15. Juli Süddeutsche Zeitung
Leute: Jens Spahn und sein Mann sind Väter geworden
Jens Spahn, 46, Unionsfraktionschef im Bundestag, schiebt jetzt nicht nur Abgeordnete zu einer gemeinsamen Abstimmung, sondern auch einen Kinderwagen vor sich her. Gemeinsam mit seinem Ehemann Daniel Funke, 44, ist Spahn Vater geworden, berichtet die Bild-Zeitung. Demnach habe das Paar enge Freunde und Kollegen über die Geburt seines Sohnes Georgs in einem Brief informiert. Das Kind kam in den USA durch eine Leihmutter zur Welt, der genetische Vater ist Daniel Funke. „Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen“, bestätigte Spahn der Bild-Zeitung die Geburt des Kindes. Die Leihmutter solle auch künftig im Leben des Kindes eine Rolle spielen, sie gehöre nun quasi zur Familie. Bis Anfang August wollen die beiden Väter noch mit ihrem Sohn in den USA bleiben.
Nicki Minaj, 43, Rapperin mit juristischem Ärger, zankt sich nun auch offen mit dem eigenen Rechtsbeistand. Wie US-Medien berichteten, hat die Anwaltskanzlei Gordon Rees Scully Mansukhani bereits im März Klage gegen Minaj eingereicht: Sie soll der Firma noch genau 229 541 Dollar schulden. Die Kanzlei hatte Minaj 2023 gegen den Vorwurf verteidigt, sie habe den Beat ihres Songs „I Lied“ gestohlen. Der Urheberrechtsstreit wurde außergerichtlich beigelegt, beide Parteien einigten sich darauf, die Anwaltskosten jeweils selbst zu tragen. Minaj sei dem aber nie nachgekommen, behauptet ihre Verteidigung von damals. Auch auf die jüngste Klage habe die Rapperin bislang nicht reagiert, weshalb die mutmaßlich geprellten Anwälte Anfang dieses Monats am Gericht einen Antrag auf ein Versäumnisurteil gestellt haben. Bei Erfolg würden der Kanzlei ihre Forderungen unangefochten zugesprochen werden. Das Gericht setzte für September eine Anhörung an. Minaj selbst äußerte sich bisher nicht öffentlich dazu. Der vielfach ausgezeichneten Musikerin wird in einer anderen Klage vorgeworfen, sie habe eine Konzertfirma auf einer 275 000-Dollar-Rechnung sitzen lassen.
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Ein Zugchef der Deutschen Bahn, Name und Alter unbekannt, hat eigenhändig die Klopapierversorgung im ICE 2075 von Westerland nach Berlin sichergestellt. Wie der Konzern der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, legte der Zug am Samstag wegen akuten Toilettenpapiermangels einen ungeplanten Zwischenstopp in Hamburg-Bergedorf ein. Besagter Zugbegleiter stieg aus, eilte zum nächstgelegenen Supermarkt und kehrte mit drei Packungen Klopapier zurück. Ein Fahrgast filmte den Zugchef, wie er mit seinem Einkauf die Treppe zum Zug hinaufeilt, und teilte das Video auf Instagram. Es erhielt bislang 14 000 Likes. Nach Angaben der Bahn hatte ein Personalausfall dazu geführt, dass die Klopapiervorräte des Zuges nicht überprüft wurden. Das nachgekaufte Toilettenpapier bezahle die DB.
Biggie Smalls, Pudel, lässt Orlando Bloom, 49, Pudelfan, zu sich ins Bett. Wie Bloom der Illustrierten Bunte sagte, teile er sich die Schlafstatt mit dem Tier: „Meine Hunde schlafen im Bett. Gerade bei kleineren Hunden gehört das für mich einfach dazu.“ Biggie Smalls, benannt nach dem Spitznamen des Rappers The Notorious B.I.G., sei aber nur körperlich klein, sagte der Schauspieler: „Trotz seiner Statur hat er die Persönlichkeit eines ganz Großen.“ Was er von seinen Hunden gelernt hat? „Definitiv Geduld! Und meine Hunde haben mich gelehrt, Verantwortung zu übernehmen. Ein Hund ist eine wunderbare Vorbereitung auf das Familienleben. Ich hatte Hunde, bevor ich selbst Vater wurde.“ Zur erwähnten Verantwortung gehöre auch, dass man regelmäßig zum Tierarzt gehe und seinen Hund gegen Zecken und Flöhe schütze. Damit schütze man letztlich auch die eigene Familie. „Sie erden uns“, sagte Bloom.
Alec Baldwin, 68, Schauspieler, macht ein Tribut-Video für Sam Neill – mit auffallend wenig Sam Neill darin. Nachdem sein Schauspielkollege Neill mit 78 Jahren gestorben war, postete Baldwin auf Instagram ein selbstaufgenommenes Video von sich mit hochgeschobener Sonnenbrille. „Ich wollte nur kurz hier reden und sagen, wie getroffen ich von der Nachricht des Todes von Sam Neill war“, fängt er an. Um dann ohne Umwege zum Film „Jagd auf Roter Oktober“ abzuschweifen, in dem Baldwin und Neill 1990 gemeinsam spielten: „Und das war wahrscheinlich mein erster großer Film, was eine mittelgroße Rolle angeht.“ Baldwin fährt fort, indem er eine offenbar handgeschriebene Liste von 14 Castmitgliedern verliest, die alle nicht Sam Neill sind. „Was war das für eine Erfahrung, diesen Film mit diesen Leuten zu machen!“ Ganz zum Schluss kehrt Baldwin zu Neill zurück: „Jedenfalls: oh mein Gott, mein Gott. Sam Neill. Mein Beileid für seine Familie.“ Follower von ihm bedankten sich in der Kommentarspalte für „die wunderschöne Hommage“. Auf der Plattform Reddit allerdings bezeichneten Nutzer den Beitrag als „narzisstisch“ und „verrückt“. Andere wiesen darauf hin, dass Baldwin durch Neills Tod von eigenen Erinnerungen mitgerissen worden sein könnte.
Alexander Herrmann, 55, „The Taste“-Fernsehkoch, hat früher das Mitleid anderer in handfestes Trinkgeld verwandelt. „In der Richard-Wagner-Festspielzeit, wenn internationale Gäste immer für Bayreuth angereist sind, habe ich Koffer getragen“, sagte Herrmann in der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen. Dabei habe er einen Trick angewandt: „Ganz wichtig ist, wenn du die schweren Koffer der Damen trägst, beim Absetzen ganz leicht so – ‚Ach‘ – einmal stöhnen, damit sie sagt: ‚Mei schau‘, und ihn anschaut, dass er fünf Mark Trinkgeld gibt.“ Auf diese Weise habe er während der Festspiele in Bayreuth „in diesen drei, vier Wochen zwischen 300 und 400 Mark“ verdient. „Das war natürlich Freiheit“, sagte Herrmann. „Weil, ich konnte mir Dinge kaufen, die pädagogisch nicht wertvoll waren: Ninja-Wurfsterne, Rambo-Überlebensmesser.“ Seine Familie habe davon nichts gewusst.