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Donnerstag, 16. Juli 2026
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Dax aktuell: Erneuter Tagesverlust: Dax fällt noch tiefer unter die 25.000-Punkte-Marke

Medienspektrum

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16. Juli
Handelsblatt

Dax aktuell: Dax notiert im Minus – und baut Abstand zur 25.000-Punkte-Marke aus

Dax startet im Minus Düsseldorf. Der deutsche Leitindex ringt weiterhin um die 25.000-Punkte-Marke. Am heutigen Donnerstagmorgen liegt der Dax Analyst Martin Utschneider von Robomarkets sprach von einer „richtungslosen Grundtendenz“ beim Dax. Dieser dürfte er treu bleiben, zumal er sich auch am Vortag nicht aus seiner jüngsten Seitwärtsspanne habe lösen können. Das belege eine „ausgeprägte Unentschlossenheit der Marktteilnehmer“. Solange der „erbitterte Kampf“ zwischen Optimisten und Pessimisten um die 25.000-Punkte-Marke nicht entschieden sei, bleibe die zukünftige Richtung des Börsenbarometers unklar, ergänzte Thomas Altmann von QC Partners. Trotz der anhaltenden gegenseitigen Angriffe der USA und des Iran im Nahen Osten gingen die Märkte weiterhin von einer „nur kurzen Eskalationswelle“ und der baldigen Wiederaufnahme von Verhandlungen aus. Im Zuge der jüngsten US-Angriffswelle gegen den Iran berichteten iranische Staatsmedien von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran – zum ersten Mal seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus. „Die Luft im Dax ist raus, solange nicht mehr Klarheit über den Nahostkonflikt besteht“, erklärt Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank Die Ölpreise stiegen trotz der erneuten Angriffe nicht weiter. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt knapp 85 US-Dollar, das waren 0,20 Prozent weniger als am Vortag. Zuvor waren die Ölpreise aufgrund neuer Attacken im Nahen Osten tagelang kräftig gestiegen. Konjunkturthemen – Blick auf Inflation So stehen am heutigen Donnerstag Konjunkturdaten im Fokus der Anleger – und damit die Hoffnung auf Hinweise zur Entwicklung der Wirtschaft. Es legen die US-Einzelhändler ihren Umsatz im Juni vor. Sie dürften diese kaum gesteigert haben. Von Reuters befragte Ökonomen erwarten, dass die Einnahmen nur um 0,2 Prozent zugelegt haben, nach einem Plus von 0,9 Prozent im Vormonat. Der Energiepreisanstieg infolge des Iran-Krieges hat einen Inflationsschub in den USA ausgelöst, den die Verbraucher zu spüren bekommen. Aus dem Führungskreis der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird der Ruf nach einer Zinserhöhung lauter, sollte die Inflation nicht bald abebben. Entsprechend äußerte sich Fed-Direktorin Lisa Cook. Sie sei dann „bereit zu handeln“. Doch halte sie es für ratsam, sich noch etwas Zeit zu lassen, um zu beobachten, wie sich die Teuerung entwickele: „Für die Zukunft bin ich jedoch der Ansicht, dass die Risiken für eine höhere Inflation weiterhin überwiegen.“ Die US-Konjunktur hat sich der US-Notenbank zufolge in den vergangenen Wochen leicht belebt. Zudem sei die Beschäftigung gestiegen und die Inflation habe sich möglicherweise abgeschwächt, wie aus dem Konjunkturbericht „Beige Book“ der Fed hervorgeht. Die befragten Unternehmen rechneten in den kommenden Monaten mehrheitlich mit einem weiteren Wirtschaftswachstum. Außerdem warten Anleger auf die Zahlen zum Außenhandel in der Euro-Zone im Mai. Netflix unter Druck Zahlen werden auch unternehmensseitig relevant. In den USA legen dieser Tage die großen Banken ihre Quartalszahlen vor. In Asien öffnete Chiphersteller TSMC Am Abend läutet der Streaminganbieter Netflix Nebst Zahlen dürften Anleger auf die Unternehmen Delivery Hero Verwandte Themen Blick auf die Einzelwerte Delivery Hero: Der US-Fahrdienstvermittler ist bereits Großaktionär und bietet den anderen Aktionären einen Übernahmepreis von 41,50 Euro je Anteilsschein. Damit wird der deutsche Essenslieferant mit 12,7 Milliarden Euro bewertet. Die Papiere von Delivery Hero verlieren knapp ein Prozent.

