4. August Die Zeit (Politik)
Statistisches Bundesamt: Fast drei Viertel der Renten waren 2025 steuerpflichtig
Statistisches Bundesamt: Fast drei Viertel der Renten waren 2025 steuerpflichtig
Die Zahl der Rentenempfänger ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen, die Höhe der Leistungen ebenfalls. Für die meisten Renten musste Einkommenssteuer gezahlt werden.
Die Rente wird immer stärker zur Steuerzone. 2025 waren bereits 72 Prozent aller gesetzlichen, privaten und betrieblichen Renten steuerpflichtig – ein Volumen von 304 Milliarden Euro, was zeigt, wie tief der Fiskus inzwischen im Ruhestands-Setup mitmischt. Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil um 16,4 Prozentpunkte, eine Entwicklung, die trocken nach Statistik klingt, politisch aber Sprengstoff birgt, weil sie den viel beschworenen Feierabend für viele zum Bürokratie-Spin-off macht. Zugleich bezogen 22,5 Millionen Menschen Rentenleistungen von insgesamt rund 423 Milliarden Euro, also etwas mehr Empfänger und deutlich mehr Geld als im Vorjahr. Die Zahlen markieren damit nicht nur ein Update aus dem Datenfeed des Statistischen Bundesamts, sondern auch ein Schlaglicht auf eine alternde Gesellschaft, in der der Ruhestand längst kein steuerfreier Schonraum mehr ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Für fast drei Viertel der Rentenleistungen im vergangenen Jahr musste Einkommenssteuer gezahlt werden. 72 Prozent der gesetzlichen, privaten oder betrieblichen Renten waren 2025 steuerpflichtig, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das betraf Leistungen in Höhe von insgesamt 304 Milliarden Euro. Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil damit um 16,4 Prozentpunkte.
Insgesamt erhielten im vergangenen Jahr 22,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger Leistungen in Höhe von rund 423 Milliarden Euro aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente. Die Zahl der Rentenempfängerinnen und -empfänger stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent. Die Höhe der Rentenleistungen erhöhte sich im selben Zeitraum um 5,1 Prozent.