosnien gegen die USA lange in Überzahl 130-Minuten-Drama in Seattle :Verrücktes Comeback bei Belgien gegen Senegal Starkes Spiel zweier guter Teams :DR Kongo macht England das Leben schwer Hexenkessel im Aztekenstadion :Mexiko - Ecuador: Megastimmung und Spektakel Mbappé und Olise überragen :Frankreich gegen Schweden wie im Rausch Norwegen im WM-Achtelfinale :Spiel der Traumtore bei Elfenbeinküste - Norwegen WM-Aus für Oranje-Team :Irrer Elferkrimi bei Niederlande - Marokko sportstudio Fußball-Dokus Sport :Schland in Sicht! 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15. Juli
ZDF heute

Warum Spanien jetzt niemanden fürchten muss

Selbstbewusst nach Sieg gegen Frankreich:Warum Spanien jetzt niemanden fürchten muss von Maik Rosner Nach dem klaren Erfolg gegen Frankreich geht Spanien voller Selbstvertrauen als Favorit ins WM-Finale. Das liegt vor allem an dem ziemlich perfekt austarierten Spielstil. Als Frankreich im Halbfinale der WM 2026 geschlagen war, blickte Luis de la Fuente schon auf das Endspiel am Sonntag - mit reichlich Zuversicht. Obwohl die Einlassungen auch immer dem Zweck dienen, Gegner mit gezielten Botschaften zu beeindrucken - und es die Art des spanischen Nationaltrainers ist, Selbstgewissheit zu demonstrieren -, wirkten diese weder aufgesetzt noch überheblich, sondern schlicht angemessen. "Wir wollen mehr, wir wollen den Titel", ließ er wissen, betonte aber: "Was kommt, wird umso schwieriger." De la Fuente und der richtige Moment Zugleich lieferte er unter Verweis auf die kontinuierliche Steigerung seiner Mannschaft im Turnierverlauf weitere Gründe für seinen Optimismus. De la Fuente sagte: "Wir sind in einer großartigen Form", man erreiche im richtigen Moment den Peak. Weil er zu diesem Zeitpunkt zwar die Glückwünsche von König Felipe schon in Empfang genommen hatte, aber noch nicht wusste, ob der Titelverteidiger Argentinien oder England der Endspiel-Gegner sein wird, gab er Gleichmut zu erkennen. Wer auch immer kommen möge, "wir empfangen sie mit offenen Armen", sagte de la Fuente. Spanien besser als eine Rest-der-Welt-Auswahl Mehr Selbstgewissheit geht kaum. Und wer wollte ihm widersprechen, dass seine Mannschaft wohl keinen Gegner fürchten muss? Spätestens nach den Eindrücken vom Dienstag beim 2:0 gegen chancenlose Franzosen und erst einem Gegentor in sieben Turnierspielen wird es im Finale in New York (21:00 Uhr, ZDF) einen Favoriten geben. Dieser wäre wohl auch dann Spanien, wenn als Gegner ein Allstar-Team aus den besten Spielern aller anderen WM-Mannschaften zusammengestellt werden würde. Spanien hat Top-Favorit Frankreich im WM-Halbfinale ausgeschaltet. In der Analyse zum Spiel lobt Christian Streich Luis de la Fuente. 14.07.2026 | 18:25 minDie Spanier wirken mit ihrem Ballbesitz- und -eroberungsstil gerade so fein austariert wie ein harmonisch funktionierender Organismus. Alle Offensivbemühungen der Franzosen endeten wie der Flug einer Fliege im Netz der spanischen Spinne. Deren auf defensive Stabilität bedachter Stil ist zwar nicht immer attraktiv, aber kaum zu knacken und sehr effizient. De la Fuente erfreut sich an der Perfektion "Diese Mannschaft interpretiert alle Bestandteile des Spiels in Perfektion", lobte de la Fuente. Zudem hob er "Disziplin, Organisation und Engagement" hervor. Auch