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15. Juli
Tagesschau

Marktbericht: DAX rutscht wieder unter 25.000 Punkte

Ölpreise erneut gestiegen DAX rutscht wieder unter 25.000 Punkte Der DAX ist am Morgen unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gefallen. Auch ein Quartalsbericht von ASML deutlich über Markterwartungen konnte den deutschen Leitindex nicht beflügeln. Der DAX hat am Morgen nachgegeben. In den ersten Handelsminuten sank der deutsche Leitindex um 0,9 Prozent auf 24.928 Punkte, womit er wieder unter die Marke von 25.000 Punkten rutschte. Tags zuvor war er mit 0,1 Prozent höher aus dem Handel gegangen und hatte sich so noch darüber halten können. Dass der DAX zuletzt vier Tage in Folge über 25.000 Punkten geschlossen hat, wertete Thomas Altmann von QC Partners zwar als einen "Etappensieg der Bullen im Kampf um diese wichtige Marke". Solange der Index allerdings weiter darum pendele, scheine die zukünftige Richtung offen. Überschattet wird das Marktgeschehen weiterhin von geopolitischen Spannungen: Luftangriffe zwischen den USA und Iran im Kampf um die Kontrolle über die Straße von Hormus trieben die Ölpreise in die Höhe: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 85,93 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent fester bei 80,23 Dollar. Damit sind die Preise in dieser Woche durch die neue Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten um mehr als zwölf Prozent gestiegen. EZB-Rat Martin Kocher warnt angesichts dessen vor neuem Inflationsdruck: "Im Moment legen wir ein besonderes Augenmerk auf die indirekten Preiseffekte des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten und mögliche Zweitrundeneffekte. Wir sehen aktuell keine Zweitrundeneffekte, müssen unsere Geldpolitik jedoch auch an den Inflationserwartungen ausrichten", sagte er der Börsen-Zeitung und betont: "Die Entwicklung ist von hoher Unsicherheit geprägt, da sich die Intensität des Konflikts immer wieder ändert." Ein erstes Highlight an den Märkten war heute der Quartalsbericht des niederländischen Schwergewichts ASML. Europas wertvollstes Börsenunternehmen hat, angetrieben von der hohen Nachfrage nach KI-Chips im zweiten Quartal, die Erwartungen übertroffen und seine Jahresziele erneut angehoben. ASML rechnet nun für 2026 mit einem Umsatz von 43 bis 45 Milliarden Euro statt mit 36 bis bis 40 Milliarden. "Unsere Kunden beschleunigen ihre Pläne zum Kapazitätsausbau, was ASML eine bessere Planbarkeit der längerfristigen Nachfrage verschafft", erklärte Konzernchef Christophe Fouquet. ASML baut Maschinen zur Chip-Produktion, insofern sind die Zahlen ein wichtiger Frühindikator für die gesamte Branche. Das Unternehmen ist zudem der weltweit einzige Anbieter von Anlagen mit ultravioletter Lithografie (EUV), die zur Herstellung von KI-Halbleitern benötigt werden. Zum Auftakt der US-Bilanzsaison überzeugten zudem mehrere Großbanken mit ihren Geschäftszahlen. Überraschend hohe Einnahmen aus Zinsen und Wertpapierhandel brachten den großen Geldhäusern der USA im zweiten Quartal unerwartet viel Gewinn. Das größte Institut JPMorgan Chase erzielte dank seiner Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa sogar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch bei Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America ging es überraschend stark aufwärts. Die Reaktion der Anleger war eindeutig: Die Aktien von Goldman Sachs sprangen um neun Prozent nach oben, auch die anderen Banken verbuchten Gewinne. Dagegen rutschten die Titel der Citigroup um 5,3 Prozent ab, da Sorgen über gestiegene Ausgaben den höheren Gewinn in den Schatten stellten. Heute legen dann Morgan Stanley und der Vermögensverwalter BlackRock Zahlen vor. Zudem stehen die Ergebnisse des Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson an. Die amerikanischen Verbraucherpreise, die weniger deutlich als erwartet gestiegen waren, wirkten auch an den US-Börsen positiv. Der Leitindex Dow Jones schloss mit einem minimalen Plus bei 52.508 Punkten. An den Finanzmärkten stieg die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen auf ihrer Juli-Sitzung unverändert lässt, auf 83,4 Prozent. Fed-Chef Kevin Warsh betonte allerdings erneut, dass die Notenbank eine erhöhte Inflation nicht tolerieren werde. Zur Wochenmitte blicken Börsianer nun auf den US-Index für die Erzeugerpreise (PPI) im Juni. Die von den Produzenten erhobenen Preise gelten als Vorläufer für die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise. Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent International wollen offenbar PayPal übernehmen und haben dafür Anfang des Monats ein gemeinsames Angebot von 60,50 Dollar je Aktie vorgelegt. Das sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Dies entspricht einem Aufschlag von rund 28 Prozent auf den PayPal-Schlusskurs. An den US-Börsen prallten am Dienstag Hoffnungen und Sorgen direkt aufeinander. Eine Aktie stand dabei besonders im Fokus: IBM. Enttäuschende Geschäftszahlen und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna ließen die IBM-Papiere um mehr als 25 Prozent einbrechen, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach. Der US-Fahrdienstvermittler und Lieferdienst Uber befindet sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem deutschen Essenslieferanten Delivery Hero. Bloomberg-Informationen zufolge dreht es sich in den Gesprächen um einen Preis von rund 40 Euro je Aktie. Uber wolle noch diese Woche eine Einigung mit Delivery Hero erzielen.

