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Samstag, 1. August 2026
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Kurssturz: Was kann der Apple-Aktie wieder Schwung verleihen?

Medienspektrum

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1. August
Wirtschaftswoche

Kurssturz: Was kann der Apple-Aktie wieder Schwung verleihen?

Kurssturz: Was kann der Apple-Aktie wieder Schwung verleihen? Im September dürfte der künftige Apple-Chef John Ternus die nächste iPhone-Generation präsentieren. Zunächst das iPhone 18 Pro und das Pro Max, mit besserer Kamera, hellerem Bildschirm, längerer Akkulaufzeit und mehr Speicher für lokale Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Doch Apple-Fans und Anleger beschäftigt vor allem eine Frage: Zeigt Ternus bei seinem ersten großen Auftritt Apples erstes faltbares Smartphone? Sieben Jahre ist es her, dass Samsung Das Falt-iPhone: Sieben Jahre Spekulation Dass Apple Doch Apple ließ sich Zeit. In Cupertino wollte man erst beobachten, wie die Geräte der Konkurrenz am Markt ankamen und welche technischen Probleme noch zu lösen waren. Ausgerechnet beim wichtigsten Bauteil ist Apple nun auf seinen Erzrivalen angewiesen. Samsung Display gilt als führender Anbieter faltbarer OLED-Panels und soll Apple als zentralen Zulieferer versorgen. Glaubt man den Gerüchten aus China, steht die Premiere tatsächlich bevor. Anleger hoffen auf einen ähnlichen Schub wie beim iPhone 6. Apple hatte lange gezögert, dem von Samsung ausgelösten Trend zu Smartphones mit sehr großen Bildschirmen zu folgen. Als der damalige Chef Tim Cook 2014 das iPhone 6 und das größere iPhone 6 Plus vorstellte, löste das einen gewaltigen Umsatzschub aus. Sie hielten Apple-Kunden davon ab, wegen der größeren Displays zur Android-Konkurrenz zu wechseln. Könnte sich mit dem Falt-iPhone, auf das manche Apple-Fans seit Jahren warten, etwas Ähnliches wiederholen? Preisbarriere und Nischenpotenzial Dagegen spricht der Preis. Mehr als 2000 Dollar soll das Gerät kosten, das in der Gerüchteküche mal iPhone Fold, mal iPhone Ultra heißt. Manche Schätzungen gehen sogar von rund 2500 Dollar aus. Es wäre das teuerste iPhone aller Zeiten, teurer als so manches MacBook Pro. Beim iPhone 6 reichten seinerzeit 649 Dollar, um die Massen zu bewegen. Auch bei den Stückzahlen ist Vorsicht angebracht. Die Schätzungen schwanken erheblich. Der gewöhnlich gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo rechnete zunächst mit drei bis fünf Millionen verkauften Geräten im ersten Jahr. Andere Analysten sprechen von deutlich höheren Bestellungen, teilweise von bis zu zehn Millionen Stück. Selbst am oberen Ende bliebe das faltbare iPhone damit jedoch vorerst ein Nischenprodukt. Vom klassischen iPhone verkauft Apple mehr als 200 Millionen Geräte pro Jahr. Das faltbare Modell wäre zunächst ein Prestigeobjekt und kein entscheidender Umsatztreiber. Hinzu kommen die üblichen Kompromisse einer ersten Generation. Aufgeklappt soll das Gehäuse aus Titan und Aluminium nur rund 4,5 Millimeter dünn sein. Deshalb fehlt offenbar der Platz für die Gesichtserkennung Face ID. Stattdessen dürfte Apple auf einen Fingerabdrucksensor in der Seitentaste setzen. Auch bei den Kameras könnten Abstriche nötig sein. Die sichtbare Falte in der Displaymitte, die viele bisherige Foldables kennzeichnet, soll beim Apple-Gerät kaum noch zu erkennen sein. Zumindest ist dies das Ziel. Aus der Lieferkette heißt es, Apple habe die Vorgabe ausgegeben, das Problem nahezu unabhängig von den Kosten zu lösen. Es wäre typisch Apple. Nicht der Erste sein, aber den Anspruch erheben, es besser zu machen. Aufgeklappt – zumindest laut Spekulationen – soll das Display knapp 7,8 Zoll messen, im fast quadratischen Seitenverhältnis eines iPads. Zugeklappt bleibt ein Außenbildschirm von etwa 5,5 Zoll, ungefähr das Format eines kompakten iPhones. Dazu sollen der kommende A20-Chip und zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher kommen. Ein iPad im Hosentaschenformat also. Genau für diese Verwandlung zahlen Samsung-Kunden seit Jahren