menschlich sei das eine echte Einheit, es habe "kein einziges Problem" in den rund sieben Wochen des Beisammenseins gegeben. Und auch offensiv waren die Spanier wieder einmal gefährlicher. All das garantiert selbstredend nicht Spaniens zweiten Gewinn des WM-Titels nach 2010. Zugleich aber spricht einiges dafür, dass der Europameister auch den Goldpokal für die weltbeste Nationalelf gewinnt. Der eine geht, der andere kann den nächsten großen Triumph schaffen: Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (links) und sein spanischer Kollege Luis de la Fuente. Quelle: dpa"Es ist noch ein Schritt im Finale zu gehen, und wir wollen es gewinnen", sagte Angreifer Mikel Oyarzabal und verabschiedete sich mit einem vergnügten "New York, New York". Auch das klang nach Selbstvertrauen und Zuversicht. Frankreichs hilflose Offensive Frankreich indes mit dem achtmaligen Torschützen Kylian Mbappé, dem Weltfußballer Ousmane Dembélé und dem filigranen Gestalter Michael Olise musste sich zum dritten Mal hintereinander nach der EM 2024 und der Nations League 2025 in einem Halbfinale den Spaniern beugen. Buchstäblich chancenlos verabschiedeten sich die zuvor überragenden Franzosen nach ihren zwei WM-Finalteilnahmen vor acht und vier Jahren diesmal ins Spiel um Platz drei. Es wird die letzte Partie von Didier Deschamps als Nationaltrainer nach 14 Jahren im Amt und dem WM-Titel von 2018 sein. Seine Ära endet. Die von de la Fuente steuert auf ihren Höhepunkt zu. ZDFsportstudio Update:Dein Newsletter zur Fußball-WM 2026 Alle Highlights der WM-Spiele aus der Nacht, Updates zum DFB-Team und die wichtigsten Nachrichten zur Fußball-WM 2026 – kompakt und aktuell. Jetzt abonnieren!Mehr zur WM - Spaniens Keeper stark:Hier wird Unai Simon zu Vintage-NeuerVideo0:17 - Gibt es ein Elfmeterschießen?:So tippen die ZDF-Experten das zweite Halbfinale - Halbfinale vom Dienstag:Frankreich - Spanien reliveVideo197:40 - Von Atlanta bis Vancouver:Die Stadien

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15. Juli
ZDF heute

Waren Frankreichs Stars untrainierbar?

Expertenrunde über WM-Aus gegen Spanien:Waren Frankreichs Stars untrainierbar? von Jannik Schneider Nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien analysiert das Experten-Trio im ZDF-Studio die sportlichen Verfehlungen Frankreichs. Ein Lob gibt es für Spaniens Defensive. Der weitgehend chancenlose Auftritt der "Equipe Tricolore" beschäftigte die Experten-Runde am späten Dienstagabend im ZDF-Studio in Berlin. Frankreich könne man gar nichts absprechen. "Die wollten alle, die sind gelaufen und hatten gute individuelle Laufwerte", sagte Christoph Kramer. In seiner Analyse wurde er aber deutlich. Der große Unterschied ist, dass sie es nicht zusammen machen, weil du diese - nicht böse gemeint - 'Rasselbande' irgendwie trainieren musst. Christoph Kramer, ehemaliger DFB-Spieler "Wenn du Dembélé, Mbappé und so viele weitere Weltklasse-Leute hast, dann ist deine größte Aufgabe als Trainer, die bei Laune zu halten", sagte Kramer. Frankreich stehe im Verbund zehn Meter weiter auseinander als Spanien. "Die Spanier können spielen, spielen, spielen. Frankreich hat nicht den Hauch einer Chance, an den Ball zu gelangen", so Kramer. "Man sieht es auf dem Niveau, sie trainieren es nicht", resümierte der Weltmeister