Themen
lage

Dienstag, 4. August 2026
Zurück zur Übersicht

Stromausfall: Stromversorgung in Kuba nach landesweitem Ausfall wiederhergestellt

Medienspektrum

Links Mitte Rechts
4. August
Die Zeit (Politik)

Stromausfall: Stromversorgung in Kuba nach landesweitem Ausfall wiederhergestellt

Stromausfall: Stromversorgung in Kuba nach landesweitem Ausfall wiederhergestellt Das Stromnetz auf Kuba ist wieder in Betrieb. Am Sonntagabend fiel die Versorgung im Land vollständig aus. Es war der sechste landesweite Stromausfall seit Jahresbeginn. Kuba hat nach dem jüngsten Blackout den Stecker fürs ganze Land wieder eingesteckt. Seit Sonntagabend lag die Karibikinsel komplett im Dunkeln, am Montagvormittag meldete der staatliche Versorger UNE dann die Wiederankopplung ans Netz – ein Krisenritual, das 2024 schon zum sechsten Mal durchgespielt werden musste. Hinter dem Stromdrama stehen nicht nur marode Netze und technisch ausgeleierte Infrastruktur, sondern auch ausbleibende Treibstofflieferungen infolge der von Donald Trump verhängten Ölblockade, was die Energieversorgung endgültig zur geopolitischen Dauerbaustelle macht. Washington erhöht parallel mit Sanktionen und Reformdruck den Pegel, während Havanna, sonst eher ideologisch auf Sendung, mehrere Sektoren für private Akteure öffnet und vorsichtig in Richtung sozialistische Marktwirtschaft nach China- oder Vietnam-Schnitt schielt. Der Blackout ist damit mehr als eine Panne im Grid: Er wirkt wie ein greller Stresstest für ein System, das zwischen US-Druck, Reformzwang und der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Ende der Sowjetunion um Stabilität ringt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Nach einem landesweiten Stromausfall in Kuba ist die Stromversorgung wiederhergestellt worden. Seit dem Vormittag sei das Stromnetz wieder angeschlossen, teilte der staatliche Energieversorger UNE mit. Am Sonntagabend war der Strom auf der Karibikinsel vollständig ausgefallen.

Artikel lesen
4. August
Tagesschau

Stromnetz auf Kuba am Montag erneut landesweit zusammengebrochen

Kuba Stromnetz erneut landesweit zusammengebrochen Kein Strom bei drückender Hitze - in Kuba ist es wieder zu landesweiten Blackouts gekommen. Schulunterricht fällt aus und Krankenhäuser können Patienten offenbar nur eingeschränkt behandeln. Experten warnen vor einer humanitären Krise. Das Stromnetz in Kuba ist am Montag zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit erneut landesweit zusammengebrochen. Während die Regierung versuchte, das System nach einem inselweiten Stromausfall in der Nacht zum Sonntag wiederherzustellen, brach das Netz erneut zusammen. Das berichteten staatliche Medien. "Trotz der heute erzielten Fortschritte löste eine Schwankung den Zusammenbruch aus", sagte der Nachrichtenchef des staatlichen kubanischen Fernsehens, Lazaro Manuel Alonso. In der Hauptstadt Havanna schlafen immer mehr Menschen an der berühmten Uferpromenade Malecón. Auf der Ufermauer suchen sie in der Meeresbrise etwas Abkühlung. Sechster landesweiter Stromausfall seit März Dass es in Kuba zu Stromausfällen kommt, ist keine Seltenheit. Immer wieder sind die knapp zehn Millionen Einwohner auf der Karibikinsel ohne Elektrizität. Seit diesem Jahr im März ist es der sechste landesweite Blackout, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Allein im Juli war Kuba demnach von drei Ausfällen innerhalb von neun Tagen betroffen. Immer wieder kommt es zu Protesten wegen der massiven Einschränkungen. So demonstrierten im Mai zahlreiche Kubanerinnen und Kubaner. In mehreren Außenbezirken gingen sie auf die Straßen, entzündeten Müll und blockierten die Wege. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, waren es die größten Proteste in der Hauptstadt Havanna seit Beginn der massiven Energiekrise Anfang des Jahres. Kuba leidet unter Treibstoffmangel und einer maroden Infrastruktur. Die Regierung in Havanna macht dafür das jahrzehntealte US-Handelsembargo verantwortlich. Ein von den USA verhängtes Exportverbot für Öl hat die Energieinfrastruktur der Insel zusätzlich belastet, nachdem Venezuela als Hauptlieferant für Treibstoff ausgefallen war. "Übernahme"-Drohungen der USA Die Regierung in Washington erklärt hingegen, die Stromausfälle seien auf die Misswirtschaft der staatlichen kubanischen Wirtschaft zurückzuführen. US-Präsident Donald Trump deutete zudem bereits im März eine mögliche "Übernahme" Kubas an - eine militärische Drohung. Zuvor sprach er von einer "freundlichen Übernahme", ohne näher zu erläutern, worin diese bestehen würde oder wie sie mit dem Völkerrecht vereinbar wäre. Kuba ist ein Inselstaat in der Karibik südlich der USA. Warnungen vor humanitärer Krise Aufgrund der Ölknappheit kommt es auch in anderen Bereichen zu großen Problemen. Diese verschärfen die ohnehin bereits seit Jahren dramatischen Lebensbedingungen der Bevölkerung. Ohne Energie verderben die wenigen verfügbaren Lebensmittel im Kühlschrank. Die Telefon- und Internetverbindung bricht ständig ab. Krankenhäuser müssen ihre Leistungen kürzen. Der Unterricht an Schulen und Universitäten fällt aus. Aufgrund des Kraftstoffmangels sammelt sich der Müll auf den Straßen, weil eine Müllentsorgung nur eingeschränkt möglich ist. Experten warnen, dass Kuba auf eine humanitäre Katastrophe zusteuere.

