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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Spahn und Streeck: Ein Kind um jeden Preis?

Medienspektrum

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16. Juli
FAZ (Politik)

Spahn und Streeck: Ein Kind um jeden Preis?

Spahn und Streeck : Ein Kind um jeden Preis? Leihmutterschaft im Ausland? Hier geht es um die Durchsetzung des eigenen Lifestyles. Staat und Parteien dürfen ihre Werte nicht verhökern. Privat ist privat. Und Gesetz ist Gesetz. Privates ist aber dann nicht mehr ganz privat, wenn man es selbst öffentlich macht. Und ohnehin dann nicht, wenn es um Vorgänge von öffentlichem Interesse, noch dazu um Personen des öffentlichen Lebens geht. Und das Gesetz kann Handlungen in Deutschland verbieten, die im Ausland erlaubt sind. So ist die Welt. Doch wie verhält sich der Staat dazu, wenn seine Bürger hierzulande Verbotenes im Ausland machen – schaut er weg? Duldet er es? Hilft er dabei? Diese Fragen stellen sich bei der Leihmutterschaft seit Langem, nicht erst seit die CDU-Politiker Hendrik Streeck und jetzt auch Jens Spahn an die Öffentlichkeit gegangen sind. Seit die Möglichkeit bestand, haben sich Paare, die ihren Kinderwunsch unbedingt Wirklichkeit werden lassen wollen, ins Ausland begeben. Wer es sich leisten kann Das fängt bei der Adoption an. Ganz kleine, gesunde Kinder sind auf diesem Wege in Deutschland (und anderen Wohlstandsländern) kaum zu bekommen. Ältere Kinder, gar mit Behinderungen, sofern sie überhaupt noch geboren werden, sind nicht gewollt. Wer es sich leisten kann und will, wird anderswo fündig. Bei der Leihmutterschaft ist der Fall anders. Die Herbeiführung einer Leihmutterschaft und auch deren Vermittlung sind in Deutschland nicht nur untersagt, sondern Straftaten. Strafbar machen sich nicht die bestellenden Eltern oder die Leihmütter, sondern die Angehörigen der Heilberufe. Allerdings ist das Unwerturteil klar. Eine interdisziplinäre Kommission kam erst 2024 zu dem Schluss, dass der Gesetzgeber wegen Gefahren der Umgehung und des Missbrauchs sehr wohl am Verbot der Leihmutterschaft festhalten kann. Hier stellen sich grundlegende verfassungsrechtliche, gesellschaftliche und weltanschauliche Fragen. Ohne Zweifel schränkt das Verbot der Leihmutterschaft die Freiheit ein, ein Kind zu bekommen. Leider wird aber oft so getan, als sei diese Ausprägung des Persönlichkeitsrechts schrankenlos gewährleistet. Doch das gilt für kein Grundrecht. Die Besonderheit beim Kinderwunsch ist: Dieser Wunsch kann allein gar nicht erfüllt werden. Man braucht dazu immer einen Mann und eine Frau. Die schlichte Feststellung dieser biologischen Tatsache ist heutzutage fast schon Anlass für politische Verfolgung, in einer Zeit, in der schon die Existenz der Geschlechter infrage gestellt wird und der Geschlechterwechsel recht beliebig möglich ist. Da aber für ein Kind immer ein biologischer Mann und eine biologische Mutter gebraucht werden, sind für einen Kinderwunsch homosexueller Paare die Dienste Dritter nötig. Und nicht zu vergessen: Das so erzeugte Kind hat eigene Rechte. Gegebenenfalls auch gegen seine Eltern. So haben der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Bundesgerichtshof das Kindeswohl zum Maßstab der hiesigen Anerkennung von Leihmutterschaft im Ausland gemacht. Gern wird die Menschenwürde ins Spiel gebracht Was aber niemals untergehen darf: Hier geht es um das Wunder einer Schöpfung. Die Entstehung eines neuen Menschen durch zwei Menschen. Ein höchst intimes Ereignis, vor allem für die Mutter, die mit dem Kind lange schwanger ist und es unter Schmerzen auf die Welt bringt. Das ist keine Dienstleistung, das darf kein Service sein, den man kaufen kann. Was wird im Übrigen aus diesen Müttern, selbst wenn sie es freiwillig und mehrfach tun und die bestellenden Paare versichern, sie wollten mit ihnen in Kontakt bleiben, nachdem sie den Säugling nach der Geburt aus der Hand gegeben haben? Gern wird in Deutschland die Menschenwürde ins Spiel gebracht. So etwa beim kommerziellen Weitwurf von kleinwüchsigen Menschen, auf den sich diese freiwillig einlassen. Tatsächlich kann man das als Schulfall dafür ansehen, wie ein Mensch zum Objekt gemacht wird. Aber was wird denn anderes mit einer Mutter gemacht, die ein Kind für andere austrägt? Bei aller Empathie für jeden Kinderwunsch: Hier geht es letztlich darum, unbedingt den eigenen Lifestyle durchzusetzen. Dass auch die so entstandenen Kinder mit Liebe aufwachsen können und dass immer schon Männer und Frauen fremde Kinder liebevoll aufgezogen haben, ist nicht die Frage. Die Freigabe eines gemeinsamen Kindes zur Adoption erfolgt in einer Notsituation. Die Menschen und der Staat müssen versuchen, aus Notlagen das Beste zu machen. Sie sollen aber keine Not schaffen. Nicht nur der Staat muss aufpassen, dass er seine eigenen Werte nicht verhökert. Es gilt für jede Institution, auch für Kirchen und Parteien. Wer sich christlich nennt und gern auch die Präambel des Grundgesetzes zitiert, die mit den Worten beginnt: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen ...“, sollte sich bemühen, dazu noch einen Hauch von Verbindung zu halten. Spahns Ehemann zitiert Franz Beckenbauer mit dem Satz, der liebe Gott freue sich über jedes Kind. Wohl wahr. Diesen Satz sprach Kaiser Franz, nachdem bekannt geworden war, dass er ein Kind mit seiner Geliebten hatte. Hinzufügen sollte man: Franz heiratete Heidi später, sie bekamen ein weiteres Kind und blieben bis zu seinem Tod zusammen. Der liebe Gott freut sich über jedes Kind. Man sollte aber nicht jede Art der Entstehung eines Kindes in seinem Namen feiern.

