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Dienstag, 21. Juli 2026
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Studie - Mieten in Deutschland steigen im zweiten Quartal deutlich

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20. Juli
Tagesschau

IW Köln: Mieten in Deutschland deutlich gestiegen

Studie des IW Mietpreise in Deutschland deutlich gestiegen Die Mieten in Deutschland sind laut dem Institut der deutschen Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen. Dabei gibt es große regionale Unterschiede auf dem Wohnungsmarkt. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sind die Mietpreise in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal bundesweit vier Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark stiegen sie in Großstädten außerhalb der größten Metropolen. Dort lag der Zuwachs bei 4,9 Prozent. In den sieben größten Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf fiel das Plus mit 2,9 Prozent geringer aus. Doch auch zwischen diesen Städten gab es dem IW zufolge erhebliche Differenzen. In Köln kletterten die Angebotsmieten um 7,9 Prozent, in Hamburg um 5,5 Prozent. Deutlich geringer fielen die Steigerungen in Stuttgart mit 0,9 Prozent und Berlin mit einem Prozent aus. Weniger Mietwohnungen auf dem Markt Den Experten zufolge ist vielerorts das Mietangebot deutlich geschrumpft. Die Zahl der Inserate liegt demnach knapp zwölf Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022. Diesbezüglich stechen die Großstädte ebenfalls heraus: In Hamburg wurde das Mietangebot mehr als halbiert, in Frankfurt am Main gibt es 43 Prozent weniger Inserate. IW-Immobilienökonom Pekka Sagner sieht dafür vor allem einen wesentlichen Grund: Viele Menschen verblieben in Wohnungen, die nicht zu ihrer Lebenssituation passten und zu groß oder zu klein seien, weil sie ihre günstigen Mieten nicht aufgeben wollten. Andere Bedingungen für Eigentumsimmobilien Anders sieht die Lage auf dem Kaufmarkt aus. Die Preise stiegen laut Auswertung nur moderat. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch hier sind die regionalen Unterschiede groß. In Dortmund zogen die Preise um fünf Prozent an, in München hingegen gingen sie um 1,9 Prozent zurück. Zudem ist das Angebot auf dem Kaufmarkt laut IW vergleichsweise groß. Es stünden bundesweit fast doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser zum Verkauf als Anfang 2022. Das liege allerdings an den höheren Finanzierungskosten, an denen mehr Kaufwillige als vorher scheiterten. "Wer mieten will, trifft auf knappes Angebot und steigende Preise - wer kaufen will, scheitert oft an der Finanzierung", erklärte das IW.

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20. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Wohnen: Mieten steigen deutlich stärker als die Inflation

Wohnungsmieten sind einer Studie zufolge im Frühjahrsquartal deutlich gestiegen. Die Angebotsmieten zogen bundesweit um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an, wie aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Diese lagen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorab vor. Zum Vergleich: Die allgemeine Inflationsrate lag trotz infolge des Iran-Kriegs stark gestiegener Energiepreise mit rund 2,6 Prozent deutlich niedriger. Allein zum Vorquartal zogen die Mieten von April bis Juni um 1,3 Prozent an. „Besonders kräftig fällt die Entwicklung derzeit in den Großstädten außerhalb der größten Metropolen aus“, erklärten die Autoren Pekka Sagner und Michael Voigtländer. Hier habe der Zuwachs bei 4,9 Prozent gelegen. Im Umland dieser Städte fiel das Plus mit 3,9 Prozent ebenfalls kräftig aus. In den Top-7-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf fiel das Plus mit 2,9 Prozent geringer aus. Die Angebotsmieten stiegen in nahezu allen Großstädten deutlich. Den stärksten Zuwachs verzeichnet Köln mit 7,9 Prozent. Auch Hamburg mit 5,5 Prozent, Leipzig mit 5,4 Prozent und Essen mit 5,0 Prozent wiesen eine hohe Dynamik auf. In Dortmund legten die Mieten um 4,7 Prozent zu, in Düsseldorf und München um 3,8 beziehungsweise 3,7 Prozent. Moderater fielen die Zuwächse in Frankfurt am Main mit 2,9 Prozent aus. Stuttgart und Berlin liegen mit 0,9 und 1,0 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der übrigen Städte. Seit der Zinswende gibt es deutlich mehr Kaufangebote Gestiegen sind auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent zum Vorjahresquartal. Im Vergleich zum Vorquartal legten die Preise um 0,2 beziehungsweise 1,0 Prozent zu. „Von einem neuen kräftigen Preisaufschwung kann damit bislang nicht gesprochen werden“, betonten Sagner und Voigtländer. Regional nimmt die Differenzierung zu. Bei den Kaufpreisen zeigen sich leichte Rückgänge in den Top-7-Städten, während die übrigen Großstädte und ihr Umland moderate Zuwächse verzeichnen. Bei den Kaufpreisen reicht die Jahresentwicklung von einem Plus von 5,0 Prozent in Dortmund bis zu einem Rückgang von 1,9 Prozent in München. Das Kaufangebot ist seit der Zinswende deutlich gestiegen, fanden die Forscher heraus: Verglichen mit dem ersten Quartal 2022 werden bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert. „Das ist vor allem Ausdruck gesunkener Nachfrage und längerer Vermarktungszeiten, nicht einer entsprechend starken Zunahme des Wohnungsbestands“, hieß es. Das Mietangebot bleibt dagegen vielerorts deutlich reduziert: Bundesweit liegt die Zahl der Inserate weiterhin knapp zwölf Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022, besonders ausgeprägt in vielen Großstädten. Lediglich in Berlin liegt das sichtbare Mietangebot über dem Niveau von Anfang 2022, langfristig aber weiterhin deutlich hinter dem Niveau vor den Marktverwerfungen rund um den Mietendeckel zurück, so das IW. Insgesamt zeigt sich ein Wohnungsmarkt mit zwei unterschiedlichen Engpässen: Auf dem Kaufmarkt treffen viele Angebote auf eine durch die Finanzierungskosten begrenzte Nachfrage. Auf dem Mietmarkt trifft dagegen eine anhaltend hohe Nachfrage auf ein weiterhin knappes und regional sehr unterschiedlich verfügbares Angebot.

