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Montag, 20. Juli 2026
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„Dann dieser spektakuläre Angriff der Ukrainer auf den Online-Händler ‚Wildberries‘“

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19. Juli
FAZ (Politik)

Russlands Krieg: Wo Waren und Illusionen in Flammen aufgehen

Russlands Krieg : Wo Waren und Illusionen in Flammen aufgehen Drohnen treffen ein Lager des Händlers Wildberries in Russland. Selenskyj spricht von einer Antwort auf die Attacken auf zivile Infrastruktur der Ukraine. Mit den Drohnenangriffen auf zwei Logistikzentren des russischen Onlinemarktplatzes Wildberries in der Nacht auf Samstag hat die Ukraine eine neue, verwundbare Kategorie von Zielen tief im Hinterland der Aggressoren eröffnet. Durch die Attacke auf das Lager in Kotowsk gut 430 Kilometer südöstlich von Moskau wurden offiziell sieben Menschen getötet und 25 weitere verletzt. Der Angriff auf das Wildberries-Areal in Elektrostal gut 50 Kilometer östlich der Hauptstadt tötete demnach eine Person und verletzte 37 weitere. Aus Elektrostal stiegen gewaltige Schwaden schwarzen Rauches auf, die noch in großer Entfernung zu sehen waren. Wildberries dient als Plattform für die Produkte Zigtausender Händler, sogenannter Seller, verdient selbst an Kommissionen. So ist das Unternehmen laut dem Wirtschaftsportal Forbes hinter dem Suchmaschinen- und Dienstleistungsanbieter Yandex und seinem Wettbewerber Ozon zum drittgrößten russischen E-Commerce-Konzern geworden, mit einem Schätzwert von elf Milliarden Euro. Im Lager in Elektrostal, dem mit mehr als 360.000 Quadratmetern größten von Wildberries, arbeiteten Tausende Menschen. Es ist ausweislich von Bildern, die auf dem Messenger Telegram kursieren, niedergebrannt. Vermutlich war das Lager nicht durch Luftabwehr geschützt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacken als Antwort auf russische Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Gemeint war offenbar eine Serie opferreicher Schläge gegen den Logistikdienstleister Nova Post. Auch Kiew wird zum Ziel Zwar enthielten kremltreue Medien ihren Nutzern den Anblick der brennenden Logistikzentren vor, beschränkten sich auf die Opferzahlen und die Meldung, dass Terrorermittlungen eröffnet worden seien. Aber als das russische Militär am Sonntagmorgen seine jüngste Angriffswelle auf Kiew und dessen Umland meldete, hob es hervor, neben Rüstungsbetrieben seien auch „Logistikzentren“ der Ukrainer „zerstört“ worden, und erwähnte ein „Sortierzentrum“ von Nova Post. Nach ukrainischen Angaben griff Russland die Ukraine in der Nacht auf Sonntag mit 41 Raketen und 125 