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16. Juli
Handelsblatt

Jens Spahn im Familienglück: Baby mit Leihmutter? Wie das geht und warum es Kritik gibt

Jens Spahn im Familienglück: Baby mit Leihmutter? Wie das geht und warum es Kritik gibt Berlin. Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke haben mit der Bekanntgabe ihrer Elternschaft in Deutschland einigen Wirbel ausgelöst. Neben dem Bild der beiden mit Kinderwagen gab es auf Instagram Glückwünsche für das Babyglück der beiden Väter, unter anderem von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). Etliche kritische Kommentare zielten allerdings darauf, dass die beiden nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch nahmen. Denn genau das ist in Deutschland verboten. Das Wichtigste zum Thema: Wie viele schwule Paare haben Kinder? Nach Angaben des Statistischen Bundesamts aus dem Mikrozensus 2024 gab es in Deutschland 31.000 gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern, darunter 9.000 Männerpaare. Die Zahl der Kinder in Regenbogenfamilien gab Destatis mit 50.000 an. Wenn man erwachsene Kinder mitzählt, waren es demnach 62.000. Nach Angaben des Verbands für Queere Vielfalt LSVD stammen Kinder schwuler Paaren oft aus früheren heterosexuellen Beziehungen eines Partners. 54 Prozent der schwulen Väter hatten Pflegekinder, wie der Verband berichtet. Eine andere Möglichkeit sei Adoption. „Einige wenige schwule Väter entscheiden sich für leibliche Kinder mittels einer Leihmutterschaft“, erklärt der Verband. Wie ist die Rechtslage in Deutschland? In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, ebenso die Vermittlung. Verträge über eine Leihmutterschaft gelten hierzulande zivilrechtlich als sittenwidrig und sind damit wirkungslos. Die rechtliche Mutter ist immer die Frau, die das Kind geboren hat. Nicht strafbar machen sich hingegen die „Wunscheltern“, die ihr Kind von einer Leihmutter im Ausland austragen lassen. Die größte Hürde ist dann, dass dieses Baby nach Deutschland einreisen darf. Dafür müssen deutsche Behörden die Rechtslage, vor allem die Abstammung und Staatsangehörigkeit, prüfen und ihre Zustimmung geben. Wie das Justizministerium mitteilt, ist die Anerkennung einer Entscheidung über die rechtliche Elternschaft nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Einzelfall möglich, wenn zumindest einer der Elternteile mit dem Kind genetisch verwandt ist. Spahn hatte der „Bild“-Zeitung gesagt: „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm.“ Wie steht die CDU zur Leihmutterschaft? Spahns Partei hielt im Februar in einem Parteitagsbeschluss fest: „Angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken gegenüber Leihmutterschaft bekräftigt die CDU Deutschlands ihre Forderung, Leihmutterschaft - auch in altruistischen Modellen - in Deutschland weiterhin zu verbieten, um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern.“ Die Linie soll sich nicht ändern, wie eine Sprecherin auf dpa-Anfrage mitteilte: „Die CDU Deutschlands hat einen klaren Parteitagsbeschluss. Die geltende Rechtslage in Deutschland soll aus Sicht der Partei bleiben, wie sie ist.