einen hohen Aufpreis. Ob das Gerät tatsächlich schon im September auf der Bühne steht, ist allerdings offen. Die Massenfertigung des Smartphones soll erst im August anlaufen, ungewöhnlich spät für einen regulären Verkaufsstart im Herbst. Aus der Lieferkette kamen zuletzt widersprüchliche Signale. Mal war von Problemen mit den Leiterplatten die Rede, mal von Schwierigkeiten mit dem Scharnier, mal von einer Verschiebung bis ins Jahr 2027. Andere Quellen aus China widersprachen. Denkbar ist ein Mittelweg: Im September zeigen, aber erst einige Wochen oder Monate später ausliefern. Die knappe Ware würde dann pünktlich zum Weihnachtsgeschäft zum Prestigeprodukt. Rekordzahlen und enttäuschter Ausblick Warum die Börse einem teuren Nischenprodukt so viel Bedeutung beimisst, zeigte die Nacht zum Freitag. Apple legte das beste Juni-Quartal seiner Geschichte vor: 109,4 Milliarden Dollar Umsatz, was ein Plus von gut 16 Prozent bedeutet. Der Nettogewinn stieg um 27 Prozent auf 29,8 Milliarden Dollar und der Gewinn je Aktie sogar um 29 Prozent. Das iPhone-Geschäft wuchs um 22 Prozent auf 54,3 Milliarden Dollar. Mit Macs setzte der Konzern 10,4 Milliarden Dollar um, ebenfalls 29 Prozent mehr als im Vorjahrsquartal. Es war Cooks letzter Quartalsbericht als Vorstandschef. Gemessen an den Zahlen ein furioser Abschied also. Die Börse sah es anders. Nachbörslich verlor die Aktie zunächst mehr als sechs Prozent, im Freitagshandel brach sie zeitweise um fast zehn Prozent ein, was 400 Milliarden Dollar Börsenwert weniger entsprach. Wenige Tage zuvor hatte Apple an der Marke von fünf Billionen Dollar gekratzt. Beim Börsenschluss am Freitag waren es 7,4 Prozent Minus. Was war passiert? Anleger schauen nicht auf das Rekordquartal, sondern auf das nächste. Für die laufenden drei Monate stellte Apple nur noch neun bis elf Prozent Umsatzwachstum in Aussicht. Die Wall Street hatte mit rund zwölf Prozent gerechnet. Das Dienstegeschäft enttäuschte ebenso. Mit 30,7 Milliarden Dollar erreichte es zwar einen Rekord und wuchs um zwölf Prozent, blieb aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Ähnlich sah es in China aus. Dort legte der Umsatz zwar um mehr als 22 Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar zu, verfehlte jedoch ebenfalls die durchschnittlichen Prognosen. „Der wichtigste Grund für den Rückgang ist das enttäuschende Wachstum im Dienstegeschäft, die niedrige Wachstumsquote seit Juni 2023“, meint Morgan-Stanley-Analyst Erik Woodring. Einer der Gründe könnte sein, dass Kunden mehr Geld für KI ausgeben würden, was zu Lasten von anderen digitalen Angeboten geht. Selbst die außergewöhnlich hohe Bruttomarge von 50,1 Prozent hatte einen Haken. Rund zwei Prozentpunkte stammten aus einmaligen Zollerstattungen, nachdem der US-Supreme-Court einen Teil der auf Grundlage des Notstandsgesetzes verhängten Importabgaben der Regierung von Donald Trump gekippt hatte. Ohne diesen Effekt hätte die Marge bei etwa 48,1 Prozent gelegen. Für das laufende Quartal rechnet Apple mit 47 bis 48 Prozent. Lieferengpässe und Chipknappheit Vor allem aber warnte der Konzern vor sich verschärfenden Lieferengpässen. Der weltweite KI-Boom treibt die Nachfrage nach Speicherchips und modernsten Fertigungskapazitäten in die Höhe. Rechenzentren konkurrieren zunehmend mit Smartphone- und Computerherstellern um dieselben Komponenten. Apple hatte deshalb bereits im Juni die Preise für einige Macs und iPads angehoben, ein für den Konzern ungewöhnlicher Schritt mitten im Produktzyklus. Das iPhone blieb bislang verschont. Doch an der Wall Street rechnen immer mehr Analysten damit, dass Apple auch dort im September die Preise erhöht und dies mit einem neuen Leasing-Programm zumindest im Heimatmarkt USA kompensiert. Zugleich kann Apple womöglich nicht alle Geräte liefern, die Kunden bestellen wollen. Cook sprach von „sehr erheblichen“ Einschränkungen und begrenzten Möglichkeiten, kurzfristig gegenzusteuern. Der Konzern prüfe alternative Lieferanten. Unter anderem ChangXin Memory Technologies. CXMT ist ein chinesischer Hersteller von