Drohnen an. 17 Raketen und 108 Drohnen seien abgefangen worden. Nach offiziellen Angaben wurde in Kiew eine 89 Jahre alte Frau getötet und mindestens 16 Personen wurden verletzt. Beschädigt wurden demnach Wohnhäuser, Bürogebäude und der Eingang einer U-Bahn-Station. Über die Wildberries-Logistikzentren hatte Selenskyj geäußert, sie seien benutzt worden, um russische Soldaten auszurüsten und um Drohnen zu fertigen. Tatsächlich vertreibt Wildberries etwa Schutzwesten, Helme und Tarnanzüge, was ein Schlaglicht auf die mangelhafte Ausrüstung durch die Armee wirft, sowie Glasfaserkabel, die für Drohnen benutzt werden. Ende Juni hat Selenskyj eine „vierzigtägige Einflussoperation“ gegen Russland befohlen, die „den Krieg beenden“ solle. Ihm zufolge sollen die Russen erkennen, dass der Krieg auch schrecklich für sie selbst ist. Bisher hatten die Verteidiger dazu ihre Angriffe auf Raffinerien ausgeweitet und so einen Treibstoffmangel in Russland ausgelöst. Auch diese Angriffe gehen weiter: Ebenfalls in der Nacht auf Samstag brach in einem Lager für Ölprodukte in Noginsk wenige Kilometer östlich von Moskau ein Brand aus. In der Nacht auf Sonntag fing dann mindestens ein weiteres solches Lager im nordkaukasischen Stawropol Feuer. Zwei sogenannte Z-Telegram-Kanäle russischer Angriffskriegsunterstützer gaben daraufhin Bilder aus Stawropol als Bilder aus Kiew aus, wie dem Portal Agenstwo auffiel. Zahlreiche „Seller“ betroffen Die Ausweitung der Angriffe auf die Logistikzentren trifft nun zahlreiche Unternehmer, die über „Marketplaces“ ihre Produkte verkaufen. Für solche, die nun zerstört wurden, haben die „Seller“ keinen Entschädigungsanspruch, das haben Wildberries und auch kurz darauf Ozon gerade durch Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen hervorgehoben. Auch eine Zusatzversicherung deckt Schäden durch Drohnenangriffe nicht ab. In tränenreichen Social-Media-Clips äußerten sich Betroffene, die über Wildberries Produkte vertreiben, verzweifelt über ihre Lage, in der sie Kredite weiter bedienen und Löhne weiter zahlen müssen, aber ihre Einkünfte wegbrechen. „Heute sind nicht nur Waren verbrannt“, schrieb eine Kosmetikunternehmerin. „Es ist auch die Illusion verbrannt, dass jemand die Unternehmer schützen wird.“ Die Wildberries-Gründerin, Tatjana Kim, äußerte, man arbeite an einem „Unterstützungsmechanismus für die Verkäufer“, das sei ein „schwieriger Prozess“. Zehn bis 15 Prozent der Lagerkapazitäten von Wildberries seien betroffen, berichtete das Wirtschaftsportal The Bell. Gegenüber der kremltreuen Zeitung „Wedomosti“ schätzten Fachleute den Schaden auf bis zu 50 Milliarden Rubel, knapp 560 Millionen Euro.

