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Samstag, 25. Juli 2026
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Nach Wettbewerbsklagen: Paramount setzt Warner-Übernahme aus

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25. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Nach Wettbewerbsklagen: Paramount setzt Warner-Übernahme aus

Der Hollywood-Konzern Paramount setzt den geplanten Kauf des Konkurrenten Warner Brothers nach Wettbewerbsklagen von zwölf US-Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft vorerst aus. Die mehr als 100 Milliarden Dollar schwere Übernahme soll erst nach einer Entscheidung zu den Klagen oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Der Rechtsstreit hat auch deshalb Relevanz, weil Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Eine Richterin hatte den geplanten Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der demokratisch regierten Bundesstaaten und der Drehbuchautoren nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbsbedenken durchaus ernst nimmt. Mit der Aussetzung der Übernahme sind die Forderungen nach einer einstweiligen Verfügung vorerst hinfällig. Die separaten Klagen der Bundesstaaten und der Drehbuchautoren wurden inzwischen in einem Verfahren zusammengeführt. Für Paramount könnte der Aufschub ziemlich teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Die Ironie dabei: Paramount warb bei Warner damit, dass der Deal zwischen den beiden Unternehmen wettbewerbsrechtlich viel unproblematischer sein werde als eine Übernahme durch den letztlich ausgestochenen Streaming-Riesen Netflix. Warner und Paramount setzten sich den 4. Juni kommenden Jahres als Frist für den Abschluss des Deals. Für den Fall, dass die Übernahme platzen sollte, sagte Paramount Warner eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar zu. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer Trumps bekannt ist. Ursprünglich hatte Warner im vergangenen Jahr bereits den Verkauf des Streaming- und Studiogeschäfts an Netflix beschlossen. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender, darunter CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar (aktuell 98 Milliarden Euro) schwer. Trump-Kritiker verweisen darauf, dass der Paramount-Sender CBS nach der Übernahme durch die Ellisons einen freundlicheren Ton gegenüber der US-Regierung anschlug. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der Sender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Bei CNN kommen auch Kritiker seiner Politik zu Wort – und Behauptungen des Präsidenten werden oft einem Faktencheck unterzogen. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten lassen die Causa CNN in der Klageschrift außen vor und argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten. Ein entscheidender Faktor für einen Erfolg der Bundesstaaten, darunter Kalifornien mit dem wichtigsten Branchenstandort Hollywood, wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um ihre Existenz zu sichern, argumentieren sie. Demnach wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos – und am Ende auch für die Zuschauer. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – das gelte sowohl im TV- und Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit der Auflage, dass Paramount aus dem gemeinsamen Vertrieb von Filmen an Kinos in Europa mit Universal Pictures aussteigt.

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25. Juli
Handelsblatt

Hollywood-Deal: Paramount setzt Warner-Übernahme nach Wettbewerbsklagen aus

Hollywood-Deal: Paramount setzt Warner-Übernahme nach Wettbewerbsklagen aus Los Angeles. Der Hollywood-Konzern Paramount Der Rechtsstreit hat auch deshalb Relevanz, weil Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Eine Richterin hatte den geplanten Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der demokratisch regierten Bundesstaaten und der Drehbuchautoren nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbsbedenken durchaus ernst nimmt. Mit der Aussetzung der Übernahme sind die Forderungen nach einer einstweiligen Verfügung vorerst hinfällig. Die separaten Klagen der Bundesstaaten und der Drehbuchautoren wurden inzwischen in einem Verfahren zusammengeführt. Ab Oktober muss Paramount zahlen Für Paramount könnte der Aufschub ziemlich teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Die Ironie dabei: Paramount warb bei Warner damit, dass der Deal zwischen den beiden Unternehmen wettbewerbsrechtlich viel unproblematischer sein werde als eine Übernahme durch den letztlich ausgestochenen Streaming-Riesen Netflix Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer Trumps bekannt ist. Ursprünglich hatte Warner im vergangenen Jahr bereits den Verkauf des Streaming- und Studiogeschäfts an Netflix beschlossen. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar (aktuell 98 Mrd Euro) schwer. Trump-Kritiker verweisen darauf, dass der Paramount-Sender CBS nach der Übernahme durch die Ellisons einen freundlicheren Ton gegenüber der US-Regierung anschlug. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der Sender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Bei CNN kommen auch Kritiker seiner Politik zu Wort - und Behauptungen des Präsidenten werden oft einem Faktencheck unterzogen. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten lassen die Causa CNN in der Klageschrift außen vor und argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten. Verwandte Themen Ein entscheidender Faktor für einen Erfolg der Bundesstaaten, darunter Kalifornien mit dem wichtigsten Branchenstandort Hollywood, wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um ihre Existenz zu sichern, argumentieren sie. Demnach wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos - und am Ende auch für die Zuschauer. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität. Grünes Licht aus Washington und Brüssel Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - das gelte sowohl im TV- und Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit der Auflage, dass Paramount aus dem gemeinsamen Vertrieb von Filmen an Kinos in Europa mit Universal Pictures aussteigt.