Speicherchips und strategisch wichtig, nicht nur für Chinas Industrie. Seine Verpflichtung könnte Gegenwind aus dem Weißen Haus bekommen, selbst wenn die Komponenten in Geräten eingesetzt werden, die Apple außerhalb der USA verkauft. Aufgeschobene Käufe sind zwar nicht zwangsläufig verlorene Käufe. Doch wenn ein iPhone erst im Januar statt zum Weihnachtsgeschäft verfügbar ist, verschieben sich Umsatz und Gewinn ins nächste Quartal. Der Kurssturz ist ein undankbarer Abschied für Tim Cook. In seinen 15 Jahren an der Spitze hat er Apples Börsenwert von rund 350 Milliarden auf zeitweise fast fünf Billionen Dollar gesteigert, das Dienstegeschäft zu einem Konzern im Konzern ausgebaut und Apple durch Handelskriege und Lieferkettenkrisen navigiert. Dass ausgerechnet sein Abschiedsquartal trotz Rekordzahlen mit einem historischen Minus quittiert wird, ist eben typisch Wall Street. Gestrige Erfolge sind Schall und Rauch. John Ternus und die KI-Strategie Am 1. September übernimmt nun John Ternus den Chefposten. Cook rückt auf den neu geschaffenen Stuhl des Executive Chairman und soll Apple unter anderem im Kontakt mit Regierungen und politischen Entscheidungsträgern vertreten. Für Ternus wäre das Falt-iPhone ein ideales Antrittsgeschenk. In Auftrag gegeben wurde es unter Cook, präsentieren dürfte es der Mann, der das Gerät als langjähriger Hardware-Chef ohnehin verantwortet hat. Seit Ende 2025 betreut Ternus zudem Apples Designorganisation. Er erbt allerdings auch erhebliche Herausforderungen. Wie knappe Chips, steigende Komponentenpreise, Margendruck und ein KI-Wettrennen, in dem Apple lange als Nachzügler galt. Auf der Entwicklerkonferenz im Juni zeigte der Konzern die runderneuerte Sprachassistentin Siri AI. Sie soll zunächst als Betaversion in englischer Sprache kommen, allerdings eher später im Jahr. Siri AI ist zugleich ein wichtiger Grund für die Speicheraufrüstung der Apple-Produkte. Apples leistungsfähigstes lokales KI-Modell und bestimmte anspruchsvolle Funktionen benötigen mindestens zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Bislang erfüllen nur die teuersten neueren iPhones diese Voraussetzung. Die kommende iPhone-Generation dürfte deshalb mehr Speicher erhalten. Bei den laufenden Kosten der Künstlichen Intelligenz will Apple ebenfalls einen anderen Weg gehen als viele Konkurrenten. Einige rechenintensive Funktionen haben tägliche Nutzungslimits. Cook kündigte an, dass Kunden zusätzliche Kapazität erwerben können sollen. Wer die KI intensiv nutzt, wird mehr zahlen, was neues Umsatzpotential birgt. Doch kann all das die Aktie wieder beflügeln? Ein zweites iPhone-6-Wunder dürfte das faltbare iPhone kaum auslösen. Dafür ist es zu teuer und zu nischig. 2014 holte Apple mit den größeren iPhone-Displays etwas nach, das Millionen Kunden schmerzlich vermissten. Faltbare Smartphones hingegen sind sieben Jahre nach ihrem Marktstart ein Liebhaberprodukt geblieben. Ihr Anteil am weltweiten Smartphone-Absatz liegt weiterhin im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Samsung hat zwar mit acht Generationen bewiesen, dass sich damit ein Geschäft machen lässt. Einen Massenmarkt hat der Konzern bislang allerdings damit nicht geschaffen. Trotzdem wäre die Premiere wichtig. Sie würde zeigen, dass Apple wieder Hardware wagt, die sich sichtbar von ihren Vorgängern unterscheidet. Sie könnte besonders kaufkräftige Stammkunden im Apple-Ökosystem halten, die bislang neidisch auf Samsungs Galaxy Fold schauen. Und sie würde Ternus einen Auftritt verschaffen, wie ihn Cook bei seinem Amtsantritt nicht hatte. Nämlich ein völlig neues iPhone-Format als Symbol für eine neue Ära. Das eigentliche Kurspotenzial liegt allerdings woanders. Mehr als 2,5 Milliarden aktive Apple-Geräte sind weltweit im Einsatz, davon mehr als 1,5 Milliarden bezahlte Abonnements. Wenn Siri AI überzeugt und damit die Nutzer zum Kauf neuer Hardware bewegt, könnte daraus jener Superzyklus entstehen, auf den die Wall Street seit Jahren spekuliert. Das Falt-iPhone wäre dann nur eine Zugabe, allerdings eine mit Prestige.