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20. Juli
Handelsblatt

Wohnen: IW: Mieten im zweiten Quartal deutlich gestiegen

Wohnen: IW: Mieten im zweiten Quartal deutlich gestiegen Köln. Wohnen zur Miete ist in Deutschland laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zuletzt deutlich teurer geworden. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal bundesweit 4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark stiegen sie in Großstädten außerhalb der größten Metropolen. Dort betrug der Zuwachs 4,9 Prozent. Zwischen den großen Städten gibt es dem IW zufolge erhebliche Unterschiede. In Köln kletterten die Angebotsmieten um 7,9 Prozent, in Hamburg um 5,5 Prozent. Deutlich geringer fielen die Steigerungen in Stuttgart (plus 0,9 Prozent) und Berlin (plus 1 Prozent) aus. Das Mietangebot ist den Experten zufolge vielerorts deutlich geschrumpft. Die Zahl der Inserate liegt demnach knapp 12 Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022. Besonders ausgeprägt ist die Verknappung in vielen Großstädten. In Hamburg wurde das Mietangebot mehr als halbiert, in Frankfurt am Main gibt es 43 Prozent weniger Inserate. IW-Immobilienökonom Pekka Sagner sieht dafür vor allem einen wesentlichen Grund. Viele Menschen verblieben in Wohnungen, die nicht zu ihrer Lebenssituation passten und zu groß oder zu klein seien, weil sie ihre günstigen Mieten nicht aufgeben wollten. Kaufmarkt: Viele Angebote, begrenzte Nachfrage Anders sieht die Lage auf dem Kaufmarkt aus. Die Preise stiegen laut Auswertung nur moderat. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch hier sind die Unterschiede groß. In Dortmund zogen die Preise um 5 Prozent an, in München hingegen gingen sie um 1,9 Prozent zurück. Das Kaufangebot ist seit der Zinswende deutlich gewachsen. Laut IW werden gegenüber dem ersten Quartal 2022 bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert. „Die Ausweitung ist vor allem Ausdruck der gesunkenen Nachfrage und längerer Vermarktungszeiten, nicht einer entsprechend starken Zunahme des Wohnungsbestands“, sagte Sagner.

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20. Juli
Der Spiegel (Wirtschaft)

Mieten steigen im zweiten Quartal deutlich stärker als die Inflation

Angespannter Wohnungsmarkt Mieten steigen im zweiten Quartal deutlich stärker als die Inflation Wer eine Wohnung in deutschen Städten sucht, begibt sich auf einen hart umkämpften Markt: Die Wohnungsmieten sind einer Studie zufolge im zweiten Quartal deutlich gestiegen. Die Angebotsmieten zogen bundesweit um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Das zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Zum Vergleich: Die allgemeine Inflationsrate lag trotz des Irankriegs mit rund 2,6 Prozent deutlich niedriger. Allein zum Vorquartal zogen die Mieten von April bis Juni um 1,3 Prozent an. »Besonders kräftig fällt die Entwicklung derzeit in den Großstädten außerhalb der größten Metropolen aus«, erklärten die Autoren Pekka Sagner und Michael Voigtländer. Hier habe der Zuwachs bei 4,9 Prozent gelegen. Im Umland dieser Städte fiel das Plus mit 3,9 Prozent ebenfalls kräftig aus. In den Top-7-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf fiel das Plus mit durchschnittlich 2,9 Prozent geringer aus. Kein starker Preisaufschwung bei Kaufimmobilien Gestiegen sind auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien – aber nur leicht. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent zum Vorjahresquartal. Im Vergleich zum Vorquartal legten die Preise um 0,2 beziehungsweise 1,0 Prozent zu. »Von einem neuen kräftigen Preisaufschwung kann damit bislang nicht gesprochen werden«, so die Studienautoren Sagner und Voigtländer. Regional nimmt die Differenzierung zu. Bei den Kaufpreisen zeigen sich leichte Rückgänge in den Top-7-Städten, während die übrigen Großstädte und ihr Umland moderate Zuwächse verzeichnen. Das Kaufangebot ist seit der Zinswende deutlich gestiegen, fanden die Forscher heraus: Verglichen mit dem ersten Quartal 2022 werden bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert. »Das ist vor allem Ausdruck gesunkener Nachfrage und längerer Vermarktungszeiten, nicht einer entsprechend starken Zunahme des Wohnungsbestands«, hieß es.