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19. Juli
FAZ (Politik)

Russlands Krieg: Wo Waren und Illusionen in Flammen aufgehen

Russlands Krieg : Wo Waren und Illusionen in Flammen aufgehen Drohnen treffen ein Lager des Händlers Wildberries in Russland. Selenskyj spricht von einer Antwort auf die Attacken auf zivile Infrastruktur der Ukraine. Mit den Drohnenangriffen auf zwei Logistikzentren des russischen Onlinemarktplatzes Wildberries in der Nacht auf Samstag hat die Ukraine eine neue, verwundbare Kategorie von Zielen tief im Hinterland der Aggressoren eröffnet. Durch die Attacke auf das Lager in Kotowsk gut 430 Kilometer südöstlich von Moskau wurden offiziell sieben Menschen getötet und 25 weitere verletzt. Der Angriff auf das Wildberries-Areal in Elektrostal gut 50 Kilometer östlich der Hauptstadt tötete demnach eine Person und verletzte 37 weitere. Aus Elektrostal stiegen gewaltige Schwaden schwarzen Rauches auf, die noch in großer Entfernung zu sehen waren. Wildberries dient als Plattform für die Produkte Zigtausender Händler, sogenannter Seller, verdient selbst an Kommissionen. So ist das Unternehmen laut dem Wirtschaftsportal Forbes hinter dem Suchmaschinen- und Dienstleistungsanbieter Yandex und seinem Wettbewerber Ozon zum drittgrößten russischen E-Commerce-Konzern geworden, mit einem Schätzwert von elf Milliarden Euro. Im Lager in Elektrostal, dem mit mehr als 360.000 Quadratmetern größten von Wildberries, arbeiteten Tausende Menschen. Es ist ausweislich von Bildern, die auf dem Messenger Telegram kursieren, niedergebrannt. Vermutlich war das Lager nicht durch Luftabwehr geschützt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacken als Antwort auf russische Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Gemeint war offenbar eine Serie opferreicher Schläge gegen den Logistikdienstleister Nova Post. Auch Kiew wird zum Ziel Zwar enthielten kremltreue Medien ihren Nutzern den Anblick der brennenden Logistikzentren vor, beschränkten sich auf die Opferzahlen und die Meldung, dass Terrorermittlungen eröffnet worden seien. Aber als das russische Militär am Sonntagmorgen seine jüngste Angriffswelle auf Kiew und dessen Umland meldete, hob es hervor, neben Rüstungsbetrieben seien auch „Logistikzentren“ der Ukrainer „zerstört“ worden, und erwähnte ein „Sortierzentrum“ von Nova Post. Nach ukrainischen Angaben griff Russland die Ukraine in der Nacht auf Sonntag mit 41 Raketen und 125 Drohnen an. 17 Raketen und 108 Drohnen seien abgefangen worden. Nach offiziellen Angaben wurde in Kiew eine 89 Jahre alte Frau getötet und mindestens 16 Personen wurden verletzt. Beschädigt wurden demnach Wohnhäuser, Bürogebäude und der Eingang einer U-Bahn-Station. Über die Wildberries-Logistikzentren hatte Selenskyj geäußert, sie seien benutzt worden, um russische Soldaten auszurüsten und um Drohnen zu fertigen. Tatsächlich vertreibt Wildberries etwa Schutzwesten, Helme und Tarnanzüge, was ein Schlaglicht auf die mangelhafte Ausrüstung durch die Armee wirft, sowie Glasfaserkabel, die für Drohnen benutzt werden. Ende Juni hat Selenskyj eine „vierzigtägige Einflussoperation“ gegen Russland befohlen, die „den Krieg beenden“ solle. Ihm zufolge sollen die Russen erkennen, dass der Krieg auch schrecklich für sie selbst ist. Bisher hatten die Verteidiger dazu ihre Angriffe auf Raffinerien ausgeweitet und so einen Treibstoffmangel in Russland ausgelöst. Auch diese Angriffe gehen weiter: Ebenfalls in der Nacht auf Samstag brach in einem Lager für Ölprodukte in Noginsk wenige Kilometer östlich von Moskau ein Brand aus. In der Nacht auf Sonntag fing dann mindestens ein weiteres solches Lager im nordkaukasischen Stawropol Feuer. Zwei sogenannte Z-Telegram-Kanäle russischer Angriffskriegsunterstützer gaben daraufhin Bilder aus Stawropol als Bilder aus Kiew aus, wie dem Portal Agenstwo auffiel. Zahlreiche „Seller“ betroffen Die Ausweitung der Angriffe auf die Logistikzentren trifft nun zahlreiche Unternehmer, die über „Marketplaces“ ihre Produkte verkaufen. Für solche, die nun zerstört wurden, haben die „Seller“ keinen Entschädigungsanspruch, das haben Wildberries und auch kurz darauf Ozon gerade durch Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen hervorgehoben. Auch eine Zusatzversicherung deckt Schäden durch Drohnenangriffe nicht ab. In tränenreichen Social-Media-Clips äußerten sich Betroffene, die über Wildberries Produkte vertreiben, verzweifelt über ihre Lage, in der sie Kredite weiter bedienen und Löhne weiter zahlen müssen, aber ihre Einkünfte wegbrechen. „Heute sind nicht nur Waren verbrannt“, schrieb eine Kosmetikunternehmerin. „Es ist auch die Illusion verbrannt, dass jemand die Unternehmer schützen wird.“ Die Wildberries-Gründerin, Tatjana Kim, äußerte, man arbeite an einem „Unterstützungsmechanismus für die Verkäufer“, das sei ein „schwieriger Prozess“. Zehn bis 15 Prozent der Lagerkapazitäten von Wildberries seien betroffen, berichtete das Wirtschaftsportal The Bell. Gegenüber der kremltreuen Zeitung „Wedomosti“ schätzten Fachleute den Schaden auf bis zu 50 Milliarden Rubel, knapp 560 Millionen Euro.