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31. Juli
Handelsblatt

US-Techkonzern: Apple kämpft vor neuer iPhone-Saison mit Bauteile-Engpässen

US-Techkonzern: Apple kämpft vor neuer iPhone-Saison mit Bauteile-Engpässen Cupertino. Vor dem erwarteten Start der nächsten iPhone-Generation hat der US-Techkonzern Apple In anderen Jahren wäre das kein allzu großes Problem gewesen - als Riesen-Kunde hat Apple viel Gewicht bei Zulieferern. Doch aktuell gebe es „weniger Flexibilität“ als üblich, beklagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Deshalb gebe es gravierende Engpässe und nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Gegensteuern. Die Chipkapazitäten sind ausgebucht, weil wegen des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz gerade enorm viele Halbleiter für den beschleunigten Ausbau von Rechenzentren bestellt werden. Dabei ist jetzt die Zeit, in der Apple traditionell die Produktion neuer iPhone-Modelle rechtzeitig zur Markteinführung im Herbst hochfährt. Wie immer äußerte sich der Konzern nicht dazu, ob neue Modelle des Telefons auch diesmal wieder im September vorgestellt werden. Branchenkenner gehen aber fest davon aus. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg soll in diesem Jahr auch das erste aufklappbare iPhone-Modell auf den Markt kommen. Starkes iPhone-Quartal Im vergangenen Quartal stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um nahezu 22 Prozent auf 54,25 Milliarden Dollar (47 Milliarden Euro). Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Marktforschern zufolge legte der iPhone-Absatz im vergangenen Vierteljahr zu - und auch der durchschnittliche Verkaufspreis dürfte höher gewesen sein. Eigene Absatzzahlen nennen die großen Anbieter schon lange nicht mehr. Das iPhone ist damit weiterhin das wichtigste Apple-Produkt. Es macht rund die Hälfte des Geschäfts aus. Insgesamt stieg der Apple-Umsatz um 16 Prozent auf gut 109,4 Milliarden Dollar. Unterm Strich legte der Gewinn um 27 Prozent auf knapp 29,8 Milliarden Dollar zu. Dazu trugen laut Apple auch bereits verbuchte Rückzahlungen von US-Importzöllen bei, die dem Konzern zustehen, nachdem das Oberste Gericht der USA einige Maßnahmen von Präsident Donald Trump gekippt hatte. Bei Dienstleistungen und dem Geschäft in der Region China konnte Apple trotz Zuwächsen die noch höheren Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Die Aktie fiel im US-Handel am Freitag zeitweise um mehr als neun Prozent. Analyst Gil Luria von der Finanzfirma DA Nathanson verwies im US-Sender CNBC darauf, dass die Apple-Aktie als so etwas wie ein sicherer Hafen bei Wetten auf die KI-Zukunft galt: Egal, wer bei Künstlicher Intelligenz gewinnt, werde man die Software auf Geräten wie iPhones und Mac-Computern nutzen. Die Anleger seien aber enttäuscht, dass Apple für das laufende Quartal ein verlangsamtes Wachstum vorhersagte. Die Apple-Aktie war in den vergangenen Monaten rasant gestiegen. Teure Speicherchips Wie auch anderen Computer-Anbietern macht Apple der drastische Preisanstieg bei Speicherchips zu schaffen. Unter Verweis auf die Kostenexplosion erhöhte der Konzern vor wenigen Wochen die Preise für mehrere Gerätekategorien. Die iPhones blieben davon ausgenommen. Cook verwies nun darauf, dass der DRAM-Speichermarkt nur drei große Anbieter habe. „Es wäre gut, wenn es mehr Lieferanten gäbe“, sagte er. In der Branche wird das als Aufruf gedeutet, Apple und anderen US-Firmen den Kauf chinesischer Speicherchips zu erlauben. Dagegen gibt es aufgrund des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking Widerstände in der US-Regierung. Das Ende Juni abgeschlossene Vierteljahr war das letzte volle Quartal unter Cooks Regie. Er übergibt die Konzernführung zum September an den bisherigen Hardware-Boss John Ternus.