von 2014 und ging noch einen Schritt weiter. Kramer: Frankreichs Spieler "keinen Bock" zu trainieren "Man hat bei Frankreich im Anlaufverhalten gesehen, dass Spanien gegen sie ewig spielen kann. Nicht, weil Frankreich nicht will, sondern, weil die Spieler keinen Bock haben zu trainieren und du die benötigten Laufwege deswegen nicht einstudieren kannst", so Kramer. "Bei Spanien dagegen stimmt alles." Einen Vorwurf an Frankreichs Trainer Didier Deschamps wollte der ehemalige Mittelfeldspieler aber nicht richten. Auf diesem Niveau ist es ein bisschen untrainierbar. Christoph Kramer, ehemaliger DFB-Spieler Außerdem seien die französischen Spieler aus ihren Ligateams ein Spiel gegen ein Team mit viel Ballbesitz kaum gewohnt. "Das ist ein anderes Spiel und das haben wir heute gesehen." Frankreich gegen Spanien: Im WM-Halbfinale treffen sich heute zwei Topfavoriten mit unterschiedlichen Spielphilosophien. Favorit ist Spanien - sagt jedenfalls Frankreichs Trainer Didier Deschamps. 14.07.2026 | 2:04 minDer entscheidende Vorteil von Spaniens Trainer Christian Streich stimmte Kramer zu. Diese Superstars zu trainieren, sei schwierig. Er sprach dem spanischen Trainer Luis de la Fuente einen entscheidenden Vorteil zu. Der 65-Jährige hatte ab 2013 zunächst die U19, dann die U21 Spaniens trainiert und zu insgesamt drei EM-Titeln geführt. Anschließend betreute de la Fuente Spaniens Olympiaauswahl und gewann mit dieser Silber bei den Spielen in Tokio, bevor er Chef der A-Nationalmannschaft wurde und die EM 2024 siegreich gestaltete. "Er spielt mit Spielern, die ihn und sich bereits zehn Jahre kennen, die er in der Jugend trainiert hat", sagte Streich. Das seien keine Superstars gewesen. Die waren als U19, U21-Spieler bei ihm und haben dadurch eine Demut und eine Dankbarkeit vor ihm als Trainer, weil er sie gefördert hat. Christian Streich, ZDF-Fußballexperte Das sei eine andere Geschichte. Dann lobte der langjährige Freiburgtrainer die Defensivarbeit. Im WM-Halbfinale trifft zuerst Frankreich auf Spanien. Die ZDF-Korrespondentinnen Anne Arend und Isabel de la Vega berichten aus beiden Ländern. 14.07.2026 | 1:52 minZDF-Experten zu Spanien: "Das ist unglaublich" Die Systematik, mit der Spanien im Halbfinale verteidigt habe, wie ein Lamine Yamal mit 19 Jahren und weitere Spieler verteidigt hätten, habe den Unterschied gemacht: "Jedes Mal, wenn ein französischer Spieler den Rücken gezeigt hat, sind sie rausgesprintet ins Pressing. Das ist unglaublich, wie sie das gemacht haben", resümierte Streich. Per Mertesacker als ehemaliger Weltklasse-Verteidiger pflichtete ihm bei. "Wie Spanien zusätzlich zum Spiel mit dem Ball gegen den Ball verteidigt hat, in der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust, wie sie zurück sprinten und wie sie im eins-gegen-eins verteidigen, das war heute auf ganz hohem Niveau insbesondere von den Außenverteidigern", erklärte Mertesacker. Da habe Spanien den Maßstab gesetzt und es sei für Frankreich schwierig gewesen. Deswegen hat Olise heute kaum stattgefunden, Dembélé und Mbappé haben alles probiert, aber es war für beide eine Szenerie, die nicht zu erreichen war. Per Mertesacker, ZDF-Fußballexperte ZDFsportstudio Update:Dein Newsletter zur Fußball-WM 2026 Alle Highlights der WM-Spiele aus der Nacht, Updates zum DFB-Team und die wichtigsten Nachrichten zur Fußball-WM 2026 – kompakt und aktuell. 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14. Juli