“ Daniel Funke ging in der „Bild“ auf mögliche Bedenken ein: „Uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: "Der liebe Gott freut sich über jedes Kind."“ Wie findet man eine Leihmutter? Im Internet werben unter anderem Agenturen mit Sitz in Nordamerika mit der Vermittlung von Leihmüttern. Sie versprechen, auf Grundlage von Profilen den „perfekten Match“ für Paare zu finden und sie mit Beratung bei medizinischen, rechtlichen und vertragsrechtlichen Fragen zu begleiten. „Sobald die rechtlichen Verträge abgeschlossen sind, wird der Embryotransfer geplant“, heißt es zum Beispiel auf der Webseite eines Anbieters. Die Kosten für den gesamten Prozess gibt dieser mit 140.000 bis 160.000 US-Dollar (etwa 122.000 bis 140.000 Euro) an. Nach einer wissenschaftlichen Studie in einem brasilianischen Fachjournal aus dem Jahr 2022 entstanden Wunscheltern in den USA damals für den gesamten Prozess inklusive Rechts- und Medizinkosten sogar Ausgaben bis zu 200.000 Dollar. Im Internet vermittelt ein anderer Anbieter Leihmütter in anderen Ländern ab 37.500 Euro. In der Ukraine gibt dieses Unternehmen die Kosten mit 49.000 Euro an, für 59.000 Euro mit Wunschgeschlecht des Babys. Die Preise enthalten den Angaben zufolge eine „Kompensation der Dienstleistungen der Leihmutter“. Nach Angaben einer Beratungswebsite „würde eine typische Entschädigung für die Leihmutter etwa 50 Prozent der Gesamtkosten der Leihmutterschaft ausmachen“. Verwandte Themen Wo und wie ist Leihmutterschaft legal? In den USA ist Leihmutterschaft legal, die rechtlichen Einzelheiten dazu legt jeder Bundesstaat selbst fest. Es gibt ethische Leitlinien für Leihmütter. Sie zu bezahlen, ist in den USA erlaubt. Neben den USA kommen für eine Leihmutterschaft auch andere Länder infrage. In Kanada ist allerdings nur eine altruistische Leihmutterschaft erlaubt. Das heißt: Die Leihmutter darf nicht bezahlt werden, bekommt aber Auslagen erstattet. In der EU ist die Frage rechtlich nicht einheitlich geregelt, jeder Mitgliedsstaat hat eigene Vorgaben. In Griechenland ist Leihmutterschaft unter Auflagen und mit gerichtlicher Genehmigung möglich. Die Ukraine erlaubte lange auch kommerzielle Leihmutterschaften und war ein wichtiges Zielland für Interessenten. Der russische Angriffskrieg erschwerte solche Verfahren. Wie funktioniert Leihmutterschaft medizinisch? Über Agenturen vermittelte Leihmütter werden vorab medizinisch getestet. Zudem werden ihnen Vorgaben gemacht, etwa auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten. Der Embryo wird in vitro gezeugt, also außerhalb des Mutterleibs aus einer Eizelle und einer Samenzelle, und in die Gebärmutter der Leihmutter eingesetzt. Diese muss vorher hormonell darauf eingestellt werden, die Schwangerschaft zu beginnen. Oft sind mehrere Versuche nötig. Ist die Leihmutter schwanger, werden sie und das Baby wie üblich medizinisch betreut und in bestimmten Abständen untersucht.