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31. Juli
Der Spiegel

Apple: Warum die Aktie trotz Rekordgewinn abschmiert

Minus sieben Prozent Warum die Apple-Aktie trotz Rekordgewinn abschmiert Es wirkt erst einmal wie ein Widerspruch. Da verkündet ein Konzern die besten Zahlen, die er jemals in einem zweiten Quartal erwirtschaftet hat – und prompt bricht der Aktienkurs des Konzerns ein. So ergeht es gerade Apple. 29,8 Milliarden Dollar hat das Unternehmen im Zeitraum von April bis Juni verdient, also 2,02 Dollar pro Anteilsschein. »Wir haben sowohl beim Gewinn pro Aktie als auch beim operativen Cashflow neue Rekorde für ein Juniquartal aufgestellt«, sagte Finanzchef Kevan Parekh dazu am Donnerstag. Am Tag danach haben die Aktien kurz vor Mittag Mitteleuropäischer Sommerzeit um gut sieben Prozent an Wert verloren. Was ist da los? Die Mechanik ist einfach zu erklären, und sie ist auch keineswegs selten zu beobachten: Aktienkurse spiegeln nicht vergangene Erfolge – oder Misserfolge – eines Unternehmens wider, sondern die erwartete Zukunft. Insofern war das Rekordquartal bereits länger eingepreist, und tatsächlich machte Apple zuletzt dadurch Schlagzeilen, dass es Nvidia wieder als wertvollstes Unternehmen der Welt abgelöst hatte. Auch Amazon zahlt deutlich mehr Die Zukunft hingegen sieht nicht mehr ganz so rosig aus, wie Analysten das erwartet hatten: Im laufenden Quartal rechnet Apple mit einem um neun bis elf Prozent höheren Gesamtumsatz – die Experten bislang mit zwölf Prozent. Bei den iPhones geht Apple nun von rund 15 Prozent mehr verkauften Geräten aus, die Erwartungen lagen bei 17,6 Prozent. Dass das immer noch extrem gute Aussichten sind, ist unerheblich; sie sind eben schlechter als zuvor. Die interessantere Frage ist daher: Warum werden Apples Geschäfte voraussichtlich etwas weniger gut laufen? Die kurze Antwort lautet: weil die Geschäfte zu gut laufen – die von Apple selbst und der asiatischen Chipindustrie im Allgemeinen. So leidet die US-Techbranche insgesamt unter hohen Preissteigerungen etwa für Speicherchips, die ihre Ursache wiederum im KI-Boom haben. Die vielen neuen Rechenzentren brauchen so viele Halbleiter, dass die Fabriken in Taiwan und anderen asiatischen Ländern mit der Produktion nicht hinterherkommen. Wenn die Nachfrage das Angebot übertrifft, steigen die Preise. So hat etwa Amazon angekündigt, in diesem Jahr 20 Milliarden Dollar mehr für den KI-Ausbau auszugeben, hauptsächlich wegen der teureren Chips. Strohfeuer oder Lieferschwierigkeiten? Im Fall von Apple kommt dazu, dass der Konzern seine Chipsysteme zwar selbst entwickelt, aber bei Zulieferern fertigen lässt. Es gebe einfach zu wenig fortschrittliche Chipfertigungstechnologie, um Apples Bedarf zu decken, argumentierte Konzernchef Tim Cook: »Wenn man sich die Ursachen dafür ansieht, dann liegt es daran, dass wir einen unglaublich starken Produktzyklus erleben, der unsere Erwartungen übertrifft. Die Lieferkette für fortschrittliche Chipfertigung ist einfach grundsätzlich weniger flexibel, um die hohe Nachfrage zu befriedigen.« Das Problem, so das Apple-Management, sei nicht, dass die Kunden nicht mehr so viele Produkte kaufen wollten wie erwartet – sondern dass man nicht genug dieser Produkte herstellen könne. Ob das allerdings wirklich die ganze Wahrheit ist, darüber sind sich Analysten uneinig. So folgen etwa die Experten von JPMorgan durchaus Apples Angaben und folgern daraus, dass Apples Umsätze dadurch eher verzögert werden als gar nicht mehr eintreten. Anders ausgedrückt: Dann verkauft Apple die iPhones, MacBooks und Co. eben später. Andere Analysten gehen hingegen davon aus, dass auch die Nachfrage der Kunden leidet – weil Apple-Produkte teurer werden oder schon geworden sind. Die Preise für MacBooks und iPads hat Apple bereits angehoben und das zuvor angekündigt. Die Rekordzahlen des vergangenen Quartals könnten also auch darauf zurückgehen, dass Kunden noch schnell zu den niedrigeren Preisen gekauft haben, obwohl sie sonst möglicherweise erst in diesem Quartal zugeschlagen hätten. Dann hätte es in den vergangenen Monaten eine Art Strohfeuer gegeben. Bob O’Donnell, Chefanalyst bei Technalysis Research, sprach von einem Kaufrausch, der sich möglicherweise nicht fortsetzen wird. Eine zentrale Frage für Apples künftigen Erfolg ist die Frage, wie die KI-Version der Audioassistentin Siri bei der Kundschaft ankommt. Die hat Apple im Juni mit zweijähriger Verspätung vorgestellt. Mehr dazu lesen Sie hier .