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18. Juli
Tagesschau

Krieg gegen die Ukraine: Russland meldet Tote bei Angriffen

Krieg gegen die Ukraine Russland meldet mehrere Tote bei ukrainischen Angriffen In ihrer Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg hat die Ukraine zuletzt ihre Gegenangriffe verstärkt. Bei einem Angriff auf ein Logistikzentrum meldet Russland nun mehrere Tote. Russland griff den Hafen von Odessa erneut an. Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Behördenangaben mehrere Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe auch 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des Versandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Kilometer südöstlich von Moskau. Auch im Moskauer Gebiet sei ein Lager getroffen worden, hieß es. Selenskyj bestätigt Angriffe In der Stadt Elektrostal - rund 50 Kilometer östlich von Moskau - wurde nach Angaben des Gouverneurs Andrej Worobjow ein weiteres Lager durch eine Drohne beschädigt. Ein Mensch sei getötet, 37 weitere seien verletzt worden. In dem Gebiet sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen. Die Logistikzentren seien für die Lieferung sanktionierter Bauteile für die Drohnenproduktion und Navigationsgeräte genutzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram. Auch Moskau meldete massive Drohnenangriffe. Insgesamt seien 370 Drohnen in Richtung Moskau gestartet worden, erklärte Bürgermeister Sergej Sobjanin. Die meisten seien von der Luftabwehr in weiter Ferne neutralisiert worden. Russischer Angriff auf Odessa Russland griff die ukrainische Hafenstadt Odessa erneut mit Raketen an. Nach Angaben des Gouverneurs wurde ein Mensch getötet. Bei dem Angriff wurde demnach ein Schiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda getroffen. Hafeneinrichtungen wie Gebäude, Lagertanks und Lagerhäuser seien beschädigt worden. Russland attackiert seit Tagen die industrielle Infrastruktur des Hafens. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Zuletzt hatte sie ihre Drohnenangriffe auf Russland deutlich verstärkt. Dabei nimmt sie bewusst Infrastruktur ins Visier, um so nach eigenen Angaben den Nachschub für die russische Armee zu stören.

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18. Juli
Der Spiegel

Ukraine: Tote und Verletzte in Russland nach ukrainischen Gegenschlägen

Putins Krieg Tote und Verletzte in Russland nach ukrainischen Gegenschlägen Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe zudem 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgenij Perwyschow bei Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Onlineversandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau entfernt. Auch im Moskauer Gebiet sei ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal – rund 50 Kilometer östlich von Moskau – seien 24 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen. Dort habe auch eine Geburtsklinik evakuiert werden müssen, aus Sicherheitsgründen. Die Frauen seien in andere medizinische Einrichtungen verlegt worden, sagte der Gouverneur. In Noginsk wurde demnach ebenfalls ein Wohnblock evakuiert. Nach Angaben von Worobjow gab es in der Stadt auch zwei Verletzte. 48 Drohnen habe die russische Flugabwehr abgeschossen. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Das russische Militär hatte die Ukraine am Freitag erneut mit Drohnenangriffen überzogen, dabei gab es zahlreiche zivile Opfer. Russland führt seit mehr als vier Jahren seinen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Lesen Sie auch: Mychajlo Fedorow ist in der Ukraine höchst populär, als Verteidigungsminister hat er Innovationen gepusht und Korruption unterbunden. Dass Präsident Selenskyj ihn nun austauscht, sorgt für Proteste in Kyjiw – und Entrüstung in Berlin. Mehr zum Machtkampf in Kyjiw lesen Sie hier.

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18. Juli
Der Spiegel

Ukrainische Drohenenangriffe: Tote und Verletzte in Russland

Putins Krieg Tote und Verletzte in Russland nach ukrainischen Gegenschlägen Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe zudem 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow bei Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Onlineversandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau entfernt. Auch im Moskauer Gebiet sei ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal – rund 50 Kilometer östlich von Moskau – seien 24 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen. Dort habe auch eine Geburtsklinik evakuiert werden müssen, aus Sicherheitsgründen. Die Frauen seien in andere medizinische Einrichtungen verlegt worden, sagte der Gouverneur. In Noginsk wurde demnach ebenfalls ein Wohnblock evakuiert. Nach Angaben von Worobjow gab es in der Stadt auch zwei Verletzte. 48 Drohnen habe die russische Flugabwehr abgeschossen. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Das russische Militär hatte die Ukraine am Freitag erneut mit Drohnenangriffen überzogen, dabei gab es zahlreiche zivile Opfer. Russland führt seit mehr als vier Jahren seinen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Lesen Sie auch: Mychajlo Fedorow ist in der Ukraine höchst populär, als Verteidigungsminister hat er Innovationen gepusht und Korruption unterbunden. Dass Präsident Selenskyj ihn nun austauscht, sorgt für Proteste in Kyjiw – und Entrüstung in Berlin. Mehr zum Machtkampf in Kyjiw lesen Sie hier.

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