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15. Juli
Handelsblatt

Dax aktuell: Dax startet mit Verlusten – und rutscht unter 25.000-Punkte-Marke

Dax startet mit Verlusten – und rutscht unter 25.000-Punkte-Marke Düsseldorf. Zur Wochenmitte kämpft der Leitindex wieder um die Marke von 25.000 Punkten. In den ersten Handelsminuten notiert der Dax Damit schloss der Dax den vierten Tag in Folge oberhalb der psychologisch wichtigen Marke, wie Daten von LSEG zeigen. Insgesamt zeigt sich, dass in den vergangenen vier Wochen acht Handelstage mit negativem Vorzeichen 14 Tagen mit Gewinnen gegenüberstehen. Die Analysten der Société Générale sehen derzeit übergeordnet eine Aufwärtstendenz. Am heutigen Mittwoch dürfte sich der Leitindex in der Spanne zwischen 24.900 und 25.150 Punkten bewegen, prognostiziert Andreas Lipkow von CMC Markets. Entsprechend wird für Anleger interessant, ob der Leitindex die 25.000-Punkte-Marke verteidigen kann. Insgesamt ist das Handelsvolumen seit Monatsbeginn merklich zurückgegangen. Wurden vor Juli täglich mehr als 50 Millionen Papiere gehandelt, liegt der Wert nun darunter. Entsprechend bewegen nur wenige Transaktionen derzeit den Markt. Am heutigen Mittwoch dürfte die beginnende Zahlensaison für Anleger interessant werden. Dazu gehören die Quartalszahlen von ASML Dax profitiert von US-Inflationsdaten – Ölpreis belastet Bereits am gestrigen Dienstag sprach Warsh vor dem Kongress. Im Parlament zeigte er sich entschlossen, die starke Teuerung im Land in den Griff zu bekommen. Die US-Inflationszahlen für den Juni fielen deutlich besser aus, als von Ökonomen erwartet. Die Teuerung stieg um 3,5 Prozent – und damit wesentlich langsamer als zuletzt. Es ist der größte Rückgang seit sechs Jahren. Damit ist eine Anhebung des Leitzinses in den USA weniger wahrscheinlich geworden. Die Fed muss für Preisstabilität sorgen – entsprechend werden Leitzinserhöhungen mit hoher Inflation wahrscheinlicher. Allerdings könnte die Entspannung von kurzer Dauer sein, meint Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei der Consorbank: „Es kann auch nach den schwächeren Inflationsdaten nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die amerikanische Notenbank, wenn nicht im Juli, dann aber durchaus später im Jahr doch noch an der Zinsschraube drehen wird.“ Dies hänge mit dem steigenden Ölpreis Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August verteuerte sich um 1,4 Prozent auf knapp 86 Dollar. Das US-Öl WTI Märkte unbeeindruckt von Lage in Nahost Die Preise wurden in dieser Woche durch eine Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten um mehr als zwölf Prozent in die Höhe getrieben. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes. Kommende Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News Trump kündigte weitere heftige Angriffe an. Die Attacken würden weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist“. Trump hatte vergangene Woche die seit April geltende Waffenruhe mit dem Iran für beendet erklärt und weitere harte Angriffe angekündigt. „Damit will der US-Präsident die iranische Führung offensichtlich zurück an den Verhandlungstisch locken“, meint Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Markets, mit Blick auf Trumps jüngste Drohungen. „Die Börsen gehen davon aus, dass das relativ schnell gelingen wird“, ergänzt Altmann. Eine lange Eskalation werde von den Märkten aktuell nicht gepreist. Dem schließt sich auch Stanzl an: „Die relative Stärke der Aktienmärkte deutet darauf hin, dass kaum ein Anleger von einer Rückkehr zu einem Krieg mit unkontrolliertem gegenseitigen Beschuss ausgeht.“ Verwandte Themen Blick auf die Einzelwerte Chipausrüster: Positiv aufgenommene Geschäftsaussagen des Chipindustrie-Ausrüsters ASML geben auch deutschen Branchentiteln Auftrieb. ASML legt infolge der guten Quartalszahlen knapp sechs Prozent zu. Infineon

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