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31. Juli
Wirtschaftswoche

Apple: Die Chip-Sorgen des Tim Cook

Apple: Die Chip-Sorgen des Tim Cook Vor dem erwarteten Start der nächsten iPhone-Generation hat der US-Techkonzern Apple In anderen Jahren wäre das kein allzu großes Problem gewesen – als Riesen-Kunde hat Apple viel Gewicht bei Zulieferern. Doch aktuell gebe es „weniger Flexibilität“ als üblich, beklagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Deshalb gebe es gravierende Engpässe und nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Gegensteuern. Die Chipkapazitäten sind ausgebucht, weil wegen des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz gerade enorm viele Halbleiter für den beschleunigten Ausbau von Rechenzentren bestellt werden. Dabei ist jetzt die Zeit, in der Apple traditionell die Produktion neuer iPhone-Modelle rechtzeitig zur Markteinführung im Herbst hochfährt. Wie immer äußerte sich der Konzern nicht dazu, ob neue Modelle des Telefons auch diesmal wieder im September vorgestellt werden. Branchenkenner gehen aber fest davon aus. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg soll in diesem Jahr auch das erste aufklappbare iPhone-Modell auf den Markt kommen. Starkes iPhone-Quartal Im vergangenen Quartal stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um nahezu 22 Prozent auf 54,25 Milliarden Dollar (47 Milliarden Euro). Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Marktforschern zufolge legte der iPhone-Absatz im vergangenen Vierteljahr zu – und auch der durchschnittliche Verkaufspreis dürfte höher gewesen sein. Eigene Absatzzahlen nennen die großen Anbieter schon lange nicht mehr. Das iPhone ist damit weiterhin das wichtigste Apple-Produkt. Es macht rund die Hälfte des Geschäfts aus. Insgesamt stieg der Apple-Umsatz um 16 Prozent auf gut 109,4 Milliarden Dollar. Unterm Strich legte der Gewinn um 27 Prozent auf knapp 29,8 Milliarden Dollar zu. Dazu trugen laut Apple auch bereits verbuchte Rückzahlungen von US-Importzöllen bei, die dem Konzern zustehen, nachdem das Oberste Gericht der USA einige Maßnahmen von Präsident Donald Trump gekippt hatte. Bei Dienstleistungen und dem Geschäft in der Region China konnte Apple trotz Zuwächsen die noch höheren Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Die Aktie gab im nachbörslichen US-Handel um über acht Prozent nach. Teure Speicherchips Wie auch anderen Computer-Anbietern macht Apple der drastische Preisanstieg bei Speicherchips zu schaffen. Unter Verweis auf die Kostenexplosion erhöhte der Konzern vor wenigen Wochen die Preise für mehrere Gerätekategorien. Die iPhones blieben davon ausgenommen. Cook verwies nun darauf, dass der DRAM-Speichermarkt nur drei große Anbieter habe. „Es wäre gut, wenn es mehr Lieferanten gäbe“, sagte er. In der Branche wird das als Aufruf gedeutet, Apple und anderen US-Firmen den Kauf chinesischer Speicherchips zu erlauben. Dagegen gibt es aufgrund des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking Widerstände in der US-Regierung. Das Ende Juni abgeschlossene Vierteljahr war das letzte volle Quartal unter Cooks Regie. Er übergibt die Konzernführung zum September an den bisherigen Hardware-Boss John Ternus. Lesen Sie auch: Dieser Tech-Konzern zieht an der Konkurrenz vorbei