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15. Juli
Handelsblatt

„Schockverliebt“: Jens Spahn im Babyglück - mit Hilfe einer Leihmutter

„Schockverliebt“: Jens Spahn im Babyglück - mit Hilfe einer Leihmutter Berlin. Unions-Fraktionschef Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind Eltern geworden. „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm“, sagte Spahn der „Bild“-Zeitung. „Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen.“ Der Junge kam nach Informationen der Zeitung in den USA zur Welt und wurde von einer Leihmutter geboren. Spahns Büro bestätigte die Medieninformationen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der 46-Jährige wolle sich aber nicht weiter äußern. Spahn und Funke (45) sind seit 2017 verheiratet. In der Vergangenheit hatte Spahn über seinen Kinderwunsch gesprochen. Der „Bunten“ sagte er 2021: „Ich denke, wir wären gute Eltern“. Im November sagte der CDU-Politiker in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“, bisher habe sich der Wunsch nicht erfüllt. Damals fügte er hinzu: „Jetzt sind die Voraussetzungen bei uns sowieso noch etwas schwieriger, um den zu erfüllen.“ In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten und auch ein kontroverses Thema. „Die stolzen Papas“ „Bild“ zitiert aus einer Nachricht des Paars an Freunde und Kollegen. „Wir sind überglücklich und schockverliebt in den kleinen Mann und freuen uns, wenn Ihr ihn bald selbst kennenlernt. Voller Freude auf ein gemeinsames Leben zu Dritt, die stolzen Papas.“ Die Zeitung zitiert Funke mit den Worten: „Uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: "Der liebe Gott freut sich über jedes Kind."“ In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Auch eine Eizellenspende ist nicht erlaubt. Mediziner können sich strafbar machen, wenn sie eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich befruchten, als eine Schwangerschaft der Frau herbeizuführen, von der die Eizelle stammt. Verträge über eine Leihmutterschaft gelten hierzulande zivilrechtlich als sittenwidrig und sind damit wirkungslos. Die rechtliche Mutter ist immer die Frau, die das Kind geboren hat. Leihmütter und ein Paar, das sie beschäftigt, werden in Deutschland aber nicht bestraft, sondern nur etwaige Vermittler. Debatte nach Streecks Elternschaft Eine Debatte über Leihmutterschaft hatte es bereits im April gegeben, als der Virologe und CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Streeck und sein Ehemann Paul Zubeil ihre Elternschaft bestätigten. „Ja, wir können bestätigen, dass wir Eltern geworden sind“, sagte Streeck damals der „Bunten“. Laut „Bunte“ wurde auch das Kind dieses Paars in den USA geboren. In den USA ist Leihmutterschaft nach Angaben von Kinderwunsch-Beratungswebsites nicht bundesstaatlich geregelt, sondern jeweils auf Ebene der Bundesstaaten. Eine Elternschaft muss in Deutschland nachträglich rechtlich anerkannt werden. Bedenken gibt es in Deutschland vor allem, weil eine Kommerzialisierung befürchtet wird - dass Leihmütter bezahlt werden. Eine von der damaligen Ampel-Regierung im März 2023 eingesetzte Kommission kam zu dem Ergebnis, dass eine Legalisierung der Eizellenspende verfassungsrechtlich möglich wäre. Auch diese Experten betonten, die kommerzielle Leihmutterschaft solle verboten bleiben. Eine Zulassung der sogenannten altruistischen Leihmutterschaft wäre dem Gesetzgeber rechtlich möglich, wenn diese auf Ausnahmefälle beschränkt würde. Beispiel wäre etwa ein enges Verhältnis zwischen den Wunscheltern und der Leihmutter. Verwandte Themen Keine Änderung geplant Zu einer Gesetzesänderung kam es nicht und sie ist auch nicht in Sicht. In einem Interview im Mai wurde Bundesjustizministerin, Stefanie Hubig (SPD), gefragt, ob die Möglichkeit einer Leihmutterschaft für schwule Paare in Deutschland eröffnet werden solle. Sie antwortete damals: „Wir haben dazu nichts im Koalitionsvertrag vereinbart, und ich sehe dafür in der Bundesregierung auch keine Mehrheit.“ Für das Verbot der Leihmutterschaft ist das Embryonenschutzgesetz relevant, das in der Verantwortung des Gesundheitsministeriums liegt. Das Abstammungsrecht dagegen verantwortet das Bundesjustizministerium. In einem Beschluss des CDU-Parteitags im Februar dieses Jahres hieß es: „Angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken gegenüber Leihmutterschaft bekräftigt die CDU Deutschlands ihre Forderung, Leihmutterschaft – auch in altruistischen Modellen – in Deutschland weiterhin zu verbieten, um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern.“