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20. Juli
Handelsblatt

Studie: Mieten steigen im zweiten Quartal deutlich

Mieten steigen im zweiten Quartal deutlich Berlin. Wohnungsmieten sind einer Studie zufolge im Frühjahrsquartal deutlich gestiegen. Die Angebotsmieten zogen bundesweit um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an, wie aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Diese lagen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorab vor. Zum Vergleich: Die allgemeine Inflationsrate lag trotz infolge des Iran-Kriegs stark gestiegener Energiepreise mit rund 2,6 Prozent deutlich niedriger. Allein zum Vorquartal zogen die Mieten von April bis Juni um 1,3 Prozent an. „Besonders kräftig fällt die Entwicklung derzeit in den Großstädten außerhalb der größten Metropolen aus“, erklärten die Autoren Pekka Sagner und Michael Voigtländer. Hier habe der Zuwachs bei 4,9 Prozent gelegen. Im Umland dieser Städte fiel das Plus mit 3,9 Prozent ebenfalls kräftig aus. In den Top-7-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf fiel das Plus mit 2,9 Prozent geringer aus. Die Angebotsmieten stiegen in nahezu allen Großstädten deutlich. Den stärksten Zuwachs verzeichnet Köln mit 7,9 Prozent. Auch Hamburg mit 5,5 Prozent, Leipzig mit 5,4 Prozent und Essen mit 5,0 Prozent wiesen eine hohe Dynamik auf. In Dortmund legten die Mieten um 4,7 Prozent zu, in Düsseldorf und München um 3,8 beziehungsweise 3,7 Prozent. Moderater fielen die Zuwächse in Frankfurt am Main mit 2,9 Prozent aus. Stuttgart und Berlin liegen mit 0,9 und 1,0 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der übrigen Städte. Deutliches Plus in Dortmund, Rückgang in München Gestiegen sind auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent zum Vorjahresquartal. Im Vergleich zum Vorquartal legten die Preise um 0,2 beziehungsweise 1,0 Prozent zu. „Von einem neuen kräftigen Preisaufschwung kann damit bislang nicht gesprochen werden“, betonten Sagner und Voigtländer. Regional nimmt die Differenzierung zu. Bei den Kaufpreisen zeigen sich leichte Rückgänge in den Top-7-Städten, während die übrigen Großstädte und ihr Umland moderate Zuwächse verzeichnen. Bei den Kaufpreisen reicht die Jahresentwicklung von einem Plus von 5,0 Prozent in Dortmund bis zu einem Rückgang von 1,9 Prozent in München. Das Kaufangebot ist seit der Zinswende deutlich gestiegen, fanden die Forscher heraus: Verglichen mit dem ersten Quartal 2022 werden bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert. „Das ist vor allem Ausdruck gesunkener Nachfrage und längerer Vermarktungszeiten, nicht einer entsprechend starken Zunahme des Wohnungsbestands“, hieß es. Verwandte Themen Zahl der Inserate sinkt Das Mietangebot bleibt dagegen vielerorts deutlich reduziert: Bundesweit liegt die Zahl der Inserate weiterhin knapp zwölf Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022, besonders ausgeprägt in vielen Großstädten. Lediglich in Berlin liegt das sichtbare Mietangebot über dem Niveau von Anfang 2022, langfristig aber weiterhin deutlich hinter dem Niveau vor den Marktverwerfungen rund um den Mietendeckel zurück, so das IW. Insgesamt zeigt sich ein Wohnungsmarkt mit zwei unterschiedlichen Engpässen: Auf dem Kaufmarkt treffen viele Angebote auf eine durch die Finanzierungskosten begrenzte Nachfrage. Auf dem Mietmarkt trifft dagegen eine anhaltend hohe Nachfrage auf ein weiterhin knappes und regional sehr unterschiedlich verfügbares Angebot.

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