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24. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Nach Wettbewerbsklage: Paramount setzt Übernahme von Warner Brothers aus

Nach Wettbewerbsklage : Paramount setzt Übernahme von Warner Brothers aus Die amerikanische Filmproduktionsgesellschaft Paramount setzt den Kauf ihres Konkurrenten Warner Brothers aus. Grund dafür ist eine Wettbewerbsklage von zwölf US-Bundesstaaten. Der Hollywood-Konzern Paramount setzt den Kauf des Konkurrenten Warner Brothers nach einer Wettbewerbsklage von zwölf US-Bundesstaaten vorerst aus. Die Übernahme solle erst nach einer Entscheidung zu der Klage oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Zuvor hatte eine Richterin den Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der Bundesstaaten nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbs-Bedenken der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien durchaus ernst nimmt. Bundesstaaten argumentieren mit Wettbewerbsverzerrung Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit Auflagen. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer.

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24. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Paramount legt Übernahme von Warner Bros. vorübergehend auf Eis

Reaktion auf mehrere Klagen Paramount legt Übernahme von Warner Bros. vorübergehend auf Eis Im Rechtsstreit um die Übernahme des Hollywoodstudios Warner Brothers hat der Konkurrent Paramount einer vorübergehenden Pause zugestimmt. Zwölf US-Bundesstaaten hatten eine Wettbewerbsklage erhoben . Die Übernahme solle erst nach einer Entscheidung zu der Klage oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus am Freitag vorliegenden Gerichtsunterlagen hervorgeht. Die nachbörslichen Reaktionen der beteiligten Unternehmen fielen bescheiden aus. Zuvor hatte eine Richterin das Geschäft zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der Bundesstaaten nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbs-Bedenken der Bundesstaaten, darunter Kalifornien, ernst nimmt. Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Paramount drohen Gebühren an Anteilseigner Die Verzögerung könnte für Paramount allerdings teuer werden. Der Konzern könnte Anteilseignern von Warner Brothers bis zu 1,7 Milliarden Dollar (mehr als sechs Milliarden Euro) an Gebühren schulden, sollte der Deal erst im Juni kommenden Jahres geschlossen werden. Sollte die Fusion nicht bis zum 30. September vollendet sein, muss Paramount 7 Millionen Dollar Gebühren pro Tag zahlen. Ein Sprecher von Paramount sagte, man freue sich darauf, sich vor Gericht zu beweisen. Die US-Regierung hatte das Milliardengeschäft ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaminggeschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit Auflagen. Hinter Paramount steht die Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Das Geschäft ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer.

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24. Juli
Handelsblatt

Hollywood-Deal: Paramount setzt Warner-Übernahme vorerst aus

Hollywood-Deal: Paramount setzt Warner-Übernahme vorerst aus Los Angeles. Der Hollywood-Konzern Paramount Zuvor hatte eine Richterin den Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der Bundesstaaten nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbs-Bedenken der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien durchaus ernst nimmt. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten - was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit Auflagen. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix

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24. Juli
Tagesschau

US-Gericht verlängert Stopp für Warner-Übernahme durch Paramount

US-Gerichtsbeschluss Warner-Übernahme durch Paramount länger blockiert Die milliardenschwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount verzögert sich weiter. Ein US-Gericht hat den vorläufigen Stopp bis Mitte August verlängert und prüft eine Klage mehrerer Bundesstaaten. Die geplante Übernahme des Medienkonzerns Warner Bros. Discovery durch Paramount verzögert sich weiter. Eine Bundesrichterin verlängerte den vorläufigen Stopp des etwa 110 Milliarden Dollar schweren Geschäfts bis zum 17. August. In dieser Zeit will das Gericht über den Antrag mehrerer US-Bundesstaaten auf eine einstweilige Verfügung entscheiden. Zwölf Bundesstaaten wollen den Zusammenschluss dauerhaft verhindern. Sie sehen die Gefahr, dass Paramount und Warner gemeinsam eine zu starke Stellung auf dem Markt für Filme erlangen und dadurch den Wettbewerb sowie Kinos benachteiligen. Behörden kommen zu unterschiedlichen Bewertungen Nach Einschätzung der Richterin haben die Kläger diese Bedenken zunächst ausreichend begründet, sodass der Vollzug der Übernahme vorerst ausgesetzt bleibt. Sie legte die Übernahme deshalb am Montag auf Eis - eigentlich für zwei Wochen. Nun erhöhte sich diese Zeit per Gerichtsbeschluss jedoch um weitere zwei Wochen. Während das Verfahren vor Gericht läuft, haben die Wettbewerbsbehörden den Deal unterschiedlich bewertet. Das US-Justizministerium hatte die Übernahme ohne Auflagen genehmigt. Laut Medienberichten billigte die Führung des US-Justizministeriums den Deal, bevor die zuständigen Fachjuristen ihre Empfehlung abgegeben hatten. EU-Kommission billigte die Übernahme Auch die EU-Kommission gab grünes Licht. Sie stellte fest, dass es im Bereich der Filmproduktion trotz einer Übernahme genügend Wettbewerber im Europäischen Wirtschaftsraum geben wird. Beim Vertrieb von Filmen sah die Behörde aber eine zu hohe Marktkonzentration. Daher machte sie es zur Auflage, dass Paramount seine Anteile am Filmvertriebsunternehmen United International Pictures (UIP) aufgibt. UIP ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Paramount und Universal, das Filme an Kinobetreiber vertreibt. Zudem dürfe das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren keine ähnliche Kooperation mit Universal im Bereich des Europäischen Wirtschaftsraums eingehen. Auch politisch umstritten Die Übernahme sorgt auch aus politischen Gründen für Diskussionen. Zu Warner Bros. Discovery gehört der Nachrichtensender CNN. Kritiker befürchten, dass dessen redaktionelle Unabhängigkeit unter dem neuen Eigentümer leiden könnte. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gilt. Trump hatte mehrfach erklärt, ihm sei ein Eigentümerwechsel bei CNN wichtig.