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15. Juli
Der Spiegel (Politik)

Jens Spahn und Ehemann Daniel Funke sind Eltern geworden

Nachwuchs mittels Leihmutter Jens Spahn und sein Ehemann sind Eltern geworden Unionsfraktionschef Jens Spahn, 46, und sein Ehemann Daniel Funke, 44, haben ihre gemeinsame Elternschaft bekannt gegeben. »We Are Family« schrieb Funke auf seinem Instagram-Account zu einem Foto, das ihn, Spahn und einen Kinderwagen im Grünen zeigt. Zur Welt gebracht wurde Sohn Georg in den Vereinigten Staaten von einer Leihmutter, wie die »Bild«-Zeitung unter Berufung auf Spahn und Funke berichtete. Die Zeitung zitiert den CDU-Politiker mit den Worten: »Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen.« Derzeit hielten sich Spahn und Funke in den USA auf, heißt es in dem Bericht weiter. Bundeskanzler Friedrich Merz, 70, sei bereits vor einigen Tagen informiert worden; mit Beginn der Sommerpause sei Spahn dann nach Amerika geflogen. Das Baby trage den Vornamen von Spahns Vater Georg, der am 26. April 2024 gestorben war. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Genetischer Vater des Kindes sei Daniel Funke. »Uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: ›Der liebe Gott freut sich über jedes Kind‹«, sagte Funke auf »Bild«-Anfrage. Nach Angaben der beiden Väter soll die Leihmutter weiterhin im Leben des Kindes eine Rolle spielen. »Sie gehört nun quasi zur Familie und wird Georgs Lebensweg begleiten.« Jens Spahn hatte sich früher zum Thema Leihmutterschaft eher zurückhaltend gezeigt. »Als schwuler Mann und Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden«, schrieb er im Jahr 2015 in einem Beitrag für das Magazin »GQ«. Spahn fügte dann aber hinzu: »Zu akzeptieren, dass ich nicht auf natürlichem Weg Vater werde, verlangt ein großes Maß an Demut. Ob ich das aufbringen kann, weiß ich nicht.«

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15. Juli
Die Welt (Politik)

„Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm“ – Jens Spahn und sein Ehemann sind Eltern

„Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm“ – Jens Spahn und sein Ehemann sind Eltern Jens Spahn ist Vater geworden. Gemeinsam mit seinem Mann Daniel Funke nutzte der Unions-Fraktionsvorsitzende eine Leihmutter in den Vereinigten Staaten. Ein Verfahren, das in Deutschland verboten ist. Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind Eltern eines Sohnes geworden. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf das Paar. Demnach kam der Junge mit dem Namen Georg in den USA zur Welt. Ausgetragen wurde das Kind von einer Leihmutter. „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen“, sagte der CDU-Politiker. Funke erklärte: „Uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: ,Der liebe Gott freut sich über jedes Kind.‘“ Auf Instagram teilte Funke ein Familienfoto. Nach Angaben von „Bild“ informierte das Paar enge Freunde und Kollegen am Mittwoch in einer persönlichen Nachricht über die Geburt seines Sohnes. Darin heißt es unter anderem: „Willkommen auf der Welt, kleiner Mensch. Möge dein Leben voller Liebe, Gesundheit und Wunder sein und Gottes reicher Segen dich auf deinem Weg beschützen.“ Der Junge trägt den Namen von Spahns Vater Georg. Dieser war im April 2024 im Alter von 77 Jahren gestorben. In ihrer Nachricht schreiben Spahn und Funke laut „Bild“ zudem, das Kind sei in den USA „von einer wunderbaren Leihmutter“ geboren worden. Die Frau solle auch künftig Teil im Leben des Jungen bleiben. Bis Anfang August wollen sich die beiden Väter mit ihrem Sohn in den USA aufhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz sei nach Informationen der Zeitung bereits vor einigen Tagen von Spahn persönlich über die bevorstehende Geburt informiert worden. Leihmutterschaften sind in Deutschland politisch umstritten. Die Vermittlung von Leihmüttern sowie die ärztliche Mitwirkung an einer Leihmutterschaft sind verboten. In mehreren US-Bundesstaaten ist das Verfahren dagegen unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Der Bundesgerichtshof entschied 2014, dass eine in den USA gerichtlich festgestellte Elternschaft in Deutschland anerkannt werden kann, wenn einer der Wunschelternteile genetischer Elternteil des Kindes ist. Nach Informationen von „Bild“ ist Daniel Funke der genetische Vater des Jungen. Das Paar lebt seit mehreren Jahren in Berlin und im Münsterland und ist seit 2017 verheiratet. Bereits unmittelbar nach der Hochzeit hatte Spahn den Wunsch geäußert, eine Familie zu gründen. Im November 2025 hatte Spahn in der Sendung „Pinar Atalay“ bekräftigt, sich gut vorstellen zu können, Kinder zu haben. Das nun geborene Kind dürfte zu diesem Zeitpunkt schon entstanden gewesen sein.