Artikel lesen
3. August
Die Zeit (Politik)

Stromausfall in Kuba: Kuba erneut von landesweitem Stromausfall betroffen

Kuba sitzt wieder im Dunkeln. Am Sonntag meldete der staatliche Versorger UNE einen kompletten Blackout, nachdem das marode Stromnetz der Insel schon im Juli gleich dreimal kollabiert war – ein infrastruktureller Dauerbrenner, der längst nicht mehr wie ein Ausrutscher, sondern wie Systemversagen mit Ansage wirkt. Verschärft wird das Drama durch Donald Trumps Ölblockade, die nach der Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro die Treibstoffzufuhr für Kraftwerke kappte; auch Mexiko zog sich unter US-Druck aus dem Importgeschäft zurück, und so wird aus Energiepolitik geopolitischer Hardball. Parallel steckt Kuba in der tiefsten Wirtschaftskrise seit dem Sowjet-Crash, während Washington mit Sanktionen und Machtwechsel-Rhetorik den politischen Pegel weiter hochtreibt – subtil ist anders. Fast ironisch wirkt da, dass Havanna ausgerechnet jetzt den streng kontrollierten Energiesektor vorsichtig aufklappt, mit einem ersten ausländisch gestützten Treibstoffdeal und neuen Spielräumen für fast 200 Firmen, als suche die Insel im Krisenmodus nach einem Notausgang mit Marktlogik. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. In Kuba ist erneut landesweit der Strom ausgefallen. Der staatliche Energieversorger UNE sprach am Sonntag von einer vollständigen Unterbrechung der Stromversorgung. Die Insel mit ihren rund zehn Millionen Einwohnern lag damit ab Sonntagabend im Dunkeln. Erst im Juli hatte es drei landesweite Stromausfälle gegeben. Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Problemen. Eine im Januar von US-Präsident Donald Trump verhängte Ölblockade erschwert die Lage zusätzlich, da die Blockade zu einer Unterbrechung der Treibstofflieferungen für Kraftwerke geführt hat. Die Blockade erfolgte unmittelbar, nachdem US-Präsident Donald Trump den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hatte festnehmen lassen. Venezuela war lange Zeit Kubas wichtigster Öllieferant. Auch die Importe aus Mexiko wurden angesichts des zunehmenden Drucks der USA eingestellt. Kuba öffnet Energiesektor Die USA üben zudem mit Sanktionen Druck auf Kuba aus. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Gefangennahme von Maduro hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches bevorstehen könne.

Artikel lesen
© 2026 Themenlage