Süddeutsche Zeitung

Pressestimmen zum WM-Halbfinale: „Frankreich bringt Yamal und sich selbst zu Fall“

Spanien Marca: „Spanien steht im WM-Finale! Zum zweiten Mal in unserem Leben werden wir um den Weltmeister-Titel kämpfen! Wir wollen den zweiten Stern!“ AS: „Eine Lektion für die Welt.“ Mundo Deportivo: „Nach der verlorenen Nations-League-Finalpartie verkündeten sie es. ‚19. Juli 2026‘, postete Pedri auf Instagram. Das Datum des WM-Finales. Und Lamine Yamal teilte es. Sie haben Wort gehalten.“ El País: „Spanien hat erneut Geschichte geschrieben. Nach 16 Jahren steht die spanische Nationalmannschaft wieder im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft.“ Frankreich L'Équipe: „Der Unfall in Dallas. Nach einem Turnier, in dem sie keiner ernsthaften Herausforderung begegnet waren, erhielten Les Bleus in Arlington von den Spaniern eine regelrechte Fußballlektion. 0:2 und das erstaunliche, zeitweise fast beunruhigende Gefühl, dass es gegen die spanische Überlegenheit nie wirklich ein Spiel gab.“ RMC Sport: „Les Bleus scheitern im WM-Halbfinale, der amerikanische Traum findet ein jähes Ende. Frankreich fand gegen die beeindruckend kontrollierten Spanier nie ein Mittel, um die Partie zu entscheiden.“ Le Figaro: „Der Traum ist ausgeträumt für Les Bleus, die von La Roja deutlich aus der Weltmeisterschaft geworfen wurden. Auf dem Papier sah es nach einem echten Duell aus. Auf dem Platz war es das nicht. Frankreich wurde im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 in Dallas von Spanien mit 0:2 klar deklassiert.“ USA The Athletic: „Vielleicht haben wir Spanien unterschätzt. Vielleicht waren wir so sehr auf Frankreich, Kylian Mbappé und den Rest ihrer torgefährlichen Offensive fixiert, dass wir die Qualität der spanischen Mannschaft übersehen haben, die (wenn man die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Portugal im Nations-League-Finale des letzten Jahres ausklammert) seit März 2023 kein Spiel mehr verloren hat.“ England Daily Mail: „Lausige Les Bleus. Wir alle hatten einfach erwartet, dass Frankreich Spanien überlegen sein würde, obwohl wir alle wussten, wie stark die Mannschaft von Luis de la Fuente ist. Es geht nicht nur um das Ergebnis, das durchaus möglich ist, sondern vor allem um die Leistung. Sie waren weit davon entfernt, ihr selbstgestecktes Ziel bei dieser Weltmeisterschaft zu erreichen.“ The Guardian: „Für alle, die Spanien als Außenseiter abgestempelt hatten, war dies eine spektakuläre Lektion. Wie sehr genossen sie es, hier eine Lektion zu erteilen, indem sie sich ein Spitzenspiel in New Jersey am Sonntag sicherten und Frankreich zu bloßen Mitläufern degradierten.“ The Sun: „Sacre bleu. Frankreich scheitert an der letzten Hürde. So hatte sich die Mannschaft das Ende der Deschamps-Ära nicht vorgestellt. Was ihre Anhänger noch mehr schmerzen wird, ist, dass ihre Mannschaft heute Abend in Dallas kläglich gescheitert ist. Heute ist in Frankreich der Nationalfeiertag, eine Ironie der Geschichte, denn ihre WM-Träume endeten wie in Pompeji.“ Italien Gazzetta dello Sport: „Spanien, Triumph unter ‚Olé‘-Rufen: Frankreich wurde vernichtend geschlagen. Nach 16 Jahren steht die ‚Roja‘ wieder im Finale.