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15. Juli
Süddeutsche Zeitung

Leute: Jens Spahn und sein Mann sind Väter geworden

Jens Spahn, 46, Unionsfraktionschef im Bundestag, schiebt jetzt nicht nur Abgeordnete zu einer gemeinsamen Abstimmung, sondern auch einen Kinderwagen vor sich her. Gemeinsam mit seinem Ehemann Daniel Funke, 44, ist Spahn Vater geworden, berichtet die Bild-Zeitung. Demnach habe das Paar enge Freunde und Kollegen über die Geburt seines Sohnes Georgs in einem Brief informiert. Das Kind kam in den USA durch eine Leihmutter zur Welt, der genetische Vater ist Daniel Funke. „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen“, bestätigte Spahn der Bild-Zeitung die Geburt des Kindes. Die Leihmutter solle auch künftig im Leben des Kindes eine Rolle spielen, sie gehöre nun quasi zur Familie. Bis Anfang August wollen die beiden Väter noch mit ihrem Sohn in den USA bleiben. Nicki Minaj, 43, Rapperin mit juristischem Ärger, zankt sich nun auch offen mit dem eigenen Rechtsbeistand. Wie US-Medien berichteten, hat die Anwaltskanzlei Gordon Rees Scully Mansukhani bereits im März Klage gegen Minaj eingereicht: Sie soll der Firma noch genau 229 541 Dollar schulden. Die Kanzlei hatte Minaj 2023 gegen den Vorwurf verteidigt, sie habe den Beat ihres Songs „I Lied“ gestohlen. Der Urheberrechtsstreit wurde außergerichtlich beigelegt, beide Parteien einigten sich darauf, die Anwaltskosten jeweils selbst zu tragen. Minaj sei dem aber nie nachgekommen, behauptet ihre Verteidigung von damals. Auch auf die jüngste Klage habe die Rapperin bislang nicht reagiert, weshalb die mutmaßlich geprellten Anwälte Anfang dieses Monats am Gericht einen Antrag auf ein Versäumnisurteil gestellt haben. Bei Erfolg würden der Kanzlei ihre Forderungen unangefochten zugesprochen werden. Das Gericht setzte für September eine Anhörung an. Minaj selbst äußerte sich bisher nicht öffentlich dazu. Der vielfach ausgezeichneten Musikerin wird in einer anderen Klage vorgeworfen, sie habe eine Konzertfirma auf einer 275 000-Dollar-Rechnung sitzen lassen. Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Instagram angereichert Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz. Ein Zugchef der Deutschen Bahn, Name und Alter unbekannt, hat eigenhändig die Klopapierversorgung im ICE 2075 von Westerland nach Berlin sichergestellt. Wie der Konzern der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, legte der Zug am Samstag wegen akuten Toilettenpapiermangels einen ungeplanten Zwischenstopp in Hamburg-Bergedorf ein. Besagter Zugbegleiter stieg aus, eilte zum nächstgelegenen Supermarkt und kehrte mit drei Packungen Klopapier zurück. Ein Fahrgast filmte den Zugchef, wie er mit seinem Einkauf die Treppe zum Zug hinaufeilt, und teilte das Video auf Instagram. Es erhielt bislang 14 000 Likes. Nach Angaben der Bahn hatte ein Personalausfall dazu geführt, dass die Klopapiervorräte des Zuges nicht überprüft wurden. Das nachgekaufte Toilettenpapier bezahle die DB. Biggie Smalls, Pudel, lässt Orlando Bloom, 49, Pudelfan, zu sich ins Bett. Wie Bloom der Illustrierten Bunte sagte, teile er sich die Schlafstatt mit dem Tier: „Meine Hunde schlafen im Bett. Gerade bei kleineren Hunden gehört das für mich einfach dazu.