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24. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Paramount: US-Richterin verlängert Stopp der Warner-Übernahme

Klage von zwölf US-Bundesstaaten US-Richterin verlängert Stopp der Übernahme von Warner durch Paramount Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount ist per Gerichtsbeschluss bis Mitte August auf Eis gelegt worden. Richterin Araceli Martinez-Olguin verlängerte damit ihre erst vor wenigen Tagen verfügte Zwangspause um weitere zwei Wochen. Auslöser für die Auszeit war die Klage von zwölf US-Bundesstaaten, die den mehr als hundert Milliarden Dollar schweren Deal kippen wollen. Sie verlangen zunächst eine langfristige einstweilige Verfügung gegen den Abschluss der Übernahme. Die verlängerte Auszeit bis zum 17. August sei nötig, um über Anträge der Parteien rund um die einstweilige Verfügung zu entscheiden, erläuterte die Richterin. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss habe eine unzulässige Konzentration auf dem Markt für populäre Filme zur Folge, die auch die Kinos unter Druck setze. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaminggeschäft als auch in der Filmproduktion. Dem »Wall Street Journal« zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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24. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Paramount: Richterin verlängert Stopp der Warner-Übernahme

Klage von zwölf US-Bundesstaaten US-Richterin verlängert Stopp der Übernahme von Warner durch Paramount Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount ist per Gerichtsbeschluss bis Mitte August auf Eis gelegt worden. Richterin Araceli Martinez-Olguin verlängerte damit ihre erst vor wenigen Tagen verfügte Zwangspause um weitere zwei Wochen. Auslöser für die Auszeit war die Klage von zwölf US-Bundesstaaten, die den mehr als hundert Milliarden Dollar schweren Deal kippen wollen. Sie verlangen zunächst eine langfristige einstweilige Verfügung gegen den Abschluss der Übernahme. Die verlängerte Auszeit bis zum 17. August sei nötig, um über Anträge der Parteien rund um die einstweilige Verfügung zu entscheiden, erläuterte die Richterin. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss habe eine unzulässige Konzentration auf dem Markt für populäre Filme zur Folge, die auch die Kinos unter Druck setze. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaminggeschäft als auch in der Filmproduktion. Dem »Wall Street Journal« zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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24. Juli
Wirtschaftswoche

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme bis Mitte August auf Eis

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme bis Mitte August auf Eis Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Auslöser für die Auszeit war die Klage von zwölf US-Bundesstaaten, die den mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Deal kippen wollen. Sie verlangen zunächst eine langfristige einstweilige Verfügung gegen den Abschluss der Übernahme. Die verlängerte Auszeit bis zum 17. August sei nötig, um über Anträge der Parteien rund um die einstweilige Verfügung zu entscheiden, erläuterte die Richterin. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Lesen Sie auch: So verdienen Ex-Chefs von RTL und Pro7 am Warner-Deal

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23. Juli
Handelsblatt

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme bis Mitte August auf Eis

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme bis Mitte August auf Eis Oakland. Die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Auslöser für die Auszeit war die Klage von zwölf US-Bundesstaaten, die den mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Deal kippen wollen. Sie verlangen zunächst eine langfristige einstweilige Verfügung gegen den Abschluss der Übernahme. Die verlängerte Auszeit bis zum 17. August sei nötig, um über Anträge der Parteien rund um die einstweilige Verfügung zu entscheiden, erläuterte die Richterin. Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten - was zunächst eine mehrwöchige Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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