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31. Juli
Handelsblatt

US-Techkonzern: Apple kämpft vor neuer iPhone-Saison mit Bauteil-Engpässen

US-Techkonzern: Apple kämpft vor neuer iPhone-Saison mit Bauteil-Engpässen Cupertino. Vor dem erwarteten Start der nächsten iPhone-Generation hat der US-Techkonzern Apple In anderen Jahren wäre das kein allzu großes Problem gewesen - als Riesen-Kunde hat Apple viel Gewicht bei Zulieferern. Doch aktuell gebe es „weniger Flexibilität“ als üblich, beklagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Deshalb gebe es gravierende Engpässe und nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Gegensteuern. Die Chipkapazitäten sind ausgebucht, weil wegen des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz gerade enorm viele Halbleiter für den beschleunigten Ausbau von Rechenzentren bestellt werden. Dabei ist jetzt die Zeit, in der Apple traditionell die Produktion neuer iPhone-Modelle rechtzeitig zur Markteinführung im Herbst hochfährt. Wie immer äußerte sich der Konzern nicht dazu, ob neue Modelle des Telefons auch diesmal wieder im September vorgestellt werden. Branchenkenner gehen aber fest davon aus. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg soll in diesem Jahr auch das erste aufklappbare iPhone-Modell auf den Markt kommen. Starkes iPhone-Quartal Im vergangenen Quartal stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um nahezu 22 Prozent auf 54,25 Milliarden Dollar (47 Milliarden Euro). Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Marktforschern zufolge legte der iPhone-Absatz im vergangenen Vierteljahr zu - und auch der durchschnittliche Verkaufspreis dürfte höher gewesen sein. Eigene Absatzzahlen nennen die großen Anbieter schon lange nicht mehr. Das iPhone ist damit weiterhin das wichtigste Apple-Produkt. Es macht rund die Hälfte des Geschäfts aus. Insgesamt stieg der Apple-Umsatz um 16 Prozent auf gut 109,4 Milliarden Dollar. Unterm Strich legte der Gewinn um 27 Prozent auf knapp 29,8 Milliarden Dollar zu. Dazu trugen laut Apple auch bereits verbuchte Rückzahlungen von US-Importzöllen bei, die dem Konzern zustehen, nachdem das Oberste Gericht der USA einige Maßnahmen von Präsident Donald Trump gekippt hatte. Bei Dienstleistungen und dem Geschäft in der Region China konnte Apple trotz Zuwächsen die noch höheren Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Die Aktie gab im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund sechs Prozent nach. Teure Speicherchips Wie auch anderen Computer-Anbietern macht Apple der drastische Preisanstieg bei Speicherchips zu schaffen. Unter Verweis auf die Kostenexplosion erhöhte der Konzern vor wenigen Wochen die Preise für mehrere Gerätekategorien. Die iPhones blieben davon ausgenommen. Cook verwies nun darauf, dass der DRAM-Speichermarkt nur drei große Anbieter habe. „Es wäre gut, wenn es mehr Lieferanten gäbe“, sagte er. In der Branche wird das als Aufruf gedeutet, Apple und anderen US-Firmen den Kauf chinesischer Speicherchips zu erlauben. Dagegen gibt es aufgrund des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking Widerstände in der US-Regierung. Das Ende Juni abgeschlossene Vierteljahr war das letzte volle Quartal unter Cooks Regie. Er übergibt die Konzernführung zum September an den bisherigen Hardware-Boss John Ternus.

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30. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Elektronikkonzern: Apple übertrifft Erwartungen - aber warnt vor Abschwächung