“ Biggie Smalls, benannt nach dem Spitznamen des Rappers The Notorious B.I.G., sei aber nur körperlich klein, sagte der Schauspieler: „Trotz seiner Statur hat er die Persönlichkeit eines ganz Großen.“ Was er von seinen Hunden gelernt hat? „Definitiv Geduld! Und meine Hunde haben mich gelehrt, Verantwortung zu übernehmen. Ein Hund ist eine wunderbare Vorbereitung auf das Familienleben. Ich hatte Hunde, bevor ich selbst Vater wurde.“ Zur erwähnten Verantwortung gehöre auch, dass man regelmäßig zum Tierarzt gehe und seinen Hund gegen Zecken und Flöhe schütze. Damit schütze man letztlich auch die eigene Familie. „Sie erden uns“, sagte Bloom. Alec Baldwin, 68, Schauspieler, macht ein Tribut-Video für Sam Neill – mit auffallend wenig Sam Neill darin. Nachdem sein Schauspielkollege Neill mit 78 Jahren gestorben war, postete Baldwin auf Instagram ein selbstaufgenommenes Video von sich mit hochgeschobener Sonnenbrille. „Ich wollte nur kurz hier reden und sagen, wie getroffen ich von der Nachricht des Todes von Sam Neill war“, fängt er an. Um dann ohne Umwege zum Film „Jagd auf Roter Oktober“ abzuschweifen, in dem Baldwin und Neill 1990 gemeinsam spielten: „Und das war wahrscheinlich mein erster großer Film, was eine mittelgroße Rolle angeht.“ Baldwin fährt fort, indem er eine offenbar handgeschriebene Liste von 14 Castmitgliedern verliest, die alle nicht Sam Neill sind. „Was war das für eine Erfahrung, diesen Film mit diesen Leuten zu machen!“ Ganz zum Schluss kehrt Baldwin zu Neill zurück: „Jedenfalls: oh mein Gott, mein Gott. Sam Neill. Mein Beileid für seine Familie.“ Follower von ihm bedankten sich in der Kommentarspalte für „die wunderschöne Hommage“. Auf der Plattform Reddit allerdings bezeichneten Nutzer den Beitrag als „narzisstisch“ und „verrückt“. Andere wiesen darauf hin, dass Baldwin durch Neills Tod von eigenen Erinnerungen mitgerissen worden sein könnte. Alexander Herrmann, 55, „The Taste“-Fernsehkoch, hat früher das Mitleid anderer in handfestes Trinkgeld verwandelt. „In der Richard-Wagner-Festspielzeit, wenn internationale Gäste immer für Bayreuth angereist sind, habe ich Koffer getragen“, sagte Herrmann in der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen. Dabei habe er einen Trick angewandt: „Ganz wichtig ist, wenn du die schweren Koffer der Damen trägst, beim Absetzen ganz leicht so – ‚Ach‘ – einmal stöhnen, damit sie sagt: ‚Mei schau‘, und ihn anschaut, dass er fünf Mark Trinkgeld gibt.“ Auf diese Weise habe er während der Festspiele in Bayreuth „in diesen drei, vier Wochen zwischen 300 und 400 Mark“ verdient. „Das war natürlich Freiheit“, sagte Herrmann. „Weil, ich konnte mir Dinge kaufen, die pädagogisch nicht wertvoll waren: Ninja-Wurfsterne, Rambo-Überlebensmesser.“ Seine Familie habe davon nichts gewusst.

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