“ Corriere dello Sport: „Spanische Revolution in Dallas: Oyarzabal und Pedro Porro vernichten Frankreich am 14. Juli.“ Tuttosport: „Blaue Tränen. Mbappé und Frankreich nach Hause: Spanien, eine Fußballlektion und das WM-Finale.“ Österreich Krone: „Die Elf von Trainer Luis de la Fuente, die im Sechzehntelfinale Österreich aus dem Turnier geworfen hatte, erwies sich für die bislang so souverän aufgetretenen Franzosen ausgerechnet an deren Nationalfeiertag als härterer Brocken als erwartet.“ Schweiz Blick: „Frankreich bringt Yamal und sich selbst zu Fall. Der erste Finalist der WM 2026 steht fest: Spanien schlägt Frankreich mit 2:0 und hat am Sonntag die Chance auf den zweiten Titel. Ein Foul an Lamine Yamal im Strafraum steht am Ursprung des Untergangs von Les Bleus.“ NZZ: „Spanien entzaubert Frankreich und erreicht erstmals seit 2010 wieder den WM-Final – erneut weist der Antiheld Mikel Oyarzabal den Weg.“ Niederlande De Telegraaf: „Dominantes Spanien erreicht WM-Finale 2026 mit Sieg über Topfavorit Frankreich. Spanien beendete Frankreichs Titelträume im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026. In Dallas waren die Spanier Kylian Mbappé & Co. überraschend deutlich überlegen: 2:0.“

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14. Juli
ZDF heute

Erster WM-Finalist steht: Spanien gewinnt gegen Frankreich

Defensive schlägt Offensive:Erster WM-Finalist steht: Spanien gewinnt gegen Frankreich von Jannik Höntsch Die französische Offensive findet ihren Meister in Spaniens Abwehr. Deren Null steht wieder und der erste WM-Finalist auch: Spanien zieht nach einem 2:0-Sieg ins Finale ein. Spanien zieht erstmals seit 2010 in ein WM-Finale ein. Im Halbfinale gegen Frankreich gewannen die Iberer mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Mikel Oyarzabal und Pedro Porro. Beim vorletzten Spiel von Didier Deschamps als französischer Nationaltrainer blieb deren Superoffensive über weite Strecken blass. Die Spanier hingegen, die bis zum Viertelfinale kein Gegentor kassierten, verteidigten stattdessen gewohnt konsequent - und mauserten sich durch ihre Unterschiedsspieler Dani Olmo und Lamine Yamal immer wieder zu gefährlichen Chancen. Ereignisarmer Start Spanien startete die Partie zunächst ohne Veränderungen im Vergleich zum Spiel gegen Norwegen an. Die Franzosen tauschten Adrien Tchouameni für Manu Koné, auf dem linken Flügel rotierte Bradley Barcola für Desiré Doué in die Partie. Beiden Teams ging es zunächst darum, rasch in gewohnte Abläufe zu kommen - und genauso startete die Partie. Im Schatten von Kylian Mbappé treffen auch andere Stars in der Offensive der Franzosen. 10.07.2026 | 0:15 minBei Ballbesitz versuchten die Franzosen, über ihre schnellen Außenspieler nach vorne zu verschieben. Die Spanier hingegen bauten in ihrer 4-4-2-Formation in Ruhe über das Zentrum auf. Eine erste zählbare Aktion gab es in der achten Minute: Einen Freistoß vom halbrechten Strafraum schoss Alex Baena allerdings direkt in die Mauer, auch Yamals anschließende Flanke blieb ohne Abnehmer. Unstrittiger Strafstoß führt zur spanischen Führung Bis zur 20. Minute: Eine Flanke von Marc Cucurella fand Yamal im Strafraum der Franzosen, der versuchte, den Ball mit dem Oberkörper mitzunehmen. Der französische Linksverteidiger Lucas Digne hingegen hatte andere Pläne - und trat den Spanier kompromisslos an den Oberschenkel. Den anschließenden Strafstoß schoss Oyarzabal rechts halbhoch in die Ecke - Mike Maignan blieb ohne Chance. Im WM-Halbfinale trifft zuerst Frankreich auf Spanien. Die ZDF-Korrespondenten Anne Arend und Isabel de la Vega berichten aus beiden Ländern. 