Elektronikkonzern : Apple übertrifft Erwartungen - aber warnt vor Abschwächung Tim Cook verabschiedet sich mit besser als erwarteten Ergebnissen. Aber die Knappheit von Speicherchips macht das Geschäft schwieriger. Cook vergleicht sie mit einem „Jahrhunderthochwasser“. Apple bleibt auf Wachstumskurs. Der Elektronikkonzern hat mit seinen am Donnerstag nach Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Der Konzernumsatz stieg um 16 Prozent, beim iPhone, dem noch immer mit Abstand wichtigsten Produkt, gab es sogar ein Wachstum von 22 Prozent. Allerdings warnte das Unternehmen vor einer erheblichen Abschwächung des Wachstums im kommenden Quartal. Begründet wird dies mit Engpässen in der Lieferkette, insbesondere der branchenweiten Knappheit von Speicherchips. Diese Chips kommen in vielen Apple-Geräten zum Einsatz. Der Aktienkurs von Apple fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als acht Prozent. Allerdings hat sich die Apple-Aktie zuletzt glänzend geschlagen. Seit Jahresanfang hat sie 23 Prozent an Wert gewonnen. Damit liegt Apple an der Spitze der sogenannten „Glorreichen Sieben“, einer Gruppe großer amerikanischer Technologiekonzerne, zu der auch Nvidia, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta und Tesla gehören. Apple hat kürzlich Nvidia als wertvollstes Unternehmen der Welt abgelöst und mit seiner Marktkapitalisierung kurzzeitig die Marke von fünf Billionen Dollar überschritten. Im Moment sind es 4,9 Billionen Dollar. Die Geschäftsergebnisse kommen in einer Zeit, in der Apple vor einer gewaltigen Zäsur steht. Am 1. September wird Tim Cook nach 15 Jahren den Vorstandsvorsitz abgeben, an seine Stelle wird John Ternus rücken, der bisher als Senior Vice President für Hardwareentwicklung und damit für alle elektronischen Geräte verantwortlich ist. Ternus ist ein Apple-Veteran, er ist seit 2001 im Unternehmen. „Der Übergang verläuft nahtlos“, sagte Cook am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Ternus sei „einzigartig“ und „die beste Person“ für diesen Posten. Cooks Nachfolger nahm zwar ebenfalls an der Telefonkonferenz teil, beschränkte sich aber auf wenige allgemeine Sätze, in denen er sich mit Blick auf die Zukunft optimistisch zeigte. „Widerwillige“ Preiserhöhungen Insgesamt wies Apple für das vergangene Quartal einen Umsatz von 109,4 Milliarden Dollar aus, Analysten hatten im Schnitt mit 108,7 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn stieg um 27 Prozent auf 29,8 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 2,02 Dollar. Nach Angaben von Apple entfielen davon 11 Cent auf Zölle, die von der US-Regierung zurückbezahlt wurden. Im Februar hat der Oberste Gerichtshof eine Reihe der vom US-Präsidenten Donald Trump verhängten Zölle für ungültig erklärt. Im Frühjahr hat die Regierung mit der Rückzahlung von Zöllen begonnen. Mit Blick auf das kommende Quartal zeigt sich Apple aber um einiges vorsichtiger. Finanzkonzern Kevan Parekh sagte für den Gesamtkonzern ein Umsatzwachstum von neun bis elf Prozent voraus, für das iPhone ein Plus von rund 15 Prozent. Inmitten branchenweiter massiver Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz ist die Nachfrage nach Speicherchips in jüngster Zeit enorm gestiegen. Cook verglich den resultierenden Engpass mit einem „Jahrhunderthochwasser“ und sagte, die Preise für diese Chips seien „exponentiell“ gestiegen. Apple sah sich kürzlich gezwungen, die Preise für Macintosh-Computer und iPad zum Teil deutlich zu erhöhen, Cook sagte, dies sei „widerwillig“ geschehen. Die Preise für das iPhone sind bislang unverändert geblieben, aber in der Branche wird spekuliert, dass die nächste Generation der Geräte teurer werden könnte. Neben den knappen Speicherchips machte Apple auch negative Währungseffekte für die vorsichtigere Prognose verantwortlich. Im abgelaufenen Quartal brachte allein das iPhone Apple einen Umsatz von 54,3 Milliarden Dollar ein, es stand also für fast die Hälfte des Konzernumsatzes. Dank einer starken Nachfrage nach der jüngsten Modellgeneration iPhone 17 hat sich dieses Geschäft nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase wieder stark belebt. Im September dürfte Apple wie üblich die nächsten Modelle vorstellen. In diesem Jahr wird damit gerechnet, dass das Unternehmen ein faltbares iPhone herausbringt. Im Dienstleistungsgeschäft, der zweitgrößten Sparte, stieg der Umsatz im vergangenen Quartal um 12 Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar. Hierzu gehören Plattformen wie Apple Pay, Apple TV und der App Store. Wachstum gab es auch im Geschäft mit dem Macintosh-Computer sowie in der Sparte, in der Geräte wie die Computeruhr Apple Watch, die Airpods-Kopfhörer und die Computerbrille Vision Pro zusammengefasst werden. Allein beim iPad musste Apple einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die zuletzt überdurchschnittlich gute Entwicklung an der Börse wird von Analysten damit erklärt, dass Apple nicht annähernd so viel in Künstliche Intelligenz investiert wie viele andere Technologiekonzerne. Dies wurde lange als Makel gesehen, und Apple galt mit seinen KI-Aktivitäten als vergleichsweise schlecht aufgestellt. Beispielsweise gab es erhebliche Verzögerungen bei der Entwicklung einer schon 2024 angekündigten KI-Variante des Assistenzprogramms Siri, die nun wohl erst in den kommenden Monaten herauskommen wird. In jüngster Zeit wird an den Finanzmärkten aber verstärkt hinterfragt, ob sich die gigantischen KI-Investitionen vieler Unternehmen auszahlen, und das lässt Apple mit seiner weniger aggressiven Strategie in ein positiveres Licht rücken.

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