14.07.2026 | 1:52 minAuch sonst zeichnete sich in der ersten halben Stunde ab: Die spanische Defensive hatte die französische Offensive im Griff - die war bis dahin nahezu abgemeldet. Bis auf Konterversuche über Ousmane Dembéle oder Kylian Mbappé gingen die Läufe zunächst ins Leere. In der 36. Minute kam Barcola nach einem Dribbling am Strafraumrand zum Schuss, der Ball flog allerdings ein paar Meter über das Tor. Die spanische Offensive mauserte sich zunehmend zu zählbareren Chancen. Nach einem Fehlpass Maignans und einer beeindruckenden Kombination durch einen Hackenpass von Olmo auf Yamal fand der wiederum Fabian im Zentrum. Der kam allerdings einen Schritt zu spät an und bekam den Ball mit seinem linken Außenrist nicht mehr verwertet (38. Minute). Immer wieder kommt es bei der WM zu Rassismus – besonders gegen die Franzosen. ZDFheute live fragt die Ethnologin Rachel Etse nach den Hintergründen. 14.07.2026 | 12:16 minFrankreich schläft, Pedro Porro erhöht Nach Wiederanpfiff liefen die Franzosen höher an. Zu Chancen kam die französische Offensive zunächst dennoch nicht. Im Gegensatz zu den Spaniern: In der 58. Minute spielte sich Pedro Porro per Doppelpass mit Dani Olmo am halbrechten Strafraumrand frei vor Maignan. Dort verkürzte er erst - und schloss dann kompromisslos zu seinem zweiten Turniertreffer ab. Die französische Defensive agierte schläfrig. Die Abwehr steht felsenfest, vorne zeigt Merino Joker-Qualitäten, nur bei Yamal läuft's noch nicht hundertprozentig rund: So geht Spanien heute ins WM-Halbfinale gegen Frankreich - Anstoß 21 Uhr. 14.07.2026 | 2:01 minDafür versuchte es die Offensive: Aus der Drehung schloss Mbappé aus relativ zentral aus knapp 20 Metern ab. Sein Versuch rauschte nur Zentimeter an Unai Simons Gehäuse vorbei (67.). Auch der mittlerweile eingewechselte Desiré Doué versuchte sich nach einem Dribbling im spanischen Strafraum mit einem Abschluss, der allerdings geblockt wurde. Frankreich drängte auf Anschlusstreffer Mit der Schlussphase kontrollierten die Spanier das Spiel. Bis die Franzosen doch noch zu einer großen Chance auf den Anschlusstreffer kamen: In der 81. Minute eilte Unai Simon nach einem langen Pass aus dem Tor. Seinen Klärungsversuch köpfte der spanische Keeper allerdings direkt in die Beine von Doué, der mit seinem Abschluss auf das leere Tor zu lange wartete. Dessen Distanzschuss klärte Simon selbst. ZDFheute Infografik Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Doch zum erhofften Anschlusstreffer kam es nicht mehr. Nach einer offensiv zu dürftigen Vorstellung scheiterte Frankreich verdient an Spanien, das über das Spiel hinweg deutlich abgezockter agierte als zuletzt gegen Belgien. ZDFsportstudio Update:Dein Newsletter zur Fußball-WM 2026 Alle Highlights der WM-Spiele aus der Nacht, Updates zum DFB-Team und die wichtigsten Nachrichten zur Fußball-WM 2026 – kompakt und aktuell. 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